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Sparkassen-Image verbessert durch Finanzkrise

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Die Deutschen setzen wieder auf Sicherheit, Kontinuität und Beratung. Diese Werte galten noch vor ein paar Monaten als langweilig, bieder und konservativ. Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage und der Bankenkrise werden diese Werte jedoch wieder als innovativ und modern angesehen. Dies stützt gerade das Image der Sparkasse. Der Imas-Kommunikationstrend, eine regelmäßige Untersuchung im Auftrag der Werbefachzeitung HORIZONT, legte hierzu aktuelle Zahlen vor.

In der momentanen Lage ist die Wechselbereitschaft der Kunden niedriger denn je. Kaum ein Kunde wechselt seine Bank nur weil er bei einer anderen Bank einen leicht höheren Zinssatz bekommt. In dieser Zeit sind die Sparkassen die eindeutigen Gewinner. Der Imagewechsel der Sparkassen hängt sicherlich auch mit dem aktuellen Girokonto-Werbespot zusammen (Agentur Jung von Matt/Spree). Die Mehrheit hält die Sparkassen für ein seriöses und vertrauenswürdiges Unternehmen und würde ihr Geld am ehesten bei der Sparkasse anlegen. Zusätzlich sprechen das Filialnetz und die Präsenz der Sparkassen eindeutig für die positive Einstellung zu dem Unternehmen. Letztlich wurden die Sparkassen zum kundenfreundlichsten Finanzinstitut gewählt.

Quelle: Horizont 10/05.03.2009

Grafik 1 - Welche Banken sind besonders seriös und vertrauenswürdig?

Grafik 2 - Welche Banken sind bieder und altmodisch?

Grafik 3 - Erledigen Verbraucher Bankgeschäfte am PC?

Autohersteller setzen auf Sparkurs in der Werbung

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Die Autohersteller sind mit ihrer Absatz- und Marketingplanung 2009 sehr vorsichtig geworden. Momentan geht es der Automobilindustrie zwar aufgrund der Abwrackprämie wieder besser, jedoch befürchten einige Stimmen, dass dies in eine ungewisse Zukunft läuft. Es wird vermutet, dass nach der Abwrackprämie die Umsätze stark zurückgehen und die Kunden trotzdem auf hohe Rabatte bestehen werden. Die Spendings der Autobauer werden an den vermutlich schrumpfenden Automobilmarkt angepasst. So streben zwei Drittel der Unternehmen eine Kürzung der Werbeausgaben an. Das übrige Drittel will die Ausgaben so beibehalten wie im letzten Jahr und kein Unternehmen möchte die Ausgaben erhöhen.

Die Schwerpunkte im Mediamix der Automobilhersteller verändern sich durch die Wirtschaftslage und die zu erwartenden Veränderungen. So werden klassische Abverkaufsmedien wie Hörfunk und Plakat gestärkt. Die TV- Werbung bleibt nach wie vor an der Spitze der in der Automobilbranche genutzten Werbemaßnahmen. Den wohl größten Vorteil zieht Google aus der Marktlage. Im Normalfall agieren die Autobauer grundsätzlich eher zurückhaltend was die Buchung von Suchanzeigen angeht. Dies ändert sich momentan erheblich. Selbst die Premiumhersteller wie Audi und BMW lassen diese Möglichkeit der Werbung nicht außer Acht.

Quelle: Horizont 10/05.03.2009