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Strategische Geschäftseinheiten – Die Spielbälle der Portfolio-Analyse

Wer sich mit der Portfolio-Analyse im Detail auseinandersetzt, gelangt über kurz oder lang zu dem Begriff der Strategischen Geschäftseinheit (SGE). Daher macht es Sinn, sich diese einmal anzuschauen.

Die strategische Planungsarbeit beginnt nämlich in aller Regel mit der Zergliederung der Unternehmung in strategisch relevante Planungseinheiten, sogenannte „Strategische Geschäftseinheiten“ (SGE’s).

Strategische Geschäftseinheiten als Teil des Unternehmens

Geschäftsfeldentwicklung

Definition: Strategische Geschäftseinheit

Es existieren zahlreiche verschiedene Definitionsversuche in der Literatur, von denen an dieser Stelle der Ansatz von H. H. Hinterhuber ausgewählt wird. Er stammt zwar, wie die Portfolio-Analyse und der Begriff der Strategischen Geschäftseinheit (SGE),aus den 80er Jahren, hat aber bis heute seine Gültigkeit nicht verloren.

„Eine Strategische Geschäftseinheit ist eine Kombination von Produkt/Markt-Kombinationen, Produktlinien usw., die gemeinsam eine Funktion erfüllen, die sich klar von der anderer Produkt/Markt-Kombinationen abhebt; sie kann mit einem Unternehmungs- oder Geschäftsbereich, einem funktionsorientierten System usw. übereinstimmen, in dem die Unternehmung Wettbewerbsvorteile erzielen und ausnutzen kann; sie wird ohne Rücksicht auf bestehende Organisationseinheiten auf der Basis von Unterschieden zu den Konkurrenten definiert“

Merkmale Strategischer Geschäftseinheiten

Aus dieser Definition und darüber hinausgehend können charakteristische Merkmale der SGE’s abgeleitet werden. Dazu zählen:

  • Eigenständigkeit der Marktaufgabe,
  • Gesellschaftrelevanz der Marktaufgabe,
  • Abhebung von der Konkurrenz,
  • Erreichbarkeit relativer Wettbewerbsvorteile,
  • relative Unabhängigkeit der Entscheidungen von anderen Geschäftseinheiten,
  • Führungseffizienz.

Die Segmentierung der Unternehmung in Strategische Geschäftseinheiten ist oftmals eine vorläufige. Die Abgrenzung ist als iterativer Prozess zu verstehen. Das heißt, die Inhalte der einzelnen SGE’s können sich im Zeitablauf verändern, wenn Analyseergebnisse bzw. Implementierungsüberlegungen von Strategien dies erfordern. Auch später ist die Definition der Segmente laufend zu überprüfen und an die ständig im Wandel stehenden Umweltfaktoren anzupassen.

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Die Abgrenzung von SGE’s ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Strategieentwicklung, die

  • gezielte Ausgangsüberlegungen im Sinne von Analysen und Prognosen (Bestimmung von Stärken/Schwächen, Chancen/Risiken (SWOT) ermöglicht,
  • die Herleitung differenzierter Strategien gewährleistet, die sich auf strategisch relevante Einheiten beziehen und erst so wirksam werden können, unbeeinflußt von den Strategien anderer SGE’s.

Instrumente wie die Portfolio-Analyse oder die Betrachtung von Geschäftsfeldstrategien im Rahmen des Business Developments sind ohne die Bestimmung von Strategischen Geschäftseinheiten nicht sinnvoll umsetzbar.

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Für Sie gelesen: Business Classics

Haben Sie die großen Klassiker der Wirtschaftsliteratur gelesen? Haben Sie sich durch "Das Kapital" von Karl Marx oder Sunzis "Die Kunst des Krieges" gearbeitet? Wie sieht es mit Machiavellis "Der Fürst" aus? Zweifelsohne können Manager und Unternehmer auch heute noch viel von diesen Werken lernen.

Allerdings ist die Zeit in der Regel der Engpass. Der Kalender vieler Manager ist so voll, dass sich die Lektüre dieser Klassiker nur schwer unterbringen lässt. Hörbücher sind eine gute Alternative, allerdings dauern auch die Vertonungen oft zig Stunden.

Der GABAL Verlag kommt stressgeplagten, aber bildungswilligen Menschen entgegen. In der Serie "Business Classics" werden die Inhalte der Bücher auf 52 Aussagen konzentriert und neu interpretiert. Auf gerade mal 113 Seiten erfährt der Leser das Wichtigste aus den eigentlichen Büchern, die oft 5 oder 6 Mal so dick sind.

Die Bücher eignen sich optimal für die Lektüre zwischendurch. Jede der Aussagen ("Ideen") beansprucht nur eine Doppelseite. Jede Idee wird durch eine kurze Einleitung in Fettdruck vorgestellt sowie mit einem Zitat einer berühmten Persönlichkeit und, besonders nützlich, einem Praxistipp versehen. So ist auch die Umsetzbarkeit der klassischen Aussagen in der heutigen Geschäftswelt sichergestellt.

Die Business Classics-Reihe eignet sich ideal für alle, die wenig Zeit haben und/oder kurze Zeitfenster füllen möchten. Gerade für zwischendurch, bei kurzen Fahrten mit der S-Bahn oder bei Wartezeiten, lassen sich sehr gut ein oder zwei Ideen unterbringen.

In der Business Classics-Reihe (52 brilliante [sic] Ideen für Ihr Business sind erschienen:

  • Sunzi - Die Kuns des Krieges
  • Napoleon Hill - Denke nach und werde reich
  • Machiavelli - Der Fürst
  • Karl Marx - Das Kapital

Fazit: Eine klare Empfehlung für alle, die sich die Inhalte der großen Klassiker zu Nutze machen und dafür möglichst wenig Zeit aufwenden möchten. Die Inhalte halten, was die Titel versprechen (und der kleine Schreibfehler im Untertitel sei dabei verziehen).

Xing profitiert von Premium-Kunden: Gesamtumsatz steigt auf Rekordhöhe

Das Business-Netzwerk Xing ist im 1. Quartal 2008 weiter gewachsen. Der Gesamtumsatz beträgt 7,51 Millionen Euro, das sind 91 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Laut der vorläufigen Bilanz für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres ist das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 2,64 Millionen Euro (1. Quartal 2007: 0,53 Millionen) und eine Marge von 35 Prozent (1. Quartal 2007: 13 Prozent) gewachsen.

Umsatzstärkster Bereich ist Subscription mit 5,91 Millionen Euro. Den Anstieg hat Xing dabei vor allem den zahlenden Premium-Mitgliedern zu verdanken, deren Zahl gegenüber dem Vorjahresquartal um 162.000 auf 420.000 gewachsen ist.

Die neuen Geschäftsmodelle, die das Unternehmen Ende 2007 einführte, haben im abgelaufenen Quartal 20 Prozent des Gesamtumsatzes generiert: Im Bereich Advertising wurden 0,52 Millonen Euro erwirtschaftet, im Bereich E-Commerce 0,96 Millionen.