EATO fordert gezielte Maßnahmen für den Erhalt der Bildungsunternehmen im deutschsprachigen Raum

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Die diesjährige Frühjahrsversammlung der Geschäftsführer, Vorstände und Topmanager der in der EATO organisierten Bildungsunternehmen stand ganz im Zeichen der Corona Krise. Deshalb fand dieses Treffen am 2.4.2020 zum ersten Mal als Websession statt, in der die Vertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnahmen. Insgesamt waren 25 der in der EATO zusammengeschlossen Unternehmen mit mindestens einem Vertreter präsent.

Die Forderungen der EATO:

  1. Öffnung der Trainingszentren nach dem 20.04.2020 im ersten Schritt für Präsenzgruppen mit 5 bis zu 8 Teilnehmern, im zweiten Schritt bis zu 45 Teilnehmer.
  2. Liquiditätshilfen für die Bildungsunternehmen mit einer Ausfallgarantie des Bundes oder der Länder von 100% sowie die schnelle, unbürokratische Abwicklun.
  3. Finanzielle Unterstützung der in Kurzarbeit befindlichen Unternehmen durch die gezielte Qualifizierung der von der Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter (wie nach der Finanzkrise 2009.

Wir sind in ganz Europa auf dem Weg in die Digitalisierung. Die momentane Situation zeigt sehr deutlich, dass die bisherigen Geschäftsmodelle in allen Branchen und in allen europäischen Ländern einem sehr starken Wandel unterliegen werden. Wenn wir aufgrund der Corona Krise keine Bildungsunternehmen mehr haben sollten, können wir die Kompetenzentwicklung bei unseren Kunden und bei uns selbst nicht mehr sicherstellen. Damit würden wir in Europa gegenüber den anderen Weltmärkten weiter zurückfallen.

Die Bildungsunternehmen sind überwiegend mittelständisch geprägt, bei fast allen Konzernen engagiert und benötigen in dieser Krise die politische und finanzielle Unterstützung.

EATO (European Association for Training Organisations) vertritt aktuell mehr als 30 wirtschaftlich geführte Bildungsunternehmen im Deutschsprachigen Raum. Diese erzielen mit über 6.500 überwiegend selbständigen Referenten jährlich einen Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro. Insgesamt beteiligen sich jährlich mehr als 285.000 Teilnehmende an den verschiedenen Bildungsmaßnahmen der Mitgliedsunternehmen. EATO setzt sich insbesondere für eine innovative Bildungspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems, die Durchführung von Marktforschung sowie ein kontinuierliches Benchmarking mit den Besten der Branche ein. Das wichtigste Ziel ist die Mitwirkung an den gesellschaftlichen und politischen Veränderungsprozessen durch kompetente Qualifizierungsmaßnahmen in Europa.

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