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Sweet-Spot-Methode – Kundenorientierte Selbstreflexion in der Markenpositionierung

Bei der Entwicklung und Vermarktung eigener Produkte oder Dienstleistungen ist es wichtig eine fundierte Strategie zu haben und diese immer wieder zu reflektieren. Dabei gilt es den Markt und die eigenen Kunden im Blick zu behalten und das eigene Portfolio neu zu überdenken. Die Sweet-Spot-Methode liefert dafür einen besonders agilen und effektiven Ansatz, der Fakten aufdeckt und Denkanstöße zur eigenen Positionierung im Markt gibt.

Digital Brand Manager (DIM)

Sweet-Spot-Methode: Was ist das?

Der sogenannte Sweet-Spot bezeichnet eine Art effektive Zone, in der eine optimale Wirkung erzielt werden kann. Die gleichnamige Methode nach Martin J. Eppler zielt genau darauf ab. Sie dient der Analyse der eigenen Position im Markt, um diese optimieren zu können. Das dafür verwendete Modell besteht aus drei sich überschneidenden Kreisen. Sie symbolisieren zum einen den Kunden, die Konkurrenz und das eigene Angebot. Dabei werden die Eigenschaften aller Marktteilnehmer erfasst und Schnittstellen identifiziert. Diese sollen deutlich machen, welche Alleinstellungsmerkmale das eigene Unternehmen dem Kunden gegenüber den Wettbewerbern bieten kann.

Vorgehen und Anwendung

Wichtig ist es, bereits ein gewisses Verständnis von der Zielgruppe und Informationen über die Interessen und Bedürfnisse des Kunden zu haben. Hier bietet sich beispielsweise auch die Erstellung einer Persona an. Diese Informationen werden dann in das Kreismodell eingetragen. Hinzu kommen die Eigenschaften und die wichtigsten Aspekte des eigenen Produkts oder Angebots sowie die Produkteigenschaften der Konkurrenz im Markt. Überschneidungen von Angebotseigenschaften beider Seiten mit den Bedürfnissen der Kunden bilden die Schnittmengen der Kreise. Der gesuchte „Sweet-Spot“ stellt dann die Schnittmenge zwischen dem eigenen Angebot und den Kundeninteressen dar und enthält alle Produkteigenschaften, die die Konkurrenz dem Kunden nicht bietet. Werden allerdings Produkteigenschaften identifiziert, die von der Konkurrenz exklusiv angeboten und von dem Kunden als wichtig erachtet werden, spricht man von dem „Sour-Spot“.

Sweet-Spot-Methode

Sweet-Spot-Methode

Welche Vorteile bringt die Sweet-Spot-Methode?

  • Selbstreflexion
  • Denk- und Arbeitsweise mit Kundenfokus
  • Herausarbeitung von Stärken und Schwächen des eigenen Produktportfolios
  • Identifikation und Weiterentwicklung von Alleinstellungsmerkmalen
  • Identifikation von potenziellen oder überflüssigen Angebotsaspekten

Umsetzung durch die richtigen Schlüsse

Wichtig ist auch, aus der Analyse die richtigen Schlüsse zu ziehen und mögliche Schritte in der Markenpositionierung oder der Kommunikation einzuleiten. Beispielsweise kann es wichtig sein zu hinterfragen, ob es Aspekte im Angebot gibt, die den Nutzen für den Kunden nicht ausreichend steigern. Bieten Wettbewerber Aspekte an, die in das eigene Portfolio aufgenommen werden sollten? Was macht uns aus? Welche Produkteigenschaften sind für den Kunden auf dem Markt möglicherweise noch gar nicht erhältlich? Gelingt es diese Fragen zu beantworten, so können ungenutzte Möglichkeiten im Markt erkannt und das eigene Angebot optimiert werden. Hier bietet auch die Blue Ocean Strategie einen passenden Ansatz, bei der es nicht darum geht sich in einem Konkurrenzkampf zu positionieren, sondern einen ganz eigenen Markt zu erschließen.

Seminar Agiles Marketing - Methoden und Tools

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Fazit

Die Sweet-Spot-Methode ist also eine hilfreiche Analysemethode, um die eigenen Möglichkeiten im Markt aufdecken und optimieren zu können. Dabei ist es notwendig, Informationen über Kunden und Konkurrenz heranzuziehen, um die Realität abzubilden und relevante Ergebnisse zu erhalten. Gelingt dies, so kann die Sweet-Spot-Methode Stärken und Schwächen im Produktportfolio eines Anbieters identifizieren und Anstoß zu erfolgreicher Weiterentwicklung liefern.

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Marketing-Trends 2020 – Agil, intelligent und emotional

Marketing-Trends kann man ignorieren, für sich nutzen oder einfach nur beobachten. Sie nicht zu kennen ist fahrlässig.

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Die Veränderungen im Kundenverhalten, die stetige Digitalisierung und die Veränderungen von Branchen und Märkten sind nur schwer zu ignorieren. Doch welche konkreten Veränderungen gibt es, welche davon sind für eine Branche relevant und wie sollte man damit umgehen?

Wir haben diese Frage versucht zu beantworten!

In unserem Webinar Marketing-Trends 2020 stellen wir Ihnen die aus unserer Sicht relevanten Trends des Jahres 2020 vor. Für den Blick in die Kristallkugel haben wir verschiedene Studien ausgewertet, über 80 Trends analysiert und die relevantesten ausgewählt.

In diesem Trend-Dokument finden Sie zunächst eine kurze Hinarbeitung zu der elementaren Frage, wie sollte man mit Trends umgehen. Die dann von uns vorgestellten Trends im Einzelnen:

Natürlich sollte jedes Unternehmen für sich reflektieren, wie es mit diesen Trends umgehen möchte. Einige Leitfragen helfen hierzu weiter:

  • Welche neuen Trends gibt es oder kündigen sich an?
  • Welche neuen Apps und Technologien kommen auf den Markt?
  • Wie verändert sich Ihre Zielgruppe?
  • Welchen Content nehmen Menschen gerne von den verschiedensten Plattformen auf?
  • Welche aktuellen Themen und Diskussionen gibt es gerade?

Sie finden hier den Foliensatz:

 

Webinarfolien Marketing Trends 2020 - Jetzt kostenlos downloaden

Seminar Business Development

Sie möchten innovative Geschäftsideen entwickeln und neue Geschäftsfelder erschließen? Dann ist unser 2-tägiges Business Development Seminar das Richtige für Sie. Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und Inhalte:

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Is Agile Dead? Diskussion zu agilen Methoden & Organisationsprinzipien

In immer mehr Unternehmen häufen sich zunehmend misslungene agile Projekte (SCRUM). Denn ein Tool macht scheinbar noch keinen Sommer! Der Einsatz von SCRUM ist nicht in jedem Kontext sinnvoll und eine zweitägige Schulung mit einem Multiple Choice Test macht noch keinen erfahrenen SCRUM Projektmanager!

Also: Wie geht es richtig? Welche Tools machen Sinn? Und auf welche Rahmenbedingungen müssen wir beim erfolgreichen Einsatz achten?

Meetup: Reinventing Organizations

Am kommenden Montag, den 03.12.2018 ab 19:00 Uhr, führen wir gemeinsam mit Holger Gelhausen unser Meetup: Reinventing Organizations durch.

First come, first serve!

Digitales Board Nureva

Die Agenda:

  1. Welche agilen Methoden bzw. Methoden neuen Arbeitens gibt es?
  2. Wie sehen agile Organisationsprinzipien aus?
  3. Welche Organisationsprinzipien werden bei welchen Methoden angewandt?

Zum Einsatz kommt das innovative digitale Board von Nureva: https://www.nureva.com/visual-collaboration

Melden Sie sich schnell an: Wir haben nur noch wenige Plätze für den kommenden Montag frei!

Wann?
Montag, 03.12.2018, ab 19 Uhr

Wo?
DIM Deutsches Institut für Marketing GmbH
Hohenstaufenring 43-45
D-50674 Köln

Marketing 4.0 – Modernes Marketing

Im Marketing gibt es ständig neue Entwicklungen und so kommt es, dass es verschiedene Phasen vor dem modernen Ansatz des Marketing 4.0 gab. Mit Marketing 4.0 liegt nun der Fokus auf den Bedürfnissen und Werten der Kunden in Verbindung mit der Digitalisierung. Vor allem ist die Information und Motivation der Käufer essentiell. Eine wichtige Rolle spielen hierbei neue Technologien, Dienste und Anwendungen.

Marketing 4.0 ist ein Mix aus klassischen Methoden und der Digitalisierung, die die neuen komplexen Prozesse durch Automatisierung vereinfacht. Die Ursache liegt darin, dass die traditionellen Marketing-Methoden heutzutage ihre Wirkung verloren haben. Außerdem wird der Kunde in den Marketingprozess mit eingebunden, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und seine Kaufabsicht zu beeinflussen. Dadurch entwickelt sich eine Beziehung zwischen dem Kunden und der Marke des Unternehmens. Ebenfalls neu im Marketing 4.0 ist die Abschaffung des klassischen Sender-Empfänger-Modells, da die Kunden im Internet dem Unternehmen direktes Feedback geben.

 

Marketing 4.0

1. Die Geschichte des Marketings Auf dem Weg zum modernen Marketing 4.0

Der Weg zum Marketing 4.0 begann im Marketing 1.0, auch „Ära der Produktorientierung“ genannt. Im Fokus stand das Produkt und die Aktivitäten zielten auf die klassische Vermarktung des Produkts ab. Im Marketing 2.0 kippte der Schwerpunkt auf den Konsumenten, der durch das Produkt eine Verbesserung seines Lebens haben sollte. Der Produktnutzen wurde nebensächlich, deshalb auch der Name „Ära der Emotionen“. In der „Ära der Werte“, in der dritten Phase vor dem Marketing 4.0, beginnt der Mensch im Mittelpunkt zu stehen und Kundenmanagement wird durch den Verlust der marktorientierten Unternehmensführung wichtiger. Für Unternehmen nimmt die Aufgabe, einen positiven Beitrag für die Welt zu leisten, immer mehr an Bedeutung zu.

Sie brauchen Unterstützung bei der Umstrukturierung Ihres Marketings? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Katharina Silberbach DIM

Frau Katharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 – 99 555 10 12
Fax: +49 (0)221 – 99 555 10 77
E-Mail senden

2. Digitalisierung im Marketing 4.0 – Die „Marketing Revolution“

Eine große Rolle im Marketing 4.0 nimmt die Digitalisierung in Verbindung mit den neuen Technologien ein. Es entstehen neue Bereiche des Marketings, z.B. Content-Marketing. Durch Social Media wächst der Bereich der PR und des Imagemanagements, wohingegen Verkaufsorientierung an Bedeutung abnimmt. Neue Entwicklungen im Marketing 4.0 sind Social Software, Web 3.0, semantische Suche und GFA Gates, Cloud-Computing, Mobile Computing und das Internet der Dinge. Durch die Digitalisierung hat sich das Marketing revolutioniert; neu ist eine Online-Offline Integration in der Kommunikation zwischen den Kunden und Unternehmen.

3. Marketing 4.0 nach Philip Kotler – Zufriedenheit reicht nicht

Durch die Nutzung dynamischer Marktveränderungen im Marketing 4.0 wollen Unternehmen mehr potenzielle Kunden erreichen und diese ins eigene Marketing integrieren. Nach Kotler ist es nicht mehr ausreichend, den Kunden nur zufriedenzustellen; er muss begeistert von der Leistung des Unternehmens sein und dahinterstehen. Der Einsatz von Marken soll die Emotionen „vermenschlichen“. In Zeiten von Marketing 4.0 und der Digitalisierung sollten Unternehmen das Offline-Marketing nicht zu stark vernachlässigen. Es muss eine Balance zwischen Online und Offline bestehen, damit das Erlebnis so angenehm wie möglich gestaltet wird. Die drei wichtigsten Techniken des Marketing 4.0 sind Digitale Apps, CRM Modelle und Bindungsmodelle. Oberste Priorität hat die Kundenzufriedenheit.

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4. Industrie 4.0 – Ein innovatives Geschäftsmodell in Verbindung mit Marketing

Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt der deutschen Bundesregierung. Hauptmerkmale sind eingebettete Systeme sowie selbstständig arbeitende Maschinen, die eigenständig entscheiden. Ein Beispiel ist die Entwicklung des 3D Druckers. Durch die Vernetzung der Systeme und mit Chips ausgestatteten Gegenständen entstehen komplexe Strukturen und das Internet der Dinge

Einsatzgebiete der Industrie 4.0 sind:

  • Fabrikation
  • Mobilität
  • Gesundheit
  • Klima und Energie

5. Agiles Marketing 4.0 – Schnelligkeit und Flexibilität

Die Wirtschaft ist ein ständiger Prozess, sie bleibt niemals stehen und die Umweltbedingungen ändern sich schnell und schlagartig. Um in solchen Wettbewerben zu überleben, müssen Unternehmen agile Techniken anwenden. Im agilen Marketing 4.0 muss man schnell genug sein, ansonsten hinkt man dem Tempo der Kunden hinterher und verliert an Relevanz. Die Kunden möchte ständig neuen und relevanten Content aufnehmen, gleichzeitig muss das Unternehmen aus vergangenen Fehlern lernen. Flexible Prozesse und die Nähe zur Zielgruppe, besonders durch Social Media, stehen im agilen Marketing 4.0 im Mittelpunkt, wodurch wieder die Wichtigkeit der Digitalisierung erkennbar ist.

Marketing 4.0

6. Leanmanagement – Dezentralisierung und Simultanisierung

Grundprinzip des Leanmanagements ist durch die Dezentralisierung und Simultanisierung unternehmsintern und unternehmensübergreifend eine stärkere Kundenorientierung bei konsequenter Kostensenkung für die gesamte Unternehmensführung herbeizuführen. Verschwendung soll vermieden werden, wodurch auch überflüssige Tätigkeiten entfallen. Dezentralisierung erfolgt unternehmensintern durch die Aufteilung und Lösung von Aufgaben und Verantwortungen im Team und unternehmensübergreifend werden ausgewählte Tätigkeiten outgesourced. Bei der unternehmensinternen Simultanisierung geht es um die gleichzeitige Ausführung von Prozessen und unternehmensübergreifend besteht eine Parallelisierung zwischen dem Unternehmen und Beteiligten der Herstellung.

Hauptprinzipien des Leanmanagement im Marketing sind:

  • Konzentration auf eigene Stärken
  • Optimierung von Geschäftsprozessen
  • Ständige Qualitätsverbesserung
  • Interne Kundenorientierung
  • Dezentrale Strukturen
  • Offener Umgang mit Informationen und Feedback

7. Fazit – Marketing 4.0

Digitalisierung ist das Schlüsselwort im Marketing 4.0. Durch Technologien und Entwicklungen sind Unternehmen gefordert, ihr Marketing anzupassen. Bisherige Strategien, Prozesse und Abläufe müssen überdacht werden, ebenso entstehen neue Bereiche des Marketings.

Marketing 4.0