„Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?“ 15 Tipps für eine erfolgreiche Power-Point-Präsentation

„Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?“ 15 Tipps für eine erfolgreiche Power-Point-Präsentation
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Jeder der etwas zu sagen hat, nutzt das Programm „Power Point” aus dem Office-Paket. Es scheint kinderleicht zu sein und erklärt sich fast von selbst. 30 Millionen erstellen nach Schätzungen des Herstellers weltweit jeden Tag ihre Vorträge mit PowerPoint. Doch nach einer Studie des „Wall Street Journals” über die Wirkung von PowerPoint empfinden die Zuhörer 44 Prozent aller Präsentationen als langweilig, 40 Prozent sogar als einschläfernd. Im Folgenden sehen Sie die 15 goldenen Regeln für einen erfolgreichen PowerPoint Auftritt:


1. Wenn Sie sich bei der Vorbereitung albern vorkommen, machen sie es richtig
Die durchschnittliche Vorbereitungszeit für eine PowerPoint-Präsentation sollte mindestens die dreifache Präsentationslänge betragen, wobei mit Vorbereitung nicht die Aufbereitung der Charts gemeint ist, sondern das wiederholte üben vor dem Spiegel.

2. Folien lebendig gestalten
Zeigen Sie nicht immer nur statische Folien. Spannung entsteht, wenn sich eine Folie vor den Augen der Zuschauer „aufbaut”.

3. Je länger Sie die Leute Ansehen, desto angesehner werden Sie sein.
Viele Redner dunkeln den Raum ab, um eine bessere Sicht der Charts zu gewährleisten und hantieren mit ihrem Laserpointer. In Wahrheit wollen sie nur von sich ablenken! Werfen Sie den Laserpointer in den Technikmüll.

4. Führen Sie Small Talk
Schaffen Sie gleich zu Beginn eine positive Stimmung, zum Beispiel durch eine humorvolle Bemerkung, einen Cartoon, einen Video-Clip. Und begeistern Sie durch Ihre freundliche Ausstrahlung.

5. Positives zuerst!
Beginnen Sie mit dem Best-case-Szenario nach dem Motto: „I have a dream…”. Kommen Sie erst dann zur Statusbeschreibung und zu den Lösungsvorschlägen.

6. Beobachten Sie, und dann handeln Sie
Lehnen sich die Zuhörer gelangweilt zurück? Geben einige unzufriedene Töne von sich? Sie müssen auch nonverbale Signale des Publikums wahrnehmen und darauf reagieren.

7. Das Publikum und sich bewegen.
Jede Form von Dynamik ist ein Mittel gegen Monotonie und hilft bei der Interaktion.

8. Seien Sie so kreativ, wie es zum Thema und zum Publikum passt
Erfolgreich wird eine Führungskraft, wenn sie eine gute Geschichte um den zentralen Punkt herum erzählt, das heißt, Analogien zum Thema aufbaut, um es bildlich zu illustrieren.

9. Überraschen Sie und lassen sich von Ihrem Erfolg überraschen.
Alles ist erlaubt, um die Zuhörer zu packen. Dabei kann man wie bei einer Achterbahnfahrt immer neue Loopings einbauen.

10. Der Mensch hat fünf Sinne – sprechen Sie alle an und Sie werden nie langweilig
Wenn es zum Beispiel um mediterrane Einflüsse geht, kann man das Publikum Orangen aufschneiden und an ihnen saugen lassen.

11. Folgen Sie unbedingt einen roten Faden
Ein logischer Aufbau Ihres Drehbuches ist ebenso wichtig wie die Festlegung eines klaren Ziels. Das Publikum muss Ihnen folgen können.

12. Bringen Sie zusätzlich Stimulans durch eine einfache, prägnante und zugleich sehr bildhafte Sprache
Bringen Sie pro Folie nicht mehr als sechs Zeilen mit jeweils maximal sechs Wörtern, wobei die Schrift nicht kleiner als 24 Punkt betragen sollte.

13. Weglassen was geht
Etwa 10 Folien reichen für eine 60-minütige Präsentation. Alles weitere trägt der Redner mündlich vor. Folien sollten nie vorgelesen werden.

14. Weniger Schnickschnack, aber mehr Wirkung
Verwenden Sie max. zwei unterschiedliche Animationen in einer Präsentation. Ganzseitige Bilder und passende Video Clips (höchstens 90 Sekunden) können eine Präsentation auch auflockern.

15. Zum Handeln aufrufen
In der Präsentationspraxis kommt am Schluss häufig die Floskel „Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit”. Besser ist es, am Ende den Zuhörer zum Handeln aufzufordern. Dazu müssen Sie aber wissen: Was genau ist Ihre Botschaft? Was nützt sie dem Zuhörer? Was hält die Menschen davon ab, meine Botschaft zu akzeptieren?