Marketing für die Modeindustrie

Marketing für die Modeindustrie
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Die Modeindustrie ist es gewöhnt, sich ständig neu zu erfinden. Dies macht sicherlich auch einen großen Teil des Reizes aus, den die Branche auf Schulabgänger und Berufsanfänger ausübt. Für viele junge Menschen, vor allem weiblichen Geschlechts, ist eine Karriere als Modedesigner/in der Traum schlechthin. Aber abseits dieses wohl bekanntesten Weges, durch ein Modedesign Studium in die Modeindustrie einzusteigen, gibt es viele weitere Berufsfelder, die mit Mode zu tun haben, aber nicht im Bereich Design angesiedelt sind.

Ein Beispiel ist der Bereich des Mode-Marketings. Durch die zunehmende Globalisierung in den letzten Jahren sowie die Entstehung neuer Absatzkanäle hat das Mode-Marketing eine große Nachfrage erfahren. Waren die Kollektionen früher für einige wenige Länder, die sich von ihren Konsumentenstrukturen glichen, bestimmt, so verkaufen Modelabels ihre Klamotten heute weltweit. Ob New York, Berlin, Shanghai oder Sidney – die Schnitte und Farben sind meist die gleichen. Dadurch wurden auch neue Anforderungen an das Marketing gestellt. Die Werbekampagnen mussten möglichst global einsetzbar sein. Es wurden Motive gesucht, bei denen nur die Sprache der Texte ausgetauscht werden muss, um sie für weitere Länder zu adaptieren. So können die Labels Zeit und Geld sparen.

Eine weitere Herausforderung liegt im boomenden Verkauf über das Internet. Immer mehr Modemarken entdecken das Marketing via Facebook, Twitter und Co. Neben länderspezifischen rechtlichen Anforderungen (Thema Wirtschaftsrecht) sind vor allem die Werbeagenturen und Marketingabteilungen der Labels gefragt, um zum Beispiel die Facebook Fanpages mit Followern zu füllen. Um dies zu erreichen, kreieren die Modemarken besondere Online-Events. Louis Vuitton beispielsweise zeigte die Präsentation der neuen Kollektion live via Stream auf der Facebook Seite. Das Konzept scheint aufzugehen, hat LV doch bereits über 1,7 Millionen Fans auf der Fanpage versammelt. Wie viele davon sich auch eine Original Handtasche leisten (können), ist die andere Sache. Und auch hier ist das Marketing gefragt: Sind die Konsumenten erst einmal aufmerksam gemacht, müssen sie zu Käufern umgewandelt werden. Hier sind sicherlich noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Das Marketing für die Modeindustrie bleibt daher auch zukünftig stets im Wandel begriffen.

 

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Ein Gedanke zu „Marketing für die Modeindustrie

  1. Oliver//

    dabei ist mir bestens bekannt, dass noch bis vor Kurzem fast alle starken Labels davon sprachen ihre Marke multimedial nicht so in Szene setzen zu können wie es erforderlich wäre. Schuld wäre die viel zu geringe Bandbreite welche zur guten Übertragung der großformatigen Bilder, Fotos und Videos notwendig wären.
    Inzwischen gibt es auch das iPad als stylisches Handtaschen-Gadget zur bewussten Verstärkung des modischen Lebensgefühls dazu.

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