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Kundenaktivierung – Definition, Arten und Tipps

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Auch wenn sich der Begriff „Kundenaktivierung“ ein wenig „trocken“ anhören mag, handelt es sich hierbei um ein wichtiges Vorgehen aus dem Bereich Marketing. Doch in Bezug auf was sollen die Kunden eigentlich akquiriert werden? Und worauf gilt es, zu achten?

Definition

Kundenaktivierung bedeutet, wie der Name schon sagt, die Kunden dazu aufzufordern, etwas zu tun. Im geschäftlichen Umfeld handelt es sich hierbei meist um eine Aufforderung zum Kauf, zum Anmelden beim Newsletter usw. .

Gerade weil der Begriff der Kundenaktivierung jedoch so allgemein gehalten ist, unterstreicht er, wie vielseitig die Möglichkeiten in diesem Zusammenhang sind. Unternehmen profitieren von dem Vorteil, dass sie ihre entsprechende Strategie optimal an ihre Corporate Identity anpassen und so für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen können.

Grundsätzlich richtet sich die Kundenaktivierung an bereits bestehende Kunden, meist an solche, die beispielsweise schon lange zur Kundenkartei gehören, aber schon lange nichts mehr gekauft haben.

Kundenaktivierung

Arten der Kundenaktivierung

Es gibt unterschiedliche Wege, Kunden zu aktivieren. Im ersten Schritt wird hierbei zwischen Online- und Offline Methoden unterschieden.

Vor allem der Bereich der Online Kundenaktivierung erfreut sich selbstverständlich im „Zeitalter des Internets“ einer besonderen Beliebtheit. Immerhin bieten die entsprechenden Aktionen die Möglichkeit, die „schlafenden“ Kunden noch besser zu erreichen.

Die folgenden Arten der Kundenaktivierung sind online besonders beliebt.

  1. Gewinnspiele

Bei Online Gewinnspielen handelt es sich um eine hervorragende Möglichkeit, bestehende Kunden wieder von sich zu überzeugen. Frei nach dem Motto „Eigentlich möchte ich nichts kaufen, aber das Gewinnspiel ist attraktiv!“ ist es so möglich, das eigene Unternehmen wieder ein wenig mehr in den Fokus zu rücken. Damit die Neugierde auf das betreffende Sortiment geschürt wird, ist es natürlich ratsam, beim Gewinnspiel, wie zum Beispiel auf Instagram,  ebenfalls auf Produkte oder Leistungen aus dem eigenen Shop zu setzen.

Eine weitere Idee: im Zusammenhang mit einem Kauf im Online Shop werden Codes vergeben, die dann wiederrum als eine Art Los genutzt werden können. Hier wird direkt vorausgesetzt, dass eingekauft werden muss, um überhaupt an der Verlosung teilzunehmen.

  1. Rabatte

Hierbei handelt es sich wohl um die klassischste Art von Kundenaktivierungen überhaupt: die Rabatte. Erschien ein Produkt im ersten Augenblick noch als „zu teuer“, wird es auch der Basis eines Preisnachlasses dann doch oft attraktiv. Manche Kunden behalten das Sortiment eines Unternehmens dementsprechend im Auge, um immer wieder den Sale Bereich im Online Shop zu checken.

  1. Treueaktionen

Hier sind die Unternehmen im Vorteil, die ihren Kunden ein hohes Maß an Transparenz auf der Basis eines detailreichen Kundenkontos bieten. Wer weiß, dass ihn beim nächsten Einkauf eine Überraschung o. ä. erwartet, ist oft eher gewillt, zu shoppen.

  1. Werbekampagnen in den Sozialen Netzwerken

Attraktive Werbekampagnen müssen nicht zwangsläufig als Werbung oder „Marketingtrick“ empfunden werden. Häufig nehmen die Kunden die Posts auch als interessante Zusatzinfo, im Sinne eines zum Beispiel zu einer neuen Kollektion wahr. Hier bietet sich auch ein Advertorial an.  Auf Basis einer entsprechenden Verlinkung führt es viele somit in den dazugehörigen Online Shop.

  1. Besondere Schlagbegriffe und Formulierungen wie „Nur solange der Vorrat reicht!“

Hier kommt eine psychologische Komponente ins Spiel. Ist eine Ware attraktiv, aber nur in limitierter Stückzahl vorhanden, wird bei vielen der „Jagdtrieb“ geweckt. Im Internet lässt sich diese Art von Verknappung oft durch Pop-Ups oder die oben erwähnten Werbekampagnen noch weiter verstärken.

  1. Newsletter

Bei einem Newsletter handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, um mit Kunden in Verbindung zu bleiben. Ein entsprechendes Grundinteresse vorausgesetzt, lesen die Adressaten die elektronische Post durchaus oft interessiert durch. Wird in besagtem Newsletter auf ein attraktives Produkt zu einem ermäßigten Preis hingewiesen, kann es sein, dass die Aktivierung funktioniert und der betreffende Kunden vom „schlafenden“ zum „aktiven“ Kunden wird.

  1. Angebote für Bestandskunden

Viele Menschen empfinden es als ungerecht, dass vor allem Neukunden immer wieder mit Sonderangeboten bedacht werden, während Stammkunden in Bezug auf Rabatte und Co. auf der Strecke bleiben. Doch wie wäre es mit einer Aktion, die sich explizit an Stammkunden richtet? Viele Menschen fühlen sich dann gleich umso mehr wertgeschätzt.

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Parallel zu den Online Optionen gibt es jedoch auch nach wie vor die Offline Kundenaktivierung. Diese lässt sich in teilweise anderen Bereichen einsetzen, sollte jedoch nicht per se als „weniger erfolgversprechend“ bewertet werden.

  1. Die persönliche Ansprache

Dieser Aspekt geht heutzutage leider immer häufiger verloren, ist jedoch extrem wichtig, wenn es darum geht, eine bereits bestehende Bindung zum Kunden aufrechtzuerhalten. Da sich die klassische Kundenaktivierung, wie die Bezeichnung bereits verrät, an schon bestehende Kunden richtet, fällt das Ansprechen von Personen am PoS (zum Beispiel innerhalb der Fußgängerzone) nicht in diese Kategorie. Ein typisches Beispiel von Offline Kundenaktivierung wäre jedoch das Ansprechen eines bereits bekannten Kunden im Laden. Viele Menschen lieben es, bei einem Besuch vor Ort inspiriert und auf neuen Produkte usw. hingewiesen zu werden.

  1. Nachhörer am Telefon

Unter anderem greifen Fitnessstudios, Solarien und Tanzschulen auf diese Art der Kundenaktivierung zurück. Basierend auf den jeweiligen Kundendaten, erkennen die Betreiber oft mit einem Klick, wer schon länger nicht mehr da war. Ein Anruf, bei dem sich ein Mitarbeiter erkundigt, ob alles okay ist bzw. ob es Wünsche seitens des Kunden gibt, kann hier oft weiterhelfen.

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Tipps, um Käufe und Bestellungen anzuregen

Unabhängig davon, für welche Art der Kundenaktivierung ein Unternehmen sich entscheidet, gibt es immer auch einige Tipps, auf deren Basis die Erfolgschancen etwas erhöht werden können.

Die folgenden Punkte können ausschlaggebende Faktoren sein, wenn es darum geht, sich als Kunde zu entscheiden.

  • Nicht zu aufdringlich sein!

Das Ziel ist klar. Es geht darum, den Kunden wieder „zurückzuholen“ und zu einem Kauf zu animieren. Aber: wer als Unternehmen zu aufdringlich agiert, wirkt schnell verzweifelt. Daher ist es wichtig, sich stattdessen seltener, dafür aber einprägender ins Gedächtnis zu rufen.

  • Unterschiedliche Arten der Kundenaktivierung ausprobieren

Hier gilt es, flexibel zu bleiben. Nur weil eine Art der Kundenaktivierung, zum Beispiel das Nachhören am Telefon, nicht funktioniert hat, bedeutet dies nicht, dass der Newsletter oder ähnliches auch nicht zum Erfolg führen würden. Jeder Kunde ist anders und hat dementsprechend individuelle Bedürfnisse. Im Laufe der Zeit zeigt sich jedoch meist schnell, welche Arten von Kundenaktivierung am besten zur Zielgruppe passen.

  • Aktiv bleiben

Ein Unternehmen sollte weder zu viel, noch zu wenig auf Kundenaktivierung setzen. Wer es beispielsweise schafft, einen Plan zu erstellen, auf dessen Basis er einmal in der Woche Angebote verschickt, kann seine Kunden immer wieder auf die neuesten Rabattaktionen aufmerksam machen und so „ganz nebenbei“ dafür sorgen, dass sie „am Ball bleiben“. Immerhin könnte im nächsten Newsletter ja ein noch attraktiveres Angebot versteckt sein?!

  • Preisstruktur überprüfen

Ein Grund, weshalb sich ein Kunde gegen einen Kauf entscheidet, ist in vielen Fällen der Preis. Gerade dann, wenn sich Produkte zum „Ladenhüter“ entwickeln, obwohl in Bezug auf die Qualität keine Wünsche offenbleiben, gilt es, hier gegebenenfalls nachzujustieren.

  • Online Shop Struktur optimieren

Kein Kunde möchte in einem Online Shop lange suchen oder sich mit einer komplizierten Menüstruktur auseinandersetzen müssen. Daher ist es ratsam, zu guter Letzt auch den Online Shop Aufbau zu checken und zu gewährleisten, dass die Seite im Idealfall selbsterklärend ist.

  • Call-to-Actions integrieren

Je besser sich ein Kunde bei einem Besuch auf einer Webseite betreut fühlt, desto höher ist meist auch die Wahrscheinlichkeit, dass er kauft. Call-to-Actions sollten in diesem Zusammenhang niemals unterschätzt werden. Von „Rufen Sie uns an!“ bis hin zu „Bestellen Sie jetzt!“ ist hier vieles möglich.

Niemals vergessen: eine Webseite ist nicht „in Stein gemeißelt“. Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Internetpräsenz – gerade mit dem Ziel einer erfolgreichen Kundenaktivierung – immer wieder zu optimieren.

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Online Kundenbindung – wie Sie Ihre Kunden erfolgreich über das Internet binden

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Online Kundenbindung spielt heutzutage eine tragende Rolle, unabhängig davon, auf welche Branche das Augenmerk gerichtet wird. Charakteristisch ist hierbei vor allem auch die Tatsache, dass es DIE klassische Strategie nicht gibt. Vielmehr zeichnet sich eine moderne Online Kundenbindung durch mehrere Faktoren, unter anderem durch ihre Individualität aus.

Doch welche Formen von Marketing auf Internet-Basis stehen hierbei eigentlich zur Verfügung? Wie kann es gelingen, einen bestehenden Kunden immer wieder aufs Neue vom eigenen Angebot zu überzeugen? Und welche Vorteile bietet die Online Kundenbindung im Detail? Zuerst gilt es, sich als Unternehmen zu fragen, wie das Interesse der Adressaten auf moderne und zielgerichtete Weise geweckt werden kann. Denn: auch Online Kundenbindung und die entsprechenden Marketingmaßnahmen kosten natürlich Geld. Umso wichtiger ist es, die Aktivitäten optimal an die eigene Zielgruppe anzupassen.

Online Kundenbindung

Online Kundenbindung mit Hilfe von Bonusprogrammen und Rabattaktionen

Besonders Unternehmen, deren Produkte am Markt schon vergleichsweise bekannt sind und die über eine größere Anzahl an Stammkunden verfügen, haben die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Online Kundenbindung weiter zu etablieren. Das wohl klassischste Beispiel hierfür sind Bonusprogramme sowie Rabattaktionen. Mit deren Hilfe können Kunden im Rahmen ihrer Bestellungen zusätzlich belohnt und zu Folgekäufen angeregt werden.

Die Vorteile:

  • Der Kunde bzw. Interessent fühlt sich wohl und wertgeschätzt (immerhin wird er für seine Bestellung bzw. die Inanspruchnahme der betreffenden Leistung mit einem Bonus bzw. Rabatt belohnt).
  • Sie wissen, dass sich der Kunde für Ihr Produkt interessiert und dementsprechend Interesse an einschlägigen Angeboten hat.
  • Es handelt sich um eine weitestgehend kostengünstige Online Werbemaßnahme, die sich je nach Produkt auch schnell in den sozialen Netzwerken verbreiten kann.

Der größte Vorteil von Bonusprogrammen ist, dass diese in der Regel auf kontinuierlich stattfindenden Bestellungen basieren, in deren Zusammenhang beispielsweise Punkte oder Ähnliches gesammelt werden. Mit Aussicht auf eine Belohnung in Form eines solchen Bonusprogramms wird sich ihr Kunde damit tendenziell häufiger für Ihre Produkte anstatt für das Angebot der Konkurrenz entscheiden.
Übrigens: Verbraucher lieben es bekanntermaßen, von Rabatten und Aktionen zu profitieren. Wie wäre es, im Rahmen der Online Kundenbindung genau diesen Faktor auszunutzen und eine Werbeanzeige zu schalten, die auf Rabatte oder das Bonusprogramm für treue Kunden hinweist?

Online Kundenbindung durch Online Kundenservice

Auch im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter des Internets, möchten sich Kunden oft zu ihren auftretenden Fragen beraten lassen. Besonders große Unternehmen mit einem breitgefächerten Kundenstamm erkennen jedoch schnell, dass das Vorhaben einer guten Erreichbarkeit auch in personaltechnischer Hinsicht eine große Herausforderung darstellt.
Online Kundenbindung bedeutet daher unter anderem auch, auf Faktoren wie die Bereitstellung von FAQs, einen Chatbot auf der Homepage oder den Messenger bei Facebook zu setzen.
Diese Optionen bilden die Möglichkeit für den Kunden, seine etwaigen Fragen schnell und gezielt beantwortet zu bekommen, ohne lange in Telefonwarteschleifen ausharren zu müssen. Gleichzeitig stellen Chatbots und Co. ein insofern wichtiges Mittel zur Online Kundenbindung dar, als dass sie die Mitarbeiter eines Unternehmens entlasten.

Online Marketing Manager

Online Kundenbindung mithilfe eines Newsletters

Selbstverständlich müssen Ihre Kunden ihre Einwilligung dazu geben, von Ihnen regelmäßig mit einem Newsletter bedacht zu werden. So will es der Datenschutz laut DSGVO. Dennoch handelt es sich hierbei um die wohl klassischste Form der Online Kundenbindung.
Wer Newsletter in regelmäßigen Abständen verschickt, bleibt seinen Adressaten nicht nur im Kopf, sondern hat auch die Möglichkeit, individuelle Angebote, Rabatt-Codes und ähnliches auf unkompliziertem Wege zu verbreiten.
Mit Hinblick auf den Newsletter gilt übrigens weitestgehend dasselbe, wie im Zusammenhang mit Gratisproben: die Menschen, die sich zu Ihrem Newsletter anmelden, verfügen bereits über ein grundlegendes Interesse, Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte besser kennenzulernen. Der Grundstein für eine lange Kundenbeziehung ist also gelegt.

Online Kundenbindung in den Sozialen Netzwerken

Im Bereich Marketing sind die sozialen Netzwerke durchaus zu wahren „Wunderwaffen“ geworden, wenn es darum geht, sein Unternehmen auch langjährigen Stammkunden wieder ins Gedächtnis zu rufen und Online Kundenbindung zu betreiben. Besonders charakteristisch hierbei ist, dass es oftmals keine großen Rabattaktionen braucht, um für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu sorgen. Oft reicht es aus, seine Kunden mit Bildern des Teams oder Postings zu Produkten und erfolgreich abgeschlossenen Projekten an die eigene Kompetenz zu erinnern.
Wird Ihr Posting geliked, wird dies wiederrum im Idealfall und je nach individueller Einstellung den Freunden Ihrer Kunden in der Timeline angezeigt und Ihr Bekanntheitsgrad erhöht sich, während Sie gleichzeitig im Bereich der Online Kundenbindung arbeiten.

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Welche Form von Online Kundenbindung ist nun die beste Option?

Wie eingangs bereits erwähnt, ist es in der Regel am sinnvollsten, die verschiedenen Maßnahmen zur Online Kundenbindung kreativ miteinander zu kombinieren. Achten Sie hierbei am besten immer darauf:

  • in angenehmen zeitlichen Abständen zu agieren (fast niemand mag es, jeden Tag mit einer Flut an Newslettern bedacht zu werden).
  • nicht nur kurzzeitige Rabatte, sondern langfristige Bonusprogramme anzubieten.
  • alle Inhalte – egal, ob in den Sozialen Netzwerken, im Newsletter oder auf Ihrer Homepage – in ansprechender Form darzustellen.

Online Kundenbindung bedeutet im Wesentlichen auch immer, sich nicht darauf zu verlassen, dass der Kunde von sich aus dem Produkt oder dem Unternehmen treu bleibt. Stattdessen müssen Unternehmen aktiv auf die Verbraucher zugehen und die Bindung an das Unternehmen für den Kunden attraktiv und lohnenswert gestalten.