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Verabschiedetes Gesetz gegen Telefonspam

Wiesbaden, den 30. Juli. Der Deutsche Dialogmarketing Verband DDV sieht seine Positionen gegenüber Telefonspam durch den heute im Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf gegen unlautere Telefonwerbung bestätigt. Der Verband hatte in den vergangenen Monaten bereits mehrfach deutlich gemacht, dass das von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer im Frühjahr vorgestellte Maßnahmenpaket weitgehend auf Zustimmung stößt.

Patrick Tapp, DDV-Vizepräsident Public Affairs und Verbraucherdialog: „Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss stärkt die Politik den Verbraucherschutz mit Augenmaß. Insbesondere freut uns, dass die Bundesjustizministerin in ihrem heutigen Pressestatement erklärt, bei den neuen Verbraucherschutzregelungen sei Wert darauf gelegt worden, die Wirtschaft nicht mit unpraktikablen Regelungen zu belasten, da Verbraucher zunehmend Waren und Dienstleistungen telefonisch oder über das Internet bestellen.” Dieses Bekenntnis zeige, so Tapp: Der DDV habe das berechtigte Interesse der Wirtschaft in Berlin hinreichend deutlich machen können und sieht sich bestätigt, dass es auch der Politik nicht darum gehe, den dialogmarketingrelevanten Kanal Telefon in einer mobilen Gesellschaft zu verbauen.

Die beschlossene Regelung eines Bußgeldes bis zu 50 000 Euro nimmt der Verband zur Kenntnis, hatte jedoch bereits im Vorfeld mehrfach deutlich gemacht, dass er ein Bußgeld aufgrund des schon vorhandenen Ordnungsgeldrahmens von bis zu 250.000 Euro für tatsächlich wenig effektiv und daher nicht notwendig halte.

Die Positionen des DDV zu den einzelnen Regelungen:

Allgemeines Bußgeld: Verstöße gegen das bestehende Verbot der unerlaubten Telefonwerbung in § 7 Abs. 2 UWG werden künftig mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden können. Dies ist und bleibt angesichts ausreichend bestehender rechtlicher Möglichkeiten für den DDV nach wie vor Kritikpunkt - der Verband hatte gegenüber dem Referentenentwurf des BMJ und vielerorts dazu detailliert Stellung genommen.

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Bestehende Verbraucherschutzgesetze in Deutschland sind vollkommen ausreichend

Dialogmarketingunternehmen haben große Sorge, dass sich ein Ausbau an gesetzlichen Restriktionen negativ auf den in dieser Branche so starken Arbeitsmarkt auswirken könnte. Dies ergab eine Umfrage unter den Mitgliedern des Deutschen Dialogmarketing Verbands DDV. 85 Prozent der vom DDV Befragten sind überzeugt, dass zunehmende gesetzliche Beschränkungen die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Dialogmarketingbranche gefährden. Der Mitgliederbefragung des DDV zufolge hat sich der Arbeitsmarkt 2007 gut entwickelt. 51 Prozent gaben an, die Zahl der Mitarbeiter sei im vergangenen Jahr gestiegen. Ebenso positiv war die Entwicklung bei den Auszubildenden.

Patrick Tapp, Vizepräsident Public Affairs und Verbraucherdialog: „Unsere Branche ist in Deutschland ein entscheidender Jobmotor. Dies sollte die Politik bei ihren Restriktionsplänen berücksichtigen und genau abwägen, welche gesetzlichen Maßnahmen in Deutschland wirklich zuträglich sind. Vieles gibt dem Bürger keinen sinnvollen Schutz, behindert dabei aber die Entwicklung der gesamten Dialogmarketingbranche und verhin-dert Arbeits- und Ausbildungsplätze.” Weiterlesen

Procter & Gamble gewinnt den Kundenpreis EDDI

Der diesjährige Kundenpreis „EDDI - Erfolg durch Direktmarketing” des Deutschen Direktmarketing Verbandes DDV geht an Procter & Gamble Germany. Der EDDI wird seit 15 Jahren für besonders erfolgreiche Direktmarketingstrategien vergeben.

Claus Mayer, Ehrenvorsitzender der Jury, begründet die Entscheidung der Juroren folgendermaßen: „Procter & Gamble Germany setzt und vertraut für dutzende seiner Marken schon seit Jahrzehnten auf Dialogmarketing-Strategien, -Maßnahmen und -Instrumente. Und ist überdurchschnittlich erfolgreich im Markt.” Dabei zeichne den Konzern aus, den Dialog mit seinen Konsumenten strategisch und methodisch auf höchstem Niveau zu betreiben - zur Eroberung von Neukunden ebenso wie zur Entwicklung und zur Loyalisierung des Kundenstammes. Weiterlesen

DDV-Stipendiaten 2008 stehen fest

Der Deutsche Direktmarketing Verband DDV vergibt auch in diesem Frühjahr zwei Dialog-Stipendien für berufsbegleitende Studiengänge an der Deutschen Dialogmarketing Akademie DDA. Aus insgesamt zwölf Bewerbungen hat sich die Vergabekommission für Freya Präser und Claudia Springfeld entschieden. Beide hatten sich für den Studiengang Online-Marketing am Standort Köln beworben.

Jens Frühling von der Deutschen Bank und Mitglied der Vergabekommission erklärt, wie die Entscheidungen laufen und wer die besten Chancen auf ein Stipendium hat. „Die Vergabekommission versucht, die Entscheidung so objektiv wie möglich herbeizuführen. Besonders wichtig ist die schriftliche Begründung, warum der Bewerber sich um das Stipendium bemüht. Diese Begründung sollte auch anhand des Lebenslaufes - der nicht gradlinig sein muss -, der bislang erreichten Qualifikationen und Noten und letztlich auch aus den Empfehlungsschreiben nachvollziehbar sein.” Zudem, so Frühling, sollte klar erkennbar sein, warum der Bewerber die Kosten für das Studium nicht selber oder unzumutbar schwer aufbringen könne. Weiterlesen

DDV-Robinsonliste bietet Schutz gegen unerwünschte personalisierte Werbepost

Allein im Jahr 2007 haben sich 42.648 Verbraucher in die Robinsonliste des Deutschen Direktmarketing Verbandes DDV eintragen lassen. Damit hat sich die Anzahl der Einträge hat gegenüber 2006 um sieben Prozent erhöht. Insgesamt nutzen bereits über 657.500 Bürgerinnen und Bürger dieses Instrument des Verbraucherschutzes. Knapp zehn Prozent derjenigen, die sich 2007 in die DDV-Robinsonliste haben eintragen lassen, wählten dabei die „Alternative B”. Diese steht für ein Ausschlussverfahren, bei dem die Verbraucher ankreuzen können, aus welchen Branchen sie keine Werbung mehr erhalten möchten. Diese Variante hatte der DDV Ende 2005 eingeführt, um dem Bedürfnis nach einem individualisierten Verbraucherschutz nachzukommen. Weiterlesen