Schlagwort-Archive: Monitoring

Was ist Social Media Marketing?

Was ist Social Media Marketing?
4.8, 12 Bewertungen

Social Media Marketing umfasst mehr als die Einrichtung einer Facebook Fanpage und die gelegentliche Veröffentlichung einiger Fotos bei Instagram. Erfolgreiche Social Media Manager gehen mit einer Strategie an die Auswahl und Bespielung der Social Media Kanäle heran und setzen auf die ständige Messung Ihrer Erfolge, um die zuvor gesteckten Ziele zu erreichen.

1. Was ist Social Media Marketing? – Die Definition

Für die Definition von Social Media Marketing muss erstmal ein Basiswissen über das Online Marketing vorhanden sein. Denn Social Media Marketing ist ein Teil des Online Marketing Mix. Basis im Online Marketing Mix bildet die eigene Webseite. Darüber hinaus werden die verschiedenen Instrumente, die Hauptziele und die vorgelagerten Ziele darin veranschaulicht. Online Marketing beschreibt die zielgerichteten Aktivitäten und Prozesse verschiedener Unternehmensbereiche, die online durchgeführt werden, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu liefern.

Doch was ist jetzt eigentlich Social Media Marketing?

Social Media Marketing beschreibt die Strategien und Taktiken, um die unterschiedlichen sozialen Netzwerke so einzusetzen, dass die Erreichung der Unternehmensziele möglich ist.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

2. Social Media Marketing – Strategie

Die Strategie im Social Media Marketing ist die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Eigene Umfragen haben gezeigt, dass es an dieser Stelle noch sehr viel Potenzial auszuschöpfen gibt: Nur 39,7 Prozent deutscher Unternehmen besitzen eine schriftlich ausgearbeitete Social Media Marketing Strategie.

Die Strategie dient dazu Aktionen zielführend auszuführen. POST-Framework ist ein bewährtes Modell zur Erarbeitung einer Social Media Strategie.

POST ist ein Akronym und steht für People, Objectives, Strategy und Technology. Die Begriffe umfassen:

  • People: Zielgruppenanalyse, Altersklassen, Demografie und Mediadaten
  • Objectives: Qualitative und quantitative Zieldefinition
  • Strategy: Grundlegende Strategie, Guidelines und Policies, Content, Redaktionsplan, Mitarbeiterintegration und Messung
  • Technology: Analysetools, Kanäle und Integration

Im ersten Schritt erfolgt eine Analyse der Zielgruppe. Wer soll mit den Maßnahmen angesprochen werden? Sind die Zielgruppen überhaupt in den sozialen Medien aktiv? Wie soll die Ansprache erfolgen? Der zweite Schritt besteht aus der Identifikation der passenden Ziele. Social Media Marketing kann unterschiedliche Ziele erreichen, auf die im folgenden Unterkapitel näher eingegangen wird. Wichtig ist aber, dass nur vorher festgelegte Ziele dabei helfen, den Grad der Zielerreichung zu messen. Ziele sollten daher klar definiert und mit Kennzahlen ausgedrückt werden können. Die konkrete Strategie wird im dritten Punkt erarbeitet. Wie will man vorgehen? Welche Inhalte können geboten werden? Wie soll der Auftritt gestaltet werden? Wie häufig können die sozialen Medien bespielt werden? Wer soll zuständig sein? Die Auswahl der Kanäle findet im letzten Schritt statt. Oft fällt die Entscheidung für Facebook, weil dies der bekannteste Online-Kanal ist. Bedenken Sie dabei jedoch, dass die Zielgruppe vielleicht nicht auf dieser Social Media Plattform anzutreffen ist.

3. Social Media Agentur – milaTEC bietet Ihnen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Social Media Marketing, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Social Media Konzept können die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen eingebunden werden. Nutzen Sie dafür externes Social Media Know-how!

Ein Social Media Jahr dauert einen Monat. Denn es gibt ständig neue Entwicklungen uns Trends. Social Media Agenturen sind näher dran und helfen Ihnen, darauf zu reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Social Media Agentur schon seit Jahren Kundenbei ihren Social Media Aktivitäten:

  • Einrichtung neuer Kanäle
  • Werbekampagnen über Social Media
  • Fortlaufende Betreuung von sozialen Kanälen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Social Media Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Social Media Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

4. Social Media Marketing – Ziele

Nur mit einer guten Zielformulierung kann das Unternehmen seine Aktivitäten entsprechend ausrichten. Ziele sind also für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend. Ziele im Social Media Marketing können unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Oft stehen „weichere“ Ziele, wie Bekanntheit, Imageverbesserung oder Kundenbindung im Vordergrund; direkt messbarer Abverkauf von Produkten stellt (noch) eher die Ausnahme dar.

 

 

Ziele Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

Gemäß der DIM Studie Social Media Marketing 2018 sind die Top-Ziele, die Unternehmen mit Social Media Marketing verfolgen:

  • Neukundengewinnung
  • Kundenbindung
  • Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit
  • Unterstützung der Online Marketing Ziele
  • Dialog mit Kunden
  • Verbessertes Marken- und Produktimage

5. Social Media Seminar

Offline war gestern! Lernen Sie in unserem Social Media Seminar die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen kennen und bringen Sie Ihre Social Media Aktivitäten auf den aktuellsten Stand! Informieren Sie sich jetzt:

Social Media Seminar
Mo, 15.07.2019
Köln
Mo, 07.10.2019
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

6. Social Media Marketing – Instrumente

Bei der Auswahl der Social Media Marketing Instrumente gilt es, einige wichtige Fragen zu beantworten und die Aspekte anschließend entsprechend umzusetzen.

Welche Kanäle…

  • … passen zu den angestrebten Zielen?
  • … werden von den Zielgruppen in ausreichendem Maße genutzt?
  • … sind finanziell und technisch handhabbar?
  • … passen zu dem (gewünschten) Unternehmensimage?
  • … sind ausreichend etabliert, um größere Investitionen zu rechtfertigen?
  • … bieten ausreichende Rechtssicherheit?
  • … lassen sich dauerhaft von Ihnen bespielen?

 

Auswahl Social Media Marketing Instrumente

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

6.1. Facebook Marketing

Facebook ist wahrscheinlich das bekannteste Social Media Netzwerk. Die Facebook-Unternehmensseite steht im Mittelpunkt und kann dazu genutzt werden, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen. Das Unternehmen kann über die Facebook-Seite mit den Kunden in Kontakt treten, Umfragen erstellen, auf Nutzerbeiträge oder -fragen antworten, Bilder, Videos und Beiträge posten – alle diese Aktivitäten können Unternehmen über ihre Seite vornehmen.

Vorteil von Facebook ist, dass sowohl große und bekannte als auch kleine und eher unbekannte Marken ihre Aufmerksamkeit erhöhen können. Bestehende und potenzielle Kunden nutzen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Facebook. Auch der Wettbewerb könnte bereits bei Facebook vertreten sein, sodass eine Nichtnutzung dieses Social Media Netzwerks gegenüber der Konkurrenz einen Nachteil darstellt. Facebook Posts sollten die Zielgruppe ansprechen und möglichst einfach verfasst sein. Interessant gestaltete Beiträge enthalten zudem oft zusätzliche Medienformate wie Fotos oder Videos.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass 85,5% der Studienteilnehmer Facebook als Social Media Marketing Instrument nutzen.

6.2. Blog Marketing

Neben Facebook stellen auch Blogs ein etabliertes Social Media Instrument dar. Hauptaufgabe des Blogs ist die regelmäßige Weitergabe von Informationen. Große Blogs, die häufig Beiträge posten, ziehen die Besucher immer wieder an.

Es gibt mehrere Arten von Blogs:

  • Corporate Blogs
  • Service Blogs
  • Knowledge Blogs
  • Themen-Blogs
  • Kampagnen-Blogs
  • Produkt- und Marken-Blogs

6.3. Microblogging

Twitter ist als Microblogging-Dienst eine Zwischenstufe zwischen Blog und Social Network. Die Webseite Twitter stellt nach Facebook und Google den drittgrößten Traffic-Lieferanten dar. Ein angemeldeter Nutzer kann kurze Nachrichten verfassen und abschicken. Nutzer können dann von anderen abonniert werden. Auch Anmeldungen und Interaktionen von Unternehmen sind möglich. Grundsätzlich sind die Tweets auf 280 Zeichen beschränkt. Der Microblogging-Dienst handelt so eher von der schnellen Information, als ausführliche Diskussionen.

Vorteil von Twitter ist u. a. die hohe Interaktion, aber auch die enorme Schnelligkeit. Aktuelle Ereignisse werden so immer häufiger zuerst auf Twitter veröffentlicht, als auf anderen Kanälen. Twitter lebt, wie auch alle anderen sozialen Netzwerke, von der Interaktivität. Nutzer nehmen so an Gesprächen teil, folgen anderen Nutzern und teilen interessante Inhalte. Die Funktion „ReTweet“ ist an dieser Stelle von besonderer Bedeutung.

6.4. Videoplattformen

YouTube lässt sich zu Google zählen und ist weltweitdie mit Abstand größte Video-Datenbank. Die Nutzung der Videoplattform ist kostenlos und es kann unbegrenzt Videomaterial hochgeladen werden. Hochgeladene Dateien sind dann von der Öffentlichkeit einsehbar. In der Regel müssen die hochgeladenen Videos noch extern, wie beispielsweise über Facebook oder Twitter, promotet werden. Über den „Embed“-Code können Videos auch in Blogbeiträge eingebunden werden.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass gut 70% der befragten Unternehmen planen, in Zukunkt häufiger Viedoinhalte zu publizieren. Damit sind Videos in Zukunft die Kommunikationsart Nummer 1 im Social Media Marketing.

Wenn die verschiedenen Social Media Kanäle miteinander verknüpft werden, entsteht hohes Potenzial. Trotz geringerem Aufwand durch die Verknüpfung ist eine höhere Reichweite möglich. Videos, die einen Mehrwert liefern, funktionieren am besten. Dabei kann es sich um einen Nutzwert handeln, aber auch einfach um lustige, kuriose oder aufregende Inhalte, die der reinen Unterhaltung bzw. Zeitvertreibung dienen.

6.5. Relevanz der Social Media Instrumente

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt mithilfe der Nutzungshäufigkeiten und Wichtigkeitsbeurteilungen auf, welche Social Media Instrumente heutzutage Pflicht sind und welche eher zur Kategorie „Kann“ oder „Kür“ zählen:
Pflicht-Instrumente: Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, XING, LinkedIn.
Kann-Instrumente: Google+, Instagram, Nutzer- und Diskussionsforen, eigene Communities,
Podcasts, Kununu, Slideshare, Live-Chat, WhatsApp, Pinterest, Wikis, Vimeo
Kür-Instrumente: Tumblr, Flickr, Yelp, Snapchat, Social Bookmarkings

Diese Einteilung zeigt auf, welche Instrumente unbedingt in das Portfolio mit aufgenommen
werden müssen, welche Instrumente durchaus Sinn machen können und welche nicht
unbedingt eine Rolle spielen, jedoch – in Abhängigkeit von der Zielgruppe – durchaus als
Abgrenzung zum Wettbewerb dienen können.

 

Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

7. Social Media Marketing – Monitoring

Täglich werden Facebook, Twitter und Co. mit unzähligen neuen Beiträgen überschwemmt. Social Media Monitoring kann dabei helfen, die laufenden Aktivitäten der eigenen Follower und Fans über bestimmte Schlüsselwörter zu verfolgen und so einen Überblick zu erhalten. Anhand der Ergebnisse aus dem Social Media Monitoring wird ersichtlich, wie sich die Unternehmensseite, die bisherigen Nutzerzahlen und die Interaktion entwickeln. Die Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigen, dass fast zwei Drittel aller Befragten ein Monitoring bzw. Controlling ihrer Social Media Marketing Aktivitäten durchführen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht dabei systematisch vor und nutzt zum Beispiel Kennzahlen zur Analyse der Aktivitäten.

Unterschieden wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Monitoring-Programmen. Auch gibt es interne Tools der Netzwerke wie:

  • Facebook Insights
  • YouTube Analytics
  • Twitter Analytics

Externe Tools sind:

  • Iconosquare
  • FanpageKarma
  • SocialBench
  • SocialBakers
  • SocialBros
  • Hootsuite

Google Alerts ist ebenfalls empfehlenswert. Das Programm schickt eine Benachrichtigung, sobald das vorher festgelegte Suchwort bei Google eingegeben wird. Der eigene Firmenname, der Name der Wettbewerber, Produktnamen, relevante Themen, die Namen entlassener Mitarbeiter etc. sollten für den Alert eingerichtet werden.

Weitere Monitoring Tools, wie Socialmention, durchsuchen in Echtzeit die Newsstreams verschiedener Social Media Kanäle und informieren den Beobachter kontinuierlich über alle Aktivitäten. Das Tool untersucht verschiedene Bereiche im Netz, wie Blogs und Microblogs oder Bookmarks.

Socialmention bietet neben dem breiten Suchspektrum auch die Möglichkeit komplexere Analysen durchzuführen. Untersucht werden so auch:

  • Stimmungslage
  • Reichweite
  • „Viralität“ des Begriffs
  • Die Häufigkeit, mit der der Begriff im Netz erwähnt wird

Das Tool Socialmention eignet sich für einen ersten kostenlosen Einstieg sehr gut. Entscheidend ist aber auch, dass immer nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit und kein vollständiges Bild dargestellt wird. Private Nutzerprofile bleiben nämlich verschlossen und werden somit nicht berücksichtigt.

8. Social Media Marketing – Kennzahlen

Um verwertbare Auswertungen zu erstellen und den Erfolg des Social Media Marketing messen zu können, helfen Kennzahlen.

Allgemeine Kennzahlen, die Ergebnisse über die Reichweite liefern, sollten in jedem Fall erhoben werden. Die Reichweite von Kommunikationsmaßnahmen informiert darüber, wie viele Personen der angesprochenen Zielgruppe erreicht wurden. Dazu zählen z. B..:

  • Anzahl Facebook-Fans
  • Anzahl Twitter-Follower
  • Anzahl Mitglieder in der XING-Gruppe
  • Anzahl Blog-Besucher
  • Anzahl YouTube-Views
  • Website-Traffic
  • Google-Ranking

Neben der Reichweitenkennzahl gibt es noch die Interaktionskennzahl, die angibt, welche Aktivität mit der Zielgruppe stattgefunden hat. Bei einer Interaktion hat sich der Kontakt bereits intensiver mit dem Kommunikationsmittel auseinandergesetzt. Beispiele für Interaktionskennzahlen sind:

  • Shares
  • Likes
  • Kommentare
  • Retweets /@-Erwähnungen
  • Anzahl neue Fans / Follower

Mithilfe von transaktionsbezogenen Kennzahlen kann schließlich die finale Wirkung der Kommunikationsmaßnahmen identifiziert und gemessen werden. Sie geben somit Rückschlüsse darüber, ob Ihre gewählte Social Media Strategie zielführend ist.

Zu diesen Kennzahlen zählen u. a.:

  • Conversion Rate
  • Cost-per-order (CPO)
  • Umsatz
  • Downloads
  • Backlinks

Problematisch ist, dass sich nicht alle Ziele in Kennzahlen ausdrücken lassen. Mit einigen Überlegungen können Unternehmen jedoch meist einen großen Teil der gewünschten Zielvorgaben abdecken.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

9. Social Media Marketing – Fazit

Die Social Media zählen heutzutage zum Lebensalltag der allermeisten Menschen und sind vorerst nicht mehr wegzudenken. Änderungen, die mit Social Media verbunden sind, gibt es ständig. Auch Trends entwickeln sich, sodass einige Social Media Plattformen gefragter sind als andere. Obwohl Social Media Marketing eine strategische Planung und ein hohes Maß an Know-how erfordert, bietet es zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen.

#WasIstSocialMediaMarketing #socialmediamarketing #DefinitionSocialMediaMarketing #SocialMediaManager

Social Media Monitoring – Alles im Blick!

Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Täglich werden unzählige Social Media Kanäle mit ebenso vielen neuen Beiträgen überschwemmt. Auf den ersten Blick nur eine wirre Flut an Beiträgen, auf den zweiten Blick eine Goldgrube für Unternehmen. Beim Social Media Monitoring geht es darum, einen Überblick zu erhalten – über Themen, Meinungen, Produkten, Dienstleistungen und zum Wettbewerb. Bestimmte Tools können dabei helfen, laufende Aktivitäten über bestimmte Schlüsselwörter zu verfolgen. Dadurch können sich Unternehmen einen Vorteil verschaffen und ihre eigene Strategie und die damit verbundenen Aktivitäten in sozialen Medien anpassen.

social media monitoring

Was ist Social Media Monitoring?

„Unter Social Media Monitoring versteht man die Identifikation, Beobachtung und Analyse von benutzergenerierten Inhalten in sozialen Netzwerken zu Marktforschungszwecken.“

Bedeutung von Social Media Monitoring

Weltweit benutzen zwei Drittel aller Internetuser Social Media Dienste. Alleine in Deutschland verwenden über 90% der 14-29 jährigen soziale Medien. 96% der deutschen Haushalte treffen eine Kaufentscheidung über das Internet. Erfahrungsberichte, Bewertungen, Meinungen und Diskussionen von anderen Käufern und Internetnutzern sind dabei ein ausschlaggebender Faktor. Diese Erfahrungsberichte, Bewertungen und Meinungen werden über Blogs, Videos, soziale Medien, Foren und Bewertungsportale veröffentlicht. Die Beiträge und Diskussionen schaffen einen riesigen Bezugsort von Informationen zu Marktforschungszwecken. Damit Unternehmen den Überblick nicht verlieren, stets auf dem aktuellen Stand bleiben und keinen Post oder Shitstorm verpassen, ist ein Social Media Monitoring mittlerweile zur alltäglichen Arbeit geworden. Insbesondere als Bestandteil des Marketing-Controlling sollten Unternehmen das Potenzial und den Nutzen des Monitorings nicht verkennen.

Gründe für Social Media Monitoring?

Viele Unternehmen haben mittlerweile das Potenzial des Social Media Monitoring erkannt und setzen dieses bereits um. Einige Vorteile die ein gutes Social Media Monitoring mit sich bringt sind:

  • Mitbewerber beobachten Mithilfe von Social Media Monitoring ist es natürlich auch möglich, die Wettberwerber im Blick zu halten und gegebenenfalls auf Aktivitäten dieser zu reagieren.
  • Nutzungsverhalten der Zielgruppe analysieren Sie können das Nutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe analysieren und neue Daten über Ihre Zielgruppe sammeln.
  • Optimierung der Strategie Mit den neu gewonnenen Informationen über Ihre Zielgruppe, können Sie Ihre Social Media Strategie anpassen und optimieren.
  • Influencer identifizieren Sie können relevante Multiplikatoren identifizieren, mit diesen Kontakt aufnehmen und diese mit Informationen versorgen, welche die Influencer über ihre Social Media Kanäle verbreiten sollen.
  • Häufige Erwähnungen Häufige Erwähnungen können sowohl aus Problemen oder einer erfolgreichen Kampagne resultieren. Wenn Sie also Social Media Monitoring betreiben, werden Sie auf jeden Fall über einen ungewöhnlichen Anstieg der Erwähnungen informiert.
  • Hot Spots finden Kanäle, Plattformen und Webseiten zu identifizieren, die gerade im Trend sind, ist vorteilhaft. Mithilfe von Social Media Monitoring ist es möglich, die sozialen Medien unter Beobachtung zu halten, um Trends zu erkennen und frühzeitig agieren und reagieren zu können.
  • Früherkennung kritischer Themen Eine Früherkennung kritischer Themen im Marken- und Marktumfeld sollte angestrebt werden, um zeitnah zu erkennen, wann und wo Probleme anfallen könnten.

Social Media Weiterbildung

In unserem Social Media Marketing Seminar lernen Sie Social Media Aktivitäten erfolgreich und strukturiert umzusetzen. Sie erhalten Einblicke in die wichtigesten Social Media Plattformen und Tools, die an zahlreichen Beispielen aus der Praxis verdeutlicht werden. Informieren Sie sich hier genauer oder buchen Sie jetzt einen Platz für das Social Media Marketing Seminar!

Social Media Seminar
Mo, 15.07.2019
Köln
Mo, 07.10.2019
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Arten des Social Media Monitorings

Beim Social Media Monitoring gibt es verschiedene Arten und Vorgehensweisen. Im Folgenden wollen wir Ihnen diese vorstellen.

Realtime Monitoring

Realtime Monitoring ist die Echtzeiterfassung von Meldungen / Nennungen. Streams zu einem Hashtag, Produktnamen oder Mitbewerber können angelegt und beobachtet werden.

Netzwerk Monitoring / Social Media Platform Monitoring

Oft ist der Zugriff durch externe Tools in die Social Media Plattformen stark durch die Anbieter und deren APIs beschränkt, wodurch es hier oft zu Unterschieden und Herausforderungen kommt. Durch diese Art des Monitoring können nicht nur einzelne Nutzer analysiert werden, sondern deren gesamtes Netzwerk. Influencer lassen sich so einfacher identifizieren.

Location Based Monitoring

Hiermit ist die Beobachtung von Inhalten eines bestimmten geographischen Bereichs gemeint. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Event Monitoring. Es kann erkannt werden, ob es auf einem Event zu Problemen kommt oder wie die Künstler bei dem Publikum ankommen.

Sentiment Monitoring

Hierdurch werden Inhalte direkt mit einem Algorithmus und definierten Begrifflichkeiten bewertet. Positive, negative bzw. neutrale Kommentare helfen dabei, ein Stimmungsbild zu erzeugen. Die Ergebnisse sind jedoch nur als Tendenz zu verstehen, da die Auswertung eine Maschine übernimmt und bestimmte rhetorische Figuren nicht richtig deuten kann.

Social Media Listening

Das Social Listening ermöglicht es, dass Web und Social Media Plattformen zu bestimmten Themen zu beobachten und auszuwerten. Die Zielgruppen kann besser kennengelernt werden und kann somit noch effektiver angesprochen werden. Das Social Media Listening ist wichtig für die Bereiche Service, Feedbackfindung, Leadgenerierung und viele mehr.

Informieren Sie sich hier über den Social Media Manager (DIM)!

Welche Social Media Monitoring Tools gibt es?

Wir haben eine kleine Auswahl von Social Media Monitoring Tools zusammengestellt, die für Sie frei nutzbar sind. Bei einigen Tools gibt es natürlich die Möglichkeit, auf eine kostenpflichtige Variante umzusteigen und damit die Funktionen zu erweitern.

  1. Hootsuite

    hootsuite_screenshotAuf den ersten Blick sieht Hootsuite aus wie ein reines Analytics-Tool. Es scheint der Terminierung und Verteilung von Inhalten in den sozialen Netzwerken zu dienen und liefert zudem Statistiken über die Reichweite. Doch Hootsuite bietet viel mehr. Streams können individuell eingerichtet und zum Beispiel Twitter- oder Facebook-Mentions verfolgt werden, die dann über das Programm direkt beantwortet werden können. Hootsuite gibt es sowohl in einer kostenlosen als auch in einer kostenpflichtigen Version.

  2. Social Bro

    social_bro_screenshotSocial Bro beschränkt sich ausschließlich auf das Monitoring von Twitter. Das Tool bietet detailierte Analysen, Konkurrenzvergleiche und Echtzeit-Monitoring auf hohem Niveau. Follower können mithilfe von Kriterien unterteilt werden. Kriterien sind zum Beispiel die Anzahl der Follower, das Verhältnis von Followern und Freunden (wichtig, um beispielsweise Influencer zu indentifizieren) oder der Anzahl von Tweets in einem gewissen Zeitraum (wichtig, um tote Accounts aufzuspüren). Social Bro ist kostenlos erhältlich.

  3. Talkwalker

    talkwalker_screenshotTalkwalker ist ein beliebtes Social Monitoring Tool. Das Tool sammelt Inhalte aus einer großen Anzahl von Blogs, Foren und den wichtigsten Social Media Plattformen. Echtzeit-Analysen über neu enstehende Themen können mithilfe von Talkwalker durchgeführt werden. Das Tool gibt es in einer kostenlosen Free-Version und in verschiedenen Bezahlversionen.

  4. Ubermetrics

    UbermetricsUbermetrics ist ein populäres Tool für eine effektive Medienbeobachtung und Medienanalyse – global und lokal. Ubermetrics beobachtet und analysiert Kommunikations- und Marketingkampagnen mit Daten aus über 400 Millionen Quellen für Kunden wie BMW, DER Touristik und TÜV Rheinland. PR- und Marketingexperten setzen das Tool zur Planung und Messung von Kommunikationskampagnen, zur Markt- und Wettbewerbsbeobachtung sowie zur Identifikation relevanter Zielgruppen und Influencer ein. Das intelligente Alerting-System findet außerdem Einsatz als Frühwarnsystem im Krisen- aber auch im Reputationsmanagement. Ubermetrics bietet einen kostenlosen Trial an.

  5. Buffer Respond

    buffer_respond_screenshotEin weiteres Social Media Monitoring Tool ist Buffer Respond. Das Tool beinhaltet das Planen und Verteilen von Inhalten im Social Web, das Beantworten von Nutzeranfragen, das Erstellen von Analysen und vieles mehr. Die Basis-Version steht kostenfrei zur Verfügung.

  6. Twazzup

    twazzup_screenshotTwazzup eignet sich hervorragend für Anfänger, die auf der Suche nach einem Social Media Monitoring Tool für Twitter sind. Sie geben den Namen des Twitterprofils ein, den Sie analysieren möchten und erhalten dann Echtzeit-Updates mit den aktivsten Top Influencern, Top geretweetede Fotos und Links. Am wichtigsten ist aber die Funktion, dass die Top 10 Keywörter, ähnlich zu Ihrer Suche angezeigt werden.

  7. Mention

    mention_screenshotMention ist in der Lage, Millionen von Quellen in 42 Sprachen zu untersuchen. Sie verpassen mit diesem Tool keine Markenerwähnung mehr. Erwähnungen können exportiert oder gefiltert werden. Die App informiert zusätzlich über Teamaktivitäten. Alerts können geteilt und Aufgaben zuteilen werden. Reportings zu erstellen ist eine weitere Funktion des Programms. Mention bietet einen kostenlosen Basisaccount, dieser enthält einen Alert, aber nur für einen Nutzer.

  8. Klout

    Kloutklout_screenshot analysiert die sozialen Netzwerke und erstellt auf dieser Grundlage ein Rating von Nutzern. Es ist ein nahezu vollautomatischer elektronischer Dienst, der den Online-Einfluss (quantitativ, nicht qualitativ) von Personen misst.

  9. Google Alerts

    google_alerts_screenshotGoogle Alerts bietet die Möglickeit, das Web nach neuen Inhalten, Erwähnungen, etc.zu monitoren. Das Tool ist für Anfänger geeignet, da da man es sehr schnell und einfach aufsetzen kann. Ist ein Google Alert aufgesetzt, erhalten Sie immer dann eine Benachrichtigungen per Email, sobald Google ein neues Ergebnisse über ein Thema findet, an dem Sie interessiert sind.

  10. Radarly

    Die Plattform RadRadarly Homepagearly zeichnet sich durch die tägliche Echtzeit-Analyse von 150 Millionen Konversationen in 78 Sprachen und mehr als 190 Ländern aus. Die erhobenen Daten und relevanten Key Performance Indiciators (KPIs) werden in intuitiven Dashboards dargestellt. Es unterstützt mit seinen zahlreichen Funktionen die umfassende Analyse der Zielgruppen, spürt aufkommende Markttrends, sowie relevante Keywords auf und liefert eine Algorithmus-basierte Bild-Analyse. Radarly hilft bei der Identifikation neuer Influencer, dem Monitoring der Markenbotschafter und der Segmentierung der Zielgruppen. Die Plattform beinhaltet darüber hinaus Echtzeit-Listening-Funktionen zur Optimierung laufender Kampagnen. Auf Anfrage wird eine kostenfreie Demoversion zur Verfügung gestellt.

  11. Echobot

    Der EchEchobot Homepageobot lässt sich in mehreren Geschäftsfunktionen einsetzen. Für das Social Media Monitoring analysiert Echobot mit Fokus auf den D-A-CH-Raum unter anderem mehrere Millionen Facebook-Beiträge, Tweets (Twitter), Youtube-Videos, Google+-Beiträge, Instagram-Posts und Pins (Pinterest). Er kann auf eine bereits bestehende Datenbank mit über 3,5 Milliarden Inhalten zurückgreifen. Dabei ist ein internationaler Einsatz des Echobots möglich, da seine Suchtechnologie sprachunabhängig funktioniert. Der Echobot unterstützt das Social Media Listening und liefert mit wenigen Klicks die relevantesten Inhalte aus den integrierten Netzwerken. Der eingerichtete Echobot informiert in Form von Social Media Alert (mit Shitstorm-Frühwarnsystem) den Nutzer über firmenrelevante Netzaktivitäten. Außerdem lässt sich ein Pressespiegel in PDF- oder Excel-Format automatisiert und individualisiert aufbereiten. Es ist zudem eine Funktion für Influencer-Monitoring integriert. Der Echobot kann kostenfrei getestet werden.

  12. Brandwatch

    BrandBrandwatch Homepagewatch liefert mit seinen drei Produkten Brandwatch Analytics, Brandwatch Vizia und Brandwatch Audiences umfassende Leistungen im Social Media Monitoring. Mit Brandwatch Analytics lässt sich das Web nach Bewertungen, Artikeln, Kommentaren und Online-Gesprächen durchsuchen. Die erfassten Daten können regelbasiert segmentiert werden. Die Teilfunktion Brandwatch Signal alarmiert in Echtzeit über aktuelle Social-Media-Aktivitäten und kann als Shitstorm-Frühwarnfunktion angesehen werden. Die Daten lassen sich auf der Plattform Brandwatch Vizia besonders anschaulich darstellen und erleichtern so das Aufdecken von Insights und das Vorbereiten von Reports. Brandwatch Audiences liefert Funktionen rund um die Zielgruppenbearbeitung. Diese lassen hinsichtlich ihrer Präferenzen analysieren. Neben der Demographie, den Leidenschaften und der beruflichen Aktivität, können für sie relevante Influencer aufgespürt werden. Brandwatch bietet persönliche Webinare zu den Produkten an. Für den ersten Kontakt mit der Softwareoberfläche bietet Brandwatch eine kostenfreie Demo an.

  13.  Radian6

    Der Softwarespezialist Salesforce bietet mit RRadian6 Homepageadian6 eine Cloudlösung für das Social Media Monitoring an. Diese verspricht eine Kommunikationsanalyse aus nahezu jeder Quelle. Durch das umfassende Social Listening werden Markttrends, -chancen, -risiken und die Aktivitäten der Wettbewerber für den Anwender transparent. Die umfassende Verbindung und Auswertung der Social Media Kanäle erlaubt ein koordiniertes Antwortverhalten, das Management der Community und die flexible Bereitstellung des Kundensupports. Radian6 lässt sich mit einem CRM-System koppeln und stellt dann für dieses eine weitere Informationsquelle dar. Weiterhin erlauben die Cloudfunktionen die Erstellung und Freigabe von Content für verschiedene soziale Netzwerke. Über das Marketing Command Center lassen sich Echtzeit-Analysen von Social Media- und Marketingaktivitäten durchführen. Es stehen mehrere Demo-Videos für Radian6 zur Verfügung. Der Cloudzugang ist kostenpflichtig.

     

#socialmediamonitoring #socialmediamarketing #smm