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So entwerfen Sie die perfekte Marketingstrategie für Ihr Unternehmen

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Eine ausgeklügelte Marketingstrategie ist für Konzerne unverzichtbar. Schließlich entscheidet gerade diese darüber, nach welchen Zielgruppen, Marktentwicklungen und Trends alle Betriebsaktivitäten ausgerichtet werden sollen. Dieser Bereich ist grundsätzlich für die Positionierung und Imagebildung einer Firma verantwortlich. Deshalb müssen die Verantwortlichen grundlegend immer zwei Fragen beantworten können: Was erwartet das Zielpublikum und wie kann das Unternehmen diese Bedürfnisse bestmöglich erfüllen? Dabei darf sich die Marketingabteilung aber nicht nur am aktuellen Ist-Zustand und dem Verhalten der Konkurrenz orientieren. Maßnahmen müssen auch immer auf die Zukunft ausgelegt sein. Die Herausforderung im Marketing liegt also darin, verschiedene Paradigmen, Interessen und Vorgaben unter einen Hut zu bekommen. Deshalb führt für Firmen kein Weg an einer nachhaltigen Strategie vorbei. Doch wie soll diese aussehen? Wir liefern Ihnen Impulse für Ihr Unternehmen.

Werten Sie Ihre Daten aus!

In den Zeiten ohne das Internet war Marketing an sich eine recht einfache Angelegenheit: Ein eingängiger Slogan, ein bisschen Fernsehwerbung hier, ein paar Zeitungsanzeigen dort und alles möglichst zeitgleich ausspielen. Mit dem World Wide Web ist heutzutage jedoch ein weiterer Kanal hinzugekommen, der Unternehmen viele neue Möglichkeiten bietet. Beispielsweise können Sie viel mehr Informationen über das Verhalten Ihrer anvisierten Kunden sammeln – vorausgesetzt, Sie wissen, wie Sie die Bewegungen Ihrer Nutzer im Online-Bereich aussagekräftig auswerten. Kurz gesagt: Durch den Siegeszug des Internets ist Marketing viel analytischer und Daten-lastiger geworden als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Dennoch dürfen Offline-Elemente weiterhin nicht außer Acht gelassen werden. Bei einer erfolgreichen Marketingstrategie müssen deshalb beide Seiten zusammenspielen.

Marketingstrategie entwerfen

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Im Kampagnenmanagement Seminar lernen Sie, Marketingkampagnen strategisch zu planen und umzusetzen. Machen Sie sich das Wissen und die Erfahrung unserer Fachexperten zunutze! Hier erfahren Sie mehr über die genauen Inhalte und Termine:

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Wichtige Offline-Elemente

Auch wenn das Internet in Sachen Marketing mittlerweile als „the place to be“ gilt, dürfen Sie analoge Elemente bei Ihrer Strategie nicht vernachlässigen. Die wichtigsten sind u. a.:

  • Zeitungsanzeigen: Der Klassiker schlechthin. Dennoch geht hier der Trend längst nicht mehr nur zu riesigen Bannern, die komplette Seiten zupflastern. Vielmehr heißt das Zauberwort Storytelling. Versuchen Sie in Zeitschriften und Zeitungen gezielt Pressemitteilungen zu veröffentlichen, die Neuigkeiten beinhalten und gleichzeitig Nähe zu den Lesern aufbauen.
  • Flyer und Broschüren: Einfach zu verteilen, feiern die handlichen Papierbögen gerade ein Comeback. Vor allem im Regionalmarketing erzielen sie eine präzise Reichweite. Zudem sind Kataloge und Co. schnell an Geschäftspartner und Kunden verschickt. Doch Achtung: Bei einer breitgefächerten Verteilung kann es zu Streuverlusten kommen.
  • Banner und Plakate: Obwohl Printwerbung vor ein paar Jahren noch der Tod prophezeit wurde, fallen Ihnen beim Gang durch die Stadt sicherlich noch immer große Plakate auf. Kein Wunder, schließlich stechen die bunt bedruckten Flächen einfach ins Auge. Um von deren Marketingwirkung zu profitieren, helfen Ihnen diese zehn Regeln der Plakatgestaltung

So nutzen Sie das Internet als Werbeplattform

Dennoch hat, wie schon erwähnt, in Sachen Marketing mittlerweile das Internet als Plattform Nummer 1 die Oberhand gewonnen. Doch wie können Sie im digitalen Raum Ihre Strategie konkret umsetzen? Mit diesen Elementen klappt es garantiert:

  • In Ihre Internetseite investieren: Ihr Unternehmen besitzt bereits einen Online-Auftritt? Das ist bereits die halbe Miete. Doch wie oft wird der Content aktualisiert? Kaum? Das ist schlecht. Um im World Wide Web zum einen überhaupt gefunden zu werden und zum anderen mit der Konkurrenz mitzuhalten, müssen Sie Ihre Inhalte regelmäßig analysieren und ggf. aktualisieren. Setzen Sie hier am besten auf SEO-Maßnahmen, die Ihre Rankings nachhaltig verbessern.
  • Auftritte in den sozialen Netzwerken: Wenn Ihre Firma bisher noch nicht bei Facebook oder Twitter unterwegs war, wird es höchste Zeit. Schließlich informieren sich viele Nutzer nicht nur bei Google, sondern besuchen zusätzlich gezielt entsprechende Firmenprofile in Social Media. Wichtig ist jedoch auch hier, dass die jeweiligen Seiten nachhaltig verwaltet und aktualisiert werden. Dafür muss zusätzliches Budget und Personal eingeplant sein.
  • Datenanalyse mit Hilfe von ERP: Vielleicht ist Ihnen solch ein System bereits aus dem Arbeitsalltag bekannt. Wenn nicht, kann es sich als hilfreiche Marketing-Investition erweisen. Denn mit ERP lassen sich nicht nur Fertigungsprozesse automatisieren. Auch die Datenauswertung wird zum Kinderspiel. Arbeiten Sie bei der Auswertung von Online-Zugriffen oder Klicks aktuell noch mit mehreren Tools gleichzeitig, ist ERP die All-in-One-Lösung. So liegen Ihnen Daten in Echtzeit vor. Zudem können Sie alle Informationen auf einer zentralen Plattform hinterlegen. Der zentrale Zugriff verbessert Abstimmungsprozesse und das spart unterm Strich zusätzlich Zeit und Geld. Wenn Sie sich außerdem für ein ERP-System auf Cloud-Basis entscheiden, können Sie marketingrelevante Informationen immer und überall abrufen.
Marketingstrategie im Team entwerfen

Holen Sie sich das Beste aus beiden Welten

Eine optimale Marketingstrategie besteht heutzutage gleichermaßen aus offline und online Elementen. Wichtig ist jedoch, dass sie beide Komponenten aufeinander abstimmen und Maßnahmen nicht nur treffen, um einem kurzfristigen Trend hinterherzurennen. Seien Sie dennoch kreativ und nutzen Sie ungeahnte Möglichkeiten, die Ihnen Werkzeuge wie ERP-Systeme eröffnen.

 

Buchrezension „Marketing-Konzeption“ von Jochen Becker

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Das Grundlagenbuch „Marketing-Konzeption“, das den konzeptionellen Ansatz im Marketing begründet hat, ist aktuell in der 11. Auflage erhältlich. Seit nunmehr 35 Jahren nutzen Tausende von Studierenden im Marketingumfeld dieses Werk. Ganze Generationen von Marketeers hat der Klassiker somit aufgrund seiner fundierten Grundlagen zum strategischen und operativen Marketing-Management geprägt. Doch besitzt das Werk „Marketing-Konzeption“ von Jochen Becker auch heute noch einen Stellen- und Nutzwert für Vorlesungen und Veranstaltungen?

Worum geht es thematisch in dem Werk?

Thematisch beschäftigt sich das Werk mit drei Hauptthemen: den Marketingzielen, den Marketingstrategien und dem Marketingmix. Zusätzlich werden zwei weitere Thematiken behandelt: Erarbeitung, Realisierung und Überprüfung sowie die handlungsbezogene Umsetzung von Marketing-Konzeptionen. Neben dem strukturierten Aufbau der fünf Teile, stellt das Lehrbuch die konzeptionellen Handlungsschritte mit Hilfe einer Vielzahl von Erfolgsbeispielen aus verschiedenen Unternehmen und Märkten dar. Neu an dieser überarbeiteten Auflage ist der Schlussteil, der die Herausforderungen und Erfolgsbedingungen des konzeptionellen Marketing thematisiert und auch das Online-/Social Media-Marketing nicht außen vorlässt.

Welche Themen werden wie gut dargestellt und erläutert?

Wer für eine Veranstaltung zum strategischen Marketing nach Literatur sucht, trifft zwangsläufig auf Jochen Beckers Klassiker „Marketing-Konzeption“. Sehr strukturiert und systematisch stellt Becker den Zusammenhang zwischen strategischen und operativen Fragestellungen im Marketing her. Auch die klassischen Management-Ansätze werden verständlich beschrieben. Da viele Lehrmodule an Hochschulen dieser Logik folgen, ist das Werk in der einen oder anderen Vorlesung tatsächlich noch opportun.

Doch der Inhalt und insbesondere die praxisbezogenen Teile sind etwas in die Jahre gekommen. Das dargestellte Zahlenmaterial, die Abbildungen und Beispiele sind an der ein oder anderen Stelle etwas veraltet. So ist beispielsweise eine Statistik aus dem Jahr 1992 in einem aktuellen Lehrbuch doch sehr überholungsbedürftig.

Neuere Themen zum strategischen Marketing, mit denen sich Theorie und Praxis aktuell auseinandersetzen, fehlen fast vollständig. Geschäftsmodelle tauchen zwar als Begriff auf, Ansätze wie der „Geschäftsmodellansatz“ von Osterwalder & Pigneur oder Fraunhofer sucht man dagegen vergeblich. Auch das mittlerweile etablierte Modell der „Blue Ocean Strategy“ findet keine Erwähnung. Darüber hinaus taucht der gesamte Strategieansatz zur Digitalisierung, der auch für das Marketing hochrelevant ist, lediglich in vereinzelten Zitaten auf.

Für wen eignet sich das Lehr- und Handbuch?

Zusammengefasst bietet sich dieses Standardwerk für all jene an, die die klassische Denkweise des strategischen Marketings, die Standardmodelle, die Erfahrungskurven sowie die Portfolioanalyse und das Wort Analyse noch mal durchdringen wollen. Es empfiehlt sich jedoch ein moderneres Werk zur Ergänzung hinzuzuziehen, das vor allem die aktuellen Ansätze und Diskussionen thematisiert. Als Nachschlagewerk für Einsteiger und auch für Marketingpraktiker eignet sich der Klassiker aber durchaus immer noch.

Das Buch „Marketing-Konzeption“ von Jochen Becker können Sie hier bestellen.