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Facebook Advertising

Wer eine Facebook Seite betreibt und sich fragt, wie er diese möglicherweise etwas sichtbarer machen kann, stößt schnell auf das Facebook Advertising. Hierbei handelt es sich um eine Form von Werbung, mit deren Hilfe unter anderem der Bekanntheitsgrad in dem sozialen Netzwerk unterstützt werden soll.  

Doch für wen lohnt es sich überhaupt, in Facebook Advertising zu investieren? Und worauf sollte beim Erstellen von Kampagnen und Co. geachtet werden? 

Definition 

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei Facebook Advertising um Maßnahmen, die genutzt werden können, um die eigene Facebook Seite bekannter zu machen. Facebook bietet in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, Kampagnen zu erstellen, die genau dieses Ziel fokussieren. Werden die Einstellungen besagter Kampagne optimal an die Zielgruppe angepasst, kann Facebook Advertising unter anderem zu mehr Followern verhelfen und zu mehr Reaktionen auf die entsprechenden Posts führen.  

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Für wen lohnt sich Facebook Advertising? 

Grundsätzlich handelt es sich bei Facebook Advertising um eine Form von Marketing, die sowohl von kleinen als auch von großen Unternehmen genutzt werden kann – und zwar weitestgehend unabhängig von der jeweiligen Branche. Dementsprechend lohnt sich Facebook Advertising für alle, die ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten. Damit dieses Ziel jedoch auch auf der Basis eines überzeugenden Preis-Leistungsverhältnisses erreicht wird, ist es wichtig, nicht nur „irgendwie“, sondern individuell zu werben.  

Dies bedeutet in erster Hinsicht, dass die jeweilige Kampagne auch an die Zielgruppe des Unternehmens angepasst sein muss (s. a. „Tipps“).  

Facebook Advertising

Welche Werbeformate gibt es?  

Im Laufe der Zeit sind die Möglichkeiten, die sich mit Hinblick auf individuelles Werben auf Facebook ergeben, deutlich vielseitiger geworden. In dem sozialen Netzwerk geht es schon lange nicht mehr nur darum, klassische Anzeigen zu schalten. Die folgenden Werbeformate sind besonders beliebt, wenn es darum geht, seine eigene Zielgruppe möglichst effektiv zu erreichen:  

  • Image Ads 

Dieses Werbeformat eignet sich vor allem dann, wenn der Fokus vor allem auf der bildlichen Darstellung liegt. Frei nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte!“ kann es sich in vielen Fällen lohnen, hauptsächlich auf das jeweilige Design zu setzen. Auch besondere Aktionen kommen mit dem passenden Bild als „Catcher“ oft gut zur Geltung. 

  • Video Ads 

Bewegte Bilder stellen auch in den Sozialen Netzwerken immer noch eine beliebte Abwechslung dar. Sie tauchen in der Timeline als Highlights auf und können – je nach individueller Gestaltung – die Aufmerksamkeit des Adressaten fesseln.  

  • Messenger Ads 

Die entsprechenden Werbebotschaften werden in diesem Fall per Messenger versendet. Selbstverständlich steckt hierhinter ein System. Immerhin wäre es wenig zielführend, die Werbebotschaften an „irgendwen“ zu versenden. Adressaten sind in der Regel die Personen, die die betreffende Seite auch geliked haben bzw. hier aktiv sind.  

  • Event Ads 

Mit Hilfe von Event Ads soll auf spezielle Veranstaltungen eines Unternehmens hingewiesen werden. Der Begriff „Veranstaltung“ bzw. „Event“ ist hier jedoch breitgefächert. Denn: auch für die Veröffentlichung eines Albums oder eines neuen Produkts kann ein virtuelles Event angelegt werden. Der Fantasie sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt.  

  • Job Ads 

Auch eine Stellenanzeige kann als Werbung dienen. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn sich das Unternehmen über ein positives Image freuen kann und die betreffende Anzeige potenzielle Mitarbeiter/-innen in spe auf sympathische Weise anspricht.  

Die Liste an Werbeformaten, auf die im Zusammenhang mit Facebook zurückgegriffen werden kann, ist lang und wird sicherlich auch in Zukunft noch erweitert werden. Wer sich dementsprechend auf der Suche nach einer Möglichkeit befindet, seine Erfolge in den Bereichen Social Media weiter auszubauen, sollte sich fragen, wie er die Individualität seiner Marketingmaßnahmen noch weiter unterstreichen kann.  

Grundsätzlich ist immer wichtig, dass die Werbeformate an das Ziel und den Inhalt der Anzeige angepasst werden. Nur so kann das volle Potenzial dieser Marketingmaßnahme auch tatsächlich wirken.  

Welche Targetingmöglichkeiten gibt es?

Die Nutzung unterschiedlicher Targetingmöglichkeiten bietet den betreffenden Unternehmen die Chance, ihre Werbekampagnen noch zielgerichteter werden zu lassen. Oder anders: wer Facebook Advertising betreibt, kann über eine einfache Menüführung festlegen, wem die betreffenden Inhalte angezeigt werden sollen.  

Zu den wichtigsten Details, die hierbei abgefragt werden, gehören die folgenden Punkte: 

  • demografische Angaben 
  • Interessen, wie zum Beispiel Gruppen, Hobbys, Likes usw. 
  • der Wohnort 
  • das Geschlecht und das Alter 
  • der Beziehungsstatus 
  • (sofern angegeben) der Arbeitsplatz. 

Basierend auf diesen Angaben fällt es meist leicht, den klassischen „Durchschnittskunden“ zu beschreiben. Es ist durchaus sinnvoll, in die Erstellung und in den Feinschliff der Kampagne ein wenig Zeit zu investieren. Je genauer alle Details festgelegt werden, desto erfolgversprechender ist letztendlich auch das Facebook Advertising. 

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, sich beim Erstellen der Kampagnen rund um Facebook Advertising von einer professionellen Marketingagentur helfen zu lassen.  

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Tipps für die Umsetzung

Die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Facebook Advertising zeigen, sind vielseitig. Umso wichtiger ist es, die folgenden Tipps zu beachten, um auch wirklich das Maximum aus den einzelnen Marketingaktionen herausholen und von einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis profitieren zu können:  

1. Ein Ziel festlegen 

Wer erfolgreich sein möchte, sollte besagten Erfolg auch messen können. Dies gelingt jedoch nur dann, wenn ein Ziel festgelegt wurde. Was soll mit den Werbemaßnahmen erreicht werden? Mehr Reaktionen? Mehr Follower? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes?  

2. Kampagnen überwachen 

Kampagnen sind nicht in Stein gemeißelt. Sollte sich im Laufe der Zeit zeigen, dass ein bestimmtes Vorgehen nicht funktioniert, spricht nichts dagegen, nachzujustieren 

3. Targeting Möglichkeiten ausnutzen 

Wie bereits im Abschnitt „Welche Targetingmöglichkeiten gibt es?“ beschrieben, lassen sich Kampagnen individuell anpassen. Genau diese einzelnen Punkte gilt es, auch zu nutzen, um die eigene Zielgruppe noch besser zu erreichen und – im schlimmsten Fall – kein Geld zu verschwenden.  

4. Ansprechende Bilder und Texte nutzen 

Damit Interessenten auf eine Anzeige klicken, muss diese ansprechend gestaltet sein. Daher ist es wichtig, hier keine Kompromisse einzugehen und Beiträge zu schaffen, die Lust auf mehr machen. Auch der Bereich der Emotionen sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Allzu auffälliges und übertriebenes Clickbait wird jedoch ebenfalls nicht gern gesehen. Es gilt, den „goldenen Mittelweg“ zu finden.  

5. Kampagnen analysieren 

Facebook bietet viele Möglichkeiten, wenn es darum geht, den Erfolg von Kampagnen nachzuhalten. Gerade dann, wenn regelmäßig geschaltet werden soll, ist es wichtig, die letzten Werbemaßnahmen mit Hinblick auf ihren Erfolg (oder Misserfolg) zu überprüfen, um so gegebenenfalls für die Zukunft zu lernen.  

Fazit: Facebook Advertising kann - sofern es akribisch und korrekt betrieben wird -  die eigene Seite sichtbarer machen. Damit genau das jedoch funktioniert, ist es umso wichtiger, die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk mit Hinblick auf Kampagneneinstellungen und Co. anbietet, auch zu nutzen und die eigenen Erfolge regelmäßig zu kontrollieren.  

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Targeting: Definition, Tipps und Möglichkeiten

Das Targeting ist für Werbetreibende schon seit vielen Jahren ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Noch immer aber nutzen viele Unternehmen die Möglichkeiten des Targetings nicht komplett aus. Im Folgenden erfahren Sie, warum das Targeting für Werbeanzeigen unerlässlich ist. Ebenso lernen Sie die Unterschiede zwischen Google Ads, Instagram, Facebook oder LinkedIn kennen - und welche Möglichkeiten Sie jeweils nutzen können.

Targeting Definition: Was ist Targeting?

Die Targeting Definition ist schnell erklärt. Der Begriff stammt aus dem Englischen und leitet sich vom Wort „Target“ ab. Dieses bedeutet übersetzt „Ziel“. Genau das steht beim Targeting auch im Fokus. Als Ziel dient hier die genaue Zielgruppenansprache im Online-Marketing. Das Targeting sorgt also dafür, dass Sie die richtige Zielgruppe mit Ihrer Kampagne erreichen. Wichtig aber natürlich auch: Sie müssen Ihre Zielgruppe kennen. Ist diese bekannt, können Sie im Targeting aus verschiedenen Techniken wählen.

Targeting

Im Überblick: Die häufigsten Techniken beim Targeting

  • Regionales Targeting: Werbeanzeigen werden auf den geografischen Ursprung des Nutzers beschränkt
  • Keyword Targeting: Anzeigen werden auf Basis von Suchmaschinenanfragen und den genutzten Keywords ausgestrahlt
  • Soziodemografisches Targeting: Ausrichtung der Anzeigen auf Basis soziodemografischer Kriterien wie Alter, sozialer Status oder Geschlecht
  • Technisches Targeting: Betriebssystem oder installierte Software wird für Anzeigen analysiert
  • Behavioral Targeting: Werbeanzeigen richten sich nach dem Verhalten des Users. So viele Aspekte wie möglich werden für das User-Profil analysiert
  • Predictive Behavioral Targeting: Das Behavioral Targeting wird im Predictive Behavioral Targeting zusätzlich um Statistiken erweitert, um das Verhalten von Nutzern in der Zukunft vorhersagen zu können
  • Re-Targeting: Werbeanzeigen basieren auf Produkten, die User bereits in der Vergangenheit angesehen haben
  • Semantisches Targeting: Genaue und semantische Analyse des Contents bildet die Grundlage für thematisch passende Werbeanzeigen
  • CRM Targeting: Daten für das Marketing werden aus der Kundendatenbank des Unternehmens genommen, die Werbemittel entsprechend platziert.

Warum Targeting für Werbeanzeigen unerlässlich ist

Beim Targeting müssen Sie Ihre Zielgruppe so gut wie möglich kennen. Nur dann ist es möglich, dass die eigentlichen Vorzüge des Targetings zur Entfaltung kommen. Generell ist das Targeting für Werbeanzeigen aber unerlässlich. Jede Kampagne und jede Anzeige ist mit gewissen Kosten verbunden. Deshalb müssen Sie sicherstellen, dass Sie für Ihre Investitionen auch einen gewissen Gegenwert erhalten - das Erreichen der Nutzer. Wenden Sie kein Targeting an, laufen Ihre Anzeigen im schlechtesten Fall „ins Leere“. Alle Kosten und Planungen wären umsonst.

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Targeting bei Facebook und Instagram

In sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram stehen Ihnen für das Targeting zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Angaben wie das Geschlecht oder das Alter sind hier lediglich der Anfang. Gerne genutzt wird etwa auch hier die Wahl des geografischen Standortes. Dabei haben Sie aber zum Beispiel noch einmal verschiedene Auswahlmöglichkeiten. So können Sie die Zielgruppe eingrenzen auf Personen, die an diesem Ort leben. Ebenso auf Personen, die kürzlich an diesem Ort waren oder Personen, die den Ort besuchen.

Welche Möglichkeiten für das Targeting genau zur Verfügung stehen, variiert zwischen den einzelnen Ländern. In den USA etwa stehen in der Regel mehr Möglichkeiten für Unternehmen zur Verfügung als in Deutschland. Möglich ist so in den USA zum Beispiel das Targeting nach dem Haushaltseinkommen. Anzeigen können dann beispielsweise nur für die Top fünf Prozent einer bestimmten Region ausgestrahlt werden können. Unterm Strich liefern Facebook und Instagram alle erdenklichen Filter für das Targeting. Ein paar davon sehen Sie hier:

  • Ausbildungsgrad (Abiturient, Doktortitel, Hochschulabschluss etc.)
  • Freunde von Personen, die gerade erst umgezogen sind
  • Frisch verliebte Personen (1 Jahr)
  • Jahrestag in 30 Tagen
  • Geburtstag in 31-60 Tagen
  • Enge Freunde von Männern, die in 0-7 Tagen Geburtstag haben

Targeting bei Google Ads

Was in den sozialen Netzwerken gilt, trifft auch auf das Targeting bei Google Ads zu. Auch hier können Sie Ihre Kampagnen detailliert mit Hilfe verschiedener Filter und Faktoren beschränken. Zurückgreifen können Sie zum Beispiel auch hier auf Eingrenzungen wie demographische Merkmale. Beachten sollten Sie dabei ebenfalls die Unterschiede zwischen einzelnen Ländern. Die USA, Australien oder auch Japan bieten meist genauere Targeting-Möglichkeiten als Deutschland oder andere EU-Nationen. Dennoch haben Sie auch bei Google eine breite Auswahl an Möglichkeiten zur Eingrenzung zur Hand:

  • Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht
  • Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen
  • Familienstand
  • Bildung
  • Wohneigentumsstatus
  • Konkrete Lebensereignisse wie Unternehmensgründung, Umzug, Ruhestand, Jobwechsel oder Hochzeit

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Targeting bei LinkedIn

LinkedIn bietet aus Sicht der Werbetreibenden einen großen Vorteil gegenüber anderen sozialen Netzwerken. Zum einen ist die Zielgruppe hier gewissermaßen schon von „Natur aus“ ein wenig beschränkt. Darüber hinaus hält ein Großteil der LinkedIn-Nutzer sein Profil aktuell, um für Business-Kooperationen interessant zu bleiben. Das hilft Ihnen als Werbetreibende, denn so können Sie sich beim Targeting immer auf aktuelle Informationen verlassen. Wie in anderen Netzwerken, stehen Ihnen auch bei LinkedIn unterschiedliche Optionen für die Eingrenzung zur Verfügung:

  • Erfahrung (Tätigkeitsbereich, Dienstgrad, Jobtitel etc.)
  • Nach gewissen Unternehmen
  • Ausbildung (Abschluss oder Ausbildungsstätte)
  • Interessent (Interest Targeting)
  • Identität (Alter, Geschlecht)

Fazit: Potenzial mit Targeting ausschöpfen

Das Targeting ist für Sie als Werbetreibenden unerlässlich. Mit Hilfe der genauen Zielgruppenerfassung können Sie die Effektivität Ihrer Anzeigen deutlich erhöhen. Sie sorgen dafür, dass die Anzeigen dort ausgestrahlt werden, wo Sie einen relevanten Reiz ausüben können. Ohne das genaue Targeting würden diese Anzeigen oftmals erfolglos ins Leere laufen. Unbedingt definieren müssen Sie im Vorfeld jedoch Ihre Zielgruppe. Bestenfalls so genau wie möglich. Mit Hilfe verschiedener Filteroptionen können Sie dann bei Google oder in sozialen Netzwerken zielgenaue Anzeigen schalten.

#Targeting #Retargeting #TargetingTechniken #Remarketing

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Microtargeting – Mit Microtargeting B2B-Zielgruppen erreichen

Der Begriff Microtargeting ist vor allem als Kommunikationsstrategie in den USA im Bereich Politik bekannt. Spätestens nach dem Wahlkampf von Barack Obama ist der Begriff für die meisten kein Fremdwort mehr. Doch Microtargeting bietet auch viele andere Einsatzmöglichkeiten. Richtig angewandt ist es für das Marketing eine echte Bereicherung. Welche Vorteile Ihnen Microtargeting in Ihrer Marketingarbeit verschafft und wie Sie B2B-Zielgruppen mithilfe dieser Technik optimal adressieren, erfahren Sie hier.

Was bedeutet Microtargeting?

Microtargeting ist nicht nur eine politische Kommunikationsstrategie, sondern ein grundlegendes und effizientes Marketingmittel. Übersetzt bedeutet der Begriff Microtargeting datenbasiertes Marketing. Das heißt, das Fundament bildet die Sammlung diverser zielgruppenrelevanter Daten. Auf dieser Grundlage können Sie anschließend zugeschnittene Werbemaßnahmen generieren. Microtargeting umfasst somit die personalisierte Zielgruppenansprache. Eine hohe Personalisierung können Sie nur erreichen, wenn Sie Ihre Zielgruppe genau kennen und über so viele Informationen wie möglich verfügen.

Die Ansammlung riesiger Datenmengen nennt man Big Data. Anhand der Auswertung und detaillierten Analyse dieser Daten, können Unternehmen Kundenbedürfnisse und Wünsche adäquater einschätzen. Sie möchten Ihre Kunden gezielt ansprechen? – dann müssen Sie die Interessen Ihrer Zielgruppe genau kennen und dort ansetzen! Durch Microtargeting präzisieren Sie die Marktsegmentierung und können Ihre Zielgruppe personalisiert adressieren.

Microtargeting ist keine neue Konstruktion des Marketing und wird schon seit längerer Zeit genutzt, sowohl im Marketing und der Politik als auch in anderen Bereichen. Nichtsdestotrotz schreitet die Digitalisierung immer weiter fort und es werden permanent neue Technologien entwickelt. Dadurch ergeben sich auch im Bereich der Datenerhebung immer wieder neue Möglichkeiten und Microtargeting wird zunehmend präziser in der Informationssammlung und infolgedessen in der individualisierten Kundenansprache.

Marketingleiter

Der Umgang mit Big Data

Big Data als Basis des Microtargeting umfasst die Aggregation sowie das Speichern multidimensionaler Datenmengen. Die Strukturierung dieses Datenvolumens ist mit einem großen Aufwand verbunden, denn es handelt sich dabei um komplexe Daten diverser Quellen. Größtenteils besteht die Datensammlung zwar aus online erhobenen Daten, jedoch gehören auch offline erhobene Daten zum Inventar von Big Data. Offline-Werte können sich beispielsweise aus einer einfachen Befragung im Sinne einer traditionellen Marktforschungsstudie ableiten. Im Folgenden werden beispielhaft einige mögliche Quellen aufgelistet:

  • Social Media Plattformen (Instagram, Facebook, Twitter, TikTok etc.)
  • Berufliche Plattformen (Linkedin, XING etc.)
  • Externe und interne Datenbanken
  • Direkte Befragungen (online sowie offline)
  • Tracking durch Cookies oder JavaScript
  • Suchverhalten in Suchmaschinen

Je nach Zielgruppe sowie Zielsetzung sollten Sie unterschiedliche Quellen und auch Methoden der Datenauswertung nutzen. So eignen sich im B2B-Bereich vor allem berufliche Plattformen wie Linkedin und XING, um relevante Informationen zu gewinnen. Im B2C-Bereich gewichten Social Media Plattformen wie Instagram und Facebook stärker, wobei Facebook auch im B2B-Bereich vermehrt genutzt wird. Auf welchen Kanälen Sie Microtargeting darüber hinaus einsetzen ist ebenfalls abhängig von Ihrer Zielgruppe, Ihrer Zielsetzung sowie Ihrer Branche.

Aus den verschiedenen Quellen ergeben sich viele unstrukturierte Daten, die Sie zusammenfassen und segmentieren müssen. Die Datenpflege und darauffolgende Analyse werden mit dem Begriff Big Data Analytics umschrieben. Elementar für eine effiziente Auswertung der Big Data ist, aufgrund der enormen Größe der Datenmenge, die Anwendung computergestützter Methoden. Das Ganze nennt man Data Mining, welches auf der Grundlage künstlicher Intelligenz funktioniert. Mithilfe diverser Algorithmen der Klassifizierung und Clusterung wird die Datenmenge vor dem Hintergrund analysiert, gezielt zielgruppenrelevante Informationen herauszufiltern.

Seminar Performance Marketing

Sie möchten Ihren Erfolg effizient messen und verbessern? Im Seminar Performance Marketing des Deutschen Instituts für Marketing lernen Sie die wichtigsten Methoden und Techniken kennen, um Ihre Performance richtig zu messen und neue Kampagnen strukturiert umzusetzen. Informieren Sie sich hier über die genauen Inhalte und aktuelle Termine:

Strategien für ein erfolgreiches Microtargeting

Für eine personalisierte Kommunikation in der Kundenansprache müssen Sie einige grundlegende Strategien verfolgen. Microtargeting umfasst die Anpassung Ihrer Werbemaßnahmen an die Kundenbedürfnisse. Im Bereich Online Marketing meint dies beispielsweise, dass Sie mithilfe von Cookies auf der nächsten Website passgenaue Werbung schalten, um die Kaufentscheidung potenzieller Kunden zu beeinflussen. Eine präzisierte Zielausrichtung im Sinne des Microtargeting kann nur durch eine informationsreiche Big Data Analyse funktionieren.

Mit Microtargeting verfolgen Sie also ganz einfach das Ziel, die Kaufentscheidung Ihrer Kunden zu beeinflussen. Damit das gelingt, bedarf es eines strukturierten, systematischen sowie umfangreichen Vorgehens. Folgende Maßnahmen bilden die Grundlage für ein effizientes Microtargeting:

Microtargeting

1. Big Data

Wie erwähnt stellt die Analyse vielschichtiger Datenmengen den Grundbaustein des Microtargeting dar. Generieren Sie mithilfe verschiedener Quellen und Tools eine umfassende Datensammlung. Durch computergestützte Programme können Sie die Daten dann strukturieren und auswerten – eine ordentliche und präzise Datenanalyse ist das A und O! Es bringt Ihnen letztendlich nichts, eine riesige Datensammlung zu besitzen, wenn Sie keine relevanten Informationen daraus entnehmen können.

2. Personas entwickeln

Sie haben alle Daten strukturiert, segmentiert und klassifiziert – und was nun? Vor allem im B2B-Bereich müssen Sie kleine Zielgruppen segmentieren, um diese optimal zu adressieren. Definieren Sie Personas, um Ihre Kundschaft in verschiedene typische Kundenprofile einzuteilen und zwischen Zielgruppen zu differenzieren. Ohne eine detaillierte Zielgruppendefinition kann Microtargeting im Sinne eines personalisierten Marketing nicht funktionieren. Kennen Sie die Probleme Ihrer Kunden – so können Sie angemessene Lösungen bieten!

3. Personalisierte Werbebotschaften generieren

Mithilfe der Informationen über ihre Zielgruppen erstellen Sie schließlich passgenaue Kundenansprachen. Diese Werbebotschaften streuen Sie dann über verschiedene Kanäle und Tools. Dazu gehört beispielsweise das Targeting über Cookies, sowie auch das Versenden eines personalisierten Newsletters oder einfache Telefonanrufe. Man unterscheidet zudem verschiedene Targetingmöglichkeiten wie beispielsweise das Geo-Targeting, Content-Targeting oder das Behavioral Targeting. Achten Sie beim Microtargeting auf den richtigen Zeitpunkt der personalisierten Kundenansprache – betreiben Sie effizientes Leadmanagement!

4. Controlling

Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Ihre Microtargeting-Maßnahmen erfolgreich waren. Auch dafür erheben Sie erneut Daten – das sind dann beispielsweise Daten wie Klick- und Öffnungsraten und viele weitere. Optimieren Sie Ihre Strategie permanent, denn die Kundenbedürfnisse ändern sich stetig! Überarbeiten und erneuern Sie auch Ihre Personas immer wieder und passen Sie an neue Erkenntnisse an. Dieser Schritt des Controllings stellt gleichzeitig auch die erneute Datenerhebung dar – Microtargeting ist ein laufender Prozess!

Microtargeting im Bereich-B2B

Microtargeting unterscheidet sich zwischen B2B- und B2C-Zielgruppen. Im Bereich B2B ist datenbasiertes Marketing um einiges umfangreicher als im B2C-Bereich. Das liegt darin begründet, dass B2B-Microtargeting viele verschiedene Komponenten berücksichtigen muss. Überzeugungsarbeit muss hier nicht nur an einem einzelnen Kunden geleistet, sondern an den Bedürfnissen mehrerer Entscheidungsträger ausgerichtet werden. Zudem müssen Sie nicht nur die Kunden berücksichtigen, sondern auch die Kunden der Kunden. Persönliche Bedürfnisse der Kunden sowie die Forderungen des Unternehmens müssen miteinander vereinbart werden.

Zusammengefasst enthalten Big Data im B2B-Bereich eine geringere Informationsbasis als im B2C-Bereich. Zudem sind die Informationen aufgrund mehrerer Interaktionspartner weniger kongruent. Da für ein erfolgreiches Microtargeting die genaue Kenntnis der Zielgruppe sowie deren Wünsche elementar ist, stellt sich Ihnen hier eine besondere Herausforderung in der Datengewinnung und -analyse. Das bedeutet nicht, dass Microtargeting für B2B-Zielgruppen nichts bringt – im Gegenteil: das Potenzial von Microtargeting für B2B-Kunden ist größer denn je! Sie müssen sich jedoch auf andere Quellen fokussieren und teilweise mit einem erhöhten Aufwand in der Datenbeschaffung und Zusammenstellung rechnen. Durch Microtargeting wird die interaktive Kundenbeziehung gestärkt, da personalisierte und zugeschnittene Werbebotschaften mithilfe von Big Data generiert werden. Davon profitieren vor allem B2B-Unternehmen.

Fazit: Ziele und Vorteile von Microtargeting

Microtargeting dient der besseren Kundenansprache im Sinne gezielter und personalisierter Kommunikation. Dabei baut diese Technik auf der detaillierten Sammlung kundenrelevanter Daten auf. Durch den Einsatz von datenbasiertem Marketing können die Kunden besser angesprochen und in Marketingaktivitäten eingebunden werden.

Ziel ist es, die Meinung des Kunden in Bezug auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu beeinflussen. Microtargeting hilft Ihnen dabei, die Kaufeinstellung des Kunden in Bezug auf Ihr Angebot gezielt zu beeinflussen und zu verändern.

Außerdem können Sie durch Big Data Analytics Ihre Marketingarbeit immer wieder spiegeln und somit langfristig die Wirksamkeit Ihrer Werbemaßnahmen steigern, Optimierungspotenziale erkennen und alle Botschaften optimal an den Kundenbedürfnissen und Wünschen ausrichten.

Sie benötigen Hilfe von Experten bei der erfolgreichen Umsetzung von Microtargeting in Ihrem Unternehmen?

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Bastian FoersterBastian Foerster

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