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Mobilegeddon – Welche Auswirkungen hat das neue Google Update?

Mobilegeddon – Welche Auswirkungen hat das neue Google Update?
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Das neue Update von Google ist da. Das mobile Update, welches am 21. April gestartet ist, unterscheidet jetzt zwischen mobilen und stationären Rankings. Mit anderen Worten die Suchmaschinenergebnisse, die mit dem PC oder Laptop aufgerufen werden, sind nicht mehr die gleichen wie die, die mit dem Smartphone aufrufbar sind.

Was genau bedeutet Mobilegeddon?

Mobilegeddon bedeutet übersetzt „mobile Rüstung“, d.h. Google reagiert auf den Trend mobil im Internet zu surfen. Laut Initiative D2 und TNS Infratest nutzten im Jahr 2014 69% der deutschen Internetnutzer das Internet zusätzlich mobil, mit steigender Tendenz für die nächsten Jahre.

Google möchte dem Internetnutzer auch mobil die besten Ergebnisse liefern. Die besten Ergebnisse sind in diesem Falle alle Seiten, die über ein mobiles Format aufrufbar sind.

Ein mobiles Format liegt dann vor, wenn der Aufbau und die Inhalte der Seite auf ein kleineres Format optimiert sind. Seiten, die langsam laden, eine kleine Schrift haben oder erst gezoomt werden müssen, um eine Button anklicken zu können, werden durch das Update abgewertet.

Mithilfe von responsive Webdesign wird die Größe einer mobilen Webseite anhand einer automatischen Skalierung angepasst, die dann zum tragen kommt, wenn der User die Seite aufruft. Responsive Webdesign reagiert auf die Voraussetzungen des Endgeräts, mit welchem die Internetseite aufgerufen wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine neue mobile Seite zu entwickeln. Die neue mobile Seite kann dann mit anderen oder verkürzten Inhalten dargestellt werden, was den Vorteil bietet, dass man diese auf die mobilen Vorrausetzungen (wie z.B. dass man unterwegs Informationen noch komprimierter abrufen kann) anpassen kann.

Dadurch wird das Surfen auf dieser Seite deutlich angenehmerer für den Nutzer. Die Inhalte müssen nicht mehr nach rechts oder links verschoben oder vor- und zurückgezoomt werden, damit man die Informationen der ganzen Seite erfassen kann.

Google belohnt Webseitenbetreiber, welche Ihre Seiten bereits mobil optimiert haben mit einem besseren mobilen Ranking.

Auswirkungen von Mobilegeddon

Wenn man sich die möglichen Auswirkungen des Updates anschaut, wird es deutlich welche Macht Google über die wirtschaftlichen Entwicklungen hat. Wer nicht mitzieht und seine Seite nicht mobil optimiert, wird mit einem schlechteren Ranking abgestraft. In den USA zeigen sich bereits deutliche Gewinner und Verlierer des Mobilegeddonupdates. Es gibt Webseiten, die über 90% in den mobilen Rankings gesunken sind, welche dann teilweise über 80% mit den stationären Rankings auseinanderklaffen. Die Gewinner des mobilen Rankings profitieren umso mehr davon, diese Seiten steigen teilweise um 1000% in Ihren Rankings, die dann entsprechend mit Ihren stationären Rankings bis zu 200% auseinanderklaffen. Das heißt, wer keine mobile Version seiner Webseite vorzuzeigen hat, wird zukünftig voraussichtlich weniger Besucherzahlen verzeichnen können. Dies bedeutet langfristig, dass auch die Unternehmensumsätze zurückgehen könnten.

Das Update hat zwar zunächst keine Auswirkungen auf die Googlesuche über den PC, aber die stetig wachsenden Anzahl der Nutzer, die das Internet mobil nutzen, macht eine mobile Optimierung geradezu unumgänglich.

Sollte Ihre Seite in keinem mobilen Format aufrufbar sein, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass diese über ein mobiles Endgerät aufgerufen wird und weniger Aufrufe insgesamt zieht auch ein schlechteres stationäres Ranking mit sich.

Statstik von marketinginstitut.biz

Die Internetseite des Deutsche Instituts für Marketing ist ebenfalls in einem mobilen Format aufrufbar. Dies hat sich sehr positiv auf unser Ranking ausgewirkt.

 

Vorteile einer mobilen Optimierung

Das mobile Update stellt eine Win-win Situation sowohl für den Webseitenbetreiber als auch den Webseitenbesucher dar. Ruft jemand Ihre Seite mobil auf, hat er es deutlich leichter sich auf Ihrer Seite zurechtzufinden. Er verweilt länger auf Ihrer Seite und kann sich schneller zu den für ihn relevanten Inhalten durchklicken. Ist das Surfen auf Ihrer Seite angenehm, hinterlassen Sie einen positiven Eindruck bei dem Besucher. Sie bauen so Vertrauen auf und beweisen Ihre Professionalität.

Eine mobile Version Ihrer Seite generiert mehr Webbesucher auf dieser und Sie gewinnen neue Kunden.

Wenn Sie Ihre Webseite auf ein mobiles Format erweitern, können Sie sich von Ihren Konkurrenten, die keine mobile Seite vorzuweisen haben deutlich abheben.

Ob Ihre Seite mobil optimiert ist können Sie hier überprüfen:

Eine Anleitung von Google zur mobilen Optimierung finden Sie hier.

Wenn Sie Unterstützung bei Ihrer mobilen Erneuerung brauchen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Besuchen Sie zum Beispiel unser Seminar zum Mobile Marketing oder lassen Sie von uns Ihre Seite auf ein mobiles Format erweitern.

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Web-Design – Wichtiger Aspekt im SEO-Bereich

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Es gibt unzählige Rankingfaktoren, die beachtet werden sollten, um mit der eigenen Website bei Google auf den Top-Positionen der Suchergebnisse zu landen. Die einen wurden mehr oder weniger durch Google selbst bestätigt, andere eher durch Testings herausgefunden. Trotzdem kennt niemand alle ausschlaggebenen Rankingfaktoren. Während momentan Social Signals- hinsichtlich deren Einfluss auf das Ranking - noch völlig überbewertet sind, wird das Design und die User Experience noch drastisch unterschätzt. Matt Cutts, wohl einer der bekanntesten Google-Mitarbeiter, empfiehlt, neben der SEO-Optimierung auch Zeit in das Website-Design zu investieren. Web-Design ist zwar noch kein wirklicher Rankingfaktor, allerdings hat die optische Gestaltung nicht unwesentliche Auswirkungen auf die Entscheidung, auf einer Website zu bleiben oder zur nächsten zu wechseln und damit auf die Verweildauer auf der Website – gut für die Bewertung von Google!

Die Website ist das Herzstück jeder Online-Marketing-Strategie und sie muss den Ansprüchen der User genauso wie den Ansprüchen von Google genügen. Nur in wenigen Fällen, erzielt eine nicht ansprechend gestaltete Website eine hohe Conversion Rate.

Jetzt denken Sie aber nicht „Ach, das Website-Design wird überbewertet“. Unser Team erstellt übrigens Webseiten für unsere Kunden. Erfahren Sie hier mehr.

Hier einige Grundregeln des Web-Designs:

Responsive-Design
  • Damit wird garantiert, dass sich die Website je nach Endgerät, von dem aus zugegriffen wird, anpasst. Dadurch wird z.B. ein komfortabler Abgleich zwischen Offline- und Online-Preisen ermöglicht, während sich der User im stationären Handel aufhält.

Textgestaltung
  • Zwischenüberschriften, regelmäßige Absätze und eine leicht lesbare Schrift tragen zur Benutzerfreundlichkeit des Users bei. Durch Aufzählungen, relevante Grafiken und Bilder wird der Text ansprechend aufbereitet.

Sinneinheiten bilden
  • Die wichtigste Sinneinheit einer Website stellt die Navigationsleiste dar. Diese sollte auf den ersten Blick erkennbar sein, um dem User unnötiges Suchen zu ersparen. Sinneinheiten können durch räumliche Nähe, Wiederholung von gleichgestellten Elementen und den Einsatz von Farben, Linien, Formen, Bildern etc. dargestellt werden.

Farbwahl
  • Eine Website, die nur in intensiven, klaren Farben gestaltet ist, wirkt auf die meisten User unruhig und strengt an. Viel besser ist es, ungesättigte Farben, also Farben, denen Weiß, Grau oder Schwarz beigemischt wird, zu verwenden. Diese vermitteln Ruhe und Ästhetik. Farbabstufungen schaffen zusätzlich einen schönen optischen Effekt. Tipp: Nie mehr als drei bis vier Farben einsetzen und z.B. Schwarz gegen Grau austauschen. Ein gutes Tool, um ein passendes Farbschema zu finden ist der Colorschemedesigner.

 Screenshot ColourScheme Designer

(Screenshot: colorschemedesigner.com)

Natürlich gibt es noch etliche Faktoren, die beim Web-Design beachtet werden sollten. Insgesamt muss das Design einer Website aber ein in sich schlüssiges Gesamtwerk bilden, d.h. alle Elemente sollten optisch aufeinander abgestimmt sein. Wie gut was funktioniert, lässt sich leicht mit A-/B-Testings herausfinden. Web-Design stellt keine isolierte Disziplin mehr dar. Die Konzeption muss zahlreiche Aspekte des Online Marketings integrieren. Stetige Beobachtungen und Analysen von Technik, Bildschirmgrößen, Userverhalten etc. sind unabdingbar, um regelmäßige Anpassung der Website vorzunehmen und den Ansprüchen der User zu genügen.

Hier gibt es den vollständigen Artikel aus dem Jahrbuch Marketing 2012/2013 zum Download:

Download JBM-Kapitel Web-Design (773kb)