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Printwerbung – Sind Print-Anzeigen tot oder doch noch lohnenswert?

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Internet, Handy, Social Media – alles spielt sich online ab. Werbung im Internet ist nicht mehr wegzudenken. Ist Printwerbung folglich veraltet oder aktuell im Marketing überhaupt noch zu gebrauchen?

Selbst heute, im Zeitalter des Internets, ist die Printwerbung ein wichtiges Instrument und sollte nicht vernachlässigt werden. Zum Beispiel lesen tausende Menschen jeden Morgen Zeitung. Ebenso werden Zeitschriften mit verschiedenen Themenschwerpunkten gekauft und gelesen und genau dort kann ein Kontakt zwischen Ihnen und Ihrer Zielgruppe mit Printwerbung geschaffen werden. Es lohnt sich also auch in diesem Bereich zu werben. Print ist somit nicht tot!

Definition Printwerbung

Michael BerneckerPrintmedien oder Inserationsmedien zählen zu der klassische Form der werblichen Zielgruppenansprache. Werbeträger sind in diesem Zusammenhang periodisch erscheinende Druckerzeugnisse, die sich hinsichtlich verschiedener Kriterien, wie zum Beispiel Erscheinungshäufigkeit und Reichweite, unterscheiden. Dabei lassen sich verschiedene Gruppen von Werbeträgern unterscheiden: Tageszeitungen & Wochenzeitungen, Zeitschriften und Sonderwerbeformen in Zeitschriften.

Printwerbung im Überblick

Printmedien sind nach wie vor ein wirksames Mittel, um potenzielle Kunden zu erreichen. Angesichts der enormen Popularität der digitalen Medien mag es den Anschein haben, als sei Printwerbung obsolet geworden. Die traditionelle Form der Werbung bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil jeder Marketingstrategie.

Im Folgenden werden wir die verschiedenen Arten von Printwerbung genauer untersuchen. Von Tages- und Wochenzeitungen über Zeitschriften bis hin zu Sonderwerbeformen wie Flyern und Broschüren werden wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Medien beleuchten. Machen Sie sich ein genaueres Bild von der Vielfalt der Printmedien und finden Sie heraus, welche Form für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Werbeanzeigen in Tages- und Wochenzeitung

Tages- und Wochenzeitungen bieten eine effektive Möglichkeit, ein großes Publikum zu erreichen. Anzeigen, die in diesen Publikationen geschaltet werden, werden in der Regel von Menschen aller Altersgruppen gesehen, was sie zu einer idealen Plattform für Unternehmen macht, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Außerdem sind die Kosten für eine Kampagne in einer Tages- oder Wochenzeitung überschaubar, womit diese Form der Printwerbung auch für ein überschaubares Marketingbudget geeignet ist.

Die Aktualität dieses Mediums ist wie geschaffen für informierende und argumentierende Werbung. Ein typisches Kennzeichen für Print ist die kurzfristige und flexible Disponierbarkeit gegenüber beschränkten Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Farbdarstellungen). Durch die rasante Entwicklung der neuen Medien nimmt die Bedeutung der Tageszeitungen im Marketing allerdings stetig ab. Die verkaufte Auflage aller Tageszeitungen in Deutschland, die Reichweite in der Gesamtbevölkerung über 14 Jahren und auch die Anzahl der verfügbaren Tageszeitungen in Deutschland ist in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen. Zeitungen bieten verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten, wobei Printanzeigen und Beilagen den Schwerpunkt bilden.

Printwerbung in Tages- und Wochenzeitungen bietet also einige Vorteile:

  • Breite Orientierung und hohe Reichweite
  • Schnelle Verbreitung und kurzfristig disponierbar
  • Regionale bis hin zu lokaler Differenzierung möglich
  • Hohe Akzeptanz und Glaubwürdigkeit
  • Relativ hohe Kontaktqualität
  • Kann zusätzlich online geschaltet werden

Demgegenüber stehen aber auch einige Nachteile:

  • Geringe Möglichkeiten der zielgruppenspezifischen Selektion
  • Begrenzte Druckqualität, insbesondere bei farbiger Gestaltung
  • Jüngere Zielgruppen eher unterrepräsentiert
  • Relativ teurer Werbeträger / online Werbung billiger
  • Rückläufige Bedeutung im Marketing gemessen an der Reichweitenentwicklung von Tageszeitungen

Anzeigen in Zeitschriften

Zeitschriften besitzen gegenüber der Tageszeitung neben den Informationen die übermittelt werden zusätzlich eine Unterhaltungsfunktion.

Zeitschriften haben im Gegensatz zu Tageszeitungen...

  • einen längeren Erscheinungsturnus (z.B. monatlich) und damit eine geringere Aktualität
  • eine höhere formale Qualität
  • ein verstärktes Vorkommen von gehäuftem Lesen (mehr als nur ein Werbekontakt) und gedehntem Lesen (das Lesen einer Ausgabe erstreckt sich über das Erscheinungsintervall hinaus)

Zeitschriften dienen stärker der Vertiefung von aktuellen Nachrichten und relevanten Themen sowie Interessenbereichen. Sie sind damit gut geeignet, um imageorientierte Kommunikation umzusetzen.

Es gibt verschiedene Arten die unterschieden werden: Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften und Kundenzeitschriften.

Publikumszeitschriften richten sich an die Gesamtbevölkerung und berücksichtigen allgemein interessierende Themen. Fachzeitschiften konzentrieren sich auf ein bestimmtes Fachgebiet oder eine spezielle Branche. Kundenzeitschriften sind Zeitschriften, die von Unternehmen oder Organisationen herausgegeben werden und an deren Kunden oder Mitglieder verschickt werden.

Printwerbung durch Anzeigen in Zeitschriften haben den Vorteil, dass sie sich an eine bestimmte Zielgruppe richten können, da Zeitschriften sich meistens auf spezielle Themen oder Interessenbereiche konzentrieren. Sie können auch länger zugänglich sein als Tages- oder Wochenzeitungen, da sie in der Regel über eine längere Lebensdauer verfügen. Ein Nachteil von Anzeigen in Zeitschriften ist, dass sie in der Regel teurer sind als Anzeigen in Tages- oder Wochenzeitungen und sich die Kosten für eine Anzeige schnell summieren können.

Marketingleiter (DIM)

Marketingleiter/in

Sonderformen der Printwerbung in Zeitschriften

Neben den vielen Möglichkeiten der Gestaltung und Platzierung von Anzeigen in Zeitschriften existieren zudem unterschiedliche Sonderwerbeformen für Printwerbung in Zeitschriften. Diese Sonderwerbeformen haben den Vorteil, dass sie in der Art online nicht umzusetzen sind.

Beikleber: Aufgeklebte Postkarten oder Gegenstände, häufig mit Response-Möglichkeiten

Beihefter: Fest mit der Zeitschrift verbundene Drucksachen

Beilage: Lose hinzugefügte Postkarten oder sonstige Gegenstände

Duftlackanzeigen: In mikroverkapselter Form aufgebrachte Duftstoffe, die i.d.R. durch Reibung den Geruch freigeben

Warenproben: Vom Leser zu lösende Gegenstände, die den Leser zum Probieren einladen

Ausschlagbare Seiten: An Außenkanten der Zeitschrift angeschlagene Anzeigen, wodurch das Anzeigenformat über die der Zeitschrift hinausgehen kann

Geschlossene Anzeigen: An mindestens einer Außenkante geschlossene Doppelseite, die erst geöffnet werden muss und so die Neugierde des Lesers weckt

Pop-Up: Dreidimensionale Seitengestaltung einer Doppelseite, die sich durch Aufschlagen entfaltet

Advertorials: Bilden den Grenzbereich zwischen Werbung und redaktionellen Texten, d.h. ein Zeitschriftenbeitrag wird über die Marke, das Unternehmen oder einem dem Unternehmen nahe stehendes Thema unter Einbeziehung von dessen Corporate Identity geschrieben

Printwerbung durch Flyer und Broschüren

Flyer sind kleine Drucksachen, die in der Regel in größeren Mengen produziert und verteilt werden, um auf bestimmte Produkte, Dienstleistungen oder Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Sie können in verschiedenen Formen erscheinen, wie zum Beispiel als einseitige oder beidseitige Drucksachen, in Farbe oder schwarz-weiß, auf normalem Papier oder speziellem Papier. Flyer werden häufig in gedruckter Form an öffentlichen Orten ausgelegt, zum Beispiel in Geschäften, Cafés, Bars oder an Haltestellen. Sie können aber auch per Post verschickt werden oder an Kunden oder Interessenten persönlich verteilt werden.

Ein Vorteil von Flyern ist, dass sie günstig herzustellen sind und somit auch für kleine Unternehmen oder Organisationen erschwinglich sind. Sie sind auch einfach zu verteilen und haben eine gute Reichweite, insbesondere wenn sie an vielen öffentlichen Orten ausgelegt werden. Ein Nachteil von Flyern ist, dass sie in der Regel wenig Platz für detaillierte Informationen bieten und somit weniger geeignet sind, um komplexe Themen oder Produkte zu vermitteln. Sie haben auch in der Regel eine geringere Lebensdauer als andere Printmedien und werden schnell entsorgt.

Broschüren sind ähnlich wie Flyer, aber in der Regel umfangreicher und detaillierter.

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Weitere Arten von Printwerbung

Darüber hinaus gibt es weitere Arten von Printwerbung wie Plakate, Kataloge und Prospekte.

Plakate sind eine wirksame Form der Printwerbung. Es handelt sich um große Drucksachen, die an Wänden, Litfaßsäulen oder anderen öffentlichen Orten aufgehängt werden, um die Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes zu lenken. Plakate sind ein hervorragendes Mittel, um Menschen auf ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam zu machen.

Kataloge sind ein weiteres wichtiges Element bei der Kommunikation von Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Diese Printmedien bieten einen detaillierten Überblick über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Durch den Versand von Katalogen, Drucksachen oder der Verteilung an Kunden erhalten diese einen guten Einblick in das jeweilige Angebot.

Ähnlich wie Kataloge nur weniger umfangreich sind Prospekte als eine Form der Printwerbung. Sie sind einzigartig, visuell attraktiv und können eine unglaubliche Menge an Informationen enthalten. Broschüren bieten Ihnen die Möglichkeit, sich auf eine bestimmte Nische zu konzentrieren und die Aufmerksamkeit Ihres Publikums auf ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu lenken.

Unterscheidungsarten der Printwerbung

Printwerbung lässt sich weiterhin nach folgenden Kriterien unterscheiden:

  • Werbeträger: Zeitungen, Zeitschriften, Fachblätter, Gratisblätter etc.
  • Art der Gestaltung: Bild-, Text-, Couponanzeige sowie Kombinationen aus diesen
  • Ort der Schaltung: im Anzeigenteil oder Textteil
  • Berechnungsmodus: nach Seiten, nach Zeilen oder nach Buchstaben
  • Werbezweck: unmittelbares oder mittelbares Angebot
  • Sonstige Gesichtspunkte: z.B. Druckart und Werbegegenstand

Gestaltung der Printwerbung

Bei der Gestaltung einer Werbeanzeige in Printmedien sollte man darauf achten, dass die zentrale Werbebotschaft schnell erfasst und die Aufmerksamkeit des Lesers erregt wird, da dieser die Anzeige meist nur wenige Sekunden beachtet. Empfohlen ist eine Gestaltung, welche es in nur wenigen Sekunden ermöglicht, die wesentliche Botschaft und die Relevanz zu verstehen. Eine Anzeige beinhaltet vier wichtige Elemente: Das Bild, um die Aufmerksamkeit zu erregen (Eyecatcher). Die Überschrift, um ebenfalls Aufmerksamkeit zu erzeugen und zum Lesen zu animieren. Den Textteil, der ein leichtes Lesen und Aufnehmen der Werbebotschaft ermöglicht. Und zuletzt die Marke, die typischerweise unten rechts auf einer Seite vom Leser vermutet und gesucht wird. Werden diese Elemente beachtet, sollte Ihre Printanzeige Erfolg haben.

Quelle: t3n.de, 10.01.2017

Kosten für Printwerbung

Die Kosten von Printwerbung sind schwer zu bestimmen, als gedruckte Anzeige in einem Printmedium aber meist kostspieliger als Online-Anzeigen. Verschiedene Einflussgrößen spielen hierbei eine Rolle. Die Preise für die Gestaltung müssen beachten werden. Es muss entschieden werden ob man ein eigenes Werbemittel druckt oder eine Anzeige in einem bestehenden Printmedium für die Form der Werbung wählt. Beim Druck eines Werbeträgers kommen ebenso Materialkosten hinzu. Die Kosten für das Papier, das Format, die Farbwahl, die Positionierung oder die Reichweite des gewählten Mediums können variieren. Deshalb kann es vorkommen, dass Visitenkarten ein eher geringeres Budget beanspruchen, eine Anzeige in einem bekannten Magazin aber sehr kostspielig ist.

Fazit zur Printwerbung

Printwerbung hat als gedruckte Werbung einige Vorteile im Vergleich zu anderen Werbekanälen:

  1. Hohe Glaubwürdigkeit: Printwerbung wird oft als glaubwürdiger angesehen als Online-Marketing, da sie in der Regel von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt.
  2. Langfristige Wirkung: Offline Werbung bleibt in der Regel länger sichtbar als Online-Werbung und kann daher auch länger effektiv wirken.
  3. Gute Zielgruppenansprache: Printwerbung kann gezielt an bestimmte Zielgruppen und verschiedene Altersgruppen ausgerichtet werden, indem sie in entsprechenden Publikationen platziert wird.
  4. Hohe Aufmerksamkeit: Eine Werbekampagne im Printbereich kann durch ihre Präsenz in der realen Welt die Aufmerksamkeit von Menschen auf sich ziehen.
  5. Tangible Präsenz: Offline Marketing hat eine körperliche Präsenz und kann somit besser in Erinnerung bleiben als reine Online Werbung.
  6. Integration in die Kaufentscheidung: Print-Anzeigen können Einfluss auf die Kaufentscheidung von Kunden nehmen, indem sie zum Beispiel über Produkte informiert oder Vorfreude auf kommende Events weckt.

Die Vorteile von Printwerbung sind und bleiben auch zu Zeiten der Digitalisierung und des World Wide Web aktuell und es handelt sich bei der Printwerbung keineswegs um ein Auflaufmodell. In einem erfolgreichen Marketing-Mix sollte diese Werbeform also nicht fehlen!

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Lassen Sie sich von unserem Experten beraten!Bastian Foerster

Herr Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)800 - 99 555 15

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Advertorial – Werbung mit einem besonderen Mehrwert

Bei einem Advertorial handelt es sich um eine Werbeanzeige, die auf den ersten Blick nicht als solche wahrgenommen wird. Und genau hierin liegt der Vorteil. Auf der Basis eines hohen Authentizitätsfaktors können die entsprechenden Inhalte so noch besser übermittelt werden als mit blinkenden Pop-ups oder Bannern, die von Nutzern mitunter als störend empfunden werden.

Gerade im Zusammenhang mit Advertorials gilt es jedoch auch, einige Punkte zu beachten. Nur so kann sichergestellt werden, dass auch wirklich in vollem Umfang von den entsprechenden Marketingmaßnahmen profitiert werden kann. Im Folgenden zeigen wir, wo die Vorteile einer solchen Werbevariante liegen und für wen sich Advertorials besonders gut eignen. Die abschließenden Tipps zeigen auf, wie eine entsprechende Kampagne möglicherweise noch ein wenig abwechslungsreicher gestaltet werden kann.

Definition – was ist eigentlich ein Advertorial?

Bei „Advertorial“ handelt es sich um eine Wortzusammensetzung aus „Advertisement“ und „Editorial“, also eine Kombination aus Werbung und redaktionellem Inhalt.

Ein gelungenes Advertorial ist sowohl informativ als auch unterhaltsam und wirkt im ersten Moment wie ein klassischer Beitrag in Zeitungen und Magazinen. Mittlerweile kommt diese Art des Marketings nicht mehr nur offline, sondern auch online zum Beispiel in Blogs, Newslettern und Online-Magazinen zum Einsatz.

Online-Advertorials bieten in diesem Zusammenhang den Vorteil, dass sie noch besser an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden können. Noch dazu müssen die Advertorials hier nicht zwingend in Textform daherkommen. Wer möchte, kann unter anderem auch auf Videos und andere, interaktive Inhalte setzen. Ob diese dann auf der Homepage, in einem Blog oder im Social Media Bereich genutzt werden, ist vom Zielpublikum und dem beworbenen Produkt abhängig.

Offline-Advertorials orientieren sich immer noch an demselben Muster wie vor Jahrzehnten. Es wäre dennoch falsch, diese Art des Werbens, zum Beispiel in der Zeitung oder in einem einschlägigen Magazin, zu unterschätzen. Auch hierin bietet sich eine wunderbare Möglichkeit, die eigene Zielgruppe zu erreichen.

Einen Punkt gilt es, sowohl beim Online- als auch beim Offline-Advertorial zu beachten: der Leser muss die Möglichkeit haben, die Werbung als solche zu erkennen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass schlussendlich der Vorwurf der Schleichwerbung und / oder des unlauteren Wettbewerbs laut wird. In der Vergangenheit haben sich unter anderem auch die Gerichte mit der Frage auseinandergesetzt, ob und wie Werbung dieser Art gekennzeichnet werden sollte. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, sollte in jedem Fall dafür sorgen, dass sich das Advertorial vom Rest der redaktionellen Inhalte unterscheidet und als solches definieren lässt.

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Welche Vorteile bieten Advertorials?

Advertorial

Advertorials bieten Werbetreibenden zahlreiche Vorteile. Ein Punkt, der in diesem Zusammenhang für die Entscheidungsträger eine wichtige Rolle spielt, ist die hohe Authentizität. Mit Hilfe eines Advertorials ist es möglich, für Produkte und Dienstleistungen zu werben, ohne als klassischer Werbetreibender wahrgenommen zu werden. Dementsprechend steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich die potenzielle Zielgruppe von sich aus und interessiert mit den Inhalten auseinandersetzt.

Die Gründe, die für ein Advertorial sprechen, liegen vor allem in den folgenden Punkten:

  1. Viele Advertorials wirken – je nachdem, wo sie geschaltet werden – authentisch. Dies gilt vor allem im Zusammenhang mit Blogs. Schreibt der Blogger beispielsweise selbst über ein Produkt, das er getestet hat und ist er davon begeistert, wirkt sich dies oft positiv auf die Werbebotschaft aus.
  2. Advertorials bieten meist deutlich detailliertere Informationen als klassische Bannerwerbung oder ähnliche Werbeformate. Hier geht es nicht nur darum, auf ein Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen, sondern auch, diese aktiv vorzustellen. Die Leser haben so die Möglichkeit, sich noch umfassender zu informieren.
  3. Advertorials können mit dem nötigen Wissen und Feingefühl super auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten werden – und das sowohl im Online- als auch im Offline-Bereich.
  4. Die Laufzeiten von Advertorials lassen sich weitestgehend flexibel gestalten. Gerade für Schaltungen in Online-Magazinen und Blogs gilt, dass die entsprechenden Postings häufig nicht gelöscht werden. Sie sind dementsprechend noch lange nach der Veröffentlichung abrufbar und können neue Kunden generieren.

Welche Vorteile letztendlich im individuellen Fall dazu führen, dass sich ein Unternehmen für das Schalten eines Advertorials entscheidet, ist immer von den Produkten, der Intention, der Marke und der Markenphilosophie abhängig.

Für wen eignen sich Advertorials?

Advertorials eignen sich für alle, die nicht „nur“ werben, sondern ihre Produkte bewerben UND vorstellen möchten. Zudem handelt es sich hierbei um eine wunderbare Möglichkeit, ein hohes Maß an Authentizität zu wahren und sich von anderen Unternehmen abzuheben.

Dementsprechend können hier sowohl kleine als auch große Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen profitieren. Auch im Online-Bereich wäre es schlicht ein Fehler, ausschließlich davon auszugehen, dass hauptsächlich jüngere Menschen durch entsprechende Blogartikel angesprochen werden. Wie so oft im Marketingbereich ist es auch hier wichtig, dass alle Faktoren zusammenpassen, wie zum Beispiel:

  • Art der Anzeige
  • Veröffentlichungsplattform
  • Zielgruppenansprache

Ist dies gewährleistet, steht einem umfassenden Einsatz von Advertorials nichts mehr im Wege. Wer diesen Bereich outsourcen und von hochwertigem Unqiue Content profitieren möchte, kann hier selbstverständlich auf die Dienstleistungen einer kompetenten Marketingberatung setzen.

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Tipps für Ihr Advertorial

Advertorials können oft nicht nur zu gesteigerten Umsätzen, sondern auch zu einem höheren Bekanntheitsgrad und einer überzeugenden Authentizität verhelfen. Damit genau das jedoch gelingen kann, ist es wichtig, die folgenden Tipps zu beachten:

1. Mit den richtigen Partnern zusammenarbeiten
Wer sein Advertorial schaltet, sollte wissen, wo und wie er seine Zielgruppe am besten erreicht. Dementsprechend gilt es hier, Überschneidungen zu finden. Ein Advertorial, das sich mit Beauty-Produkten befasst, ist in einer Kosmetikzeitung besser aufgehoben als in einem Handwerkermagazin.

2. Rahmenbedingungen mit dem Publisher klären
Damit keine Missverständnisse aufkommen, ist es wichtig, die Rahmenbedingungen rund um das Advertorial mit dem Publisher zu klären. Fragen, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen können, sind „Wer schreibt den Text?“, „Welche Formalien sind zu beachten?“ und „Wie lange wird das Advertorial abrufbar sein?“.

3. Die Chance des ersten Eindrucks nutzen
Wichtig ist es, das Interesse der jeweiligen Zielgruppe zu wecken und dieses – am besten natürlich bis zum Textende – zu halten. Daher sollte der verwendete Text dem Leser einen Mehrwert bieten und ihm mit jeder Zeile aufzeigen, weshalb er zuschlagen bzw. die Dienstleistung in Anspruch nehmen sollte.

4. Advertorials sehen nicht wie Werbung aus und sollten auch nicht so klingen.
Der informative Faktor sollte nicht vernachlässigt werden. Dies gelingt vor allem dann besonders gut, wenn das betreffende Produkt nur in einem Teil des Textes behandelt wird. Wer zum Beispiel über umweltfreundliche Reiniger schreiben möchte, kann einen Post mit dem Titel „Wie kann ich meinen ökologischen Fußabdruck verkleinern?“ in Auftrag geben und nur einen Absatz dem Bereich der Reiniger widmen.

5. Das Advertorial sollte zum Stil des Mediums passen
Um dies zu gewährleisten, hilft es oft, wenn der Publisher – zum Beispiel ein Blogger – die entsprechenden Texte schreibt. Er kennt sein Publikum am besten und die Zielgruppe weiß den Schreibstil auf der Plattform schon zu schätzen. Alternativ sollte ein Briefing des Publishers angefragt und andere Beiträge als Beispiel genutzt werden.

6. Rechtlich auf der sicheren Seite bleiben
Wie bereits erwähnt, mussten sich in der Vergangenheit zahlreiche Publisher gegen den Vorwurf der Schleichwerbung zur Wehr setzen. Daher ist für Blogger, Online-Magazine und Unternehmen der Zusatz „Anzeige“ oder „Werbung“ zum Standard geworden. Wer sich hier weiter informieren möchte, sollte sich unbedingt in Bezug auf eine entsprechende Kennzeichnungspflicht von einem Anwalt beraten lassen.

Wer die genannten Tipps beherzigt, kann in der Regel im größtmöglichem Umfang von den Vorzügen von Advertorials profitieren und seine eigene Marke noch vertrauenswürdiger werden lassen.

Fazit

Durch ein Advertorial im Online- oder Offline-Bereich haben Sie die Möglichkeit, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung deutlich umfangreicher darzustellen als beispielsweise in vergleichsweise kurzen Textanzeigen, die nur wenige Zeilen umfassen. Mit ansprechendem Bildmaterial und einem echten Mehrwert für den Leser wird ein Advertorial schnell zum Erfolg. Sie profitieren von der Reichweite des Publishers und können mit interessanten, spannenden oder unterhaltenden Inhalten nicht nur Ihr Image positiv beeinflussen, sondern auch neue Kunden gewinnen.

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Printmailing – zukunftsfähig, statt veraltet!

Trotz des zunehmenden Fokus auf webbasierte Werbemaßnahmen ist das Printmailing auch in der heutigen Zeit ein wichtiges Mittel zur Werbekommunikation, das seine Daseinsberechtigung keinesfalls verloren hat. Heutzutage wird vor allem online für Produkte und Dienstleistungen geworben und potenzielle sowie bestehende Kunden werden von einer Welle an Newsletter- und anderen E-Mail-Benachrichtigungen täglich überhäuft. Klassisches Printmailing wird daher von vielen Unternehmen allzu oft unterschätzt und als veraltete Maßnahme abgestempelt. Es bietet jedoch entscheidende Vorzüge gegenüber Online-Werbekonzepten. Die Wirkung moderner, digitaler Werbung kann durch den gezielten Einsatz von Printmailing ergänzt werden. Hierdurch können wichtige Synergieeffekte zur Optimierung von Werbestrategien zu begünstigen werden.

Mischkonzepte, statt Extreme

Ein Risiko, dass bei der Fokussierung auf Online-Werbekommunikation besteht, ist die sinkende Aufmerksamkeit der Rezipienten. Oft wird eine E-Mail beispielsweise gar nicht erst geöffnet oder nur unaufmerksam gelesen, wenn deutlich wird, dass es sich um eine Werbemaßnahme handelt. Insbesondere aufgrund der großen Masse an Werbekontakten im Internet resignieren viele Kunden sehr schnell, wenn Sie eine E-Mail mit Werbeinhalt erhalten und verschieben diese oft direkt in den Spam-Ordner. Einen Brief hingegen muss der Empfänger aktiv öffnen, wodurch er ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt, als einer von hundert E-Mails im digitalen Postfach. Jede der beiden Vorgehensweisen hat ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Deshalb lohnt sich eine Mischung aus digitaler und analoger Kommunikation – zumal sich online und offline bestens verknüpfen lassen. Über einen QR-Code auf dem postalischen Schreiben motivieren Sie Kunden beispielsweise zum Wechsel vom Offline-Kanal zu einem Online-Kanal.

Digital kontaktieren und durch Printmailing ködern

Um Kunden heutzutage trotz Zeitknappheit und einem Überfluss an Informationen erfolgreich anzusprechen, ist ein durchdachtes Kommunikationskonzept unverzichtbar. Kunden sollten entsprechend ihrer Lukrativität und Kaufkraft über mehrere Ebenen „angesprochen“ werden. Im ersten Schritt eignet sich die Kontaktaufnahme über kosten- und zeiteffiziente Online-Werbung. Dieser Schritt kann bereits zum Erfolg führen, jedoch ist auch im Falle des Scheiterns der Werbemaßnahme ein Kontakt entstanden. Sollte der erfolgreiche Kontakt zum jeweiligen Kunden von erhöhter Bedeutung sein, z.B. bei treuen Bestandskunden, bietet es sich an, im zweiten Schritt auf ein Printmailing zurückzugreifen. Aufgrund des ersten Kontakts wird die Neugier erzeugende Wirkung eines verschlossenen Briefs noch weiter verstärkt. Zudem signalisiert eine postale Zustellung den Einsatz des Unternehmens. Auch wenn eine erste Interaktion nicht zum Kauf geführt hat, sollte dies keineswegs als grundsätzliches Scheitern interpretiert werden, sondern kann als Beginn der Customer Journey verstanden werden.

Umsetzung eines Printmailings

Bei der Umsetzung des Printmailings gilt es diverse Auflagen, Formate und Individualisierungen abzustimmen und anzupassen. Zur Unterstützung der Erstellung von Printmailings können deshalb Druckereien und andere Dienstleister im Kopier- und Druckbereich hinzugezogen werden. Somit werden die eigenen Mitarbeiter logistisch sowie zeitlich zu entlastet. Die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister sorgt meist auch dafür, dass Sie hohen Qualitätsstandards gerecht werden können. Einige Anbieter bieten zudem zusätzliche Services und Dienstleistungen an, welche die Planung und Konzeption des Printmailings noch weiter vereinfachen. Dadurch wird das Werbekonzept noch zeitgemäßer machen. Das Druck- und Kopierzentrum Tiedeke bietet beispielsweise einen Express-Service, sodass ein hochwertiges Mailing auch kurzfristig aufgesetzt und versendet werden kann. Die Druckerei in Hamburg nutzt hierzu ein Digitaldruckverfahren. Es stellt eine schnellere und flexiblere Alternative zum klassischen Offsetdruck bei vergleichbarer Qualität dar. Im Zusammenhang mit dem hauseigenen Lieferservice wird so zügig die Umsetzung von Aufträgen gesichert.

Seminar Kampagnenmanagement

Erfahren Sie in unserem 2-tägigen Kampagnenmanagement Seminar alles Wichtige, damit ihre Werbemaßnahmen ein voller Erfolg werden!

Fazit zum Printmailing

Abschließend ist festzustellen, dass Printbasierte Werbemethoden wie das Printmailing eine wichtige Ergänzung zu den aktuellen vorwiegend webbasierten Maßnahmen darstellen. Kunden schätzen nach wie vor die persönliche, individuelle Behandlung, die klassische Werbeformate suggerieren. Zusätzlich machen Dienstleister das Werbemedium im Printformat durch diverse Services auch in der heutigen Zeit relevant und konkurrenzfähig. Eine gut konzeptionierte Werbestrategie sollte sich deshalb die Vorzüge diverser Medien zu Nutze machen, um sich besondere Wettbewerbsvorteile und eine starke Kundenbindung zu sichern.