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KI Tool Tipp ChatGPT – Wie die KI von OpenAI die Welt des Chats revolutioniert

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Seit 2022 sind die sieben Buchstaben ChatGPT weltweit bekannt. Der Chatbot, der auf der künstlichen Intelligenz basiert und von OpenAI ins Leben gerufen wurde, findet seit seiner Veröffentlichung einen reißenden Absatz. Während viele Anwender von den Möglichkeiten und Potenzialen begeistert sind, blicken nur wenige auf die Historie und Funktionsweise. Wir decken im Folgenden mehr zur Geschichte von ChatGPT auf, zeigen Modelle und Anwendungsbeispiele und widmen uns dem stetigen Training des Bots.

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Geschichte von ChatGPT

Großflächig in den Blickpunkt gestellt hat sich ChatGPT als Produkt von OpenAI im Jahre 2022. Die Wurzeln des Chatbots reichen jedoch weitaus länger zurück. So wurde OpenAI bereits im Jahre 2015 gegründet und führte drei Jahre später das erste Sprachmodell GPT-1 ein. Bereits zur damaligen Zeit nutzt das Modell rund 117 Millionen Parameter und bildete damit die Basis für das heute bekannte ChatGPT.

Zunächst legte OpenAI im Jahre 2019 mit GPT-2 nach. Dieser umfasste bereits 1,5 Milliarden Parameter und wurde durch GPT-3 im Jahre 2020 ersetzt. Dieses Modell bedeutete einen Quantensprung in der Entwicklung der künstlichen Intelligenz.

Basierend auf 175 Milliarden Parametern war GPT-3 erstmals in der Lage, umfangreiche und anspruchsvollere Aufgaben zu erledigen sowie auf frei formulierte Anfragen der Anwender einzugehen. Im Jahre 2022 stellte OpenAI die GPT-3-Version der Öffentlichkeit vor und machte diese kostenfrei zugänglich. Innerhalb von nur fünf Tagen registrierten sich weltweit mehr als eine Million Nutzer.

Wie funktioniert ChatGPT von OpenAI?

Hinter der Abkürzung GPT steht die Bezeichnung „Generative Pre-trained Transformer“. Anhand der englischen Bezeichnung lässt sich somit erahnen, dass auch eine künstliche Intelligenz zunächst lernen muss. In der Tat versucht eine KI, eine Art künstliche neuronale Netze zu entwickeln und so stetig Informationen austauschen zu können.

In der Version GPT-3 profitieren Anwender davon, dass diese bereits durch vorherige Versionen intensiv trainiert werden konnte. OpenAI präsentierte der Maschine rund 500 Milliarden Wörter, um diese trainieren und „intelligenter“ gestalten zu können. Dieser Prozess wurde in Form eines unbewachten Lernens durchgeführt. Das System wurde also „von der Leine gelassen“ und konnte seine Informationen frei im Internet sammeln.

Für die Optimierung werden die Systeme wie ChatGPT zudem durch ein überwachtes Training verbessert. Konkret bedeutet dies, dass die Künstliche Intelligenz ein zusätzliches Feedback eines Menschen erhält. Dieses gibt vor, wie die Maschine bestimmte Dinge bewerten soll, wodurch sich Verhaltensmuster aufbauen können. Die einzelnen Phasen haben wir hier im Überblick aufgeführt:

 

  1. GPT-3/3.5 als Grundlage: Die Grundlage für ChatGPT bildet das Sprachmodell GPT-3.5, welches wiederum eine verbesserte Version von GPT-3 darstellt. Trainiert wurde GPT auf sogenannten Transformen. Hierbei handelt es sich um Maschinenlernmodell, welches von Google Brain vorgestellt wurde. Durch ein selbstüberwachtes bzw. nicht-menschlich überwachtes Lernen wird dieses verbessert. Intensiviert durch das Training zum einen durch die Menge, aber auch die Vielfalt an Texten und Inhalten. Bezeichnet wird dieser Schritt auch als „Pre-Training“. Die Maschine wird also für ihren eigentlichen Einsatz vorbereitet, kann die gewünschten Aufgaben jedoch noch nicht erfüllen.
  2. Überwachtes Lernen: Im zweiten Schritt folgt durch das überwachte Lernen das sogenannte Fine-Tuning, mit welchem das System auf die eigentliche Aufgabe vorbereitet wird. Bewertet wurden die generierten Antworten auf Fragen von Beginn an durch Menschen. Werteten diese eine Antwort als nicht ausreichend, wurden neue Einstellungen und Parameter ausprobiert.
  3. Lernen durch menschliches Feedback (RLHF): Den abschließenden Schritt bildet das sogenannte bestärkte Lernen durch ein menschliches Feedback. Zunächst wird hierfür ein weiteres Modell mit überwachtem Lernen trainiert, welches die Antworten von ChatGPT in eine Rangliste auf Basis ihrer Bewertung durch Personen einsortierte. Erstmalig zum Einsatz kam dieses Modell in der Version GPT-4.

In unserem Blogbeitrag über die Verwendung von Prompts in der KI erfahren Sie, wie Sie ChatGPT effektiv nutzen können.

Wofür wird das Tool verwendet? - Der Unterschied von GPT-3.5 und GPT-4

Die Anwendungsmöglichkeiten und Modelle von ChatGPT sind vielseitig. Spannend dazu zu wissen: Die KI-Berechnung wird oftmals auch als „Blackbox“ bezeichnet. Dies liegt daran, dass die eigentlichen Berechnungen des Systems aufgrund der Vielzahl an Parametern von Entwicklern nicht mehr nachvollzogen werden kann. Dementsprechend vielseitig lässt sich ChatGPT verwenden.

GPT-3.5

GPT-3.5 stellt noch immer die Basis-Version von ChatGPT dar. Dieses Modell können Anwender kostenlos nutzen und für unbegrenzte Nachrichten oder Interaktionen verwenden. Die Künstliche Intelligenz kann auf dieser Stufe bereits komplexe Aufgaben lösen oder komplizierte Texte erstellen. So können Anwender mühelos Gedichte entwerfen lassen, ChatGPT aber auch für das Anschreiben von Businesspartnern oder das Versenden eines Newsletters an Kunden verwenden.

GPT-4

Deutlich weiterentwickelt wurde das Programm von OpenAI durch die Version 4.0, die im März 2023 erschien. Die Fähigkeit von ChatGPT wurden hier spürbar vergrößert. So ermöglicht GPT-4 die Bildeingabe bzw. Analyse von Skizzen oder Fotos. So können Anwender zum Beispiel Aufgaben aus einem Buch abfotografieren und mittels KI lösen lassen. Eine wichtige Integration brachte GPT-4 in dieser Hinsicht zudem mit dem Tool DALL-E, welches die Generierung von Bildern ermöglicht. Einen ähnlichen Ansatz können Nutzer mit dem externen Tool von Midjourney verfolgen.

Die neueste Version des Chatbots liefert zudem deutlich bessere Qualität als die Vorgänger. So gelang es dem Tool, selbst komplizierte Steuerfragen zu beantworten. Auch Examensprüfungen in den USA konnte GPT-4 mit Auszeichnung meistern.

Im Jahre 2023 wurden die Fähigkeiten noch einmal durch die Sprachkonversation erweitert. Genutzt wird hierfür das Spracherkennungssystem Whisper, welches ebenfalls von OpenAI entwickelt wurde. Im Vergleich zur Vorgänger-Version wurde zudem der Datensatz erweitert. Zugriff hat die Datenbasis von GPT-4 in Deutschland bis zum Stand vom April 2023.

Folgende Bilder haben wir von GPT-4 erstellen lassen:

ChatGPT KI Tool Tipp Blogbeitrag
ChatGPT KI Tool Tipp Blogbeitrag KI-Bild
ChatGPT KI Tool Tipp Blogbeitrag KI-Bild
ChatGPT KI Tool Tipp Blogbeitrag KI-Bild

Bezahlung und Verfügbarkeit

ChatGPT ist kompatibel mit einer Vielzahl von Betriebssystemen. Für mobile Nutzer gibt es offizielle ChatGPT-Apps für Android und iOS. Grundsätzlich ist ChatGPT kostenlos nutzbar. Das Programm steht jedoch in drei unterschiedlichen Versionen zur Verfügung:

  • Free Version: Die Free-Version von ChatGPT nutzt das GPT-3.5 Modell. Basis-Nutzer haben hier Zugriff auf unbegrenzt viele Interaktionen und Nachrichten. Der Wissenstand ist jedoch auf den Stand bis zum Jahr 2021 begrenzt.
  • Plus-Version ($20/Monat): Zugriff auf den aktuellen Datenbestand und GPT-4 haben die Anwender mit der Plus-Version für 20 US-Dollar pro Monat. In dieser integriert sind unter anderem weitere Tools wie DALL-E.
  • Team-Version ($25/Monat): Für die Verwendung von ChatGPT in Teams bietet OpenAI mit der Team-Version für 25 US-Dollar eine eigene Version an. Diese ermöglicht mehr Anfragen und Interaktionen als die Plus-Version und bietet zudem die Option, Eingaben und Prompts mit einem Workspace zu teilen.

Vorteile von GPT im Marketing

Folgende Vorteile ergeben sich für Marketer durch die Nutzung von ChatGPT:

  • Schnelle Content-Erstellung (Blogbeiträge, Werbetexte, Produktbeschreibungen)
  • Verbesserte Kundeninteraktion und -support
  • Personalisierung von Marketingbotschaften
  • Analyse von Kundenfeedback und Markttrends
  • Automatisierung wiederkehrender Kommunikationsaufgaben
  • Mehrsprachige Unterstützung für globale Reichweite
  • Effiziente Beantwortung von Kundenanfragen
  • Erstellung von kreativen und einzigartigen Marketingideen
  • Zeit- und Kosteneinsparung in der Content-Produktion
  • Unterstützung bei der SEO-Optimierung von Inhalten
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Kritik

Frei von Kritik ist ChatGPT nicht. Aus Sicht der Nutzer werfen viele Anwender dem Konzern vor, nicht transparent genug im Umgang mit den Quellen zu arbeiten. Genau dies könne dazu führen, dass rassistische, gewaltverherrlichende oder andere radikale Äußerungen veröffentlicht oder Fehlinformationen verbreitet werden können.

Kritisiert werden rund um ChatGPT zudem immer wieder Umweltschutz-Aspekte wie der Ressourcenverbrauch, aber auch Sicherheits- und Datenschutzprobleme. Ebenso beklagen einige Experten mögliche Negativauswirkungen auf Unterricht und Forschungen, Abhängigkeiten von Konzernen oder Einflüsse auf die Finanzmärkte.

Unsere nächsten Seminartermine

Erweitern Sie Ihr Expertenwissen und perfektionieren Sie Ihre Fähigkeiten im Bereich Marketing, indem Sie an unseren geplanten Seminaren teilnehmen. Hier Erfahren Sie alles Wichtige zu den anstehenden Seminarterminen:

Fazit

ChatGPT ist eine der spannendsten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Obwohl die Künstliche Intelligenz nicht vollkommen neu ist, ist es OpenAI erstmals gelungen, diese durch ChatGPT für die breite Masse greifbar zu machen. Die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungen sind vielseitig, gleichzeitig gibt es jedoch gewisse Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten.

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Michael BerneckerMichael Bernecker

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Die Macht des Promptings: Wie man effektive Prompts für KI Tools wie ChatGPT und Midjourney erstellt

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Die Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile in aller Munde. Zwar ist die Technologie nicht grundlegend neu, hat jedoch durch Unternehmen wie OpenAI mit seinem Tool ChatGPT einen echten Aufschwung erlebt. Die Künstliche Intelligenz ist in der Lage, selbst komplexe Texte zu verfassen oder Aufgaben zu lösen. Damit dies passiert, kommen sogenannten Prompts für KI zum Einsatz. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, um was es sich genau bei den Prompts handelt, wie Sie diese schreiben und was Sie beachten müssen.

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Definition: Was sind Prompts?

Die Prompts sind im Bereich der Künstlichen Intelligenz unverzichtbar. Bezeichnet werden hiermit Anweisungen oder Befehle, die vom User an die KI übermittelt werden. Vergleichbar sind die Prompts somit mit Aufgabenstellungen. In diesen geben Sie der KI genau vor, was Sie von dieser erwarten.

Das Stichwort genau spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Leistung der Künstlichen Intelligenz wird nur so gut sein, wie der jeweilige Prompt, der für die Aufgabe verwendet wurde. Beeinflusst wird die Qualität der Prompts wiederum durch die Struktur oder die gewählten Worte. Als wohl wichtigstes Element der KI entscheiden die Prompts somit maßgeblich über das gewünschte Ergebnis.

Formuliert werden können die Prompts auf ganz unterschiedliche Art und Weise. So können Sie eine KI bitten, einen Text für Sie zu verfassen oder umzuschreiben. Zudem ist es möglich, anhand Ihrer Worte in den Prompts Bilder zu beschreiben und diese durch die KI generieren zu lassen. In allen Fällen gilt dabei: Je präziser Sie Ihre Prompts formulieren, desto besser wird das Ergebnis.

Bedeutung  von Prompt Engineering

Oft verwendet wird im Zusammenhang mit der Künstlichen Intelligenz der Begriff des Prompt Engineerings. Dieser beschreibt nicht nur eine besonders präzise Eingabeaufforderung an das Sprachmodell, sondern auch ein tiefgreifendes Verständnis dafür, wie KI-Systeme auf verschiedene Arten von Eingaben reagieren. Die große Kunst dahinter: Das KI-System kann komplexe und spezifische Aufgaben mit einem gut formulierten Prompt ohne vorheriges Training lösen.

Ein Schlüsselaspekt des Prompt Engineerings ist die Fähigkeit, die Effektivität von Prompts durch die Verwendung von spezifischen Keywords, Phrasen und Strukturen zu maximieren. Dies erfordert ein ausgeprägtes Verständnis darüber, wie Sprachmodelle Sprache verarbeiten und interpretieren. Die Herausforderungen dabei sind vielfältig. So müssen die Prompts beim sogenannten Prompt Engineering besonders klar formuliert werden und bestenfalls auf kurzen Sätzen basieren. Notwendig sind zudem eine klare Sprache und die Berücksichtigung von Zusammenhängen und Kontext.

Eine weitere wichtige Facette ist die iterative Optimierung von Prompts. Dies beinhaltet, auf Basis der von der KI gelieferten Ergebnisse Anpassungen vorzunehmen, um die Genauigkeit und Relevanz der Antworten zu verbessern. Es geht also darum, ein Feedback-Loop zu etablieren, in dem die Prompts schreiben kontinuierlich verfeinert werden.

In neueren Entwicklungen umfasst Prompt Engineering auch die Nutzung von KI-Tools zur Generierung oder Verbesserung von Prompts selbst. Solche Meta-Prompt-Techniken erlauben es, die Effektivität von KI-Systemen weiter zu steigern, indem maschinell generierte Prompts genutzt werden, die speziell auf die Stärken und Schwächen des jeweiligen KI-Modells abgestimmt sind.

Letztendlich geht es beim Prompt Engineering nicht nur darum, der KI zu sagen, was sie tun soll, sondern auch darum, wie sie es tun soll. Dies erfordert ein tiefes Verständnis für die Nuancen der Sprachverarbeitung und die Funktionsweise von Sprachmodellen. Die Fähigkeit, wirksame Prompts zu erstellen, wird zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz in der Welt der Künstlichen Intelligenz. Kein Prompt ist in Stein gemeißelt. Sie können mit der Künstlichen Intelligenz problemlos interagieren und so Ihre Prompts anpassen. Gefällt Ihnen der erste Entwurf der KI nicht, können Sie diesen mit weiteren Befehlen präzisieren und stellen Sie Rückfragen, um spezifischere Ergebnisse zu erhalten.

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Prompts erstellen

Das Schreiben von Prompts kann, je nach Aufgabenstellung und Komplexität, eine komplizierte Angelegenheit sein. Die gute Nachricht: Berücksichtigen Sie ein paar wesentliche Grundlagen, können Sie sich die Nutzung deutlich einfacher machen. Damit Ihnen das gelingt, haben wir hilfreiche Tipps für die Formulierung der Prompts aufgeführt:

Prompts

1. Liefern Sie Kontext und Zusammenhänge

Besonders wichtig bei der Formulierung der Prompts ist die Angabe von Zusammenhängen und Kontext. Sie sollten der Künstlichen Intelligenz vermitteln, worum es genau geht oder vor welcher Situation Sie stehen. Je genauer Sie diese beschreiben, desto passender wird die Antwort sein. Bleiben Sie zu allgemein, erhalten Sie auch eine allgemeine und möglicherweise nur oberflächliche Antwort.

2. Formulieren Sie präzise und detailliert

Mindestens genauso wichtig wie die Angabe von Kontext ist die präzise und detaillierte Formulierung. Ihre Anfragen sollten so genau wie möglich sein, um Missverständnissen vorzubeugen und präzise Antworten zu erhalten.

Zur korrekten Formulierung gehört dabei auch, die jeweilige Aufgabe für die KI zu benennen. So können und sollten Sie Befehle wie „Liste auf“, „Nenne“ oder „Beschreibe“ jeweils am Anfang des Prompts formulieren, um sie eine Struktur in die Antwort zu bekommen.

3. Stellen Sie spezifische Fragen

In einigen Fällen unterscheidet sich die Kommunikation mit der KI kaum von der Kommunikation zwischen Menschen. Stellen Sie einem Menschen eine unspezifische Frage, werden Sie vermutlich auch eine unpräzise Antwort erhalten. Genau das Gleiche trifft auf die KI zu. Sind Sie in Ihrer Fragestellung nicht präzise genug, erhalten Sie eine umfangreiche, aber oftmals nicht ausreichend genaue, Antwort

4. Interagieren Sie mit der KI

Kein Prompt ist in Stein gemeißelt. Sie können mit der Künstlichen Intelligenz problemlos interagieren und so Ihre Prompts anpassen. Gefällt Ihnen der erste Entwurf der KI nicht, können Sie diesen mit weiteren Befehlen präzisieren. So können Sie genauer auf einzelne Themenbereiche eingehen und spezifischere Ergebnisse erhalten. Als Teil der Interaktion können Sie zudem Rückfragen stellen oder die KI bitten, bestimmte Inhalte der Antwort zu präzisieren.

5. Denken Sie an die Feinarbeit

Die KI liefert Ihnen als Ergebnis genau das, was Sie im Prompt von dieser fordern. Bedenken sollten Sie so auch mögliche Ansprachen von Kunden, den Bedarf nach strukturierten Antworten oder die Art der Formulierung. So können Sie der KI mit auf den Weg geben, eine eher förmliche Ansprache zu wählen oder umgangssprachlich zu formulieren.

Prompting - Beispiele für gute Prompts

Aller Anfang ist schwer. Wer bisher noch keine Erfahrungen mit den Prompts für KI gesammelt hat, könnte beim Start etwas ins Stocken geraten. Damit das nicht passiert, haben wir im Folgenden ein paar Beispiele für gute Prompts aufgelistet.

Prompts für ChatGPT

ChatGPT wird für die Erledigung zahlreicher Aufgaben, die Texterstellung und viele weitere Dinge verwendet. Die Ergebnisse können je nach Eingabeaufforderungen variieren, und es ist hilfreich, präzise und klare Anweisungen zu geben. Rückfragen können das Ergebnis verbessern, da sie eine genauere Anpassung an Ihre Bedürfnisse ermöglichen. Ein kleiner Tipp: Höflichkeit und Dankbarkeit, wie die Verwendung von Worten wie "bitte" und "danke", können die Interaktion angenehmer gestalten und zu besseren Ergebnissen führen. Die folgenden Beispiele zeigen Ihnen, wie Sie die ChatGPT Prompts formulieren sollten:

  1. Erstelle bitte den Entwurf für eine Landing Page einer Fußball-App, die Fußball-Fans im Alter von 18-30 Jahren ansprechen soll.
  2. Liste das jeweilige Bruttoinlandsprodukt der Mitglieder der Europäischen Union im Zeitraum der letzten 5 Jahre auf. Sortiere das Ergebnis absteigend vom höchsten Bruttoinlandsprodukt zum niedrigsten Bruttoinlandsprodukt. Vielen Dank!
  3. Entwirf einen Newsletter für die Kunden eines Autohauses, die einen kostenlosen Reifenwechsel im Winter durchführen können.
  4. Erstelle ein Navigationsmenü für eine Webseite zum Thema Hundefutter. Das Menü sollte aus zwei übergeordneten Menüpunkten bestehen und sämtliche Unterseiten der Webseite erreichbar machen. Arbeite die Aufgabe Schritt für Schritt ab und melde dich wenn Fragen aufkommen. Dankeschön
  5. Verfasse eine E-Mail mit Weihnachtsgrüßen und Neujahrsgrüßen, die von einem Unternehmen aus der Sport-Branche an dessen Partner versendet wird. Gehe dabei auf die erfolgreiche Zusammenarbeit des letzten Jahres ein und erwähne, dass die Zusammenarbeit alle Beteiligten vorangebracht hat.

Wir haben den fünften Prompt in drei unterschiedlichen Varianten getestet, um Ihnen zu demonstrieren, wie unterschiedlich die Ergebnisse abhängig von der spezifischen Eingabeaufforderung sein können.

Beispiel 1

Prompt:

Verfasse eine E-Mail mit Weihnachtsgrüßen und Neujahrsgrüßen, die von einem Unternehmen aus der Sport-Branche an dessen Partner versendet wird. Gehe dabei auf die erfolgreiche Zusammenarbeit des letzten Jahres ein und erwähne, dass die Zusammenarbeit alle Beteiligten vorangebracht hat.

Prompts mit ChatGPT

Beispiel 2

Prompt:

Verfasse bitte eine E-Mail mit Weihnachtsgrüßen und Neujahrsgrüßen, die von einem Unternehmen aus der Sport-Branche an dessen Partner versendet wird. Gehe dabei auf die erfolgreiche Zusammenarbeit des letzten Jahres ein und erwähne, dass die Zusammenarbeit alle Beteiligten vorangebracht hat. Entspann dich und erledige die Aufgabe in Ruhe. Vielen Dank für deine Hilfe!

Prompts mit ChatGPT

Beispiel 3

Prompt:

Prompts mit ChatGPT
Prompts mit ChatGPT

Ergebnis:

Prompts mit ChatGPT

Prompts für KI-Bilder am Beispiel von Midjourney

Midjourney ist ebenfalls eines der beliebtesten KI-Tools und wird vor allem für die Erstellung von individuellen Bildern und Grafiken genutzt. Im Vergleich zu ChatGPT sollten Sie Ihre Formulierungen etwas offener gestalten, um so die Kreativität des Tools zu fördern. Beispiele für gelungene Midjourney Prompts sehen Sie hier:

  1. Ein Pärchen, das mit jeweils einem Labrador an der Leine im Winter durch einen Park wandert.
  2. Ein neuer Kaffee, der in einer minimalistischen Umgebung klar präsentiert wird.
  3. Zwei Mütter, die an einem Sonnigen Tag ihre Kinderwagen über die Strandpromenade schieben
  4. Ein Team aus vier Mitarbeitern, welches in einem schwach beleuchteten Büro gemeinsam an einem Konferenztisch sitzt.
  5. Eine Gruppe Fußballfans, die im Stadion den Sieg ihrer Mannschaft bejubeln.

Herausforderungen bei der Erstellung von Prompts

Mit der Formulierung der KI-Prompts sind einige Herausforderungen verbunden. Die wohl größte davon liegt darin, die Aufgabe präzise genug zu formulieren, gleichzeitig jedoch nicht die Kreativität der KI einzuschränken. Darüber hinaus kann es sich als Herausforderung entpuppen, dass unterschiedliche Tools auch ganz unterschiedliche Anforderungen an die Prompts stellen. Hinzu kommt, dass nahezu jedes KI-Tool seine spezifischen Eigenarten mitbringt.

Insbesondere im Bereich des Prompt Engineering sollten Sie zudem beachten, dass die Prompts als sehr instabil gelten. Diese können sensibel auf Veränderungen reagieren, die unweigerlich Einfluss auf das Ergebnis haben. Dieses kann sich innerhalb kürzester Zeit ändern. Umso wichtiger ist es, dass Sie sowohl bei der Erstellung als auch der Anpassung der Prompts für KI sorgfältig planen und vorgehen.

Zukunft der Eingabeaufforderungen

Die Zukunft der KI-Prompts dürfte weitere Herausforderungen und Chancen mit sich bringen. Viele Unternehmen erkennen mittlerweile die Möglichkeiten, die die Künstliche Intelligenz bietet. Die Fähigkeiten werden sich in den nächsten Jahren erweitern, wodurch diese Systeme für noch mehr Unternehmen und Einzelpersonen relevant werden. Wie viel letztendlich mit den Prompts möglich sein wird, hängt vom Fortschritt in der Entwicklung der KI-Systeme ab.

Mit Blick auf die oftmals komplizierten Befehle für komplexere Aufgaben und Themen könnte die Zukunft Erleichterungen mit sich bringen. Die KI-Systeme sind lernfähig, so dass die Prompts für komplexe Aufgaben möglicherweise zukünftig deutlich einfacher formuliert werden können.

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Fazit - Gute Texte generieren durch den richtigen Umgang mit KI-Tools

Die Künstliche Intelligenz hat sich mittlerweile ihren Weg in zahlreiche Unternehmen und Haushalte gebahnt. Die wichtigste Grundlage für diese Systeme bilden die sogenannten Prompts, mit denen KI-Tools ihre Aufgaben gestellt bekommen. Bei der Formulierung der Prompts für KI sollten Sie äußerst präzise vorgehen, um möglichst genaue Antworten zu erhalten.

Je nach Anforderung und Aufgabe kann es auch sinnvoll sein, dem System eine gewisse Kreativität zu überlassen. In den kommenden Jahren dürfte sich die Notwendigkeit der Prompts aufgrund des zunehmenden Einsatzgebietes weiter ausdehnen. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen, da viele der oftmals neuen Tools spezifische Eigenarten vorweisen.

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Michael BerneckerMichael Bernecker

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