E-Commerce Trends: Wie Sie diese für sich nutzen können

E-Commerce Trends: Wie Sie diese für sich nutzen können
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Pünktlich zum Ende des Sommers haben viele Verbände ihre Verbraucherbefragungen veröffentlicht, unter anderem hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) seine Befragung bezüglich „Einkaufspräferenzen im Online und Versandhandel sowie klassischen Einzelhandel“ veröffentlicht, die er zusammen mit der Creditform Boniversum durchführte.

Das Ergebnis zeigt deutlich, dass 37,3 Prozent aller Bürger den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel vorziehen, was einem Anstieg von über 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei stachen besonders die technik- und unterhaltungsaffinen Warengruppen hervor.

Doch auch der Online Modemarkt zeigt einen Anstieg, denn laut dem Institut für Handelsforschung Köln (IFH) stieg dieser um rund 17 Prozent, das entspricht einem Umsatzanstieg von über 8 Milliarden Euro. Der gesamte Anteil des Mode Einzelhandels stieg damit auf gute 16,8 Prozent.

 

Die Frage die sich nun stellt lautet: Wie können E-Commercer diesen Anstieg für sich nutzen und weiter voran treiben?

Bitkom veröffentlichte ebenfalls seine Studie über „Trends im E-Commerce – Konsumverhalten beim Online-Shopping“ und zeigt damit, welche Trends bei den Konsumenten beliebt sind und welche nicht.

Als Bezahlmöglichkeit ist PayPal immer noch sehr beliebt (52%), trotzdem kaufen etwa die Hälfte der Deutschen lieber auf Rechnung ein, dies geht aus dieser Studie deutlich hervor. Nur ein Drittel tätigt Kreditkartenkäufe, welches mit der Sorge um den Missbrauch der persönlichen Daten von 59 Prozent der Befragten begründet wurde. Deshalb sollten Sie neben Ihren angebotenen Bezahlmöglichkeiten auch „auf Rechnung kaufen“ in Betracht ziehen, denn ganze 23 Prozent der befragten User bestätigten, dass sie, wenn ihre bevorzugte Bezahlmöglichkeit nicht vorhanden ist, den Online Händler wechseln.

Wichtig ist auch die mobile Anpassung Ihres Shops, denn ganze 62 Prozent der Tablet Nutzer kaufen mit ihren Geräten online ein, bei Smartphone Nutzern sind es ganze 51 Prozent. Hier dominiert besonders die jüngere Zielgruppe. Doch nicht nur bei dem Kauf über mobile Geräte dominieren die 14-29 jährigen, sondern auch bei der Teilnahme an Rabattaktionen mit genau 30 Prozent, wogegen die 30-49 jährigen mit nur 15 Prozent von den Aktionen Gebrauch machen. Deshalb sollten Sie eventuelle Anbieter, welche solche Aktionen anbieten, ebenfalls in Betracht ziehen.

 

Auch die Bewertungsfunktionen bei Online Shops erfreuen sich an Beliebtheit, denn die Studie von Bitkom zeigt auch hier deutlich, dass fast drei Viertel aller Internetnutzer die Bewertungen anderer Kunden zu einem Produkt vor dem Kauf lesen und gut ein Drittel dieser gibt selber Bewertungen ab. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, dass auch in Ihrem Online Shop eine Bewertungsfunktion existiert. Wichtig ist hierbei auch die Reaktion auf negative Bewertungen, deshalb zögern Sie nicht Kontakt zu den Kunden aufzunehmen und öffentlich auf eine schlechte Bewertung zu reagieren. Eine einfache Frage, warum genau die Bewertung schlecht ausfiel oder eine Entschuldigung zeigt anderen Kunden auch Ihr Bemühen um die Kundenzufriedenheit. Löschen Sie jedoch nicht einfach schlechte Bewertungen, dies schürt nur die Unzufriedenheit und erregt das Misstrauen potentieller Kunden, wenn diese nur positive Bewertungen lesen.

Quelle: Bitkom.de

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