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First Contentful Paint (FCP): Definition & Tipps zur Optimierung

Im Leben eines Webmasters gibt es viele wichtige Begriffe und Funktionen. Der First Contentful Paint (FCP) ist ein solcher wichtiger Begriff. Noch immer ist vielen Webmastern nicht genau klar, was hier eigentlich gemeint ist. Genau deshalb haben wir im Folgenden eine einfache First Contentful Paint Definition, die garantiert Licht ins Dunkle bringt. Ebenso zeigen wir Ihnen, wie Sie den First Contentful Paint optimieren können.

First Contentful Paint (FCP): Definition

Der First Contentful Paint spielt mit Blick auf die Ladezeit (Pagespeed) der Webseite eine wichtige Rolle. Bezeichnet wird mit diesem Begriff das erste Element, das der User beim Laden einer Webseite sieht. Um was für ein Element es sich dabei handelt, spielt keine Rolle. Es kann sich sowohl um ein Bild bzw. eine Grafik, einen Text oder ein anderes Element handeln. Je schneller dieses Element geladen wird, desto besser ist dies für die Bewertung durch eine Suchmaschine wie Google.

Verzögert werden kann der First Contentful Paint allerdings ebenfalls. So verlangsamen große Datenmengen die Ladezeit. Ebenso natürlich eine langsame Datenübertragung. Das wiederum kann enorme Auswirkungen haben. Verzögert sich der Pagespeed einer Webseite, steigt in der Regel die Absprungrate. Das ist selbstverständlich: Kein User hat Lust darauf, lange Zeit mit dem Warten auf das Laden einer Webseite zu verbringen.

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Ladezeiten analysieren: Diese Alternativen gibt es

Sicherlich interessant zu wissen ist, dass der First Contentful Paint nicht die einzige Möglichkeit ist, Einfluss auf die Ladezeit zu nehmen. Tatsächlich lässt sich das Laden einer Webseite auf verschiedenen Wegen analysieren. Das muss natürlich auch so sein. Immerhin kommen zahlreiche unterschiedliche Elemente auf einer Webseite zum Einsatz.

  • Time To First Byte (TTFB): Zeit, die zwischen dem Aufrufen der Webseite und dem ersten vom Server geladenen Byte vergeht.
  • First Meaningful Paint (FMP): Die Zeit zwischen dem Aufrufen der Webseite und dem Eindruck auf Seiten des Users, dass diese vollständig geladen ist.
  • Time To Interactive (TTI): Die Zeit zwischen dem Laden der Webseite und dem vollständigen rendern bzw. der Bereitschaft für eine Eingabe durch den Nutzer.
  • Time To First Paint (FP): Zeitpunkt, an dem der Browser ein beliebiges Element zeigt (muss vom User nicht wahrgenommen werden).

First Contentful Paint: Optimieren mit diesen Tipps

Die Ladezeiten einer Webseite sind heutzutage ein wichtiger Rankingfaktor. Genau deshalb ist es wichtig, den First Contentful Paint optimieren zu können. Die gute Nachricht: Es kommen verschiedene „Hebel“ in Frage, die Sie ziehen können. Ein paar nützliche Tipps bekommen Sie im Folgenden.

First Contentful Paint

CSS und JavaScript reduzieren

Eine einfache und effektive Variante zum Optimieren des First Contentful Paint ist das Reduzieren von CSS und JavaScript. In der Regel werden diese in großen und umfangreichen Sammlungen zur Verfügung gestellt. Meistens viel zu viel, um von der Webseite komplett genutzt zu werden. Die unnötigen Funktionen können und sollten Sie löschen. Ganz nebenbei hilft es auch, den Quellcode zu optimieren und zum Beispiel Umbrüche oder Leerzeichen zu entfernen. Gerade bei umfangreichen Quellcodes kann dies zu einer spürbaren Verkleinerung der Datenmenge führen.

Komprimierte Dateien

Ebenfalls positiv auswirken kann sich das komprimierte Laden von Daten vom Webserver. Heutzutage sind Browser fähig dazu, die Datenpakete direkt zu entpacken. Dadurch können die Webserver verschiedene Daten komprimiert ausliefern und so für eine schnellere Ladezeit sorgen.

HTTP/2 aktivieren

Weniger mit den Daten, als viel mehr mit der Datenübertragung, beschäftigt sie das HTTP/2-Protokoll. Dieses sorgt für eine schnellere Übertragung der Daten und kann normalerweise problemlos im Webserver aktiviert werden. Die einzige Voraussetzung hierfür ist ein SSL-Zertifikat, welches heutzutage aber ohnehin jede Webseite vorweisen können sollte.

Caching aktivieren

Ebenfalls hilfreich ist es, ein HTTP-Caching zu aktivieren. Auf diesem Wege können Sie festlegen, wie lange einzelne Elemente auf dem Rechner eines Nutzers gespeichert werden können. Der Vorteil: Diese Elemente müssen nicht neu geladen werden, sondern werden einfach vom Speicher abgerufen. Die Ladezeit verkürzt sich spürbar.

Time To First Byte (TTFB) optimieren

Die Time To First Byte und der First Contentful Paint stehen in einem engen Zusammenhang. Es kann deshalb hilfreich sein, den TTFB zu optimieren und so auch den FTP zu fördern. Möglich ist dies zum Beispiel durch die Nutzung eines schnelleren DNS-Servers. Darüber hinaus können sich auch sogenannte Content Delivery Systeme empfehlen. Diese bieten den Vorteil, dass Kopien Ihrer Webseite in geographischer Nähe zum Nutzer gespeichert werden. Die Ladezeit kann dadurch verringert werden.

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Fazit: Geschwindigkeit ist wichtig

Der First Contentful Paint ist eine spannende Methode, um die Geschwindigkeit einer Webseite zu überprüfen. Klemmt es hier, kann dies der Grund für einen langsamen Pagespeed und damit für eine hohe Absprungrate der Nutzer sein. Sie sollten den FCP stetig im Auge behalten und darum bemüht sein, die Ladezeiten zu optimieren. Möglich ist dies in vielen Fällen schon mit einfachen Handgriffen, die keine komplizierte Umstellung auf dem Webserver erfordern.

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Katharina Silberbach – Geschäftsführerin milaTEC

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 50

Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77

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Pagespeed Test – Darum ist es so wichtig

Der Pagespeed ist ein wunderbarer Beleg dafür, wie sehr sich das Internet in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Benötigen vor einiger Zeit selbst gut optimierte Webseiten noch mehrere Sekunden Ladezeit, wurde diese um ein Vielfaches reduziert. Nicht ohne Grund, denn heutzutage ist der Pagespeed für jede Webseite ein wichtiges Kriterium. Umso wichtiger ist es, diesen mit einem Pagespeed Test regelmäßig zu überprüfen. Wie ein solcher Test möglich ist und wie Sie die Geschwindigkeit Ihrer Webseite erhöhen können, erfahren Sie im Folgenden.

Ladezeit optimieren
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Definition: Was ist der Pagespeed?

Die Definition des Pagespeeds ergibt sich eigentlich bereits aus dem Namen. Das Wort gebildet aus den Wörtern Page, Englisch für Seite, und dem Wort Speed, das im Englischen für Geschwindigkeit steht. Nichts Anderes bezeichnet der Pagespeed: Die Geschwindigkeit einer Webseite. Oder genauer: Die Ladezeit, die zwischen dem Absenden einer Anfrage und der vollständigen Auslieferung der jeweiligen Daten vergeht. Kam der Lade-Geschwindigkeit der Webseiten in den vergangenen Jahren nur bedingt Aufmerksamkeit zu, ist diese mittlerweile von großer Bedeutung. Webmaster sollten deshalb stetig bemüht sein, ihren Pagespeed zu optimieren bzw. zu erhalten.

Wie lässt sich der Pagespeed optimieren?

Optimieren können Sie den Pagespeed Ihrer Webseite auf verschiedenen Wegen. In vielen Fällen können schon kleine Handgriffe ausreichen, um ein deutlich besseres Ergebnis im Pagespeed Test zu erhalten. Großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit haben zum Beispiel HTML oder JavaScript und CSS. Verringern Sie deren Anteil, wird sich dies positiv auf die Geschwindigkeit der Webseite auswirken. Ebenso sollten Sie die Antwortzeit des Servers im Blick behalten. Auch hier kann ein mögliches „Bottle-Neck“ liegen, welches zu einer Verschlechterung des Pagespeeds führt. Wir empfehlen Ihnen zudem, auf Weiterleitungen so gut es geht zu verzichten. Zudem sollten Sie regelmäßig das Browser Caching nutzen.

Pagespeed Test

Kein gutes Ranking? Das sollten Sie neben dem Pagespeed auch beachten

Der Pagespeed Ihrer Webseite ist heutzutage ein Ranking-Faktor. Das heißt, dass Sie mit einer höheren Ladegeschwindigkeit generell bessere Chancen auf ein gutes Ranking in der Suchmaschine haben. Allerdings ist der Pagespeed nicht der einzige Faktor. Und auch längst nicht der schwerwiegendste Aspekt. So hat Google bereits mehrfach klargestellt, dass vor allem die Qualität des Webseiten-Inhalts von Bedeutung ist. Einen schlechten Content können Sie mit einer schnellen Ladezeit also nicht einfach ausgleichen. Damit Sie ein gutes Ranking erzielen, können und sollten Sie zahlreiche Optimierungen ausführen. Diese hier alle auszuführen, würde den Rahmen sprengen. Ein paar wenige Tipps geben wir Ihnen aber hier mit an die Hand:

  • Hochwertige Inhalte für die Nutzer bereitstellen
  • Passende Keywords in den Content einbauen
  • SEO- und Meta-Angaben für jede Seite festlegen
  • Interne Links definieren
  • Passende Alt-Tags für Grafiken verwenden

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Darum ist die Webseiten-Ladezeit so wichtig

Hunderte von Ranking-Faktoren gibt es bei Suchmaschinen wie Google. Diese legen fest, wie eine Webseite in den „Augen“ der Suchmaschine bewertet wird. Je besser die Homepage abschneidet, desto besser das Ranking. Bereits seit 2010 ist ein solcher Rankingfaktor auch die Webseiten-Ladezeit, die auch die Usability einer Website beeinflusst. Gute Webseiten mit einem schnellen Speed werden dementsprechend belohnt. Langsame Pages wiederum von Google „bestraft“. Und das hat natürlich seinen Grund. Wie Google in den vergangenen Jahren mitteilte, nimmt die sogenannte Bounce Rate (Absprungrate) mit steigender Ladezeit zu. Bei einer Ladezeit zwischen einer und drei Sekunden etwa steigt die Bouncen Rate bereits um rund 30 Prozent. Bei einer Ladezeit von bis zu fünf Sekunden sogar um 90 Prozent. Nahezu alle Besucher wären in diesem Fall also nicht bereit, so lange auf das Laden der Webseite zu warten.

Sie selbst werden das vermutlich kennen. Lädt eine Seite zu lange, sind wir geneigt dazu, diese zügig wieder zu verlassen. Teilweise sogar noch bevor die Seite vollständig laden konnte. Übrig bleibt dann auch ein wenig Frust. Und die Erkenntnis, dass diese Seite wohl eher nicht wieder angesteuert werden sollte. Auch mit Blick auf wiederkehrende Besucher ist die Webseiten-Ladezeit also ein wichtiger Faktor.

Pagespeed hat auch Einfluss auf den Google Bot

Viele Webmaster sind sich nicht bewusst, dass natürlich auch Google stets an einer Optimierung der eigenen Ressourcen interessiert ist. Ein Beispiel hierfür ist der Google Bot, der für das Crawlen der Webseiten zuständig ist. Für jeden Bot gibt es ein gewisses Zeitlimit pro Tag. Sollten die eigenen Pages also zu lange laden, werden diese seltener angesteuert als Seiten mit einem hohen Pagespeed. Klar: Auch Google möchte natürlich in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Seiten erfassen. Das funktioniert nur, wenn der Bot nicht auf jeder Seite zu viel Zeit verbringen muss.

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Pagespeed Test: Tools zum Testen des Pagespeed

Um einen Pagespeed Test durchzuführen, müssen Sie keine teuren Softwares oder Produkte kaufen. Google selbst stellt Ihnen ein entsprechendes Tool zur Verfügung. Dieses trägt den Namen „PageSpeed Insights“ und kann innerhalb wenigen Augenblicken Ihre Webseite überprüfen. Nach der Prüfung gibt das Tool einen Bericht aus, mit dem Sie die einzelnen Unterseiten einfach optimieren können. Alternativ zum Tool „PageSpeed Insights“ können Sie das Tool „Lighthouse“ nutzen. Dieses bietet den Vorteil, dass auch Webseiten analysiert werden können, die sich noch in der Entwickler-Umgebung befinden. „Lighthouse“ ist ein quelloffener Dienst, der Ihnen als Feature im Chrome-Browser zur Verfügung steht.

Pagespeed testen: Wann ist meine Webseite schnell?

Ob der Pagespeed Ihrer Webseite gut oder schlecht ausfällt, wird Ihnen jedes der Test-Tools zeigen. Dennoch ist es interessant zu wissen, wann die eigene Webseite eigentlich als wirklich schnell gilt. Wie bereits erwähnt, hat sich die Durchschnittsgeschwindigkeit der Webseiten-Ladezeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die besten Websites laden heutzutage in oftmals weniger als 0,30 Sekunden. Natürlich trifft das aber nicht auf alle Homepages zu. Als ungefährer Durchschnitt gilt ein Wert von gut 1,05 Sekunden. Länger als 2,00 Sekunden sollte eine Webseite für das Laden auf keinen Fall benötigen.

Fazit: Den Pagespeed nicht vernachlässigen

Seit rund zehn Jahren ist der Pagespeed einer Webseite von messbarer Bedeutung. Google hat diesen als einen der Rankingfaktoren festgelegt und damit eine neue Aufgabe für Webmaster geschaffen. Sie sollten den Pagespeed nicht nur regelmäßig prüfen, sondern natürlich auch optimieren. Die Nutzer wollen heutzutage keine lange Wartezeit „verschleudern“, sondern Zugriff auf die abgefragten Inhalte zurückgreifen. Ein optimierter Pagespeed führt also dazu, dass die Besucher auch gerne auf Ihre Webseite zurückkehren.

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