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Facebook Werbung – Leitfaden für Facebook als Werbemittel

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Noch immer gilt Facebook als eines der Zugpferde in der Welt der sozialen Netzwerke. Milliarden von Menschen nutzen die Plattform jeden Monat, um mit Freunden in Kontakt zu treten, sich Informationen zu holen oder über Produkte zu informieren. Facebook Werbung sollte für Unternehmen somit unweigerlich ein wichtiger Bestandteil der eigenen Marketingstrategie sein. 

Im Folgenden erfahren Sie, in welchen Formaten Sie Werbung bei Facebook schalten können. Zudem bekommen Sie nützliche Tipps zum Werbeanzeigenmanager der Plattform und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihre eigene erfolgreiche Facebook Werbekampagne.

Facebook Ads Titelbild

Was ist Facebook Werbung?

Mit der Facebook Werbung werden Werbemaßnahmen bezeichnet, die auf der sozialen Plattform von Facebook umgesetzt werden. Dabei kann es sich um zahlreiche unterschiedliche Anzeigenformate handeln, zudem können die Botschaften und Ziele der Werbeinhalte deutlich voneinander abweichen. 

Etabliert hat sich die Werbung in den vergangenen Jahren immer stärker. Ein Grund hierfür ist die beeindruckende Größe des Netzwerkes. Noch immer sind monatlich mehrere Milliarden Menschen bei Facebook aktiv. Werbemaßnahmen sind somit schon aus diesem Grund interessant. Die eigentliche Herausforderung der Facebook Werbung besteht jedoch vor allem darin, in der großen Nutzerzahl die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Für wen eignet sich Facebook Werbung?

Die Werbung auf Facebook unterscheidet sich in einem Punkt wesentlich von der Werbung im Fernsehen. Grundsätzlich ist diese nämlich für jedes Unternehmen geeignet. Es muss sich nicht zwingend um einen großen internationalen Konzern handeln. Stattdessen können auch kleinere Unternehmen, regionale Dienstleister, lokale Angebote oder auch Blogger von den Werbemaßnahmen profitieren. 

Diese bieten eine gute Möglichkeit, um gezielt Werbung an die passende Zielgruppe auszustrahlen. Dabei sollten Sie jedoch berücksichtigen, dass sich die Werbeinhalte in den sozialen Medien grundlegend von anderen Kanälen unterscheiden. Vor allem mit dem richtigen Maß an Kreativität, Professionalität und der Anregung zur Interaktion kommen Sie hier zum Erfolg. 

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Verschiedene Arten von Facebook Werbung

Zurückgreifen können Sie bei Facebook auf eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Werbeanzeigen. Diese haben wir im Folgenden für Sie aufgelistet und gehen im weiteren Verlauf auf die einzelnen Formate genauer ein: 

  • Image Ads 
  • Carousel Ads 
  • Slideshow Ads 
  • Video Ads 
  • Poll Ads 
  • Collection Ads 
  • Lead Ads 
  • Instant Experience Ads 
  • Dynamic Ads 
  • Messenger Ads 
  • Stories Ads 

Image Ads 

Image Ads sind der Klassiker unter den Werbeformaten auf Facebook. Diese sind besonders leicht zu erstellen, können sich jedoch als mächtiges Vehikel entpuppen. Sie selbst können eine Image Ad mit nur wenigen Klicks erstellen. 

Das große Bild steht in diesem Anzeigetypen klar im Vordergrund. Zusätzlich können und sollten Sie einen kurzen Text als Posting verfassen. Dieser sollte sich bestenfalls auf das Bild beziehen und eine schriftliche Ergänzung zu dem darstellen, was Nutzer auf dem Image betrachten können. 

Carousel Ads 

Eine Weiterentwicklung der Image Ads sind die sogenannten Carousel Ads. In diesen können Sie mehre Bilder verwenden oder auf andere Medientypen wie etwa Videos zurückgreifen. Die Carousel Ads eignen sich gut, um mehrere Produkte oder verschiedene Dienstleistungen in einer Anzeige zu verbinden. Gleichzeitig können Sie aber auch den Fokus auf ein Produkt richten und mit Hilfe des Carousels die verschiedenen Vorteile herausarbeiten. 

Besonders nützlich: Die einzelnen Fotos des Karussells können jeweils mit einem individuellen Link versehen werden. Vorgestellte Produkte können also direkt von den Usern im angeschlossenen Online-Shop erworben werden. 

Slideshow Ads 

Beliebt bei Unternehmen sind auch die sogenannten Slideshow Ads. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Kombination von mehreren Medientypen. So können Sie mehrere Bilder, Texte oder auch kurze Videoanzeigen kombinieren. 

Der große Vorteil dieser Anzeigeform liegt in der geringen Datenverbrauchsmenge. Während gerade Video-Anzeigen oftmals massiv Daten benötigen, sieht dies bei den Slideshow Ads anders aus. Ein großer Vorteil, denn Nutzer können diese auch bei nicht optimaler Internetverbindung voll abrufen. Eine große Aufmerksamkeit können die Slideshows bei einem richtigen Einsatz ebenfalls erzeugen. 

Video Ads 

Der Medientyp der Videos für die Facebook Werbung wurde bereits angesprochen. Diese Ads können Sie sowohl für den Feed der Nutzer als auch in Form von Stories veröffentlichen. Sie können zum Beispiel ein generelles Unternehmensvideo präsentieren und Ihren Konzern so vorstellen. Alternativ eignen sich Video Ads auch gut zum gezielten Bewerben eines aktuellen Produkts oder Angebots. 

Wichtig zu wissen: Hinter der Produktion der Video Ads muss nicht zwingend übermäßig großer Aufwand stehen. Viele Konzerne nutzen hierfür kleinere Animationen oder Grafiken, die unkompliziert erstellt werden können. Nachteile gegenüber aufwendiger produzierten Video Ads gibt es in der Regel nicht. 

Poll Ads 

Eine vergleichsweise junge Form der Werbeanzeigen stellen auf Facebook die Poll Ads dar. Auf Deutsch werden diese auch als Umfrage-Anzeigen bezeichnet. Dieser Name trifft den Nagel auf den Kopf. Es handelt sich hierbei um eine interaktive Anzeigeform, die ausschließlich auf Mobilgeräten genutzt werden kann. 

Sie können die Poll Ads mit einem Bild oder Video ausstatten und zusätzlich zwei Antwortmöglichkeiten für eine User-Befragung hinterlegen. Jede Antwort können Sie mit einem eigenen Link verknüpfen, zudem können Sie und die teilnehmenden Nutzer die Anzahl der jeweils abgegeben Antworten abrufen. 

Collection Ads 

Auch die Collection Ads sind ein Werbeformat, das ausschließlich auf mobilen Endgeräten genutzt werden kann. Möglich ist es hier, bis zu fünf Fotos oder Videos einzubinden und so zahlreiche Details zum Produkt oder einer Dienstleistung vorzustellen. Das Besondere: Nutzer können hier oftmals interagieren und sofort aktiv werden bzw. die Produkte im weiteren Verlauf umgehend erwerben. 

Viele Unternehmen bieten ergänzend zudem Speicher-Möglichkeiten an, um die eigenen Konfigurationen für Produkte und Co. zu sichern. Auch hochwertige Produkte, die nicht unbedingt schnell mit dem Handy bestellt werden, lassen sich so clever bewerben. 

Lead Ads 

Eine weitere, rein mobile, Werbeform bei Facebook stellen die Lead Ads dar. Hier wird der Fokus vor allem darauf gelegt, Nutzer schnell zu einer Anmeldung oder Ähnlichem zu bewegen. Besonders oft genutzt werden Lead Ads deshalb vor allem für Newsletter, Produkttests oder Ähnliches. 

Die Anzeigen sind bewusst so gestaltet, dass den Nutzern die Weitergabe von Kontaktdaten und Ähnlichem leicht gemacht wird. Die Hürden sind also gering, das erhöht hier die Aussichten auf einen Lead. 

Instant Experience Ads 

Instant Experience Ads werden in der Regel mit weiteren Anzeigeformaten wie Karussellen oder Videos verbunden. Der große Vorteil dieser Anzeige liegt darin, dass die Anzeigen deutlich schneller geladen werden, als mobiloptimierte Inhalte außerhalb der Plattform von Facebook. 

Bei der Gestaltung haben Sie zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten. Sie müssen die Instant Experience Ads nicht zwingend mit Video Ads oder Karussellen verbinden. Möglich ist es auch, mehrere Instant Experience Ads miteinander zu kombinieren. 

Dynamic Ads 

Weit verbreitet ist bei den Unternehmen die Nutzung von Dynamic Ads auf Facebook. Diese Werbeform wird vor allem genutzt, um ganz gezielt Werbung an Interessenten auszuspielen. Ein typisches Beispiel ist hierfür ein Besuch eines Nutzers, der den Kaufprozess aus unbekannten Gründen jedoch abgebrochen hat. 

Nutzt dieser User im weiteren Verlauf Facebook, können Sie mit den Dynamic Ads an dieser Stelle ansetzen und das Produkt noch einmal im Feed des Nutzers ausspielen lassen. Idealerweise erinnert sich dieser daran, das Produkt eigentlich kaufen zu wollen und kehrt zu Ihrem Shop zurück. 

Maßgeblich entscheidend für den Erfolg ist dabei, wie die Dynamic Ads gestaltet sind. Achten Sie auch hier auf einen hürdenlosen Zugriff, so dass Nutzer ohne lange Umwege schnell den Weg zum Produkt finden. 

Messenger Ads 

Mit dem Facebook Messenger bietet die soziale Plattform ein Tool für den direkten Austausch und die Kommunikation. Auch hier können Sie mit Ihren Paid Ads vorstellig werden. Die Platzierung in den Messengern kann bei der Erstellung der Anzeige einfach ausgewählt werden. Ausgespielt wird diese dann im Posteingang der Nutzer im gleichen Stile wie die geführten Konversationen. 

Je nach Idee und Ziel kann es sinnvoll sein, die Messenger Ads als erweiterte Form der Click-to-Messenger-Ads zu nutzen. In diesem Fall können Nutzer mit einem Klick auf die Werbeanzeige direkt den Messenger für die Kommunikation mit Ihrer Facebook-Präsenz aufrufen. Ein echter Service-Vorteil, durch den User zum Beispiel schnell den Kontakt zum Kundensupport herstellen können. 

Stories Ads 

Bereits seit einiger Zeit ist bei Facebook das Posten von Stories möglich. Hierbei handelt es sich um kurze Video-Clips, die an die Inhalte in den Instagram Stories und auf TikTok erinnern. Mit diesen Anzeigen können Sie für Mobilgeräte bildschirmfüllende Anzeigen in Video-Form veröffentlichen. Der Clou: Die Nutzer können Ihr Smartphone in der meist senkrechten Position halten und das Video dennoch optimal abrufen. 

Gerade die Stories Ads können mit besonders kreativen Inhalten oftmals eine große Wirkung erzeugen. Idealerweise werden die kleinen Videos von Usern mit Freunden geteilt und gehen „viral“. Innerhalb kürzester Zeit können diese somit einen massiven potenziellen Kundenkreis erreichen. 

Facebook Werbung schalten mit dem Werbeanzeigenmanager

Ein sehr hilfreiches Tool beim Schalten der Werbeanzeigen ist der sogenannte Werbeanzeigenmanager von Facebook. Hierbei handelt es sich um ein Tool, mit dem Sie alle Anzeigen bequem erstellen und verwalten können. Sie haben Zugriff auf alle Darstellungen, Kampagnen und Anzeigengruppen, können Anpassungen vornehmen und die verschiedenen Kampagnen auswerten. 

Das Erstellen der Werbeanzeigen wird durch den Manager deutlich vereinfacht. Schritt für Schritt führt dieser durch den Prozess und lässt Sie alle notwendigen Details wie das Marketingziel, die Zielgruppe oder das Anzeigeformat bestimmen. Ebenso ist es möglich, mehrere Werbeanzeigen parallel zu verwalten oder die Performance der einzelnen Anzeigen zu messen. 

Schritt für Schritt zur erfolgreichen Facebook Werbekampagne

Das Werben auf Facebook ist heutzutage für Unternehmen generell sehr einfach. Damit die eigene Kampagne aber wirklich ein Erfolg wird, sollten verschiedene Schritte berücksichtigt werden. 

  1. Festlegen der Ziele

Das Festlegen der Ziele ist für jede Werbekampagne elementar. Angenehm: Meta bzw. Facebook greift Ihnen hierbei kräftig unter die Arme. Sie können aus mehreren Marketingzielen wählen, die Sie mit Ihrer Kampagne verfolgen wollen. Zu diesen gehören zum Beispiel die Steigerung der Markenbekanntheit, die Erhöhung der Reichweite oder die Steigerung des Traffics. 

Definieren können Sie als Ziele aber auch eine Steigerung der Interaktionen, Leads oder App-Downloads. Wichtig: Das festgelegte Ziel sollte immer harmonisch mit dem jeweiligen Unternehmensziel für die Anzeige sein. Ist der Plan beispielsweise, viele Produkte zu verkaufen, sollte das Kampagnenziel conversion-orientiert sein. 

  1. Kampagne definieren

Innerhalb des Facebook Werbeanzeigenmanagers können Sie alle Kampagnen individuell benennen und definieren. So können Sie beispielsweise eine bestimmte Kategorie festlegen oder der Kampagne einen eigenen Namen geben. Möglich ist es zudem, einen A/B-Test durchzuführen und die jeweilige Anzeige als Kontroll-Anzeige zu nutzen. Weitere Anzeigen werden dann vom Manager nach ihrer Veröffentlichung mit dieser Anzeige verglichen. 

  1. Budget- und Zeitplan bestimmen

Unterstützung bekommen Sie durch den Anzeigenmanager auch beim Festlegen des Werbebudget und Zeitplans. Sie können Sie hier zunächst einfach die Anzeigenserie und die Seite, die beworben werden soll, auswählen. Im weiteren Verlauf können Sie das Budget für die Kampagne festlegen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Arten. So können Sie ein Gesamtbudget für die komplette Laufzeit, aber auch ein Tagesbudget bestimmen. 

Ebenfalls definieren können Sie hier die Laufzeit der Kampagne. Sie können diese zudem vorplanen und erst an einem bestimmten Datum live schalten. Wichtig bei der Ermittlung der Kosten: Der Unterschied zwischen conversion-orientierten Kampagnen und solchen, die die Bekanntheit steigern. Erstere werden durch die erfolgreichen Verkäufe ermittelt. Bei einer Strategie, die auf mehr Traffic bzw. mehr Bekanntheit ausgerichtet ist, fallen Kosten pro Impression an. 

  1. Zielgruppenfestlegung 

 Im nächsten Schritt können Sie die Zielgruppe definieren. Ein enorm wichtiger Schritt. Hier sorgen Sie dafür, dass Ihre Werbeanzeigen auch an die korrekte Zielgruppe ausgespielt werden. Je präziser diese definiert wird, desto besser stehen also die Chancen auf eine erfolgreiche Kampagne. 

Für die Definition der Zielgruppe stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung. So können Sie zum Beispiel das Alter, Geschlecht, die Sprache oder auch den Wohnort definieren. Hilfreich: Ihnen wird permanent ein Überblick zur potenziellen Reichweite gezeigt. So können Sie nachvollziehen, wie viele User Sie in dieser Zielgruppe potenziell erreichen können. 

  1. Art der Platzierungen wählen

Definieren müssen Sie bei der Erstellung der Kampagnen auch die Art bzw. den Ort der Platzierung. Mit anderen Worten: Sie müssen festlegen, wo die Facebook Werbung konkret ausgespielt werden soll. Dabei können Sie zum Beispiel das jeweilige Gerät (mobil, Desktop oder beides) definieren. 

Ebenso ist es möglich, die Platzierung direkt für mehrere Plattformen festzulegen, diese nur an bestimmte Geräte auszuspielen oder diese in den Feeds sowie Messengern zu platzieren. 

  1. Brand Safety als Sicherheitsnetz

Für das Controlling der eigenen Werbekampagnen stellt Ihnen Facebook die sogenannte Brand Safety nur Verfügung. Mit dieser können Sie alle Inhalte ausschließen, die im Zusammenhang mit Ihrer Anzeige nicht angemessen sind. Zudem können Sie bestimmte Seiten oder Content-Typen sperren oder eigene Sperrlisten definieren. Eine Kostenbegrenzung können Sie in diesem Zuge ebenfalls einrichten. 

  1. Anzeige erstellen

Im letzten Schritt können Sie die Anzeige nun konkret erstellen. Dabei können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie bestimmen zuerst das Anzeigenformat und können anschließend die Inhalte der Anzeige definieren. Erstellen können Sie hier auch kurze Videos und Animationen, Slideshows oder Ähnliches. Als Unterstützung bietet Facebook zudem die Möglichkeit, auf bewährte Templates bzw. Schablonen zurückzugreifen. 

In 7 Schritten zur Facebook Werbung

Tipps für erfolgreiche Facebook Ads

Facebook bietet Ihnen unwahrscheinlich viele Möglichkeiten, Ihre Kampagnen zielgenau auszuspielen. Ein wenig Eigenarbeit ist aber dennoch erforderlich. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass die Ads kompakt und aufschlussreich gestaltet sind. Zudem sollten die Nutzer möglichst ohne Umwege und Hürden zu den weiterführenden Seiten wie Online-Shops gelangen. 

Unbedingt beachten sollten Sie bei der Erstellung der Facebook Ads die individuellen Vorgaben für die Anzeigenformate. Hier gibt es Abweichungen bei der zulässigen Textlänge, den möglichen Zeichen in den Titeln und Ähnlichem. Zudem sollten Sie das Budget das Werbekampagne, genau wie Ihre Zielgruppe, möglichst genau definieren. 

Wir raten Ihnen zudem dazu, die Ads mit Hilfe der Facebook Pixel intensiv zu tracken. Dies hilft Ihnen bei der stetigen Optimierung der Inhalte und Anzeigen. Zudem sollten Sie sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Paid Ads beschäftigen. Testen Sie verschiedene Einstellungen, werten Sie die Kampagnen aus und finden Sie so den optimalen Weg für Ihr Unternehmen. 

Denken Sie daran bei Ihrer Facebook Werbung

  • Ads sollten kompakt und aufschlussreich gestaltet sein 
  • Weiterleitungen zu Produkten und Co. sollten hürdenlos erfolgen 
  • Beachten Sie die Vorgaben für die einzelnen Facebook Ads bei der Erstellung 
  • Kalkulieren Sie das Budget genau 
  • Definieren Sie Ihre Zielgruppe so detailliert wie möglich 
  • Tracken Sie die Ads mit dem Facebook Pixel und Anzeigenmanager 
  • Testen Sie Funktionen und Möglichkeiten der Paid Ads aus 
  • Hören Sie nicht auf, die Facebook Ads stetig zu optimieren 

Unsere nächsten Seminartermine

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Fazit zur Facebook Werbung

Mit der Facebook Werbung können Sie innerhalb kürzester Zeit einen großen potenziellen Kundenkreis erreichen. Tagtäglich melden sich hunderte Millionen Nutzer auf der Plattform an - für Werbeanzeigen eine optimale Voraussetzung. Damit die Kampagnen von Erfolg gekrönt sind, sollten Sie jedoch strukturiert und geplant an diese herangehen. Wichtig ist zudem, die Anzeigen und Kampagnen laufend auszuwerten und zu optimieren. Tun Sie dies, finden Sie mit Facebook eine gute Möglichkeit, um Ihre Bekanntheit oder die Verkaufszahlen einzelner Produkte und Marken zu steigern. 

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Facebook Remarketing – Darum lohnt es sich

Facebook Remarketing, auch Facebook Retargeting genannt, gehört zu den „Phänomenen“, die viele Facebook Nutzer kennen, ohne das passende Hintergrundwissen aber nur schwer zuordnen können. Fragen wie „Woher weiß Facebook, dass ich gerade überlege, den Schuh XY zu kaufen?“ werden hier oft gestellt, wenn es darum geht, zu erkennen, weshalb eine bestimmte Anzeige gerade in der eigenen Timeline erscheint. Hinter dieser Art von Werbung steckt keine Zauberei, sondern Facebook Remarketing. Dass die Plattform weiß, für welche Produkte sich der Nutzer interessiert, liegt – vereinfacht ausgedrückt - an Cookies, die über den Besuch von Webseiten und das Anschauen bestimmter Artikel gesammelt wurden.

Definition

Facebook Remarketing ist eine spezielle Technik, auf die im Zusammenhang mit Online Maßnahmen gesetzt wird. Das Prinzip, das sich hierhinter verbirgt, ist schnell erklärt: Ein Kunde interessiert sich für ein bestimmtes Produkt und informiert sich über einen Online Shop, indem er die dazugehörige Artikelbeschreibung aufruft. Auf diese Weise werden – sofern sich der Interessent nicht durch Klicken dagegen entschieden hat – Cookies gespeichert. Diese wiederrum landen im Browser und sorgen dafür, dass der betreffende Artikel auf Facebook angezeigt werden kann, um eine Art „Erinnerungsfunktion“ zu nutzen.
Auch der psychologische Effekt, der in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt, sollte nicht unterschätzt werden. Denn: im Gegensatz zu Kampagnen, die weitestgehend frei gestaltet sind, ist das Facebook Remarketing individueller und persönlicher gestaltet. Vor allem diejenigen, die sich noch unschlüssig darüber sind, ob sie ein bestimmtes Produkt kaufen sollen oder nicht, lassen sich auf diese Weise oft umstimmen bzw. letztendlich überzeugen.

Übrigens: Facebook Remarketing wird von vielen Usern als deutlich weniger aufdringlich empfunden als andere Werbe-Maßnahmen. Einige sind für diese Art der Erinnerung sogar dankbar – zumindest dann, wenn sie darüber aufgeklärt sind, dass es sich um kein unseriöses Vorgehen, sondern tatsächlich „nur“ um das Verwerten von Cookies handelt, für das sie ihre Zustimmung erteilt haben. Hinzu kommt, dass hier in der Regel von einem gesteigerten Grundinteresse ausgegangen werden kann. Ansonsten hätte der User sich nicht im Online Shop ohnehin schon mit dem Artikel auseinandergesetzt.

Unsere passende Seminare zum Thema

Unser Blogbeitrag zu Facebook Remarketing hat Ihr Interesse in Facebook Marketing geweckt oder noch verstärkt? Dann ist das Facebook Marketing Seminar die optimale Lösung für Sie. Möchten Sie hingegen Ihr Know-How auch im Hinblick auf Social Media Marketing oder Online Marketing erweitern, dann ist unsere Social Media Marketing Seminar oder Online Marketing kompakt Seminar genau das Richtige.

Darum lohnt sich Remarketing…

Viele Experten raten in der heutigen Zeit dazu, auf den Online Marketing Faktor Remarketing zu setzen. Unter anderem deswegen, weil die Wahrscheinlichkeit, Kunden, die ein gewisses Grundinteresse an einem Artikel haben, noch umzustimmen, ohnehin hoch ist. Vor allem dann, wenn ein potenzieller Kunde bisher noch keine Erfahrungen mit dem werbenden Unternehmen machen konnte, ist im direkten Vergleich oft ein deutlicher Chancenanstieg auf einen Verkauf zu verzeichnen.
Die folgenden Gründe zeigen auf, weshalb es sinnvoll sein kann, auf Retargeting als Marketinginstrument zu setzen.

1. Der potenzielle Kunde befasst sich eingehender mit dem betreffenden Produkt
Beim Stöbern in Online Shops gilt für viele das berühmte Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn!“. Wie praktisch ist es also, dass Remarketing dafür sorgen kann, dass das eigene Unternehmen nach einiger Zeit wieder in Erinnerung gerufen und (zumindest im Idealfall) positiv wahrgenommen wird? Damit genau das gelingt, ist es natürlich wichtig, nicht zu offensiv vorzugehen, sondern das Facebook Remarketing als das zu nutzen, was es ist: eine nutzerfreundliche Erinnerung daran, noch einmal über den Kauf nachzudenken.

2. Potenzielle Kunden können noch genauer angesprochen werden
Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, potenzielle Kunden individueller anzusprechen als über das Facebook Remarketing. Hieraus ergibt sich unter anderem, dass das Geld, das in Werbezwecke investiert wird, besonders gut genutzt werden kann. Vor allem der Faktor der Effizienz spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Wer sich hier die Mühe macht, um via Targeting genaue Angaben zu Details, wie zum Beispiel Alter der Nutzer, Interessen und Co. zu machen, kann diesen Effekt noch besser nutzen. Diejenigen, die keine Lust oder keine Zeit haben, derart individualisiert vorzugehen, können auch eine professionelle Marketingagentur mit dem Targeting im Zusammenhang mit Facebook Remarketing beauftragen.

3. Eine bessere Conversion Rate
Mit Hilfe von Facebook Remarketing kann unter anderem auch die Conversion Rate verbessert werden – dies gilt natürlich vor allem dann, wenn die oben genannten Targeting Maßnahmen optimal ausgeführt wurden. Je individueller eine Anzeige an den Nutzer angepasst wurde, desto besser.

4. Facebook Remarketing kann dabei helfen, die eigenen Kunden besser kennenzulernen
Je länger Facebook Remarketing betrieben wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das werbende Unternehmen immer mehr über seine potenzielle Zielgruppe erfährt. Basierend auf den entsprechenden Daten kann dann Ausschau nach Menschen mit ähnlichen „Randdaten“ gesucht werden. Aus der Erkenntnis „Ich weiß, welcher Kundentyp sich für meine Produkte interessiert!“ kann dann schnell die weiterführende Frage „Wer könnte also noch Interesse an meinen Produkten haben?“ werden. Vielleicht gibt es eine bestimmte Region, in der die eigenen Artikel besonders gefragt sind? Vielleicht fühlen sich vor allem Menschen zwischen 20 und 30 Jahren angesprochen?
Nur weil die Gruppe, die nicht vom Retargeting betroffen war, das Unternehmen möglicherweise noch nicht kennt, bedeutet dies nicht, dass sie nicht ebenfalls interessiert sein könnte. Auf diese Weise kann viel über eine noch größere Zielgruppe und deren Eigenschaften herausgefunden werden.

Facebook Remarketing

Damit diese und weitere Vorteile jedoch genutzt werden können, ist es als Betreiber von Facebook Remarketing Maßnahmen besonders wichtig, die Details rund um die eigenen Anzeigen unter die Lupe zu nehmen. Wichtig ist es vor allem, weder zu unauffällig, noch zu aufdringlich in Erscheinung zu treten und so die „goldene Mitte“ zu finden. Wer es hier übertreibt, riskiert schlussendlich auch, dass das Image des eigenen Unternehmens leidet. Selbstverständlich kann eine Marketingagentur dabei helfen, gezielt vorzugehen und ein möglichst positives Bild beim potenziellen Kunden hervorzurufen. Je mehr Wert auf eine ansprechende Darstellung und die Auswahl der passenden (!) Produkte gelegt wird, desto besser.

Wie richtet man Facebook Remarketing ein?

Generell ist es nicht schwer, eine Facebook Remarketing Kampagne zu starten. Damit die entsprechenden Maßnahmen jedoch optimal genutzt werden können, ist es wichtig, sich nicht nur mit der folgenden Schritt für Schritt Anleitung, sondern auch mit den Rahmenbedingungen zur Kampagne, den Erwartungen der Zielgruppe, ihrer Ansprache usw. auseinanderzusetzen.

Schritt Nr. 1: Facebook Seite erstellen

Wer die Vorzüge einer Facebook Remarketing Kampagne nutzen möchte, braucht im ersten Schritt eine Facebook Fanseite für sein Unternehmen bzw. die betreffende Marke. Gleichzeitig muss eine eigene Webseite vorhanden sein, auf der die entsprechenden Cookies gesammelt werden.

Schritt Nr. 2: Der Werbeanzeigenmanager

Die Basis für Facebook Remarketing wird im Werbeanzeigenmanager gelegt. Wer hier Änderungen vornehmen möchte, braucht dementsprechend Admin-Rechte.

Schritt Nr. 3: Banner erstellen

Die Banner, die im Rahmen der Facebook Remarketing Kampagne genutzt werden, sollten gut aussehen, den Nutzer ansprechen und der eigenen Corporate Identity entsprechen. Weiterhin gilt es, besondere Richtlinien – zum Beispiel das Verhältnis zwischen Bild und Text – zu beachten. Alle Infos hierzu können auch in den Facebook Richtlinien nachgelesen werden.

Schritt Nr. 4: Zielgruppe festlegen

Das Festlegen der Zielgruppe („Custom Audience“) erfolgt ebenfalls über den Werbeanzeigenmanager. Nachdem die entsprechenden Angaben erstellt wurden, zeigt das System einen Code an.

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Schritt Nr. 5: Code nutzen

Der in Schritt 4 erwähnte Code muss nun auf der eigenen Webseite eingesetzt werden. Hierzu wird er kopiert und an der entsprechenden Stelle eingesetzt.
Wenn die Zielgruppe ausreichend viele Mitglieder hat, kann sie angelegt und mit einem Namen versehen werden. Zudem ist es auch möglich, die besagte Gruppe noch weiter zu beschreiben.

Schritt Nr. 6: Weitere Details festlegen

Ein besonderer Vorteil von Facebook Remarketing sind die individuellen Einstellungsmöglichkeiten. So haben die Nutzer jetzt die Möglichkeit, weitere Details festzulegen, indem sie beispielsweise entscheiden, ob alle Besucher oder lediglich die Besucher bestimmter Artikel erinnert werden sollen. Zudem besteht an dieser Stelle auch die Möglichkeit, zu entscheiden, wie lang bzw. über wie viele Tage erinnert werden soll.

Schritt Nr. 7: Kampagne erstellen

Nun ist es endlich an der Zeit, die Werbekampagne zu erstellen. Der dazugehörige Button befindet sich im Facebook Menü direkt neben der Zielgruppe. Alle wichtigen Details werden über das Menü abgefragt. So hat der Nutzer die Möglichkeit, Kampagnendauer, Budget pro Tag und weitere Faktoren festzulegen. Im letzten Schritt muss der Banner (s. Punkt 3) noch hochgeladen werden.

Schritt Nr. 8: Warten

Wie auch im Zusammenhang mit anderen Werbeanzeigen via Facebook werden auch die Facebook Remarketing Kampagnen eingereicht und müssen abgesegnet werden. Dieser Vorgang nimmt meist nicht viel Zeit in Anspruch. Meist dauert es nur wenige Minuten bis die Kampagne geschaltet wird. (Ausnahme: Die Kampagne entspricht nicht den Facebook Werberichtlinien. In diesem Fall muss nachgearbeitet werden.)

Zusatztipp: Mit der Lookalike Audience bietet Facebook eine interessante Möglichkeit, noch mehr Menschen, die sich für die eigenen Produkte interessieren, anzusprechen. Hierbei handelt es sich um eine Personengruppe, die die Homepage zwar noch (?) nicht besucht hat, aber denjenigen, die hier schon gestöbert haben, sehr ähnlich ist.

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Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Facebook Advertising

Wer eine Facebook Seite betreibt und sich fragt, wie er diese möglicherweise etwas sichtbarer machen kann, stößt schnell auf das Facebook Advertising. Hierbei handelt es sich um eine Form von Werbung, mit deren Hilfe unter anderem der Bekanntheitsgrad in dem sozialen Netzwerk unterstützt werden soll.  

Doch für wen lohnt es sich überhaupt, in Facebook Advertising zu investieren? Und worauf sollte beim Erstellen von Kampagnen und Co. geachtet werden? 

Definition 

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei Facebook Advertising um Maßnahmen, die genutzt werden können, um die eigene Facebook Seite bekannter zu machen. Facebook bietet in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, Kampagnen zu erstellen, die genau dieses Ziel fokussieren. Werden die Einstellungen besagter Kampagne optimal an die Zielgruppe angepasst, kann Facebook Advertising unter anderem zu mehr Followern verhelfen und zu mehr Reaktionen auf die entsprechenden Posts führen.  

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Für wen lohnt sich Facebook Advertising? 

Grundsätzlich handelt es sich bei Facebook Advertising um eine Form von Marketing, die sowohl von kleinen als auch von großen Unternehmen genutzt werden kann – und zwar weitestgehend unabhängig von der jeweiligen Branche. Dementsprechend lohnt sich Facebook Advertising für alle, die ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten. Damit dieses Ziel jedoch auch auf der Basis eines überzeugenden Preis-Leistungsverhältnisses erreicht wird, ist es wichtig, nicht nur „irgendwie“, sondern individuell zu werben.  

Dies bedeutet in erster Hinsicht, dass die jeweilige Kampagne auch an die Zielgruppe des Unternehmens angepasst sein muss (s. a. „Tipps“).  

Facebook Advertising

Welche Werbeformate gibt es?  

Im Laufe der Zeit sind die Möglichkeiten, die sich mit Hinblick auf individuelles Werben auf Facebook ergeben, deutlich vielseitiger geworden. In dem sozialen Netzwerk geht es schon lange nicht mehr nur darum, klassische Anzeigen zu schalten. Die folgenden Werbeformate sind besonders beliebt, wenn es darum geht, seine eigene Zielgruppe möglichst effektiv zu erreichen:  

  • Image Ads 

Dieses Werbeformat eignet sich vor allem dann, wenn der Fokus vor allem auf der bildlichen Darstellung liegt. Frei nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte!“ kann es sich in vielen Fällen lohnen, hauptsächlich auf das jeweilige Design zu setzen. Auch besondere Aktionen kommen mit dem passenden Bild als „Catcher“ oft gut zur Geltung. 

  • Video Ads 

Bewegte Bilder stellen auch in den Sozialen Netzwerken immer noch eine beliebte Abwechslung dar. Sie tauchen in der Timeline als Highlights auf und können – je nach individueller Gestaltung – die Aufmerksamkeit des Adressaten fesseln.  

  • Messenger Ads 

Die entsprechenden Werbebotschaften werden in diesem Fall per Messenger versendet. Selbstverständlich steckt hierhinter ein System. Immerhin wäre es wenig zielführend, die Werbebotschaften an „irgendwen“ zu versenden. Adressaten sind in der Regel die Personen, die die betreffende Seite auch geliked haben bzw. hier aktiv sind.  

  • Event Ads 

Mit Hilfe von Event Ads soll auf spezielle Veranstaltungen eines Unternehmens hingewiesen werden. Der Begriff „Veranstaltung“ bzw. „Event“ ist hier jedoch breitgefächert. Denn: auch für die Veröffentlichung eines Albums oder eines neuen Produkts kann ein virtuelles Event angelegt werden. Der Fantasie sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt.  

  • Job Ads 

Auch eine Stellenanzeige kann als Werbung dienen. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn sich das Unternehmen über ein positives Image freuen kann und die betreffende Anzeige potenzielle Mitarbeiter/-innen in spe auf sympathische Weise anspricht.  

Die Liste an Werbeformaten, auf die im Zusammenhang mit Facebook zurückgegriffen werden kann, ist lang und wird sicherlich auch in Zukunft noch erweitert werden. Wer sich dementsprechend auf der Suche nach einer Möglichkeit befindet, seine Erfolge in den Bereichen Social Media weiter auszubauen, sollte sich fragen, wie er die Individualität seiner Marketingmaßnahmen noch weiter unterstreichen kann.  

Grundsätzlich ist immer wichtig, dass die Werbeformate an das Ziel und den Inhalt der Anzeige angepasst werden. Nur so kann das volle Potenzial dieser Marketingmaßnahme auch tatsächlich wirken.  

Welche Targetingmöglichkeiten gibt es?

Die Nutzung unterschiedlicher Targetingmöglichkeiten bietet den betreffenden Unternehmen die Chance, ihre Werbekampagnen noch zielgerichteter werden zu lassen. Oder anders: wer Facebook Advertising betreibt, kann über eine einfache Menüführung festlegen, wem die betreffenden Inhalte angezeigt werden sollen.  

Zu den wichtigsten Details, die hierbei abgefragt werden, gehören die folgenden Punkte: 

  • demografische Angaben 
  • Interessen, wie zum Beispiel Gruppen, Hobbys, Likes usw. 
  • der Wohnort 
  • das Geschlecht und das Alter 
  • der Beziehungsstatus 
  • (sofern angegeben) der Arbeitsplatz. 

Basierend auf diesen Angaben fällt es meist leicht, den klassischen „Durchschnittskunden“ zu beschreiben. Es ist durchaus sinnvoll, in die Erstellung und in den Feinschliff der Kampagne ein wenig Zeit zu investieren. Je genauer alle Details festgelegt werden, desto erfolgversprechender ist letztendlich auch das Facebook Advertising. 

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, sich beim Erstellen der Kampagnen rund um Facebook Advertising von einer professionellen Marketingagentur helfen zu lassen.  

Unsere Seminare zum Thema Social Media Marketing 

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Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Tipps für die Umsetzung

Die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Facebook Advertising zeigen, sind vielseitig. Umso wichtiger ist es, die folgenden Tipps zu beachten, um auch wirklich das Maximum aus den einzelnen Marketingaktionen herausholen und von einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis profitieren zu können:  

1. Ein Ziel festlegen 

Wer erfolgreich sein möchte, sollte besagten Erfolg auch messen können. Dies gelingt jedoch nur dann, wenn ein Ziel festgelegt wurde. Was soll mit den Werbemaßnahmen erreicht werden? Mehr Reaktionen? Mehr Follower? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes?  

2. Kampagnen überwachen 

Kampagnen sind nicht in Stein gemeißelt. Sollte sich im Laufe der Zeit zeigen, dass ein bestimmtes Vorgehen nicht funktioniert, spricht nichts dagegen, nachzujustieren 

3. Targeting Möglichkeiten ausnutzen 

Wie bereits im Abschnitt „Welche Targetingmöglichkeiten gibt es?“ beschrieben, lassen sich Kampagnen individuell anpassen. Genau diese einzelnen Punkte gilt es, auch zu nutzen, um die eigene Zielgruppe noch besser zu erreichen und – im schlimmsten Fall – kein Geld zu verschwenden.  

4. Ansprechende Bilder und Texte nutzen 

Damit Interessenten auf eine Anzeige klicken, muss diese ansprechend gestaltet sein. Daher ist es wichtig, hier keine Kompromisse einzugehen und Beiträge zu schaffen, die Lust auf mehr machen. Auch der Bereich der Emotionen sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Allzu auffälliges und übertriebenes Clickbait wird jedoch ebenfalls nicht gern gesehen. Es gilt, den „goldenen Mittelweg“ zu finden.  

5. Kampagnen analysieren 

Facebook bietet viele Möglichkeiten, wenn es darum geht, den Erfolg von Kampagnen nachzuhalten. Gerade dann, wenn regelmäßig geschaltet werden soll, ist es wichtig, die letzten Werbemaßnahmen mit Hinblick auf ihren Erfolg (oder Misserfolg) zu überprüfen, um so gegebenenfalls für die Zukunft zu lernen.  

Fazit: Facebook Advertising kann - sofern es akribisch und korrekt betrieben wird -  die eigene Seite sichtbarer machen. Damit genau das jedoch funktioniert, ist es umso wichtiger, die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk mit Hinblick auf Kampagneneinstellungen und Co. anbietet, auch zu nutzen und die eigenen Erfolge regelmäßig zu kontrollieren.  

Erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit Facebook Advertising!

Unsere Experten der Digitalagentur milaTEC helfen Ihnen gerne bei der Konzeption und Umsetzung zielorientierter Facebook-Kampagnen! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

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Facebook Messenger Ads

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Werbung auf Facebook und Instagram gehört schon seit längerer Zeit zu den erfolgreichsten Werbemaßnahmen. Sie ermöglicht eine Verbesserung der Reichweite und stellt eine gute Möglichkeit zur Kommunikation mit der Zielgruppe dar. Milliarden Nutzer weltweit verbinden sich beispielsweise über den Messenger mit ihrem Lieblingsunternehmen und liebsten Marken. Seit Kurzem steht ein weiteres Format für Werbeanzeigen auf Facebook allen Unternehmen zur Verfügung: Facebook Messenger Ads. Dabei können zwei Arten von Anzeigen genutzt werden: Messenger Ads und Sponsored Messages.

(1) Messenger Ads

Messenger Ads werden in der mobilen Version auf der Startseite des Messengers eingeblendet. Tippen Personen auf eine angezeigte Werbung, öffnet sich im Browser beispielsweise die Webseite bzw. der Onlineshop des Unternehmens. Die Anzeigen können dabei jedoch nur in Verbindung mit Anzeigen im Newsfeed gebucht werden und sind diesen vom Format her sehr ähnlich. Die Anzeigen im Messenger werden zwischen den einzelnen Chats eines Nutzers angezeigt. An den Bildgrößen ändert sich bei der Erstellung von Messenger Ads im Vergleich zu Anzeigen für den Newsfeed nichts. Nutzer können unerwünschte Werbung auch nicht dauerhaft ausschalten, sondern nur verbergen. Um Messenger Ads zu buchen, muss der Ad Manager oder der Power Editor geöffnet werden. Als Ziel kann anschließend „Traffic“ oder „Conversion“ ausgewählt werden, als Placement wird der Messenger angeklickt. Um bei der Ausführung im Messenger direkt einen neuen Chat zu beginnen, muss unter „Ziel“ der Messenger gewählt werden, alternativ kann eine Webseite angegeben werden. Um einen Chat zu beginnen, muss dieser vorher noch angelegt werden. Wie dies funktioniert, wird unter Punkt (2) Sponsored Messages dargelegt.

Messenger Ads
Lehrgang Facebook Marketing

(2) Sponsored Messages

Sponsored Messages werden dem User direkt als persönliche Nachricht zugeschickt. Eine Sponsored Message kann jedoch nur verschickt werden, wenn zuvor Kontakt zwischen dem User und dem Unternehmen bestanden hat. Die Zielgruppe wird also größer, je mehr Kunden Ihr Unternehmen per Facebook kontaktieren. Für die Erstellung von Sponsored Messages legen Sie daher diese Nutzer als Custom Audience an. Dazu muss das Dialogfeld zum Anlegen einer Custom Audience geöffnet und anschließend „Engagement“ ausgewählt werden. Daraufhin wählen Sie die Facebook-Seite als Quelle und schließlich Ihre Zielgruppe aus. Im Fall von Sponsored Messages muss dies „Personen, die eine Nachricht an deine Seite gesendet haben“ sein, da nur diesen eine Sponsored Message direkt zugeschickt werden kann. Custom AudienceDarauf folgen die gewohnten Schritte zur Anzeigenerstellung. Als Alternative können auch Sponsored Messages an Personen versandt werden, deren Kontaktdaten über einen Upload von Kundendaten in einer Facebook Custom Audience angelegt wurden. Die Höhe der Anzeigenkosten richten sich bei Sponsored Messages nach den Impressions.

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Dank Facebook Ads zu mehr Erfolg?

Facebook Ads sind nicht nur etwas für echte Marketing-Profis! Auch Neueinsteiger oder kleine Unternehmen können mit Facebook Werbeanzeigen einiges erreichen. Hierbei zeigt sich oft: Wer nicht in Werbung in sozialen Netzwerken investiert, droht, in der Masse der Mitbewerber unterzugehen.

Wer sich daher etablieren und gerade auch auf Facebook seine Möglichkeiten nutzen möchte, sollte seinen Fokus unter anderem auf den Faktor Facebook Ads lenken. Mit den passenden Kampagnen kann nicht nur die eigene Reichweite, sondern auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gesteigert werden.

Denn: die Auswirkungen der Einschränkungen der organischen Reichweite zeigen sich nicht nur Marketingexperten jeden Tag aufs Neue. Wer in den Köpfen seiner (potenziellen) Kunden präsent sein möchte, kommt um bezahlte Facebook Werbung nicht mehr herum. Doch Vorsicht! Werbung ist nicht gleich Werbung. Viele Nutzer schalten Kampagnen, ohne sich ausgiebig mit den entsprechenden Möglichkeiten und individuellen Einstellungsmöglichkeiten zu befassen. Nur dann, wenn die Facebook Ads auch wirklich an die betreffende Zielgruppe angepasst wurden, profitiert der Werbetreibende maximal.

Doch was gilt es eigentlich zu beachten? Wie kann Facebook Ads effektiv eingesetzt werden?

Im Mittelpunkt der Facebook Ads: Kennen Sie Ihre Zielgruppe?

Im ersten Schritt im Zusammenhang mit Facebook Ads gilt es festzulegen, wer die entsprechende Kampagne überhaupt in seiner Timeline sehen soll. Hier gilt es dann, nicht nur „Randinformationen“ anzugeben, wie zum Beispiel:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Wohnort

Es lohnt sich, bei den Zielgruppeneigenschaften noch ein wenig spezifischer zu werden. Vielleicht sind für Ihre Belange ja vor allem Menschen interessant, die sich selbstständig gemacht haben? Oder Personen, die sich für ein bestimmtes Themengebiet interessieren?

Die Möglichkeiten im Zusammenhang mit den Angaben zur jeweils passenden Zielgruppe sind sehr groß. Dementsprechend lohnt es sich immer, hier ein wenig Zeit in die Zielgruppenforschung zu investieren. Je genauer Sie den Personenkreis im Vorfeld festlegen, umso effektiver werben Sie.

Facebook Ads erstellen: Welche Möglichkeiten bietet der jeweilige Kampagnentyp?

Gerade dann, wenn Sie zum ersten Mal auf Facebook werben, erkennen Sie schnell, wie vielseitig die entsprechenden Kampagnen sein können. Genau diese Vielseitigkeit erlaubt es, gezielt nach eigenen Vorgaben zu werben.

Am jeweils konkreten Beispiel festgemacht bedeutet dies, dass es sinnvoll ist:

  • einzelne Beiträge zu bewerben, wenn ein Post besonders interessant für die jeweilige Zielgruppe sein könnte (hier eignen sich beispielsweise Gewinnspiele hervorragend)
  • die komplette Seite hervorzuheben, wenn der Bekanntheitsgrad weiter gesteigert werden soll
  • die Installationen und Interaktionen einer App zu erhöhen, wenn dieses Feature neu angeboten wird
  • für eine Veranstaltung zu werben, wenn ein Event als besondere Marketingmaßnahme in den Fokus gerückt werden soll
  • ein Angebot beispielsweise im Rahmen einer besonderen Aktion noch weiter bekannt zu machen.

Kurz gesagt: Passen Sie Ihre Kampagne immer an die entsprechend aktuelle Zielsetzung an und zögern Sie auch nicht, hier weitere Veränderungen vorzunehmen, falls sich die Rahmenbedingungen geändert haben sollten.

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Facebook Ads und der direkte Verkauf

Oft geht es bei Facebook Kampagnen nicht nur um Klickzahlen und den Bekanntheitsgrad einer Marke, sondern auch darum, neue Produkte zu verkaufen. In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, sich für den Kampagnentyp zu entscheiden, mit dessen Hilfe die Conversions gesteigert werden können. Im Rahmen der entsprechenden Maßnahmen können Produkte und Dienstleistungen, sowie deren Preise, einer größeren Zielgruppe zugänglich gemacht werden.

Hin und wieder lohnt es sich auch, hier auf das allgemeine Sortiment zu verweisen, ohne bestimmte Aktionen in den Fokus zu rücken.

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Facebook Ads und die Frage nach dem Budget

Keine Frage: Werbung – auch auf Facebook – kostet Geld. Wie viel Geld Sie jedoch bei Ihren Facebook Ads letzten Endes ausgeben möchten, bleibt Ihnen selbst überlassen. Das System ist weitestgehend transparent und erlaubt es dementsprechend, die Ausgaben der Kampagnen zielgerichtet zu steuern.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, entweder das Budget, das pro Tag ausgegeben werden soll oder die Summe für die komplette Kampagne anzugeben. In diesem Schritt geben Sie übrigens auch an, von wann bis wann die Werbemaßnahme laufen soll. Hier lohnt es sich, verschiedene Summen und Laufzeiten auszuprobieren und zu kontrollieren, wie sich diese „Spielerei“, gerade im Hinblick auf die gewählte Zielgruppe, auf die mögliche Reichweite auswirkt.

Der Vorteil: Das „Schlimmste“, was passieren kann, ist, dass nicht das maximale Potenzial der Anzeige ausgeschöpft wird. Facebook bucht jedoch – sofern ein maximaler Betrag als Limit eingegeben wurde – auch immer nur diese Summe von Ihrem Konto ab.

Facebook Ads Budget

Stimmen Sie Ihre Facebook Ads auf Ihre Zielgruppe ab!

Auch im Hinblick auf die Einblendungszeit der Werbung ist es sinnvoll, seine Zielgruppe zu kennen. Wann sind die meisten Ihrer Kunden online? Wenn Sie dies wissen, können Sie angeben, dass die Kampagne nicht über den kompletten Tag hinweg, sondern lediglich zu bestimmten Zeiten eingeblendet werden soll. Somit investieren Sie wiederrum effektiver.

Außerdem kann die entsprechende Werbeanzeige zu guter Letzt auch noch mit Bildern individualisiert werden. Vergleichen Sie am besten die Ihnen zur Verfügung stehenden Darstellungsvarianten miteinander und achten Sie auch immer auf eine ausreichende Bildgröße.

Facebook Ads Zielgruppe

Warten bis zur Freischaltung der Facebook Ads

Der Themenbereich „Facebook Ads“ ist unglaublich komplex und bietet dem Nutzer viele Möglichkeiten der individuellen Darstellung und Präsentation.

Haben Sie nun alle Bestandteile Ihrer Kampagne ausgewählt, Start- und Enddatum sowie Budget festgelegt, ist es nun an der Zeit, die Kampagne zur Genehmigung abzusenden.

Facebook überprüft nun, ob diese den Richtlinien entspricht, beispielsweise bezüglich des Text-Bild-Verhältnisses. Danach – wenn alles passt – wird die Werbung freigegeben.

Für wen sind Facebook Ads geeignet?

Generell gilt, dass es mit Facebook Ads möglich ist, weitaus mehr potenzielle Kunden zu erreichen, als über die organische Facebook-Reichweite. Dennoch ist es wichtig, die Werbung optimal an die Zielgruppe anzupassen, um die entsprechenden Vorteile auch nutzen zu können.

Wer sich ein wenig Zeit nimmt und seine Einstellungen diesbezüglich optimiert, profitiert unter anderem von:

  • einer deutlich gesteigerten Reichweite
  • individuellen Einstellungs- und Änderungsmöglichkeiten
  • der Möglichkeit, die Ausgaben der Kampagnen genau kontrollieren zu können
  • durch Veränderungen der Kampagne schnell auf Trends und neue Angebote reagieren zu können.

Dennoch sind Facebook Ads kein Garant für einen nachhaltigen Erfolg. Wer hier von seinem eingesetzten Werbebudget profitieren möchte, sollte sich sowohl über seine Ziele als auch seine Zielgruppe bewusst sein. Ansonsten ist das Risiko hoch, zu viel Geld für zu wenige Likes, Abonnenten oder Käufe auszugeben. Wie immer gilt es auch im Hinblick auf Social Media, verantwortungsvoll mit dem zur Verfügung gestellten Werbe- und Marketingbudget umzugehen. Wird diese „Hauptregel“ befolgt, so sind Facebook Ads für jeden Gewerbetreibenden mit Wachstumsambitionen zumindest eine interessante Option.

Anzeigen gestalten – So wird Ihre Werbung erfolgreich

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Anzeigen umgeben uns überall. Egal ob im TV, auf der Straße, oder im Auto über das Radio. Sie sind bestens geeignet, um eine im Vorfeld definierte Zielgruppe zu erreichen und den Erfolg eines Unternehmens zu skalieren.

Besonders Online-Anzeigen werden immer effektiver. Das liegt zum einen daran, dass hier unglaublich viele Informationen über den Empfänger gesammelt werden und dieser so spezifisch targetiert werden kann. Zum anderen haben wir unser Smartphone ständig in der Hosentasche und können so rund um die Uhr mit Werbung bespielt werden.

Gute Online-Anzeigen können eine hohe Reichweite haben. Es gibt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Anzeige jedoch einige Fallstricke. Damit Sie diesen nicht zum Opfer fallen, finden Sie hier einen Überblick über verschiedene Anzeigenformate.

Welche Arten von Anzeigen gibt es?

In diesem Artikel möchten wir Ihnen die drei dominierenden Arten von Online-Anzeigen vorstellen: Facebook Anzeigen, Google Anzeigen und Bannerwerbung. Mit ihnen wird, bei richtiger Planung und Gestaltung, ein überdurchschnittlich großes Publikum erreicht.

1. Facebook Anzeigen

Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt. Es finanziert sich über Werbeeinnahmen, also das Schalten von Anzeigen. Facebook Ads sind besonders deshalb interessant, da die Nutzer viele Informationen über sich preisgeben.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Facebook weiß unglaublich viel über seine Nutzer. Dem Netzwerk ist in der Regel bekannt, wie alt man ist, wo man herkommt, welche Sprachen man spricht, mit wem man sich vernetzt hat und noch viel mehr.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Über die Analyse der gelikten Webseiten und beigetretener Gruppen lassen sich darüber hinaus Interessen ableiten. Es ist beispielsweise möglich, eine Online-Anzeige gezielt nur jenen anzuzeigen, die einen Hund besitzen, aus Düsseldorf kommen und 25 Jahre alt sind. Dies gibt Werbetreibenden die Möglichkeit, die Werbeanzeigen sehr genau auf die Zielgruppe auszurichten.

Anzeigen im Facebook Newsfeed

Abgerechnet wird üblicherweise für jeden Klick, jeden Like, oder jede im Vorfeld definierte Interaktion mit Ihrer Webseite oder Fanpage. Sie legen ein Tagesbudget oder ein Laufzeitbudget für die gesamte Dauer der Anzeige fest. Wie viel ein Klick kostet, hängt anschließend von der herrschenden Konkurrenz, sowie der Qualität Ihrer Anzeige ab. Je mehr Klicks und Interaktionen Sie erhalten, desto weniger müssen Sie pro Besucher zahlen.

2. Google Anzeigen

Wer bei Google eine Anzeige schalten möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Unternehmen nutzen Google AdWords, um dort Menschen zu bewerben, die einen im Vorfeld definierten Suchbegriff in die Suchmaske eintippen. Das erfolgt über das sogenannte Such-Netzwerk. Google Anzeigen werden über den organischen Suchbegriffen dargestellt.

Google Anzeigen

Gibt beispielsweise jemand den Suchbegriff „Bestes Hundefutter für Labradore“ ein, können Sie eine Anzeige schalten, die zu dieser Suchanfrage passt.

Über Google AdWords haben Sie zudem die Möglichkeit, Anzeigen im Display-Netzwerk zu buchen. Das Display-Netzwerk besteht aus einer Reihe von Webseiten, die sich über den Dienst Google AdSense bereiterklärt haben, ihren Besuchern Anzeigen auszuspielen.

Sollten Sie zum Beispiel auch hier Werbung zum Thema Hundefutter schalten wollen, erstellen Sie die Anzeige und Google zeigt sie auf relevanten Webseiten an. Entscheidend dafür, wer diese Anzeigen sieht, ist zum einen das behandelte Thema der Webseite und zum anderen die Historie des jeweiligen Webseitenbesuchers.

Wer bei Google Anzeigen schaltet, zahlt in der Regel für jeden Klick. Der Klickpreis kann von Ihnen selbst definiert werden. Die Werbeplätze werden anschließend an denjenigen vergeben, der das höchste Gebot abgegeben und die beste Anzeige erstellt hat.

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Legende:
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Leider ausgebucht.

3. Banner Anzeigen

Das Online-Äquivalent zur Plakatwerbung ist die Bannerwerbung. Hier entwerfen Sie ein Banner und platzieren dieses anschließend auf einer Webseite. Die Auswahl der Werbefläche können Sie selbst vornehmen. Treten Sie dazu in Kontakt mit Webseitenbetreibern und unterbreiten Sie ein Angebot. Viele Seitenbetreiber, etwa von Magazinen und Zeitungen, stellen Mediadaten zur Verfügung, denen Sie die Preise für die Platzierung Ihrer Bannerwerbung entnehmen können.

Banner Anzeige

Falls Ihnen das zu mühselig ist, gibt es einige Netzwerke, die als Marktplatz fungieren und Angebot und Nachfrage zusammenführen. Auch über Google AdWords ist das möglich, jedoch müssen Sie hier Google bei der Auswahl der Webseiten vertrauen.

Bei Bannerwerbung ist das Design entscheidend. Das Banner sollte ansprechend gestaltet sein und eine Handlungsaufforderung enthalten, um möglichst gut zu konvertieren. Üblicherweise wird pro 1000 Impressionen (CPM = Cost per Mille) bezahlt. Wird Ihr Banner einem Besucher angezeigt, so zählt dies als Impression.

So finden Sie heraus, welche Art der Anzeige für Sie geeignet ist

Bei den vielen verschiedenen Anzeigenarten kann man schnell den Überblick verlieren. Um die für Sie geeignete zu finden, ist es wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Dazu gehören personenbezogene Daten, wie das Alter, Geschlecht und die Herkunft, sowie Interessen und Hobbys. Je mehr Informationen Sie gesammelt haben, desto genauer wissen Sie, wo und wie Sie die Menschen erreichen können.

Vorteile von Google Anzeigen

Google Ads konvertieren in der Regel sehr gut. Das liegt daran, dass es sich hier um sogenanntes Pull-Marketing handelt. Sie ziehen jemanden, der bereits Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung hat, zu Ihrem Angebot. Wer beispielsweise in die Google Suchmaske „Hundefutter kaufen“ eingibt, hat bereits den Geldbeutel gezückt. Jetzt müssen Sie ihn nur noch davon überzeugen, das Geld bei Ihnen und nicht Ihrer Konkurrenz zu lassen. Google Ads sind also in Märkten interessant, wo bereits eine Nachfrage nach einem bekannten Produkt besteht.

Vorteile von Facebook Anzeigen

Facebook gibt Ihnen Zugriff auf eine gigantische Datenbank an Informationen. Diese ermöglicht es Ihnen, Ihre Zielgruppe genau anzusprechen. Sie können beispielsweise für Frauen und Männer unterschiedliche Online-Anzeigen erstellen. Auch für Kunden über und unter 30 Jahren können verschiedene Ads ausgespielt werden.

Auf Facebook sind die Menschen jedoch meist weniger kaufbereit, sondern wollen sich mit Freunden vernetzen. Wenn Sie hier eine Anzeige schalten, müssen Sie zunächst die Aufmerksamkeit des Kunden erhaschen und ihn anschließend durch den Kaufprozess begleiten.

Vorteile der Banner Anzeigen

Mit der Hilfe von Bannern können Sie innerhalb eines kleinen Zeitfensters eine große Menge an Menschen erreichen. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn Sie ein Produkt anbieten, das für den Großteil der Bevölkerung von Interesse ist. Zudem hilft großflächige Bannerwerbung dabei, eine Marke in den Köpfen der potentiellen Kunden zu etablieren. Hinzu kommt hierbei, dass Bilder Emotionen gut transportieren. Das verspricht einen größeren Erfolg als bei einer reinen Textanzeige.

So gestalten Sie eine gut konvertierende Anzeige

Bei der Gestaltung einer Anzeige kann man viele Fehler begehen, die bares Geld kosten. Damit dies nicht geschieht, sollte man einem festen Ablauf für die Erstellung einer Anzeige folgen:

Schritt 1: Definieren Sie eine Zielgruppe

Bevor Sie sich Gedanken über die Anzeige machen, sollten Sie sich genau überlegen, wer Ihre Zielgruppe ist. Jeder Klick und jede Impression kostet Geld. Eine Anzeige mit positiver Rendite können Sie nur dann schalten, wenn die Empfänger auch potenzielle Kunden sind. Entwerfen Sie das Profil eines typischen Kunden, das so detailliert wie möglich ist. Dabei hilft Ihnen beispielsweise der DIM Persona Profiler. Machen Sie sich vor allem Gedanken darüber, worauf Ihre Käuferschaft besonders viel Wert legt.

Schritt 2: Analysieren Sie die Konkurrenz

Werfen Sie einen Blick auf die Anzeigen Ihrer Konkurrenten. Welche Aspekte des Produktes oder der Dienstleistung werden von ihnen explizit beworben? Wie können Sie sich von ihnen differenzieren? Arbeiten Sie im Zuge dessen Ihre Unique Sellingpoints (USP) aus.

Schritt 3: Entwerfen Sie eine erste Anzeige

Ihre Anzeige hat nur ein Ziel, nämlich einen Klick zu erzeugen. Sie wollen Besucher auf Ihre Website oder zu Ihrem Angebot locken. Damit dies geschieht, müssen Sie in erster Linie für Aufmerksamkeit sorgen. Um dies zu schaffen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten:

  • Schreiben Sie Kernwörter fett
  • Klammern Sie [wichtige] Wörter eckig ein
  • Großbuchstaben SINNVOLL eingesetzt entfalten Wirkung
  • Setzen Sie einen farbigen Rahmen um Ihre Anzeige
  • Schaffen Sie Dringlichkeit
  • Differenzieren Sie sich von der Konkurrenz

Schritt 4: Messen Sie den Erfolg

Einer der Vorteile von Online-Anzeigen ist, dass Sie genau festhalten können, welchen Erfolg sie hatten. Messen Sie ihn unbedingt. Nur wenn Sie genau wissen, was Sie für Werbung ausgegeben haben und wie viele Verkäufe, Leads und Besucher daraus resultierten, können Sie eine Bilanz ziehen und Ihre Rendite bestimmen.

Schritt 5: Verbessern Sie Ihre Anzeige

Kaum eine Anzeige ist gleich zu Beginn perfekt und kein Ratgeber wird Ihnen die Arbeit des Testens und Feinjustierens abnehmen können. Versuchen Sie von Zeit zu Zeit kleine Änderungen an Ihren Werbeanzeigen vorzunehmen und halten Sie die Ergebnisse fest. Sollte sich die Resonanz auf Ihre Anzeige verbessern, so behalten Sie die Änderungen bei. Ansonsten probieren Sie etwas Neues. So können Sie Ihre Ads Schritt für Schritt optimieren.

Fazit

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Anzeigen im Internet zu schalten. Alle Arten der Anzeigenwerbung haben ihre Daseinsberechtigung. Ob das jeweilige Anzeigenformat für Sie profitabel ist oder nicht, hängt in erster Linie von Ihrem Produkt, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Vorgehen ab.

Häufig ist es ein Prozess, bis eine funktionierende Anzeige entworfen und den richtigen Menschen ausgespielt wird.