Multichannel-Handel im Non-Food-Bereich

Multichannel-Handel im Non-Food-Bereich
Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Dass Multichannel-Marketing heutzutage nicht nur für Online-Händler lebenswichtig ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Eine aktuelle Studie von accenture und der GfK zeigt den aktuellen Stand im Non-Food-Bereich auf und gibt Handlungsempfehlungen sowie einen Ausblick in die nächsten Jahre.

Der Online-Handel im Non-Food-Markt wächst seit Jahren auch in Deutschland enorm. Von 2003 bis 2009 haben sich die Umsätze fast verdreifacht (von 5,6 Mrd. Euro auf 15,5 Mrd. Euro). Hierbei ist jedoch zu beachten, dass häufig auch Online-Käufe im stationären Handel angebahnt werden. Auch umgekehrt funktioniert es: Offline-Handel wird oft durch Recherchen im Internet angeregt. Dieser Kanalwechsel stellt Händler vor eine große Herausforderung. Wie lässt sich verhindern, dass Kunden beim Wechseln der Kanäle auch gleichzeitig den Zulieferer wechseln?

Dies gelingt laut accenture/GfK durch eine Verbindung der einzelnen Kanäle zu einem nahtlosen Einkaufserlebnis. Kunden können entlang des gesamten Verkaufsprozesses den jeweils für sie passenden Kanal wählen (z.B. Katalog für einen ersten Überblick, Internet für die Überprüfung der Verfügbarkeit, Ausprobieren im Ladengeschäft und dann Bestellung im Online-Shop).

Das Multichannel-Einkaufsverhalten unterscheidet sich stark bei den einzelnen Altersgruppen bzw. „Lebenswelten“. Bei Studierenden und Azubis beträgt derer, die online und offline gemischt nutzen, 22%. Bei Rentnern und Alleinstehenden Älteren sind es nur noch ca. 3%. Hier ist der Anteil der reinen Offline-Käufer dagegen sehr hoch.

Auch bei den einzelnen Warengruppen sind klare Unterschiede zu erkennen. Bei Elektronik und Sportartikeln beträgt der Anteil der Multichannel-Verkäufe bis zu 24%, bei Textilien und Möbeln liegen die Prozentzahlen dagegen oft im niedrigen einstelligen Bereich.

Für die Zukunft prognostiziert die Studie einen Anstieg des reinen Online-Handels von aktuell 6,9% auf 10,2% (2015). Auch der Multichannel-Anteil soll stark zunehmen. Der rein stationäre Handel dagegen befindet sich im Sinkflug und wird um 143% abnehmen.

Wie können Unternehmen auf diese Herausforderungen reagieren?

Grundlegend bedarf es einer tragfähigen Strategie, um der Zunahme von Multichannel erfolgreich zu begegnen. Hierbei spielt Marktforschung eine elementare Rolle. Auch die Sortiments- und Preispolitik sowie der Service müssen auf die Multichannel-Kunden abgestimmt werden. Auch zum Thema „Kannibalisierung der Kanäle“ liefert die Studie wertvolle Hinweise.

Quelle: www.gfk.com

Ihre Kontaktanfrage

Wir unterstützen Unternehmen durch Seminare, Schulungen, Beratungsansätze und Coachings!
Wie können wir Sie unterstützen?






Hier können Sie uns mitteilen, wann wir Sie zwischen 09.00 Uhr und 18.00 Uhr am besten telefonisch erreichen.
captcha

Ein Gedanke zu „Multichannel-Handel im Non-Food-Bereich

  1. lisa

    sehr empfehlenswert dieser bericht… ist nochmal eine bestätigung, die mich noch mehr bestärkt, dass meine wahrnehmung die richtige ist.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*