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Software im Marketing

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Modernes Marketing kommt ohne gute Software nicht mehr aus. Dieser Meinung sind zumindest 80% der Befragten einer Studie der absatzwirtschaft, die Software im Marketing als "sehr wichtig" oder "eher wichtig" bezeichnen. Im Vordergrund stehen dabei CRM-Software sowie Software zur Absatzplanung und Marktforschung. Ebenfalls häufig setzen Unternehmen Content Management Systeme (CMS) für ihre Websites ein. Nur 6% der befragten Unternehmen verzichten völlig auf Software in Marketing und Vertrieb.

Experten raten verstärkt zum Einsatz von Software-Dienstleistern bzw. Software as a Service (SaaS). Hierbei wird die Software auf den Servern des Dienstleisters betrieben. Der Vorteil liegt in einem verringerten Aufwand für Pflege, Updates und Datensicherungen sowie in weniger Anforderungen an die interne IT-Kapazität. Dies bezahlen die Kunden in der Regel mit einem höheren Preis im Vergleich zu Kauf-Software.

Was ist eigentlich Software as a Service (SaaS)?

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Gemeinhin versteht man darunter "Mietsoftware über das Internet". Allerdings kursieren über Software sehr viele unterschiedliche Vorstellungen im Markt. Gemeinsam ist Ihnen, dass dabei von gehosteter Software ausgegangen wird. Damit ist die Installation der Software in einem externen Rechenzentrum gemeint. Der Zugriff auf die Lösung erfolgt vom Anwender aus, beispielsweise über das Internet.

Vorteile:

  • Schnellere Bereitstellung und sofortige weltweite Verfügbarkeit von Lösungen
  • Autonomie einzelner Anwendergruppen, z.B. Fachbereiche - diese werden unabhängiger von ihrer zentralen IT
  • Schnelles Ausprobieren von Lösungen, bessere Einschätzung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit einer Software

Nachteile:

  • Mangelnde Flexibilität der Lösungen
  • Oft schwierige Integration in die bereits vorhandene IT im Unternehmen

Die Auswahl ist groß

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Es tut sich was im ERP-Markt. Zum einen gibt es mit Software as a service, kurz SaaS, eine Alternative zum Betrieb eines ERP-Systems im eigenen Unternehmen. Zum anderen kann man mit Open Source ERP-Systemen künftig auf proprietäre Software verzichten.

In Westeuropa kann man davon ausgehen, dass SaaS sich explosionsartig verbreiten wird, insbesondere im Mittelstand. Vor allem die drei Gründe "Kosten", "IT-Fachkräfte" und "Altanwendungen" sprechen für ein schnelles Wachstum. "Die mit SaaS mögliche unverzügliche Reduzierung der IT-Kosten um den Faktor 5 bis10 werden mittelständische Unternehmer schnell verstehen", so Sempert, Beiratsmitglied des US-Unternehmens Saugatuck Technology.

Ähnlich wie bei ERP als SaaS lassen sich Installationen von Open Source ERP-Systemen hierzulande nur spärlich finden. Zwar hat Linux bei Betriebssystemen für Server nachhaltig Einzug gehalten, wirft Dr. Christian Knoll, CEO der Kinamu Business Solutions AG ein, kommerziellen Open Source-Lösungen fehle jedoch noch der Bekanntheitsgrad und es herrsche ein gewisses Misstrauen vor, da es sich um geschäftskritische Anwendungen handelt. Dabei gibt es bereits international etablierte ERP-Systeme auf Basis von Freier Software. Zu den bekanntesten zählen Compiere und Openbravo (s.u.). Weiterlesen