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Die Bedeutung regionaler und lokaler Werbeartikel im Marketing Mix

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Zunehmend zeichnet sich seit einigen Jahren ein Trend zu regionalen Produkten ab. Menschen möchten wieder Dinge besitzen, die ihre eigene Charakteristik bewahrt haben. Sie möchten Speisen genießen, die in einem natürlichen Prozess vor Ort erschaffen wurden. Und sie möchten wissen, dass das Produkt die Menschen direkt vor Ort ernährt. Lokale Werbeartikel und lokale Souvenirs spielen im Marketing-Mix eine tragende Rolle.

Die Renaissance der regionalen Anbieter

Das Gefühl von Nähe und Heimat erlebt eine Renaissance. Besonders mittelständische und kleine Unternehmen stehen im Fokus der Aufmerksamkeit: Lokale Werbeartikel und lokale Souvenirs, wie sie beispielsweise von der Firma Euro Souvenirs angeboten werden, sind dabei bevorzugt auch von teuren Hochglanz - Katalogen platziert. Viele Menschen sind bereit, für lokale Werbeartikel und lokale Souvenirs höhere Preise zu zahlen, als für günstigere Importe. Ihnen ist bewusst, dass sie mit ihrem Kauf Wertschätzung zum Ausdruck bringen: An vielen Stellen ist der Kauf zu einem wirtschaftspolitischen Akt geworden - und zu einer Art Liebeserklärung an die Menschen vor Ort.

 

Regionale Werbeartikel Bayern

Eine neue Sicht auf alte Werte

Das besondere Augenmerk gilt den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Hier vermuten die interessierten Käufer wahre Kostbarkeiten. Sie interessieren sich mehr als jemals zuvor für lokale Werbeartikel und lokale Souvenirs. Und sie erzählen sich wieder gerne die Geschichte von Produkten wie

  • dem luftgetrockneten Schinken
  • dem Käse nach Familienrezept
  • dem traditionellen Gebäck der Region
  • der Spirituose aus Früchten oder Kräutern
  • den traditionellen Trachten oder Kleidern

Das Kauferlebnis vermittelt die Wertvermutung

Wichtig ist, dass das Kauferlebnis für den Kunden etwas Besonderes bietet. Er sollte einen Teil des Entstehungsprozesses beim Kauf erleben, ja fühlen können. So sind eine besondere Verpackung und ein intensives Dufterlebnis gute Erlebniswerte. Eine Kleidung des Artikels, beispielsweise einer Figur oder Puppe im Trachtenstil, kann das Kauferlebnis intensivieren. Ebenso wichtig ist das Ambiente, in welchem der Kauf erfolgt: Spiegelt es die Charakteristik der Region wider, genießt der Kunde das "Eintauchen in eine andere Welt". Er schreibt dem Produkt innerlich einen hohen Wert zu. Folgerichtig ist er auch gerne bereit, den Gegenwert zu bezahlen.

Ein Teil der Entstehung zu sein

Menschen möchten wieder erleben, wie das Produkt entstanden ist. Einen Blick auf die Entstehung werfen zu können, steigert die Umsätze von kleinen und mittelständischen Anbietern nachhaltig. Der Grund? Es ist die Geschichte, die Menschen hinter dem Produkt suchen. Hier liegen die großen Vorteile von kleinen und mittelständischen Betrieben: Lokale Werbeartikel in ihrer Entstehung zu präsentieren stiftet eine tiefe Verbindung zum Kunden.

Mit der Geschichte in den Kopf und ins Herz des Kunden

Warum sind Menschen bereit, über Monate hinweg auf ein bestimmtes Messer zu warten? Sie interessieren sich nicht nur für das Messer - sie interessieren sich für den Menschen, der das Messer fertigt. Sie wollen seine Geschichte hören. Lokale Werbeartikel, ebenso wie lokale Souvenirs profitieren von gut erzählten Geschichten. Produkte, deren Entstehungsgeschichte und Fähigkeit das Leben der Menschen vor Ort widerspiegelt, werden besonders geschätzt.

Regionale Werbeartikel Paris

Heimat – ein unübertrefflicher Wert

Oft sind es mehrere Generationen - oder sehr geschickte Gründer - die einem Produkt Unverwechselbarkeit geben. Ihre besondere Fähigkeit erst macht

  • das Holz zu einem kunstvollen Alltagsgegenstand
  • den besonderen Stein zu einem einmaligen Fund mit hohem künstlerischem Wert
  • das handgeschöpfte oder veredelte Papier zu einem Träger für tiefe Gefühle und Gedanken
  • den Gebrauchsgegenstand zu einem täglichen Genuss in Küche oder Werkstatt
  • das Naturmaterial wie Wolle oder Bienenwachs zu einer Familientradition

Lokale Werbeartikel? Verbindungselemente mit bleibendem Erinnerungswert

Verlängern Sie den Urlaub Ihrer Gäste und Kunden! Kreieren Sie ein emotionales Erlebnis. Die Geschichte der Menschen, die ihres Lebenskampfes und ihrer Feste werden dem Besucher nicht mehr aus dem Kopf gehen. In der Folge wird er immer wieder zu dem greifen, was die Region und die Menschen unvergesslich macht. Seine Komplizen in dieser Geschichte sind die Menschen, die all das schaffen, woran er sich freut. Es sind kleine und mittelständische Unternehmen.

Regionale Werbeartikel London

Sie können die Heldengeschichte fortschreiben - in der Erzählung Ihrer Kunden und bei jedem Gebrauch. Lokale Werbeartikel und lokale Souvenirs sind weitaus mehr als Mitbringsel. Sie sind das unschlagbare Vermarktungsinstrument kleiner und mittelständischer Unternehmen – und deren Geschichte. Erzählen Sie sie durch einmalige Bilder und in einfachen Worten. Sie werden sehen, dass Ihr Kunde immer wieder zu Ihrem Produkt zurück kommt.

Werbemittel – Trends, Innovationen, News

Werbemittel – Trends, Innovationen, News
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HAPTICA live

Wir präsentieren Ihnen die neuesten Trends und Innovationen rund um das Thema Haptische Werbung. Denn das DIM-Team hat am vergangenen Mittwoch, den 20.03.2019, die HAPTICA® live in Bonn besucht. Auf der HAPTICA® live werden Produkte und Ideen für Werbemittel vorgestellt. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind auch auf der HAPTICA® live bedeutende Themen und beeinflussen die Werbemittel Branche enorm. Wir stellen Ihnen unsere Top-Produkte und Must-Haves für Ihre Marketinggeschenke vor.

Unsere Top-Werbemittel

Bieten Sie Ihren Kunden mit innovativen und modernen Give-Aways ein sympathisches und nützliches Werbemittel, um so im Kopf des Kunden zu bleiben. Dadurch gilt haptische Werbung als effizientes Marketing-Tool und gehört zum Marketing-Mix eines erfolgreichen Unternehmens dazu.

#1 Werbemittel: Kaffeebecher to Go

WerbemittelMit dem Kaffeebecher to Go verbreiten Sie Ihre Marke auf einem alltäglichen und nützlichen Gebrauchsgegenstand. Dieser Kaffeebecher ist eine umweltbewusste Alternative zu müllproduzierenden Einwegbechern. Hergestellt aus dem schnell nachwachsenden Rohstoff Bambus ist dieser Kaffeebecher nachhaltig und ressourcenschonend. Das sehr leichte Material und eine wiederverschließbare Trinköffnung machen den Kaffeebecher aus Bambus zum idealen Begleiter für unterwegs.

Passen Sie das Design des Bechers an Ihr Corporate Design an und präsentieren Sie Ihre Marke jederzeit und überall. Logo, Design und Farbe des Deckels lassen sich individuell gestalten.

#2 Werbemittel: Digitale Gadgets

werbemittelSmartphones, Laptops und digitale Anwendungen spielen auch bei den Werbemitteln eine große Rolle. Längst sind Powerbanks von verschiedenen Unternehmen bei fast jedem zu Hause vertreten. Nun versuchen die Hersteller von Werbemitteln weitere Wege zur Platzierung von Marken in der digitalen Welt zu finden. Hier sind wir auf individualisierbare Camera Cover für das Laptop gestoßen. Mit einem kleinen Aufkleber wird die Laptopkamera abgedeckt und so die Privatsphäre des Kunden geschützt. Das Beste dabei – Sie sind stets mit Ihrem Logo im Sichtfeld des Kunden!

Handyhalterungen, NFC Blocker für die EC-Karte oder praktische USB Sticks sind weitere Give-Aways im technischen Bereich.

#3 Werbemittel: Kugelschreiber

werbemittelDer Kugelschreiber ist und bleibt das beliebteste Give-Away. Doch auch der eigentlich so normale Kugelschreiber hat sich auf der diesjährigen HAPTICA® live neu präsentiert. Denn auch vor dem Kugelschreiber macht das Thema Umweltschutz nicht Halt.

Ein sensibler Umgang mit Ressourcen und ein hoher Recyclinganteil stehen nun auch bei dem normalen Kugelschreiber im Fokus. Kugelschreiber, hergestellt aus alten Kunststoffteilen, benötigen zum Beispiel bis zu 80% weniger Energie in der Produktion.

Auch Kugelschreiber aus Holz haben wir entdecken können. Für uns ganz neu war der Kugelschreiber mit einem Schaft aus modernem Hochleistungsbeton. Hier steht der Umweltschutz zwar nicht im Vordergrund, modern und stylisch ist er jedoch auf jeden Fall.

 

#4 Werbemittel: Taschen

WerbemittelSei es auf Messen oder bei Workshops, für die gesammelten Unterlagen wird meist eine Tasche benötigt. Sie möchten eine Tasche für Ihr Unternehmen designen? Dann sind Ihnen nahezu alle Möglichkeiten offen.

Auf der HAPTICA® live präsentierten sich unterschiedliche Hersteller von Werbe-Taschen.

Angefangen bei dem normalen Stoffbeutel bis hin zur stylischen Tasche aus Bio-Baumwolle. Die Auswahl ist groß. Doch bei der Wahl der passenden Werbetasche gilt immer – auffälliges Design und gute Qualität machen die Tasche zum Hingucker und praktischen Begleiter im Alltag.

 

 

#5 Werbemittel: Notizbücher

werbemittelStudien belegen, dass wir handgeschriebene Notizen besser behalten und verarbeiten können, als digitale Notizen. Da ist es doch naheliegend, seinen Kunden praktische Notizbücher an die Hand zu geben. So sind Sie bei jedem Kundentermin oder jeder Besprechung mit Ihrer Marke dabei. Passende Blöcke, Notizzettel und Stifte komplettieren dieses Werbegeschenk perfekt.

 

Mehr über Give-Aways und die besten Werbegeschenke erfahren Sie auch in unserem Blogbeitrag: „Die besten Werbegeschenke für Ihr Unternehmen“.

Mit individuellen Werbemitteln zum Erfolg

Wir bieten Ihnen individuelle, neuartige und aufmerksamkeitsstarke Give-Aways an.

Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot für aufregende Werbemittel, damit Sie stets im Auge des Kunden sind! Wir arbeiten mit innovativen Partnern zusammen und stehen Ihnen gerne jederzeit beratend zur Seite!

Verpackungsmarketing – Nette Sachen schön verpacken

Verpackungsmarketing – Nette Sachen schön verpacken
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Die Verpackung eines Produktes ist mehr als nur ein praktischer Schutz. Besonders in der Konsumgüterindustrie kann die Änderung der Verpackung wahre Wunder bewirken und so enorme Umsatzsteigerungen erzielen. Bei der Vermarktung eines Produktes kommt es nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf das Verpackungsmarketing und den passenden Marketing-Mix an.

Gründe hierfür sind:

  • Die zunehmende Bedeutung von Markenartikeln als ein Instrument zur Kommunikation und Imageunterstützung.
  • Die Veränderung der Konsum- und Kaufgewohnheiten, z.B. nachlassende Bevorratung an Lebensmitteln in Haushalten und steigende Anzahl von Single-Haushalten.
  • Der fortlaufende Trend von der Fremd- zur Selbstbedienung.
  • Der wachsende Wettbewerbsdruck.
  • Das Potential an Kosteneinsparung und Rationalisierung im Bereich Transport und Lagerung von Produkten.

Was ist eigentlich Marketing-Mix?

Die Verpackung wird als Sammelbezeichnung für jegliche Art von Umhüllung eines oder mehrerer Produkte verstanden, unabhängig davon, welche Funktionen sie erfüllen soll. Der verwandte Begriff „Packung“ wird hingegen als Umhüllung nur eines Produktes gesehen.

Verpackungsarten lassen sich unterscheiden hinsichtlich:

  • Inhalt: Einzel- oder Sammelverpackung
  • Aufgabe: Verkaufs-, Transport- oder Umverpackung
  • Verwendungshäufigkeit: Ein- oder Mehrwegverpackung

Die Verpackung hat somit eine Vielzahl von Funktionen zu erfüllen. Technisch-funktional soll sie Schutz und Sicherung auf den verschiedenen Transportwegen bieten, damit die Produkte nicht beschädigt werden oder frühzeitig verderben. Für den Verkaufsakt muss die Verpackung eine Dimensionierung gemäß Kundenvorstellung sowie eine Selbstpräsentation am Point of Sales (POS) darstellen. Hier setzt das Verpackungsmarketing an.

Verpackungsmarketing

Es wird unterteilt in Transport-, Um- sowie Verkaufsverpackungen. Die Ausgestaltung der Verpackung wird im Wesentlichen vom Produkt selber, vom Konsumenten und dessen Kaufgewohnheiten, der Absatzpolitik und -technik sowie der Umwelt beeinflusst.

Ferner soll die Verpackung insbesondere für den Endverwender eine Ge- und Verbrauchserleichterung ermöglichen, sodass zum Beispiel bei Verschlusstechniken für Milch- und Saftprodukte noch viel experimentiert wird. Auch Zusatzfunktionen, die nicht in direkter Beziehung zu dem eigentlichen Produkt stehen, kann die Verpackung erfüllen, wie zum Beispiel die Weiterwendung von Senfgläsern als Trinkgläser.

Beim Verpackungsmarketing sind viele Einflussfaktoren zu beachten:

  • Naheliegend sind es die Produkteigenschaften, die ganz wesentlich die Möglichkeiten der Gestaltung einschränken und bedingen.
  • Umweltfaktoren und ökologische Gesichtspunkte wirken ebenso auf die Möglichkeiten der verwendeten Verpackungsmaterialien ein wie gesetzliche Bestimmungen.
  • Die Anforderungen und Wünsche der Nachfrager stellen gerade unter Aspekten der Kundenorientierung eine wichtige Orientierung für die Gestaltung der Verpackung dar.
  • Selbstverständlich stellt die Verpackung auch ein wichtiges Kommuni­kationsinstrument im Marketing dar und somit wird die Gestaltung durch die Ziele des Herstellers bestimmt.
  • Nicht zuletzt bietet auch die Verpackungsgestaltung der Wettbewer­ber eine wichtige Orientierung, sei es unter dem Aspekt, die eigene Verpackung deutlich zu differenzieren oder nachahmend die gestalterische Nähe zu den Konkurrenzprodukten zu suchen.

Wichtige Verpackungsarten im Überblick

Glasverpackungen

Unter dem Begriff Glasverpackungen werden alle Hohlglaswaren zusammengefasst, die zur Verpackung, Aufbewahrung, Konservierung und zum Transport dienen. Glasverpackungen, wie Glasflaschen, Konservengläser oder auch medizinische und kosmetische Verpackungen, können die unterschiedlichsten Flüssigkeiten zum Beispiel Getränke, Parfum oder pharmazeutische Stoffe, aber auch Lebensmittel, wie Saucen, eingelegtes Obst und Gemüse enthalten.

GlasflaschenGlas ist aufgrund der vielfältigen Form- und Gestaltbarkeiten ein sehr beliebtes Verpackungsmaterial und besticht besonders durch die mögliche Erzeugung von firmen- oder markentypischen Formen. Diese Eigenschaften sind ideal für das Verpackungsmarketing. Konsumenten verbinden die markentypische Form automatisch mit dem darin abgefüllten Produkt. Diese Verbindung zwischen Verpackung und Produkt erhöht den Wiedererkennungswert der Marke. Zusätzlich zu den gestalterischen Möglichkeiten von Glas, bieten die Grundeigenschaften des Werkstoffes viele Vorteile als Verpackungsmaterial. Da Glas transparent, leicht zu reinigen, geruchslos und damit absolut geschmacksneutral ist, gibt es keine Inhaltsstoffe ab und nimmt auch keine Aroma- und Wirkstoffe auf. Diese Eigenschaften sind besonders bei sensiblen Produkten wie Babykost und Arzneimitteln, aber auch bei kohlensäurehaltigen Getränken von großer Bedeutung.

Aufgrund der Verträglichkeit von sehr hohen Temperaturen und der Formstabilität bis zu 500°C, eignet sich Glas für alle üblichen Abfüllverfahren, wie Kalt-, Heiß-, Steril-, aseptische Abfüllung oder Pasteurisierung. Vorteilhaft ist das insbesondere für Glas-Mehrwegflaschen, die sich wegen der möglichen hohen Spültemperaturen hygienisch einwandfrei reinigen lassen und so ein mehrmaliger Gebrauch unbedenklich ist. Einziger großer Nachteil von Glasverpackungen ist das verhältnismäßig hohe Gewicht im Vergleich zu anderen Verpackungsarten. Durch die kontinuierlichen Anstrengungen der Glasindustrie, das Gewicht der Glasverpackungen zu reduzieren, konnte bereits eine Gewichtseinsparung um ca. 20 – 25% erreicht werden.

Kunststoffverpackungen

Kunststoffverpackungen

Kunststoffe erfüllen die steigenden Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit, Qualität und einfache Handhabbarkeit von Verpackungsmaterialien und sind darüber hinaus kostengünstig und leicht.

Kunststoffverpackungen geraten aufgrund von Schadstoffen und einer schwierigen Entsorgung immer öfter in Verruf. Daher wird seit 1990 intensiv an kompostierbaren und entsorgbaren Kunststoffen geforscht. Eine Form der Kunststoffverpackung ist PET, welches vor allem als Material für Ein- und Mehrwegflaschen, aber auch als Unterlage, offene Umverpackungen für Getränkedosen, Becher für Fertiggerichte und frisches Obst und Gemüse verwendet wird.

PET wird vielfältig eingesetzt, da es beständig gegen Öle, Fette und Alkohole ist und zusätzlich mit anderen Kunststoffen oder Aluminium beschichtet werden kann. Vorteil der PET Flaschen ist das besonders leichte Gewicht, allerdings ist PET im Gegensatz zu Glas nicht gasdicht. Eindringender Sauerstoff führt zu Geschmacksveränderungen und fördert gegebenenfalls das Verderben des Inhalts.

Mit rund 30% ist Polyethylen, ein thermoplastischer Kunststoff, der meist verwendete Kunststoff, da er besonders aufgrund der Beständigkeit gegen Säuren, Laugen, Öle und Fette für viele unterschiedliche Substanzen, auch im Non-Food-Bereich verwendet werden kann.

Kunststoffverpackungen sind in vielen Bereichen der Kosmetik und Lebensmittelindustrie zu finden, obwohl Folien und Kunststoffverpackungen schädliche Auswirkungen auf den Menschen haben können. Sogenannte Weichmacher werden durch das Fett in Lebensmitteln, wie in Käse, gelöst und so auf die Lebensmittel übertragen. Weichmacher stehen unter anderem unter Verdacht, Diabetes und Unfruchtbarkeit zu begünstigen. Die Industrie verwendet Kunststoffverpackungen vor allem aufgrund des geringen Preises und der guten Anpassungsmöglichkeiten auf individuelle Formen und Größen.

Verpackungen aus Pappe oder Karton

DIM Faltschachteln

Zu den am häufigsten verwendeten Verpackungsmaterialien gehören Papier, Pappe und Karton, die zunehmend aus recyceltem Papier oder Karton hergestellt werden. Papier und Karton werden frisch aus Cellulosefasern des Rohstoffes Holz produziert. Papier, Karton und Pappe eignen sich nur für trockene Füllgüter wie Nudeln oder Mehl, sind aber im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien sehr preiswert. Werden nicht-trockene oder fetthaltige Lebensmittel, wie Milch oder Pizza, in Karton verpackt, so werden die Kartonagen mit einer zusätzlichen Innenbeschichtung aus Polyolefinen oder Aluminium beschichtet. Nachteil von Karton und Pappe als Verpackungsmaterial ist, dass unbeschichtet keine Barriere gegenüber Feuchtigkeit oder Sauerstoff besteht.

Über 70 Prozent des Papiers wird sowohl aus Umwelt- als auch aus Kostengründen recycelt. Das führt dazu, dass 90 Prozent aller Kartonagen unter Zusatz von Altpapier, unter anderem auch Lebensmittelpackungen, produziert werden. Allerdings enthalten recycelte Kartonagen meist unerwünschte Stoffe, die aus den Druckfarben, Klebstoffen oder Produktionshilfsmitteln in den Papierkreislauf gelangen. Untersuchungen haben festgestellt, dass Lebensmittel aus Recycling-Kartons am Ende ihres Mindesthaltbarkeitsdatums deutlich mit Mineralölkohlenwasserstoffen, Weichmachern und Druckfarbbestandteilen belastet sind. Die Verpackungsindustrie arbeitet daher an einer Kunststoffbarriere als Innenverpackung oder einer Beschichtung des Kartons, um die Migration von Schadstoffen auf Lebensmittel zu reduzieren.

Produktmanagement Seminar - Der erfolgreiche Produktmanager

Aufgabe des Produktmanagers ist die Entwicklung von Produktstrategien. Produktinnovationen in Verbindung mit passendem Verpackungsmarketing sind dabei meist der Schlüssel zum Erfolg. Erfahren und lernen Sie mehr in unserem "Produktmanagement Seminar - Der erfolgreiche Produktmanager":

Produktmanagement Seminar - Der erfolgreiche Produktmanager
Mo, 04.11. - Di, 05.11.2019
Köln
Mi, 05.02. - Do, 06.02.2020
Köln
Mo, 04.05. - Di, 05.05.2020
Köln
Do, 08.10. - Fr, 09.10.2020
Köln
Legende:
Ausreichend freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Bedeutung des Verpackungsmarketings

Verpackungen dienen sowohl zum Schutz der Produkte, als auch als Kommunikationsweg für die Unternehmen. Über die Verpackung können die Kunden nicht nur die Inhaltsstoffe, Nährwerte und Zutaten des Produktes erfahren. Das Verpackungsmarketing positioniert das Produkt auf dem Markt und macht die Kunden auf das Produkt aufmerksam. Wichtig ist eine zielgruppenorientierte Präsentation der Ware, vor allem bei Impulsartikeln, die nicht auf dem Einkaufzettel stehen.

Für den Erfolg eines Produktes darf das Verpackungsmarketing nicht vernachlässigt werden, da es einen großen Anteil am Verkauf und somit am Umsatz des Produktes hat.

Lehrgang Produktmanager

Kommunikationspolitik – Das Herz des Marketing

Kommunikationspolitik – Das Herz des Marketing
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Die Kommunikationspolitik und insbesondere die klassische Werbung sind aus der Sicht der Konsumenten und Nachfrager sicherlich der auffälligste Teil des Marketing. Schließlich gerät jeder Mensch täglich tausendfach mit kommunikationspolitischen Maßnahmen von Unternehmen in Kontakt. So überwiegt die Nennung „Werbung“ – als eines der kommunikationspolitischen Instrumente – bei spontan geäußerten Antworten auf die Frage: „Was verstehen Sie unter Marketing?“

Doch dies zeigt nur vordergründig die Bedeutung der Kommunikationspolitik für Unternehmen in der heutigen Zeit. Vielzählige Argumente begründen den wachsenden Stellenwert der Unternehmenskommunikation für den Markt­erfolg. Hierzu gehören der zunehmende Wettbewerbsdruck, die immer ähn­licher werdenden Marktleistungen und damit mangelndes Abgrenzungspotential oder die stark ansteigende Anzahl an Möglichkeiten für Unternehmen mit Marktpartnern und Kunden zu kommunizieren. Unter­nehmen stehen heute seltener in einem Produktwettbewerb, sondern verstärkt in einem sogenannten Kommunikationswettbewerb. Damit ist die Kommunikationspolitik das bedeutendste Element im Marketing-Mix.

Als Gegenpol zur wachsenden Bedeutung der Kommunikation für Unternehmen sind die Kommunikationsbedingungen, die geprägt sind durch Informationsüberlastung und Dominanz der Bildkommunikation, heutzutage erschwert. Aus Untersuchungen der 90er Jahre geht hervor, dass die Informations­überlastung in der alten Bundesrepublik 98% beträgt, d.h. dass gerade 2% der Informationen den Empfänger erreichen (bei Anzeigenwerbung sind es ca. 5%). Um dennoch mit Werbung wahrgenommen zu werden, setzen Werbetreibende vermehrt auf die visuelle Kommunikation mit Bildern.

Historisch betrachtet hat die Unternehmenskommunikation – analog zu den Entwicklunsgphasen des Marketing insgesamt – verschiedene Phasen durch-laufen. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg, geprägt durch Verkäufermärkte, gestaltete sich die Kommunikation sehr unsystematisch und stellte in den 60er Jahren das Produkt in den Fokus. Mediakommunikation, persönlicher Verkauf und Verkaufsförderung bildeten innerhalb der verkaufsorientierten Unternehmensführung die wichtigsten Instrumente.

Kundenorientierung und differenzierte Marktbearbeitung als Prinzip der 70er Jahre führten zur zielgruppenorientierten Kommunikation, die ausgehend von intensiveren Marktforschungsbemühungen den Kundennutzen in den Vorder­grund stellte. Dies führte in den 80er Jahren mit dem Konzept des Strate­gischen Marketing und des Strategischen Dreiecks (Kunde-Unter­nehmen-Konkurrenz) zu einer wettbewerbsorientierten Kommunikation, die den USP (Unique Selling Proposition) und kompetitive Vorteile im Mittelpunkt sah. Ins-trumente wie Direktmarketing, Sponsoring und Imagewerbung kamen hin­zu.

In den 90er Jahren bekam die Kommunikation eine zentrale Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Ein sich in vielen Bereichen schnell wandelndes Unternehmensumfeld verstärkte die Bedeutung eines glaub­würdigen und wi-derspruchsfreien Unternehmensbildes. Diese UCP (Unique Communication Proposition) und die ganzheitliche Konzeption rückten in den Vordergrund.

Getragen durch neue Technologien und die wachsenden Möglichkeiten der Unternehmenskommunikation, erhöhen sich die Anforderungen an die Unternehmenskommunikation. Seit Beginn des neuen Jahrtausends spielen zweiseitige Kommunikationsprozesse zum Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen eine bedeutende Rolle. Kommunikation bildet das zentrale Element im Beziehungsmarketing.

Seit den 2000er Jahren haben die Digitale Kommunikation mit dem Themenkomplex Online Marketing und Online Werbung sowie in den letzten Jahren die Social Media Marketing an wesentlicher prägender Bedeutung gewonnen.

Die nachfolgenden Abschnitte behandeln ausgesuchte kommunikationspolitische Entscheidungstatbestände sowie Instrumente der Kommunikationspolitik.

Weiterbildung in der Kommunikationspolitik

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Grundlagen Marketingplanung & -konzeption
Mo, 28.10. - Mi, 30.10.2019
Köln
Mi, 18.03. - Fr, 20.03.2020
Köln
Mo, 11.05. - Mi, 13.05.2020
Köln
Mo, 05.10. - Mi, 07.10.2020
Köln
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Definition und Abgrenzung der Kommunikations­politik

Da die Kommunikationspolitik und die artverwandten Begriffe der Kommunikation omnipräsent sind und zugleich nur ein diffuses Verständnis davon existiert, was was ist, macht es Sinn den Begriff der Kommunikationspolitk zu definieren.

Kommunikationspolitik umfasst die systematische Planung, Gestaltung, Abstimmung und Kontrolle aller Kommunikationsmaßnahmen des Unter­nehmens, um die Kommunikationsziele zu erreichen.

In diesem Zusamemnhang sind zudem weitere Begriffe zu sehen.

Kommunikation (im weiten Sinne) ist der Prozess der Übertragung von Nachrichten (Informationen) zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern. Der Kommunikation kann sich niemand entziehen, weder Individuen noch Unternehmen, wie es trefflich die viel zitierte Aussage des Kommunikationswissenschaftlers und Psychologen Paul Watzlawick formuliert:

"Man kann nicht nicht kommunizieren"

Paul Watzlawick

Es stellt sich also nicht die Frage, ob ein Unternehmen Kommunikation betreiben möchte, sondern nur, wie die Kommunikation im Sinne des Unternehmens zu gestalten ist.

Spricht man von Kommunikations­botschaften, so wird hierbei eine zweckgerichtete Information gemeint. So definiert man die  Kommunikationsbotschaft als die Verschlüsselung kommunikations­politischer Leitideen, um bei den Rezipienten die gewünschten Wirkungen im Sinne der unternehmenspolitisch relevanten Kommunikationsziele zu erzielen.

Kommunikation (im Sinne von Botschaft) bezeichnet die Übermittlung von Informationen zum Zweck der Erzielung einer Wirkung beim Empfänger.

Kommunikationsmaßnahmen beschreiben begrifflich alle Aktivitäten, die von einem kommunikationstreibenden Unternehmen als Sender einer Kommu­nikationsbotschaft bewusst und zielgerichtet eingesetzt werden. Die Zusammenfassung von Kommunikationsmaßnahmen hin-sichtlich ihrer Ähnlichkeit erfolgt dann in den sogenannten Kommuni­ka­tions­instrumenten. Der Einsatz dieser Kommunika­tionsinstrumente richtet sich auf bestimmte Zielgruppen als Adressaten (Rezipienten) der Kommunikation. Dabei unterscheidet man grundlegend unternehmensinterne und -externe Personengruppen und spricht von Marktkommunikation (externe Kommunikation) und Mitarbeiterkommunika­tion (interne Kommunikation).

Desweiteren sind Kommunikationsmittel und Kommunikationsträger zu unter­scheiden. Das Kommunikationsmittel ist die tatsächliche, sinnlich wahr­nehmbare Erscheinungsform der Kommunikationsbotschaft, also z.B. die An-zeige, der TV-Spot oder das Plakat. Das Medium, dass die Kommunikationsbotschaft in Form des Kommunikationsmittels dem Adressaten übermittelt, bezeichnet man als Kommunikationsträger, also z.B. die Zeitschrift, das Fernsehen oder die Anschlagstelle. Nicht immer ist die Unterscheidung so eindeutig. Z.B. fallen bei Tragetaschen oder Werbegeschenken in der Kommunikation Kommunika­tions­träger und -mittel zusammen.

Instrumente der Kommunikationspolitik

Kommunikationsinstrumente

Zu den wichtigsten Instrumenten der Kommunikationspolitik gehören:

Zur Systematisierung finden sich unterschiedliche Kriterien:

  • Persönlich – Unpersönlich
  • Einseitig – Zweiseitig
  • Mittels Form- oder Stoffzeichen – Mittels Wort-, Schrift-, Bild- oder Ton-zeichen
  • Gerichtet auf Personen oder Organisationen – Gerichtet an anonyme Adressaten

Grundsätzlich sind die hier behandelten Instrumente der Kommunikation für Unternehmen nicht alternativ zu verstehen, sondern genauso, wie es gilt den gesamten Marketing-Mix in Abstimmung aufeinander zu nutzen, mehrere Instrumente parallel und im Rahmen eines Gesamtkonzepts einzusetzen. Dabei sind die einzelnen Kommunikationsinstrumente, bezüglich ihrer Eigen­schaften und Ihrer Geeignetheit bestimmte Ziele zu erreichen, unter­schiedlich.

Elemente einer Kommunikationsstrategie

Kommunikationspolitische Entscheidungstatbestände haben ihren Ausgangspunkt in der Festlegung der Kommunikationsziele. Daran schließt sich eine zielorientierte Bestimmung des Budgets an, als quantitative Grobplanung der zur Zielerreichung erforderlichen Maßnahmen. Dieses Kommunikationsbudget ist daraufhin auf die Objekte zu verteilen. Für die einzelnen Kommunikationsobjekte sind die Zielgruppen abzugrenzen und anschlie-ßend die zielgruppenspezifischen zentralen Komunikationsbot­schaften zu formulieren. Daraufhin sind Entscheidungen bezüglich der gestalterischen Umsetzung des Kommunikationsmittels sowie zwischen den Medien zu treffen, was sich in der Festlegung konkretisiert, wann und welche Kommunikationsträger innerhalb der Medien genutzt werden.

Kommunikationspolitik EntscheidungenAuf jeder Stufe dieser Entscheidungstatbestände sind die Ergebnisse derart zu konkretisieren, dass sich daraus Ansatzpunkte für die Kontrolle der kommunikationspolitischen Maßnahmen ergeben.

Auch in der Kommunikationspolitik als Element des Marketing-Mix bilden Strate­gien das Bindeglied zwischen den angestrebten Zielen und der Konkretisierung von Maßnahmen. Kommunikationsstrategien sind also ein mittel- bzw. langfristiger, grober Verhaltensplan, der den Einsatz der Kommunikationsinstrumente und die Gestaltung der Kommunikationsbotschaft bestimmt. Die Festlegung der Kommunikationsstrategie umfasst somit einen großen Teil der kommunikationspolitischen Entscheidungstat­bestände.

Die Kommunikationstrategie muss Objekt- und Zielgruppenbezug haben, wobei diese auch schon in der vorgelagerten Zielfestlegung bestimmt sein können. Im Mittelpunkt der Strategie stehen die Positionierung und das Nutzenversprechen (brand promise). Sie bilden die Basis für die Bot-schaftsgestaltung, die Kernbotschaft, den USP (Unique Selling Propo­sition) und den UCP (Unique Communication Proposition). Diese strategischen Vorgaben münden in die Copy-Strategie oder Kreativstrategie, welche die konkrete Ausgestaltung in Inhalt und Form des Kommunikations­mittels fest-legt. Die Copy-Strategie beinhaltet neben der Übersetzung des Nutzenversprechens eine Begründ­ung (Reason Why) sowie den Kommunikationsstil und die Marken­persönlichkeit. Das Nutzenver­spre­chen wird dabei in einen kommunikativen Auftritt überführt, den UAP (Unique Advertising Proposition). Schließlich sind die geographischen Einsatzorte und die Zeitpunkte in der Kommuni­ka­tionsstrategie zu bestimmen.

Ziele und Aufgaben der Kommunikationspolitik

Ziele nehmen in ökonomischen Betrachtungen eine zentrale Rolle ein. Ebenso dienen Ziele innerhalb kommunikationspolitischer Entscheidungen der Koordi­nation, Steuerung, Motivation und Kontrolle. Ziele sollten operationalisierbar sein, also zumindest nach Inhalt, Ausmaß, Zeit- und Segmentbezug konkre­tisiert. Aufbauend auf dem DIM Marketing Canvas ergeben sich für die Kommunikationspolitik drei relevante Zielkategorien.

Reichweiten Ziele - Unternehmenskommunikation hat im wesentlichen die erste Aufgabe, mehr Aufmerksamkeit der relevanten Zielgruppe zu gewinnen. Daher sind viele Kommunikationstools zunächst einmal auf das Zeil Reichweite ausgerichtet. Die Auflage einer Zeitschrift gibt dann zum Beispiel die Reichweite an, die die Kommunikationsbotschaft in der relevanten Zielgruppe erreicht.

Interaktionsziele - Interaktion mit einem Kommunikationsmittel führt zu Erkenntnis und einem Lerneffekt. Daher interessiert oftmals, ob eine Zielgruppe tatsächlich das Werbemittel gesehen hat und damit auch die Marke, Produkteigenschaften oder konkrete Kommunikationsbotschaften wahrgenommen hat und sich gemerkt hat.

Transaktionsziele - Transaktionsziele sind in der Unternehmenskommunikation oftmals das finale Ziel. Hier stecken oftmals rein ökonomische Ziele wie, Umsatz, Auftragsvolumen oder andere ökonomischen Erfolgsgrößen drin.

Die Bekanntheit einer Leistung in der relevante Zielgruppe ist die Grundvoraussetzung, dass Nachfrage entsteht (Reichweitenziel). Ein Ziel bildet dabei auch das Wissen über das Produkt. Die Einstellung ergibt sich aus der Verbindung einer emotionalen Grundhaltung mit einer kognitiv gesteuerten Bewertung gegenüber der Leistung (Interaktionsziel). Aus der Einstellung eines Produkts gegenüber leitet sich das Image ab, das direkt auf Kaufabsicht, Kundentreue und Wiederkaufabsicht wirkt (Transaktionsziel). Bedeutsam ist dabei, dass der Kunde ein klares, von den Wettbe­werbsprodukten zu unterscheidendes Bild von den subjektiv wahrgenommenen Eigen-schaften hat.

Ausgehend von bestimmten Eigenschaften des Werbeobjekts und Markt­situationen sind auch weitere Zielkategorien zu betrachten:

Informationsziele:

  • Vermittlung wesentlicher Informationen über die Leistung steht im Vorder-grund.
  • Nachfrager ist sich über den Nutzen (Bedürfnisbefriedigung) des Angebo-tes im Klaren.

Typisch in hoch spezialisierten Bereichen wie IT oder Finanz­dienst­leistungen.

Emotionsziele:

  • Nachfrager haben hinreichend Informationen über die Leistung bzw. die Informationen sind trivial.
  • Konsumerlebnis wird angestrebt, um sich vom Wettbewerb zu differen-zieren.

Typisch bei technisch-funktional homogenen Produkten wie Zigaretten oder Schokolade.

Aktualitätsziele:

  • Nachfrager haben auch hier hinreichende Informationen über die Leistung.
  • Nachfrager bekunden geringes Interesse an den Produkten (low involve-ment) und kaufen diese reflexartig und routiniert.

Typische Produkte sind Toilettenpapier oder Getränke.

In ähnlicher Weise können Kommunikationsmaßnahmen also verschiedene Aufgaben erfüllen. Diese lassen sich auf der ersten Ebene danach unterteilen, ob die Aktivität direkt auf den Abnehmer zielt (mikroökonomisches Umfeld) oder ob sie sich an sonstige Gruppen (makroökonomisches Umfeld) richtet. Demnach unterscheidet man mikroökonomische Funktionen und makro­ökonomische Funktionen der Kommunikationspolitik.

 

Grundsätzlich ist jede Kommunikation in der Lage zu informieren oder zu instruieren (Informationsfunktion) und wird beim Empfänger eine Wirkung erzielen sowie damit auch eine Beeinflussung nach sich ziehen, die dazu führt, dass sich Motivation und Einstellungen des Empfängers der Kommunikationsmaßnahme ändern (Beeinflussungsfunktion).

Durch die Beeinflussungsfunktion können unterschiedliche Verhaltensreak­tionen ausgelöst werden:

  • Auslösung von Emotionen,
  • Erreichen einer Motivationshöhe,
  • Ausprägung von Einstellungen,
  • Schaffung von Präferenzen,
  • Auslösen von Kaufverhalten und
  • Auslösen von Verwendungsverhalten.

Hinzu kommt, um einen langfristigen oder dauerhaften Erfolg der Kommunikation zu erlangen, eine Bestätigung der Verhaltensreaktion des Empfän­gers der Kommunikationsaktivität (Bestätigungsfunktion).

Auf makroökonomischer Seite kann eine Kommunikationsmaßnahme auch zur Profilierung gegenüber den Wettbewerbern dienen (wettbewerbsgerichtete Funktion). Schließlich kann Kommunikation darauf ausgerichtet sein, Normen und gesellschaftliche Wertvorstellungen zu vermitteln.

Betrachtet man die Funktionen und Aufgaben der Kommunikation im Einzelnen, wird deutlich, dass unterschiedliche Bewusstseinsebenen beim Menschen angesprochen werden. Man unterscheidet dabei die kognitive Ebene, die das Wissen und die Erkenntnis betrifft, die affektive Ebene, die die Emotionen und Gefühle anspricht, und die konative Ebene, welche die Bereiche Aktivität und Verhalten beinhaltet.KommunikationsaufgabenAuf jeder Ebene werden entsprechend unterschiedliche Kommunikationsaufgaben zu erfüllen und auch Kommunikationsziele formuliert sein, wie unsere Grafik veranschaulicht.

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Grundlagen Marketingplanung & -konzeption
Mo, 28.10. - Mi, 30.10.2019
Köln
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Köln
Mo, 11.05. - Mi, 13.05.2020
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Marketing-Mix – Der Klassiker des operativen Marketing!
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Der Marketing-Mix wurde zum ersten Mal in den 50er Jahren vom Amerikaner Neil H. Borden vorgestellt und gilt bis heute als das am häufigsten genutzte Marketingtool. Die Idee hinter dem Konzept: Mit Hilfe des Marketing-Mix sollen Marketing-Manager Aktivitäten gegliedert und ergebnisreich durchführen. Dafür liefert der Marketing-Mix den Marketing Akteuren eine nützliche Kombination von Instrumenten. Der Begriff „Marketinginstrumente“ bezeichnet Parameter, die Unternehmen nutzen, um festgelegte Ziele und daraus abgeleitete Strategien umzusetzen. Dadurch wird eine direkte Antwort auf Veränderungen ermöglicht.

Definition des Marketing-Mix

Nach der heutigen Auffassung versteht man unter dem Begriff Marketing-Mix:

Kombination aller gezielten und strategisch abgeleiteten unternehmerischen Instrumente und Aktivitäten, die mit Ziel umgesetzt werden, spezifischen Interessensgruppen einen Nutzen zu generieren."

In unserem Videobeitrag erklären wir die Grundlagen des Marketing-Mix:

Die 4 P's des Marketing-Mix

In den 60er Jahren stellte McCarthy die 4P’s:

  • Product
  • Place
  • Promotion
  • Price

vor, die nun als Leitinstrumente im Marketing dienen. Der Ansatz von McCarthy und Borden war hier auf die Effizienz von Marketinginsturmenten im Konsumgütermarketing ausgerichtet. Die deutsche Übersetzung der 4P’s im Marketing-Mix erfolgte durch Heribert Meffert:

In der heutigen Unternehmenspraxis haben sich jedoch die Begriffe: Kommunikation, Vertrieb, Pricing & Produkt- bzw. Leistungspolitik durchgesetzt. Diese vier Bereiche können durch folgende Leitfragen erläutert werden:

  • Welche Güter bzw. Dienstleistungen bieten wir unseren Kunden an? (Produkt- bzw. Leistungspolitik)
  • Wie machen wir auf unser Produkt / unsere Leistung aufmerksam? (Kommunikationspolitik)
  • Wo bzw. über welche Wege werden wir unsere Leistungen verkaufen? (Distributionspolitik bzw. Vertrieb)
  • Welchen Preis können wir verlangen? (Preispolitik)

Marketing-Buch

1. Product – Produkt- oder Leistungspolitik

Eines der 4P’s im Marketing-Mix bildet die Leistungspolitik bzw. das Produktmanagement. Hierbei geht es nicht nur um die Erfüllung der rein technischen Aufgabe eines Produktes, sondern viel mehr um die der Marke. Aus diesem Grund besteht die Hauptaufgabe eines Produkt-Managers, neben dem Entwerfen eines Produktes, vor allem aus dem Festlegen markengerechter Eigenschaften. Einen wichtigen Bestandteil der Ziel-Realisierung in der Leistungspolitik stellt die Bedürfnisbefriedigung dar. Hierbei spielt die ansprechende Formgebung des Produktes für den Erfolg eines Unternehmens eine ausschlaggebende Rolle. Sie entscheidet über den dauerhaften Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Daher wird die Leistungspolitik oftmals als das "Herz des Marketing" verstanden.

2. Place – Distributionspolitik

Der Begriff Distributionspolitik beinhaltet alle Aktivitäten rund um den Weg des Produktes vom Hersteller zum Endkonsumenten. Zudem gilt es zwei Tätigkeitsgebiete zu unterscheiden: Die akquisitorische Distribution und die physische Distribution. Bei der akquisitorischen Distribution geht es um den Auf- und Ausbau des Distributionsnetzes, wie z.B. der Wahl der optimalen Vertriebsbestandteile, Formen der Hersteller-Händler-Beziehung, sowie die Planung des direkten Verkaufs. Bei der physischen Distribution hingegen steht die Warenverteilung, die Wahl des richtigen Verkaufpunktes, Transportmittel- und Transportwegewahl und die Auswahl der verschiedenen Lagerarten im Vordergrund.

3. Promotion – Kommunikationspolitik

Aus Sicht der Kunden bildet die Kommunikationspolitik den wohl populärsten Teil des Marketing-Mix. Das dritte P ist nicht nur die „klassische Werbung“ für ein Produkt oder eine Dienstleistung, sondern stellt die Maßnahme dar mit der ein Verkäufer Produkte und Leistungen präsentiert. Zudem entsteht auf grund dessen meist der erste Kontakt zwischen Anbieter und Nachfrager. Der häufig genutzte Begriff „Werbung“ äußert unter anderem die erste Antwort auf die Frage: „Was verstehen Sie unter Marketing?“. Doch das trifft den Begriff nur unzureichend, da der Inhalt des Marketing sehr viel breiter gefächert ist. Hinter dem Offensichtlichen, steht auch die Wichtigkeit der Kommunikationspolitik für den unternehmerischen Erfolg. Faktoren, wie der steigende Konkurrenzdruck und der immer geringer werdende Unterschied diverser Marktleistungen, führen zu einem verstärkten Kommunikationswettbewerb der Unternehmen. Hinzu kommt, dass die Kommunikationsmöglichkeiten der Unternehmen in Richtung Partner und Kunden stark sinken und eine Einschränkung des Abgrenzungspotenzials vorliegt.

Zu den klassischen Instrumenten der Kommunikation gehören:

Sowie seit einigen Jahren die modernen Tools wie zum Beispiel:

4. Price – Preis- und Konditionenpolitik

Die Preis- und Konditionenpolitik beinhaltet die Festlegung der Preisstrategie sowie die Bestimmung und Ausgestaltung der Preise und Konditionen, welche die Kunden für das jeweilige Produkt zu zahlen haben.

Es bestehen unterschiedliche Möglichkeiten für die Festlegung der Preise. Hierbei wird unterschieden in:

  • Festlegung der Preise
  • Preisanpassungen
  • Einmalige Anlässe

In unserer Präsentation zum Marketing-Mix finden Sie noch weitere Erläuterungen zu den 4P´s.

Reflektion der 4P’s

Seit einiger Zeit wird der Marketing-Mix auf die Entscheidungsfelder der 4 P’s eingegrenzt. Dies beschreibt jedoch nur einen Teil des Marketing-Mix. Die grundlegende Bedeutung für den Marketing-Manager besteht seit jeher darin, eine ausgeglichene Verbindung der Instrumente zu erstellen. Die Kombination diverser Aktivitäten soll eine sinnvolle Marktbearbeitung ermöglichen, ohne sie nur auf die 4 P’s zu reduzieren. Zudem gilt die Berücksichtigung des Marktes und der betroffenen Anspruchsgruppen als ein wichtiger Faktor bei der Ausarbeitung des Marketing-Mix. Borden hat dabei folgende vier Marktkräfte festgelegt:

  1. Das Kaufverhalten der Konsumenten
  2. Vorgehensweise der Verkäufer im Handel
  3. Verhalten und Stellenwert der Konkurrenz
  4. Eingrenzungen des Staates

Der häufigste Kritikpunkt, dass beim Marketing-Mix nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse des Konsumenten eingegangen wird, ist daher nicht korrekt.

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Die 7 P’s des Marketing-Mix

Aufgrund der Nutzung des Marketing-Mix im Bereich der Dienstleistungen, wurden die folgenden drei Marketinginstrumente in den 90er Jahren ergänzt:

  • People
  • Process Management
  • Physical Facilities

5. People – Mitarbeiter

Im Dienstleistungsmarketing hat der Entscheidungsbereich People (Perosnal) einen besonderen Stellenwert. Durch die Interaktion des Unternehmens mit dem externen Faktor (Kunde) besteht ein besonderes Interaktionsverhältnis zwischen den Kunden und den Mitarbeitern eines Unternehmens. Für einen Dienstleistungsanbieter ist der Erfolg des Marketings sehr eng mit der Selektion, Weiterentwicklung, Motivation und dem Management der Mitarbeiter verbunden. Der Ansatz unterstellt, dass Mitarbeiter ein wichtiger Baustein im Leistungsportfolio eines Unternehmens sind und einen zusätzlichen Wert beim Kunden erzeugen können – und daher nicht nur als Kostenfaktor definiert werden sollten. Betrachtet man die Bedeutung der Mitarbeiter für das Marketing, fällt regelmäßig auf, dass durch Qualifizierung und Motivation auch der Mitarbeiter, der nicht zu den Kernmitarbeitern zählt (zumeist das Lehrpersonal), die Kundenzufriedenheit deutlich steigert.

6. Process – Kundenorientierte Prozesse

Durch die Integration des externen Faktors (Kunden, Objekt) in den Leistungsprozess ergeben sich für Unternehmen weitere Herausforderungen. Beispielsweise muss ein Hersteller von Sachleistungen auch den Produktionsprozess kundenorientiert gestalten. Im Bereich Prozesse setzt man sich mit der Frage auseinander, welche Geschäftsprozesse kundenorientiert zu gestalten sind und wie die individuellen Touchpoint im Zusammenhang mit dem Customer Experience Management zu gestalten sind.

7. Physical Facilities – Standort- und Ausstattungspolitik

Im Rahmen der Ausstattungspolitik des Unternehmens geht es um alle Entscheidungen, welche die Gestaltung der sichtbaren Faktoren der Dienstleistungsinfrastruktur betreffen (Gebäude, Standort, Fahrzeuge, Räumlichkeiten etc.). Der Standort ist der geografische Ort, an dem der Anbieter seine Leistungsfaktoren für die Leistungserstellung bereithält. Die Entscheidung über den Standort des Anbieters ist als strategische Entscheidung bei der Unternehmensgründung zu treffen, lediglich bei Franchise- oder Filialsystemen handelt es sich um eine wiederholbare Entscheidung. Die Bedeutung dieses Entscheidungsfelds ist von der strategischen Ausprägung des Unternehmens abhängig. Verfolgt das Unternehmen eine regionale Abdeckungsstrategie, dann sind die Standorte von wesentlicher Bedeutung. Bietet der Dienstleister Leistungen an, die er räumlich unabhängig oder beim Kunden durchführt, dann ist die Standortentscheidung wesentlich unbedeutender. Diese Marketinginstrumente finden sich, neben dem Dienstleistungssektor, auch im B2B-Bereich wieder. Die Kombination der vier bzw. sieben Marketinginstrumente und der dazugehörigen Subinstrumente bildet die Hauptaufgabe eines Marketingleiters in einem Unternehmen.

Der Marketing-Mix in der Praxis

Im Anschluss an den Einsatz diverser Analysen, wie z.B. der SWOT-Analyse oder der klassischen Kundenbefragung, erfolgt die Anwendung des Marketing-Mix. Hier ein passendes Beispiel der sieben P’s für Sie:

  • Was?              Um welches Produkt handelt es sich?
  • Wieso?           Wofür wird es benötigt?
  • Wann?            Zu welchem Zeitpunkt wird das Produkt verwendet?
  • Wie?               Wie wird es genutzt?
  • Wie viel?         Was ist der Preis des Produktes?
  • Wer?               Wer wird es verwenden?

Das Marketingkonzept

Der Marketing-Mix bildet den Grundbaustein des Marketingkonzepts. Der Marketing-Mix wird mit Hilfe der strategischen Analysen sowie dem strategischen Konzept des Unternehmens erstellt, wobei die Strategien auf die Marketinginstrumente zurückzuführen sind. Unterschiedliche Studien belegen, dass gewinnbringende Marketingabteilungen schriftliche Konzepte bzw. Marketingpläne vorweisen können. #MarketingMix #Marketing #GrundlagenMarketing #4Ps #7Ps