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Budgetplan aufstellen – Marketingmaßnahmen, Planung und Ausgaben berücksichtigen

Marketing ist essenziell für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Denn wenn potenzielle Kunden nicht wissen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung existiert, können sie diese auch nicht kaufen. Umso wichtiger ist es, von Beginn an eine gezielte Marketingkampagne aufzustellen, mit der sich die gewünschten Zielgruppen erreichen lassen. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Marketingmaßnahmen an sich, sondern auch auf einen guten Budgetplan an. Denn das Marketing soll auf keinen Fall mehr Geld verschlingen, als es an Umsatz liefert. Nur mit einem guten Budgetplan in allen Bereichen lässt sich die Liquidität des Unternehmens langfristig erhalten.

Diese Komponenten sollte jeder Budgetplan enthalten

Bevor ein Budgetplan für das Marketing erstellt werden kann, gilt es zu verstehen, was das eigentlich ist und welche Punkte er unbedingt enthalten sollte.

  • Ober- und Untergrenze für das Marketingbudget definieren
  • Einzelbudgets für verschiedene Marketingbereiche festlegen
  • Zeithorizont für den Budgetplan bestimmen
  • Vorgehensweise bei möglichen Abweichungen vom Budgetplan herausarbeiten
Budgetplan besprechen

Ziele des Budgetplans für das Marketing

Unternehmen sollten für sich selbst feste Ziele definieren. Das können beispielsweise Folgende sein:

  • Mehr Sichtbarkeit für die eigene Marke
  • Neugewinnung von Kunden
  • Umsatzsteigerung und damit verbunden auch die Gewinnsteigerung

Tipps zur Berechnung des Marketingbudgets

Wie hoch das Budget für das Marketing sein sollte, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, weswegen es hier nicht immer eine klare Antwort gibt. Viele Unternehmen greifen auf die sogenannte Umsatzmethode zurück. Grundsätzlich spricht man dabei von etwa 2,5 % bis 4 % des Umsatzes. Allerdings kommt es auch auf die jeweilige Branche an, in der das Unternehmen tätig ist. In gewissen Sparten kann das Marketingbudget auch bis zu 20 % des Umsatzes betragen. Unternehmen sollten also immer den Durchschnittswert in Ihrer Branche in Betracht ziehen und Ihr Budget in einem ähnlichen Bereich ansiedeln. Start-ups fahren gut, wenn sie noch ein paar Prozent aufschlagen. Schließlich sind sie neu am Markt und müssen sich erst noch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Unternehmen, die bereits länger im Geschäft sind, können darüber hinaus auf Erfahrungen und Budgets in der Vergangenheit zurückgreifen und diese in die Planung mit einbeziehen.

Diese Kosten gehören zum Budgetplan

Die Marketingstrategie in einem Unternehmen sollte stets breit gefächert sein und mehrere Kanäle nutzen. Typischerweise können Print, Online und andere Medien genutzt werden. Auf welchen der Fokus liegt, hängt natürlich auch immer von der jeweiligen Zielgruppe ab. Deswegen ist eine Zielgruppenanalyse für die Planung des Budgets unabdingbar. So bald feststeht, welche Kanäle in welchem Umfang genutzt werden sollen, können diesen die entsprechenden Einzelbudgets zugeteilt werden. Dabei ist zu beachten, dass im Marketingbudget auch viele weitere Kosten eingeplant werden müssen. Dazu gehören neben den Herstellungskosten für Printmedien und Werbegeschenke auch Reisekosten, Gestaltungskosten für Grafiker und Texter und viele andere Posten. Diese sollten detailliert aufgestellt werden, damit es später nicht zu unerwünschten Abweichungen vom geplanten Marketingbudget kommt.

Budgetplan aufstellen

Welche Marketingmaßnahmen zum Einsatz kommen sollten

Bei einem erfolgreichen Marketing geht es immer um Reichweite, also darum, wie viele potenzielle Kunden, mit einer Maßnahme erreicht werden und zum Kauf motiviert werden können. Soziale Medien haben beispielsweise eine sehr große Reichweite. Das gilt allerdings nur, wenn das Unternehmen entsprechend am Markt platziert ist und für die Kunden auch sichtbar ist. Hier lautet das Stichwort „Virales Marketing“. Außerdem sollte die Zielgruppe auch netzaffin sein und sich viel auf sozialen Plattformen aufhalten. Ist das nicht der Fall, läuft die beste Social-Media-Marketing-Kampagne ins Leere.

Kosten-Nutzen-Faktor beachten

Um zu entscheiden, welche Marketingmaßnahmen für das jeweilige Unternehmen infrage kommen, sollte vorab überprüft werden, wie viele Kunden sich erreichen lassen und wie hoch der Kosten-Nutzen-Faktor ist. In die Bereiche, die eine hohen Kosten-Nutzen-Faktor haben, kann mehr investiert werden als in Bereiche, die weniger Erfolg versprechen. Am besten rechnen Sie vorher aus, wie viel Sie pro Kundenkontakt bei jedem Werbemedium ausgeben müssen und stellen sich dementsprechend eine Marketingstrategie zusammen.

Fazit

Ein ausgefeilter Budgetplan für das Marketing sichert Liquidität, erlaubt die gezielte Steuerung der Finanzen und macht es zugleich möglich, das Unternehmen auf dem Markt zu positionieren, sodass die gesetzten Ziele erreicht werden können. Dabei sollten Unternehmen bei der Wahl der Marketingmaßnahmen nie die Zielgruppe aus den Augen verlieren.