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Podcast-Werbung – die aufstrebende Art der Werbung

Podcast-Werbung ist durch die besonders hohe Beliebtheit von Podcasts auf dem Vormarsch. Da mittlerweile so viele unterschiedliche Podcasts angeboten werden und unter anderem nicht nur Prominente, sondern auch viele Unternehmen solche Angebote erstellen, haben sich Podcasts zu einem wichtigen Marketinginstrument entwickelt. Gerade wenn es darum geht, die eigene Zielgruppe noch ein wenig besser zu erreichen, ergeben sich hier zahlreiche Vorteile. Damit genau das jedoch gelingt, ist es wichtig, sich ein wenig genauer mit der Thematik auseinanderzusetzen und zu wissen, worauf es beim Schalten von Podcast-Werbung ankommt.

Definition – was ist Podcast-Werbung?

Podcast-Werbung ist eine eigene, neue Form der Werbung. Die Werbebotschaften werden – je nach Buchung – zum Beispiel entweder zu Beginn, in der Mitte oder am Ende eines Podcasts eingesetzt. Hierbei gilt es jedoch, nicht zu vergessen, dass Podcast-Werbung nur dann funktioniert, wenn mehrere Faktoren beachtet werden. Bei einem beliebigen Podcast Werbung zu schalten und davon auszugehen, dass die Werbeaktion von Erfolg gekrönt sein wird, ist sicherlich ein wenig zu kurz gedacht.

Spannend ist es in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass Podcast-Werbung unterschiedlich gestaltet werden kann. Häufig wird das werbende Unternehmen vom Podcast-Host als Sponsor mit ein, zwei Sätzen vorgestellt. Gerne wird ein solches Sponsoring mit einer Rabattaktion verknüpft, sodass die Podcast-Hörer beispielsweise einen Probemonat für ein Abo oder Rabatte auf ihre Bestellung bei dem werbenden Unternehmen erhalten. Eine weitere Möglichkeit der Podcast-Werbung ähnelt klassischen Radio-Spots mit Jingle und einem eingesprochenen Werbeslogan.

Kurz: bei Podcast-Werbung handelt es sich um ein nicht zu unterschätzendes Marketinginstrument, das auf einzelnen Spots oder der Nennung durch den Podcast-Host basiert und in das laufende Programm integriert wird.

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Welche Vorteile bietet Podcast-Werbung?

Aufgrund der zahlreichen Vorteile, die Podcast-Werbung bietet, entscheiden sich immer mehr Unternehmen, Blogger und Influencer dazu, hier aktiv zu werden. Doch welche Vorteile sind eigentlich genau mit dieser Art der Werbung verbunden? Wie kann der Werbetreibende profitieren?

Die folgenden Punkte geben eine praktische Übersicht:

Die Hörer und Hörerinnen interessieren sich für die Werbung

Dies gelingt selbstverständlich nur dann, wenn die Werbung gekonnt an die Inhalte der Podcasts angepasst wurde. Ein Beispiel? In einem Podcast rund um das Thema Auto dürfte Werbung für Werkstätten besonders gut ankommen. Die entsprechenden Werbebotschaften werden nicht zwangsläufig als Marketing wahrgenommen und wirken dementsprechend auf viele nicht störend.

Hörer vertrauen ihrem Podcaster – und damit tendenziell auch dem Werbetreibenden

Viele Podcaster pflegen ein besonderes Verhältnis zu ihrer Community. Dementsprechend ist das Vertrauensverhältnis hier in der Regel hoch. Genau hiervon kann auch der Werbetreibende profitieren, der durch den Podcast-Host vorgestellt wird.

Podcast-Werbung bringt viel Aufmerksamkeit

Podcasts sind beliebt wie nie, sodass eine Vielzahl von Personen erreicht werden kann. Noch dazu wird Werbung in Podcasts sorgfältig ausgewählt und nur in geringer Anzahl pro Folge eingesetzt. Wer also in einer Podcast-Folge genannt wird, kann definitiv Eindruck hinterlassen.

Podcast-Werbung ist (in der Regel) auf eine längere Dauer ausgelegt

Einmal gebucht, bleiben Podcast und Werbung in der Regel fest miteinander verbunden. Das bedeutet: solange der Podcast besteht, besteht auch die Werbung. Selbstverständlich gibt es hier auch Ausnahmen und entsprechend Fälle, bei denen es sinnvoller ist, auf kurzfristige Werbemaßnahmen zu setzen. Dies gilt unter anderem dann, wenn mit der Werbung auf Preisaktionen und ähnliches aufmerksam gemacht werden soll.

Wahlweise können besonders fantasievolle Spots kreiert werden

Im Hinblick auf die Inhalte der Podcast-Werbung sind der Fantasie so gut wie keine Grenzen gesetzt. Ob hier beispielsweise auf Basis von Dialogen bzw. Monologen oder mit musikalischer Untermalung gearbeitet wird, ist von der Zielgruppe – und natürlich auch vom beworbenen Produkt – abhängig. Eine beliebte Variante ist die Vorstellung des Unternehmens oder Produkts durch den Podcast-Host. Auf diese Weise sinken (meist) die Kosten und der Authentizitätsfaktor steigt.

Podcast-Werbung wird oft nicht als störend empfunden

Zum einen entsteht dieser Effekt dadurch, dass Werbung in Podcasts nicht inflationär ist, Zuhörer also nicht alle paar Minuten, sondern nur ein- bis zweimal pro Folge mit Werbung „konfrontiert“ werden. Zum anderen werden die Spots meist nach Relevanz für die Hörerschaft ausgewählt und harmonisch ins Programm eingebunden.

Podcasts werden immer beliebter

Es wäre sicherlich falsch, das hohe Potenzial von Podcasts zu unterschätzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Inhalte auch in Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen werden, ist hoch. Dementsprechend ist es sinnvoll, sich hier als Werbetreibender zu etablieren und die Kampagnen – je nach Bedarf – auszuweiten bzw. immer wieder neu anzupassen. Eine professionelle Werbeagentur kann dahingehend beraten, damit das zur Verfügung stehende Potenzial vollständig genutzt werden kann.

Worauf sollte man bei Podcast-Werbung achten?

Vor dieser Frage stehen viele Unternehmen, die zum ersten Mal ihren ersten Podcast-Werbespot schalten möchten. Aber auch dann, wenn Sie schon länger auf diese Marketing-Maßnahme setzen, sollten Sie das eigene Vorgehen in regelmäßigen Abständen überdenken.

Wer sich unter anderem auf die folgenden Punkte fokussiert, kann nachhaltig profitieren:

Podcast-Werbung
  1. Podcast und Werbeinhalt sollten zusammenpassen
    Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass die Zielgruppenansprache noch besser funktioniert. Wer beispielsweise einen Podcast über Beauty-Themen hört, interessiert sich in der Regel auch für die entsprechenden Produkte.
  2. Nicht zu lang und nicht zu kurz
    Wie im Fernsehen und im Radio sollte ein Podcast-Spot weder zu lang noch zu kurz sein. Es geht darum, die entsprechenden Infos zu vermitteln, ohne den Zuhörer zu langweilen.
  3. Individuelle Vereinbarungen nutzen
    Mit moderner Podcast-Werbung ist ein hohes Maß an Flexibilität verbunden. Daher ist es sinnvoll, diese auch zu nutzen. Gerade im Hinblick auf die Gestaltung der Spots, jedoch auch im Zusammenhang mit weiteren Details, wie zum Beispiel der Dauer der Ausstrahlung.
  4. Preise erfolgreicher und neuer Podcasts vergleichen
    Die Preise für Werbung in Podcasts können sich – je nach Anbieter – deutlich voneinander unterscheiden. Klar: erfolgreiche Podcasts bieten den Vorteil einer größeren Reichweite. Aber auch Newcomer der Branche sollten nicht unterschätzt werden. Sie bieten ihre Werbeblöcke oft günstiger an. Der Werbetreibende hat so im Idealfall die Möglichkeit, mit dem Podcast zu wachsen.
  5. Ergebnisse überwachen
    Jede Kampagne, auch im Bereich der Podcast-Werbung, sollte überwacht und nachträglich analysiert werden. Nur so ist es möglich, etwaiges Optimierungspotenzial zu nutzen.

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Fazit

Mit der Beliebtheit von Podcasts nimmt auch die Nachfrage nach Podcast-Werbung zu. Wer die Möglichkeit nutzt, in einem reichweitenstarken Podcast zu werben, kann neue Zielgruppen erschließen und sich im besten Fall über neue Kunden freuen. Wichtig ist vor allem, dass die beworbene Leistung oder das Produkt für die Hörerschaft des Podcasts interessant ist. Eine professionelle Werbeagentur versteht sich hier als erster Ansprechpartner für alle Fragen rund um Podcast-Werbung. Egal, ob es darum geht, die passenden Podcasts zu finden, Kampagnen aufzubauen oder diese zu analysieren: Mit einem kompetenten Partner an Ihrer Seite können Sie das Potenzial dieser besonderen Art von Marketing optimal nutzen.

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#PodcastWerbung #Podcast #Audio #Marketing

Printmailing – zukunftsfähig, statt veraltet!

Trotz des zunehmenden Fokus auf webbasierte Werbemaßnahmen ist das Printmailing auch in der heutigen Zeit ein wichtiges Mittel zur Werbekommunikation, das seine Daseinsberechtigung keinesfalls verloren hat. Heutzutage wird vor allem online für Produkte und Dienstleistungen geworben und potenzielle sowie bestehende Kunden werden von einer Welle an Newsletter- und anderen E-Mail-Benachrichtigungen täglich überhäuft. Klassisches Printmailing wird daher von vielen Unternehmen allzu oft unterschätzt und als veraltete Maßnahme abgestempelt. Es bietet jedoch entscheidende Vorzüge gegenüber Online-Werbekonzepten. Die Wirkung moderner, digitaler Werbung kann durch den gezielten Einsatz von Printmailing ergänzt werden. Hierdurch können wichtige Synergieeffekte zur Optimierung von Werbestrategien zu begünstigen werden.

Mischkonzepte, statt Extreme

Ein Risiko, dass bei der Fokussierung auf Online-Werbekommunikation besteht, ist die sinkende Aufmerksamkeit der Rezipienten. Oft wird eine E-Mail beispielsweise gar nicht erst geöffnet oder nur unaufmerksam gelesen, wenn deutlich wird, dass es sich um eine Werbemaßnahme handelt. Insbesondere aufgrund der großen Masse an Werbekontakten im Internet resignieren viele Kunden sehr schnell, wenn Sie eine E-Mail mit Werbeinhalt erhalten und verschieben diese oft direkt in den Spam-Ordner. Einen Brief hingegen muss der Empfänger aktiv öffnen, wodurch er ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt, als einer von hundert E-Mails im digitalen Postfach. Jede der beiden Vorgehensweisen hat ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Deshalb lohnt sich eine Mischung aus digitaler und analoger Kommunikation – zumal sich online und offline bestens verknüpfen lassen. Über einen QR-Code auf dem postalischen Schreiben motivieren Sie Kunden beispielsweise zum Wechsel vom Offline-Kanal zu einem Online-Kanal.

Digital kontaktieren und durch Printmailing ködern

Um Kunden heutzutage trotz Zeitknappheit und einem Überfluss an Informationen erfolgreich anzusprechen, ist ein durchdachtes Kommunikationskonzept unverzichtbar. Kunden sollten entsprechend ihrer Lukrativität und Kaufkraft über mehrere Ebenen „angesprochen“ werden. Im ersten Schritt eignet sich die Kontaktaufnahme über kosten- und zeiteffiziente Online-Werbung. Dieser Schritt kann bereits zum Erfolg führen, jedoch ist auch im Falle des Scheiterns der Werbemaßnahme ein Kontakt entstanden. Sollte der erfolgreiche Kontakt zum jeweiligen Kunden von erhöhter Bedeutung sein, z.B. bei treuen Bestandskunden, bietet es sich an, im zweiten Schritt auf ein Printmailing zurückzugreifen. Aufgrund des ersten Kontakts wird die Neugier erzeugende Wirkung eines verschlossenen Briefs noch weiter verstärkt. Zudem signalisiert eine postale Zustellung den Einsatz des Unternehmens. Auch wenn eine erste Interaktion nicht zum Kauf geführt hat, sollte dies keineswegs als grundsätzliches Scheitern interpretiert werden, sondern kann als Beginn der Customer Journey verstanden werden.

Umsetzung eines Printmailings

Bei der Umsetzung des Printmailings gilt es diverse Auflagen, Formate und Individualisierungen abzustimmen und anzupassen. Zur Unterstützung der Erstellung von Printmailings können deshalb Druckereien und andere Dienstleister im Kopier- und Druckbereich hinzugezogen werden. Somit werden die eigenen Mitarbeiter logistisch sowie zeitlich zu entlastet. Die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister sorgt meist auch dafür, dass Sie hohen Qualitätsstandards gerecht werden können. Einige Anbieter bieten zudem zusätzliche Services und Dienstleistungen an, welche die Planung und Konzeption des Printmailings noch weiter vereinfachen. Dadurch wird das Werbekonzept noch zeitgemäßer machen. Das Druck- und Kopierzentrum Tiedeke bietet beispielsweise einen Express-Service, sodass ein hochwertiges Mailing auch kurzfristig aufgesetzt und versendet werden kann. Die Druckerei in Hamburg nutzt hierzu ein Digitaldruckverfahren. Es stellt eine schnellere und flexiblere Alternative zum klassischen Offsetdruck bei vergleichbarer Qualität dar. Im Zusammenhang mit dem hauseigenen Lieferservice wird so zügig die Umsetzung von Aufträgen gesichert.

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Fazit zum Printmailing

Abschließend ist festzustellen, dass Printbasierte Werbemethoden wie das Printmailing eine wichtige Ergänzung zu den aktuellen vorwiegend webbasierten Maßnahmen darstellen. Kunden schätzen nach wie vor die persönliche, individuelle Behandlung, die klassische Werbeformate suggerieren. Zusätzlich machen Dienstleister das Werbemedium im Printformat durch diverse Services auch in der heutigen Zeit relevant und konkurrenzfähig. Eine gut konzeptionierte Werbestrategie sollte sich deshalb die Vorzüge diverser Medien zu Nutze machen, um sich besondere Wettbewerbsvorteile und eine starke Kundenbindung zu sichern.

 

Werbung als Herausforderung – Mit Planung auf Erfolgskurs

Werbung wird zu unterschiedlichen Zwecken betrieben: Die Bekanntheit des Unternehmens fördern, Absätze steigern, eine neue Zielgruppe erschließen… Eine aussichtsreiche Werbekampagne erfordert nur wenige Schritte und ist durch zahlreiche Werbemittel und über die verschiedensten Medien möglich. Wer die Zielgruppe kennt und sich über die Werbebotschaft im Klaren ist, kann selbst mit kleinem Etat bei effektiver Planung optimale Ergebnisse erzielen.

1. Was Werbung ist und welche Bedeutung sie hat

Werbung soll die Aufmerksamkeit der Zielgruppe durch eine bestimmte Botschaft wecken und sie zum Handeln animieren, wie zum Beispiel ein Produkt zu kaufen oder eine Dienstleistung zu buchen. Daneben dient die Werbung auch der Bekanntmachung von neuen Unternehmen oder Produkten sowie der Imagepflege und dem Abgrenzen von Mitbewerbern und Konkurrenten. Hierbei stehen dem Werbenden verschiedene Werkzeuge und Mittel zur Verfügung, die entweder einzeln oder in Kombination angewandt werden. Hauptzweck ist das Beeinflussen von Menschen, um Bedürfnisse zu wecken oder auch neue Bedarfskomplexe zu erzeugen.

Prof. Dr. Michael Bernecker"Wer sich am Markt gegen seine Mitbewerber durchsetzen möchte, braucht gute Werbung. Das heißt: Eine zielgruppengerechte Ansprache und relevante Kanäle sind ein Muss." – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Wer wirbt, sollte sich über Folgendes bewusst sein: Erfolgreiche Werbung erfordert ebenso Respekt vor der Zielgruppe wie die Beachtung von deren Privatsphäre. Das wird durch eine unaufdringliche Präsenz und den Verzicht auf übertriebene Selbstdarstellung oder falsche Versprechen erreicht.

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2. Werbung – Vom Marktschreier zur modernen Wirtschaftswerbung

Ihre Wurzeln findet Werbung nach Meinung von Historikern bereits in der Antike. Auflistung von Waren auf Tafeln aus Babylon dienen als Beispiel für die ersten Mittel, mit denen Händler um ihre Kunden warben. Auch Marktschreier soll es im Altertum bereits gegeben haben. In Schwung kam die Werbung aber erst durch die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert, der die beliebige Vervielfältigung ermöglichte. Bis zur ersten Anzeigenwerbung sollten dann aber doch noch fast 200 Jahre vergehen. Erst um 1660 herum kamen Werbeanzeigen für Bücher, später dann auch für Arznei- und Heilmittel sowie für Tabak und Wein auf. Mit Beginn der Industrialisierung gegen Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich die Anzeigenwerbung als Mittel zur Beeinflussung von Kunden sowie zur Abgrenzung von Konkurrenzunternehmen durch. Im Zuge dessen wurde im Jahr 1841 die erste Werbeagentur, eigentlich eine Agentur für Anzeigenvermittlung, in Philadelphia gegründet. Damit war die moderne Wirtschaftswerbung geboren. Meilensteine in Deutschland waren unter anderem die Freigabe des Anzeigenwesens um 1850, die Erfindung der Anschlagsäule durch Ernst Litfaß um 1855 und die Gründung der ersten Anzeigenvermittlung durch Ferdinand Haasenstein ebenfalls im Jahr 1855.

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3. Werbung und ihre verschiedenen Formen

Werbung kann abhängig von der Art des Unternehmens, des Produkts, der Zielgruppe und der Werbebotschaft unterschiedliche Formen annehmen. Innerhalb einer Werbekampagne stehen Unternehmen verschiedene Gestaltungsmittel und Medien zur Verfügung. Die gängigsten Werbemittel sind:

  • Plakate und Schilder
  • Anzeigen
  • Flyer und Aufkleber
  • Merchandising-Produkte
  • TV- und Radiospots
  • Werbegeschenke

Als Werbeträger eignen sich:

  • Fernsehen und Radio (Rundfunkwerbung)
  • Zeitschriften, Tageszeitungen, Fachpresse, Anzeigenblätter, Flyer (Print- und Anzeigenwerbung)
  • Websites, Werbebanner, Newsletter, Werbemailing (Internetwerbung)
  • Fahrzeuge, Hauswände, Bauplanen (Außenwerbung)
  • Direct Mailing per Post und Direct Calling per Telefon (Direktwerbung)

Wer für seine Produkte oder sein Unternehmen wirbt, sollte nicht vergessen, dass jeder Kontakt mit potenziellen Kunden positive oder negative Werbung sein kann. Neben den üblichen Werbekanälen spielen daher das Corporate Design, das Bild des Unternehmens nach außen und der Internetauftritt keine unwesentliche Rolle. Außerdem kann Public Relations (PR) zu Werbezwecken eingesetzt werden.

Corporate Design bezeichnet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens und ist ein wirksames Instrument, um sich von anderen abzuheben und wiedererkennbar zu machen. Mit einem gelungenen Corporate Design kann sich ein Unternehmen werbewirksam präsentieren. Entscheidend hierbei ist die einheitliche Gestaltung von beispielsweise Geschäftspapieren, Visitenkarten, Arbeitskleidung und Internetseiten. Außerdem gehört dazu ein einprägsames und einzigartiges Logo, das den Wiedererkennungswert steigert. Das Corporate Design ist eine kostengünstige Variante der Werbung, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht als solche wahrgenommen wird.

Der Auftritt des Unternehmens einschließlich seiner Mitarbeiter nach außen kann sowohl positive als auch negative Werbung sein. Ein beleuchtetes Firmenlogo oder ein Schriftzug an der Fassade und die Werbung an Fahrzeugen sind unaufdringliche Mittel, um Kunden über die Existenz des Unternehmens zu informieren. Gepflegte Firmenräume oder Ladengeschäfte und freundliche, kompetente Mitarbeiter können für regionale Anbieter manch teure Werbekampagne überflüssig machen, wenn dadurch Mund-zu-Mund-Propaganda entsteht. Das Gleiche gilt leider auch für das Gegenteil, wobei dieser Effekt nicht gewünscht ist.

Im Internetauftritt eines Unternehmens sollte sich das Corporate Design wiederfinden, unabhängig davon, ob es sich um die eigene Webseite, Werbebanner auf anderen Seiten, die Social-Media-Kanäle oder um E-Mails handelt. Logo, Firmenname und Kontaktdaten werden prominent präsentiert, um den Wiedererkennungswert zu steigern und dem Kunden die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Als positive Werbung für ein Unternehmen oder ein Produkt muss die entsprechende Webseite aktuell gehalten und nutzerfreundlich gestaltet werden.

Public Relations (PR) ist eng mit der Werbung verwandt und eignet sich sehr gut zur Unterstützung von Werbemaßnahmen. Berichte über das Unternehmen oder ein Produkt in relevanten Print- oder Rundfunkmedien erreichen zumeist eine große Anzahl an Interessenten und Kunden und belasten dabei kaum das Werbebudget.

4. Erfolgversprechende Werbung planen

Damit Werbung ihren Zweck erfüllt und nicht ins Leere läuft, ist eine sorgfältige Planung notwendig, die jedoch nur wenige Schritte erfordert:

  • Zielgruppe eingrenzen
  • Budget planen
  • Werbemaßnahmen planen
  • Zeitpunkt für die Werbemaßnahmen planen
  • Erfolgskontrolle
  • Wiederholung

Das Eingrenzen der Zielgruppe ist unbedingt notwendig, da sonst im schlimmsten Fall Geld für Werbung ausgegeben wird, die den richtigen Kundenkreis verfehlt. Zunächst ist es wichtig zu hinterfragen, wer Bedarf an dem Produkt oder der Dienstleistung hat. Grundlegende Aspekte hierbei sind zum Beispiel die Altersklasse, das Geschlecht, der Bildungsgrad und das Absatzgebiet.

Das Budget ist entscheidend für die Auswahl der Werbemaßnahmen. Nicht jedem Unternehmen stehen für die Werbung hohe Summen zur Verfügung. Durch eine gute Planung unter Einbeziehung von kostenlosen oder kostengünstigen Werbemitteln können dennoch erfolgreiche Kampagnen gestartet werden.

Nachdem die Zielgruppe konkret definiert wurde und das Budget feststeht, können geeignete Werbemaßnahmen ausgewählt werden. Hierfür muss beispielsweise folgendes hinterfragt werden: Welche Zeitungen oder Zeitschriften liest die Zielgruppe? Welche Fernseh- oder Radioprogramme werden konsumiert? Wird das Internet genutzt und lohnen sich damit Social-Media-Aktivitäten oder Werbebanner auf Webseiten? Sind PR-Aktivitäten und Messeauftritte sinnvoll?

Die Realisierung der Werbemaßnahmen erfordert einen geeigneten Zeitpunkt, um die Zielgruppe zu erreichen. Sollen zum Beispiel Familien mit Kindern angesprochen werden, sind Zeitungsinserate in den Schulferien wenig zielführend. Ebenso werden Berufstätige tagsüber selten Fernsehwerbung anschauen. Sinnvoll ist es außerdem, Werbemaßnahmen zu besonderen Anlässen zu planen, die zum Produkt oder zum Unternehmen passen.

Langfristige und zukünftige Werbemaßnahmen erfordern eine sorgfältige Erfolgskontrolle zum Beispiel durch Analysen der Verkäufe, Auswertung der Online- und Social-Media-Aktivitäten, Rankings sowie Kundenbefragung bei Online-Bestellungen. Nur so kann festgestellt werden, ob die Werbung Wirkung gezeigt und schließlich zum Ziel geführt hat.

Da einzelne Werbemaßnahmen in der Regel nur kurzfristigen Erfolg bringen, sind Wiederholungen notwendig, nachdem der Werbeerfolg gemessen wurde. Hierbei müssen nicht zwangsläufig die gleichen Werbemittel und Werbeträger genutzt werden wie zu Beginn der Kampagne.

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5. Erfolgreiche Werbung – Fazit

Um erfolgreiche Werbung zu starten, kann bereits ein geringes Werbebudget ausreichen. Entscheidend ist eine sorgfältige Planung der Kampagnen. Durch die Eingrenzung der Zielgruppe, die entsprechende Auswahl der Werbemittel sowie den geeigneten Zeitpunkt für die Werbekampagne steigern Sie den Erfolg maßgeblich. Eine ständige Erfolgskontrolle und die Wiederholung der Werbemaßnahmen sorgen zusätzlich dafür, langfristig positive Effekte aus der Werbung zu schöpfen.