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Verkehrsmittelwerbung – Effektive Außenwerbung

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Mit Verkehrsmittelwerbung werden der bestehende Kunde und der potentielle Nachfrager täglich konfrontiert. Ob Werbung auf Bussen, Taxis oder Straßenbahnen – Gerade in mittelgroßen Städten ist Verkehrsmittelwerbung stark verbreitet. Die Kosten für Verkehrsmittelwerbung sind überschaubar, wodurch sie auch für mittelständische Unternehmen oder Handwerksbetrieb finanzierbar ist. Durchgesetzt haben sich konkret Buswerbung, Bahnwerbung, Taxi-Werbung und LKW-Werbung. Buchbare Werbung auf Privatautos wird zwar immer wieder diskutiert, hat aber keine relevante Reichweite erhalten. Werbung auf den eigenen Autos, zum Beispiel bei Handwerksbetrieben, ist jedoch sehr weit verbreitet und auch eines der kostengünstigsten Instrumente für kleinere Unternehmen.

Verkehrsmittelwerbung

Buswerbung

Werbung auf Bus und Bahn ist insbesondere in Großstädten sehr beliebt. Sie fällt auf und ist vor allem bei mobilen Zielgruppen effektiv sichtbar. Buswerbung ist regional einsetzbar und kommt daher für Einzelhändler und Handwerksbetriebe in Frage. Neben der Werbung auf Bussen ist auch die Werbung im direkten Umfeld, also in Bahnöfen oder an Bushaltestellen sehr interessant. Gerade kreative Buswerbung kann auffällig sein. Busse können mit Teilbelegung, Ganzbelegung oder auf der Heckfläche belegt werden. Die Kosten für Buswerbung bestehen aus zwei Komponenten: Zum einen die Produktion bzw. Anbringung und Entfernung des Werbemittels und zum anderen der monatliche Mietpreis für die Fläche. Diese Kosten variieren ja nach Route und Standort des Busses.

Taxiwerbung

Taxiwerbung hat sich in den letzten Jahren immer stärker etabliert. Da Taxis unabhängig von regelmäßigen Fahrplänen fahren, wird eine möglichst große Abdeckung realisiert. Da Taxistände an stark frequentierten Plätzen zu finden sind, geht auch von stehenden Fahrzeugen eine starke Wirkung aus. Grundsätzlich sind an einem Taxi vier Werbeflächen möglich. An jeder Tür kann ein Aufkleber à 160 x 30 cm angebracht werden. Zusätzlich sind während einer Messe auch Stoffbezüge für die Kopfstützen belegbar. Die Kosten werden in der Regel als Pauschalbeträge erhoben. Bei einer Ortsbelegung sind dann mindestens fünf Taxis zu buchen. Die Buchungskosten sind immer von der Anzahl der Taxis und der Belegungsdauer abhängig.

LKW-Werbung

Auch LKW werden für Verkehrsmittelwerbung eingesetzt. Dabei sind nach Einsatz der Fahrzeuge der Fernverkehr und der Nahverkehr zu unterscheiden. LKW-Werbung fällt durch die Größe, Dreidimensionalität und Dynamik des Werbeträgers auf und spricht insbesondere dynamische, mobile und konsumorientierte Menschen an. LKW-Werbung erzielt abhängig von der gebuchten Einsatzart eine große räumliche Abdeckung. Nach Aussage einzelner Studien erreicht ein LKW ca. 16 Mio. Blickchancen im Jahr. Durch die zur Verfügung stehende Großfläche (ca. 40 m² je Seite) ist der Verbraucher in der Lage, die Informationen schnell aufzunehmen. LKW-Werbung ist damit resistent gegen Zapping. Die Zielgruppe Autofahrer kann mit diesem Medium optimal erriecht werden, insbesondere bei regelmäßigen Autobahn-Nutzern führt LKW-Werbung zu großer Beachtung. Zusätzlich reflektierende Folien führen nachts zu einer erhöhten Aufmerksamkeit.

Die Kosten für LKW-Werbung setzen sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Die Fixkosten umfassen die Folie, den Druck, die Verklebung und die Dekaschierung zum Ablauf der Mietzeit. Die variablen Kosten sind die Belegungskosten pro Monat und LKW.

Verkehrsmittelwerbung ist als Element der Außenwerbung insbesondere bei mittelständischen Unternehmen sehr beliebt und passt daher in fast jeden Media-Mix.

Verbraucher zunehmend verärgert über PoS- und Verkehrsmittelwerbung

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Eine aktuelle Umfrage des Magazins ,,Horizont'' unter 2000 Verbrauchern ergab, dass Verbraucher zunehmend über steigende Werbung verärgert sind.

Am deutlichsten zeichnet sich der Negativtrend bei Werbung in Geschäften ab: Der Anteil derer, die sich dadurch gestört fühlen, lag 2007 gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozentpunkte höher. Transportmedien fielen in der Verbrauchergunst um 5 Punkte, die Kanäle Plakate und Haltestellen um jeweils 4.

Obwohl immer mehr Befragte an PoS- und Außenwerbung Anstoß nehmen, liegen diese Transportkanäle im Ranking noch immer ganz unten. Sie zählen zu den sogenannten statuarischen Medien, bei denen der Rezipient darüber entscheidet, ob und wie intensiv er sich mit der Werbebotschaft auseinandersetzt.

Besonders hart ist die Kritik, wenn es um Werbung auf dem Mobiltelefon geht. Beim Vergleich nach Zielgruppen sticht vor allem die positivere Haltung von Frauen heraus: Während sich 70 Prozent der Männer von Werbung auf ihrem Mobiltelefon gestört fühlen, sind es bei den Frauen 63 Prozent.

Bei den übrigen Medien liegt die weibliche Zielgruppe meist 2 bis 3 Prozentpunkte unter den Männern. Lediglich bei Verkehrsmittelwerbung sind sich die Geschlechter einig: 20 Prozent empfinden diese als störend. Und nur bei Werbung in Geschäften zeigen sich Frauen kritischer - 18 Prozent ärgern sich darüber gegenüber 17 Prozent bei den Männern.

Ein deutlicher Unterschied in der Bewertung von werblicher Kommunikation zeigt sich auch beim Vergleich zwischen den Generationen. Bei nahezu allen Medien gilt die Regel: Je älter, desto kritischer. Dies liegt zum einen an der mit zunehmendem Alter sinkenden Offenheit gegenüber neuen Produkten.

Allein bei den Medien Internet, Handy und Kino ist das Schema umgekehrt. Während beispielsweise 57 Prozent der Generation 50plus Werbung auf dem Mobiltelefon als störend empfinden, sind es bei den 16- bis 29-Jährigen ganze 76 Prozent. Hierbei handelt es sich laut den Imas-Marktforschern jedoch um eine Verzerrung, da genau diese Medien nach wie vor noch stärker von jüngeren Zielgruppen genutzt werden.

Ein dritter soziodemographischer Faktor, der die Reaktionen gegenüber Werbebotschaften beeinflusst, ist die Bildung. Am kritischsten äußern sich Verbraucher mit einem Hochschulabschluss. Im Ranking der störendsten Medien steht bei dieser Zielgruppe TV ganz oben. 76 Prozent empfinden Spots als negativ, gegenüber 65 Prozent bei Konsumenten mit Hauptschulabschluss. Handy-Werbung steht bei der Bildungselite an Platz 2 der Negativ-Skala, gefolgt von Bannern, Pop- Ups und Co sowie Werbebriefen.

Neben den Reaktionen auf klassische Werbung wurde auch die Einstellung gegenüber ausgewählten Sonderwerbeformen erfragt. Besonders schlecht kommen Werbeunterbrechungen bei Sportübertragungen an. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch, dass sich diesbezüglich die Meinung etwas geändert hat. Empfanden 2006 noch 64 Prozent diese Art der Werbung als störend, sind es 2007 nur noch 61 Prozent. Auch bei der für Sportübertragungen wichtigen männlichen Zielgruppe offenbart sich eine Verbesserung. Der Anteil derer, die sich über Unterbrechungen ärgern, ist um 5 Prozentpunkte auf 71 Prozent gesunken.

Leicht gestiegen ist auch die Akzeptanz von Anzeigen mit aufgeklebten Postkarten. 2006 nahmen noch 44 Prozent daran Anstoß, 2007 waren es 38 Prozent. Die übrigen Sonderwerbeformen fallen dagegen weiter in der Verbrauchergunst.