Reale vs. virtuelle Güter!

Reale vs. virtuelle Güter!
Bitte bewerten Sie diesen Artikel!

Seit kurzem bietet Facebook den Kauf von virtuellen Gütern an. So kann der Nutzer beisielsweise virtuelle Rosen, gefüllte Bierkrüge oder andere Miniaturgrafiken kaufen und unter den Facebook-Nutzern verschenken. Es ist davon auszugehen, dass Facebook mit dem Verkauf virtueller Güter bereits in diesem Jahr 40 Mio. Dollar verdienen wird.

Viele sind der Meinung, dass der Erfolg der Spieleanbieter mit dem Erlösmodell „Werbung“ gleichzusetzen ist. Jedoch muss dies nicht der Realität entsprechen. Die Spielehersteller verdienen vor allem durch Abos und den Verkauf von virtuellen Gütern.

Brand Promotion

Der Verkauf von virtuellen Gütern bietet Raum für die strategische Platzierung von Marken in den Spielen. EA Sports verbindet in den großen Sportspielen die virtuelle und die echte Welt miteinander, indem die Spiele erst durch die beteiligten Marken leben. Die Marken wiederum nutzen die Bekanntheit der Spiele für eigene Werbezwecke. Im Moment ist diese Form der Markenplatzierung, aufgrund der hohen Honorare, jedoch den großen Marken vorbehalten.

White-Label-Lösungen

Einige Spieleplattformen bieten ihre Spiele auch als White-Label-Variante an, welche sich auf einer fremden Website einbauen lässt. So wird die Verweildauer auf der eigenen Seite erhöht und falls virtuelle Güter in dem Spiel verkauft werden, so fungiert der Seitenbetreiber als Umsatzerzeuger und erhält eine Provision.

Quelle: Internet World Business