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PageSpeed: Tools, Faktoren & Tipps für mehr Speed

Der PageSpeed ist einer der wohl am häufigsten übersehenen Ranking-Faktoren überhaupt. Wer an die Optimierung der eigenen Webseite denkt, arbeitet sich in der Regel vor allem an Keywords und Text-Optimierungen ab. Der PageSpeed gerät dabei schnell in den Hintergrund. Eine fatale Entscheidung, denn für das Ranking in den Suchmaschinen ist dieser Bereich von großer Bedeutung. Im Folgenden zeigen wir Ihnen deshalb die genaue PageSpeed Definition und wichtige Tools für die Messung. Zudem erhalten Sie einen Blick auf wichtige Faktoren für einen optimalen PageSpeed und wertvolle Tipps für die Optimierung.

PageSpeed Definition

Was ist Page Speed überhaupt? Im Prinzip lässt sich der Begriff ganz einfach aus dem Englischen übersetzen und bezeichnet die Ladezeit von Seiten oder auch die Seiten-Ladegeschwindigkeit. Konkret gemeint ist damit der Zeitraum vom Absenden einer Anfrage durch den Besucher und der vollständigen Auslieferung aller angefragten Inhalte. Je nach Webseite kann es sich dabei um Millisekunden oder Sekunden handeln. Bereits seit 2010 ist der PageSpeed von Google als Ranking-Faktor definiert. Im Jahre 2018 wurde dies sogar noch einmal verfeinert. Seit jenem Jahr ist der PageSpeed auch für mobilen Rankings von Bedeutung. Ermittelt werden für die Berechnung des PageSpeed verschiedene Fixpunkte wie etwa:

  • Time to First Byte (TTFB): Zeit zwischen dem Aufruf und dem Laden des ersten Byte
  • Time to Interactive (TTI): Zeit zwischen Aufruf und der ersten möglichen Nutzerinteraktion
  • First Contentful Paint (FCP): Zeitpunkt des ersten Ladens eines Textes oder Bildes
  • First Meaningful Paint (FMP): Zeitpunkt des gefühlten vollständigen Ladens

PageSpeed messen: Mit welchen Tools ist das möglich?

Um den eigenen PageSpeed messen zu können, kommen verschiedene Tools in Frage. Die beste Lösung ist das Tool PageSpeed Insights, welches vom Suchmaschinen-Riesen Google zur Verfügung gestellt wird. Das Tool analysiert die eigene Webseite in verschiedenen Bereichen und zeigt den Webmastern an, wo die Geschwindigkeit verbessert werden kann. PageSpeed Insights können Sie direkt im Browser aufrufen, wo Sie anschließend nur noch die URL Ihrer Webseite eintragen müssen. Innerhalb von wenigen Minuten zeigt Ihnen das Tool einen Bericht, der nach verschiedenen Prioritäten sortiert ist. Aufgaben mit einer höheren Priorität können und sollten Sie sich also sofort widmen. Besonders angenehm: PageSpeed Insights unterscheidet zwischen einem Bericht für die Desktop-Version und einem Bericht für die mobile Version Ihrer Webseite.

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Welche Faktoren sind für einen schnellen PageSpeed wichtig?

Positiv beeinflussen können Sie den PageSpeed Ihrer Webseite mit Hilfe verschiedener Faktoren. Zu diesen gehört zum Beispiel das simple Reduzieren der Ressourcen-Größen. Gemeint sind damit zum Beispiel Grafiken auf Ihrer Webseite. Diese sollten keine allzu große Dateigröße mit sich bringen, da sich diese negativ auf die Ladezeiten auswirkt. Entfernen Sie also überschüssige Grafiken oder komprimieren Sie Ihre vorhandenen Grafiken auf der Webseite. Ebenfalls reduzieren sollten Sie CSS, JavaScript oder HTML. Je komplexer das Gerüst, desto größer ist in der Regel der Einfluss auf die Ladezeit. Ebenso können Sie auch mit einer Verkürzung der Server-Reaktionszeit für eine schnelle Webseiten-Geschwindigkeit sorgen.

Negative Auswirkungen auf den PageSpeed kann auch die Anzahl der Weiterleitungen haben. Bestenfalls sollten Sie auf diese vollständig verzichten. Ebenso empfiehlt es sich, gerade im ATF-Bereich einer Webseite nicht auf JavaScript- oder CSS-Ressourcen zurückzugreifen. Nutzen sollten Sie zudem das Browser Caching.

  • Reduzierte Größe der Ressourcen
  • Reduzierung von CSS, HTML oder JavaScript
  • Begrenzung der Server-Reaktionszeit
  • Verzicht auf Weiterleitungen
  • Nutzung des Browser Caching
  • Verzicht auf JavaScript oder CSS-Ressourcen above the fold (ATF)
PageSpeed

Tipps: So optimieren Sie die Geschwindigkeit Ihrer Webseite

Sollten Sie Ihre vorliegende Webseite optimieren wollen, kann dies eine ganze Menge Arbeit sein. Starten Sie ein neues Projekt, sollten Sie deshalb gleich von Beginn an den PageSpeed im Hinterkopf behalten. Richten Sie Ihre Webseite also so aus, dass diese nicht für unangenehm lange Ladezeiten bei den Besuchern sorgt. Den PageSpeed sollten Sie regelmäßig testen und optimieren. Besonders wichtig ist hierfür auch die laufende Pflege der Webseite. Hier sollten Sie sich am besten an die genannten Faktoren handeln, um die Geschwindigkeit nicht auszubremsen. Grafiken sollten Sie also stets komprimiert integrieren. Zudem sollten Sie bei neuen Unterseiten im ATF-Bereich auf Java- oder HTML-Ressourcen verzichten.

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Fazit: Holen Sie mehr aus Ihrer Webseite

Der PageSpeed ist ein Ranking-Faktor, der lange Zeit belächelt wurde. Schon seit mehr als zehn Jahren bewertet Google für das Ranking die Geschwindigkeiten der Webseiten. So richtig brisant geworden ist dieses Thema jedoch erst im Jahre 2018 durch die Einführung in der mobilen Bewertung der Suchergebnisse. Als Webmaster sollten Sie den PageSpeed Ihrer Webseite regelmäßig überprüfen. Schon Kleinigkeiten, wie etwa zu großen Bildern, können sich auf den PageSpeed auswirken. Und so kann Ihr Ranking in der Suchmaschine nachhaltig negativ beeinflusst werden. Mit Hilfe des Google-Tools PageSpeed Insights können Sie jedoch regelmäßig Berichte einholen und Ihre Homepage bei Bedarf anpassen. Möglichkeiten stehen dabei in der Regel vielfach zur Verfügung. Von kleinen Anpassungen bis hin zu großen technischen Umstrukturierungen wirken sich zahlreiche Entscheidungen auf den PageSpeed aus. Das sollten Sie sich zu Nutze machen!

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Web-Design – Wichtiger Aspekt im SEO-Bereich

Es gibt unzählige Rankingfaktoren, die beachtet werden sollten, um mit der eigenen Website bei Google auf den Top-Positionen der Suchergebnisse zu landen. Die einen wurden mehr oder weniger durch Google selbst bestätigt, andere eher durch Testings herausgefunden. Trotzdem kennt niemand alle ausschlaggebenen Rankingfaktoren. Während momentan Social Signals- hinsichtlich deren Einfluss auf das Ranking - noch völlig überbewertet sind, wird das Design und die User Experience noch drastisch unterschätzt. Matt Cutts, wohl einer der bekanntesten Google-Mitarbeiter, empfiehlt, neben der SEO-Optimierung auch Zeit in das Website-Design zu investieren. Web-Design ist zwar noch kein wirklicher Rankingfaktor, allerdings hat die optische Gestaltung nicht unwesentliche Auswirkungen auf die Entscheidung, auf einer Website zu bleiben oder zur nächsten zu wechseln und damit auf die Verweildauer auf der Website – gut für die Bewertung von Google!

Die Website ist das Herzstück jeder Online-Marketing-Strategie und sie muss den Ansprüchen der User genauso wie den Ansprüchen von Google genügen. Nur in wenigen Fällen, erzielt eine nicht ansprechend gestaltete Website eine hohe Conversion Rate.

Jetzt denken Sie aber nicht „Ach, das Website-Design wird überbewertet“. Unser Team erstellt übrigens Webseiten für unsere Kunden. Erfahren Sie hier mehr.

Hier einige Grundregeln des Web-Designs:

Responsive-Design
  • Damit wird garantiert, dass sich die Website je nach Endgerät, von dem aus zugegriffen wird, anpasst. Dadurch wird z.B. ein komfortabler Abgleich zwischen Offline- und Online-Preisen ermöglicht, während sich der User im stationären Handel aufhält.

Textgestaltung
  • Zwischenüberschriften, regelmäßige Absätze und eine leicht lesbare Schrift tragen zur Benutzerfreundlichkeit des Users bei. Durch Aufzählungen, relevante Grafiken und Bilder wird der Text ansprechend aufbereitet.

Sinneinheiten bilden
  • Die wichtigste Sinneinheit einer Website stellt die Navigationsleiste dar. Diese sollte auf den ersten Blick erkennbar sein, um dem User unnötiges Suchen zu ersparen. Sinneinheiten können durch räumliche Nähe, Wiederholung von gleichgestellten Elementen und den Einsatz von Farben, Linien, Formen, Bildern etc. dargestellt werden.

Farbwahl
  • Eine Website, die nur in intensiven, klaren Farben gestaltet ist, wirkt auf die meisten User unruhig und strengt an. Viel besser ist es, ungesättigte Farben, also Farben, denen Weiß, Grau oder Schwarz beigemischt wird, zu verwenden. Diese vermitteln Ruhe und Ästhetik. Farbabstufungen schaffen zusätzlich einen schönen optischen Effekt. Tipp: Nie mehr als drei bis vier Farben einsetzen und z.B. Schwarz gegen Grau austauschen. Ein gutes Tool, um ein passendes Farbschema zu finden ist der Colorschemedesigner.

 Screenshot ColourScheme Designer

(Screenshot: colorschemedesigner.com)

Natürlich gibt es noch etliche Faktoren, die beim Web-Design beachtet werden sollten. Insgesamt muss das Design einer Website aber ein in sich schlüssiges Gesamtwerk bilden, d.h. alle Elemente sollten optisch aufeinander abgestimmt sein. Wie gut was funktioniert, lässt sich leicht mit A-/B-Testings herausfinden. Web-Design stellt keine isolierte Disziplin mehr dar. Die Konzeption muss zahlreiche Aspekte des Online Marketings integrieren. Stetige Beobachtungen und Analysen von Technik, Bildschirmgrößen, Userverhalten etc. sind unabdingbar, um regelmäßige Anpassung der Website vorzunehmen und den Ansprüchen der User zu genügen.

Hier gibt es den vollständigen Artikel aus dem Jahrbuch Marketing 2012/2013 zum Download:

Download JBM-Kapitel Web-Design (773kb)