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Video Advertising – welche Vorteile bietet diese Art von Marketing?

Beim Video Advertising handelt es sich um eine beliebte Art des Marketing. Die entsprechenden Clips können in zahlreichen Varianten daherkommen und auf den unterschiedlichsten Kanälen eingesetzt werden. Je nach Inhalt, Platzierung und Aufmachung sprechen sie so verschiedene Zielgruppen an. Da das Video Advertising derart vielseitig ist, ist es im ersten Schritt wichtig, sich mit den jeweiligen Möglichkeiten zu befassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die individuellen Inhalte auch wirklich in vollem Umfang genutzt werden.

Welche Arten von Video Advertising gibt es?

Grundlegend bedeutet Video Advertising so viel wie Video-Werbung. Diese kann jedoch auf unterschiedlichste Weise in Szene gesetzt werden. Die einzelnen Clips unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf den Inhalt, sondern auch im Hinblick auf die Platzierung. Die Art der Platzierung ist so relevant, dass sie unter anderem sogar bestimmt, wie das Video Advertising genauer bezeichnet wird.

Die folgende Auflistung zeigt auf, wie vielseitig Video Advertising betrieben werden kann und durch welche Charakteristika sich die einzelnen Varianten auszeichnen.

1. Das Out-Stream Video

Out-Stream Videos werden in einem redaktionellen Textblock platziert. So kann der Leser selbst entscheiden, ob er weiter im Textfluss bleiben oder sich das besagte Video zwischendurch anschauen möchte. Aufgrund der Tatsache, dass das Video hier in gewisser Weise unterbrechend und dementsprechend als „Störer“ eingesetzt wird, erzeugt es in der Regel viel Aufmerksamkeit.

2. Das In-Stream Video

Bei dieser Art von Video Advertising handelt es sich um ein „Video im Video“. Hier wird die Werbung entweder mitten in einem Clip, an dessen Beginn oder am Ende eingeblendet. Das bedeutet: wer ein redaktionelles Video sehen bzw. weiterschauen möchte, muss sich auch das Werbevideo anschauen. Zu beachten gilt: Videos, die auf diese Weise platziert werden, können – sofern sie sich nicht mit der Thematik befassen, für die sich der Zuschauer / die Zuschauerin ohnehin interessiert, schnell frustrierend wirken. Daher ist es umso wichtiger, entweder mit spannenden, themenrelevanten Inhalten zu überzeugen oder – wenn gewünscht – die Skip-Funktion anzubieten.

3. Das Video Interstitial

Auch hierbei handelt es sich um eine gängige Variante, um Aufmerksamkeit für den betreffenden Clip zu schaffen. In dem Moment, in dem diese Art von Video Advertising abgespielt wird, wird der Rest der Seite in den Hintergrund gerückt. Hier ist es quasi nicht möglich, vorbeizuschauen. Beliebt sind die Clips vor allem bei den Werbetreibenden, da sie sich sicher sein können, dass der Besucher einer Webseite sich der Werbebotschaft zunächst nicht entziehen kann. Es gibt jedoch auch hier durchaus Clips, die – wenn sie zum Beispiel zu oft, zu auffällig und zu deplatziert in Szene gesetzt werden – stören.

Beim Video Advertising handelt es sich um eine tolle Alternative zu klassischer Bannerwerbung. Immerhin bietet sich auf Basis der entsprechenden Clips die Möglichkeit, die verschiedenen Inhalte einzublenden und lebendig zu gestalten. Aufgrund der Tatsache, dass das eingespielte Video jedoch immer das Nutzererlebnis unterbricht, ist es wichtig, mit Feingefühl vorzugehen. So kann meist sichergestellt werden, dass sich der Webseitenbesucher das Video auch anschaut und dieses – im Idealfall – einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Welche Vorteile bietet Video Advertising?

Da Videos in der Regel aufwendiger in der Produktion sind als Werbebanner oder Textanzeigen, stellt sich die Frage nach den Vorteilen des Video Advertising. Der Nutzen dieser Art von Werbung kann sehr vielseitig ausfallen und ist nicht zuletzt auf die Beliebtheit von Video-Content bei den Nutzern zurückzuführen. Die folgende Auflistung gewährt einen kurzen Einblick. Je nach Branche, Geschäftsfeld und wo der betreffende Clip geschaltet wird, können sich noch andere Aspekte ergeben.

  1. Video Advertising ist vielseitig einsetzbar
    Dies ergibt sich allein schon daraus, dass es möglich ist, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Egal, ob es darum geht, witzige oder rein informative Inhalte zu planen: wer es schafft, einen ansprechenden Clip zu erstellen, kann in vielerlei Hinsicht profitieren. Selbstverständlich gilt es in diesem Zusammenhang auch zu berücksichtigen, dass diese Flexibilität auch verantwortlich dafür ist, dass ein Video optimal an die Zielgruppe, deren Alter und deren Vorlieben angepasst werden kann.
  2. Viele Kunden sind empfänglich für Video-Inhalte
    Videos können besonders nutzerfreundlich sein, wenn es darum geht, Inhalte zu übermitteln. Anders als bei klassischer Bannerwerbung oder bei Textanzeigen ist es hier nicht nötig, zu lesen. Vielmehr besteht die Möglichkeit, sich von den Informationen „berieseln“ zu lassen und diese wahlweise auch nebenbei wahrzunehmen.
  3. Video Advertising lädt dazu ein, kommentiert zu werden
    Bewegte Bilder rufen so gut wie immer Emotionen hervor. Ein besonders guter Clip hat daher das Potenzial, geteilt und kommentiert zu werden. Im Idealfall entsteht so ein viraler Effekt. Das Video erhält noch mehr Aufmerksamkeit und wird von noch mehr Nutzern gesehen. Ein kreativer, bewegender oder lustiger Clip kann in diesem Zuge einen positiven Einfluss auf das Image des werbetreibenden Unternehmens haben.
  4. Video Advertising spielt auch für SEO eine wichtige Rolle
    Wer heutzutage gut im Internet gefunden werden möchte, kommt an einem wichtigen Detail nicht vorbei: SEO! Die Suchmaschinenoptimierung lässt sich unter anderem auch super im Zusammenhang mit Video Advertising nutzen. Das Stichwort lautet „Verweildauer“. Immer wieder ist zu beobachten, dass die Verweildauer höher ist, wenn ein Video auf der entsprechenden Seite eingebunden ist. Das bedeutet, dass sich die Zielgruppe meist länger mit dem jeweiligen Content auseinandersetzt.
Video Advertising

Tipps für die Erstellung von Video Advertising

Damit die oben erwähnten Vorteile von Video Advertising in vollem Umfang genutzt werden können, ist es wichtig, ein paar Punkte zu beachten. Selbstverständlich hilft hier auch eine Betreuung durch eine kompetente Marketing-Agentur weiter.

Die folgenden Punkte zeigen auf, worauf Sie für erfolgreiches Video Advertising besonders achten sollten:

  • Inhalte aufeinander abstimmen
    Der Zuschauer sollte sich – im Idealfall – für die eingeblendete Werbung interessieren und sich nicht von ihr gestört fühlen. Daher ist es ratsam, bei der Suche nach einem Werbepartner auf Überschneidungen innerhalb der Zielgruppe zu achten. Zudem ist es auch von Vorteil, wenn beispielsweise der entsprechende YouTube-Kanal das Vertrauen und das Wohlwollen der Abonnenten genießt. Immerhin wissen die meisten Nutzer heutzutage, dass auch der Kanalbetreiber nur dann Geld für die eingeblendeten Video Ads bekommt, wenn die Clips durchgeschaut und nicht geskippt werden.
  • Mehrwert liefern
    Es handelt sich um ein Vorurteil, dass sich die meisten Menschen nicht für Werbung interessieren und diese „immer wegklicken“. Wer einen Mehrwert bietet, kann es durchaus schaffen, das Interesse der Zuschauer zu halten. Es gilt dementsprechend, die kurze Zeit des Video Clips optimal zu nutzen und dementsprechend unter anderem auch den folgenden Tipp zu beachten.
  • Wichtige Aussage zu Beginn platzieren
    Gerade dann, wenn – beispielsweise auf YouTube – der berühmte „Skip“-Button erscheint, wird die Werbung spannend? Hierbei handelt es sich um keinen Zufall! Denn in den ersten Sekunden entscheidet der Zuschauer, ob er den Clip weiter sehen möchte. Wer sich hier dazu entschließt, mit Emotionen zu spielen, verfügt in der Regel über einen klaren Vorteil.
  • Individuelle Inhalte – wahlweise auch ohne Ton
    Gerade dann, wenn Video Ads nicht in ein anderes Video, sondern zum Beispiel in einen Text eingebunden werden, ist es eher nicht die Intention des Webseitenbesuchers, Töne wahrzunehmen. Im Zusammenhang mit vielen Clips ist genau das auch nicht notwendig. Denn: sie sind auch ohne Audiountermalung verständlich! Welche Variante – mit oder ohne Ton – die bessere Lösung darstellt, ist natürlich immer auch vom beworbenen Inhalt abhängig. Daher gilt es, immer wieder neu abzuwägen.
  • Alle Inhalte sollten problemlos erkennbar sein
    Viele Menschen nutzen das Internet – und dementsprechend auch die Seiten, auf denen Video Advertising geschaltet wird – mobil. Hieraus ergibt sich in den meisten Fällen ein eher kleiner Bildschirm. Genau auf diesen Aspekt sollten Sie auch beim Erstellen von Werbeclips achten. Kleine Schriftarten und Logos, die kaum zu erkennen sind, verfehlen ihren Sinn in der Video Ad.
  • Skip anbieten
    Viele Werbetreibende sehen in der Skip-Funktion einen Nachteil. Immerhin bietet sie dem Besucher der Seite die Möglichkeit, die Werbung einfach zu überspringen. Dabei wäre es weitaus sinnvoller, die Skip-Option beizubehalten, gleichzeitig aber alles daran zu setzen, dass das Interesse bestehen bleibt. Wer nicht zumindest angeboten bekommt, nach einigen Sekunden umzuschalten, wird schnell frustriert und stoppt das komplette Video. Langweilige, wenig fesselnde Video Ads schaden damit nicht nur dem eigentlichen Werbetreibenden, sondern auch dem Kanal bzw. der Plattform, auf der sie geschaltet werden.
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Fazit

Das Video Advertising kann viele Vorteile mitbringen, sollte aber gut geplant und professionell angegangen werden. Dabei gilt natürlich auch, das zur Verfügung stehende Budget einzuplanen und sich dementsprechend zu überlegen, auf welchen Plattformen bzw. in welchen Videos ein Video Advertorial geschaltet werden sollte. Platzierungen in bekannten YouTube-Kanälen sind natürlich teurer als auf Kanälen oder Seiten, die (noch) eher weniger Zuschauern bekannt sind. Doch auch Newcomer sollten in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Immerhin zeichnen sich diese oft durch eine treue Fanbase und einen entsprechend hohen Authentizitätsfaktor aus. Vom positiven Gefühl, das die Besucher der betreffenden Seite gegenüber verspüren, kann so oft auch der Werbetreibende profitieren.

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