Todsünden im Online-Marketing – Teil II

Todsünden im Online-Marketing – Teil II
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Todsünden im Online-MarketingAufgrund des sehr positiven Feedbacks und der Bitten vieler Leser, haben wir uns entschieden, noch einen 2. Teil zum Thema „Todsünden im Online Marketing“ zu machen und fünf weitere Sünden aus den Bereichen SEO und SMM aufzuzeigen.


Todsünden im Social Media Marketing:

Viele Unternehmen scheinen den Zweck von Social Media noch nicht verstanden zu haben. Social Media Marketing ist kein klassisches Werbeinstrument, sondern vielmehr eine Möglichkeit einen glaubwürdigen Dialog mit seinen (potentiellen) Kunden zu führen. Die Nutzer im Web 2.0 wollen nicht mit Werbung bombardiert werden, sondern lediglich Mehrwerte, die ihnen wirklichen Nutzen stiften. Deshalb sollten Unternehmen zum einen davon absehen, zu offensichtliche Werbesprache in der Kommunikation zu verwenden und zum anderen Werbebotschaften sehr dezent einzusetzen.

Der größte Fehler, den ein Unternehmen im Social Web tun kann, ist auf Kritik falsch zu reagieren. Dazu gehört zum Beispiel, empfindlich auf kritische Kommentare zu antworten, oder noch schlimmer, Kritik völlig zu ignorieren oder gar kritische Kommentare zu löschen. Diese Äußerungen lassen sich ohnehin nicht verhindern. Selbst wenn ein Unternehmen alle negativen Einträge aus seinen Profilen entfernt, wird die Kommunikation eben woanders fortgeführt. Und ist jedoch die Möglichkeit der Einflussnahme deutlich geringer. WAS und WIE über das Unternehmen geschrieben wird, lässt sich schwieriger kontrollieren.

Ein weiteres Problem stellt Inaktivität dar. Kanäle, die nicht regelmäßig gepflegt werden, werden von Nutzern früher oder später gemieden. Wenn jemand in seinem Kommentar eine Frage stellt, erwartet er in der Regel zumindest noch am selben Tag eine Antwort. Unternehmen, die ihren Nutzern auf Social Media Plattformen erst nach mehreren Tagen oder gar Wochen antworten, riskieren, dass diese im schlimmsten Fall zu Wettbewerbern wechseln.

 

Todsünden in der Suchmaschinenoptimierung:

Ein für Goggle natürlich aussehender Linkaufbau zählt sicherlich zu den aufwendigsten Tätigkeiten in der Suchmaschinenoptimierung. Ein Grund, weshalb sich viele Webseitenbetreiber fragen: „Warum soll ich mehrere Stunden meiner Zeit investieren, um einen hochwertigen Backlink zu erhalten, wenn ich mir für 100€ Einsatz 1000 Links bequem online bestellen kann? Wird Google schon nicht merken“ Fatale Fehleinschätzung! Google ist durchaus in der Lage, so manchen Linkkauf aufzudecken, besonders wenn der Link „verdächtig“ aussieht. Ein Hinweis dafür könnte etwa ein Link von einer Website sein, die thematisch keineswegs zur linkempfangenden Website passt oder das Link-Placement (also die Platzierung innerhalb eines Webdokuments) Misstrauen hervorruft. Statische ausgehende Links in der Footer-Navigation (Meta-Navigation am unteren Seitenende) sind zum Beispiel ein mögliches Anzeichen für Linkkauf, da gerade diese Praktik in der Vergangenheit für diese Zwecke oftmals missbraucht wurde. Dies gilt insbesondere dann, wenn neben dem Link noch weitere Links zu themenfremden Seiten stehen.

Selbst wenn die Backlinks nicht käuflich erworben wurden, können sich zu viele Backlinks, die in kurzer Zeit entstanden sind, sehr negativ auswirken. Denn zu schneller Linkaufbau sieht für Google unnatürlich aus und ruft somit die Vermutung hervor, dass an dieser Stelle manipuliert wurde. Das kann mehrere Konsequenzen haben. Im besten Fall passiert überhaupt nichts. Im wahrscheinlichsten Fall werden die betreffenden Backlinks stark abgewertet und im schlimmsten Fall wird die gesamte Website im Google Ranking abgestraft, so dass diese im organischen Index kaum noch auffindbar ist. Welche Praktiken führen bei zu exzessiver Nutzung zu einem unnatürlichen Linkportfolio? Hierzu zählen u.a. Kommentar-Spam in Blogs, Spamming in Gästebüchern, zu viele Eintragungen in Social Bookmarking-Verzeichnisse oder Links von unseriösen Seiten.

 

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