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Studien zur Online-Nutzung

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Das Deutsche Institut für Marketing hat für Sie Studien zur Internetnutzung zusammengestellt, um den immensen Stellenwert und das Wachstum des Internets zu verdeutlichen. Dabei beruht sich das DIM auf insgesamt drei Studien zur Online-Nutzung, die die größte und einflussreichste Bedeutsamkeit besitzen.

Eins vorweg: Den drei Studien zufolge lag der Anteil der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren, die regelmäßig online sind, zwischen 62,7- 65,1% (40,8-42,2 Millionen Personen). Im Jahr 1997 lag diese Quote noch bei mickrigen 6,5% und machte das Internet zum schnellst wachsenden Medium binnen den letzten 10 Jahren.

  • ARD/ZDF-Online-Studie: Die Studie wird seit 1997 jährlich durchgeführt und versteht sich als Messlatte für die Internet-Entwicklung in Deutschland. Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativstudie wurden im März/April 1.822 Erwachsene in Deutschland befragt.

Internet ist für Europäer das wichtigste Medium

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Das DIM ist auf eine interessante Studie von Fleishman-Hillard und Harris Interactive gestoßen, die über das Verhalten und Entscheidungsprozesse der Internetnutzer in Deutschland, Frankreich und GB Aufschluss gibt.

Das Internet ist das einflussreichste Medium für europäische Konsumenten und weitaus wichtiger als TV oder Tageszeitungen. So lautet das zentrale Ergebnis der Studie "Digital Influence Index", die Fleishman-Hillard und Harris Interactive durchgeführt haben. In ihrer Studie verfolgen die Autoren den Einfluss des Internets auf Verhalten und Entscheidungen von Konsumenten in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Detaillierte Informationen über Verhaltensmuster und Entscheidungskategorien geben Hinweise darauf, wie Unternehmen ihren Kommunikationsmix im Internet gezielter gestalten können.

Für die Studie wurden rund 5.000 Internetnutzer aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien über ihre Surfgewohnheiten befragt. Der Einfluss des Internets auf die Teilnehmer sowie ihre Bereitschaft, an Weiterentwicklungen des Internets teilzunehmen, wurde im personenbezogenen "Digital Influence Index" erfasst. So informieren sich User mit einem niedrigen Indexwert vor einem Kauf hauptsächlich über Unternehmenswebseiten, während User mit hohem Indexwert auch Informationen über Onlineforen und Blogs einholen. Mit Hilfe des "Digital Influence Index" wurde der Einfluss des Internets im Vergleich zu anderen Medien analysiert und 42 verschiedene Verhaltensweisen sowie 35 verschiedene Entscheidungen - etwa beim Kauf von Produkten sowie in den Bereichen Politik, Gesundheit und Finanzen - in ihrer Bedeutung für den Online-Konsumenten untersucht. Daneben haben die Autoren auch die Vorbehalte der Internetnutzer gegenüber dem Medium bestimmt. Weiterlesen

Verbraucher zunehmend verärgert über PoS- und Verkehrsmittelwerbung

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Eine aktuelle Umfrage des Magazins ,,Horizont'' unter 2000 Verbrauchern ergab, dass Verbraucher zunehmend über steigende Werbung verärgert sind.

Am deutlichsten zeichnet sich der Negativtrend bei Werbung in Geschäften ab: Der Anteil derer, die sich dadurch gestört fühlen, lag 2007 gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozentpunkte höher. Transportmedien fielen in der Verbrauchergunst um 5 Punkte, die Kanäle Plakate und Haltestellen um jeweils 4.

Obwohl immer mehr Befragte an PoS- und Außenwerbung Anstoß nehmen, liegen diese Transportkanäle im Ranking noch immer ganz unten. Sie zählen zu den sogenannten statuarischen Medien, bei denen der Rezipient darüber entscheidet, ob und wie intensiv er sich mit der Werbebotschaft auseinandersetzt.

Besonders hart ist die Kritik, wenn es um Werbung auf dem Mobiltelefon geht. Beim Vergleich nach Zielgruppen sticht vor allem die positivere Haltung von Frauen heraus: Während sich 70 Prozent der Männer von Werbung auf ihrem Mobiltelefon gestört fühlen, sind es bei den Frauen 63 Prozent.

Bei den übrigen Medien liegt die weibliche Zielgruppe meist 2 bis 3 Prozentpunkte unter den Männern. Lediglich bei Verkehrsmittelwerbung sind sich die Geschlechter einig: 20 Prozent empfinden diese als störend. Und nur bei Werbung in Geschäften zeigen sich Frauen kritischer - 18 Prozent ärgern sich darüber gegenüber 17 Prozent bei den Männern.

Ein deutlicher Unterschied in der Bewertung von werblicher Kommunikation zeigt sich auch beim Vergleich zwischen den Generationen. Bei nahezu allen Medien gilt die Regel: Je älter, desto kritischer. Dies liegt zum einen an der mit zunehmendem Alter sinkenden Offenheit gegenüber neuen Produkten.

Allein bei den Medien Internet, Handy und Kino ist das Schema umgekehrt. Während beispielsweise 57 Prozent der Generation 50plus Werbung auf dem Mobiltelefon als störend empfinden, sind es bei den 16- bis 29-Jährigen ganze 76 Prozent. Hierbei handelt es sich laut den Imas-Marktforschern jedoch um eine Verzerrung, da genau diese Medien nach wie vor noch stärker von jüngeren Zielgruppen genutzt werden.

Ein dritter soziodemographischer Faktor, der die Reaktionen gegenüber Werbebotschaften beeinflusst, ist die Bildung. Am kritischsten äußern sich Verbraucher mit einem Hochschulabschluss. Im Ranking der störendsten Medien steht bei dieser Zielgruppe TV ganz oben. 76 Prozent empfinden Spots als negativ, gegenüber 65 Prozent bei Konsumenten mit Hauptschulabschluss. Handy-Werbung steht bei der Bildungselite an Platz 2 der Negativ-Skala, gefolgt von Bannern, Pop- Ups und Co sowie Werbebriefen.

Neben den Reaktionen auf klassische Werbung wurde auch die Einstellung gegenüber ausgewählten Sonderwerbeformen erfragt. Besonders schlecht kommen Werbeunterbrechungen bei Sportübertragungen an. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch, dass sich diesbezüglich die Meinung etwas geändert hat. Empfanden 2006 noch 64 Prozent diese Art der Werbung als störend, sind es 2007 nur noch 61 Prozent. Auch bei der für Sportübertragungen wichtigen männlichen Zielgruppe offenbart sich eine Verbesserung. Der Anteil derer, die sich über Unterbrechungen ärgern, ist um 5 Prozentpunkte auf 71 Prozent gesunken.

Leicht gestiegen ist auch die Akzeptanz von Anzeigen mit aufgeklebten Postkarten. 2006 nahmen noch 44 Prozent daran Anstoß, 2007 waren es 38 Prozent. Die übrigen Sonderwerbeformen fallen dagegen weiter in der Verbrauchergunst.

Mehrheit der Web-User kann auf TV verzichten

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Die Hamburger Consulting-Firma Fittkau & Maaß befragte Internetuser, auf welches Medium sie auf keinen Fall verzichten können. 61 Prozent der Internetnutzer gaben an, auf keinen Fall aufs Internet verzichten können. Noch vor einem halben Jahr hatten sich nur 56 Prozent für das Web und gegen das Fernsehen entschieden. Vor allem für jüngere Nutzer und Männer spielt das Internet eine wichtigere Rolle: 64 Prozent der befragten Männer gaben an, aufs Fernsehen verzichten zu können, während nur 56 Prozent der Frauen dem Internet den Vorzug geben. Die Studie ergab außerdem, dass die Bereitschaft, auf das Fernsehen zu verzichten, besonders von der Intensität des jeweiligen Online-Nutzungsverhaltens abhängig ist.