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Mediengestalter Digital und Print: Gehalt, Anforderungen, Karrierechancen

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Sich kreativ im beruflichen Alltag ausleben zu können, ist für viele Menschen ein Grund, sich mit der Karriere als Mediengestalter zu beschäftigen. In der Tat winkt in diesem Bereich ein Alltag, der von kreativer Arbeit und vielen Kontakten zu Kunden geprägt ist. Doch was genau tut ein Mediengestalter Digital und Print in seinem beruflichen Alltag? Und wie lässt sich eine Karriere in diesem Bereich einschlagen? Im Folgenden zeigen wir alle Anforderungen, den Aufgabenbereich, die Karrierechancen und natürlich auch das Gehalt der Mediengestalter Digital und Print auf.

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Der Beruf: Mediengestalter Digital und Print

Wie die Bezeichnung bereits verrät, dreht sich im beruflichen Alltag eines Mediengestalters Digital und Print einiges um die Digitalmedien und Printmedien. Konkret handelt es sich hierbei um einen recht angesehenen und traditionsreichen Beruf, der verschiedene Tätigkeiten der sogenannten Druckvorstufe bzw. die Vorstufe der Produktion digitaler Medien umfasst. Die Mediengestalter sind, anders als der Name vermuten lässt, nicht ausschließlich für die Gestaltung und Umsetzung zuständig. Stattdessen gehören auch die Beratung und Planung, Konzeptionierung, Visualisierung und natürlich viele Gespräche mit den Kunden zum Arbeitsalltag.

Über die vergangenen Jahre hinweg hat sich das Berufsbild ein wenig verändert. So wurde im Jahre 2007 die Ausbildung neu gegliedert. Der Fokus ruht seit dem mehr auf dem Design, der Kundenbetreuung und dem Handling der Daten, weniger aber auf Techniken wie der Drucktechnik.

Darüber hinaus spielt das Projektmanagement eine zentrale Rolle in diesem Beruf. Mediengestalter in der Fachrichtung Digital und Print sind oft gefordert, Projekte von Anfang bis Ende zu begleiten, was Planung, Durchführung und Kontrolle einschließt. Innerhalb dieser Projekte kommt es häufig vor, dass sie in Bereichen wie Bild und Ton tätig sind, z.B. bei der Erstellung von Werbespots oder Multimedia-Präsentationen. Hierbei müssen sie häufig entwerfen und gestalterisch arbeiten, was ein gutes Auge für grafische Details erfordert.

Aufgabenbereich eines Mediengestalters

Mediengestalter

Der Aufgabenbereich des Mediengestalters Digital und Print lässt sich im Wesentlichen in drei Kategorien unterteilen. In dieser Form werden die Aufgabenbereiche seit 2007 im Ausbildungsverlauf auch für die Spezialisierung angeboten. Diese erfolgt ab dem dritten Ausbildungsjahr. Zum einen ist dies der Bereich für die Beratung und Planung. Hier werden die bereits angesprochenen Gespräche mit Kunden geführt, die Planungen mit den Kunden besprochen oder die Kunden beraten.

Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Konzeption und Visualisierung. In diesem Bereich geht es vor allem um das Entwickeln von Konzepten für Zeitschriften, Webseiten oder auch Werbebroschüren. Die Informationen aus den Gesprächen mit den Kunden werden hierfür aufgegriffen, Arbeitsschritte ermittelt und Auftragsziele gesetzt.

Der dritte große Aufgabenbereich umfasst die Gestaltung und Technik. Hier werden also beispielsweise Medienelemente miteinander kombiniert oder auch Internetseiten gestaltet.

Ausbildung zum Mediengestalter

Der Weg zum Mediengestalter führt in Deutschland über eine dreijährige Ausbildung. In der Regel läuft die Ausbildung zum Mediengestalter dual, so dass neben dem schulischen Alltag auch ein betrieblicher Eindruck gewonnen werden kann. Dieser ist durchaus von Bedeutung, da das Berufsbild in jeglicher Hinsicht sehr vielseitig sein kann. Die Mediengestaltung ist in vielen Bereichen erforderlich, dementsprechend unterschiedlich kann die Arbeit im Endeffekt ausfallen. Genau aus diesem Grund erfolgt bereits im Ausbildungsberuf die Spezialisierung auf eine der drei genannten Fachrichtungen.

In der Berufsschule wird das theoretische Fundament für die praktische Arbeit gelegt. Letztere wiederum lernen die Auszubildenden in ihrem jeweiligen Betrieb kennen. In der Regel sind die Arbeitszeiten traditionell an Werktagen von 9 bis 18 Uhr oder 8 bis 17 Uhr. Stehen möglicherweise größere Projekte an, gehört aber oftmals auch eine gewisse Mehrarbeit dazu.

Anforderungen

Rechtlich ist für die Ausbildung zum Mediengestalter in Deutschland keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Unternehmen in diesem Bereich recht hohe Erwartungen haben. Bevorzugt werden Auszubildende mit einer Hochschulreife eingestellt. Aber auch mit einem mittleren Bildungsabschluss stehen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz anständig.

Wer sich für eine Ausbildung in diesem Bereich interessiert, sollte verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Besonders wichtig sind natürlich eine gewisse Kreativität und ein Sinn für Ästhetik. Zusätzlich dazu sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und weitreichende zeichnerische Fähigkeiten vorhanden sein. Auch eine gute Kommunikationsfähigkeit helfen in diesem Beruf, zudem sollte für die Arbeit in Unternehmen natürlich eine gute Teamfähigkeit mitgebracht werden. Generell ist es zudem ein Vorteil, wenn ein gewisses Interesse für kaufmännische Prozesse und organisatorische Fähigkeiten vorhanden sind.

Karrierechancen und Gehalt

Das genaue Gehalt der Mediengestalter richtet sich natürlich immer nach dem jeweiligen Arbeitgeber. Generell gilt jedoch, dass das Einstiegsgehalt in der Regel zwischen 20.000 bis 29.000 brutto pro Jahr liegt. Im Durchschnitt verdienen die Mediengestalter wiederum rund 31.500 Euro brutto pro Jahr. Bei gut zahlenden Arbeitgebern sind in der Regel Gehälter bis an die 40.000 Euro pro Jahr möglich. Bei etwas weniger gut zahlenden Arbeitgebern können diese aber auch bei rund 26.000 Euro pro Jahr liegen.

Wer die Ausbildung zum Mediengestalter erfolgreich absolviert hat, hat verschiedene Möglichkeiten für die Weiterbildung. Bereits ohne Fortbildung können die Aufstiegschancen, je nach Arbeitgeber, sehr anständig sein. Noch besser sind diese zum Beispiel mit einer Weiterbildung zum Medienfachwirt oder Techniker. Darüber hinaus besteht auch jederzeit die Option, seinen Meister in der Mediengestaltung zu machen oder ein Studium zu beginnen.

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Fazit

Der Beruf des Mediengestalters Digital und Print gilt als ein sehr zukunftssicherer Beruf. Immerhin nimmt der Einfluss, gerade jener der digitalen Medien, spürbar und immer stärker zu. Die Anforderungen sind in der Theorie für den Berufsweg recht gering. In der Praxis bringt eine gute Schulbildung aber definitiv Vorteile. Ganz besonders wichtig ist aber vor allem die kreative Ader, die hier täglich bei der Arbeit an Projekten unter Beweis gestellt werden muss. Im weiteren Karriereverlauf ergeben sich aber auch einige interessante Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

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Michael BerneckerMichael Bernecker

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Paradigmenwechsel im Marketing – Immer stärkere Bedeutung des Internets

Die Weiterentwicklung und Durchsetzung von Online-Werbe- bzw. Informationsangeboten sollen doch sehr viel schneller erfolgen als die meisten Experten momentan voraussagen. Laut der aktuellen Trendstudie "Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018" von Lothar Rolke und Johanna Höhn der FH Mainz werden bis zum Jahr 2018 Tageszeitungen 30 Prozent ihrer Leser verlieren, und die Werbeeinnahmen des Internets wird die der Printmedien übersteigen.

Das Internet als kombinierter Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsführer setzt sich relativ schnell in den Generationen bis 60 Jahre durch. Rolke, Professor der Betriebswirtschaftslehre und Unternehmenskommunikation, war sehr über die Selbstverständlichkeit erstaunt, mit der die jüngere Generation Online-Angebote nutzt, aber auch über die Geschwindigkeit, mit der die 35- bis 50-Jährigen gelernt haben, die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zu gebrauchen.

Internet als gute Informationsquelle

In der Kampagnenplanung werde so das Internet zum Leitmedium aufsteigen. Vor allem gilt das neue Medium mittlerweile als gute Informationsquelle und erfährt eine hohe Akzeptanz: Um sich ganz allgemein zu informieren, nutzen die insgesamt 600 Befragten im Durchschnitt die Online-Angebote dreimal so häufig wie Fernsehen, Tages- und Publikumsmedien zusammen. Zudem fühlen sich alle Altersgruppen durch das Internet gut informiert.

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