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Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!
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Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form des Growth Marketing bzw. einen Teil des Performance Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg!

Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat zunächst einmal nichts mit klassischen Marketing im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist dies eine moderne agile Art der Optimierung der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Growth Hacking?
2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers
3. Stellenwert des Growth Hacking / Growth Marketing
4. Growth Hacking – Strategien
5. Growth Hacking Beispiele
5.1. Growth Hacking Beispiel Hotmail
5.2 Growth Hacking Beispiel Slack
5.3 Growth Hacking Beispiel Spotify
5.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb
5.5 Growth Hacking Beispiel Uber
6. Growth Hacking Methoden
7. Growth Hacking Tipps

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1.Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. Growth Hacking als Bestandteil des Growth Marketing schafft hier neue Lösungen. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht.

Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Growth Marketing beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Growth Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers?

Ein Growth Hacker geht beim Growth Marketing taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Performance Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept.

Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Performance Marketeer arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

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3. Stellenwert des Growth Hacking / Growth Marketing

Folgt man Social Media intensiver, dann könnte man auf die Idee kommen, dass Growth Marketing in allen Unternehmen an der Tagesordnung sei. Spricht man konkret mit Unternehmen, dann scheint Wachstum hingegen nicht unbedingt im Fokus zu stehen. Eine Studie von GrowthmarketingStage zeigt, dass im kleineren Mittelstand und bei einem höheren Digitalisierungsgrad Growth Hacking auch an Bedeutung zunimmt. Jedoch setzt sich nur eine Minderheit (ca. 30%) real mit dem Thema auseinander. Diejenigen, die es machen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass sie damit einen positiven Impact auf das Geschäft auslösen (87%).
Die wesentlichen Herausforderungen bei der Implementierung von Growth Marketing sind:

  • Neue Prozesse zu strukturieren
  • Die richtigen KPIs und OKRs zu definieren
  • Die richtigen Mitarbeiter zu finden
  • Den richtigen Fokus für Aktivitäten finden

Nach der Implementierung von Growth Marketing kann man darauf zählen, dass:

  • Man bessere Conversions entlang der Customer Journey erzielt
  • Man ein schnelleres Kundenwachstum verzeichnet
  • Flexiblere und schnellere Anpassungen von Marketingaktivitäten ablaufen
  • Bessere Produkte entstehen

Mit der Implementierung werden in der Regel eine Umsatzsteigerung (Wachstum), die erhoffte Zunahme der Kundenanzahl und bessere Conversions angestrebt.

4. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten. Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

5. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

5.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail-LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz "PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

5.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack-LogoSlack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

      • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
      • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
      • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

5.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
      • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
      • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
      • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als "Standard-Musik-Service" und Integration im Jahr 2011
      • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
      • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
      • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

5.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

5.4 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

      • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
      • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
      • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

      1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
      2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
      3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
      4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

6. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

 

Bei Fragen können Sie gerne unser DIM-Team kontaktieren!

7. Growth Hacking Tipps

Growth Hacking lebt von Tipps, Tricks und Praxishilfen, die das Leben leichter und die Sorgen kleiner machen können. Wir haben das Ziel, Ihnen jede Menge Arbeit und Nerven zu ersparen und möglichst viele Tipps und Tricks zum Growth Hacking zu sammeln und notfalls gemeinsam eine Hilfestellung zu finden. Hier finden Sie zahlreiche Anleitungen und Hilfestellungen zum Growth Hacking von Start-Ups und auch etablierten Unternehmen. Ganz unterschiedliche Tipps und Tricks zu Problemen, die uns im Alltag begegnen. Dabei ist es vollkommen gleich, ob es sich um SEO, Strategie, SEA, Social Media oder klassische Online Marketing Tipps handelt. Bei der Sammlung der Tipps und Tricks freuen wir uns natürlich über jeden Tipp und jeden Hinweis und haben gemeinsam mit vielen Growth Hackern das Thema angegangen. Nur so lässt sich gewährleisten, dass wir noch zahlreiche Hacks zusammenbekommen. Viel Spaß beim Lesen und natürlich freuen wir uns über jeden neuen Tipp. Testen Sie diese selber aus, denn nur so können Sie beurteilen, ob dies bei Ihnen funktioniert oder nicht:

Growth Hacking Tipp #1: E-Mail-Marketing aufbauen

MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

- Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

Growth Hacking Tipp #2: Mit Retargeting/Remarketing automatisch neue Kunden generieren und mehr Umsatz machen

Michael SchwabWussten Sie schon, dass Ihre Webseite ca. 98% der Besucher verliert? Die meisten Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie, ohne zurückzukommen. Dies bedeutet, dass von 10000 Besuchern 9800 einfach gehen. Sie verlieren also bares Geld und potentielle Kunden, die sehr wahrscheinlich bei Ihren Mitbewerbern landen. Zuerst einmal ist das nicht Ihr Fehler! Ihre Besucher wurden abgelenkt. Es klingelt beim Surfen das Telefon, das Baby schreit oder das nächste Meeting steht an etc. Es stellt sich also die Frage, wie Sie die abgesprungenen Besucher wieder dorthin bringen, wo diese abgesprungen sind. Wie können Sie nun einen Teil der 98% der abgesprungenen Besucher trotzdem zu Kunden machen? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es im Schnitt 7-15 Kontakte benötigt, bevor jemand kauft. Mit Retargeting/Remarketing erhalten Sie weitere Kontaktchancen, Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen. Beim Retargeting/Remarketing sprechen Sie die Leute an, welche Ihre Webseite besucht haben, ohne die gewünschte Aktion ausgeführt zu haben.

Welche Vorteile bietet Retargeting/Remarketing nun unter anderem für Sie:

  • Die Interessenten- und Kauf-Konversionsrate wird gesteigert
  • Ermöglicht den Aufbau von Zielgruppenlisten
  • Ermöglicht eine effektive Zielgruppenansprache
  • Erhöhung des Kundenwerts
  • Stärkt die Marke, weil Sie überall präsent sind
  • Macht andere Online-Marketing Maßnahmen effizienter: PPC, Direct Ads, SEO, Affiliates, etc.

Michael J. Schwab, Marketing-Manager bei homeway GmbH

 

Growth Hacking Tipp #3: Messen, Messen, Messen

Tomislav TodorovicAls Growth-Hacker sind die Analyse Ihrer Webseite und die darauffolgenden Optimierungen Ihr täglich Brot. Mit dem Launch Ihrer Webseite müssen Sie ein Web-Analyse-Tool integriert haben. Hier bietet sich Google Analytics als das kostenlose und meistbenutzte Web-Analyse-Tool an. Es gibt auch Alternativen, besonders für Techies ist PIWIK als das Open-Source Analyse-Tool das Richtige. Beim Messen und Analysieren sollten Sie dann über die Basis hinausgehen. Traffic ist zwar wichtig, jedoch nicht das einzig Wahre. Google geht es z.B. vermehrt um die Interaktion des Users mit Ihrer Seite. Deshalb sind Absprungrate und Verweildauer wichtige Faktoren. Dazu kommt noch der Check, ob Ihre Ziele (z.B. Produktverkauf) auf den erstellten Seiten wirklich Früchte tragen. Darum sollten Sie sich die Demographie, mobile Nutzung, Zugriffskanäle, Zielseiten und Konvertierung immer wieder ansehen und Ihre Schlüsse ziehen. Legen Sie zwar Ihr Ziel fest, hören Sie jedoch auf Ihren Kunden und folgen Sie seinen Wünschen.

– Tomislav Todorovic, Geschäftsführer / Partner der Online Marketing Factory AG

 

Growth Hacking Tipp #4: Nutzen Sie Slideshare
Bastian FoersterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

Growth Hacking Tipp: Slideshare- Bastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

 Growth Hacking Tipp #5: PR Growth Hacking

Christian FrankeUm Ihre Pressemitteilung oder Gastartikel erfolgreich in dem Newsbereich einer Zeitung, Webseite oder eines Branchen-Blogs zu platzieren, schreiben Sie dem entsprechenden Redakteur (dessen E-Mail Sie vorher recherchiert haben) eine Nachricht mit interessanter Betreffzeile und kurzer Ansprache.

Tipp #1: Schreiben Sie mind. 10 Headlines auf und suchen Sie sich die beste aus. Nicht zu viel versprechen, sonst landet Ihre Nachricht im Spam.
Tipp #2: Zahlen wirken interessant und führen zu höheren Öffnungsraten.
Tipp #3: Je kürzer, desto besser.

Neben der Headline braucht’s natürlich auch eine kurze und knackige Nachricht an den Journalisten. Hier gibt es verschiedene Techniken. Man kann entweder die Story als solches pitchen oder es so kurz wie möglich halten.

Tipp #1: Sprechen Sie persönlich an, nehmen Sie Bezug auf die bisherige Arbeit oder die Expertise des Redakteurs oder die Publikation.
Tipp #2: Seien Sie konkret und halten Sie die Nachricht so kurz es geht.
Tipp #3: Anstatt Anhänge benutzen Sie Links zu Ihrem Dokument (Dropbox, Google Drive, Server, etc.)

Christian Franke, Co-Founder & COO der YesBoss Group

 

Growth Hacking Tipp #6: Nutzen Sie Suchmaschinen

Suchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

- Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

 

 Growth Hacking Tipp #7: Datenbasiertes Entscheiden

Hendrik LennarzHeutige Tracking- und Webanalyse Technologien machen es möglich, wirklich jeden Schritt eines Kunden auf der Webseite, in einer App oder einem Kundenbackend zu erfassen. Growth Hacker lieben es, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern Daten entscheiden zu lassen.

Ein beliebtes Framework, um die wichtigsten Growth Hacking KPIs zu definieren, sind die sogenannten „AARRR“-Metrics von Dave McClure, Gründer des Accelerators „500 Startups“ aus San Francisco. Dieses Framework orientiert sich vollständig am Customer Lifecycle, also an dem Weg des Kunden durch das gesamte Produkt. Die Abkürzung „AARRR“ steht dabei für die fünf Phasen des Customer Lifecycles, die von McClure folgendermaßen definiert werden:

  • Acquisition (Akquisition)
  • Activation (Aktivierung)
  • Retention (Loyalität)
  • Revenue (Umsatz)
  • Referral (Empfehlung)

Jeder User kann sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einer dieser 5 Phasen befinden.
Hier ein Beispiel:

Man schaltet eine Facebook Anzeige und gewinnt dadurch 100 Besucher auf der Webseite. Die Webseite macht einen guten Job und konvertiert 25 Besucher, zum Beispiel durch eine kostenlose Registrierung, zu Kunden (Akquisition). Diese 25 Kunden haben leider so lange keinen Nutzen, wie sie nicht anfangen das Produkt auch zu nutzen. Dem User muss es demnach möglichst einfach gemacht werden, zum Beispiel, sich einzuloggen und mit der Produktnutzung zu starten und möglichst schnell einen Mehrwert zu erfahren (Aktivierung). Anschließend soll dieser Mehrwert natürlich möglichst oft spürbar sein. Bei den Social Networks wie Facebook oder Instagram sind das beispielsweise die Anzahl der Logins, Anzahl der Postings und Likes – also die Aktivität des Users, die nachhaltig den Mehrwert für den einzelnen Kunden bemessen (Loyalität). Ist ein User zufrieden, muss man ihn zu einem zahlenden Kunden machen. Man muss ihn also zum Upgrade bringen (Umsatz). Zufriedene Kunden empfehlen einen oftmals gern weiter, wenn man es ihnen möglichst einfach macht. Erfahrungsgemäß tut es jedoch niemand, wenn man ihn nicht darum bittet. Empfehlungen gelten immer noch als der wertigste Traffic-Kanal, werden leider immer wieder vernachlässigt (Empfehlung). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es beim Growth Hacking eben nicht nur darum geht möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern eben auch darum, diese glücklich zu machen, um letztendlich mit ihnen Geld zu verdienen.

– Hendrik Lennarz, Product Manager & Growth Hacker für Startups und Unternehmen. Gründer der Growth Hacking Academy

 

Growth Hacking Tipp #8: Datenquellen kennen und nutzen

Jan StranghönerDatengenerierung, Datensegmentierung und Data-Management sind DIE Schlüssel für effizientes Online Marketing. Sie bestimmen den Erfolg. Noch zu häufig bremst allerdings die Angst vor mangelndem „Datenschutz“ eine effiziente Nutzung. Dabei schließt Datenanalyse einen achtsamen Umgang mit Daten keineswegs aus. Es gibt Wege, Nutzerdaten anonymisiert und mit einem brauchbaren Ergebnis zu erfassen. Google und Facebook helfen dabei. Denn: Nur wer Deutungshoheit über die Daten bekommt, kann auf dem digitalen Markt skalieren und damit wachsen.

Nützliche Tools dabei können sein:

  • Google Analytics
  • Google Search Console
  • Audience Insights

Zum Beispiel lässt sich durch Audience Insights gut rekonstruieren, wie der Newsfeed meiner potentiellen Zielgruppe aussieht und mit welchen Inhalten sie sich täglich beschäftigt. Dadurch lassen sich wichtige Informationen in der Planung und Erstellung der Social-Media-Inhaltsstrategie erstellen.

Jan Stranghöner, Blogger von SM-Nerds

 

Growth Hacking Tipp #9: Bekanntheit von Trends und Themen ausnutzen

Tim CortinovisSie wollen rasantes Wachstum? Dann sollten Sie Ihre Bekanntheit rasant steigern. Der Growth Hacking Tipp dafür ist: Betreiben Sie Gravity Assist Marketing. Nur dank Jupiters Schwerkraft wurde Pioneer 10 zum schnellsten je von Menschen gebauten Objekt. Und genau das machen Sie auch. Suchen Sie sich einen Jupiter – das heißt ein Thema, das in Ihrem Bereich gerade an Bedeutung zunimmt oder auch schon hat. Und dann verknüpfen Sie Ihr Angebot mit diesem Thema, indem Sie etwa einen Blogbeitrag dazu schreiben und dann einen Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, der als eine der Quellen Ihren Blogbeitrag nennt. Oder Sie veröffentlichen ein Video auf YouTube, das die Stichwörter enthält, nach denen gerade viele Menschen suchen. Das war übrigens auch der Grund, warum plötzlich so viele unbekannte Musiker auf YouTube über Nacht erfolgreich wurden: Sie hatten Parodien von Titeln veröffentlicht, nach denen Millionen von Nutzern suchten. Natürlich können Sie auch ganz klassisch ein Buch zu dem Thema veröffentlichen. Die Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Ihr Angebot dann auch wirklich etwas mit diesem Thema zu tun hat und die Stichwörter für Ihre Kunden keine Mogelpackung anbieten.

Tim Cortinovis - Vortragsredner / Trainer / Autor

 

Growth Hacking Tipp #10: Optimieren Sie Bestätigungsseiten

TobiasLeider sind immer noch viele Bestätigungsseiten und Bestätigungsmails völlig lieblos gestaltet. Das ist ziemlich schade, da sehr viel Potenzial in ihnen steckt. Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Neukundenakquise um ein Vielfaches teurer ist als die Kundenbindung. Bestehende Kunden haben sich bereits für Sie entschieden, weswegen Sie weniger Überzeugungsarbeit leisten müssen. Scheuen Sie sich also nicht davor, Ihre Kunden auf der Bestätigungsseite auf ein weiteres Produkt von Ihnen hinzuweisen. Hat sich jemand für Ihren SEO-Newsletter angemeldet, können Sie ihm zum Beispiel in der Bestätigungsmail ein kostenloses SEO-Whitepaper vorschlagen, bei dem der Nutzer weitere Daten über sich preisgeben muss. Sie halten demnächst ein Webinar? Bedanken Sie sich auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung und bieten Sie dem Nutzer einen exklusiven Gutschein für Ihr Produkt an.

Tobias Straka, Blogger von boozet, Online Marketing Manager bei Neue Mediengesellschaft Ulm

 

Growth Hacking Tipp #11: Tracking-Lösungen einsetzen

Christian LeitzDas Zeitfenster, in dem sich Kunden für Waren und Dienstleistungen interessieren und diese dann auch kaufen, ist kurz und die Konkurrenz stark. Diesen Moment abzupassen, der bei bestimmten, vorrangig investitionsintensiven Gütern häufig erst Jahre später wieder kommt, ist für Unternehmen relevant. Wenn der Kunde Ihnen schon bis auf Ihre Website entgegengekommen ist, sollten Sie wissen, wer er ist und für was er sich interessiert. Im B2B-Bereich gibt es Tracking-Lösungen, die diese Informationen offenlegen und somit eine zielgerichtete Nacharbeit mit dem richtigen Angebot ermöglichen. Das Sales Team freut sich auf Akquise, bei der nicht erst das Interesse geweckt werden muss!

Christian Leitz,  Leiter Marketing Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH

 

Growth Hacking Tipp #12: Optimierte Facebook Werbung

Daniel MensingViele gerade kleine Unternehmen tun sich sehr schwer mit einem sinnvollen Einstieg in Facebook Werbung. Was ich immer wieder höre ist, dass man Facebook Ads nur nutze, "um Facebook Fans zu generieren". Dabei wissen die meisten Marketeer nicht, dass man ohne zusätzlich auch die eigenen Facebook Posts bezahlt zu verlängern, in der Regel nur ca. 3-5% aller Fans einen Beitrag zu sehen bekommen. Ich halte absolut gar nichts von Fan-Generierung der Fan-Generierung halber, ohne Intention auch die Facebook Posts stark zu verlängern. Steckt keine derartige Strategie dahinter, sollte man das gänzlich lassen. Das ist wie wenn man einen Email-Verteiler aufbaut, dann aber am Geld spart, um Email-Newsletter an die gesamte Liste zu versenden. Mein Tipp, schauen Sie sich in den Facebook Audience Insights genau an, wer Ihre tatsächlichen Fans sind (sofern diese "sauber" gesammelt wurden). Bauen Sie diese Audience sehr genau nach. Das geht am besten indem Sie den Facebook Pixel in ihre Website integrieren und hinterher über sogenannte Custom Audiences die Website Besucher in eine Liste wegspeichern. Auf diese Liste können Sie wiederum eine sogenannte Lookalike-Liste bilden, die aus statistischen Zwillingen ihrer Website Besucher besteht. Nehmen Sie dabei nur die 1%-Option, das bedeutet 1% aller z.B. deutschen Facebook Nutzer, die Ihren Website Besuchern am aller ähnlichsten sehen. Nehmen Sie mehr als 1% werden die Zielgruppen zu groß und ungenau. Um so mehr Website Besucher Sie auf Ihrer Seite haben, um so genauer die Lookalike-Zielgruppe. Zusätzlich können Sie sehr gute Zielgruppen über Interessen bilden. Nehmen Sie als Interesse beispielsweise ihre größten Wettbewerber, oder auch sogenannte "Brother & Sister Brands". Wenn Sie z.B. Mc Donalds sind, targeten Sie Fans von Burger Kind als Wettbewerber, oder aber von Coca-Cola als potentielle "Geschwistermarke" mit viel Schnittmenge in der Zielgruppe. Im Anschluss nutzen Sie diese Custom Audiences für die bezahlte Verlängerung ihrer Facebook Posts und selbstverständlich auch sonstiger Facebook Ads. Dabei reichen häufig ein paar Euro pro Facebook Post. Den Umweg über die Generierung von eigenen Facebook Fans könen Sie sich sparen und das Budget ist wesentlich besser investiert, nämlich direkt in sauber getargetete Reichweite.

Daniel Mensing, Online Marketing bei F. O. BAGS GmbH

 

Growth Hacking Tipp #13: Leadpages / Landingpages

Micahel BreuerMit Leadpages / Landingpages bietet man dem potentiellen Kunden etwas an, was er braucht, wenn der Besucher durch Ads kommt. Eine Leadpage / Landingpage ist die erste Seite, auf die ein potentieller Kunde geleitet wird, wenn er Werbung geklickt hat. Diese Seite muss darauf optimiert sein, dass der Besucher genau die Informationen angezeigt bekommt, die für das Produkt wichtig sind und dem Kunden das bieten, was er gesucht hat. Hier ist gutes SEO für kostenlosen Traffic aber auch gutes A/B Testing bei der Kampagnenerstellung wichtig, denn dann kann die Seite leicht optimiert werden, weil man weiß, wegen welchen Keywords der Besucher auf die Seite gekommen ist.

Eine gute Leadpage / Landingpage sollte folgendes beinhalten:

- Nicht zu viele, aber ausreichend viele CTAs
- Ein Erklärvideo
- Qualitativ hochwertigen Content
- Das Produkt / Service
- Free Ebook

Leadpages / Landingpages dienten vor allem früher - aber oft immer noch - dazu, im einen Fall Emailadressen von Interessenten zu bekommen, im anderen Fall einen direkten Abschluss mit dem Kunden zu machen. Dies wird für digitale und nicht digitale Produkte verwendet. Jeder, der online etwas verkaufen will - vor allem digitale Produkte -, sollte sich eine Leadpage bauen.

Michael Breuer, Geschäftsführer bei leadtodeal

 

Growth Hacking Tipp #14: Content- und Inbound-Marketing

Torsten HerrmannContent-Erstellung ist aufwändig. Aber für erfolgreiches Content-Marketing oder Inbound-Marketing braucht man ein umfassendes Inhaltsangebot. Jede Fragestellung in Suchmaschinen will beantwortet und jede Stufe des Entscheidungsprozesses mit sinnvollen Inhalten begleitet werden. Noch dazu ist jeder Empfänger anders: Der eine liest gerne kurze Texte, der andere lange, der nächste bevorzugt Infografiken und wiederum andere sehen gerne Videos. Die Herausforderung liegt darin, für jeden Interessenten die passenden Inhalte bereitstellen.

Wie bewältigen Sie diese Herausforderung am wirtschaftlichsten? Sie verwenden Ihre Inhalte mehrfach.

Mein erster Tipp für Sie: Deklinieren Sie jeden Content, den Sie neu erstellen für alle passenden Medien und Kanäle durch. Überlegen Sie sich, welche Teile eines Whitepapers Sie zu Blogbeiträgen auskoppeln könnten. Oder umgekehrt: Fassen Sie fünf Blogbeiträgen zu einem Whitepaper zusammen. Auch denkbar: visualisieren Sie Ihr Whitepaper gleich als Präsentation für ein Webinar.

Mein zweiter Tipp: Schauen Sie sich einmal an, was Sie jenseits des Marketings an Inhalten produzieren. Ich schreibe zum Beispiel gerade einen Blogbeitrag, der auf einem Angebot an einen Kunden basiert. Oder haben Sie ein Excel-Tool, das Sie auch an Interessenten herausgeben könnten? Gleiches gilt für Kundenpräsentationen: Sind diese auch in Teilen als Webinar verwendbar? Oder als Text verschriftbar?

Bleiben Sie kreativ, aber nutzen Sie Ihre Kreativität nicht nur einmal.

Torsten Herrmann, Inhaber chain relations, Inbound Marketing und Public Relations für B2B

 

Growth Hacking Tipp #15: Social-Media-Multiplikatoren

lukas_paasGerade junge Unternehmen tun sich häufig sehr schwer damit, im ausreichenden Umfang neue Kunden zu werben. Oft fehlen die richtigen Kanäle und vor allem die nötige Kapitalkraft. Mit ein wenig Geschick und Recherche ist es allerdings in den sozialen Netzwerken möglich, nahezu kostenlos große Reichweiten und damit neue Fans zu generieren. Die richtigen Multiplikatoren machen es möglich! Schon zu Anfang haben wir uns sehr intensiv mit unserer Zielgruppe beschäftigt. Welche Interessen haben die Nutzer? Mit welchen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Social-Media-Kanäle nutzen sie und was gefällt ihnen dort? Nachdem wir diese Fragen recht genau beantworten konnten, haben wir in eben diesen Themenbereichen Kooperationen angestrebt. Gewinnspiele auf anderen Facebook-Seiten mit unserem Produkt, Blogbeiträge über unser Unternehmen, Postings von unseren Bildern auf Lifestyle-Seiten waren nur einige Erfolge, die wir mit Kooperationen erreichen können. Somit konnten wir ohne großen Kapitalaufwand exakt unsere Zielgruppe durch andere Facebook-Seiten erreichen. Es lohnt sich also, seine Zielgruppe zu kennen und die eigenen Inhalte dort zu platzieren, wo diese aktiv ist. Auch wenn man es nicht für möglich hält, sind die meisten Unternehmen und Facebook-Seiten-Betreiber kooperativer und offener für fremde Inhalte, als man zunächst annimmt.

Lukas Paas, Geschäftsführer Rough & Loyal

 

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#growthhacking #growthhacks #onlinemarketing

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Online Marketing Studien im Überblick
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Online-Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre potenziellen Kunden gezielt im Internet anzusprechen. Dabei sind Begriffe wie SEO, SEA und E-Mail-Marketing für die meisten Unternehmen keine Fremdwörter mehr. Um dennoch den Themenbereich etwas näher zu durchleuchten, sind in den letzten Monaten einige Online Marketing Studien erschienen. Die Studien liefern unter anderem wertvolle Hinweise über die wachstumsstärksten Kanäle, welche Besonderheiten im Hinblick auf den Einsatz von mobilen Endgeräten zu beachten sind und wie die Kunden entsprechende Online-Marketing-Maßnahmen bewerten. Die neueste Studie von 2020 beschäftigt sich mit der Entwicklung des E-Commerce.

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Wir haben Ihnen aktuelle Internet Marketing Studien zusammengetragen. So erhalten Sie einen schnellen Überblick und können die Studien als Anregung für Ihre Online Marketing Maßnahmen nutzen.

⇒ Online Marketing Studie 2020

Digital Commerce Research Network Studie der ibi research

Die im Rahmen der Studie "Handel im Wandel" durchgeführte Studie verdeutlicht, welche Auswirkungen das Internet auf das Kaufverhalten der Kunden hat. Knapp mehr als die Hälfte (51%) der Befragten, kaufen im Internet ein. Lediglich drei Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie über das Internet keine Produkte beziehen. Weiter shoppen knapp ein Viertel der Befragten zweimal wöchentlich online, wobei mit steigender Anzahl der im Haushalt lebenden Personen die Präferenz fürs Online-Shopping wächst.  Weitere Keyfacts:

  • Gütesiegel, Gutscheine und günstige Preise beeinflussen die Kaufentscheidung und sind auschlaggebend für die Kundengewinnung
  • durchschnittlich 18 % schicken das Produkt wieder retour. Hauptgrund ist ein nicht passendes Produkt
  • die Kaufentscheidung ist kanalunabhängig. Der Kunde wünscht sich ein reibungloses Kundenerlebnis innerhalb des Kaufprozesses

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier: ibi research.

⇒ Online Marketing Studien 2017

Global Digital Report 2017

Der Global Digital Report 2017 stellt die aktuelle Situation in den Bereichen Internet, Mobile, Social & Co vor und kommt zu der Erkenntnis, dass die digitale Welt in einem rasantem Tempo weiter wächst. Einige Fakten aus der Studie:

  • 50 % der weltweiten Bevölkerung haben Zugang zum Internet (3,77 Mrd. Internet Nutzer).
  • 66 % der weltweiten Bevölkerung sind Mobile Nutzer.
  • Es gibt 2,56 Milliarden Social Media Nutzer (34 % der Weltbevölkerung).
  • 41 % der Deutschen (33,0 Millionen Menschen) nutzen Social-Media-Plattformen mindestens einmal im Monat.
  • Die generelle Nutzung von Social Media ist in Deutschland etwas anders verteilt, als im internationalen Vergleich. An erster Stelle findet sich YouTube, das von 69 % genutzt wird, gefolgt von Facebook (61 %) und WhatsApp (55 %). Tumblr landet auf dem letzten Platz.
  • Monatlich wird Facebook in Deutschland von 33 Millionen Anwendern, also rund 40 % der Bevölkerung, mindestens einmal verwendet. Davon nutzen 64 % Facebook täglich und 85 Prozent mobil.

Alle Ergebnisse können Sie hier nachlesen: Global Digital Report 2017

Digitale Trends 2017 von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben im Rahmen der Studie „Digitale Trends 2017“ 14.000 Marketingverantwortliche in Unternehmen und Agenturen zu ihren Budgets und den größten Potenzialen im Digitalen Markt befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass 2017 die Budgets für Social Media Marketing, Content Marketing und die Personalisierung von Inhalten gesteigert werden. Dies steht im Einklang mit der Einschätzung, dass sich Unternehmen von ihrer Konkurrenz abheben, die das Kundenerlebnis verbessern und fesselnde Inhalte schaffen. Weniger investiert wird in die Bereiche Affiliate Marketing, Suchwerbung und Sales-Enablement.

Die ausführlichen Ergebnisse gibt es hier: Digitale Trends 2017 von Adobe.

⇒ Online Marketing Studien 2016

Digital-Marketing Trends 2016 von absolit

Im Rahmen der Studie von dem Beratungsunternehmen absolit wurden 172 Internet Marketing Verantwortliche von mittleren und großen Unternehmen aus den Branchen Handel, Tourismus, Versicherungen und B2B-Unternehmen befragt. Laut der Studienergebnisse sind E-Mails und Suchmaschinen wachstumsstärkste Kanäle im digitalen Marketing und erhalten die meisten Zusatzinvestitionen. Demnach planen 46 Prozent ihr Budget für E-Mail- und Suchmaschinenmarketing zu erhöhen. Insbesondere der Handel profitiert laut den Studienergebnissen von E-Mail-Marketing-Maßnahmen, da durch sie fast ein Viertel des Umsatzes generiert wird. Die Kurzversion der Studie finden Sie hier: Digital-Marketing-Trends 2016 von absolit.

Studie zum Thema Online-Marketing von der Hochschule Offenburg

Im Rahmen der Studie haben Prof. Dr. Christopher Zerres und Kai Israel von der Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg 162 kleine und mittelständische Unternehmen der Region Ortenau zu ihrer Nutzung von Online-Marketing-Maßnahmen befragt und entsprechende Faktoren aufgedeckt, die das Online-Marketing dieser Unternehmen erfolgreich macht. Die Studienergebnisse zeigen, dass im Bereich Online-Marketing viele Potenziale noch ungenutzt bleiben, obwohl die meisten Unternehmen die Bedeutung von Social Media und firmeneigenen Websites erkannt haben. Die von KMUs am meisten genutzten Online-Maßnahmen sind laut der Studie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und E-Mail-Werbung. Die Studie deckt zusätzlich suchmaschinenrelevante Faktoren auf, indem 2.138 Websites kleiner und mittelständischer Unternehmen durchleuchtet wurden.

Die vollständigen Studienergebnisse stehen hier zum kostenlosen Download bereit: Online-Marketing Studie Hochschule Offenburg.

 

Online Marketing Trends 2016 finden Sie hier!

Studie zum Thema Online-Marketing von Hotelmarken in Deutschland von DISCAVO

Die Hotelsuchmaschine DISCAVO hat die 20 größten Hotelketten Deutschlands zu ihren Online-Marketing-Aktivitäten (SEO, SEA, Social Media) befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass viele deutsche Hotelmarken im Hinblick auf das Thema Online-Marketing nur „mangelhaft“ aufgestellt sind und demnach viele Potenziale nicht nutzen. Laut Andri Fried, Head of Online Marketing von DISCAVO, machen nur die wenigsten Hotelketten von einer kanalübergreifenden Online-Marketing-Strategie Gebrauch.

Zu den ausführlichen Studienergebnissen gelangen Sie hier: Online-Marketing Studie von DISCAVO.

Studie „How do customers conduct searches on Google using a mobile device?” von Mediative

Im Rahmen der Eye-Tracking-Studie von dem Marketing- und Marktforschungsunternehmen Mediative wurde das Augen- und Sehverhalten von 49 Personen genauer unter die Lupe genommen. Die Studie untersucht das Verhalten der Konsumenten mit mobilen Endgeräten, indem die Augenbewegungen der Probanden auf dem Bildschirm während einer Google-Anfrage und den einzelnen Klicks getrackt wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Probanden auf mobilen Endgeräten im Schnitt 87 Sekunden länger brauchen, bis sie den ersten Klick tätigen. Die Studie führt dabei als Grund auf, dass der Knowledge Graph von Google in der mobilen Ansicht nicht am rechten Bildschirmrand erscheint, wie es bei der Desktop-Variante der Fall ist, sondern oberhalb der Suchergebnisse. Auch bei der Nutzung von mobilen Endgeräten bleibt das erste Suchergebnis das Wichtigste.

Die gesamten Studienergebnisse können Sie sich hier herunterladen: Eye-Tracking-Studie von Mediative.

Digital Consumer 2016 von Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research

In der Studie von der Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research wurden 1.100 Kunden in Deutschland im Rahmen eines Online-Fragebogens zu den Themen Online-Werbung, Mobile-Advertising und Omnichannel befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Kunden Retargeting, beispielsweise mithilfe von Cookies, eher kritisch gegenüber stehen und das so genannte CRM-Targeting, bei dem bereits vorhandene Kundendaten aus dem CRM-System verwendet werden, bevorzugen. Darüber hinaus hat die Bedeutung von Omnichannel-Ansätzen zugenommen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich 74 Prozent der Probanden online Produktinformationen einholen und anschließend den Kauf in einem stationären Geschäft tätigen. Auch Mobile Devices etablieren sich laut der Studie zunehmend als Kommunikationskanal, wobei die befragten Kunden Werbung auf mobilen Endgeräten eher kritisch bewerten.

Hier stehen Ihnen die ausführlichen Studienergebnisse zum Download bereit: Digital Customer von Cintellic Consulting Group.

"Digital Connections Whitepaper" von Tradedoubler

Damit Online Marketeers erfolgreich Kaufabschlüsse im Internet generieren können, sollten Sie das Einkaufsverhalten der Konsumenten nachvollziehen können. Die Studie "Digital Connections" aus dem Hause Tradedoubler untersucht eben dieses Kaufverhalten und stellt dieses in Schaubildern verständlich dar. Weiterhin werden auch die Sichtweisen von erwachsenen Konsumenten aus neun europäischen Ländern aufgezeigt. Im Rahmen dieser Umfrage zum Internet Marketing wurden 4.493 Konsumenten zwischen 16 bis 64 Jahren aus den Ländern Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden und der Schweiz befragt. Das Ergebnis dieser umfassenden Studie eröffnet einen sehr interessanten Blickwinkel auf die Costumer Journey.

Das Whitepaper hierzu erhalten Sie unter folgendem Link: "Digital Connections Whitepaper" von Tradedoubler

Studie „Online Marketing bei deutschen Shops 2016“ von Aufgesang

Der Dienstleister Aufgesang veröffentlicht im August 2016 seine neue Studie zum Internet Marketing bei deutschen Online-Shops. Die Studie, die nun zum sechsten Mal durchgeführt wurde, hat 200 der größten Online-Shops bezüglich der eingesetzten Online Marketing Instrumente analysiert. Die Studie zeigt die folgenden Kernpunkte:

  • Die Google Suche ist der wichtigste Traffic-Kanal für die Online-Shops. 85,32 % des Traffics kommt aus den Suchmaschinen.
  • Der Traffic der Universal Search (u. a. Bilder, Video, Shopping etc.) ist leicht gesunken (ca. 9,64 %).
  • Der Traffic, der über AdWords generiert wird, liegt bei 5,03 % – Tendenz weiter sinkend.
  • Facebook ist ein relevanter Traffic-Lieferant geworden.
  • Pinterest ist erstmals mit einem Anteil von 0,53 % in der Studie vertreten. Der Traffic über Pinterest findet hauptsächlich in den Bereichen Möbel (5,54 %), Heimwerker (2,43 %), Büro (1,88 %) und Kleidung (1,16 %) statt.
  • Google+ hat insgesamt an Anteil verloren.

Weitere Studieninfos gibt es hier: E-Commerce Studie von Aufgesang

Online Marketing Studie im technischen Mittelstand 2016 von Saxoprint

Die Onlinedruckerei Saxoprint hat eine Studie unter 960 Marketingverantwortlichen von mittelständischen Unternehmen veröffentlicht. Dabei wurde ein weiterhin steigender Anteil der Online-Werbung im Kommunikations-Mix der Unternehmen festgestellt. Die klassischen Kanäle sind zwar immer noch stark vertreten, aber die Offline-Kanäle holen auf. Auch im Social Media Umfeld engagieren sich Unternehmen immer mehr. Dabei ist Facebook weiterhin die Plattform mit dem höchsten Nutzungsanteil.

Die komplette Studie finden Sie hier: Marketingstudie von Saxoprint

Sie kennen noch weitere Online Marketing Studien, die wir hier nicht mit aufgelistet haben? Dann kontaktieren Sie uns gerne und wir schauen uns Ihre Studie an!

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#onlinemarketing #onlinemarketingstudien #SEM

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Kostenloses Live-Webinar: Marketing Trends 2020 – Freitag, 31.01.2020, 14.00 Uhr

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Was wird das Jahr 2020 für das Marketing bringen? Mit welchen Themen sollte man sich in einer modernen Marketingabteilung auseinandersetzen? Von welchen Top-Trends werden wir etwas hören und wie können wir diese einordnen?

Diese und weitere Fragen beantworten wir am Freitag, den 31. Januar 2020 ab 14.00 Uhr in unserem kostenlosen Live-Webinar „Marketing Trends 2020“.

 

Kostenloses Webinar Marketing Trends 2020 - Jetzt anmelden!

Unser Livestream bietet ihnen einen kompakten, interaktiven und einfachen Zugang zu den Marketing Trends 2020!

Das erwartet Sie:

  • Sie erfahren, welche Trends im Jahr 2020 die Marketinglandschaft prägen werden.
  • Sie bekommen frische Impulse für Ihre Marketingarbeit 2020.
  • Sie erhalten einen strukturierten Überblick über die neuesten Trends des Marketing.
  • Fakten und Denkanstöße zu den brandaktuellen Entwicklungen des Marketing.

Ihr Moderator:

Prof. Dr. Michael Bernecker, GF vom Deutschen Institut für Marketing, begleitet die Marketingszene bereits seit mehr als 20 Jahren und bietet Insights, Know-How und einen wirksamen und professionellen Überblick zu innovativen Marketinglösungen. Über eine Chatfunktion können Sie auch direkt live im Webinar Ihre Fragen an Prof. Bernecker stellen.

Nutzen Sie Ihre Chance und seien Sie dabei!

 

Hier geht es zur Webinaranmeldung!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

 


Fernstudientag 2020

Mit dem Webinar Marketing Trends 2020 nehmen wir am diesjährigen bundesweiten Fernstudientag des Fachverbands für Fernlernen und Lernmedien am 31. Januar 2020 teil!

 

#newmarketing #agilelearning #webinar #trends2020

Wie man zum Online Marketing Experten wird

Wie man zum Online Marketing Experten wird
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Herr oder Frau X ist unser Online Marketing Experte!

Diese oder ähnliche Formulierungen hört man immer wieder! Ein Experte, oder besser ein sogenannter Experte, erläutert anderen die neue Onlinewelt. Doch handelt es sich wirklich um einen Experten oder ist mal wieder mehr Schein als Sein vorhanden?

Woran erkennt man eigentlich einen echten Online Marketing Experten?

Expertenwissen kommt nicht von ungefähr. Durch das Lesen einiger Blogbeiträge oder Facebook News wird man noch nicht zum Online Marketing Experten. Wir stehen hier beim Deutschen Institut für Marketing auf dem Standpunkt, dass man sich Expertentum erarbeiten muss.

K. Anders Ericsson hat empirisch nachgewiesen, dass besonders talentierte Experten nicht geboren werden, sondern durch die Anzahl der Übungsstunden zum Experten werden. Und hier scheint eine "magische" Schwelle von 10.000 Stunden zu existieren. Mit anderen Worten: Ein Mensch braucht die richtigen Rahmenbedingungen sowie viel Übung und Erfahrung, um zum Experten zu werden. Ein echter Experte unterscheidet sich von einem selbsternannten Experten durch einige wesentlichen Punkte:Banner Online Marketing Manager anmelden

1. Ein Online Marketing Experte hat eine fundierte Ausbildung

Eine gute Ausbildung ist ein gutes Fundament für eine Expertenpositionierung. Dabei muss diese Ausbildung nicht immer eine staatlich anerkannte formelle Ausbildung, zum Beispiel an einer Hochschule, sein. Gerade in den jungen, modernen Themen ist es gar nicht so einfach, eine qualifizierte Ausbildungsstätte zu finden. Aber wer eine fundamentale Marketing Ausbildung besitzt, hat zumindest die Chance, die neuen Entwicklungen und Trends, zum Beispiel im Online Marketing, auch einzuordnen und sich somit als Experte zu qualifizieren. Denn Expertentum erwirbt man sich über Einordnung, Verifizierung und Reflexion, nicht durch blindes und unreflektiertes Übernehmen von einfachen Meinungen. Es gibt immer noch den alten, aber passenden Satz: Wer den Tellerrand nicht kennt, kann nicht darüber hinausschauen. Natürlich ist es einfach, im Internet nach „Goldenen Regeln“, „Erfolgsgeheimnissen“ und „Tipps & Tricks“ zu suchen. Aber das macht Sie nicht zu einem Online Marketing Experten.

Fragen Sie bei Ihrem Experten doch einfach mal nach!

2. Ein Experte bildet sich kontinuierlich weiter

Wer sich in einem dynamischen Feld nicht weiterbildet, bleibt stehen und wird von anderen überholt. Kontinuierliche Weiterbildung gehört einfach dazu. Dabei sind die Quellen sehr unterschiedlich: Neben dem selbstgesteuerten Lernen haben sich Seminare, Lehrgänge, Kongresse und E-Learning Angebote etabliert. Auch der Besuch von Weiterbildungsangeboten der Wettbewerber macht nur schlauer und sicherlich nicht dümmer. Fragen Sie bei Ihren Experten mal nach. Was tun diese für ihre Weiterbildung?

Seminar Online Marketing kompakt

Sie möchten einen umfassenden Überblick über relevante Themen und Instrumente im Online Marketing erhalten? Dann ist unser Seminar Online Marketing kompakt das richtige für Sie! Informieren Sie sich jetzt über die genauen Termine und die Inhalte:

3. Ein Online Marketing Experte liest kontinuierlich

Experten sind immer auf der Höhe der Zeit. Sie kennen sich in ihrem Thema aus und haben einen Überblick über die wichtigste Fachliteratur. Natürlich findet man selbst in neuen Büchern nicht nur neue Dinge, denn Bücher sollen auch für Anfänger einen Mehrwert liefern. Dennoch findet sich in fast jedem Fachbuch noch Content, der einen weiterbringt. Warum haben professionelle Dienstleister eine Bibliothek? Weil sie dort ihr Wissen sammeln, sichtbar machen und auch nutzen. Im Zeitalter der Digitalisierung kann dieses Wissen natürlich auch in Form von Blogs, Newslettern oder Online Bibliotheken zur Verfügung gestellt und genutzt werden.

Lesen Sie unseren Blog und bilden Sie sich weiter!

4. Ein Experte tauscht sich aus

Expertenwissen verschimmelt oft in der Schublade und wird zu Standardwissen, wenn man sich nicht austauscht. Natürlich haben Experten Angst davor, dass sie selbst nichts davon haben, ihr Wissen mit anderen zu teilen. Oftmals hört man auch, dass man sein lange angeeignetes Wissen nicht so einfach weitergeben möchte, schon gar nicht kostenlos und ohne Gegenleistung. Das ist alles richtig. Aber: Ein Experte wird man nur, wenn man  sein Expertenwissen mit anderen Experten teilt und so kontinuierlich dazulernt. Der sogenannte Peer Review hat in der Wissenschaftswelt eine lange Tradition und das Urteil von Fachkollegen gibt eine recht genaue Standortbestimmung des eigenen Expertendaseins. Ein Austausch bei Verbänden, User Groups, ERFA Runden sollte ein Experte nutzen.

Genau dies ist einer der Gründe, warum wir Gründungsmitglied des Weiterbildungsverbandes eato sind. Hier tauschen sich Experten mit anderen Experten aus.

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Seminare rund ums Online Marketing.

5. Ein Online Marketing Experte ist in der Branche sichtbar

Ein Experte den niemand kennt, der ist auch kein Experte. Ein gewisser Bekanntheitsgrad sorgt für mehr Aufmerksamkeit und damit auch für mehr Möglichkeiten, seinen Expertenstatus auszubauen. Experten, die sichtbar sind, haben eine höhere Auslastung, mehr Aufmerksamkeit und erhalten mehr Anfragen.

6. Experten kennen die relevanten Normen und Gesetze

Echte Experten kennen auch die notwendigen Normen und Gesetze, die das Fachgebiet Online Marketing betreffen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und die Arbeit als Experte unterliegt bestimmten Rahmenbedingungen. Das bedeutet auch, dass man die notwendigen Regeln kennt. Ein Online Marketing Experte hat demnach Erfahrungen und kennt sich mit Datenschutz, Urheberrechten,  Usability Normen, sowie den Webmaster Richtlinien von Google und Co aus.

7. Ein Online Marketing Experte hat Erfahrung

Zum Experten für Online Marketing wird man nicht von heute auf morgen. Nahezu alle Experten haben den gleichen Pfad genommen. Neben einem gewissen Talent und generell der Möglichkeit, sich mit Online Marketing Themen kontinuierlich auseinandersetzen zu können, haben sie sich fortwährend mit dem Online Marketing beschäftigt und in diesem Bereich gearbeitet.

8. Ein Experte gibt sein Wissen weiter

Echtes Expertentum führt dazu, dass man sein Wissen auch weitergibt. Experten sind in ihrem Netzwerk sichtbar und teilen ihr Wissen – Ob durch ein Buch, ein Experteninterview, Vorträge, Seminare oder Vorlesungen an einer Hochschule. Oft kombinieren Experten einige dieser Formate, je nach Neigung, und lassen damit andere an ihrem Wissen teilhaben.

Michael Bernecker Ich habe viele sogenannte Experten kommen und gehen sehen. Nur wenige waren echte Experten.“

- Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des DIM - Deutsches Institut für Marketing

 Fazit

Sich Experte nennen ist einfach, Experte sein nicht! In den letzten Jahren haben wir viele sogenannter Online Marketing Experten kommen und gehen sehen. Auch wir im Deutsche Institut für Markeinig haben einige Online Marketing Experten ausgebildet, trainiert und begleitet. Dabei haben wir gelernt, dass echte Experten sich weiterentwickeln und irgendwann selber einzigartiges Wissen produzieren.

Das hier Aufgeführte gilt natürlich auch für SEO Experten, Marketing Experten und sonstige Experten.

#OnlineMarketing #Marketingexperte #Marketingwissen

Title-Tag – Auswirkungen der Markennennung im Titel

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Title-Tag: Was ist das?

Das Title-Tag dient als Seitentitel und gibt den Internetnutzern auf den ersten Blick zu erkennen, auf welchen Inhalt die Seite Bezug nimmt. Der Title-Tag gilt als einer der wichtigsten Faktoren, um Suchergebnisseiten zu ranken. Im Kern sollte er Informationen darüber liefern, welche inhaltlichen Themen die Seite überhaupt anspricht. Darüber hinaus sollte klar werden, für welche Zielgruppe die Seite vorwiegend bestimmt ist. Der Name der Domain bzw. der Marke sollte ebenfalls vorhanden sein.

Die Marke im Title-Tag: Welcher Nutzen wird geschaffen?

Beim Erstellen einer Website stehen Sie bereits beim Titel vor einer ersten relevanten Entscheidung: Denn wenn Sie im Title-Tag nach dem Seitennamen nur wenige zusätzliche Zeichen eingeben, können Sie dadurch Ihren Onlineauftritt auf einfache Art für Suchmaschinen optimieren. Wenn Sie die Marke oder den Domainnamen hinter Ihre gewählte Überschrift schreiben, werden Sie nicht nur schneller gefunden, sondern erleichtern den Nutzern von Suchmaschinen auch die Zuordnung der Informationen, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.

Gastbeitrag_Title-Tag

Gute Gründe für das Optimieren des Title-Tag

Durch das Optimieren des Title-Tag steigern Sie die Neugierde der Nutzer, die Ihre Seite bei Google finden. Außerdem erreicht Ihre Seite bessere Platzierungen bei Suchmaschinen und wird korrekt in den Suchergebnissen angezeigt. Der Aufbau und die Formulierung des Title-Tag sollten darauf ausgelegt sein, dass Suchende zum Klick auf Ihre Website animiert werden. Langfristig soll eine Optimierung dabei helfen, Ihre Marke zu etablieren.

Aufbau eines gelungenen Title-Tags

Gehen Sie strukturiert vor, wenn sie die Marke in den Title-Tag einfügen möchten. Anstelle von:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das?</title>

schreiben Sie etwa:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das? | markentrainer.de</title>

Wichtig ist, dass die Marke nach dem Titel eingegeben und am besten optisch von ihm getrennt wird. Bei Suchmaschinen wird nun als fette Überschrift Folgendes angezeigt:

„Die Marke im Title-Tag: was bringt mir das? | markentrainer.de“

Worauf Sie außerdem achten sollten

Vermeiden Sie es, den Markennamen in Großbuchstaben auszuschreiben, wenn dieser sich aus mehr als einem Wort zusammensetzt. Andernfalls besteht das Risiko, dass Google Ihren Markennamen nicht anzeigen wird.
Auch auf Konsistenz in der Schreibweise sollten Sie achten. Da das Hinzufügen der Marke den Titel verlängert, ist es von Bedeutung, die empfohlene Länge von 60 bis 70 Zeichen, abhängig von der jeweiligen Suchmaschine, nicht zu überschreiten. Verwenden Sie längere Titel, kann es je nach Suchmaschine passieren, dass Ihr Markenname nicht vollständig angezeigt wird und somit vom Internetuser nicht sofort erkannt wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich an die Zeichenbeschränkung halten. Auf diese Weise können Sie allen Suchenden Ihre Angebote präsentieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, von welcher Marke bzw. Website die angezeigten Angebote stammen.

Die Marke im Title-Tag: Eine optische Abkürzung

Da für die meisten Suchanfragen gefühlt unendlich viele Ergebnisse ermittelt und angezeigt werden, können Sie sich mit der Marke im Title-Tag positiv von anderen Ergebnissen abheben. Diese Art der Titelgestaltung zeigt Suchenden auf einen Blick, ob Ihre Seite ihrer Suchabsicht entspricht. Die Marke fungiert als optische Abkürzung: ohne dass überhaupt mehr Informationen herangezogen werden müssen, ist klar, ob Ihre Seite gute Angebote zur Suchanfrage bietet, Hintergrundwissen oder Tutorials bereitstellt oder die eine oder andere Verschwörungstheorie zum Thema Title-Tag auf Lager hat.

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Checkliste: Was muss Ihr Title-Tag leisten?

Ein guter Title-Tag muss…

  • das zentrale Keyword der Seite enthalten
  • relativ am Anfang Ihr Keyword beinhalten
  • den Nutzer ansprechen und zum Klick motivieren
  • die maximale Länge von 60 bis 70 Zeichen einhalten
  • die Begrenzung von 512 Pixel in der Breite einhalten, um nicht abgeschnitten zu werden (hat eine Nicht-Bewertung zur Folge)
  • den erwartbaren Inhalt Ihrer Seite ankündigen
  • am Ende die Marke nennen, durch eine Pipe oder einen Bindestrich getrennt

Die Marke im Title-Tag: Fazit

Selbst wenn Suchende schlussendlich nicht auf Ihr Ergebnis klicken sollten, wird diesen Ihre Marke trotzdem besser im Gedächtnis bleiben. Denn jede Suchanfrage, bei der die Marke im Titel angezeigt und somit von Suchenden gesehen wird, stellt für Sie zusätzliche Werbung ohne großen Aufwand dar. Und wenn jemand direkt nach Ihrer Marke sucht, ist eine Erwähnung in allen Titeln Ihrer Website unter SEO-kritischen Gesichtspunkten ein zusätzlicher Gewinn für Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Es bringt also nur Vorteile mit sich, wenn Sie Ihren Title-Tag wie beschrieben optimieren und somit bei den Internetusern längerfristig in Erinnerung bleiben.

#Title-Tag #TitleTag #Title #Titel #Marke #Markennennung #SEO #Suchmaschinenoptimierung #Suchmaschine

Instagram Marketing – Tipps zur Nutzung als Marketing-Kanal

Instagram Marketing – Tipps zur Nutzung als Marketing-Kanal
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Instagram Marketing hat sich als essenzieller Teil zeitgemäßer Marketingkonzepte etabliert. Grund dafür ist, dass Instagram weiterhin als DIE Foto-Plattform schlechthin gilt und sich nach wie vor die Stellung als eines der wichtigsten sozialen Netzwerke überhaupt sichert. Dabei ist Instagram nicht nur ein Zeitvertreib für die Nutzer, auch zu Marketingzwecken eignet sich Instagram hervorragend. Ihr Instagram Marketing muss dafür nur richtig ein- und umgesetzt werden!

Sie suchen eine Weiterbildung? Unser Instagram Marketing Seminar passt da!

Sie möchten mehr über Instagram Marketing lernen und sich professionell weiterbilden? Unser Instagram Marketing Seminar ist praxisorientiert und Sie erfahren die Grundlagen in der Anwendung! Weitere Informationen und die Seminartermine finden Sie hier:

Was ist Instagram?

Instagram ist eine kostenlose mobile Plattform zum Teilen und Erstellen von Fotos, Videos, die durch Textelemente und Hashtags ergänzt werden können. Die Plattform bietet auch als Marketingtool vielfältige Möglichkeiten. Nach Angaben von Facebook im Januar 2019 wurde für Instagram eine potenzielle Reichweite von 18 Mio. aktiven Nutzer in Deutschland ausgewiesen. Die gewaltigen Nutzerzahlen spiegeln sich auch in den Zahlen zur Nutzung wieder, da aktuell täglich rund 500 Mio. Stories gepostet werden. Insgesamt kommt 98 % des Traffics von mobilen Endgeräte, da Instagram primär über Smartphones funktioniert. Damit bietet dieses soziale Medium eine nicht unerhebliche Reichweite, sodass Instagram Marketing auch für viele Unternehmen immer mehr in den Fokus rückt. Ein Beispiel für die finanzielle und erfolgsbezogene Relevanz der Plattform stellen die sogenannten „Influencer“ dar. Diese Nutzer sichern Ihr Einkommen über die Nutzung der Plattform ab. Nutzen Sie daher unsere Tipps, um Ihr Instagram Profil zu pflegen.

Instagram Marketing - Die Besonderheiten

Innerhalb der Instagram-App können die Nutzer produzierten Content kommentieren, liken, reposten und abspeichern. Geposteten Fotos und Videos in Verbindung mit Textelementen und Hahstags ergeben das Profil des Nutzers. Es spiegelt seine Wünsche, Vorlieben, Favoriten und Hobbies wieder. Vom Nutzer besonders stark präferierter Content kann bei Instagram in den sogenannten „Story-Highlights“ hervorgehoben und langfristig sichtbar gemacht werden. Neben klassischen Videos, die als Post wie typische Fotobeiträge verbreitet werden, bietet Instagram die Möglichkeit, kurze Videos, sog. Stories, zu teilen und für Ihre Follower einsehbar zu machen. Diese unterscheiden sich von normalen Videos durch ihre auf 24 Stunden begrenzte Verfügbarkeit. Sie dauern meist nur wenige Sekunden und können ebenfalls durch Hashtags sowie Textelemente ergänzt werden. Der Unterschied von Instagram zu anderen Plattformen ist, dass Instagram ausschließlich dem Austausch von Fotos und Videos dient. Weiterhin ist die Teilen-Funktion bei Instagram, im Gegensatz zu anderen Social Media Netzwerken, nicht vorhanden.

Instagram Marketing - Die Herausforderung

Die Herausforderung für Unternehmen ist ein erfolgreiches Visual Storytelling. Dabei ist es das Ziel des Unternehmens, durch eine durchdachte Gestaltung der veröffentlichten Beiträge der Community eine authentische Unternehmensgeschichte zu vermitteln. Dies geschieht durch eine durch die Konzipierung von Fotoreihen, genutzter Hahtags und weiterer Elemente, die den Content bilden. Setzen Sie Ihren Fokus darauf Die Unternehmensgeschichte durch interessant zu präsentieren, jedoch nicht ohne dabei glaubhaft und authentisch zu bleiben!

Welche Möglichkeiten bietet Instagram Marketing?

Unternehmen können mit Instagram mehr Bekanntheit sowie eine höhere Reichweite erzielen, indem Sie darauf abzielen durch guten Content mehr Follower zu generieren. Aus diesem Grund nutzen viele Unternehmen Instagram um sich und ihre Produkte zu präsentieren. Durch die Nutzung von Hashtags (#) werden Bilder zu einem Unternehmen und einem Produkt gefunden. Grund dafür ist, dass Beitrag und Hashtag  verknüpft werden und über die Suche sowie das Anklicken des Hashtags gefunden werden können. Nutzer, die Ihnen noch nicht folgen, können über einen Hashtag, dessen thematischer Bezug sie interessiert, auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden.

Instagram ermöglicht es ebenfalls Werbeanzeigen zur Vermarktung eigener Produkte und Dienstleistungen durch Instagram Ads zu schalten. Dieser Service wird durch die Insta-Shopping-Funktion ergänzt, die es Besuchern Ihres Profils auf Instagram erlaubt, unmittelbar Käufe zu tätigen. Die Insta-TV-Funktion stellt eine weitere Möglichkeit dar, Storytelling zu betreiben und Ihr Unternehmen auf unterhaltende Weise zu präsentieren.

Instagram Marketing Studien

Die Plattform Instagram ist als Kommunikations- und Marketingkanal im Vergleich zu anderen Kanälen noch immer verhältnismäßig jung. Daher sind Studien und Erhebungen über den Einsatz und die Nutzung von Instagram sehr hilfreich:

Social Trends 2019 von Socialbakers

  • Instagram ist die #1 Social Media Plattform; wenn es um User Engagement für Brands geht
  • Inzwischen eignet sich Instagram besser als Facebook um zu werben
  • Video-Content ist inzwischen so erfolgreich wie Foto-Posts, wobei Stories die am stärksten wachsende Content-Form sind
  • Influencer Marketing stellt in 2019 einen 2.38 Billionen Dollar Market dar, jedoch ist verstärkt Vorsicht vor Fake Influencern geboten

Mehr zur Studie gibt es hier: https://www.socialbakers.com/social-media-content/studies/most-important-social-media-trends-to-remember-in-2019/

Grundregeln für das Profil

Am besten eignet sich das öffentliche Profil für Unternehmen. Dadurch sind alle Posts für die Nutzer sichtbar und die Reichweite wird durch die Nutzung von Hashtags erhöht. Instagram-Nutzer können einem öffentlichen Profil direkt folgen und als Follower Teil der Community werden, ohne Anfragen verschicken zu müssen. Für den Anfang ist es jedoch von Vorteil das eigene Profil auf „privat“ umzustellen. Unternehmen können in dem privaten Modus bleiben, bis sie ihr komplettes Profil auf Instagram angelegt haben. Innerhalb eines Unternehmensprofils gibt es einen eigenen Admin-Bereich mit neuen Statistiken.

1. Profilbild

Mit dem Profilbild wird das Unternehmen und die Marke auf Instagram repräsentiert. Vergleichbar ist das Profilbild mit einem Logo. Das Bild sollte für die Nutzer einen hohen Wiedererkennungswert haben, da es als das Aushängeschild des Unternehmens auf Instagram gilt. Die Einhaltung der vorgegebenen Maße und Richtlinien sind hierbei jedoch zu beachten!

2. Biografie

In der Kurzbeschreibung sollten Sie einige kurze und interessante Sätze über Ihr Unternehmen schreiben. Wecken Sie Interesse Ihnen zu folgen und Teil Ihrer Nutzer-Community zu werden. Machen Sie die Nutzer neugierig und sprechen Sie diese direkt an. Kontaktdetails zu Ihrem Unternehmen können Sie in der Kontaktfunktion strukturiert hinterlegen.

3. Verlinkung

Fügen Sie den Link zu Ihrer Webseite mit in die Profilbeschreibung Instagram Accounts hinzu. Interessierte Nutzer finden so den direkten Weg zu weiteren Informationen oder zu Ihrem Unternehmen und können schneller mit Ihnen in Kontakt treten.

Haribo Instagram Marketing
Quelle: https://www.instagram.com/haribo_deutschland/

Besuchen Sie unser Instagram Marketing Seminar und erfahren Sie, wie Sie Ihr eigenes Instagram-Profil anlegen und mit erfolgreichen Content mehr Follower gewinnen!

Tipps für Ihr erfolgreiches Instagram Marketing

Instagram Marketing Tipp #1: Nutzen Sie ein Business Profil

Mit einem Business Profil treten Sie als offizielles Unternehmen auf.
Ein Vorteil ist der Zugang zu den Instagram Insights, welche die Reichweite und Wirkung Ihrer Posts hinsichtlich verwendeter Texte, Bilder und Hashtags messen. Auf dieser Informationsgrundlage können Sie anschließend Anpassung zukünftiger Inhalte an die Wünsche Ihrer Zielgruppe z.B durch Auswahl Ihrer Hashtags vornehmen. Zudem ermöglichen Sie Profilbesuchern durch weitere Funktionen, wie Kontaktbuttons, schneller mit Ihnen in Kontakt zu treten. Auch die Verknüpfung Ihres Instagram Accounts mit weiteren Social Media Kanälen wird ermöglicht und trägt zur besseren Vernetzung zwischen Ihnen und der Community bei. Noch ein entscheidender Vorteil, den ein Business Profil mit sich bringt, ist die Schaltung von Werbeanzeigen, welche sich als sehr profitabel erweisen kann. Instagram weist laut einer Studie von quintly bereits 2015 eine durchschnittliche Interaktionsrate von 4,8% auf. Andere Plattformen hingegen, wie Facebook, erreichen Raten von lediglich 0,72%.

 

Instagram Marketing Tipp #2: Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Bevor Sie sich Gedanken darüber machen, welche Hashtags oder welche Art von Content Sie sich zu Nutze machen, sollten Sie sich darüber im Klaren werden, wen Sie ansprechen wollen. Wer Ihre Follower sind und aus welchen Personen sich Ihre Community zusammensetzt, hat einen unmittelbaren Einfluss darauf welchen Content Sie veröffentlichen sollten. Besteht Ihre Zielgruppe auf Instagram beispielsweise aus konservativen Personen, ist von der Nutzung möglichst angesagter Hashtags und trendiger Internet-Challenges abzuraten. Stattdessen sollten Sie auf eine bodenständige und gemäßigteren Präsentation Ihres Unternehmens setzen.
Nutzen Sie daher im Vorfeld die Instagram Insights sowie ergänzende Tools und Services zur Analyse Ihrer Instagram-Community, um Ihren Content optimal an die Vorlieben Ihrer Follower anpassen zu können. Auf diese Weise stellen Sie Ihre Community langfristig zufrieden und binden Sie an Ihr Unternehmen.

Instagram Marketing Tipp #3: Verwenden Sie Hashtags

Ihre Beiträge werden durch die Verwendung von Hashtags von anderen Instagram-Nutzern, die noch nicht Teil Ihrer Community sind, leichter gefunden. Somit kann sich durch Hashtags die Interaktion mit dem Beitrag erhöhen. Achten Sie darauf, nur relevante Hashtags zu benutzen und die Nutzer nicht durch zu viele Hashtags abzuschrecken. Hashtags müssen einen thematischen Bezug und zugleich eine gewisse Relevanz zum entsprechenden Content aufweisen. Bilder und Videos mit kürzeren Beschreibungstexten und relevanten Hashtags werden generell mehr geliked. Das Kommentieren und Liken von anderen Bildern erhöht neben den Hashtags ebenfalls die eigene Bekanntheit und erzeugt eine höhere Reichweite. Die Wahl und Planung der richtigen Hashtags will somit wohl durchdacht werden, da die richtigen Hashtags einen unmittelbaren Einfluss auf die Sichtbarkeits Ihres Contents. Im folgenden Video erhalten Sie 5 Tipps für bessere Hashtags:

Instagram Marketing Tipp #4: Achten Sie auf die richtigen Inhalte

Posten Sie regelmäßig, um relevant zu bleiben. Verwenden Sie jedoch nicht wahllos Bilder und verwenden möglichst beliebte Hashtags, sondern finden Sie Ihren Stil sowie Ihre Message. Erzeugen Sie durch Ihren Content Interesse bei den Nutzern und achten Sie auf das Kommunikationsziel der Marke bzw. die Wahrung Ihrer Corporate Identity. Produktbilder, Bilder von Events oder der Einsatz von Influencern eignen sich, um auf dieser Plattform erfolgreiche Inhalte zu generieren. Erstellen Sie zudem Posts von und mit Mitarbeitern aus dem Arbeitsalltag oder bei gemeinsamen Aktivitäten, um sich nahbar zu präsentieren. Verwenden Sie das Tool „Ausrichtung“ und nutzen nach Möglichkeit immer die gleichen Filter, um Ihrem Stil treu zu bleiben. Instagram bedeutet die Vermittlung eines bestimmten Lifestyles. Versuchen Sie daher, Ihrem Account ein Erlebnisgefühl zu verleihen. Testen Sie möglichst oft unterschiedliche Uhrzeiten und finden Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Zielgruppe.

Instagram Marketing Tipp #5: Vier Haupttypen von erfolgreichen Posts

Für ein erfolgreiches Instagram Marketing, können Sie sich an verschiedenen Haupttypen von erfolgreichen Posts orientieren. Lassen Sie sich inspirieren und seien Sie kreativ. Fragen Sie sich bei jedem Post, ob dieser zu den bisherigen passt und nehmen Sie Anreize und Wünsche Ihrer Community auf.

Quelle: https://www.instagram.com/p/BuvYyTig3Bi/

  • Storytelling
  • Bilder mit markenorientiertem Inhalt
  • Blick hinter die Kulissen durch Bilder ermöglichen
  • Motivierende und inspirirende Zitate

Instagram Marketing Tipp #6: Nutzen Sie Multiplikatoren

Um längerfristig mehr Follower und eine größere Reichweite auf Instagram zu erzielen, können Multiplikatoren von Unternehmen eingesetzt werden. Insbesondere bei Produkten zeigt sich dieses Prinzip schon häufig bei Bloggern, Influencern oder Prominenten, die von Firmen „sponsored Posts“ veröffentlichen und die Produkte entgeltlich testen und dafür werben. Aber auch bei Dienstleistungen oder Events können solche Kooperationen eingegangen werden. Das Unternehmen zahlt dem Multiplikator einen gewissen Betrag oder verschenkt das beworbene Produkt als Gegenleistung. Um solche Kooperationen einzugehen und den passenden „Partner“ zu finden, bieten mittlerweile viele Agenturen einen Vermittlungsservice an. Ein hoher Fit zwischen dem Kooperationspartner und Ihrem Unternehmen ist von entscheidender Bedeutung für die Authentizität und den Erfolg Ihres Contents. Wichtig: Beachten Sie die Pflicht zur Kennzeichnung von Werbung: „Werbung durch Markennennung“.

Instagram Marketing Tipp #7: Controlling

Um die Performance Ihres Accounts nachzuvollziehen, bieten sich verschiedene Analyse-Tools an. In Zeiten der steigenden Bedeutung von Social Media Kanälen für die Performance des Contents ist es so wichtig wie nie zuvor, Ihren Online-Content zu optimieren. Benutzen Sie diese Tools, um beispielsweise nachvollziehen zu können, auf welche Ihrer Inhalte und auf welche Hashtags am stärksten reagiert wird. Finden Sie heraus, welche Hashtags Sie in Zukunft verstärkt nutzen oder vermeiden sollten. Die optimalen Zeitpunkte für Postings können durch die Auswertung der diversen Daten ebenfalls bestimmt werden. Diese Informationen bieten Ihnen die Grundlage für eine optimale Gestaltung und Positionierung Ihrer Online-Präsenz.

Interne Analyse-Tools von Instagram zu verwenden hat die oberste Priorität und sollte als Pflicht angesehen werden. Die Nutzung von zusätzlichen Monitoring Tools ist als Extra zu sehen.Testen Sie die Tools vor Abschluss eines Abonnements durch eine beitragsfreie Testlaufzeit. Es wird Ihnen somit ermöglicht, sich mit diesen Tools vertraut zu machen, ohne sich unmittelbar zu einem Abonnement zu verpflichten.

Instagram Marketing Tipp #8: Marketingmix

Kommunizieren Sie überall Ihren Instagram Account, um Reichweite aufzubauen und viele Follower zu gewinnen. Publizieren Sie den Namen Ihres Accounts auf der Webseite, Flyern/Geschäftsbriefen und verknüpfen Sie ihn mit weiteren Social Media Kanälen. Binden Sie Ihren Formennamen darüber hinaus in Hashtags mit ein und zeigen ihn auf Werbeträgern sowie auf Produktverpackungen. Unternehmen erstellen jede Menge Content, um Interaktionen zu erzielen und Verbraucher zu erreichen. In diesem Zusammenhang wird Content oftmals mit Marketing gleichgesetzt, weshalb sich der Begriff „Content-Marketing“ etabliert hat. Die Basis für gutes Content Marketing ist, dass dieses datengesteuert und datenbasiert erfolgt. Content muss zielgruppenspezifisch und maßgeschneidert sein. Diese Maßnahmen lassen sich auf Instagram sehr gut umsetzen, da die Plattform laut der Social Trends 2019-Studie hinsichtlich des User Engagements für Brands als stärkste Plattform gilt.

Ziehen Sie Ihre eigene Instagram Strategie so gut es geht durch und testen Sie vorsichtig neue Dinge. Fragen Sie Ihre Community, welche Inhalte gewünscht sind, um so herauszufinden, welche Trends möglicherweise erfolgreich sind. Nutzen Sie dabei wenn möglich bereits genannte Multiplikatoren, wie Influencer, und werten Sie die Daten Ihres Kanals aus. Achten Sie immer auf Neuerungen und Updates, um stets aktuell zu wirken. Ganz wichtig: Trennen Sie Instagram inhaltlich von anderen Kanälen.

Instagram Marketing Tipp #9: Knüpfen Sie Kontakte

Für erfolgreiches Instagram Marketing ist es unerlässlich mit anderen Accounts zu interagieren! Markieren Sie in Ihren Beiträgen andere Profile und vergrößern Sie Ihre Reichweite. Zudem können Sie Beiträge anderer unternehmen liken und kommentieren und erschaffen so eine Vernetzung zwischen den Profilen.

Treten Sie mit der Community in Kontakt und werden Sie so zu einem interessanten Partner. Der gegenseitige Austausch kann die Sympathie bei Ihnen und den Followern des Interaktionspartners erhöhen. Bauen Sie wichtige Kontakte zu Profilen auf, die in einer ähnlichen Branche tätig sind, sodass beide Parteien davon profitieren können. Achten Sie darauf, dass die gewählten Interaktionen zu Ihnen und Ihren Kunden passen. Auf diese Weise bleiben Sie authentisch und attraktiv für Ihre Follwer und die Follower des Interaktionspartners.

Instagram Marketing Tipp #10: Den richtigen Zeitpunkt für Postings finden

Damit Ihre Postings Erfolg habebn ist es unerlässlich den Zeitpunkt zu ermitteln, an dem die meisten Ihrer Follower aktive Zeit auf der Plattform verbringen. Ihren Conten sollten Sie vorwiegend zu diesen Zeiten zu veröffentlichen. Welche Qualität der Content hat spielt schließlich keine Rolle, wenn Ihre Follower ihn nicht sehen. Bei Instagram aktualisiert sich der Newsfeed aller Nutzer regelmäßig, weshalb Postings, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt erscheinen möglicherweise übersehen werden. In diesem Zusammenhang gibt es leider keine grundsätzlichen Vorgaben, an denen man sich orientieren kann, da die Zeiten je nach Zusammensetzung Ihrer Follower variieren. Faktoren, wie das durchschnittliche Alter oder die Herkunft der Follower bzw. Ihrer Community spielen beispielsweise hierbei eine Rolle. Die Art des Contents kann ebenfalls in Abhängigkeit der Uhrzeit unterschiedlich wahrgenommen werden. Im B2C-Bereich sind tendenziell Postings auf den Feierabend zu verlegen, während sich beim B2B-Bereich auch Postings anbieten, die tagsüber veröffentlicht werden.

Es gilt somit verschiedene Zeitpunkte sowie Content-Inhalte zu testen und aufmerksam die Daten zu analysieren. So kann der optimale Zeitplan für Ihre Postings erstellt werden.

Instagram Nutzungszeiten
Instagram Insights – Verlauf der Aktivitätszeitpunkte

 

Weiterbildung Instagram Marketing: E-Learning Kit

Instagram-Marketing

Wir zeigen Ihnen im Rahmen unseres E-Learning Kits, worauf es beim Auftritt Ihres Unternehmens auf Instagram ankommt und welche Faktoren Sie bei der Nutzung beachten sollten, um mithilfe von Instagram Ihr Social Media Marketing noch erfolgreicher zu gestalten.

Buchen Sie das Kit für nur 24,89 € inkl. MwSt.

Was bringt Ihnen das E-Learning Kit „Instagram Marketing“?

      • Übersicht über die Einsatzmöglichkeiten von Instagram.
      • Zahlen, Daten und Fakten zu Instagram.
      • Infos wofür und wie Sie Instagram einsetzen können.
      • Wie Sie Hashtags richtig einsetzen und Ihren Erfolg kontrollieren.
      • Einige Best-Practice-Beispiele.

Inhalte des E-Learning Kits „Instagram Marketing“

Mit unserem E-Learning Kit erhalten Sie Fähigkeiten, um sich in Instagram direkt einzuarbeiten:

      • 6 Videos (insgesamt 68 Minuten Laufzeit)
      • 1 Präsentation als eBook (PDF, 41 Folien)
      • 1 Transferhilfe (PDF, 7 Seiten)

Aus dem Inhalt / Lehrplan

A) Videolektion

      1. Einstieg und Überblick (22:33)
      2. Welcher Inhalt gehört auf Instagram? (9:55)
      3. Aufbau von Reichweite und Hashtags (13:18)
      4. Controlling (4:56)
      5. #5 Tipps für Ihr Instagram Marketing (7:58)
      6. Ausblick und Fazit (8:59)

B) Alle Inhalte als eBook (PDF, 41 Folien)
C) Eine Transferhilfe, mit der Sie die Inhalte optimal in Ihrem Unternehmen umsetzen können! (PDF, 7 Seiten)

In unserem E-Learning Kit mit unserem Fachexperten Lukas Paas, Projektleiter für Online Marketing beim Deutschen Institut für Marketing, erhalten Sie einen umfangreichen Überblick über die Möglichkeiten, die Ihnen Instagram Marketing bietet. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Unternehmensprofil auf Instagram ansprechend gestalten und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind. Mit Hilfe zahlreicher Beispiele erhalten Sie alles Notwendige an die Hand, um die Informationen selbst in der Praxis anwenden zu können.

Starten Sie mit diesem E-Learning Kit sofort in der Praxis! Lernen Sie von zu Hause oder wo immer Sie möchten - zeitlich unabhängig und in Ihrem Tempo!

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„Digital Brand Manager (DIM)“ – Neuer Zertifikatslehrgang ab September 2019

„Digital Brand Manager (DIM)“ – Neuer Zertifikatslehrgang ab September 2019
4.9, 15 Bewertungen

Der Digital Brand Manager ist die zentrale Person im Unternehmen, die für den Markenaufbau und die Markenpflege im Online-Umfeld verantwortlich ist. Er ist zuständig für die wirtschaftliche, operative und strategische Entwicklung der Marke. Seine Aufgabe ist es, sowohl klassische Marken in den Online-Kanälen weiterzuentwickeln als auch neue digitale Marken aufzubauen. Zudem ist er verantwortlich für die optimale digitale Positionierung der Marke im Web und er steuert die Markenkommunikation an den digitalen Touchpoints entlang der Customer Journey des (potenziellen) Kunden.

Um den Herausforderungen der digitalen Transformation des Markenmanagements und der Markenführung zu begegnen, wird der Beruf des Digital Brand Managers zunehmend attraktiver für Unternehmen – und das in jeder Branche.

Werden auch Sie zum Profi für die digitale Markenpflege und erweitern sie Ihre Kompetenzen mit unserem Lehrgang „Digital Brand Manager (DIM)"!

Digital Brand Manager DIM

Ablauf des Lehrgangs

Der Online-Lehrgang „Digital Brand Manager (DIM)“ umfasst zehn digitale Trainingseinheiten mit je ca. 1 Stunde Videotraining.  Erhalten Sie in unserem Lehrgang einen strukturierten Überblick über relevante Methoden und Tools, um erfolgreich als Digital Brand Manager tätig zu sein. Profitieren Sie von einem praxisnahen Lehrgang mit aktuellen Beispielen, die Ihnen den Transfer in die Praxis erleichtern.

Lernen Sie auf Ihre Art! Der Lehrgang enthält 10 Stunden Online-Videos, 10 ausführliche Präsentationen und 10 Transferhilfen mit Checklisten und nützlichen Zusatzinfos. Nach Ihrer Anmeldung können Sie direkt auf alle Materialien des Lehrgangs in unserem DIM Online-Campus zugreifen. Hier stehen Ihnen die 10 Online-Module zum Abruf zur Verfügung sowie die Präsentationen zum Download bereit.

Alle unsere Online-Lehrgänge bieten maximale Flexibilität und erfolgen orts- und zeitunabhängig. Entscheiden Sie in welchem Tempo und an welchem Ort Sie lernen wollen. Sie finden die Online-Module im DIM Online-Campus und können jederzeit von jedem internetfähigen Gerät darauf zugreifen.

Am Ende schließen Sie Ihren Lehrgang mit einem ca. 60-minütigen Online-Abschlusstest ab. Im Multiple-Choice-Format werden Ihnen dann Fragen zum Lehrstoff gestellt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie auf postalischem Weg Ihr Zertifikat zum „Digital Brand Manager (DIM)“.

Unser besonderer Service für Sie: Auch nach Abschluss Ihres Lehrgangs haben Sie weiterhin zeitlich unbegrenzten Zugriff auf den DIM Online-Campus. So profitieren Sie auch von allen Aktualisierungen des Lehrgangs in den kommenden Jahren!

Inhalte des Lehrgangs Digital Brand Manager (DIM)

  1. Digitale Markenführung - Status Quo und Ausblick
  2. Prozess des Digital Brandings und die wichtigsten Kanäle
  3. Customer Journey - Touchpoint Management
  4. Content Marketing - Storytelling in digitalen Kanälen
  5. Influencer Marketing - Kampagnen erfolgreich planen und umsetzen
  6. Agile Markenführung
  7. Reputation Management im Netz
  8. Integrierte digitale Markenkampagnen - 360-Grad-Kommunikation
  9. Image-Monitoring - Web-Analytics
  10. Aktuelle Trends, Tools und Fazit

Für eine ausführlichere Beschreibung des Digital Brand Manager (DIM) besuchen Sie gerne die Seite des Zertifikatslehrgangs.

Alle wichtigen Details im Überblick:

  • 10 Online-Module (Videos, Präsentationen, Transferhilfen)
  • Starttermin: Jederzeit
  • Transferhilfen pro Modul
  • Unbegrenzter Zugang zum DIM Online-Campus
  • Online-Abschlussprüfung im Multiple-Choice-Format
  • Anerkanntes Zertifikat
  • Durchschnittsdauer: 3 Monate - individuell anpassbar

 

Sie haben noch offene Fragen zum Lehrgang? Sprechen Sie uns an!

Jonas GranHerr Jonas Gran

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 17
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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