Web-Design – Wichtiger Aspekt im SEO-Bereich

Web-Design – Wichtiger Aspekt im SEO-Bereich
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Es gibt unzählige Rankingfaktoren, die beachtet werden sollten, um mit der eigenen Website bei Google auf den Top-Positionen der Suchergebnisse zu landen. Die einen wurden mehr oder weniger durch Google selbst bestätigt, andere eher durch Testings herausgefunden. Trotzdem kennt niemand alle ausschlaggebenen Rankingfaktoren. Während momentan Social Signals- hinsichtlich deren Einfluss auf das Ranking – noch völlig überbewertet sind, wird das Design und die User Experience noch drastisch unterschätzt. Matt Cutts, wohl einer der bekanntesten Google-Mitarbeiter, empfiehlt, neben der SEO-Optimierung auch Zeit in das Website-Design zu investieren. Web-Design ist zwar noch kein wirklicher Rankingfaktor, allerdings hat die optische Gestaltung nicht unwesentliche Auswirkungen auf die Entscheidung, auf einer Website zu bleiben oder zur nächsten zu wechseln und damit auf die Verweildauer auf der Website – gut für die Bewertung von Google!

Die Website ist das Herzstück jeder Online-Marketing-Strategie und sie muss den Ansprüchen der User genauso wie den Ansprüchen von Google genügen. Nur in wenigen Fällen, erzielt eine nicht ansprechend gestaltete Website eine hohe Conversion Rate.

Jetzt denken Sie aber nicht „Ach, das Website-Design wird überbewertet“. Unser Team erstellt übrigens Webseiten für unsere Kunden. Erfahren Sie hier mehr.

Hier einige Grundregeln des Web-Designs:

Responsive-Design

  • Damit wird garantiert, dass sich die Website je nach Endgerät, von dem aus zugegriffen wird, anpasst. Dadurch wird z.B. ein komfortabler Abgleich zwischen Offline- und Online-Preisen ermöglicht, während sich der User im stationären Handel aufhält.

Textgestaltung

  • Zwischenüberschriften, regelmäßige Absätze und eine leicht lesbare Schrift tragen zur Benutzerfreundlichkeit des Users bei. Durch Aufzählungen, relevante Grafiken und Bilder wird der Text ansprechend aufbereitet.

Sinneinheiten bilden

  • Die wichtigste Sinneinheit einer Website stellt die Navigationsleiste dar. Diese sollte auf den ersten Blick erkennbar sein, um dem User unnötiges Suchen zu ersparen. Sinneinheiten können durch räumliche Nähe, Wiederholung von gleichgestellten Elementen und den Einsatz von Farben, Linien, Formen, Bildern etc. dargestellt werden.

Farbwahl

  • Eine Website, die nur in intensiven, klaren Farben gestaltet ist, wirkt auf die meisten User unruhig und strengt an. Viel besser ist es, ungesättigte Farben, also Farben, denen Weiß, Grau oder Schwarz beigemischt wird, zu verwenden. Diese vermitteln Ruhe und Ästhetik. Farbabstufungen schaffen zusätzlich einen schönen optischen Effekt. Tipp: Nie mehr als drei bis vier Farben einsetzen und z.B. Schwarz gegen Grau austauschen. Ein gutes Tool, um ein passendes Farbschema zu finden ist der Colorschemedesigner.

 Screenshot ColourScheme Designer

(Screenshot: colorschemedesigner.com)

Natürlich gibt es noch etliche Faktoren, die beim Web-Design beachtet werden sollten. Insgesamt muss das Design einer Website aber ein in sich schlüssiges Gesamtwerk bilden, d.h. alle Elemente sollten optisch aufeinander abgestimmt sein. Wie gut was funktioniert, lässt sich leicht mit A-/B-Testings herausfinden. Web-Design stellt keine isolierte Disziplin mehr dar. Die Konzeption muss zahlreiche Aspekte des Online Marketings integrieren. Stetige Beobachtungen und Analysen von Technik, Bildschirmgrößen, Userverhalten etc. sind unabdingbar, um regelmäßige Anpassung der Website vorzunehmen und den Ansprüchen der User zu genügen.

Hier gibt es den vollständigen Artikel aus dem Jahrbuch Marketing 2012/2013 zum Download:

Download JBM-Kapitel Web-Design (773kb)