Reward-Marketing: Tipps für die Umsatzsteigerung mit Gutscheinen

Reward-Marketing: Tipps für die Umsatzsteigerung mit Gutscheinen
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Mit Gutscheinen lassen sich Kunden zum Kauf animieren. Dabei können Händler mit etwas Geschick für den optimalen Effekt sorgen. Wie lässt sich der Umsatz mit Gutscheinen gezielt steigern? Der Beitrag liefert 6 Tipps.

Reward-Marketing Tipps
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Verkaufsfördernde Maßnahmen sind üblich

Überall beim Einkaufen finden wir Hinweise auf reduzierte Waren, auch im heimischen Supermarkt fallen täglich zahlreiche verkaufsfördernde Marketinginstrumente ins Auge. Sie sind in der Regel Teil eines Gesamtkonzepts und haben das Ziel, den Absatz eines Produkts anzukurbeln. Verkaufsfördernde Maßnahmen gehören zu jeder Produktvermarktung dazu, andernfalls würde ein Artikel im digitalen oder analogen Regal verstauben und keine Käufer finden.

Bei den verkaufsfördernden Maßnahmen, auch als Sales Promotion bezeichnet, handelt es sich in erster Linie um einen Teil der Firmenkommunikation. Es werden über einen begrenzten Zeitraum hinweg Kaufanreize gesetzt, die recht unterschiedlich ausfallen können. Merchandise-Artikel wie Give-aways sind beispielsweise sehr beliebt, unter anderem auch deshalb, weil sie einen Zweifach-Effekt haben. Sie sind nützlich für Kunden und gleichzeitig dienen sie als effektive Werbung. Eine verkaufsfördernde Aktion hängt von der Zielgruppe und dem Marktsegment ab, in dem der Absatz stattfindet. Der Beitrag „Verkaufsförderung – Mit Konzept den Abverkauf im Handel steigern!“ liefert Interessierten wesentliche Informationen zum Thema.

Gutscheine auf Plattform anbieten

Im Netz sind zahlreiche Schnäppchenjäger aktiv, die entsprechende Plattformen gezielt nach Gutscheinen und Rabattcodes durchsuchen. Seriöse Gutscheinplattformen haben diese Zielgruppe im Visier und sorgen mit professionellen Marketingaktion für stetigen Zulauf.

Gutscheine sind seit vielen Jahren bei Verbrauchern beliebt, insbesondere zu speziellen Anlässen wie Weihnachten erwarten User inzwischen satte Rabatte. Sie zögern ihren Kauf bewusst hinaus und gedulden sich bis zur nächsten passende Gutschein-Aktion. Sparheld.de gehört seit 2009 zu den beliebtesten Gutscheinseiten im deutschsprachigen Raum. Das Gutscheinportal mit Sitz in Berlin sicherte sich in den letzten Jahren zahlreiche Auszeichnungen, beispielsweise im Rahmen des Deutschen Kunden-Awards 20/21. Dort bescheinigte man den Gutscheinexperten höchste Kundenzufriedenheit. Wenn Firmengutscheine auf der Gutscheinseite präsentiert werden, verspricht das einen regen Zulauf potenzieller Käufer.

Tipp 1: Gutscheine clever limitieren

Wird das Gutscheinangebot bewusst begrenzt, erzeugt das einen hohen Kaufanreiz bei potenziellen Kunden. Gutscheine mit deutlich sichtbarem Countdown signalisieren den Kunden unmissverständlich, innerhalb welcher Zeitspanne sie handeln müssen, um von dem Rabatt zu profitieren. Bei zeitlich begrenzten Gutscheinen werden Kunden zur Aktivität verleitet.

Tipp 2: Gutscheine für zukünftige Käufe anbieten

Um diejenigen zu belohnen, die bereits Kunden sind, dienen Gutscheine für zukünftige Käufe als wirkungsvolles Mittel. Es hat sich dabei als hilfreich erwiesen bereits bei Übereichung des Gutscheins die mögliche Ersparnis bekanntzugeben. Besonders erfolgreich lässt sich mit Gutscheinen arbeiten, die Sparpotenzial im zweistelligen Bereich aufweisen. Das vermittelt Kunden den Eindruck, dass sie eine besonders hohe Ersparnis erzielen können.

Käufe anregen
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Tipp 3: Gutscheine als Gewinn

Die Werbewirksamkeit von Gutscheinen macht ihren Einsatz im Rahmen von Gewinnspielen attraktiv. So können zum Beispiel Onlineshops einen Wettbewerb oder ein Gewinnspiel ausschreiben und diejenigen, die nicht zu den Hauptgewinnern gehören, mit Gutscheinen belohnen. Dabei lassen sich zum einen neue Kunden gewinnen und zum anderen Bestandskunden belohnen. Insgesamt stärken Gutscheine die Kundenbeziehung und steigern die Zufriedenheit.

Exkurs Gewinnspiele: deshalb lohnen sie sich

Interaktiver Content ist ein Aufmerksamkeits-Magnet und wirkt wesentlich effektiver als Posts mit statischen Inhalten. Die Praxis zeigt, dass über 50 Prozent derjenigen, die mit einer Content-Marketing-Strategie arbeiten, auch interaktive Gewinnspiele nutzen.

Einfach konzipierte Gewinnspiele sind besonders effektiv, weil sie wenig Einsatz von den Teilnehmer erfordern. „Liken und kommentieren“ oder „Liken, teilen und gewinnen“ sind so simple Strategien, dass viele daran teilnehmen. Alles was Veranstalter benötigen ist ein Post, ein Video oder ein Foto, um User zur Teilnahme zu bewegen. Wichtig ist es im Beitrag die einfachen Teilnahmebedingungen zu nennen, den Nutzern die Gewinne aufzuzeigen und einen eindeutigen Call-to-action einzubauen. So startet das Gewinnspiel innerhalb kürzester Zeit durch. Ein Gewinnspiel ist natürlich nicht nur attraktiv für Kunden, sondern bringt den Veranstaltern wertvolle Daten über das Kundenverhalten. Beispiel:

Ein Schmucklabel veranstaltet einen Fotowettbewerb. Auf dem Foto soll der Lieblings-Armbandanhänger gezeigt werden. Anhand der Fotos findet das Label heraus, welche Produkte die Kunden besonders lieben und kann weitere Marketingaktivitäten daraufhin abstimmen.

Die Vorteile von Gewinnspielen aus Sicht der Händler liegen auf der Hand:

  • Gewinnspiele erhöhen die Aufmerksamkeit und steigern die Reichweite.
  • Traffic auf der Website wird angeregt, somit steigen die Interaktionen.
  • Die Community wächst, es werden mehr Likes, Shares oder Kommentare erzielt.
  • Verkäufe/Umsätze auf der Website steigen, dadurch wächst auch die personenbezogene Datenbasis für zukünftige Werbeaktionen.
  • Durch Gewinnspiele lässt sich das Image bewusst pflegen.
  • Nutzerinteressen werden transparenter.

Tipp 4: Gutscheine für Neukundenempfehlung

Bei Gewinnspielen regiert der Zufall, Gewinner werden zum Beispiel per Random Comment Picker ermittelt. Bei Neukundenempfehlungen können Kunden ihren Vorteil hingegen selbst beeinflussen. Wenn zufriedene Kunden einen Shop innerhalb ihres Bekannten- und Freundeskreises empfehlen, um daraufhin selbst einen Gutschein für ihre Empfehlung zu erhalten, kurbeln Shopbetreiber den Umsatz gleich zweifach ein. Zum einen sind neue Umsätze durch neue Kunden zu verzeichnen, zum anderen steigt die Wahrscheinlichkeit signifikant, dass ein belohnter Bestandskunde erneut kauft.

Tipp 5: Gutscheine an Mindestbestellwerten binden

Kunden neigen dazu eine Bestellung zu erweitern, um einen Mindestbestellwert zu erreichen, der ihnen einen Rabatt beschert. Deshalb ist es eine wirkungsvolle Verkaufsförderung, einen Coupon mit einem realistischen Wert zu verschenken, den Kunden bereitwillig zahlen würden, um den finanziellen Vorteil zu nutzen. In Abhängigkeit von den Produkten können Händler unterschiedliche Gutscheinmodelle testen, um das allgemeine Kaufverhalten der Kunden im Zusammenhang mit Gutscheinen zu eruieren. Ebenfalls ist es möglich den Erlass der Versandkosten anzubieten, um den Kauf attraktiver zu machen. So mancher Kunde freut sich darüber, nur Geld für das Produkt auszugeben und entscheidet sich alleindeshalb für den Kauf.

Tipp 6: Einlöseprozess kurz und einfach halten

Es ist ärgerlich, wenn die Einlösung eines Codes aufwendig oder umständlich ist und Kunden viel Zeit investieren müssen. Nicht selten steigen sie dann doch noch während der letzten Schritte aus dem Einkaufsprozess aus und verwerfen ihr Vorhaben. Die Nutzung von Gutscheincodes sollte deshalb so unkompliziert wie möglich sein. Bewährt hat sich die Eingabe eines Gutscheincodes direkt im Warenkorb. Das ist einfach und ohne großen Aufwand für Kunden zu bewerkstelligen.

Fazit: Kleine Aktion, große Wirkung

Gutscheine sind wirkungsvoll für die Kundenbindung und Neukundengewinnung. Allerdings sollte eine Aktion generell in ein stimmiges Marketingkonzept eingebettet sein, um das Potenzial bestmöglich auszuschöpfen. Wer gezielt und strukturiert arbeitet wird messbare Erfolge erzielen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch langfristig für Umsatzsteigerung sorgen.

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