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In-App-Advertising: Tipps für optimale In-App-Werbung

In-App-Advertising gehört zu den neuen Formen der Werbung. Die mobile Nutzung von Smartphones oder Tablets ist in den letzten Jahren deutlich in die Höhe geschossen. Dies hat auch Auswirkungen auf das Advertising und Marketing. Das Stichwort lautet in diesem Zusammenhang In-App-Advertising. Mit dieser Art der Werbung können Sie innerhalb von Apps Werbung schalten und so im besten Fall Ihre Conversion-Rate steigern. Worauf Sie beim In-App-Advertising achten sollten, welche Werbeformate sich besonders eignen und für wen sich diese Art des Marketings lohnt, erfahren Sie im Folgenden.

Definition: Was ist In-App-Advertising?

Die Definition des In-App-Advertising ergibt sich bereits aus der Bezeichnung. Advertising bezeichnet verschiedene Marketing- oder Werbeaktivitäten. In-App bezieht sich auf den Ort der Ausspielung, also in diesem Fall innerhalb einer App. Konkret werden die verschiedenen Werbemittel im In-App-Advertising nur dann ausgespielt, wenn die Nutzer mit einem mobilen Endgerät im Netz unterwegs sind. Gebunden ist die In-App-Werbung dabei immer an bestimmte Applikationen. Der angestrebte Vorteil dieser Werbeform gegenüber den klassischen Web-Ads liegt in der Steigerung der Klickraten und Conversion-Rate. Begründet ist dieser Effekt in der höheren Nutzerfreundlichkeit der Werbemittel durch die Einbindung in die App.

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Werbeformate im In-App-Advertising

Im In-App-Advertising kommen zahlreiche unterschiedliche Werbeformate zum Einsatz. Welche davon genau möglich sind, hängt auch von der Vermarktung ab. Das Google Display Netzwerk etwa gibt bestimmte Werbeformate vor. Vermarkten Sie Ihre App komplett selbst, haben Sie natürlich freie Hand bei der Wahl der Formate. Hier sehen Sie übersichtlich, welche Formate in Frage kommen:

  • Banner Ads: Die Banner Ads oder Bildanzeigen werden auch als Fullscreen Ads oder Splash Screen Ads bezeichnet. Die Funktionsweise ist dabei identisch zu den klassischen Bannern für Webseiten. Allerdings weisen mobile Banner Ads von allen Werbeformaten in der Regel die geringste Click-Through-Rate (CTR) auf.
  • Expandable Banner: Die Expandable Banner bestehen im Prinzip aus zwei Werbeflächen. Eine davon wird als Standard-Banner angezeigt. Die zweite wird dann maximiert, sobald der Nutzer auf den Banner klickt. Bei Bedarf kann der Nutzer die maximierte Anzeige wieder minimieren.
  • Interstitials: Interstitial Ads sind Einblendungen, die an ganz bestimmten Punkten der Interaktion mit der App ausgespielt werden. Zum Beispiel dann, wenn ein Nutzer die App öffnet oder ein bestimmtes Level erreicht. Interstitials können sowohl als Bildanzeigen als auch in Form von Video-Anzeigen dargestellt werden. In der Regel nehmen die Anzeigen den gesamten Platz des Bildschirms ein. Entsprechend hoch sind die Conversion-Raten, was die Interstitial-Plätze meist vor allem für Premiummarken interessant macht.
  • Rich Media Ads: Rich Media Ads sind Animationen, Videos oder Clips, die zum Beispiel während des Ladens oder an bestimmten Punkten in der App ausgespielt werden.
  • Native Ads: Native Ads werden komplett an das Design der App angepasst – und zwar automatisch. Diese Form der Werbemittel gilt als sehr nutzerfreundlich, auch wenn die User die Werbung meist klar als solche erkennen können.
  • Notification Ads: Notification Ads nutzen das Mittel der Aufmerksamkeit. Push-Mitteilungen werden hier an die Statusleiste des Endgerätes verschickt und sollen den Nutzern so besonders ins Auge fallen.
  • Captureform Ads: Die Captureform Ads dienen dazu, Nutzer zu einer Anmeldung für das E-Mail-Marketing oder den Versand eines Newsletters zu bewegen.
  • Overlay Ads: Bei den Overlay Ads handelt es sich um interaktive Ads, die eine Aktion auf Seiten des Users anregen sollen. Unverzichtbar sind entsprechende Buttons in diesen Anzeigen, mit denen zum Beispiel der Kauf eines Produktes möglich ist.

Für wen lohnt sich In-App-Advertising?

Grundsätzlich wird bei den verfügbaren Apps auf dem Markt zwischen zwei Varianten unterschieden. Entwickler können ihre Apps gebührenpflichtig zur Verfügung stellen. In der Regel wird ein einmaliger Kaufbetrag fällig. Nutzer können die App anschließend ohne Einschränkungen und Werbeanzeigen verwenden. Ein anderer Weg ist das kostenfreie Bereitstellen der eigenen App. In diesem Fall stehen Download und Nutzung kostenlos für den User zur Verfügung. Das In-App-Advertising dient dann der Monetarisierung. Ergänzend oder alternativ dazu können sogenannte In-App-Käufe angeboten werden, falls dies für eigene App sinnvoll ist. Da die Nutzerzahlen im mobilen Bereich in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, hat auch das Werbepotenzial im In-App-Advertising beeindruckend zugelegt. Grundsätzlich ist dieses Marketing also für jeden Anbieter einer kostenfreien App geeignet.

Auch von Seiten der Werbetreibenden lohnt sich In-App-Advertising. Verschiedenste Zielgruppen können über Apps erreicht werden. Eine detaillierte Zielgruppenanalyse hilft dabei, Interessen ausfindig zu machen und gern genutzte Apps der Zielgruppe zu identifizieren. Dort sollte dann Werbung ausgespielt werden.

Wie sieht die optimale mobile Werbeanzeige aus?

Bei der Gestaltung der jeweiligen Werbeanzeige haben Sie in der Regel freie Hand. Denken Sie daran, dass Sie die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnen wollen. Zudem müssen Sie ihnen die Chance geben, das Interesse direkt in eine Aktion umzuwandeln. Beschränken sollten Sie sich deshalb zunächst erst einmal auf drei wenige Key-Elemente in Ihrer Anzeige:

In-App-Advertising

Logo: Das Logo sollte an einer gut sichtbaren Stelle in der Anzeige platziert werden. Wichtig auch: Ihr Logo sollte sich deutlich vom Hintergrund der Anzeige abheben.

Text: Der Text in Ihrer Anzeige sollte so kurz wie möglich ausfallen. Denken Sie daran, dass mobile Bildschirme nur begrenzten Platz bieten. Im besten Fall wecken Sie in nur einem Satz gewisse Emotionen oder ein Verlangen beim Nutzer.

CTA: Der Call to Action gibt Ihrem User die Möglichkeit, sofort ein Produkt zu erwerben oder anderweitig aktiv zu werden. Die Größe des Buttons sollte auf dem Display bequem klickbar sein. Ebenso sollten Sie eine klare Beschriftung für den Button wählen.

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Fazit: Für App-Monetarisierung (fast) unverzichtbar

Aus Entwickler-Sicht ist eine App dann optimal, wenn ein gutes Nutzererlebnis mit einer entsprechenden Vermarktung kombiniert werden kann. Genau hier kommt das In-App-Advertising ins Spiel. Diese Form des Marketings ist speziell für die mobilen Endgeräte optimiert und setzt dort an, wo sich die User bewegen: Direkt innerhalb der App. Die Nutzerfreundlichkeit wird hierdurch erhöht, ebenso die Klickraten im Vergleich zur klassischen Bannerwerbung. Zurückgreifen können Sie auf zahlreiche unterschiedliche Werbeformate. Allerdings ist ein gesundes Maß erforderlich. Übertreiben Sie es nicht mit den Werbemitteln, ansonsten kann dies schnell zu einer gewissen „Banner Blindness“ führen. Vermeiden Sie diese, dürften Sie mit dem In-App-Advertising aber einige Erfolge in der Monetarisierung erzielen.

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#InAppAdvertising #Apps #AppMarketing #OnlineMarketing

TikTok Marketing – So nutzen Sie den Hypekanal für Ihr Marketing

TikTok ist eine der am schnellsten wachsenden Apps der heutigen Zeit und wird auf mobilen Endgeräten der „Generation Z“ inzwischen regelmäßig genutzt. Die Social Media App erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Doch wie können Sie als Unternehmen auch von dieser Plattform profitieren und sich den Hype zunutze machen? In diesem Beitrag klären wir über die wichtigsten Funktionen auf und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr TikTok Marketing erfolgreich gestalten können.

TikTok – was steckt hinter der App?

TikTok ist DIE Social Media Plattform der Generation Z und erhält aktuell immer mehr Aufmerksamkeit. Vor allem für Teenager ist die App kaum noch wegzudenken. TikTok ist ein videobasiertes soziales Netzwerk und kann im weitesten Sinne als eine Art Mischung aus Instagram und Snapchat verstanden werden – nur eben mit dem speziellen Fokus auf Videos. Die App zählt zu den weltweit am häufigsten heruntergeladenen Apps im Play Store und zeigt alleine dadurch ihr riesiges Potenzial für das Marketing. Für Marketer lohnt sich also ein Blick auf diese App – vor allem wenn Sie hauptsächlich junge Zielgruppen erreichen möchten.

Die integrierte Videofunktion der App ist sehr vielfältig – so können Sie mit der Karaoke Funktion aus einer riesigen Musikbibliothek den passenden Song auswählen, visuelle Effekte einbauen, Filter nutzen, Videos schneiden, die Geschwindigkeit von Aufnahme und Wiedergabe anpassen (wie beispielsweise Slow-Motion-Funktionen) sowie vieles mehr. Wie auch auf Instagram, Facebook oder Twitter können Beiträge geliked, kommentiert und geteilt werden. Auch bietet sich die Möglichkeit eines privaten oder öffentlichen Profils. Videos sind meist 15 Sekunden lang, können aber auch bis zu 60 Sekunden lang andauern.

Historie und Entwicklung der App

TikTok kam 2016 auf den Markt und wurde von der chinesischen Muttergesellschaft Beijing Bytedance Technology herausgebracht – in China selbst heißt die App übrigens noch Douyin. Die Plattform wird oft auch als Videoportal für Lippensynchronisation bezeichnet – das liegt vor allem an der damaligen App „musical.ly“, welche das Unternehmen Bytedance 2017 aufgekauft hatte. TikTok und musical.ly fusionierten daraufhin zu einer gemeinsamen Applikation.

Mittlerweile nutzen unzählige Teenager und junge Erwachsene auf der ganzen Welt diese App. Influencer gestalten bzw. unterstützen ihr persönliches Branding mit Hilfe von TikTok. Durch die Schaltung von kurzen Videos und der Teilnahme an sogenannten Hashtag Challenges, die immer wieder neu hinzukommen, bieten Nutzer Anderen die Möglichkeit, an ihrem Leben teilzuhaben. Durch die hohe Reichweite und Relevanz bietet sich die App aber auch sehr gut für die eigene Unternehmensvermarktung an.

Zahlen, Daten, Fakten zu TikTok

Anfang dieses Jahres, im Mai 2020, knackte der Social Media Gigant die 2 Milliarden Grenze an Downloads. Insgesamt berichtet TikTok von mehr als 100 Millionen Nutzern in Europa, die mindestens einmal pro Monat aktiv sind. In Deutschland verzeichnet die Plattform mittlerweile 10,7 Millionen Nutzer – im Vergleich: Instagram zählt 20 Millionen Nutzer in Deutschland.

TikTok wird vor allem von Menschen im Alter von 16-24 Jahren genutzt und dokumentiert in diesem Altersbereich 69% der Nutzer. Außerdem zeigt sich, dass TikTok vor allem bei weiblichen Nutzern beliebt ist – diese machen 60% der User aus. Da die App noch relativ „neu“ auf dem digitalen Markt ist, wird sich die Weiterentwicklung dieses Alterstrends noch zeigen – in China hat sich der Altersdurchschnitt seit der Einführung der App beispielsweise nach oben verschoben, da die Nutzer geblieben sind.

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Grundlagen des TikTok Marketing

TikTok Marketing

Wenn Sie als Unternehmen von dem Erfolg der App profitieren möchten, dann müssen Sie zunächst einmal prüfen, ob Ihre Themen in dem Kontext funktionieren. Falls das zutrifft, müssen Sie Ihre Zielgruppe mit kreativen und emotionalen Inhalten erreichen – die klassische Pressemitteilung funktioniert hier nicht. Lifestyle, Kommunikation, Musik, Mode und verwandte Themen sind für das TikTok Marketing relevant und geeignet. Wie bereits erwähnt, sind sogenannte Challenges auf TikTok besonders beliebt – Stars und Influencer nehmen daran teil sowie viele anderes User. Wenn Sie sich als Unternehmen in diesen Kontext einbringen, werden Sie zu einer sympathischen und zielgruppennahen Marke – nutzen Sie also die möglichen TikTok Aktivitäten! Da TikTok Video Only ist, müssen Sie effizientes Video Marketing betreiben, um potenzielle Kunden anzusprechen.

Aktuell gibt es in Deutschland nur für ausgewählte Unternehmen die Möglichkeit zur kostenpflichtigen Anzeigenschaltung. Diese Self-Serve Ad Plattform ist in anderen Ländern jedoch schon für kleinere Unternehmen verfügbar. Momentan müssen solche Unternehmen in Deutschland zuerst eine Bewerbung für die Ad Plattform verschicken. Wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, bis diese Funktion auch für deutsche Unternehmen vollständig und frei nutzbar ist.

Eine zentrale Frage, die Sie sich als Unternehmen zum Thema TikTok Marketing stellen sollten, ist die nach der Relevanz. Denn dieser Kanal ist nicht unbedingt für jedes Unternehmen relevant und zielführend. Außerdem ist Social Media Marketing zeitaufwendig, also ermitteln Sie Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit für den jeweiligen Kanal im Vorfeld! Fragen Sie sich: Wer ist Ihre Zielgruppe? Wen möchten Sie erreichen? Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie an? – Passen diese in die TikTok Welt der Generation Z? Was ist Ihr Marketingziel? Evaluieren Sie Ihre Erfolgschancen im Vorfeld und wählen Sie daran angeknüpft die richtige Strategie für Ihr Marketing aus.

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TikTok Funktionen im Überblick – Nutzungsmöglichkeiten und Besonderheiten

Um erfolgreiches TikTok Marketing betreiben zu können, müssen Sie sich als Unternehmen mit den verschiedenen Funktionen und deren Möglichkeiten vertraut machen. Im Folgenden werden drei wichtige und grundlegende Eigenschaften der App sowie deren Nutzungsmöglichkeiten kurz vorgestellt:

1. Profilnutzung

Wie auch auf den meisten anderen Social Media Plattformen müssen Sie zunächst ein Profil einrichten. Dieses können Sie auf öffentlich oder privat stellen. Anders als auf Instagram, Twitter oder Facebook verzeichnet TikTok einen großen Anteil sogenannter passiver Profile – diese User suchen nach Unterhaltung und Inspiration, posten aber selbst nicht unbedingt eigene Videos. Für Sie als Unternehmen ist es zudem wichtig, für alle Social Media Profile bestenfalls denselben Namen und dasselbe Profilbild zu nutzen – so schaffen Sie einen hohen Wiedererkennungswert!

2. Der Feed

TikTok unterteilt sich in zwei Feeds: der „Folge ich“ und der „Für dich“ Feed. Für das TikTok Marketing ist der „Für dich“ Feed von besonderer Bedeutung, da dieser den Nutzern aufgrund bestimmter Kategorien themenrelevante Videos anzeigt – anhand eines Algorithmus wird so passender Content für den Nutzer zur Verfügung gestellt. So können Sie also auch User erreichen, die Ihnen nicht aktiv folgen. Durch Hashtags können TikTok Nutzer in der „Entdecken“-Funktion zudem nach Videos zu bestimmten Themen eigenständig suchen – versehen Sie Ihre Videos also immer mit relevanten Hashtags!

3. Videoarten und Extras

TikTok Videos sollten im Idealfall 15 Sekunden, können jedoch bis zu 60 Sekunden lang sein. Meistens drehen sich die Videos um Challenges, Humor (Stand-up-Comedy, Musik, Tanz) – aber auch Mode- und Kosmetikthemen sowie Bastelvideos finden hier ihr Zuhause. Beispielsweise stellen Influencer und User Ihre Lieblingsprodukte vor oder binden diese direkt in Challenges ein. Vergessen Sie nicht: TikTok ist Mobile Only und fokussiert sich dabei ausschließlich auf Videos!

Dementsprechend haben sich die verschiedensten Videoformate entwickelt. Neben Challenges gibt es auch andere, weit verbreitete Videoformate wie „Reaction“-Videos, in denen User auf Videos anderer User reagieren und ihren eigenen Content einspielen können.

Was macht TikTok besonders?

Im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen geht es bei TikTok nicht um die Follower, Likes oder ähnliche nutzerbezogene Komponenten. Was TikTok besonders macht, ist der Fokus auf den Content – nicht der User steht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern der Content und somit die Unterhaltung. Das zeigt auch der Algorithmus des „Für dich“-Feeds, der sich lediglich am Content ausrichtet und dem User solche Videos vorschlägt, die thematisch und inhaltlich zu seinem Sehverhalten passen! So erreichen Videos hier auch schneller und länger eine hohe Reichweite in anderen sozialen Netzwerken. Es geht um die pure Unterhaltung sowie Originalität – aus diesem Grund ist es für Unternehmen auch weniger problematisch als auf anderen Social Media Plattformen, wenn ihre Videos amateurhaft aussehen, solange diese authentisch sind. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Zielgruppe Spaß hat, sich Ihre Videos anzuschauen – egal ob Amateurvideo oder professionelle Werbekampagne!

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TikTok Marketingziele und strategische Einbindung in die Plattform

TikTok lässt sich für Ihr Unternehmensmarketing vielseitig nutzen – vor allem dann, wenn Sie genau diese Zielgruppe der sogenannte "Generation Z" erreichen möchten. Im B2C Bereich eröffnen sich Ihnen viele Möglichkeiten! Im B2B Bereich wird sich TikTok Marketing aktuell jedoch nicht unbedingt für Sie auszahlen. Vor allem in einem geschäftlichen B2C Kontext, in welchem Sie junge Zielgruppen ansprechen wollen, ist TikTok sehr lohnenswert. Das bedeutet, insbesondere Lifestyle und Modemarken sind in diesem Kontext sehr interessant. Aber auch die Suche nach geeigneten neuen Mitarbeitern für Ihr Unternehmen lässt sich mit Recruiting-Videos durch diesen Kanal gut unterstützen.

TikTok Marketing lässt sich vielseitig nutzen und verfolgt grob drei Ziele: Reichweite, Interaktion und Transaktion. Was ist Ihr persönliches Marketingziel? Möchten Sie mit TikTok Ihr Branding neu gestalten? Möchten Sie Ihre Markenbekanntheit erhöhen? Wollen Sie Ihr Produkt der Generation Z verkaufen? Möchten Sie Ihr Image für diese Zielgruppe verbessern? Dann ist TikTok Marketing genau das richtige für Sie. Durch die Ausrichtung der App am Content können Sie mit Ihren Videos sehr schnell eine hohe Reichweite erzielen – und das auch ohne eine große Anzahl von Followern! Ihrem Content Marketing kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Anhand von „Reaction“-Videos können Sie mit Ihrer Zielgruppe interagieren und das auf einer persönlichen und authentischen Ebene. Die strategische Einbindung dieser TikTok Marketingziele lässt sich grob in drei Bausteine aufteilen:

1. User Generated Content (UCG)

Regen Sie Ihre Zielgruppe dazu an, Videos mit Ihren Produkten oder in Verbindung mit Ihrer Dienstleistung aufzunehmen und zu posten. Das können Sie beispielsweise mithilfe von Challenges umsetzen. Seien Sie kreativ und entwickeln Sie eigene Challenges – denken Sie allerdings daran, diese mit relevanten und einzigartigen Hashtags zu versehen! Nur so werden Sie auch gefunden und können eine hohe Reichweite erzielen. Sie können das Ganze beispielsweise zusätzlich auch mit einem Gewinnspiel verbinden.

Ein gutes Beispiel für UCG TikTok Marketing liefert hier das Modeunternehmen H&M. Mit der Hashtag Challenge #GetTheLook forderte das Unternehmen TikTok User auf, zu dessen aktuellen Kollektion ein Tanzvideo zu drehen. Dafür mussten die User natürlich auch bei H&M einkaufen und ein direkter Link führte sie auch schon auf die Landing Page des Online-Shops. Mit dieser Challenge generierte das Modeunternehmen 134,3 Millionen Aufrufe und erzielte durch das Mitmachen der Nutzer eine Unmenge an User Generated Content.

2. Influencer Marketing

Um solch einen UGC noch zu verstärken und Challenges ans Laufen zu bringen, eignet sich auch das Influencer Marketing. Zwar ist TikTok besonders auf den Content fokussiert, jedoch kann Influencer Marketing auch hier vielversprechend sein. Denn Stars und Influencer genießen einen besonderen Status in den sozialen Medien und werden deshalb besonders häufig nachgeahmt. Finden Sie heraus, wer zu Ihrem Produkt passt und überzeugen mit einer kreativen Idee!

3. Eigene Teilnahme

Natürlich ist das alles nicht immer so einfach – insbesondere bei der Unmenge an Challenges, die bereits auf der Plattform existieren und neu hinzukommen. Deshalb ist eine andere Möglichkeit, um Ihren Kanal bzw. Ihre Marke in Szene zu setzen und Reichweite zu generieren, schlichtweg die eigene Teilnahme. Das bedeutet, dass Sie nicht direkt damit starten müssen, eine eigene Challenge zu entwickeln. Machen Sie bei Challenges mit, die bereits eine hohe Reichweite haben und generieren Sie unterhaltsame Videos. Weiterhin können Sie auch eigene Videos drehen, die nicht unbedingt direkt eine Challenge abbilden – versuchen Sie durch Humor und Kreativität Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Natürlich gibt es auch schlechte Beispiele, in denen Unternehmen Aufmerksamkeit nur durch einen Skandal auf sich ziehen und eher schlecht in Erinnerung bleiben. Das bedeutet, Sie sollten zwar authentisch sein, sich aber vorher trotzdem gut überlegen, was Sie genau machen. TikTok Marketing bedeutet Marketing in Echtzeit und erlaubt auch weniger professionelle Videos – das heißt aber nicht, dass Sie als Unternehmen wild drauf los posten sollten, ohne eine zugrunde gelegte Marketingstrategie! Passen Sie Ihre Social Media Strategie an den jeweiligen Kanal an.

Vor- und Nachteile von TikTok Marketing im Überblick

Diese Besonderheiten der App, wie Marketing in Echtzeit und der Fokus auf den Content, führen zu unterschiedlichen Vor- und Nachteilen im TikTok Marketing. Die folgende Abbildung fasst diese noch einmal zusammen. Ob und inwiefern Sie TikTok Marketing für Ihr Unternehmen nutzen sollten, hängt von der Relevanz der App für Ihre Marketingziele ab und muss individuell entschieden werden.

TikTok Marketing Vor- und Nachteile

Insgesamt ermöglicht TikTok Marketing den Aufbau einer hohen Reichweite – und das viel schneller als die meisten anderen Social Media Apps. Dadurch, dass die Plattform noch relativ „neu“ ist, können Sie als Unternehmen innovatives Marketing betreiben und Ihrer Kreativität in der Videokreation freien Lauf lassen. Das ist vor allem im B2C Bereich erfolgversprechend.

Im B2B-Bereich eröffnen sich hier eher noch wenig Möglichkeiten – alleine aus dem Grund, dass die Plattform größtenteils von 16 - 24 jährigen genutzt wird. Zurzeit gibt es außerdem noch keine ausgereifte Monitoring Funktion für Ihre Marketingaktivitäten – Marketingerfolge sind also noch schwer kontrollierbar. Social Media Marketing ist nicht „mal eben“ gemacht – das kostet Zeit! Da TikTok ein videobasiertes Netzwerk ist, kann sich die investierte Zeit hier nochmals intensivieren. Wichtig ist, dass Sie permanent posten – das bedeutet aber auch, auf aktuelle Trends schnell zu reagieren, weshalb lange Strategieplanungen nicht immer möglich sind – Agilität ist also vorausgesetzt.

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Fazit

TikTok Marketing ist Real-Time-Marketing und erfordert Spontanität sowie Kreativität. Die App gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit und bietet somit auch für das Marketing ein großes Potenzial. Allerdings ist die Social Media Plattform nicht für jedes Unternehmen geeignet bzw. relevant. Hinter einem professionellen TikTok Marketing steckt viel Arbeit, die sich aber auszahlt – sofern Sie für Ihre Zielgruppe sowie Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung relevant ist. Ist das der Fall, lohnt es sich für Unternehmen jetzt auf den Zug aufzusteigen. Vor allem in Bezug auf Werbefunktionen und bezahlte Ads ist die App noch im Wachstum – neue Möglichkeiten werden aber sehr wahrscheinlich in kürzester Zeit verfügbar sein. Denn die Anzahl an Nutzern der App stieg in den letzten Monaten und Jahren rasant an.

Wichtig für Ihr TikTok Marketing ist vor allem eins: Bleiben Sie dran! Im Idealfall müssen Sie täglich einen neuen Beitrag posten, an Challenges teilnehmen oder eigene Kampagnen ansetzen. Lassen Sie sich dabei von anderen Accounts Ihrer Mitbewerber inspirieren. Mit welchen Strategien sind andere Unternehmen erfolgreich? Können Sie diese Strategien auch für sich nutzen?

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Bastian FoersterBastian Foerster

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Die Hauselektronik mit dem iPhone bedienen?

Stellen Sie sich vor, Sie sind im Urlaub und grübeln, ob Sie die Rollläden zuhause runtergelassen oder das Licht im Wohnzimmer ausgemacht haben. Das kann einem schonmal einige ruhige Minuten rauben...

Heutzutage ist das natürlich kein Problem mehr. Denn Sie ziehen am Strand einfach Ihr iPhone oder Ihr iPad raus und erledigen das schnell.

Oder was, wenn Sie im Bett liegen und vergessen haben, im unteren Geschoss die Lichter auszumachen? Aufstehen und runtergehen? Die Zeiten sind vorbei. IPhone in die Hand genommen, ein Klick, und schon sind die Lampen aus. Bequemer geht's nicht.

Die Firma Gira bietet zum Beispiel solche Raffinessen an. Über iPhone, iPad oder iPod Touch können aber auch noch diverse andere Dinge abgelesen bzw. gesteuert werden: Raumtemperaturen, Wasserstand einer Zisterne, Energieverbrauch und sogar die Bilder der (Tür-)Kameras.

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