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Ein ungewöhnliches Werbeformat: der MemoStick

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Viele Printmedien bestehen heute zu 50% aus Werbung - teilweise sogar noch mehr. Für den einzelnen Werbetreibenden sinkt damit die Chance, überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Damit entbrennt natürlich auch ein Kampf um die besten Anzeigenpositionen. Immer neue Sonderplatzierungen versuchen, die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen: Titelumhefter, Flip Covers, Titelaltarfalz oder Jet Label sind nur einige Beispiele prominent platzierter Werbemöglichkeiten.

Ein neues Werbeformat verspricht jetzt noch mehr Aufmerksamkeit: der MemoStick. Nein, dabei handelt es sich nicht um einen USB-Stick, sondern um einen auf die Titelseite einer Zeitschrift geklebten Werbezettel. Die Vorteile? Prominente Platzierung, haptisches Element, dreidimensional und neuartig. Der MemoStick kann auch von der Form und Gestaltung her auffallen. So sind zum Beispiel außergewöhnlich geformte Sticker möglich und sogar kleine Heftchen lassen sich auf der Umschlagseite platzieren.

Die Responseraten sind laut Erfinder des Mediums außergewöhnlich hoch - bis zu 20% sollen es schon gewesen sein.

Aktuell kann der MemoStick bereits bei ca. 5.000 Zeitungstiteln weltweit gebucht werden, Tendenz steigend. In einem praktischen Online-Shop können Kunden ihren persönlichen MemoStick erstellen.

Die Reichweite von Zeitschriften bleibt weitgehend stabil!

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Zeitschriften erreichen trotz der Krise ihre Zielgruppe. Zwar sinken zum Teil die Auflagen, jedoch bleibt die Reichweite stabil. Dies ist nicht auf die Zahl der verkauften Hefte zurückzuführen, sondern auf die zunehmende Weitergabe der Hefte. Nun liest nicht eine Person das Heft sondern gleich mehrere Personen. Insgesamt erreichen Zeitschriften auf diesem Wege 93,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren.

Die Programmies "TV Digital" sowie "Hörzu" sind die absoluten Reichweitengewinner. Sie konnten ihre Reichweite im Vergleich zum vorhergehenden Quartal um mindestens 200 000 Leser erhöhen. Auch das Magazin "Schöner Wohnen" konnte einen Reichweitenzuwachs in gleicher Höhe verzeichnen. Prozentual gesehen haben "Healthy Living" sowie das Wirtschaftsmagazin "Euro" mit einem Zuwachs von 21 Prozent am Meisten zugelegt.

Der Titel "ADAC Motorwelt" ist nach wie vor die meistgelesene Zeitschrift. Diese wird den ADAC-Mitgliedern einmal im Monat zugestellt. Allerdings ist die Reichweite um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. An zweiter Stelle steht die Programmbeilage RTV, gefolgt von "Bild am Sonntag". Letzerer Titel ist zwar einer der fünf Reichhweitenstärksten, verzeichnet jedoch ebenfalls mit die größten Reichweitenverluste.

Nach Segmenten betrachtet verzeichnen die Wirtschaftszeitungen den größten Zuwachs, welches zum größten Teil auf die Zeitschrift "Euro" (+21 Prozent) zurückzuführen ist. Die großten Reichweitenverluste verzeichnen Tiermagazine sowie Unterhaltungselektronik- und Computerzeitschriften.

Quelle: Horizont