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Mit Mailings auf sich aufmerksam machen

Mit Mailings auf sich aufmerksam machen
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Der Begriff „Mailing“ gehört im gegenwärtigen Marketing-Mix zum Alltag. Als Mailing bezeichnet man einen Werbebrief, der meist als Dialogpost den Empfänger erreicht. Dieses Verfahren wird trotz der Digitalisierung nach wie vor oft genutzt und ist ein erfolgreiches Mittel, um Kunden zu gewinnen und an sich zu binden.

Wieso lohnt sich ein Mailing?

Mailings in Briefform sind zwar keine neue Idee, allerdings können Sie im jetzigen Zeitalter sehr effektiv sein. Online werden die Konsumenten mit Werbung überflutet, sodass viele auf sogenannte Adblocker zurückgreifen, die diese Werbung für sie unsichtbar machen. Ein Mailing als Brief landet direkt im Briefkasten des Empfängers und anschließend in dessen Händen: Mailings werden von rund 77% der Empfänger gelesen. Eine wichtige Voraussetzung, damit der Empfänger sich vom Mailing angesprochen fühlt, ist ein seriöser und hochwertiger Aufbau. Mailings lohnen sich vor allem für Unternehmen, die einen lokalen Kundenkreis erreichen und auf sich aufmerksam machen wollen, sowie für Handelsunternehmen und Dienstleister. Ein Mailing in Briefform ist preislich gesehen um einiges billiger als beispielsweise eine Google-AdWords Anzeige.

Wie gestaltet man ein Mailing erfolgreich?

Damit das Mailing den gewünschten Effekt der Kundengewinnung und -bindung erzielt, ist es wichtig, das Mailing korrekt und hochwertig zu gestalten. Solch ein Mailing kann dabei in verschiedenen Formen genutzt werden. Ein Werbebrief besteht meist aus der Empfängeradresse, Absenderadresse, Ort und Datum, persönlichem Anschreiben, Werbetext und Signatur/Unterschrift. Damit der Werbebrief beim Empfänger einen guten Eindruck macht, ist die Personalisierung sehr wichtig. Das Schreiben sollte auf die Zielgruppe abgestimmt sein und dem Leser einen Mehrwert oder eine Kontaktmöglichkeit bieten. Außerdem sollte man darauf achten, die korrekte Ansprache zu wählen, da falsch geschriebene Namen oder anderes einen negativen Effekt mit sich bringen.

Um aus dem Mailing einen Eyecatcher zu machen, ist es von Vorteil, dem Leser einen Mehrwert zu bieten. Das kann beispielsweise durch vorgedruckte Postkarten zu bestimmten Anlässen wie Valentinstag oder ähnlichem geschehen. So bleibt man im Gedächtnis des Empfängers gespeichert und ist bei der Nutzung der Postkarte in der Wahrnehmung des Kunden präsent. Der Umschlag Ihres Mailings sollte ebenfalls ansprechend wirken, damit er überhaupt geöffnet wird und nicht direkt im nächsten Papierkorb landet. Dieser sollte ebenfalls abhängig von der Zielgruppe entwickelt werden. Eine sorgfältige Planung des Mailings zahlt sich aus und bringt meist auch den gewünschten Effekt mit sich.

Mailing

Mailing vor- und nachbereiten

Damit das Mailing sein gewünschtes Ziel der Kundengewinnung und -bindung erfüllt, bedarf es eines sorgfältig durchgeplanten Konzeptes. Definieren Sie Ihre Zielgruppe klar und passen Sie Ihr Mailing dementsprechend an. Des Weiteren ist das Design wichtig, es sollte ansprechend wirken und den Empfänger dazu verleiten, das Schreiben zu lesen und Sie schlussendlich zu kontaktieren. Versetzen Sie sich beim Verfassen des Textes in den Kunden hinein. Was sind seine Herausforderungen? Was für Wünsche hat er? Und wie kann ihm Ihre Lösung weiterhelfen?

Wenn Sie das Mailing versendet haben, können Sie mit der Nachbereitung beginnen. Sie sollten nicht zu lange auf Rückmeldungen warten, ergreifen Sie selbst auch die Initiative und rufen Sie die Kunden beispielsweise an. Eine telefonische Nacherfassung der Reaktionen auf Ihr Mailing ist immer von Vorteil und bringt Verbesserungsideen für zukünftige Mailings mit sich. Werten Sie Ihre Mailing-Kampagne aus und besprechen Sie Verbesserungsvorschläge für die nächste Aktion. Mit einer erfolgreichen Nachbereitung können Sie vorrausschauend für kommende Mailings planen und weitere Erfolge einfahren.

Fazit

Ein Mailing kann sowohl große Erfolge als auch Misserfolge mit sich bringen. Das hängt maßgeblich von der Vorbereitung ab. Investieren Sie in eine zielgruppenorientierte und seriöse Gestaltung, um Kunden durch das Mailing für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Für den maximalen Erfolg ist ein gutes Konzept das A und O.

Lettershop – Tüten Sie noch selber ein oder lassen Sie eintüten?

Lettershop – Tüten Sie noch selber ein oder lassen Sie eintüten?
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Mailings gehören immer noch zu den wichtigsten Marketing-Tools in vertriebsorientierten mittelständischen Unternehmen. Bei der Umsetzung und Realisierung stellt sich sehr oft die Frage, ob man die Mailings selber machen oder einen Dienstleister beauftragen soll. Ein Lettershop ist dabei der passende Dienstleister, um Mailings in größeren Auflagen zu realisieren. Leistungen hunderter Lettershops sind im Direktmarketing unverzichtbar geworden. Für einen Laien ist der Prozess des Versendens von Briefen oder Katalogen eine einfache und überschaubare Tätigkeit. Sobald jedoch 1.000, 10.000 oder 100.000 Briefe und Kataloge zu versenden sind, ist ein professioneller Prozess, den Lettershops bieten, unverzichtbar.

Lettershop Definition

„Ein Lettershop ist ein Unternehmen oder Unternehmensbereich, der Dienstleistungen für den Versand von Mailings und Postmassensendungen anbietet.“

Leistungen, die von Lettershops angeboten werden

Die folgenden Dienstleistungen bieten Lettershops im Zusammenhang mit Mailings an:

Adressselektion

Häufig wird für Mailings auf existierende Adressbestände zugegriffen. Diese Bestände sind qualitativ nicht immer auf dem neuesten Stand und müssen daher überprüft, angereichert und gelegentlich weiter qualifiziert werden. Die meisten Lettershops bieten so eine Dienstleistung an.

Individualisierung von Aussendungen

Individualisierung von Mailings sind wesentliche Bestandteile im Direktmarketing. Hierbei wird ein Anschreiben, zum Beispiel hinsichtlich der Adresse und Anrede, individualisiert. Diese Individualisierung erfolgt häufig durch Tintenstrahl- oder Laserbedruckung. Die Selektion und Individualisierung ist in aller Regel eine wichtige Aufgabe eines Lettershops.

Drucken

Der individualisierte Druck von Anschreiben und Werbemittelbestandteilen ist ein weiteres Element, das von vielen Lettershops angeboten wird. Diese übernehmen dabei die Rolle von größeren Druckereien oder arbeiten mit solchen zusammen. Teilweise haben Lettershops auch eigene Druckabteilungen, die Druckaufgaben in hohen Stückzahlen übernehmen.

Kuvertieren

Ein gutes Mailing besteht aus einem Anschreiben, einer Versandhülle, einem Werbemittel und einem Feedbackinstrument (Rücksendekarte o. ä.). Diese müssen zusammengestellt und kuvertiert werden. Das maschinelle Kuvertieren ist eine wesentliche Aufgabe von Lettershops.

Porto-Optimierung

Der Versand von Mailings in großen Stückzahlen verursacht insbesondere durch das Porto hohe Kosten. Verschiedene Postdienstleister bieten bzw. fordern bei verschiedenen Mengen unterschiedliche Optionen und Bedingungen. Unter Umständen müssen Mailings vorsortiert werden, um bestimmte Porto-Staffeln in Anspruch nehmen zu können. Diese Dienstleistungen werden auch von Lettershops angeboten.

Auslieferung

Einen einzelnen Brief kann man sicherlich selbst ohne großen Aufwand zum Briefkasten bringen. Bei einer Stückzahl von 100.000 Briefen wird es dagegen nicht mehr so einfach. Die Auslieferung von Briefen in großen Stückzahlen gehört daher auch zu den Standarddienstleistungen von Lettershops.

Kosten eines Lettershops

Die Kosten, die bei der Beauftragung eines Lettershops anfallen, lassen sich grundsätzlich in drei Klassen einteilen: zum Einen handelt es sich um die anfallenden Portokosten. Daneben entstehen Druck- und Materialkosten sowie die Dienstleistungskosten des Lettershops.

Portokosten

Der Versand von Post-Mailings verursacht auch in großen Auflagen die klassischen Portokosten, die in aller Regel nicht über den Lettershop bezahlt werden.  Klassischerweise begleichen die Kunden die Portokosten direkt beim Postdienstleister. Gelegentlich managed der Lettershop diese Kosten für den Auftraggeber.

Materialkosten

Materialkosten fallen in aller Regel für Papier, Umschläge, Werbemittelbeilagen etc. an. Entweder werden diese Werbemittel vom Auftraggeber bereitgestellt oder der Lettershop steuert diese bei, d.h. er beschafft Umschläge, Werbemittel etc. und stellt diese dann, meist mit einem Aufschlag, dem Kunden in Rechnung.

Dienstleistungskosten

Für die Betreuung des Auftrages, die Abwicklung, die Kuvertierung und Versendung der Mailings sowie die Adressselektion benötigt der Lettershop Zeit. Diese Zeit vergütet der Kunde in der Regel durch ein Honorar, welches mengenmäßig kalkuliert wird: Mit steigender Auflage steigen auch die Dienstleistungskosten für den Lettershop.

Auswahl eines Lettershops

Lettershops werden in der Regel regional beauftragt. Die Leistungen und die Standards sind häufig sehr stark vergleichbar. Es kann aber trotzdem entscheidende Unterschiede zwischen verschiedenen Lettershops geben. Die Professionalität eines Lettershops kann mit den folgenden Punkten überprüft werden:

  • Maschinenpark: Verschaffen Sie sich einen kurzen Überblick über den Maschinenpark. Wenn Sie nur gelegentlich Mailings in kleineren Mengen versenden, ist dieser Aspekt sicher nicht entscheidend. Jedoch ändert sich dies, wenn Sie beispielsweise täglich 150.000 Briefe versenden möchten.
  • Datenschutz: Beim Versand von Mailings wird immer mit persönlichen Daten gearbeitet. Daher ist das Thema Datenschutz von besonderer Bedeutung. Wie geht der Lettershop mit diesem Thema um? Gibt es Unterstützung für Sie und existiert ein interner Datenschutzbeauftragter?
  • Referenzen: Für wen hat der Lettershop bisher gearbeitet? Welche Erfahrungen haben diese Kunden gemacht? Wird der Lettershop empfohlen? Ist das Unternehmen nachhaltig am Markt vertreten? Auch diese Fragen sollten Sie bei der Entscheidung für einen Lettershop berücksichtigen.

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