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Was ist Social Media Marketing?

Social Media Marketing umfasst mehr als die Einrichtung einer Facebook Fanpage und die gelegentliche Veröffentlichung einiger Fotos bei Instagram. Erfolgreiche Social Media Manager gehen mit einer Strategie an die Auswahl und Bespielung der Social Media Kanäle heran und setzen auf die ständige Messung Ihrer Erfolge, um die zuvor gesteckten Ziele zu erreichen.

1. Was ist Social Media Marketing? – Die Definition

Für die Definition von Social Media Marketing muss erstmal ein Basiswissen über das Online Marketing vorhanden sein. Denn Social Media Marketing ist ein Teil des Online Marketing Mix. Basis im Online Marketing Mix bildet die eigene Webseite. Darüber hinaus werden die verschiedenen Instrumente, die Hauptziele und die vorgelagerten Ziele darin veranschaulicht. Online Marketing beschreibt die zielgerichteten Aktivitäten und Prozesse verschiedener Unternehmensbereiche, die online durchgeführt werden, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu liefern.

Doch was ist jetzt eigentlich Social Media Marketing?

Social Media Marketing beschreibt die Strategien und Taktiken, um die unterschiedlichen sozialen Netzwerke so einzusetzen, dass die Erreichung der Unternehmensziele möglich ist.

2. Social Media Marketing – Strategie

Social Media Marketing ist in den letzten Jahren nun erwachsen geworden. Die Ansprüche der User und auch der Unternehmen sind deutlich gestiegen und das Motto: „Wir machen mal eben ein bisschen Facebook und Instagram“ sollte eigentlich vorbei sein.Die Strategie im Social Media Marketing ist die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Eigene Umfragen haben gezeigt, dass es an dieser Stelle noch sehr viel Potenzial auszuschöpfen gibt: Nur 39,7 Prozent deutscher Unternehmen besitzen eine schriftlich ausgearbeitete Social Media Marketing Strategie.

Die Social Media Studie des DIM hat zwar gezeigt, dass hier eine deutliche Besserung in Sicht ist, aber trotzdem fehlt vielen noch der strategische Zugang zum Thema Social Media.

  • Wo sollen wir anfangen?
  • Wie sollen wir das machen?
  • Welche Kanäle passen zu uns?

Das sind einige Fragen, mit denen sich viele beschäftigen, die die Social Media Plattformen für ihr Marketing einsetzen möchten.

Social Media Strategie Canvas

Das Social Media Strategie Canvas können Sie hier als PDF herunterladen!

Mit dem Social Media Strategie Canvas vom Deutschen Institut für Marketing lassen sich die Social Media Aktivitäten sehr gut strategisch angehen.

3. Social Media Agentur – milaTEC bietet Ihnen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Social Media Marketing, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Social Media Konzept können die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen eingebunden werden. Nutzen Sie dafür externes Social Media Know-how!

Ein Social Media Jahr dauert einen Monat. Denn es gibt ständig neue Entwicklungen und Trends. Social Media Agenturen sind näher dran und helfen Ihnen, darauf zu reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Social Media Agentur schon seit Jahren Kunden bei ihren Social Media Aktivitäten:

  • Einrichtung neuer Kanäle
  • Werbekampagnen über Social Media
  • Fortlaufende Betreuung von sozialen Kanälen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Social Media Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Social Media Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

4. Social Media Marketing – Ziele

Nur mit einer guten Zielformulierung kann das Unternehmen seine Aktivitäten entsprechend ausrichten. Ziele sind also für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend. Ziele im Social Media Marketing können unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Oft stehen „weichere“ Ziele, wie Bekanntheit, Imageverbesserung oder Kundenbindung im Vordergrund; direkt messbarer Abverkauf von Produkten stellt (noch) eher die Ausnahme dar.

 

 

Ziele Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

Gemäß der DIM Studie Social Media Marketing 2018 sind die Top-Ziele, die Unternehmen mit Social Media Marketing verfolgen:

  • Neukundengewinnung
  • Kundenbindung
  • Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit
  • Unterstützung der Online Marketing Ziele
  • Dialog mit Kunden
  • Verbessertes Marken- und Produktimage

5. Social Media Seminar

Offline war gestern! Lernen Sie in unserem Social Media Seminar die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen kennen und bringen Sie Ihre Social Media Aktivitäten auf den aktuellsten Stand! Informieren Sie sich jetzt:

6. Zielgruppen im Social Media Marketing

Social Media Aktivitäten richten sich immer an Zielgruppen. Nicht umsonst ist die Reichweite vieler Social Media Plattformen an eine gute User Experience gebunden. Also nur Beiträge, die auch auf ein Interesse von Nutzern der Plattform treffen, werden seitens der Plattformen gepusht und ausgespielt. Eine gute Zielgruppenkenntnis ist daher ein Erfolgsfaktor für eine passende Social Media Strategie.

Viele Social Media Manager tun sich jedoch schwer, die einzelnen Zielgruppen exakt zu benennen und dann auch in ihrer Strategie zu berücksichtigen. Dies liegt zum einen daran, dass vielfach mehrere Zielgruppen angesprochen werden müssen und zum anderen nur ein diffuses Verständnis von Zielgruppen existiert.

Die klare Abgrenzung und Beschreibung von Zielgruppen – als Gesamtheit jener Personen, an die marketingpolitische Maßnahmen gerichtet werden sollen, aus der Gesamtmenge der Stakeholder – ist wichtig für die strategische Planung der Social Media Aktivitäten. Denn nur wenn klar ist, wer erreicht werden soll, können die Instrumente und Inhalte auch im Social Media Marketing effizient eingesetzt werden. Je präziser eine Zielgruppe definiert werden kann, desto geringer ist der Streuverlust. Die Definition von Zielgruppen muss sich dabei selbstverständlich an den Zielen der Unternehmenskommunikation orientieren.

Gleichzeitig können Social Media Aktivitäten genutzt werden, um die Zielgruppen des Unternehmens besser kennen zu lernen. Zum einen bieten die Social Media Plattformen gute Insights in Besucherdaten und zum anderen kann man aus den Reaktionen und Aktivitäten der Besucher einiges über die eigenen Zielgruppen lernen.

Betrachtet man ein Unternehmen als vernetzte Einheit, dann können zum Beispiel verschiedene Zielgruppen für Social Media Aktivitäten adressiert werden: Kunden, Mitarbeiter, potenzielle Mitarbeiter, regionaler Wirtschaftsraum, Presse sowie die Allgemeine Öffentlichkeit. Regionale Kommunen, Land und Staat sowie Interessensvertreter stehen in der Bedeutung für das Social Media Marketing sicherlich erst in zweiter Reihe – soziale Netzwerke bilden hier nicht den vorrangigen Kommunikationskanal. Dennoch können Unternehmen auch hier allgemeinere Informationen durch Veröffentlichung streuen, was die eigentliche Kommunikation vereinfachen kann. Wettbewerber, eigene Anteilseigner und die eigene Geschäftsführung sollten zwar bei den Entscheidungen bezüglich der Aktivitäten in sozialen Medien auch im Auge behalten werden, schließlich werden diese Gruppen mit Sicherheit auch über diese Kanäle Informationen beziehen, aber als präferiertes Kommunikationsmittel können soziale Netzwerke nicht zählen.

DIM Persona Profiler

Die Bestimmung und Beschreibung von Zielgruppen gelingt im Rahmen einer Social Media Strategie recht gut über den Ansatz einer Persona. Eine Persona ist ein Repräsentant einer ausgewählten Zielgruppe. Wir vom Deutschen Institut für Marketing haben dazu einen Persona Profiler entwickelt. Mit diesem Tool wird die Erstellung einer Persona und damit die Beschreibung der Zielgruppe erleichtert.

Mit Hilfe der Persona kann auch die Entscheidung über den richtigen Social Media Kanal besser getroffen werden. Es muss nicht immer Facebook oder Instagram sein, viele Zielgruppen bewegen sich in spezifischen Communities. Wenn man dort präsent ist, dann kann man seine Zielgruppen sicherlich einfacher erreichen.

7. Social Media Marketing – Instrumente

Bei der Auswahl der Social Media Marketing Instrumente gilt es, einige wichtige Fragen zu beantworten und die Aspekte anschließend entsprechend umzusetzen.

Welche Kanäle…

  • … passen zu den angestrebten Zielen?
  • … werden von den Zielgruppen in ausreichendem Maße genutzt?
  • … sind finanziell und technisch handhabbar?
  • … passen zu dem (gewünschten) Unternehmensimage?
  • … sind ausreichend etabliert, um größere Investitionen zu rechtfertigen?
  • … bieten ausreichende Rechtssicherheit?
  • … lassen sich dauerhaft von Ihnen bespielen?

 

Auswahl Social Media Marketing Instrumente

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

7.1. Facebook Marketing

Facebook ist wahrscheinlich das bekannteste Social Media Netzwerk. Die Facebook-Unternehmensseite steht im Mittelpunkt und kann dazu genutzt werden, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen. Das Unternehmen kann über die Facebook-Seite mit den Kunden in Kontakt treten, Umfragen erstellen, auf Nutzerbeiträge oder -fragen antworten, Bilder, Videos und Beiträge posten – alle diese Aktivitäten können Unternehmen über ihre Seite vornehmen.

Vorteil von Facebook ist, dass sowohl große und bekannte als auch kleine und eher unbekannte Marken ihre Aufmerksamkeit erhöhen können. Bestehende und potenzielle Kunden nutzen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Facebook. Auch der Wettbewerb könnte bereits bei Facebook vertreten sein, sodass eine Nichtnutzung dieses Social Media Netzwerks gegenüber der Konkurrenz einen Nachteil darstellt. Facebook Posts sollten die Zielgruppe ansprechen und möglichst einfach verfasst sein. Interessant gestaltete Beiträge enthalten zudem oft zusätzliche Medienformate wie Fotos oder Videos.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass 85,5% der Studienteilnehmer Facebook als Social Media Marketing Instrument nutzen.

Immer wieder hören wir in unseren Seminare und Vorträgen, dass Facebook doch tot sei. Die aktuellen Zahlen zeigen da etwas anderes. Hier Zahlen aus dem Januar 2020:

  • 2,9 Mrd. Menschen nutzen aktiv (min. 1x im Monat) einen Facebook Dienst (Facebook, Instagram, Whatsapp)
  • 2,3 Mrd. Menschen nutzen einen dieser Dienste pro Tag
  • 140 Millionen aktive Unternehmen auf Facebook
  • 21,1 Milliarden Dollar Umsatz im 4. Qrtl. 2019

Natürlich hat sich in den letzten drei Jahren die Nutzung von Facebook auf Unternehmensseite deutlich geändert. Hat man sich vor einigen Jahren noch intensiv mit dem Publizieren von Inhalten auseinandergesetzt, so wächst nun die Nutzung von Facebook Ads, da die generische Reichweite immer weiter zurückgegangen ist.

 

7.2. Blog Marketing

Neben Facebook stellen auch Blogs ein etabliertes Social Media Instrument dar. Hauptaufgabe des Blogs ist die regelmäßige Weitergabe von Informationen. Große Blogs, die häufig Beiträge posten, ziehen die Besucher immer wieder an.

Es gibt mehrere Arten von Blogs:

  • Corporate Blogs
  • Service Blogs
  • Knowledge Blogs
  • Themen-Blogs
  • Kampagnen-Blogs
  • Produkt- und Marken-Blogs

7.3. Microblogging

Twitter ist als Microblogging-Dienst eine Zwischenstufe zwischen Blog und Social Network. Die Webseite Twitter stellt nach Facebook und Google den drittgrößten Traffic-Lieferanten dar. Ein angemeldeter Nutzer kann kurze Nachrichten verfassen und abschicken. Nutzer können dann von anderen abonniert werden. Auch Anmeldungen und Interaktionen von Unternehmen sind möglich. Grundsätzlich sind die Tweets auf 280 Zeichen beschränkt. Der Microblogging-Dienst handelt so eher von der schnellen Information, als ausführliche Diskussionen.

Vorteil von Twitter ist u. a. die hohe Interaktion, aber auch die enorme Schnelligkeit. Aktuelle Ereignisse werden so immer häufiger zuerst auf Twitter veröffentlicht, als auf anderen Kanälen. Twitter lebt, wie auch alle anderen sozialen Netzwerke, von der Interaktivität. Nutzer nehmen so an Gesprächen teil, folgen anderen Nutzern und teilen interessante Inhalte. Die Funktion „ReTweet“ ist an dieser Stelle von besonderer Bedeutung.

7.4. Videoplattformen

YouTube lässt sich zu Google zählen und ist weltweitdie mit Abstand größte Video-Datenbank. Die Nutzung der Videoplattform ist kostenlos und es kann unbegrenzt Videomaterial hochgeladen werden. Hochgeladene Dateien sind dann von der Öffentlichkeit einsehbar. In der Regel müssen die hochgeladenen Videos noch extern, wie beispielsweise über Facebook oder Twitter, promotet werden. Über den „Embed“-Code können Videos auch in Blogbeiträge eingebunden werden.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass gut 70% der befragten Unternehmen planen, in Zukunkt häufiger Viedoinhalte zu publizieren. Damit sind Videos in Zukunft die Kommunikationsart Nummer 1 im Social Media Marketing.

Wenn die verschiedenen Social Media Kanäle miteinander verknüpft werden, entsteht hohes Potenzial. Trotz geringerem Aufwand durch die Verknüpfung ist eine höhere Reichweite möglich. Videos, die einen Mehrwert liefern, funktionieren am besten. Dabei kann es sich um einen Nutzwert handeln, aber auch einfach um lustige, kuriose oder aufregende Inhalte, die der reinen Unterhaltung bzw. Zeitvertreibung dienen.

7.5. Relevanz der Social Media Instrumente

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt mithilfe der Nutzungshäufigkeiten und Wichtigkeitsbeurteilungen auf, welche Social Media Instrumente heutzutage Pflicht sind und welche eher zur Kategorie "Kann" oder "Kür" zählen:
Pflicht-Instrumente: Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, XING, LinkedIn.
Kann-Instrumente: Google+, Instagram, Nutzer- und Diskussionsforen, eigene Communities,
Podcasts, Kununu, Slideshare, Live-Chat, WhatsApp, Pinterest, Wikis, Vimeo
Kür-Instrumente: Tumblr, Flickr, Yelp, Snapchat, Social Bookmarkings

Diese Einteilung zeigt auf, welche Instrumente unbedingt in das Portfolio mit aufgenommen
werden müssen, welche Instrumente durchaus Sinn machen können und welche nicht
unbedingt eine Rolle spielen, jedoch – in Abhängigkeit von der Zielgruppe – durchaus als
Abgrenzung zum Wettbewerb dienen können.

 

Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

8. Social Media Marketing – Monitoring

Täglich werden Facebook, Twitter und Co. mit unzähligen neuen Beiträgen überschwemmt. Social Media Monitoring kann dabei helfen, die laufenden Aktivitäten der eigenen Follower und Fans über bestimmte Schlüsselwörter zu verfolgen und so einen Überblick zu erhalten. Anhand der Ergebnisse aus dem Social Media Monitoring wird ersichtlich, wie sich die Unternehmensseite, die bisherigen Nutzerzahlen und die Interaktion entwickeln. Die Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigen, dass fast zwei Drittel aller Befragten ein Monitoring bzw. Controlling ihrer Social Media Marketing Aktivitäten durchführen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht dabei systematisch vor und nutzt zum Beispiel Kennzahlen zur Analyse der Aktivitäten.

Unterschieden wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Monitoring-Programmen. Auch gibt es interne Tools der Netzwerke wie:

  • Facebook Insights
  • YouTube Analytics
  • Twitter Analytics

Externe Tools sind:

  • Iconosquare
  • FanpageKarma
  • SocialBench
  • SocialBakers
  • SocialBros
  • Hootsuite

Google Alerts ist ebenfalls empfehlenswert. Das Programm schickt eine Benachrichtigung, sobald das vorher festgelegte Suchwort bei Google eingegeben wird. Der eigene Firmenname, der Name der Wettbewerber, Produktnamen, relevante Themen, die Namen entlassener Mitarbeiter etc. sollten für den Alert eingerichtet werden.

Weitere Monitoring Tools, wie Socialmention, durchsuchen in Echtzeit die Newsstreams verschiedener Social Media Kanäle und informieren den Beobachter kontinuierlich über alle Aktivitäten. Das Tool untersucht verschiedene Bereiche im Netz, wie Blogs und Microblogs oder Bookmarks.

Socialmention bietet neben dem breiten Suchspektrum auch die Möglichkeit komplexere Analysen durchzuführen. Untersucht werden so auch:

  • Stimmungslage
  • Reichweite
  • „Viralität“ des Begriffs
  • Die Häufigkeit, mit der der Begriff im Netz erwähnt wird

Das Tool Socialmention eignet sich für einen ersten kostenlosen Einstieg sehr gut. Entscheidend ist aber auch, dass immer nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit und kein vollständiges Bild dargestellt wird. Private Nutzerprofile bleiben nämlich verschlossen und werden somit nicht berücksichtigt.

9. Social Media Marketing – Kennzahlen

Dilemma der Social Media Kommunikation

Um verwertbare Auswertungen zu erstellen und den Erfolg des Social Media Marketing messen zu können, helfen Kennzahlen.

Allgemeine Kennzahlen, die Ergebnisse über die Reichweite liefern, sollten in jedem Fall erhoben werden. Die Reichweite von Kommunikationsmaßnahmen informiert darüber, wie viele Personen der angesprochenen Zielgruppe erreicht wurden. Dazu zählen z. B..:

  • Anzahl Facebook-Fans
  • Anzahl Twitter-Follower
  • Anzahl Mitglieder in der XING-Gruppe
  • Anzahl Blog-Besucher
  • Anzahl YouTube-Views
  • Website-Traffic
  • Google-Ranking

Neben der Reichweitenkennzahl gibt es noch die Interaktionskennzahl, die angibt, welche Aktivität mit der Zielgruppe stattgefunden hat. Bei einer Interaktion hat sich der Kontakt bereits intensiver mit dem Kommunikationsmittel auseinandergesetzt. Beispiele für Interaktionskennzahlen sind:

  • Shares
  • Likes
  • Kommentare
  • Retweets /@-Erwähnungen
  • Anzahl neue Fans / Follower

Mithilfe von transaktionsbezogenen Kennzahlen kann schließlich die finale Wirkung der Kommunikationsmaßnahmen identifiziert und gemessen werden. Sie geben somit Rückschlüsse darüber, ob Ihre gewählte Social Media Strategie zielführend ist.

Zu diesen Kennzahlen zählen u. a.:

  • Conversion Rate
  • Cost-per-order (CPO)
  • Umsatz
  • Downloads
  • Backlinks

Problematisch ist, dass sich nicht alle Ziele in Kennzahlen ausdrücken lassen. Mit einigen Überlegungen können Unternehmen jedoch meist einen großen Teil der gewünschten Zielvorgaben abdecken.

10. Social Media Marketing – Fazit

Die Social Media zählen heutzutage zum Lebensalltag der allermeisten Menschen und sind vorerst nicht mehr wegzudenken. Änderungen, die mit Social Media verbunden sind, gibt es ständig. Auch Trends entwickeln sich, sodass einige Social Media Plattformen gefragter sind als andere. Obwohl Social Media Marketing eine strategische Planung und ein hohes Maß an Know-how erfordert, bietet es zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen.

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Social Media Kampagne: In 4 Schritten zu erfolgreichen Kampagnen

Eine erfolgreiche Social Media Kampagne aufzusetzen, ist das Ziel jedes Social Media Managers. Denn die sozialen Netzwerke sind schon längst mehr als nur eine Verbindung zu alten und neuen Freunden. Facebook, Instagram und Co. bieten auch für Unternehmen eine hervorragende Plattform, um Interessenten anzusprechen und mit Kunden in Kontakt zu treten. Mit einer gezielten Social Media Kampagne sind in vielerlei Hinsicht oftmals beeindruckende Ergebnisse möglich. Dafür müssen Sie bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung allerdings einiges beachten. Was genau, zeigen Ihnen unsere vier Schritte zur erfolgreichen Social Media Kampagne.

Social Media Kampagne

1. Planung der Social Media Kampagne: Definieren von Zielen, Zielgruppen und Co.

Vor dem praktischen Start der Social Media Kampagne müssen Sie sich erst ein paar theoretischen Aufgaben stellen. Die Planung der Kampagne ist der erste Schritt. Fokussieren sollten Sie sich dabei vor allem auf die folgenden drei Fragen:

  • Welches Ziel verfolgen Sie mit der Kampagne?
  • Welche Werbebotschaft möchten Sie vermitteln?
  • Welche Zielgruppe sprechen Sie an?

Definieren können Sie für Ihre Social Media Kampagne ganz unterschiedliche Ziele. Ein Ziel könnte zum Beispiel die Steigerung von Leads oder Verkäufen sein. Ein anderes Ziel ist möglicherweise die Erweiterung des eigenen Bekanntheitsgrades. Die zu Beginn abgesteckten Ziele sind für Ihre Kampagne der wichtigste Richtungsweiser und werden auch in der Nachbereitung noch einmal aufgegriffen. Ebenfalls überlegen sollten Sie sich, welche Werbebotschaft Sie übermitteln wollen und welche Zielgruppe konkret angesprochen wird. Speziell die Zielgruppe ist dabei von großer Bedeutung. Da nicht alle Zielgruppen von gleichen Faktoren angesprochen werden, legt diese Entscheidung maßgeblich die weiteren Maßnahmen fest.

2. Vorbereitung: Stecken Sie den Rahmen für die Kampagne ab

Im zweiten Schritt können Sie sich konkreter mit der Vorbereitung Ihrer Social Media Kampagne beschäftigen. Hier stecken Sie also gewissermaßen den Rahmen Ihrer Kampagne ab. Festlegen sollten Sie zuerst die relevanten Kanäle. Denken Sie dabei an die festgelegte Zielgruppe. Ein jüngeres Publikum wird tendenziell eher über Kanäle wie Instagram oder TikTok angesprochen. Eine ältere Zielgruppe können Sie meist auch bei Facebook antreffen. Geht es eher um eine Social Media Kampagne im Zuge des Employer Branding, so sind auch LinkedIn und XING vielversprechende Kanäle.

Sobald die relevanten Werbekanäle feststehen, geht es an die Vorbereitungen der Bilder oder Videos für Ihre Postings und Anzeigen. Auch hier spielt die Zielgruppe bei der Auswahl der Motive und der Bildsprache eine wichtige Rolle.Genau das Gleiche gilt für Ihre Anzeigentexte. Sie sollten zum Beispiel die Ansprache in den Texten klären oder deren Länge festlegen. Kurzum: Sie bereiten die Anzeigentexte sorgsam vor und erstellen diese passend zu Ihrer Zielgruppe.

Social Media Seminare

Entdecken Sie unsere Seminare zum Thema Social Media. Lernen Sie im Seminar Social Media kompakt alle grundlegende Aspekte und Strategien. Sie möchten sich zu einem spezifischen Kanal weiterbilden? Lernen Sie z.B. im Instagram Marketing Seminar, wie Sie erfolgreich Instagram in Ihre Marketingstrategie integrieren und Ihre Werbemaßnahmen auf Instagram starten können. Hier finden Sie die nächsten Termine unserer Social Media Seminare:

3. Durchführung der Social Media Kampagne: Rein in die Praxis

Im dritten Schritt sind wir jetzt in der Praxis angekommen. Hier führen Sie die Social Media Kampagne durch. Hilfreich ist es, die Postings im Vorfeld zu planen. Sie sollten sich also genaue Zeitpunkte für die Auslieferung der Kampagnen überlegen. Hilfreich hierfür ist ein Blick auf die Aktivitätszeiten der Nutzer in den sozialen Netzwerken. Aktiv werden sollten Sie vor allem dann, wenn auch die Nutzer aktiv sind.

Eine große Rolle während der Kampagnenlaufzeit spielt auch das Monitoring. Sie sollten die Auslieferungen und Zahlen regelmäßig überprüfen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass sich die Kampagne von allein zum Erfolg steuert. Mit Hilfe des Monitorings können Sie zum Beispiel erkennen, ob ein Posting weiterhin Erfolg bringt oder die Reaktionszahlen eingebrochen sind. So können Sie auch innerhalb der laufenden Kampagne kleine Fehler korrigieren und die Auslieferung wenn nötig anpassen.

4. Nachbereitung der Kampagne: Spannend und hilfreich zugleich

Einer der wichtigsten Parts der Social Media Kampagne ist die Nachbereitung beziehungsweise Auswertung. Einer der häufigsten Gründe für nicht erfolgreiche Kampagnen liegt in der fehlenden Auswertung vorheriger Kampagnen. Hier schließt sich der Kreis zu den anfangs definierten Zielen. Sie prüfen jetzt also einfach, ob oder wie weit Sie Ihr Ziel erreichen konnten. Auswerten sollten Sie zudem, wo mögliches Verbesserungspotenzial liegt. Halten Sie aber unbedingt auch fest, was Ihnen in der Kampagne besonders gut gelungen ist. Aus allen Fehlern und positiven Entscheidungen können und sollten Sie für weitere Kampagnen lernen. Stück für Stück dürften Sie so von Kampagne zu Kampagne immer größere Erfolge feststellen können.

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Faktoren einer erfolgreichen Social Media Kampagne

Erfolg und Misserfolg liegen bei einer Social Media Kampagne oftmals nah beieinander. Es kann an Kleinigkeiten liegen, ob Ihre Kampagne „viral“ geht oder lediglich von einer kleinen Gruppe an Personen wahrgenommen wird. Grundsätzlich sollten Sie sich bei einer Kampagne in den sozialen Netzwerken auch an deren Prinzipien orientieren. Das bedeutet: Beobachten und verstehen Sie Ihre Zielgruppe genau. Darüber hinaus können und sollten Sie die Aktivitäten Ihrer Konkurrenz unter die Lupe nehmen. Was funktioniert hier gut? Wo hat sich der Konkurrent eher vertan? Diese Beobachtungen können Sie für Ihre eigene Social Media Kampagne gut nutzen. Ausrichten sollten Sie Ihre Kampagne zudem abwechslungsreich. Gerade in den sozialen Netzwerken ist die Interaktionsrate von großer Bedeutung. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Zielgruppe teilt, liked und kommentiert, was das Zeug hält.

Ebenfalls speziell in den Social Media Kampagnen erforderlich ist eine Moderation. Sie sollten nicht einfach Postings veröffentlichen und sich dann gedanklich von der Kampagne verabschieden. Ohne ein aktives Engagement von Ihrer Seite wird der Kundenkontakt schnell abbrechen oder gar nicht erst entstehen. Sie sollten also gewisse Ressourcen für die Moderation Ihrer Kampagne einplanen. Der gewiss wichtigste Erfolgsfaktor für eine Social Media Kampagne ist allerdings Ihr Fleiß und Engagement. Sie sollten nicht davon ausgehen, über Nacht zu großer Bekanntheit zu gelangen. Das kann passieren, gilt aber nur für Ausnahmefälle. In den meisten Fällen bedeutet eine Social Media Kampagne viel Arbeit, Leidenschaft und Authentizität. Auch wenn sich zu Beginn nicht gleich die ganz großen Erfolge einstellen, sollten Sie am Ball bleiben.

Fazit

Es ist durchaus verlockend, sich – gerade dann, wenn die Zahlen stagnieren – eine bestimmte Anzahl an Instagram-Followern zu kaufen. Immerhin sind diese, je nach Anbieter, nicht teuer und ersparen einen „manuellen“ Aufbau. Mit dem besagten Kauf ist jedoch ein hohes Risiko verbunden. Im schlimmsten Fall kann es sogar sein, dass der komplette Kanal gesperrt wird.

Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte ehrlich zu seinen Followern und auch zu sich selbst sein und an seinem Kanal arbeiten. Spannende Inhalte, die optimal auf die Zielgruppe zugeschnitten sind, helfen weitaus mehr als Likes, die lediglich aufgrund einer finanziellen Gegenleistung abgegeben werden. Und wer ehrlich ist, weiß auch, dass es weitaus mehr Spaß macht, sich dann über die echten Likes und Kommentare zu freuen.

Sie möchten erfolgreiche Social Media Kampagnen starten?

Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 54
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Facebook Shops – Facebook startet seine Shopping-Plattform

Mitte Mai 2020 hat Facebook bekannt gegeben, dass nun Facebook Shops und Instagram Shops ausrollen werden. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und der zwangsweisen Schließung stationärer Verkaufsflächen hat Facebook die Finalisierung der Facebook-Shopping-Funktionalität beschleunigt.

Auch in Deutschland ist der Roll-Out angeblich gestartet. Nun bietet Facebook allen Seitenbetreibern eine einfache Möglichkeit, einen Facebook Shop und einen Instagram Shop zu starten, mit einem Sortiment zu bestücken und dieses dann zu bewerben. Damit scheint Facebook sein Geschäftsmodell deutlich zu erweitern und geht in einen weiteren Wettbewerbsvergleich mit Amazon.

Werden Facebook Shops erfolgreich sein? Wenn man die aktuelle Reichweite und Bedeutung von Facebook weltweit betrachtet, dann kann man davon ausgehen, dass diese Funktionserweiterung gerade im Mobil-affinen Asien gut ankommen wird. Europa ist da wesentlich Facebook-kritischer, daher kann von einem ruhigeren Start dieser Portfolioerweiterung ausgegangen werden.

Facebook Shops und die aktuelle Shop-Einbindung

Auf einer Facebook-Seite lassen sich aktuell bereits Produkte bewerben und eine Shop-Funktionalität einbinden. Dies ist jedoch lediglich eine Kommunikationslösung. Der wirkliche Kauf und die Abwicklung erfolgen dann auf einem externen Shop außerhalb der Facebook-Welt. Dies wird nun in Zukunft anders sein. Vermutlich wird man die aktuelle Shop-Funktion aufrüsten und so das bestehende Angebot in die neue Welt transferieren. Eine Warenkorbfunktion sowie Bezahloptionen ermöglichen dann in Facebook Shops innerhalb der App Produkte zu bewerben und zu kaufen.

News Facebook Shops

Was kann man über Facebook Shops verkaufen?

Zurzeit scheint es so zu sein, dass es möglich sein wird, physische Produkte über den Shop zu verkaufen. Digitale Produkte scheinen aktuell ausgeschlossen zu sein. Demnach vermuten alle Experten, dass zunächst die Social-Media-affinen Zielgruppen in den Genuss der Shoppingfunktion kommen, da hier genügend Anbieter mit Endkundenprodukten in den Startlöchern stehen.

Durch den großen Datenbestand und sehr fein austarierte Nutzerprofile wird ein zielgruppengenaues Shop-Sortiment sehr gut zu steuern sein. Facebook bietet modernen Händler so eine sehr gute Performance. Spezifische Userdaten kombiniert mit einer Kommunikations- und Bezahllösung wird die Conversion im eigenen Facebook Shop sicherlich sehr positiv beeinflussen.

Live-Shopping mit Facebook Shops

Facebook hat bereits angekündigt, dass in den nächsten Monaten auch ein Live-Shopping möglich sein wird. Das heißt, wenn Influencer oder auch einfache Shops auf Facebook live gehen, dann kann während des Livestreams schon die Shopfunktion genutzt werden. Facebook attackiert mit dieser Funktion die klassischen Verkaufssender, wie QVC oder HSE24. In Zukunft kann man sich sogar vorstellen, dass Shops Verkaufsshows live streamen und dann direkt den Warenkorb in Facebook nutzen.

Social Shopping

Social Shopping wird mit der neuen Funktionalität zum echten Gamechanger. Die Facebook-affinen Kunden werden die Möglichkeit haben, ihre Freundlnnen zum Shoppen über Facebook Party mitzunehmen. Auch das Teilen von gekauften Produkten wird sicherlich in den nächsten Monaten weiteren Traffic für WhatsApp oder Facebook generieren.

Prof. Dr. Michael BerneckerMit dieser sinnvollen Erweiterung pusht Facebook das eigene Geschäftsmodell und wird seine Bedeutung und seinen Unternehmenswert signifikant weiterentwickeln! Dies zeigt: Facebook ist noch lange nicht tot!

– Prof. Dr. Michael Bernecker, GF Deutsches Institut für Marketing

Service über Facebook Shops

Mit Hilfe der Einbindung von Messengern besteht die Möglichkeit, direkten Kundenservice via Messenger, WhatsApp oder Instagram anzubieten. Beratung bei Rückfragen oder Problemen beim Kauf sind dann kein Problem mehr, da dies alles über die integrierte Plattform funktionieren wird.

Facebook Shops und die Anbindung an die Warenwirtschaft

Angeblich ist Facebook auch in Kontakt mit den diversen e-Commerce Plattformen, um vermutlich einen Connector und eine einfache Schnittstelle zu bieten. Aktuell werden kleine Händler adressiert, vermutlich weil dort eher der Wunsch besteht, einzelne Produkte über die händische Variante in Facebook einzuspielen. Natürlich sollte für eine effiziente und zukunftsfähige Nutzung die Möglichkeit gegeben sein, die eigene Warenwirtschaft mit Facebook Shops zu verknüpfen.

Zahlungssystem Facebook Pay

Vermutlich werden die Facebook Shops auch das eigene Bezahlsystem Facebook Pay weiter pushen. Aktuell ist Facebook Pay nur in einigen wenigen Ländern in Südamerika und Asien nutzbar. Der Vorteil liegt auf der Hand: Über die eigenen Apps können Produkte angeboten, beworben und dann auch bezahlt werden.

Facebook Shops bieten damit eine einfache Schnittstelle für das Einrichten eines eigenen Shops inklusive Check-out- und Billing-Funktion. Spannend bleibt die Frage, wie diese neue Funktion ankommt. Wir werden kontinuierlich für Sie darüber berichten.

Facebook Marketing Seminar

Sie möchten Facebook nutzen, um Ihre Bekanntheit zu steigern und Kunden zu begeistern? Lernen Sie im Facebook Marketing Seminar, wie Sie die Social Media Plattform effektiv für Ihr Unternhemen einsetzen. Informieren Sie sich über die Inhalte und Termine:

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Retargeting bei Facebook – Wie es funktioniert und wie Sie vorgehen müssen.

How- To: Schritt für Schritt zu Ihrer Retargeting-Kampagne!

Website-Betreiber können bereits gezielt Ihre Anzeigen bei Facebook schalten. Um die eigene Zielgruppe bei Facebook anzusprechen, müssen Sie sich mit dem Thema Remarketing bei Facebook auseinandersetzen und genau darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Was bedeutet Retargeting?

Jeder, der Ihre Website schon mal besucht hat, hat in erster Linie Interesse an Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung, etc. gezeigt. Warum derjenige Ihren Service nicht direkt in Anspruch genommen hat, könnte z.B. an der Usability der Seite oder unzureichenden Informationen liegen. Nichtsdestotrotz ist der potenzielle Kunde weg und kommt nicht mehr so schnell wieder.

Retargeting kann man daher als eine zweite Chance betrachten. Hierbei werden alle Ihre bisherigen Besucher mittels Banner auf anderen Seiten bzw. verschiedensten Netzwerken wie z.B. Facebook oder dem Google Netzwerk, wo sich Ihre Zielgruppe eben tummelt, angesprochen.

Wie funktioniert Retargeting bei Facebook?

Jeder Ihrer Website-Besucher, der bei Facebook aktiv ist, aber nicht zwingend mit Ihnen verbunden ist, bekommt einen Banner mit Ihrer Botschaft zu sehen. Auf diese Weise können Sie erneut das Interesse für Ihre Produkte, Dienstleistungen, etc. wecken.

 

Seminar Facebook Marketing

Sie möchten Facebook als Marketingkanal erfolgreich einsetzen und die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe fördern? Dann besuchen Sie unser Facebook Marketing Seminar! Informieren Sie sich über weitere Informationen und Inhalte:

Was müssen Sie tun, um eine Retargeting-Kampagne zu starten?

1. Facebook Fanpage

Die Voraussetzung für eine Remarketing-Kampagne bei Facebook ist, dass Sie eine Fanpage bei Facebook für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke angelegt haben und eine eigene Website betreiben.

2. Login-Daten für den Werbeanzeigenmanager

Um eine Kampagne bei Facebook zu schalten, benötigen Sie zunächst die Administratorrechte Ihrer Facebook Fanpage. Stellen Sie sicher, dass Sie den Zugriff auf den Werbeanzeigenmanager haben.

Wenn Sie bereits Werbeanzeigen geschaltet haben, dann sollten Sie mit Ihren Login-Daten auch auf den Werbeanzeigenmanager zugreifen können. Ist das nicht der Fall, benötigen Sie die Login-Daten des Kontos, mit dem Sie Ihre Werbeanzeigen verwalten.

Remarketing bei Facebook – Wie es funktioniert und wie Sie vorgehen müssen.

 

 

 

 

 

3. Facebook-Banner erstellen

Als nächstes sollten Sie ansprechende Banner für Ihre Werbeanzeige erstellen. Sie können ein einzelnes Produkt, eine Dienstleistung, oder auch Ihre gesamte Website bewerben. Denken Sie bitte daran, dass der Text nicht mehr als 20% des Bildbereiches ausmachen darf. (Weitere Richtlinien für die Werbeanzeigen bei Facebook können Sie hier gerne nachlesen: https://de-de.facebook.com/help/747241318658448)

4. Zielgruppenliste bei Facebook anlegen

Im Werbeanzeigenmanager in dem Reiter „Zielgruppe“ legen Sie als nächstes Ihre Zielgruppenliste an. Hier sollten Sie die Option „Custom Audience erstellen“ auswählen, die AGB’s bestätigen und schon erhalten Sie einen Code-Schnipsel.

Custom Audience erstellen

 

 

 

 

 

 

 5. Facebook Pixel-Code auf der Website platzieren

Damit Ihre Website-Besucher identifiziert werden können, muss der im vorherigen Schritt generierte Code, der so sogenannte Facebook Pixel, auf Ihrer Website platziert werden. Dies ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt und funktioniert folgendermaßen:

Kopieren Sie den generierten Code und platzieren Sie diesen auf allen Ihren Seiten zwischen den Tags <head> und </head>. Fertig!

Wenn Sie den Code nicht eigenständig einbauen können, dann leiten Sie den Code an Ihre Entwickler weiter, sie wissen was zu tun ist.

Nun heißt es warten, denn die Zielgruppe muss mind. 20 Nutzer beinhalten, die für die Werbeanzeigen verwendet werden können. Wenn Ihre Zielgruppe groß genug ist, dann können Sie zum nächsten Schritt übergehen.

6. Zielgruppe erstellen

Erst nachdem Sie den Code auf Ihrer Website platziert haben und die Anzahl der potenziellen Nutzer groß genug ist (mehr als 20 Nutzer), können Sie Ihre Zielgruppe anlegen. Benennen Sie Ihre Zielgruppe, fügen Sie optional eine Beschreibung hinzu und wählen Sie aus, wen Sie genau ansprechen wollen.

Custom Audience: Zielgruppe

Sie können die Besucher der gesamten Website oder auch nur Besucher bestimmter Unterseiten auswählen. Ganz wichtig ist, dass Sie die Dauer der Zeiterfassung für Ihr Pixel hier festlegen: Wie lange soll Ihr potenzieller Website-Besucher, nachdem er Ihre Website besucht hat, mit Ihrer Werbebotschaft angesprochen werden? Die maximale Dauer der Remarketing-Kampagne bei Facebook beträgt 180 Tage.

Facebook Remarketing: Zielgruppe anlegen

Klicken Sie nun auf „Zielgruppe erstellen“. Übrigens: Die Zielgruppe können Sie jederzeit über den Reiter „Zielgruppe“ in Ihrem Werbeanzeigenmanager aufrufen.

“Facebook-Retargeting“ als PDF herunterladen!

7. Werbeanzeige erstellen

Nachdem Sie die Zielgruppe festgelegt haben, können Sie nun Ihre Werbeanzeigen erstellen. Hierfür wählen Sie neben der angelegten Zielgruppe denButton „Werbeanzeigen erstellen“ aus. Legen Sie wie gewohnt die Dauer der Kampagne, das Tagesbudget, usw. fest und laden Sie die zuvor erstellten Banner hoch.

Nachdem Sie die Werbebanner hochgeladen haben, werden diese von Facebook überprüft und Sie erhalten innerhalb weniger Minuten eine Rückmeldung, ob diese den Werberichtlinien von Facebook entsprechen und geschaltet werden können.

Übrigens: Es können mehrere Zielgruppen mit unterschiedlichen Werbeanzeigen      angelegt werden.

Facebook Remarketing: Werbeanzeigen erstellen

8. Nutze Lookalike Audience

Nutzen Sie die Option „Lookalike Audience“, um die Nutzer anzusprechen, die Ihren Websitebesuchern ähnlich sind. An dieser Stelle können Sie die Informationen, die Sie über Ihre Website-Besucher haben, nutzen, um die Werbeanzeigen für die Besucher ähnlicher Seiten zu schalten und so Ihren Website-Traffic zu erhöhen.

Facebook Retargeting: lookalike Audience

Warum sollten Sie eine Retargeting-Kampagne bei Facebook starten?

Die Retargeting-Kampagnen ermöglichen es Ihnen, die Nutzer erneut anzusprechen und diese für sich zu gewinnen. Entwickeln Sie eine Retargeting-Strategie und überlegen Sie sich, welche Besucher Sie ansprechen wollen, um die Anzeigen zielgerichtet zu erstellen. Beispielsweise können Sie folgende Besucher wieder ansprechen:

  • Die, die keine Conversion durchgeführt haben
  • „Warenkorbabbrecher“
  • Neue Website-Besucher
  • Stamm-Kunden, die der Zielgruppe Ihrer Up-Selling-Kampagne entsprechen
  • Kunden, die einen Kauf abgeschlossen haben

Je nach der Strategie, die Sie mit den Retargeting-Werbeanzeigen verfolgen wollen, macht es Sinn, alle Ihre bisherigen Facebook-Fans von der Kampagne auszuschließen, um nur neue Kunden anzusprechen.

Sie können sich diese Facebook-Remarketing: How-To kostenlos herunterladen:

 

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Messenger Marketing – so erreichen Sie Ihre Kunden auf besonders effektive Weise

Messenger Marketing schafft es aktuell, die klassischen Kontaktmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Kunden in den Hintergrund zu drängen und beweist, wie einfach es sein kann, eine bestimmte Zielgruppe nachhaltig zu erreichen. Doch welche Vorteile bietet diese neue Form des Marketings genau? Wie individuell sind die Möglichkeiten? Und welche Botschaften können auf der Basis von Messenger Marketing vermittelt werden? Im Folgenden zeigen wir, weshalb es schon lange nicht mehr nur die großen Unternehmen sind, die auf den Einsatz von Messenger Marketing bauen sollten. Auch kleine Unternehmen profitieren von den Chancen, die die Funktion mit sich bringt.

Messenger Marketing

Was ist Messenger Marketing?

Wie der Name schon verrät, handelt es sich beim modernen Messenger Marketing um die Art von Werbung und Kommunikation, die über Sofortnachrichtendienste, die so genannten Messenger, ausgeführt wird. Zu den bekanntesten Anbietern in diesem Bereich gehören der Facebook- und der WhatsApp-Messenger.

Im Alltag passiert es immer wieder, dass Kunden über Werbemittel mit einer bestimmten Information versorgt werden, dazu gerne eine Frage stellen würden, aber keinen passenden Ansprechpartner finden. Das Messenger Marketing bietet in dieser Situation eine passende Lösung. Denn hierbei handelt es sich um Kommunikation, die in beide Richtungen funktioniert. Über den betreffenden Messenger kann der Kunde, wie bei einem privaten Chat, auf Nachrichten antworten bzw. vorgeschlagene Aktionen ausführen. Im Gegensatz zur klassischen Werbung handelt es sich daher viel mehr um einen Dialog als um einen Monolog.

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Messenger Marketing als Weg der Kundenansprache

Genau wie in anderen Bereichen der Werbung, so ist es auch beim Messenger Marketing wichtig, dass der Kontaktweg und die Ansprache zum Kunden passen. Der Vorteil: Aufgrund der Tatsache, dass beispielsweise sowohl der Facebook- als auch der WhatsApp-Messenger heutzutage weit verbreitet sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie einen Großteil Ihrer Zielgruppe auf diesem Wege erreichen. Denn die beliebten Messenger müssen nicht extra heruntergeladen werden, sondern befinden sich ohnehin schon auf dem Smartphone Ihrer Kunden.

Zugute kommt dem Messenger Marketing auch, dass das Smartphone oft mit dem Aspekt „Freizeit“ verbunden wird. Dementsprechend wird Werbung hier oft ein wenig entspannter und positiver wahrgenommen. Wer über sein Facebook- oder WhatsApp-Profil angeschrieben wird, fühlt sich außerdem oft individueller beraten, vor allem dann, wenn ihn die jeweiligen Infos wirklich weiterbringen.

Messenger Marketing

Die Werbung, die über das moderne Messenger Marketing kreiert wird, erreicht den Kunden also in einem digitalen Umfeld, in dem er sich in der Regel besonders wohl fühlt und wird dementsprechend oft positiv aufgenommen. Kein Wunder also, dass im Zusammenhang mit Messenger Marketing via Facebook und WhatsApp deutlich höhere Öffnungs- und Klickraten erzielt werden, als über den klassischen Newsletter.

Der Einsatz von Messenger Marketing

Der Erfolg von Messenger Marketing hängt selbstverständlich nicht nur vom jeweils gewählten Kommunikationskanal, beispielsweise Facebook oder WhatsApp ab, sondern auch von den vermittelten Inhalten.

Diese sollten sich im Idealfall durch einen hohen Informationsgehalt und einen maximalen Nutzen für den Kunden charakterisieren. Chatbots kommen in diesem Zusammenhang immer öfter zur Anwendung, da sie als optimale Schnittstelle zwischen Kunden und Unternehmen dienen und zudem noch eine beratende, serviceorientierte Funktion einnehmen können.

So erfüllt Messenger Marketing heutzutage unter anderem folgende Funktionen:

  • Feedback zu einer bestimmten Serviceleistung beim Kunden einholen
  • Termine vereinbaren
  • Kunden über die Bereitstellung von Waren und Services informieren
  • Kunden die Möglichkeit geben, gewisse Dienstleistungen (wie zum Beispiel Seminare) zu buchen.

Besonders praktisch ist natürlich auch, dass über die Funktionen des Messenger Marketings Informationen über den Bestell- und Versandstatus von Produkten ausgegeben werden können. Die Liste der Möglichkeiten ist lang und lässt sich individuell an das Unternehmen und die betreffenden Serviceleistungen anpassen.

Seminar Facebook Marketing

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Messenger Marketing – so profitieren Kunden und Unternehmen

Das Geheimnis guter Werbung liegt zweifelsohne darin, Aufmerksamkeit zu erlangen, den Kunden zu begeistern und mit wertvollen Informationen zu versorgen. Das Ziel ist es, dadurch nicht als „Einer von Vielen“ wahrgenommen zu werden. Und genau an dieser Stelle setzt Messenger Marketing an.

Unternehmen, die diese moderne Technik einsetzen, profitieren unter anderem davon, von ihren Kunden, zum Beispiel nach einem Hotelaufenthalt, einer Seminarteilnahme oder einem Produktkauf, direktes Feedback einholen zu können. Gerade für das Beschwerdemanagement ergibt sich daraus die Chance, noch schneller zu reagieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Durch den Einsatz des Messenger Marketing ist das Unternehmen zudem besser erreichbar für Kunden und es wird eine neue Vertrauensbasis durch die direkte, individuelle Kommunikation geschaffen.

Aus Kundensicht ist es leichter, beispielsweise den Lieblingsmarken auf den entsprechenden Kanälen zu folgen, über Sonderangebote informiert zu werden und sich mit den Ansprechpartnern in Unternehmen auszutauschen. Besonders bei Fragen oder Problemen ist die gute Erreichbarkeit über den Messenger ein wertvoller Vorteil für den Kunden.

Für wen lohnt sich Messenger Marketing besonders?

Bei der Annahme, Messenger Marketing eigne sich nur für größere Unternehmen, handelt es sich um einen klassischen Trugschluss. Denn gerade kleine Unternehmen und Start-ups, die noch recht unbekannt sind, sind so gut wie immer auf einen regen Austausch mit ihren Kunden und Geschäftspartnern angewiesen.

Dementsprechend lohnt sich ein konstruktives Messenger Marketing für alle, die sich aus der Masse der Mitbewerber abheben, ihre Erreichbarkeit verbessern und Kunden die Möglichkeit geben wollen, Leistungen und Services noch unkomplizierter zu buchen.

Dennoch gilt: Messenger Marketing kann nur dann maximale Vorteile bringen, wenn die betreffenden Inhalte an das Unternehmen, dessen Philosophie und den Markengedanken angepasst wurden. Nur so wirkt dieser zusätzliche Service auch authentisch. Wer hier im Vorfeld ein wenig Recherche betreibt und sich über die Charakteristika der eigenen Marke bewusst wird, kann die Vorteile am besten in Kombination mit dem Einsatz eines Chatbots bzw. der entsprechenden Marketing Automatismen in der Regel optimal nutzen.

Facebook Fans gewinnen – Über kurz oder lang

Im Facebook-Marketing verfolgen viele Unternehmer in erster Linie das Ziel, mehr Facebook Fans zu gewinnen. Denn die Anzahl der Likes, die eine Unternehmensseite bei Facebook hat, wird nach wie vor als Aushängeschild des Unternehmens gewertet. Wir stellen Ihnen verschiedene kurzfristige – etwa Facebook Likes kaufen – und langfristige Wege – beispielsweise mithilfe einer Content Strategie – vor, wie Sie mehr Fans für Ihre Facebook-Seite gewinnen können.

Facebook Likes

Facebook Fans gewinnen: Der kurzfristige Weg

Um in kurzer Zeit viele neue Fans zu gewinnen, ist der Einsatz finanzieller Mittel notwendig. Folgende Maßnahmen eignen sich dazu, neue Likes für Ihre Fanpage zu sammeln:

Gewinnspiele

Ein beliebtes Mittel, um Facebook Fans zu gewinnen, sind Gewinnspiele. Diese sorgen für viel Traffic auf der Facebook-Seite und stellen eine effektive Möglichkeit dar, in kurzer Zeit viele Fans zu sammeln. Bei der Durchführung von Verlosungen sollte man unbedingt die Facebook-Richtlinien zu den Teilnahmebedingungen von Gewinnspielen beachten. Zudem sollte der Gewinn möglichst etwas mit dem Unternehmen zu tun haben. Ein Gewinn, der nicht mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen in Verbindung steht, lockt zwar viele Fans an, aber solche mit einem geringen Potenzial für weitere Interaktionen oder sogar Transaktionen.

Facebook-Werbung

Eine weitere Möglichkeit, um neue Likes zu generieren, ist die Schaltung von Werbeanzeigen. Bei Facebook können Sie für Ihre Kampagnen „Interaktionen“ als Ziel auswählen und haben dann die Wahl zwischen Beitragsinteraktion, Likes und Veranstaltungsabsagen bzw -zusagen. So können Sie effektiv Fans für Ihre Fanpage generieren, müssen aber gegebenenfalls ein hohes Werbebudget einsetzen, um eine deutliche Steigerung der Fan-Zahl zu erreichen.

Fankauf

Der Kauf von Fans ist die schnellste Art, um Facebook Fans zu gewinnen – und zwar viele Fans. In den letzten Jahren hat sich der Kauf von Likes stark weiterentwickelt. Statt Likes von Nutzern aus Asien, Mittel- oder Südamerika ist es nun auch möglich, ausschließlich Likes deutscher Nutzer zu kaufen. So wird die Fan-Anzahl gesteigert, ohne dass der Fankauf offensichtlich ist. Diese Vorgehensweise ist allerdings umstritten. Auf lange Sicht ist es deutlich effektiver und sinnvoller, sich eine Community aufzubauen, die tatsächliches Interesse am Unternehmen und den Leistungen oder Produkten hat.

Facebook Fans gewinnen: Der langfristige Weg

Es gibt Strategien, um kontinuierlich neue Fans zu gewinnen. Bei diesen eher langsamen Prozessen besteht der Vorteil darin, dass die so gewonnenen Fans meist ein echtes Interesse am Unternehmen und den Produkten oder Dienstleistungen haben.

Content und Mehrwert bieten

Sie können langfristig mehr Facebook Fans gewinnen, indem Sie Ihre Facebook-Seite aktiv und zielgruppenorientiert nutzen. Es handelt sich um einen nachhaltigen Prozess, der aber Geduld verlangt. Die Inhalte, die veröffentlicht werden, sollten die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe bedienen. Denn Beiträge, die für Ihre bestehenden Fans interessant und relevant sind, erzeugen Interaktion. Werden Ihre Beiträge geliked, geteilt und kommentiert, entsteht ein viraler Effekt und mehr Nutzer sehen Ihre Facebook-Beiträge – und werden im Idealfall selbst zu Fans Ihrer Fanpage. Fans, die Ihre Seite geliked haben, weil sie sich für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur über Facebook mit Ihnen interagieren, sondern auch zu realen Kunden werden, die Ihre Produkte kaufen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Seminar Facebook Marketing

Interaktion anregen, Interessenten gezielt über Werbeanzeigen ansprechen und Erfolge messen – das und vieles mehr ist mit Facebook möglich. Lernen Sie in unserem Seminar Facebook Marketing alles Wichtige zur Strategie und Umsetzung:

Support und Aktionen

Die Fangenerierung über eine Content-Strategie kann sehr lange dauern. Denn die organische Reichweite von Unternehmensbeiträgen hat in den letzten Jahren und Monaten stark abgenommen. Wer schneller Facebook Fans gewinnen möchte, kann auf Support oder Aktionen setzen. Support-Dienstleistungen über Facebook anzubieten oder Gutscheine nur über Facebook zu verteilen, gibt Nutzern einen Anreiz, Ihre Facebook-Seite zu liken und zu abonnieren.

Offline- und Online verknüpfen

Machen Sie auf Ihre Fanpage auf allen Kanälen aufmerksam, um zusätzliche Fans zu gewinnen. Ein Like-Button auf der Webseite oder in der E-Mail-Signatur ist praktisch ein Muss. Auch auf dem Briefpapier oder auf Flyern und Co. kann der Link und /oder ein QR-Code zur Facebook-Seite eingebunden werden. Auch dieser Weg ist allerdings sehr mühselig und nicht mit den Ergebnissen vergleichbar, die Werbeanzeigen oder Fankauf erzielen.

Facebook Fans gewinnen: Fazit

Im Facebook-Marketing empfiehlt es sich, auf einen Mix aus kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen zur Generierung von Likes zu setzen. Um schnell eine präsentable Anzahl von Fans vorweisen zu können, können Sie Werbeanzeigen schalten oder Facebook Likes kaufen. Auch Gewinnspiele kurbeln die Bekanntheit Ihrer Fanpage an und sorgen für neue Fans. Zusätzlich bietet es sich an, über interessante Inhalte und Service über die Fanpage langfristig Fans zu gewinnen.

Facebook Lead Ads – Der Geheimtipp unter den Facebook Ads?!

Über Facebook Ads können Unternehmen Werbung schalten, die auf die Zielgruppe des Unternehmens abgestimmt ist. Den meisten Nutzern sind solche Werbeanzeigen auf Facebook bekannt. Trotz ihrer Bekanntheit wird Facebook-Werbung in Form von Lead Ads eher selten genutzt. Dabei können durch Lead Ads zahlreiche neue Kundenkontakte generiert werden.

Wofür eignen sich Lead Ads?

Lead Ads sind besonders für Kampagnen zur Lead-Generierung auf Facebook und Instagram einsetzbar. Klicken Nutzer, die sich für ein Produkt oder eine Dienstleistungen eines Unternehmens interessieren, auf eine Lead Ad, werden sie gebeten, ein Kontaktformular auszufüllen. Anhand der von den Nutzern angegebenen Daten können Unternehmen dann mit diesen Nutzern in Kontakt treten. Mit Lead Ads sollen Kundendaten z. B. für Anmeldungen für einen (E-Mail-)Newsletter, Follow-Up-Anrufe oder Kosteneinschätzungen erfasst werden. Die werbenden Unternehmen können dabei die Fragen des Formulars selbst zusammenstellen, um die für sie relevanten Kundenkontaktdaten abzufragen. Die generierten Leads lassen sich anschließend herunterladen und in ein Customer Relationship Management System einbinden. Wie auch andere Anzeigenformate sollten Lead Ads über das Targeting genau kontrolliert werden. Dazu können Custom Audiences oder Lookalike Audiences genutzt werden. Lead Ads bieten nicht nur die Möglichkeit, Kundendaten für Newsletter-Abos zu sammeln, sondern können auch im Recruiting oder für Umfragen genutzt werden. Konnten Kundendaten zum Beispiel zur Newsletter-Registrierung ermittelt werden, sollten diese Kunden schnellstmöglich kontaktiert werden, da die kürzliche Anmeldung bzw. die Eingabe der Daten den Usern noch im Gedächtnis ist. Außerdem eignen sich Lead Ads gut dazu, das Interesse von Nutzern an den Produkten eines Unternehmens mit Sonderaktionen oder Rabatten zu wecken und zu steigern. Lead Ads

Lehrgang Facebook Marketing

Wo können Lead Ads eingesetzt werden?

Nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Instagram können Lead Ads eingebunden werden. Auf Facebook wird die Person durch das Tippen auf die Lead Ad zu einem Kontaktformular geleitet, auf Instagram sind die Daten der Person bereits im Formular hinterlegt, und können vom Nutzer noch angepasst werden. Abgefragt werden können zum Beispiel der Name, die Telefonnummer, die E-Mailadresse des Nutzers oder wie oft und in welcher Form er künftig Benachrichtigungen von dem Unternehmen erhalten möchte. Für eine maximale Conversionrate sollte bei der Erstellung der Formulare darauf geachtet werden, die Datenabfrage so gering wie möglich zu halten. Außerdem sollte den Interessenten mitgeteilt werden, welchen Vorteil sie durch die Angabe ihrer Daten erhalten. Lead Ads

Wie haben sich Lead Ads entwickelt?

Lead Ads gibt es schon seit Ende 2015. Durch stetige Neuerungen und Aktualisierungen wurden die anfänglichen Lead Ads um vielfältige Funktionen erweitert. So führten Lead Ads anfangs beim Antippen auf eine Landingpage außerhalb der Facebook App. Zunächst konnten Anzeigen nur in der Facebook App geschaltet und die Leadinformationen nur in der mobilen Version abgefragt werden, mittlerweile geht dies auch in der Desktopversion. Durch neue Darstellungsmöglichkeiten ergaben sich auch weitere Optionen in der Gestaltung.

Facebook Marketing Seminar

Facebook Marketing eröffnet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Bekanntheit zu steigern, neue Kunden anzusprechen und bestehende Kundenkontakte zu pflegen. Erfahren Sie mehr dazu im praxisorientierten Facebook Marketing Seminar:

Jedes Unternehmen sollte eine Schaltung von Lead Ads in Erwägung ziehen. Facebook Lead Ads bieten Unternehmen vielseitige Möglichkeiten zur Generierung von Leads und somit eine größere Fläche zur Erreichung potenzieller Kunden.

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