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Facebook Messenger Ads

Facebook Messenger Ads
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Werbung auf Facebook und Instagram gehört schon seit längerer Zeit zu den erfolgreichsten Werbemaßnahmen. Sie ermöglicht eine Verbesserung der Reichweite und stellt eine gute Möglichkeit zur Kommunikation mit der Zielgruppe dar. Milliarden Nutzer weltweit verbinden sich beispielsweise über den Messenger mit ihrem Lieblingsunternehmen und liebsten Marken. Seit Kurzem steht ein weiteres Format für Werbeanzeigen auf Facebook allen Unternehmen zur Verfügung: Facebook Messenger Ads. Dabei können zwei Arten von Anzeigen genutzt werden: Messenger Ads und Sponsored Messages.

(1) Messenger Ads

Messenger Ads werden in der mobilen Version auf der Startseite des Messengers eingeblendet. Tippen Personen auf eine angezeigte Werbung, öffnet sich im Browser beispielsweise die Webseite bzw. der Onlineshop des Unternehmens. Die Anzeigen können dabei jedoch nur in Verbindung mit Anzeigen im Newsfeed gebucht werden und sind diesen vom Format her sehr ähnlich. Die Anzeigen im Messenger werden zwischen den einzelnen Chats eines Nutzers angezeigt. An den Bildgrößen ändert sich bei der Erstellung von Messenger Ads im Vergleich zu Anzeigen für den Newsfeed nichts. Nutzer können unerwünschte Werbung auch nicht dauerhaft ausschalten, sondern nur verbergen. Um Messenger Ads zu buchen, muss der Ad Manager oder der Power Editor geöffnet werden. Als Ziel kann anschließend „Traffic“ oder „Conversion“ ausgewählt werden, als Placement wird der Messenger angeklickt. Um bei der Ausführung im Messenger direkt einen neuen Chat zu beginnen, muss unter „Ziel“ der Messenger gewählt werden, alternativ kann eine Webseite angegeben werden. Um einen Chat zu beginnen, muss dieser vorher noch angelegt werden. Wie dies funktioniert, wird unter Punkt (2) Sponsored Messages dargelegt.

Messenger Ads
Lehrgang Facebook Marketing

(2) Sponsored Messages

Sponsored Messages werden dem User direkt als persönliche Nachricht zugeschickt. Eine Sponsored Message kann jedoch nur verschickt werden, wenn zuvor Kontakt zwischen dem User und dem Unternehmen bestanden hat. Die Zielgruppe wird also größer, je mehr Kunden Ihr Unternehmen per Facebook kontaktieren. Für die Erstellung von Sponsored Messages legen Sie daher diese Nutzer als Custom Audience an. Dazu muss das Dialogfeld zum Anlegen einer Custom Audience geöffnet und anschließend „Engagement“ ausgewählt werden. Daraufhin wählen Sie die Facebook-Seite als Quelle und schließlich Ihre Zielgruppe aus. Im Fall von Sponsored Messages muss dies „Personen, die eine Nachricht an deine Seite gesendet haben“ sein, da nur diesen eine Sponsored Message direkt zugeschickt werden kann. Custom AudienceDarauf folgen die gewohnten Schritte zur Anzeigenerstellung. Als Alternative können auch Sponsored Messages an Personen versandt werden, deren Kontaktdaten über einen Upload von Kundendaten in einer Facebook Custom Audience angelegt wurden. Die Höhe der Anzeigenkosten richten sich bei Sponsored Messages nach den Impressions.

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Facebook Ads sind nicht nur etwas für echte Marketing-Profis! Auch Neueinsteiger oder kleine Unternehmen können mit Facebook Werbeanzeigen einiges erreichen. Hierbei zeigt sich oft: Wer nicht in Werbung in sozialen Netzwerken investiert, droht, in der Masse der Mitbewerber unterzugehen.

Wer sich daher etablieren und gerade auch auf Facebook seine Möglichkeiten nutzen möchte, sollte seinen Fokus unter anderem auf den Faktor Facebook Ads lenken. Mit den passenden Kampagnen kann nicht nur die eigene Reichweite, sondern auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gesteigert werden.

Denn: die Auswirkungen der Einschränkungen der organischen Reichweite zeigen sich nicht nur Marketingexperten jeden Tag aufs Neue. Wer in den Köpfen seiner (potenziellen) Kunden präsent sein möchte, kommt um bezahlte Facebook Werbung nicht mehr herum. Doch Vorsicht! Werbung ist nicht gleich Werbung. Viele Nutzer schalten Kampagnen, ohne sich ausgiebig mit den entsprechenden Möglichkeiten und individuellen Einstellungsmöglichkeiten zu befassen. Nur dann, wenn die Facebook Ads auch wirklich an die betreffende Zielgruppe angepasst wurden, profitiert der Werbetreibende maximal.

Doch was gilt es eigentlich zu beachten? Wie kann Facebook Ads effektiv eingesetzt werden?

Im Mittelpunkt der Facebook Ads: Kennen Sie Ihre Zielgruppe?

Im ersten Schritt im Zusammenhang mit Facebook Ads gilt es festzulegen, wer die entsprechende Kampagne überhaupt in seiner Timeline sehen soll. Hier gilt es dann, nicht nur „Randinformationen“ anzugeben, wie zum Beispiel:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Wohnort

Es lohnt sich, bei den Zielgruppeneigenschaften noch ein wenig spezifischer zu werden. Vielleicht sind für Ihre Belange ja vor allem Menschen interessant, die sich selbstständig gemacht haben? Oder Personen, die sich für ein bestimmtes Themengebiet interessieren?

Die Möglichkeiten im Zusammenhang mit den Angaben zur jeweils passenden Zielgruppe sind sehr groß. Dementsprechend lohnt es sich immer, hier ein wenig Zeit in die Zielgruppenforschung zu investieren. Je genauer Sie den Personenkreis im Vorfeld festlegen, umso effektiver werben Sie.

Facebook Ads erstellen: Welche Möglichkeiten bietet der jeweilige Kampagnentyp?

Gerade dann, wenn Sie zum ersten Mal auf Facebook werben, erkennen Sie schnell, wie vielseitig die entsprechenden Kampagnen sein können. Genau diese Vielseitigkeit erlaubt es, gezielt nach eigenen Vorgaben zu werben.

Am jeweils konkreten Beispiel festgemacht bedeutet dies, dass es sinnvoll ist:

  • einzelne Beiträge zu bewerben, wenn ein Post besonders interessant für die jeweilige Zielgruppe sein könnte (hier eignen sich beispielsweise Gewinnspiele hervorragend)
  • die komplette Seite hervorzuheben, wenn der Bekanntheitsgrad weiter gesteigert werden soll
  • die Installationen und Interaktionen einer App zu erhöhen, wenn dieses Feature neu angeboten wird
  • für eine Veranstaltung zu werben, wenn ein Event als besondere Marketingmaßnahme in den Fokus gerückt werden soll
  • ein Angebot beispielsweise im Rahmen einer besonderen Aktion noch weiter bekannt zu machen.

Kurz gesagt: Passen Sie Ihre Kampagne immer an die entsprechend aktuelle Zielsetzung an und zögern Sie auch nicht, hier weitere Veränderungen vorzunehmen, falls sich die Rahmenbedingungen geändert haben sollten.

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Facebook Ads und der direkte Verkauf

Oft geht es bei Facebook Kampagnen nicht nur um Klickzahlen und den Bekanntheitsgrad einer Marke, sondern auch darum, neue Produkte zu verkaufen. In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, sich für den Kampagnentyp zu entscheiden, mit dessen Hilfe die Conversions gesteigert werden können. Im Rahmen der entsprechenden Maßnahmen können Produkte und Dienstleistungen, sowie deren Preise, einer größeren Zielgruppe zugänglich gemacht werden.

Hin und wieder lohnt es sich auch, hier auf das allgemeine Sortiment zu verweisen, ohne bestimmte Aktionen in den Fokus zu rücken.

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Facebook Ads und die Frage nach dem Budget

Keine Frage: Werbung – auch auf Facebook – kostet Geld. Wie viel Geld Sie jedoch bei Ihren Facebook Ads letzten Endes ausgeben möchten, bleibt Ihnen selbst überlassen. Das System ist weitestgehend transparent und erlaubt es dementsprechend, die Ausgaben der Kampagnen zielgerichtet zu steuern.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, entweder das Budget, das pro Tag ausgegeben werden soll oder die Summe für die komplette Kampagne anzugeben. In diesem Schritt geben Sie übrigens auch an, von wann bis wann die Werbemaßnahme laufen soll. Hier lohnt es sich, verschiedene Summen und Laufzeiten auszuprobieren und zu kontrollieren, wie sich diese „Spielerei“, gerade im Hinblick auf die gewählte Zielgruppe, auf die mögliche Reichweite auswirkt.

Der Vorteil: Das „Schlimmste“, was passieren kann, ist, dass nicht das maximale Potenzial der Anzeige ausgeschöpft wird. Facebook bucht jedoch – sofern ein maximaler Betrag als Limit eingegeben wurde – auch immer nur diese Summe von Ihrem Konto ab.

Facebook Ads Budget

Stimmen Sie Ihre Facebook Ads auf Ihre Zielgruppe ab!

Auch im Hinblick auf die Einblendungszeit der Werbung ist es sinnvoll, seine Zielgruppe zu kennen. Wann sind die meisten Ihrer Kunden online? Wenn Sie dies wissen, können Sie angeben, dass die Kampagne nicht über den kompletten Tag hinweg, sondern lediglich zu bestimmten Zeiten eingeblendet werden soll. Somit investieren Sie wiederrum effektiver.

Außerdem kann die entsprechende Werbeanzeige zu guter Letzt auch noch mit Bildern individualisiert werden. Vergleichen Sie am besten die Ihnen zur Verfügung stehenden Darstellungsvarianten miteinander und achten Sie auch immer auf eine ausreichende Bildgröße.

Facebook Ads Zielgruppe

Warten bis zur Freischaltung der Facebook Ads

Der Themenbereich „Facebook Ads“ ist unglaublich komplex und bietet dem Nutzer viele Möglichkeiten der individuellen Darstellung und Präsentation.

Haben Sie nun alle Bestandteile Ihrer Kampagne ausgewählt, Start- und Enddatum sowie Budget festgelegt, ist es nun an der Zeit, die Kampagne zur Genehmigung abzusenden.

Facebook überprüft nun, ob diese den Richtlinien entspricht, beispielsweise bezüglich des Text-Bild-Verhältnisses. Danach – wenn alles passt – wird die Werbung freigegeben.

Für wen sind Facebook Ads geeignet?

Generell gilt, dass es mit Facebook Ads möglich ist, weitaus mehr potenzielle Kunden zu erreichen, als über die organische Facebook-Reichweite. Dennoch ist es wichtig, die Werbung optimal an die Zielgruppe anzupassen, um die entsprechenden Vorteile auch nutzen zu können.

Wer sich ein wenig Zeit nimmt und seine Einstellungen diesbezüglich optimiert, profitiert unter anderem von:

  • einer deutlich gesteigerten Reichweite
  • individuellen Einstellungs- und Änderungsmöglichkeiten
  • der Möglichkeit, die Ausgaben der Kampagnen genau kontrollieren zu können
  • durch Veränderungen der Kampagne schnell auf Trends und neue Angebote reagieren zu können.

Dennoch sind Facebook Ads kein Garant für einen nachhaltigen Erfolg. Wer hier von seinem eingesetzten Werbebudget profitieren möchte, sollte sich sowohl über seine Ziele als auch seine Zielgruppe bewusst sein. Ansonsten ist das Risiko hoch, zu viel Geld für zu wenige Likes, Abonnenten oder Käufe auszugeben. Wie immer gilt es auch im Hinblick auf Social Media, verantwortungsvoll mit dem zur Verfügung gestellten Werbe- und Marketingbudget umzugehen. Wird diese „Hauptregel“ befolgt, so sind Facebook Ads für jeden Gewerbetreibenden mit Wachstumsambitionen zumindest eine interessante Option.

Anzeigen gestalten – So wird Ihre Werbung erfolgreich

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Anzeigen umgeben uns überall. Egal ob im TV, auf der Straße, oder im Auto über das Radio. Sie sind bestens geeignet, um eine im Vorfeld definierte Zielgruppe zu erreichen und den Erfolg eines Unternehmens zu skalieren.

Besonders Online-Anzeigen werden immer effektiver. Das liegt zum einen daran, dass hier unglaublich viele Informationen über den Empfänger gesammelt werden und dieser so spezifisch targetiert werden kann. Zum anderen haben wir unser Smartphone ständig in der Hosentasche und können so rund um die Uhr mit Werbung bespielt werden.

Gute Online-Anzeigen können eine hohe Reichweite haben. Es gibt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Anzeige jedoch einige Fallstricke. Damit Sie diesen nicht zum Opfer fallen, finden Sie hier einen Überblick über verschiedene Anzeigenformate.

Welche Arten von Anzeigen gibt es?

In diesem Artikel möchten wir Ihnen die drei dominierenden Arten von Online-Anzeigen vorstellen: Facebook Anzeigen, Google Anzeigen und Bannerwerbung. Mit ihnen wird, bei richtiger Planung und Gestaltung, ein überdurchschnittlich großes Publikum erreicht.

1. Facebook Anzeigen

Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt. Es finanziert sich über Werbeeinnahmen, also das Schalten von Anzeigen. Facebook Ads sind besonders deshalb interessant, da die Nutzer viele Informationen über sich preisgeben.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Facebook weiß unglaublich viel über seine Nutzer. Dem Netzwerk ist in der Regel bekannt, wie alt man ist, wo man herkommt, welche Sprachen man spricht, mit wem man sich vernetzt hat und noch viel mehr.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Über die Analyse der gelikten Webseiten und beigetretener Gruppen lassen sich darüber hinaus Interessen ableiten. Es ist beispielsweise möglich, eine Online-Anzeige gezielt nur jenen anzuzeigen, die einen Hund besitzen, aus Düsseldorf kommen und 25 Jahre alt sind. Dies gibt Werbetreibenden die Möglichkeit, die Werbeanzeigen sehr genau auf die Zielgruppe auszurichten.

Anzeigen im Facebook Newsfeed

Abgerechnet wird üblicherweise für jeden Klick, jeden Like, oder jede im Vorfeld definierte Interaktion mit Ihrer Webseite oder Fanpage. Sie legen ein Tagesbudget oder ein Laufzeitbudget für die gesamte Dauer der Anzeige fest. Wie viel ein Klick kostet, hängt anschließend von der herrschenden Konkurrenz, sowie der Qualität Ihrer Anzeige ab. Je mehr Klicks und Interaktionen Sie erhalten, desto weniger müssen Sie pro Besucher zahlen.

2. Google Anzeigen

Wer bei Google eine Anzeige schalten möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Unternehmen nutzen Google AdWords, um dort Menschen zu bewerben, die einen im Vorfeld definierten Suchbegriff in die Suchmaske eintippen. Das erfolgt über das sogenannte Such-Netzwerk. Google Anzeigen werden über den organischen Suchbegriffen dargestellt.

Google Anzeigen

Gibt beispielsweise jemand den Suchbegriff „Bestes Hundefutter für Labradore“ ein, können Sie eine Anzeige schalten, die zu dieser Suchanfrage passt.

Über Google AdWords haben Sie zudem die Möglichkeit, Anzeigen im Display-Netzwerk zu buchen. Das Display-Netzwerk besteht aus einer Reihe von Webseiten, die sich über den Dienst Google AdSense bereiterklärt haben, ihren Besuchern Anzeigen auszuspielen.

Sollten Sie zum Beispiel auch hier Werbung zum Thema Hundefutter schalten wollen, erstellen Sie die Anzeige und Google zeigt sie auf relevanten Webseiten an. Entscheidend dafür, wer diese Anzeigen sieht, ist zum einen das behandelte Thema der Webseite und zum anderen die Historie des jeweiligen Webseitenbesuchers.

Wer bei Google Anzeigen schaltet, zahlt in der Regel für jeden Klick. Der Klickpreis kann von Ihnen selbst definiert werden. Die Werbeplätze werden anschließend an denjenigen vergeben, der das höchste Gebot abgegeben und die beste Anzeige erstellt hat.

Google AdWords Seminar

Sie möchten mehr zu Google Werbeanzeigen erfahren, praktische Umsetzungstipps erhalten und von Best-Practice-Beispielen lernen? Informieren Sie sich über unser "Google AdWords Seminar":

Google Ads Seminar
Mo, 06.04.2020
Köln
Di, 20.10.2020
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

3. Banner Anzeigen

Das Online-Äquivalent zur Plakatwerbung ist die Bannerwerbung. Hier entwerfen Sie ein Banner und platzieren dieses anschließend auf einer Webseite. Die Auswahl der Werbefläche können Sie selbst vornehmen. Treten Sie dazu in Kontakt mit Webseitenbetreibern und unterbreiten Sie ein Angebot. Viele Seitenbetreiber, etwa von Magazinen und Zeitungen, stellen Mediadaten zur Verfügung, denen Sie die Preise für die Platzierung Ihrer Bannerwerbung entnehmen können.

Banner Anzeige

Falls Ihnen das zu mühselig ist, gibt es einige Netzwerke, die als Marktplatz fungieren und Angebot und Nachfrage zusammenführen. Auch über Google AdWords ist das möglich, jedoch müssen Sie hier Google bei der Auswahl der Webseiten vertrauen.

Bei Bannerwerbung ist das Design entscheidend. Das Banner sollte ansprechend gestaltet sein und eine Handlungsaufforderung enthalten, um möglichst gut zu konvertieren. Üblicherweise wird pro 1000 Impressionen (CPM = Cost per Mille) bezahlt. Wird Ihr Banner einem Besucher angezeigt, so zählt dies als Impression.

So finden Sie heraus, welche Art der Anzeige für Sie geeignet ist

Bei den vielen verschiedenen Anzeigenarten kann man schnell den Überblick verlieren. Um die für Sie geeignete zu finden, ist es wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Dazu gehören personenbezogene Daten, wie das Alter, Geschlecht und die Herkunft, sowie Interessen und Hobbys. Je mehr Informationen Sie gesammelt haben, desto genauer wissen Sie, wo und wie Sie die Menschen erreichen können.

Vorteile von Google Anzeigen

Google Ads konvertieren in der Regel sehr gut. Das liegt daran, dass es sich hier um sogenanntes Pull-Marketing handelt. Sie ziehen jemanden, der bereits Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung hat, zu Ihrem Angebot. Wer beispielsweise in die Google Suchmaske „Hundefutter kaufen“ eingibt, hat bereits den Geldbeutel gezückt. Jetzt müssen Sie ihn nur noch davon überzeugen, das Geld bei Ihnen und nicht Ihrer Konkurrenz zu lassen. Google Ads sind also in Märkten interessant, wo bereits eine Nachfrage nach einem bekannten Produkt besteht.

Vorteile von Facebook Anzeigen

Facebook gibt Ihnen Zugriff auf eine gigantische Datenbank an Informationen. Diese ermöglicht es Ihnen, Ihre Zielgruppe genau anzusprechen. Sie können beispielsweise für Frauen und Männer unterschiedliche Online-Anzeigen erstellen. Auch für Kunden über und unter 30 Jahren können verschiedene Ads ausgespielt werden.

Auf Facebook sind die Menschen jedoch meist weniger kaufbereit, sondern wollen sich mit Freunden vernetzen. Wenn Sie hier eine Anzeige schalten, müssen Sie zunächst die Aufmerksamkeit des Kunden erhaschen und ihn anschließend durch den Kaufprozess begleiten.

Vorteile der Banner Anzeigen

Mit der Hilfe von Bannern können Sie innerhalb eines kleinen Zeitfensters eine große Menge an Menschen erreichen. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn Sie ein Produkt anbieten, das für den Großteil der Bevölkerung von Interesse ist. Zudem hilft großflächige Bannerwerbung dabei, eine Marke in den Köpfen der potentiellen Kunden zu etablieren. Hinzu kommt hierbei, dass Bilder Emotionen gut transportieren. Das verspricht einen größeren Erfolg als bei einer reinen Textanzeige.

So gestalten Sie eine gut konvertierende Anzeige

Bei der Gestaltung einer Anzeige kann man viele Fehler begehen, die bares Geld kosten. Damit dies nicht geschieht, sollte man einem festen Ablauf für die Erstellung einer Anzeige folgen:

Schritt 1: Definieren Sie eine Zielgruppe

Bevor Sie sich Gedanken über die Anzeige machen, sollten Sie sich genau überlegen, wer Ihre Zielgruppe ist. Jeder Klick und jede Impression kostet Geld. Eine Anzeige mit positiver Rendite können Sie nur dann schalten, wenn die Empfänger auch potenzielle Kunden sind. Entwerfen Sie das Profil eines typischen Kunden, das so detailliert wie möglich ist. Dabei hilft Ihnen beispielsweise der DIM Persona Profiler. Machen Sie sich vor allem Gedanken darüber, worauf Ihre Käuferschaft besonders viel Wert legt.

Schritt 2: Analysieren Sie die Konkurrenz

Werfen Sie einen Blick auf die Anzeigen Ihrer Konkurrenten. Welche Aspekte des Produktes oder der Dienstleistung werden von ihnen explizit beworben? Wie können Sie sich von ihnen differenzieren? Arbeiten Sie im Zuge dessen Ihre Unique Sellingpoints (USP) aus.

Schritt 3: Entwerfen Sie eine erste Anzeige

Ihre Anzeige hat nur ein Ziel, nämlich einen Klick zu erzeugen. Sie wollen Besucher auf Ihre Website oder zu Ihrem Angebot locken. Damit dies geschieht, müssen Sie in erster Linie für Aufmerksamkeit sorgen. Um dies zu schaffen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten:

  • Schreiben Sie Kernwörter fett
  • Klammern Sie [wichtige] Wörter eckig ein
  • Großbuchstaben SINNVOLL eingesetzt entfalten Wirkung
  • Setzen Sie einen farbigen Rahmen um Ihre Anzeige
  • Schaffen Sie Dringlichkeit
  • Differenzieren Sie sich von der Konkurrenz

Schritt 4: Messen Sie den Erfolg

Einer der Vorteile von Online-Anzeigen ist, dass Sie genau festhalten können, welchen Erfolg sie hatten. Messen Sie ihn unbedingt. Nur wenn Sie genau wissen, was Sie für Werbung ausgegeben haben und wie viele Verkäufe, Leads und Besucher daraus resultierten, können Sie eine Bilanz ziehen und Ihre Rendite bestimmen.

Schritt 5: Verbessern Sie Ihre Anzeige

Kaum eine Anzeige ist gleich zu Beginn perfekt und kein Ratgeber wird Ihnen die Arbeit des Testens und Feinjustierens abnehmen können. Versuchen Sie von Zeit zu Zeit kleine Änderungen an Ihren Werbeanzeigen vorzunehmen und halten Sie die Ergebnisse fest. Sollte sich die Resonanz auf Ihre Anzeige verbessern, so behalten Sie die Änderungen bei. Ansonsten probieren Sie etwas Neues. So können Sie Ihre Ads Schritt für Schritt optimieren.

Fazit

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Anzeigen im Internet zu schalten. Alle Arten der Anzeigenwerbung haben ihre Daseinsberechtigung. Ob das jeweilige Anzeigenformat für Sie profitabel ist oder nicht, hängt in erster Linie von Ihrem Produkt, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Vorgehen ab.

Häufig ist es ein Prozess, bis eine funktionierende Anzeige entworfen und den richtigen Menschen ausgespielt wird.