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Facebook Remarketing – Darum lohnt es sich

Facebook Remarketing, auch Facebook Retargeting genannt, gehört zu den „Phänomenen“, die viele Facebook Nutzer kennen, ohne das passende Hintergrundwissen aber nur schwer zuordnen können. Fragen wie „Woher weiß Facebook, dass ich gerade überlege, den Schuh XY zu kaufen?“ werden hier oft gestellt, wenn es darum geht, zu erkennen, weshalb eine bestimmte Anzeige gerade in der eigenen Timeline erscheint. Hinter dieser Art von Werbung steckt keine Zauberei, sondern Facebook Remarketing. Dass die Plattform weiß, für welche Produkte sich der Nutzer interessiert, liegt – vereinfacht ausgedrückt - an Cookies, die über den Besuch von Webseiten und das Anschauen bestimmter Artikel gesammelt wurden.

Definition

Facebook Remarketing ist eine spezielle Technik, auf die im Zusammenhang mit Online Maßnahmen gesetzt wird. Das Prinzip, das sich hierhinter verbirgt, ist schnell erklärt: Ein Kunde interessiert sich für ein bestimmtes Produkt und informiert sich über einen Online Shop, indem er die dazugehörige Artikelbeschreibung aufruft. Auf diese Weise werden – sofern sich der Interessent nicht durch Klicken dagegen entschieden hat – Cookies gespeichert. Diese wiederrum landen im Browser und sorgen dafür, dass der betreffende Artikel auf Facebook angezeigt werden kann, um eine Art „Erinnerungsfunktion“ zu nutzen.
Auch der psychologische Effekt, der in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt, sollte nicht unterschätzt werden. Denn: im Gegensatz zu Kampagnen, die weitestgehend frei gestaltet sind, ist das Facebook Remarketing individueller und persönlicher gestaltet. Vor allem diejenigen, die sich noch unschlüssig darüber sind, ob sie ein bestimmtes Produkt kaufen sollen oder nicht, lassen sich auf diese Weise oft umstimmen bzw. letztendlich überzeugen.

Übrigens: Facebook Remarketing wird von vielen Usern als deutlich weniger aufdringlich empfunden als andere Werbe-Maßnahmen. Einige sind für diese Art der Erinnerung sogar dankbar – zumindest dann, wenn sie darüber aufgeklärt sind, dass es sich um kein unseriöses Vorgehen, sondern tatsächlich „nur“ um das Verwerten von Cookies handelt, für das sie ihre Zustimmung erteilt haben. Hinzu kommt, dass hier in der Regel von einem gesteigerten Grundinteresse ausgegangen werden kann. Ansonsten hätte der User sich nicht im Online Shop ohnehin schon mit dem Artikel auseinandergesetzt.

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Darum lohnt sich Remarketing…

Viele Experten raten in der heutigen Zeit dazu, auf den Online Marketing Faktor Remarketing zu setzen. Unter anderem deswegen, weil die Wahrscheinlichkeit, Kunden, die ein gewisses Grundinteresse an einem Artikel haben, noch umzustimmen, ohnehin hoch ist. Vor allem dann, wenn ein potenzieller Kunde bisher noch keine Erfahrungen mit dem werbenden Unternehmen machen konnte, ist im direkten Vergleich oft ein deutlicher Chancenanstieg auf einen Verkauf zu verzeichnen.
Die folgenden Gründe zeigen auf, weshalb es sinnvoll sein kann, auf Retargeting als Marketinginstrument zu setzen.

1. Der potenzielle Kunde befasst sich eingehender mit dem betreffenden Produkt
Beim Stöbern in Online Shops gilt für viele das berühmte Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn!“. Wie praktisch ist es also, dass Remarketing dafür sorgen kann, dass das eigene Unternehmen nach einiger Zeit wieder in Erinnerung gerufen und (zumindest im Idealfall) positiv wahrgenommen wird? Damit genau das gelingt, ist es natürlich wichtig, nicht zu offensiv vorzugehen, sondern das Facebook Remarketing als das zu nutzen, was es ist: eine nutzerfreundliche Erinnerung daran, noch einmal über den Kauf nachzudenken.

2. Potenzielle Kunden können noch genauer angesprochen werden
Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, potenzielle Kunden individueller anzusprechen als über das Facebook Remarketing. Hieraus ergibt sich unter anderem, dass das Geld, das in Werbezwecke investiert wird, besonders gut genutzt werden kann. Vor allem der Faktor der Effizienz spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Wer sich hier die Mühe macht, um via Targeting genaue Angaben zu Details, wie zum Beispiel Alter der Nutzer, Interessen und Co. zu machen, kann diesen Effekt noch besser nutzen. Diejenigen, die keine Lust oder keine Zeit haben, derart individualisiert vorzugehen, können auch eine professionelle Marketingagentur mit dem Targeting im Zusammenhang mit Facebook Remarketing beauftragen.

3. Eine bessere Conversion Rate
Mit Hilfe von Facebook Remarketing kann unter anderem auch die Conversion Rate verbessert werden – dies gilt natürlich vor allem dann, wenn die oben genannten Targeting Maßnahmen optimal ausgeführt wurden. Je individueller eine Anzeige an den Nutzer angepasst wurde, desto besser.

4. Facebook Remarketing kann dabei helfen, die eigenen Kunden besser kennenzulernen
Je länger Facebook Remarketing betrieben wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das werbende Unternehmen immer mehr über seine potenzielle Zielgruppe erfährt. Basierend auf den entsprechenden Daten kann dann Ausschau nach Menschen mit ähnlichen „Randdaten“ gesucht werden. Aus der Erkenntnis „Ich weiß, welcher Kundentyp sich für meine Produkte interessiert!“ kann dann schnell die weiterführende Frage „Wer könnte also noch Interesse an meinen Produkten haben?“ werden. Vielleicht gibt es eine bestimmte Region, in der die eigenen Artikel besonders gefragt sind? Vielleicht fühlen sich vor allem Menschen zwischen 20 und 30 Jahren angesprochen?
Nur weil die Gruppe, die nicht vom Retargeting betroffen war, das Unternehmen möglicherweise noch nicht kennt, bedeutet dies nicht, dass sie nicht ebenfalls interessiert sein könnte. Auf diese Weise kann viel über eine noch größere Zielgruppe und deren Eigenschaften herausgefunden werden.

Facebook Remarketing

Damit diese und weitere Vorteile jedoch genutzt werden können, ist es als Betreiber von Facebook Remarketing Maßnahmen besonders wichtig, die Details rund um die eigenen Anzeigen unter die Lupe zu nehmen. Wichtig ist es vor allem, weder zu unauffällig, noch zu aufdringlich in Erscheinung zu treten und so die „goldene Mitte“ zu finden. Wer es hier übertreibt, riskiert schlussendlich auch, dass das Image des eigenen Unternehmens leidet. Selbstverständlich kann eine Marketingagentur dabei helfen, gezielt vorzugehen und ein möglichst positives Bild beim potenziellen Kunden hervorzurufen. Je mehr Wert auf eine ansprechende Darstellung und die Auswahl der passenden (!) Produkte gelegt wird, desto besser.

Wie richtet man Facebook Remarketing ein?

Generell ist es nicht schwer, eine Facebook Remarketing Kampagne zu starten. Damit die entsprechenden Maßnahmen jedoch optimal genutzt werden können, ist es wichtig, sich nicht nur mit der folgenden Schritt für Schritt Anleitung, sondern auch mit den Rahmenbedingungen zur Kampagne, den Erwartungen der Zielgruppe, ihrer Ansprache usw. auseinanderzusetzen.

Schritt Nr. 1: Facebook Seite erstellen

Wer die Vorzüge einer Facebook Remarketing Kampagne nutzen möchte, braucht im ersten Schritt eine Facebook Fanseite für sein Unternehmen bzw. die betreffende Marke. Gleichzeitig muss eine eigene Webseite vorhanden sein, auf der die entsprechenden Cookies gesammelt werden.

Schritt Nr. 2: Der Werbeanzeigenmanager

Die Basis für Facebook Remarketing wird im Werbeanzeigenmanager gelegt. Wer hier Änderungen vornehmen möchte, braucht dementsprechend Admin-Rechte.

Schritt Nr. 3: Banner erstellen

Die Banner, die im Rahmen der Facebook Remarketing Kampagne genutzt werden, sollten gut aussehen, den Nutzer ansprechen und der eigenen Corporate Identity entsprechen. Weiterhin gilt es, besondere Richtlinien – zum Beispiel das Verhältnis zwischen Bild und Text – zu beachten. Alle Infos hierzu können auch in den Facebook Richtlinien nachgelesen werden.

Schritt Nr. 4: Zielgruppe festlegen

Das Festlegen der Zielgruppe („Custom Audience“) erfolgt ebenfalls über den Werbeanzeigenmanager. Nachdem die entsprechenden Angaben erstellt wurden, zeigt das System einen Code an.

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Schritt Nr. 5: Code nutzen

Der in Schritt 4 erwähnte Code muss nun auf der eigenen Webseite eingesetzt werden. Hierzu wird er kopiert und an der entsprechenden Stelle eingesetzt.
Wenn die Zielgruppe ausreichend viele Mitglieder hat, kann sie angelegt und mit einem Namen versehen werden. Zudem ist es auch möglich, die besagte Gruppe noch weiter zu beschreiben.

Schritt Nr. 6: Weitere Details festlegen

Ein besonderer Vorteil von Facebook Remarketing sind die individuellen Einstellungsmöglichkeiten. So haben die Nutzer jetzt die Möglichkeit, weitere Details festzulegen, indem sie beispielsweise entscheiden, ob alle Besucher oder lediglich die Besucher bestimmter Artikel erinnert werden sollen. Zudem besteht an dieser Stelle auch die Möglichkeit, zu entscheiden, wie lang bzw. über wie viele Tage erinnert werden soll.

Schritt Nr. 7: Kampagne erstellen

Nun ist es endlich an der Zeit, die Werbekampagne zu erstellen. Der dazugehörige Button befindet sich im Facebook Menü direkt neben der Zielgruppe. Alle wichtigen Details werden über das Menü abgefragt. So hat der Nutzer die Möglichkeit, Kampagnendauer, Budget pro Tag und weitere Faktoren festzulegen. Im letzten Schritt muss der Banner (s. Punkt 3) noch hochgeladen werden.

Schritt Nr. 8: Warten

Wie auch im Zusammenhang mit anderen Werbeanzeigen via Facebook werden auch die Facebook Remarketing Kampagnen eingereicht und müssen abgesegnet werden. Dieser Vorgang nimmt meist nicht viel Zeit in Anspruch. Meist dauert es nur wenige Minuten bis die Kampagne geschaltet wird. (Ausnahme: Die Kampagne entspricht nicht den Facebook Werberichtlinien. In diesem Fall muss nachgearbeitet werden.)

Zusatztipp: Mit der Lookalike Audience bietet Facebook eine interessante Möglichkeit, noch mehr Menschen, die sich für die eigenen Produkte interessieren, anzusprechen. Hierbei handelt es sich um eine Personengruppe, die die Homepage zwar noch (?) nicht besucht hat, aber denjenigen, die hier schon gestöbert haben, sehr ähnlich ist.

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Targeting: Definition, Tipps und Möglichkeiten

Das Targeting ist für Werbetreibende schon seit vielen Jahren ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Noch immer aber nutzen viele Unternehmen die Möglichkeiten des Targetings nicht komplett aus. Im Folgenden erfahren Sie, warum das Targeting für Werbeanzeigen unerlässlich ist. Ebenso lernen Sie die Unterschiede zwischen Google Ads, Instagram, Facebook oder LinkedIn kennen - und welche Möglichkeiten Sie jeweils nutzen können.

Targeting Definition: Was ist Targeting?

Die Targeting Definition ist schnell erklärt. Der Begriff stammt aus dem Englischen und leitet sich vom Wort „Target“ ab. Dieses bedeutet übersetzt „Ziel“. Genau das steht beim Targeting auch im Fokus. Als Ziel dient hier die genaue Zielgruppenansprache im Online-Marketing. Das Targeting sorgt also dafür, dass Sie die richtige Zielgruppe mit Ihrer Kampagne erreichen. Wichtig aber natürlich auch: Sie müssen Ihre Zielgruppe kennen. Ist diese bekannt, können Sie im Targeting aus verschiedenen Techniken wählen.

Targeting

Im Überblick: Die häufigsten Techniken beim Targeting

  • Regionales Targeting: Werbeanzeigen werden auf den geografischen Ursprung des Nutzers beschränkt
  • Keyword Targeting: Anzeigen werden auf Basis von Suchmaschinenanfragen und den genutzten Keywords ausgestrahlt
  • Soziodemografisches Targeting: Ausrichtung der Anzeigen auf Basis soziodemografischer Kriterien wie Alter, sozialer Status oder Geschlecht
  • Technisches Targeting: Betriebssystem oder installierte Software wird für Anzeigen analysiert
  • Behavioral Targeting: Werbeanzeigen richten sich nach dem Verhalten des Users. So viele Aspekte wie möglich werden für das User-Profil analysiert
  • Predictive Behavioral Targeting: Das Behavioral Targeting wird im Predictive Behavioral Targeting zusätzlich um Statistiken erweitert, um das Verhalten von Nutzern in der Zukunft vorhersagen zu können
  • Re-Targeting: Werbeanzeigen basieren auf Produkten, die User bereits in der Vergangenheit angesehen haben
  • Semantisches Targeting: Genaue und semantische Analyse des Contents bildet die Grundlage für thematisch passende Werbeanzeigen
  • CRM Targeting: Daten für das Marketing werden aus der Kundendatenbank des Unternehmens genommen, die Werbemittel entsprechend platziert.

Warum Targeting für Werbeanzeigen unerlässlich ist

Beim Targeting müssen Sie Ihre Zielgruppe so gut wie möglich kennen. Nur dann ist es möglich, dass die eigentlichen Vorzüge des Targetings zur Entfaltung kommen. Generell ist das Targeting für Werbeanzeigen aber unerlässlich. Jede Kampagne und jede Anzeige ist mit gewissen Kosten verbunden. Deshalb müssen Sie sicherstellen, dass Sie für Ihre Investitionen auch einen gewissen Gegenwert erhalten - das Erreichen der Nutzer. Wenden Sie kein Targeting an, laufen Ihre Anzeigen im schlechtesten Fall „ins Leere“. Alle Kosten und Planungen wären umsonst.

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Targeting bei Facebook und Instagram

In sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram stehen Ihnen für das Targeting zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Angaben wie das Geschlecht oder das Alter sind hier lediglich der Anfang. Gerne genutzt wird etwa auch hier die Wahl des geografischen Standortes. Dabei haben Sie aber zum Beispiel noch einmal verschiedene Auswahlmöglichkeiten. So können Sie die Zielgruppe eingrenzen auf Personen, die an diesem Ort leben. Ebenso auf Personen, die kürzlich an diesem Ort waren oder Personen, die den Ort besuchen.

Welche Möglichkeiten für das Targeting genau zur Verfügung stehen, variiert zwischen den einzelnen Ländern. In den USA etwa stehen in der Regel mehr Möglichkeiten für Unternehmen zur Verfügung als in Deutschland. Möglich ist so in den USA zum Beispiel das Targeting nach dem Haushaltseinkommen. Anzeigen können dann beispielsweise nur für die Top fünf Prozent einer bestimmten Region ausgestrahlt werden können. Unterm Strich liefern Facebook und Instagram alle erdenklichen Filter für das Targeting. Ein paar davon sehen Sie hier:

  • Ausbildungsgrad (Abiturient, Doktortitel, Hochschulabschluss etc.)
  • Freunde von Personen, die gerade erst umgezogen sind
  • Frisch verliebte Personen (1 Jahr)
  • Jahrestag in 30 Tagen
  • Geburtstag in 31-60 Tagen
  • Enge Freunde von Männern, die in 0-7 Tagen Geburtstag haben

Targeting bei Google Ads

Was in den sozialen Netzwerken gilt, trifft auch auf das Targeting bei Google Ads zu. Auch hier können Sie Ihre Kampagnen detailliert mit Hilfe verschiedener Filter und Faktoren beschränken. Zurückgreifen können Sie zum Beispiel auch hier auf Eingrenzungen wie demographische Merkmale. Beachten sollten Sie dabei ebenfalls die Unterschiede zwischen einzelnen Ländern. Die USA, Australien oder auch Japan bieten meist genauere Targeting-Möglichkeiten als Deutschland oder andere EU-Nationen. Dennoch haben Sie auch bei Google eine breite Auswahl an Möglichkeiten zur Eingrenzung zur Hand:

  • Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht
  • Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen
  • Familienstand
  • Bildung
  • Wohneigentumsstatus
  • Konkrete Lebensereignisse wie Unternehmensgründung, Umzug, Ruhestand, Jobwechsel oder Hochzeit

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Targeting bei LinkedIn

LinkedIn bietet aus Sicht der Werbetreibenden einen großen Vorteil gegenüber anderen sozialen Netzwerken. Zum einen ist die Zielgruppe hier gewissermaßen schon von „Natur aus“ ein wenig beschränkt. Darüber hinaus hält ein Großteil der LinkedIn-Nutzer sein Profil aktuell, um für Business-Kooperationen interessant zu bleiben. Das hilft Ihnen als Werbetreibende, denn so können Sie sich beim Targeting immer auf aktuelle Informationen verlassen. Wie in anderen Netzwerken, stehen Ihnen auch bei LinkedIn unterschiedliche Optionen für die Eingrenzung zur Verfügung:

  • Erfahrung (Tätigkeitsbereich, Dienstgrad, Jobtitel etc.)
  • Nach gewissen Unternehmen
  • Ausbildung (Abschluss oder Ausbildungsstätte)
  • Interessent (Interest Targeting)
  • Identität (Alter, Geschlecht)

Fazit: Potenzial mit Targeting ausschöpfen

Das Targeting ist für Sie als Werbetreibenden unerlässlich. Mit Hilfe der genauen Zielgruppenerfassung können Sie die Effektivität Ihrer Anzeigen deutlich erhöhen. Sie sorgen dafür, dass die Anzeigen dort ausgestrahlt werden, wo Sie einen relevanten Reiz ausüben können. Ohne das genaue Targeting würden diese Anzeigen oftmals erfolglos ins Leere laufen. Unbedingt definieren müssen Sie im Vorfeld jedoch Ihre Zielgruppe. Bestenfalls so genau wie möglich. Mit Hilfe verschiedener Filteroptionen können Sie dann bei Google oder in sozialen Netzwerken zielgenaue Anzeigen schalten.

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Retargeting bei Google Ads – Umsätze steigern durch Kundenerinnerungen?

Bei Retargeting handelt es sich um eine wichtige Marketingmaßnahme, mit deren Hilfe Umsätze oft deutlich gesteigert werden können. Das Prinzip? Der Kunde/ die Kundin wird über Google Ads (bzw. auch über Facebook) durch Einblendungen daran erinnert, dass sie sich „Artikel XY“ im jeweiligen Onlineshop angesehen haben. 

Frei nach dem Motto „Hast Du noch Interesse?“ wird hier – mehr oder weniger dezent – nachgehakt, ob denn mittlerweile möglicherweise eine Kaufentscheidung gefallen ist. Falls ja, kann der Einkauf dann durch einen Klick auf den entsprechenden Link abgeschlossen werden.  Viele Unternehmen nutzen das Retargeting mittlerweile, um sich so bei den Kunden/ Kundinnen in Erinnerung zu rufen. Diese haben sich oft nicht explizit gegen den Kauf entschieden, sondern manchmal den betreffenden Artikel sogar einfach wieder vergessen.  

Definition – was ist Retargeting eigentlich genau?  

 Nur wenige Online Shopper sind sogenannte „Spontankäufer“. Gerade dann, wenn es darum geht, sich mit dem Kauf eines höherpreisigen Produkts zu befassen, braucht es hin und wieder ein wenig Bedenkzeit.  

Exakt an dieser Stelle setzt das Retargeting an. Denn: wer sich einmal einen Artikel, zum Beispiel eine Waschmaschine, in einem Onlineshop angesehen hat, wird oft einige Tage später mit einer entsprechenden Einblendung „überrascht“. Das Besondere: für diese Erinnerungsfunktion muss das betreffende Produkt nicht einmal in den Warenkorb gelegt worden sein. Es reicht aus, wenn es lediglich angesehen wurde.  

Im Zusammenhang mit Retargeting wird jedoch noch auf einen weiteren Aspekt gesetzt: die Vorlieben der betreffenden Zielgruppe. Um beim Beispiel der Waschmaschine zu bleiben: wer sich für eine Waschmaschine interessiert, dürfte sich eventuell auch mit dem Kauf eines Trockners befassen. Dementsprechend werden mit Hinblick auf Retargeting nicht nur die betreffenden, sondern auch verwandte Artikel eingeblendet. Dies führt im Idealfall dazu, dass der Kunde/ die Kundin den Onlineshop erneut aufsucht und sich entweder weiter informiert und/ oder direkt kauft. 

Retargeting

Wie funktioniert Retargeting?  

 Retargeting kann entweder auf einem einfachen oder einem etwas komplexeren System basieren. Einfaches Retargeting funktioniert im Prinzip so, wie in den vorherigen Abschnitten erklärt. Der Kunde/ die Kundin befasst sich mit einem Artikel in einem Online Shop und bekommt diesen in den kommenden Tagen an den unterschiedlichsten Stellen im Rahmen von Google Ads angezeigt. 

 Auch wenn es sich hierbei bereits um eine besonders effektive Form des Marketings handelt, ist es möglich, hier noch einen Schritt weiterzugehen.  

Fortgeschrittenes Retargeting unterscheidet sich von einfachem Retargeting vor allem in den folgenden Punkten: 

  • Beim fortgeschrittenen Retargeting wird nicht nur das betreffende Produkt, sondern auch eine Auswahl an verwandten Produkten aufgezeigt. Besonders wichtig ist natürlich, dass diese tatsächlich in Verbindung zum angesehenen Artikel stehen und nicht deplatziert wirken.  
  • Auch die Darstellung und das Design der Anzeige spielen bei der fortgeschrittenen Variante eine große Rolle. Diese Faktoren werden hier ebenfalls auf den betreffenden Nutzer/ die betreffende Nutzerin abgestimmt und kommen nicht standardisiert daher.  
  • Zu welchem Tageszeitpunkt kauft die Zielgruppe besonders „ambitioniert“ ein? – Auch hierbei kann es sich um eine wichtige Frage handeln. Ist diese beantwortet, zeigt sich schnell, wann Retargeting Einblendungen besonders viel Sinn machen (und wann nicht).  

 Doch wie funktioniert das Ganze eigentlich in technischer Hinsicht? Ganz einfach: auf der Basis von Cookies! Die Besucher/-innen einer Seite bzw. eines Onlineshops werden „markiert“. Und genau dieser Markierung bzw. den Cookies ist es zu verdanken, dass die betreffenden Produkte auch auf anderen Seiten angezeigt werden.  

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Welche Vorteile bietet Retargeting? 

Mittlerweile haben sich viele Verbraucher/-innen schon an das Retargeting gewöhnt. Was noch vor einiger Zeit immer wieder als „gruselig“ („Woher weiß das Internet, welche Produkte mir gefallen?“) bezeichnet wurde, ist heute zum Standard geworden. Viele Online-Shopper/-innen wissen es sogar zu schätzen, dass sie an mögliche Schnäppchen erinnert werden.  

Doch auch für die Verkäufer/-innen bietet dieses Marketinginstrument viele Vorteile. Aus den folgenden Gründen lohnt es sich, auf die besonderen Charakteristika von Retargeting zu setzen:  

1. Die betreffende Person interessiert sich ohnehin schon für die Produkte! 

In den allermeisten Fällen ist ein Grundinteresse am betreffenden Artikel vorhanden. Dementsprechend muss eigentlich kein Unternehmen fürchten, die eigene Zielgruppe mit unerwünschten Produkten zu belästigen. Dementsprechend muss in der Regel auch weniger Überzeugungsarbeit geleistet werden. Der Kunde/ die Kundin kennt die Marke und das Produkt und braucht vielleicht nur noch eine letzte Verkaufsanregung. Der Aufwand ist dementsprechend gering.  

2. Retargeting kann dabei helfen, länger im Gedächtnis zu bleiben 

Wer oft im Internet surft, kennt die Situation: Einkaufen kann sehr schnelllebig sein. Einige Onlineshops bleiben im Kopf, andere geraten schnell in Vergessenheit. Umso besser, wenn sich einige Anbieter aus der Masse hervorheben und durch ansprechendes, aber nicht zu aufdringliches Retargeting auf sich aufmerksam machen. Kunden und Kundinnen, die möglicherweise noch überlegen, bei welchem Shop sie kaufen, entscheiden sich oft für den Anbieter, der noch einmal nachhorcht.  

3. Retargeting funktioniert auf unterschiedlichen Geräten 

Egal, ob am Desktop, auf dem Smartphone oder auf dem Tablet: Retargeting funktioniert auf den verschiedensten Geräten. Somit ist es oft noch ein wenig leichter, die betreffende Zielgruppe zu erreichen – unabhängig davon, wie sie gerne surft.  

4. Bei Retargeting handelt es sich um eine vergleichsweise günstige Marketingmaßnahme 

Effektives Retargeting bietet in den meisten Fällen ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis. Denn: die Anzahl der Internetnutzer, die nicht beim ersten, sondern möglicherweise beim zweiten oder dritten Erinnern kaufen, sollte nicht unterschätzt werden. 

5. Mit Retargeting können verschiedene Produkte beworben werden 

Viele bringen mit Retargeting ausschließlich die Erinnerungen an Artikel, die angesehen wurden, in Verbindung. Wer jedoch einen Schritt weitergeht und auf das komplexere System setzt, kann auch verwandte Produkte bewerben und so zeigen, wie breit sein Onlineshop aufgestellt ist.  

6. Retargeting wirkt oft nicht wie klassische Werbung 

Wer sich auf der Suche nach einer Alternative zu klassischer Werbung befindet, hat im Retargeting eine ideale Lösung gefunden. Denn: dass der Kunde/ die Kundin dem betreffenden Produkt generell nicht abgeneigt ist, hat er/ sie bereits durch das Besuchen des Onlineshops gezeigt. Dementsprechend wird klassisches Retargeting in der Regel auch mehr als Information wahrgenommen, anstelle als Werbung. 

Damit die umfassenden Vorteile von Retargeting jedoch auch wirklich in vollem Umfang genutzt werden können, ist es wichtig, darauf zu achten, dass auf ein System gesetzt wird, das dem Kunden/ der Kundin einen Mehrwert bietet. Sogenannte „verwandte Artikel“ sollten dementsprechend tatsächlich mit dem angesehenen Produkt in Verbindung gebracht werden können. Zudem ist es wichtig, dass die Anzeigen ansprechend gestaltet werden und die Weiterleitung genau dorthin führt, wo schlussendlich auch vollkommen unkompliziert geshoppt werden kann.  

Wer hier mit dem nötigen Feingefühl vorgeht und möglicherweise mit einem kompetenten Partner zusammenarbeitet, der mit Hinblick auf alle wichtigen Details beraten kann, kann oft nachhaltig profitieren. 

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Remarketing – Das Fangnetz für verlorene Kunden

Remarketing gewinnt zunehmend an Beliebtheit im Online-Marketing. Auf der einen Seite fragen sich Internetbenutzer, warum sie ständig von den gleichen Bannern oder Anzeigen verfolgt werden, auf der anderen Seite sehen sich Webseitenbetreiber mit einer Fülle an Fachbegriffen konfrontiert. Um Remarketing sinnvoll zu nutzen gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die genaue Funktionsweise des Remarketing und was Sie bei der Einrichtung beachten sollten.

Remarketing auf den Punkt gebracht

Um vorerst ein grobes Verständnis für diese Online-Marketing-Maßnahme zu vermitteln, stellen wir Ihnen das Remarketing erst einmal vereinfacht vor:

Grundsätzlich wird ein sogenannter „Tag“ auf der Webseite des Werbetreibenden platziert. Dies kann sowohl auf der kompletten Webseite oder aber auch auf speziellen Unterseiten umgesetzt werden. Sobald ein Besucher eine dieser Seiten aufruft, erhält er einen Cookie. Dies ermöglicht die Identifizierung dieses Besuchers im entsprechenden Werbenetzwerk. Der Benutzer ist also mehr oder weniger „gebrandmarkt“. Verlässt dieser Benutzer nun die Seite und wechselt auf eine andere Webseite, die über angebotenen Werbeplatz verfügt, können diesem Nutzer Werbemittel entsprechend des aktiven Tags angezeigt werden. Dies gilt nicht nur unmittelbar nach dem Belegen mit einem Cookie, sondern reicht oft bis zu 90 Tage. Es besteht für den Werbetreibenden somit die Möglichkeit, einem Besucher ohne getätigten Kaufabschluss immer wieder die Marke mittels Internetwerbung vor Augen zu führen und letztendlich zurück zum eigentlich gewünschten Aktionsvorhaben zu bewegen.

Dementsprechend ist das Targeting von Webseitenbesuchern die Grundvoraussetzung für gutes Remarketing. Neben soziodemografischem, geografischem, technischem und kontextuellem Targeting gibt es das behaviorale Targeting. So entsteht ein spezifisches Bild vom Kunden, das der gezielten Kundenansprache dient. Beim Remarketing wird also das Verhalten des Users getrackt, um sie anschließend gezielt über Werbeanzeigen anzusprechen.

Eine weitere Erklärung finden Sie in unserem Video:

Warum Remarketing?

Jede Webseite sollte einen Zweck erfüllen - darüber herrscht im Online-Marketing rege Einigkeit. Diese Ziele können unterschiedlicher Natur sein. Traditionell kann hierbei der Abschluss eines Kaufs im Vordergrund stehen, es können aber auch genauso gut Kontaktformulare ausgefüllt oder Newsletter-Anmeldungen generiert werden.

Die Conversion-Rate stellt hierbei den Erfolg einer Webseite beim Erreichen dieser Ziele dar. Hierbei zeigt die Kennzahl die Effektivität einer Webseite bis zum Abschluss eines vorher definierten Ziels. Somit wird ein Verhältnis aus Besuchern und letztendlich getätigten Verkäufen / Leads hergestellt. Diese Kennzahl liegt bei nicht wenigen Online-Shops unter 2%. Das Bedeutet also, dass 98% zwar auf der Internetseite waren, diese aber ohne die gewünschte Aktion wieder verlassen haben. Und nun? Auf und davon? Eben nicht! Remarketing verschafft hier Abhilfe. Die Fühler werden ausgefahren und mit wenigen Klicks entsteht eine Online-Marketing-Kampagne, die die Verlorengeglaubten wieder auf den heiligen Pfad des Kaufabschlusses zurückführen soll.

Banner Online Marketing Manager anmeldenWie funktioniert das Markieren eines Besuchers?

Viele Neulinge in diesem Bereich schrecken Begriffe wie Remarketing-Tag, Java-Skript oder auch Cookie ab. Diese sollten aber im Prozess der Einrichtung einer Remarketing Kampagne kein Hindernis darstellen. Aus diesem Grund möchten wir in diesem Artikel nochmals genau auf diese Thematik eingehen. Der Remarketing-Tag stellt ein sogenanntes HTML-Snippet dar. Dieser ermöglicht es, den Benutzer im Werbenetzwerk zu identifizieren und ihm die dazugehörigen Werbemittel anzuzeigen. Der HTML-Code muss dafür in den Quellcode der Webseite des Werbetreibenden eingebunden werden. Dies ist grundsätzlich sehr einfach umzusetzen, sollte aber von Fachkundigen durchgeführt werden, um den strukturierten Aufbau des gesamten Quellcodes nicht zu gefährden. Den Remarketing-Tag erhalten Sie bei der Einrichtung einer Kampagne in Ihrem Konto.

Remarketing Prozess

Remarketing mit Google AdWords

Remarketing kann mit verschiedenen Anbietern durchgeführt werden. Google bietet auch in diesem Bereich eine einfache Möglichkeit, eine solche Kampagne umzusetzen. Der Vorteil hierbei liegt ganz klar im großen Netzwerk. Der von vielen Webseiten-Betreibern genutzte Dienst Google Adsense bietet diesen die Möglichkeit, Werbeplätze zur Verfügung zu stellen. Durch Google AdWords hat ein Werbender somit Zugriff auf dieses Netzwerk und kann seine Remarketing-Kampagne auf diesen Kanälen ausspielen lassen.

Das Einrichten von Remarketing folgt denselben Schritten wie bei einer normalen Display-Kampagne. Lediglich werden als Zielpersonen unter dem Reiter „Interessen und Remarketing“ spezielle Listen hinterlegt. Diese beinhalten alle Besucher, die den erwähnten Tag in ihrem Browser aufweisen.

 

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Remarketing mit Facebook

Auch mit Facebook ist Remarketing möglich. Mit Hilfe des Facebook Pixel lassen sich alle Besuche auf der Webseite erfassen und dann über die Werbeanzeigen von Facebook wieder gezielt ansprechen. Durch den Einsatz des Facebook Remarketing lassen sich verschiedene Ziele erreichen:

  • Besucher der Webseite werden gezielt aufgefordert die Facebookseite zu liken.
  • Erhöhung des Traffics durch das Zurückholen der Besucher auf die eigene Seite
  • Conversion: Besucher, die sich zum Beispiel Produkte angeschaut haben, werden in den Shop geleitet
  • Käufer werden mit Service Ads oder Facebook Carousel Anzeigen bespielt, die artverwandte Produkte zeigen.

Wie man sieht, lassen sich so Medien- und Geräteübergreifende Kampagnen ausspielen.

Kosten des Remarketing

Neben den Kosten für das Erstellen der Remarketing Kampagnen, muss das werbetreibende Unternehmen für jeden potenziellen Kunden zahlen, der die Werbeanzeige anklickt und auf die Unternehmensseite geleitet wird (Kosten pro Klick). Es handelt sich also um ein erfolgsabhängiges Abrechnungssystem. Die durchschnittlichen Kosten pro Klick aller Branchen liegen bei ungefähr zwei Euro pro Klick. Das Unternehmen legt einen Höchstpreis pro Klick fest, wobei die exakte Höhe des Preises abhängt von Mitbewerbern, Keywords und Branche ist. In dem Verfahren des Realtimebiddings findet eine Auktion in Echtzeit zum Handel mit Werbeeinblendungen statt. Nach dem Öffnen einer Webseite durch den User sowie der Analyse der vorhandenen Werbefläche und der Informationen über den User findet auf einer speziellen Verkaufsplattform eine Auktion für den Werbekontakt mit dem User statt. Dies geschieht innerhalb der Ladezeit der Webseite.

Remarketing Strategien

Beim Einsatz von Remarketing sollten Sie sich unbedingt über das Ziel Ihrer Aktivitäten im Klaren sein. Remarketing erzielt in den meisten Fällen keine hohen Klickraten – der Branding Effekt steht hier im absoluten Mittelpunkt. Ein Besucher Ihrer Webseite stellt immer einen Interessenten an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung dar. Hat dieser Ihre Seite einmal verlassen, wird er sich in den meisten Fällen noch weitere Angebote und Optionen einholen. In dieser Phase gilt es nun den potenziellen Kunden zu begleiten und diesen in der Entscheidungsfindung immer wieder auf das eigene Produkt zu verweisen. Letztendlich entscheidet sich ein Käufer meistens für das Produkt, das er kennt.

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Remarketing – Do’s & Dont’s

Ein entscheidender Punkt beim Remarketing ist es, die richtigen Besucher zu bewerben. Sie sollten dabei unbedingt darauf achten, dass Sie keine Kunden umwerben, die bereits in Ihrem Shop gekauft haben. Dies erreichen Sie beispielsweise indem Sie den Tag nicht auf Seiten platzieren, die nur im Kaufprozess angezeigt werden.

Ein weiterer häufig gemachter Fehler ist es, den Kunden die Remarketing-Anzeigen ständig und über einen langen Zeitraum anzuzeigen. In diesem Fall erreicht man häufig das Gegenteil des gewünschten Effekts. Die Kunden fühlen sich genervt und verfolgt. Die Funktion „Frequency-Capping“ ermöglicht Ihnen, die Häufigkeit der Auslieferung pro User für einen Tag zu steuern. Ein Richtwert stellen hier acht Einblendungen pro Tag dar.

Remarketing – Ihre Vorteile

Remarketing besticht vor allem durch seine einfache Nutzung und die interessenspezifische Zielgruppenansprache. Mit dieser Maßnahme sprechen Sie Nutzer an, die schon vor Wochen Ihre Webseite besucht haben und somit ihr Interesse schon zum Ausdruck gebracht haben! Auch die Abrechnung ist „Google-typisch“ einfach gestrickt. Diese erfolgt pro Click (CPC). Weiterhin können Sie das Remarketing sowohl mit Bannern als auch mit einfachen Textanzeigen betreiben. Abschließend steht der Branding-Effekt im Fokus dieser Maßnahme. Durch die ständig wiederholende Ausspielung Ihrer Anzeigen steigern Sie die Sichtbarkeit und somit die Reichweite Ihres Unternehmens im Internet.

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