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Largest Contentful Paint (LCP): Alle Infos und Tipps zur Optimierung

Als der Largest Contentful Paint (LCP) von Google als neue Metrik bei der Webseiten-Analyse vorgestellt wurde, wurde vielen Webmaster erst einmal schwindelig. Eine weitere Metrik zur Bestimmung des Pagespeeds?! Mittlerweile allerdings hat diese Metrik bereits ihre „Muskeln spielen“ lassen und eine entscheidende Lücke geschlossen. Welche das ist, warum der LCP eingeführt wurde und wie Sie diesen optimieren können, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Largest Contentful Paint (LCP) Definition

Die Largest Contentful Paint Definition ist kurz. Diese Metrik gibt die Zeit an, die bis zum Laden des relevantesten und größten Elements auf Ihrer Webseite vergeht.

Eine wichtige Frage ist an dieser Stelle allerdings noch ungeklärt. Wann nämlich ist der LCP ausreichend schnell geladen? Und wann ist Optimierungsbedarf vorhanden. Als Faustregel gilt, dass Werte bis zu 2,5 Sekunden als gut bezeichnet werden kann. Liegen die Ladezeiten darüber und bis zu 4,0 Sekunden, ist eine Optimierung ratsam und empfehlenswert. Längere Ladezeiten sind wiederum schlecht. Hier sollte bestenfalls sofort mit der Optimierung begonnen werden.

Largest Contentful Paint

Noch eine Metrik? Darum wurde der LCP eingeführt

Die Einführung neuer Metriken zur Bewertung einer Seite (Core Web Vitals) und insbesondere zur Bestimmung des Pagespeed hat bei Google schon fast Tradition. In diesem Fall allerdings ist der Largest Contentful Paint dazu da, um eine wichtige Lücke zu schließen. Genutzt wurde bislang vorrangig der First Contentful Paint. Dieser gibt an, wann die User das erste Element auf Ihrer Webseite sehen. Das Problem: Dieses Element kann für den Nutzer vollkommen wertlos sein - zum Beispiel ein Platzhalter. Andere Metriken konnten wiederum die Ladezeit bestimmen, aber nicht, ob die Elemente auch für den User sichtbar sind. Um genau diese Lücke zu schließen, haben Google und das World Wide Web Consortium (W3C) den Largest Contentful Paint ins Leben gerufen. Denn: Wenn bereits das größte Element Ihrer Webseite geladen ist, dürfte der User auch den für ihn relevanten Teil sehen.

Diese Elemente zählen für den Largest Contentful Paint

Nicht alle Elemente einer Webseite werden für den Largest Contentful Paint gewertet. So kann es sein, dass ein großes Element schnell geladen wird, dieses aber nicht für den LCP relevant ist. Relevanz wiederum haben für diesen unter anderem die folgenden Elemente Ihrer Webseite:

  • Bildelemente
  • Thumbnails (zum Beispiel von Videoelementen)
  • Hintergrundbilder, die durch CSS geladen werden
  • Elemente mit viel Text (Block-Level-Elemente)

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Largest Contentful Paint optimieren: So geht es

Es ist in jedem Fall ratsam, den Largest Contentful Paint zu optimieren. Je kürzer die Ladezeit, desto geringer ist auch die sogenannte Bounce-Rate. Also die Absprungrate der Nutzer. Optimieren lässt sich der LCP auf verschiedenen Wegen und in verschiedene Richtungen.

Ladezeiten optimieren

Im Bereich der Ladezeiten sind in der Regel zahlreiche Optimierungen möglich. In einem wichtigen Zusammenhang mit dem LCP steht der Time to First Byte (TTFB). Dies ist die Ladezeit, die bis zum Laden des ersten Bytes vergeht. Optimieren Sie diese, hat dies unweigerlich auch Auswirkungen auf den Largest Contentful Paint. Ebenfalls optimieren können Sie die Latenzzeiten. Hier kommt es zum Beispiel auf die geografische Lage des Servers an. Mit Hilfe von Content Delivery Systemen sind Kopien Ihrer Webseite an verschiedenen Orten gespeichert. So verringert sich durch den Einsatz eines CDS möglicherweise die Latenzzeit. Prüfen sollten Sie darüber hinaus, ob etwaige Skripte von Drittanbietern die Ladezeiten Ihres Webspaces in die Länge ziehen. Für schlechte Ladezeiten können zudem auch Ihre Datenbanken zuständig sein. Deren Performance sollten Sie also ebenfalls prüfen.

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Bilder optimieren

Im Umgang mit den Bildern und Grafiken auf Ihrer Webseite können Sie ebenfalls verschiedene Schritte für die Optimierung des LCP gehen. Definitiv ratsam ist es, die Bilder zu konvertieren und ein modernes Format wie JPEG zu verwenden. Ebenfalls hilfreich: Das Komprimieren der Bilder, das mit verschiedenen Tools innerhalb weniger Augenblicke möglich ist. Gerade mit Blick auf die mobile Darstellung sollten Sie zudem auf responsive Bilder zurückgreifen. Diese passen sich dem Endgerät der Nutzer automatisch an. Für mobile Darstellungen und den Desktop benötigen Sie somit keine unterschiedlichen Versionen.

Verwendung von CSS und/oder JavaScript prüfen

Spürbar verringern können werden Sie die Ladezeit des LCP auch durch einen cleveren Umgang mit JavaScript oder CSS. So sollten Sie zum Beispiel den JavaScript-Code komprimieren oder den Einfluss der CSS-Dateien verringern.

Fazit: Largest Contentful Paint laufend optimieren

Wie Sie gesehen haben, ist es gar nicht so kompliziert, die Ladezeit bis zum Largest Contentful Paint zu minimieren. In vielen Fällen dürften schon kleine Veränderungen auf Ihrem Webspace zu spürbaren Optimierungen führen. Bilder, JavaScript oder CSS bieten meist eine Menge Einsparpotenzial. So sorgen Sie unterm Strich durch eine kürzere Ladezeit nicht nur für eine bessere Bewertung durch Google. Auch die User werden Ihre Homepage gerne aufrufen, wenn diese in kürzester Zeit geladen wird.

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First Contentful Paint (FCP): Definition & Tipps zur Optimierung

Im Leben eines Webmasters gibt es viele wichtige Begriffe und Funktionen. Der First Contentful Paint (FCP) ist ein solcher wichtiger Begriff. Noch immer ist vielen Webmastern nicht genau klar, was hier eigentlich gemeint ist. Genau deshalb haben wir im Folgenden eine einfache First Contentful Paint Definition, die garantiert Licht ins Dunkle bringt. Ebenso zeigen wir Ihnen, wie Sie den First Contentful Paint optimieren können.

First Contentful Paint (FCP): Definition

Der First Contentful Paint spielt mit Blick auf die Ladezeit (Pagespeed) der Webseite eine wichtige Rolle. Bezeichnet wird mit diesem Begriff das erste Element, das der User beim Laden einer Webseite sieht. Um was für ein Element es sich dabei handelt, spielt keine Rolle. Es kann sich sowohl um ein Bild bzw. eine Grafik, einen Text oder ein anderes Element handeln. Je schneller dieses Element geladen wird, desto besser ist dies für die Bewertung durch eine Suchmaschine wie Google.

Verzögert werden kann der First Contentful Paint allerdings ebenfalls. So verlangsamen große Datenmengen die Ladezeit. Ebenso natürlich eine langsame Datenübertragung. Das wiederum kann enorme Auswirkungen haben. Verzögert sich der Pagespeed einer Webseite, steigt in der Regel die Absprungrate. Das ist selbstverständlich: Kein User hat Lust darauf, lange Zeit mit dem Warten auf das Laden einer Webseite zu verbringen.

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Ladezeiten analysieren: Diese Alternativen gibt es

Sicherlich interessant zu wissen ist, dass der First Contentful Paint nicht die einzige Möglichkeit ist, Einfluss auf die Ladezeit zu nehmen. Tatsächlich lässt sich das Laden einer Webseite auf verschiedenen Wegen analysieren. Das muss natürlich auch so sein. Immerhin kommen zahlreiche unterschiedliche Elemente auf einer Webseite zum Einsatz.

  • Time To First Byte (TTFB): Zeit, die zwischen dem Aufrufen der Webseite und dem ersten vom Server geladenen Byte vergeht.
  • First Meaningful Paint (FMP): Die Zeit zwischen dem Aufrufen der Webseite und dem Eindruck auf Seiten des Users, dass diese vollständig geladen ist.
  • Time To Interactive (TTI): Die Zeit zwischen dem Laden der Webseite und dem vollständigen rendern bzw. der Bereitschaft für eine Eingabe durch den Nutzer.
  • Time To First Paint (FP): Zeitpunkt, an dem der Browser ein beliebiges Element zeigt (muss vom User nicht wahrgenommen werden).

First Contentful Paint: Optimieren mit diesen Tipps

Die Ladezeiten einer Webseite sind heutzutage ein wichtiger Rankingfaktor. Genau deshalb ist es wichtig, den First Contentful Paint optimieren zu können. Die gute Nachricht: Es kommen verschiedene „Hebel“ in Frage, die Sie ziehen können. Ein paar nützliche Tipps bekommen Sie im Folgenden.

First Contentful Paint

CSS und JavaScript reduzieren

Eine einfache und effektive Variante zum Optimieren des First Contentful Paint ist das Reduzieren von CSS und JavaScript. In der Regel werden diese in großen und umfangreichen Sammlungen zur Verfügung gestellt. Meistens viel zu viel, um von der Webseite komplett genutzt zu werden. Die unnötigen Funktionen können und sollten Sie löschen. Ganz nebenbei hilft es auch, den Quellcode zu optimieren und zum Beispiel Umbrüche oder Leerzeichen zu entfernen. Gerade bei umfangreichen Quellcodes kann dies zu einer spürbaren Verkleinerung der Datenmenge führen.

Komprimierte Dateien

Ebenfalls positiv auswirken kann sich das komprimierte Laden von Daten vom Webserver. Heutzutage sind Browser fähig dazu, die Datenpakete direkt zu entpacken. Dadurch können die Webserver verschiedene Daten komprimiert ausliefern und so für eine schnellere Ladezeit sorgen.

HTTP/2 aktivieren

Weniger mit den Daten, als viel mehr mit der Datenübertragung, beschäftigt sie das HTTP/2-Protokoll. Dieses sorgt für eine schnellere Übertragung der Daten und kann normalerweise problemlos im Webserver aktiviert werden. Die einzige Voraussetzung hierfür ist ein SSL-Zertifikat, welches heutzutage aber ohnehin jede Webseite vorweisen können sollte.

Caching aktivieren

Ebenfalls hilfreich ist es, ein HTTP-Caching zu aktivieren. Auf diesem Wege können Sie festlegen, wie lange einzelne Elemente auf dem Rechner eines Nutzers gespeichert werden können. Der Vorteil: Diese Elemente müssen nicht neu geladen werden, sondern werden einfach vom Speicher abgerufen. Die Ladezeit verkürzt sich spürbar.

Time To First Byte (TTFB) optimieren

Die Time To First Byte und der First Contentful Paint stehen in einem engen Zusammenhang. Es kann deshalb hilfreich sein, den TTFB zu optimieren und so auch den FTP zu fördern. Möglich ist dies zum Beispiel durch die Nutzung eines schnelleren DNS-Servers. Darüber hinaus können sich auch sogenannte Content Delivery Systeme empfehlen. Diese bieten den Vorteil, dass Kopien Ihrer Webseite in geographischer Nähe zum Nutzer gespeichert werden. Die Ladezeit kann dadurch verringert werden.

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Fazit: Geschwindigkeit ist wichtig

Der First Contentful Paint ist eine spannende Methode, um die Geschwindigkeit einer Webseite zu überprüfen. Klemmt es hier, kann dies der Grund für einen langsamen Pagespeed und damit für eine hohe Absprungrate der Nutzer sein. Sie sollten den FCP stetig im Auge behalten und darum bemüht sein, die Ladezeiten zu optimieren. Möglich ist dies in vielen Fällen schon mit einfachen Handgriffen, die keine komplizierte Umstellung auf dem Webserver erfordern.

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Pagespeed Test – Darum ist es so wichtig

Der Pagespeed ist ein wunderbarer Beleg dafür, wie sehr sich das Internet in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Benötigen vor einiger Zeit selbst gut optimierte Webseiten noch mehrere Sekunden Ladezeit, wurde diese um ein Vielfaches reduziert. Nicht ohne Grund, denn heutzutage ist der Pagespeed für jede Webseite ein wichtiges Kriterium. Umso wichtiger ist es, diesen mit einem Pagespeed Test regelmäßig zu überprüfen. Wie ein solcher Test möglich ist und wie Sie die Geschwindigkeit Ihrer Webseite erhöhen können, erfahren Sie im Folgenden.

Ladezeit optimieren
canva.com

Definition: Was ist der Pagespeed?

Die Definition des Pagespeeds ergibt sich eigentlich bereits aus dem Namen. Das Wort gebildet aus den Wörtern Page, Englisch für Seite, und dem Wort Speed, das im Englischen für Geschwindigkeit steht. Nichts Anderes bezeichnet der Pagespeed: Die Geschwindigkeit einer Webseite. Oder genauer: Die Ladezeit, die zwischen dem Absenden einer Anfrage und der vollständigen Auslieferung der jeweiligen Daten vergeht. Kam der Lade-Geschwindigkeit der Webseiten in den vergangenen Jahren nur bedingt Aufmerksamkeit zu, ist diese mittlerweile von großer Bedeutung. Webmaster sollten deshalb stetig bemüht sein, ihren Pagespeed zu optimieren bzw. zu erhalten.

Wie lässt sich der Pagespeed optimieren?

Optimieren können Sie den Pagespeed Ihrer Webseite auf verschiedenen Wegen. In vielen Fällen können schon kleine Handgriffe ausreichen, um ein deutlich besseres Ergebnis im Pagespeed Test zu erhalten. Großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit haben zum Beispiel HTML oder JavaScript und CSS. Verringern Sie deren Anteil, wird sich dies positiv auf die Geschwindigkeit der Webseite auswirken. Ebenso sollten Sie die Antwortzeit des Servers im Blick behalten. Auch hier kann ein mögliches „Bottle-Neck“ liegen, welches zu einer Verschlechterung des Pagespeeds führt. Wir empfehlen Ihnen zudem, auf Weiterleitungen so gut es geht zu verzichten. Zudem sollten Sie regelmäßig das Browser Caching nutzen.

Pagespeed Test

Kein gutes Ranking? Das sollten Sie neben dem Pagespeed auch beachten

Der Pagespeed Ihrer Webseite ist heutzutage ein Ranking-Faktor. Das heißt, dass Sie mit einer höheren Ladegeschwindigkeit generell bessere Chancen auf ein gutes Ranking in der Suchmaschine haben. Allerdings ist der Pagespeed nicht der einzige Faktor. Und auch längst nicht der schwerwiegendste Aspekt. So hat Google bereits mehrfach klargestellt, dass vor allem die Qualität des Webseiten-Inhalts von Bedeutung ist. Einen schlechten Content können Sie mit einer schnellen Ladezeit also nicht einfach ausgleichen. Damit Sie ein gutes Ranking erzielen, können und sollten Sie zahlreiche Optimierungen ausführen. Diese hier alle auszuführen, würde den Rahmen sprengen. Ein paar wenige Tipps geben wir Ihnen aber hier mit an die Hand:

  • Hochwertige Inhalte für die Nutzer bereitstellen
  • Passende Keywords in den Content einbauen
  • SEO- und Meta-Angaben für jede Seite festlegen
  • Interne Links definieren
  • Passende Alt-Tags für Grafiken verwenden

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Darum ist die Webseiten-Ladezeit so wichtig

Hunderte von Ranking-Faktoren gibt es bei Suchmaschinen wie Google. Diese legen fest, wie eine Webseite in den „Augen“ der Suchmaschine bewertet wird. Je besser die Homepage abschneidet, desto besser das Ranking. Bereits seit 2010 ist ein solcher Rankingfaktor auch die Webseiten-Ladezeit, die auch die Usability einer Website beeinflusst. Gute Webseiten mit einem schnellen Speed werden dementsprechend belohnt. Langsame Pages wiederum von Google „bestraft“. Und das hat natürlich seinen Grund. Wie Google in den vergangenen Jahren mitteilte, nimmt die sogenannte Bounce Rate (Absprungrate) mit steigender Ladezeit zu. Bei einer Ladezeit zwischen einer und drei Sekunden etwa steigt die Bouncen Rate bereits um rund 30 Prozent. Bei einer Ladezeit von bis zu fünf Sekunden sogar um 90 Prozent. Nahezu alle Besucher wären in diesem Fall also nicht bereit, so lange auf das Laden der Webseite zu warten.

Sie selbst werden das vermutlich kennen. Lädt eine Seite zu lange, sind wir geneigt dazu, diese zügig wieder zu verlassen. Teilweise sogar noch bevor die Seite vollständig laden konnte. Übrig bleibt dann auch ein wenig Frust. Und die Erkenntnis, dass diese Seite wohl eher nicht wieder angesteuert werden sollte. Auch mit Blick auf wiederkehrende Besucher ist die Webseiten-Ladezeit also ein wichtiger Faktor.

Pagespeed hat auch Einfluss auf den Google Bot

Viele Webmaster sind sich nicht bewusst, dass natürlich auch Google stets an einer Optimierung der eigenen Ressourcen interessiert ist. Ein Beispiel hierfür ist der Google Bot, der für das Crawlen der Webseiten zuständig ist. Für jeden Bot gibt es ein gewisses Zeitlimit pro Tag. Sollten die eigenen Pages also zu lange laden, werden diese seltener angesteuert als Seiten mit einem hohen Pagespeed. Klar: Auch Google möchte natürlich in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Seiten erfassen. Das funktioniert nur, wenn der Bot nicht auf jeder Seite zu viel Zeit verbringen muss.

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Pagespeed Test: Tools zum Testen des Pagespeed

Um einen Pagespeed Test durchzuführen, müssen Sie keine teuren Softwares oder Produkte kaufen. Google selbst stellt Ihnen ein entsprechendes Tool zur Verfügung. Dieses trägt den Namen „PageSpeed Insights“ und kann innerhalb wenigen Augenblicken Ihre Webseite überprüfen. Nach der Prüfung gibt das Tool einen Bericht aus, mit dem Sie die einzelnen Unterseiten einfach optimieren können. Alternativ zum Tool „PageSpeed Insights“ können Sie das Tool „Lighthouse“ nutzen. Dieses bietet den Vorteil, dass auch Webseiten analysiert werden können, die sich noch in der Entwickler-Umgebung befinden. „Lighthouse“ ist ein quelloffener Dienst, der Ihnen als Feature im Chrome-Browser zur Verfügung steht.

Pagespeed testen: Wann ist meine Webseite schnell?

Ob der Pagespeed Ihrer Webseite gut oder schlecht ausfällt, wird Ihnen jedes der Test-Tools zeigen. Dennoch ist es interessant zu wissen, wann die eigene Webseite eigentlich als wirklich schnell gilt. Wie bereits erwähnt, hat sich die Durchschnittsgeschwindigkeit der Webseiten-Ladezeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die besten Websites laden heutzutage in oftmals weniger als 0,30 Sekunden. Natürlich trifft das aber nicht auf alle Homepages zu. Als ungefährer Durchschnitt gilt ein Wert von gut 1,05 Sekunden. Länger als 2,00 Sekunden sollte eine Webseite für das Laden auf keinen Fall benötigen.

Fazit: Den Pagespeed nicht vernachlässigen

Seit rund zehn Jahren ist der Pagespeed einer Webseite von messbarer Bedeutung. Google hat diesen als einen der Rankingfaktoren festgelegt und damit eine neue Aufgabe für Webmaster geschaffen. Sie sollten den Pagespeed nicht nur regelmäßig prüfen, sondern natürlich auch optimieren. Die Nutzer wollen heutzutage keine lange Wartezeit „verschleudern“, sondern Zugriff auf die abgefragten Inhalte zurückgreifen. Ein optimierter Pagespeed führt also dazu, dass die Besucher auch gerne auf Ihre Webseite zurückkehren.

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PageSpeed: Tools, Faktoren & Tipps für mehr Speed

Der PageSpeed ist einer der wohl am häufigsten übersehenen Ranking-Faktoren überhaupt. Wer an die Optimierung der eigenen Webseite denkt, arbeitet sich in der Regel vor allem an Keywords und Text-Optimierungen ab. Der PageSpeed gerät dabei schnell in den Hintergrund. Eine fatale Entscheidung, denn für das Ranking in den Suchmaschinen ist dieser Bereich von großer Bedeutung. Im Folgenden zeigen wir Ihnen deshalb die genaue PageSpeed Definition und wichtige Tools für die Messung. Zudem erhalten Sie einen Blick auf wichtige Faktoren für einen optimalen PageSpeed und wertvolle Tipps für die Optimierung.

PageSpeed Definition

Was ist Page Speed überhaupt? Im Prinzip lässt sich der Begriff ganz einfach aus dem Englischen übersetzen und bezeichnet die Ladezeit von Seiten oder auch die Seiten-Ladegeschwindigkeit. Konkret gemeint ist damit der Zeitraum vom Absenden einer Anfrage durch den Besucher und der vollständigen Auslieferung aller angefragten Inhalte. Je nach Webseite kann es sich dabei um Millisekunden oder Sekunden handeln. Bereits seit 2010 ist der PageSpeed von Google als Ranking-Faktor definiert. Im Jahre 2018 wurde dies sogar noch einmal verfeinert. Seit jenem Jahr ist der PageSpeed auch für mobilen Rankings von Bedeutung. Ermittelt werden für die Berechnung des PageSpeed verschiedene Fixpunkte wie etwa:

  • Time to First Byte (TTFB): Zeit zwischen dem Aufruf und dem Laden des ersten Byte
  • Time to Interactive (TTI): Zeit zwischen Aufruf und der ersten möglichen Nutzerinteraktion
  • First Contentful Paint (FCP): Zeitpunkt des ersten Ladens eines Textes oder Bildes
  • First Meaningful Paint (FMP): Zeitpunkt des gefühlten vollständigen Ladens

PageSpeed messen: Mit welchen Tools ist das möglich?

Um den eigenen PageSpeed messen zu können, kommen verschiedene Tools in Frage. Die beste Lösung ist das Tool PageSpeed Insights, welches vom Suchmaschinen-Riesen Google zur Verfügung gestellt wird. Das Tool analysiert die eigene Webseite in verschiedenen Bereichen und zeigt den Webmastern an, wo die Geschwindigkeit verbessert werden kann. PageSpeed Insights können Sie direkt im Browser aufrufen, wo Sie anschließend nur noch die URL Ihrer Webseite eintragen müssen. Innerhalb von wenigen Minuten zeigt Ihnen das Tool einen Bericht, der nach verschiedenen Prioritäten sortiert ist. Aufgaben mit einer höheren Priorität können und sollten Sie sich also sofort widmen. Besonders angenehm: PageSpeed Insights unterscheidet zwischen einem Bericht für die Desktop-Version und einem Bericht für die mobile Version Ihrer Webseite.

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Welche Faktoren sind für einen schnellen PageSpeed wichtig?

Positiv beeinflussen können Sie den PageSpeed Ihrer Webseite mit Hilfe verschiedener Faktoren. Zu diesen gehört zum Beispiel das simple Reduzieren der Ressourcen-Größen. Gemeint sind damit zum Beispiel Grafiken auf Ihrer Webseite. Diese sollten keine allzu große Dateigröße mit sich bringen, da sich diese negativ auf die Ladezeiten auswirkt. Entfernen Sie also überschüssige Grafiken oder komprimieren Sie Ihre vorhandenen Grafiken auf der Webseite. Ebenfalls reduzieren sollten Sie CSS, JavaScript oder HTML. Je komplexer das Gerüst, desto größer ist in der Regel der Einfluss auf die Ladezeit. Ebenso können Sie auch mit einer Verkürzung der Server-Reaktionszeit für eine schnelle Webseiten-Geschwindigkeit sorgen.

Negative Auswirkungen auf den PageSpeed kann auch die Anzahl der Weiterleitungen haben. Bestenfalls sollten Sie auf diese vollständig verzichten. Ebenso empfiehlt es sich, gerade im ATF-Bereich einer Webseite nicht auf JavaScript- oder CSS-Ressourcen zurückzugreifen. Nutzen sollten Sie zudem das Browser Caching.

  • Reduzierte Größe der Ressourcen
  • Reduzierung von CSS, HTML oder JavaScript
  • Begrenzung der Server-Reaktionszeit
  • Verzicht auf Weiterleitungen
  • Nutzung des Browser Caching
  • Verzicht auf JavaScript oder CSS-Ressourcen above the fold (ATF)
PageSpeed

Tipps: So optimieren Sie die Geschwindigkeit Ihrer Webseite

Sollten Sie Ihre vorliegende Webseite optimieren wollen, kann dies eine ganze Menge Arbeit sein. Starten Sie ein neues Projekt, sollten Sie deshalb gleich von Beginn an den PageSpeed im Hinterkopf behalten. Richten Sie Ihre Webseite also so aus, dass diese nicht für unangenehm lange Ladezeiten bei den Besuchern sorgt. Den PageSpeed sollten Sie regelmäßig testen und optimieren. Besonders wichtig ist hierfür auch die laufende Pflege der Webseite. Hier sollten Sie sich am besten an die genannten Faktoren handeln, um die Geschwindigkeit nicht auszubremsen. Grafiken sollten Sie also stets komprimiert integrieren. Zudem sollten Sie bei neuen Unterseiten im ATF-Bereich auf Java- oder HTML-Ressourcen verzichten.

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Fazit: Holen Sie mehr aus Ihrer Webseite

Der PageSpeed ist ein Ranking-Faktor, der lange Zeit belächelt wurde. Schon seit mehr als zehn Jahren bewertet Google für das Ranking die Geschwindigkeiten der Webseiten. So richtig brisant geworden ist dieses Thema jedoch erst im Jahre 2018 durch die Einführung in der mobilen Bewertung der Suchergebnisse. Als Webmaster sollten Sie den PageSpeed Ihrer Webseite regelmäßig überprüfen. Schon Kleinigkeiten, wie etwa zu großen Bildern, können sich auf den PageSpeed auswirken. Und so kann Ihr Ranking in der Suchmaschine nachhaltig negativ beeinflusst werden. Mit Hilfe des Google-Tools PageSpeed Insights können Sie jedoch regelmäßig Berichte einholen und Ihre Homepage bei Bedarf anpassen. Möglichkeiten stehen dabei in der Regel vielfach zur Verfügung. Von kleinen Anpassungen bis hin zu großen technischen Umstrukturierungen wirken sich zahlreiche Entscheidungen auf den PageSpeed aus. Das sollten Sie sich zu Nutze machen!

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