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Google Bewertungen generieren – die besten Tipps

Google Bewertungen nehmen einen hohen Stellenwert im Kaufverhalten von Online-Usern ein. Auch Sie haben sich vor dem Kauf eines Produktes vermutlich schon einmal über den Verkäufer informiert und dazu dessen Google Bewertungen durchgelesen. Die Bewertungen von Kunden sind ein mächtiges Werkzeug in der heutigen Geschäftswelt. Sowohl regional als auch überregional sind Bewertungen oftmals ein starker Faktor bei der Steigerung von Umsätzen und Verkäufen. Doch wie können Sie vertrauenswürdige und echte Google Bewertungen generieren? Unser Ratgeber im Folgenden zeigt Ihnen alle Tricks!

Warum sind Google Bewertungen für Unternehmen wichtig?

Google Bewertungen sind im Zuge des Empfehlungsmarketing ein maßgeblicher Faktor für Ihren Erfolg im Netz. Zum einen aufgrund des regionalen Bezuges. Mittlerweile spielt dieser auch für Nutzer eine wichtige Rolle. Potenzielle Kunden informieren sich häufig mithilfe von Suchmaschinen über regionale Anlaufstellen für Dienstleistungen und Produkte. Klar, dass die Unternehmen mit einer starken Gesamtbewertung klar im Vorteil sind. Mit den Google Bewertungen sorgen Sie also effektiv für einen stärkeren Kundenzuwachs. Im besten Fall somit auch für mehr Umsatz und mehr Gewinn.

Darüber hinaus sind die Google Bewertungen maßgeblich für Ihre Sichtbarkeit in der Suchmaschine wichtig. Google registriert es als positiv, wenn Menschen Ihr Unternehmen positiv bewerten. Vor allem bei Suchanfragen mit lokalem Bezug zeigt Google über den Dienst Google My Business Unternehmensprofile in der Nähe an. Hier stechen Sie als Unternehmen mit vorhandenen Bewertungen und einer guten Gesamtnote klar hervor. Dafür sorgen bereits die kleinen Sternchen von Google. Im Handumdrehen wird aus einem unauffälligen Suchergebnis so ein Aufmerksamkeitsmagnet.

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Die besten Tipps: So generieren Sie effektiv Google Bewertungen

Grundsätzlich ist es einfach, das eigene Unternehmen für Google My Business zu registrieren. Genau das ist die Grundlage, um überhaupt für Bewertungen durch die Kunden in Frage zu kommen. Legen Sie einen Standort für Ihr Unternehmen an und geben Sie dort alle wichtigen Daten, wie Telefonnummer, Webseite oder Öffnungszeiten, an. Nach dem Einrichten Ihres Unternehmensstandortes folgt dann die eigentliche Herausforderung: Wie lassen sich nun Google Bewertungen generieren? Genau dafür haben wir einige Tipps für Sie:

  • Qualitätsmanagement als Grundlage ansehen
  • Profil bei Google My Business optimieren
  • Bitten Sie Ihre Stammkunden um Hilfe
  • Auf die Bewertungsmöglichkeit hinweisen
  • Schaffen Sie Anreize für Bewertungen durch die Kunden
Google Bewertungen generieren

Wichtige Grundlage: Das Qualitätsmanagement

Oftmals vergessen, aber eine der wichtigsten Grundlagen, ist das Qualitätsmanagement. Warum, dürfte auf der Hand liegen. Vertreiben Sie hochwertige und zuverlässige Produkte, ist das die beste Werbung für Ihr Unternehmen. Genau das Gleiche gilt natürlich bei der Qualität Ihrer Dienstleistungen. Je besser Sie Ihre Arbeit erledigen, desto zufriedener sind die Kunden. Und desto wahrscheinlicher ist natürlich eine positive Bewertung bei Google. Sie sollten Ihren eigenen Service, Ihre Produkte oder Dienstleistungen also laufend hinterfragen, kritisch betrachten und verbessern. So legen Sie durch Ihr Qualitätsmanagement bereits den ersten Grundstein für erfreuliche Google Bewertungen.

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Optimieren Sie Ihr Profil bei Google My Business

Auch der Auftritt Ihres Unternehmens spielt für die potenziellen Kunden natürlich eine wichtige Rolle. Um möglichst präzise und ansprechend von Google gelistet zu werden, sollten Sie deshalb Ihr Profil bei Google My Business optimieren. Sie sollten so viele Unternehmensinformationen hinzufügen wie möglich. Im besten Fall teilen Sie Google alle gefragten Informationen zu Ihrem Unternehmen mit. Zusätzlich sollten Sie die Produkte in Ihrem Account sorgfältig anlegen und auf ansprechende Bilder achten. Auch das Profil bei Google My Business kann somit als einer der Grundsteine für die Google Bewertungen angesehen werden. Klar: Auch Sie würden vermutlich lieber ein Unternehmen bewerten, das einen professionellen Eindruck hinterlässt.

Google Bewertungen generieren: Stammkunden helfen oftmals gerne

Jeder fängt irgendwann einmal klein an. Wenn Sie Google Bewertungen generieren wollen, gilt das ebenfalls. Wenn Sie selbst nicht aktiv werden, werden Sie eine ganze Weile warten müssen, bis die ersten Kunden vor allem positives Feedback mitteilen. Oftmals schreiben viele Menschen dann eine Bewertung, wenn ihnen etwas negativ aufgefallen ist. Längst nicht jeder Mensch bewertet hingegen einen reibungslosen Ablauf von Einkauf oder Reklamation. Einfach deshalb, weil viele Menschen dies schlichtweg erwarten. Möchten Sie ein wenig nachhelfen, können Sie Ihre Stammkunden um Hilfe bitten. Diese sind meist hilfsbereit und erklären sich in der Regel gerne dazu bereit, Ihr Unternehmen zu bewerten. Wenig überraschend sollten Sie sich natürlich vor allem an die Stammkunden wenden, von denen Sie eine positive Bewertung erhoffen. Je nach Größe Ihres Unternehmens könnten Sie natürlich zu Beginn auch Freunde oder die Familie bitten, eine Bewertung abzugeben. Im besten Fall haben diese Ihre Waren oder Dienstleistungen dann natürlich wirklich erworben bzw. in Anspruch genommen.

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Auf die Bewertungsmöglichkeit aufmerksam machen

Natürlich ist es logisch: Je mehr Sie für die Bewertungsmöglichkeit werben, desto eher werden Sie neue Bewertungen generieren. Machen Sie also auf Ihr Goolge My Business Profil aufmerksam. Setzen Sie beispielsweise auf der Webseite einen Link zu Google, sodass Kunden direkt eine Bewertung schreiben können. Auch in Social Media Posts oder im Newsletter können Sie zum Bewerten aufrufen. Doch nicht nur online können Sie für die Bewertungsmöglichkeit werben. Offline haben Sie zum Beispiel mit Hilfe von QR-Codes in Printmedien, auf Flyern und Co. die Chance, Ihre Kunden aktiv zu einer Bewertung zu motivieren.

Keine Bewertung in Aussicht? Helfen Sie nach!

Sollten Sie keine wirklichen Fortschritte bei der Anzahl der Bewertungen erkennen, können Sie weitere Anreize schaffen. Nachhelfen können Sie zum Beispiel mit Rabatten, Gutscheinen oder Gewinnspielen. Bewerten Kunden Ihr Unternehmen, sichern sich diese die Chance auf einen Rabatt für ihren nächsten Einkauf. Oder die Kunden haben die Chance, an einem Gewinnspiel für einen Einkaufsgutschein oder Ähnlichem teilzunehmen. Hier können Sie kreativ sein. Sie sollten aber unbedingt etwas finden, dass Ihre Kunden gerne eine Bewertung über Sie verfassen lässt.

Fazit: Google Bewertungen sind von großer Bedeutung

Local SEO hat in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Das zeigt beispielsweise auch der Ausbau von Google My Business, wo es mittlerweile auch möglich ist, Beiträge zu verfassen und Leistungen zu beschreiben. Mit Hilfe von Google Bewertungen haben Sie die Chance, bei Suchanfragen mit lokalem Bezug verstärkt auf sich aufmerksam zu machen. Die Bewertungen sorgen nicht nur für eine erhöhte Sichtbarkeit, sondern betreiben für Sie meist auch „aktiv“ Kundenakquise. Überzeugen Ihre Bewertungen, wird das tendenziell viele Neukunden anziehen. Sie sollten hierfür selbst aber den Grundstein legen. Natürlich ist ein qualitativ hochwertiges Angebot erforderlich. Zudem können Sie auf die Mithilfe von Stammkunden setzen oder Ihre Kunden durch verschiedene Extras zu Bewertungen animieren.

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Google Bewertung löschen lassen für mehr Umsatz

Kunden und Internetnutzer vergeben im Internet munter positive und negative Bewertungen. Bei Google wird eine Bewertung nur selten geprüft, weshalb ungerechtfertigte Bewertungen schnell zustande kommen. Der nachhaltige Schaden für das Unternehmen ist dabei enorm. Studien haben bereits nachgewiesen, dass eine positive Online-Reputation direkt mit einem höheren Umsatz zusammenhängt. Unternehmen sollten bei negativen Google Rezessionen tätig werden, gerade wenn diese ungerechtfertigt sind. Mit der richtigen Herangehensweise lassen sich Bewertungen über die Google Richtlinien löschen.

Eine gute Netzreputation ist wichtig – Die Zahlen

Die Reputation im Netz ist von enormer Wichtigkeit für den Geschäftserfolg und das Akquisepotenzial digitaler Kanäle. Interessenten und Kunden informieren und entscheiden sich anhand von Bewertungen für oder gegen ein Unternehmen.

  • 9 von 10 Kunden orientieren sich an Bewertungen, wenn sie sich über eine Dienstleistung informieren (Splendid Research – Online-Bewertungsportal Monitor 2019).
  • 60 % aller Internetnutzer haben bereits eine Bewertung bei Google My Business abgegeben (Splendid Research – Online-Bewertungsportal Monitor 2019).
  • 15 % aller Internetnutzer meinen, dass rufschädigende Informationen über sie im Netz existieren und sie diese sofort löschen würden, wenn sie wüssten, wie es geht. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/198450/umfrage/online-reputation-der-internetnutzer-in-deutschland/)

Unternehmen sollten dahingehend die eigene Internet-Reputation überwachen und aufbauen. Ein positives Reputationsmanagement führt wahrscheinlich zu mehr Kundenanfragen, während eine negative Netzreputation das Umsatzpotenzial nachhaltig schädigen kann. So hat die Harvard Business School herausgefunden, dass jeder zusätzliche positive Bewertungsstern bei Restaurants zu einem höheren Umsatz von 5 bis 9 % führt.

Google Bewertung löschen

Wer kann Bewertungen bei Google abgeben?

Google My Business sollte gerade für Dienstleistungsunternehmen von besonderer Bedeutung sein. 92 % aller Suchanfragen in Deutschland werden über Google durchgeführt.

Die Problematik negativer Bewertungen auf Unternehmensprofilen liegt einerseits in ihrer enormen Reichweite, andererseits in der leichtfertigen Umsetzung aufgrund der technischen Umstände. Jede Person kann sich bei Google Mail anmelden und eine Bewertung abgeben. Zwar erfolgen sporadische Prüfungen der Bewertungen, aber meistens werden sie ungeprüft freigeschaltet.

Eine Überprüfung der angegeben Personendaten der Bewertung erfolgt nicht. Wer einen Internetzugang besitzt, kann sich praktisch mehrere Google-Konten anlegen und gleich mehrfach negative Bewertungen für ein Unternehmen abgeben.

Rechtliche Aspekte: Wer darf Bewertungen abgeben und wer muss sich bewerten lassen?

Die Möglichkeit zur Unternehmensbewertung ist von der Meinungsfreiheit geschützt (Art. 5 GG). Somit ist jede natürliche Person nicht nur technisch in der Lage, sondern auch rechtlich befugt, Unternehmen zu bewerten.

Ärzte, Unternehmen und Selbstständige müssen sich gleichermaßen bewerten lassen, wie der BGH in einem Grundsatzurteil entschieden hat (BGH „Spickmich“-Urteil vom 23.06.2009 – VI ZR 196/18 und Urteil vom 23.09.2014 – VI ZR 358/13). Die unternehmenseigene Netzreputation zu schützen, kann sich auf rechtlichem Weg als schwierig erweisen, da auch schlechte Bewertungen grundsätzlich von der Meinungsfreiheit geschützt sind.

Wann kann eine Bewertung gelöscht werden?

Google ist sich des Missbrauchspotenzials der Bewertungsfunktion durchaus bewusst. Das Unternehmen hat strenge Richtlinien für die Zulässigkeit einer Bewertung entworfen.
Ein internes Prüfverfahren selektiert Bewertungen nach Zulässigkeit. Das Ziel von Google ist die bestmögliche User-Erfahrung zu liefern. Das betrifft auch die Bewertung von Unternehmen. Die Richtlinien für den Bewertungsprozess zielen letztendlich darauf ab, dem Suchenden ein authentisches Bild des Unternehmens zu geben.

Verstößt eine Bewertung gegen die Richtlinien von Google, verzerrt sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Realität und beeinflusst die Wahrnehmung des Unternehmens durch die Nutzer. Ein Verstoß gegen die Richtlinien widerspricht somit dem übergeordneten Ziel der Nutzerfreundlichkeit und bietet somit die bestmögliche Angriffsfläche für eine Löschung einer negativen Bewertung. Google zeigt sich gegenüber einzelnen Beschwerden und Nutzeranfragen allerdings häufig unkooperativ und reagiert, wenn überhaupt, nur sporadisch.

Die Google Richtlinien für Bewertungen: Wann liegt ein Verstoß vor?

Die Richtlinien für zulässige Bewertungen sind umfangreich. Ein Überblick über die einzelnen Punkte macht deutlich, weshalb Bewertungen nur in einem engen Raster zulässig sind.

Werbende Inhalte sind unzulässig

Konkurrenten, Werbende oder sogenannte „Spammer“ nutzen die Bewertungsfunktion aus, um eigene Dienstleistungen und Produkte zu bewerben. Besonders bei einer Überschneidung der Zielgruppen mag ein Verweis attraktiv erscheinen.

Für Google gehören werbende Inhalte jedoch zu „verkaufsfördernden Inhalten“, welche nach den „formatspezifischen Kriterien“ für Maps-Nutzer verboten sind. Unternehmen können und sollten gegen derartige Bewertungen vorgehen.

Zahlreiche schädliche Bewertungstypen gelten als „spammige Inhalte“

Zu spammigen Inhalten gehört etwa die Behauptung unwahrer Tatsachen. Vorsätzliche Rufschädigungen verstoßen somit gegen die Richtlinien und können entfernt werden. Ebenso wie identische Bewertungen, die von unterschiedlichen Konten abgegeben wurden.

Bewertungen, ohne thematischen Zusammenhang, sind unzulässig

Die Bewertung muss sich auf eine direkte Erfahrung mit dem Unternehmen beziehen. Eine Bewertung aufgrund eines Kontaktes mit einem ähnlichen Unternehmen aus der Branche ist unzulässig.

Jedoch muss der Nutzer kein direkter Kunde gewesen sein, um bewerten zu dürfen. Auch ein kostenloses Vorgespräch zählt als zulässiger Kontakt. Der Kontakt muss aber auf wahren Erfahrungen basieren.

Ein sachlicher und freundlicher Umgang wird gefordert

Google lässt keine Bewertungen zu, die anstößige oder verletzende Formulierungen enthalten. Persönliche oder beleidigende Behauptungen über Personen oder Unternehmen sind ebenso wenig gestattet.

Interessenkonflikte werden berücksichtigt und sind zu vermeiden

Die Bewertung des eigenen Unternehmens ist offensichtlich unzulässig. Doch auch bezahlte positive oder negative Bewertungen fallen in diese Kategorie.

Ebenfalls unerwünscht sind die negativen Bewertungen eines Konkurrenten oder eines aktuellen oder ehemaligen Mitarbeiters des bewertenden Unternehmens.

Illegale Inhalte sind selbstredend unzulässig

Mit dieser Richtlinie schließt Google alle Inhalte in den Bewertungen aus, die gegen ein Gesetz verstoßen. Sowohl zivilrechtliche als auch strafrechtliche Vorschriften sind damit eingeschlossen.
Strafrechtliche Äußerungen, etwa in einem politischen Zusammenhang oder Beleidigungen, die Bewerbung illegaler Dienstleistungen oder die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken ermöglicht regelmäßig die Löschung.

Sexuelle Darstellungen sind nicht erwünscht

Sexuelle Anspielungen sind nicht zulässig.

Bewertungen mit gefälschter oder gestohlener Identität

Die Verwendung einer gefälschten Identität interpretiert Google ebenso als Identitätsdiebstahl, wie die tatsächliche Verwendung einer gestohlenen Identität. Beides sollte bei der richtigen Anregung zu einer Löschung der Bewertung führen.

Bewertungen mit personenbezogenen Daten und vertraulichen Informationen

Vorgaben des Datenschutzes oder Verschwiegenheitsverpflichtungen betreffen auch Inhalte von Google Bewertungen. Nutzer sind also angewiesen, keine personenbezogenen Daten (Art. 4 DSGVO) zu veröffentlichen, weder in Text- noch in Bildform. Auch andere vertraulichen Informationen, die im Rahmen einer Geschäftsbeziehung ausgetauscht und der vertraglichen Verschwiegenheit unterliegen, dürfen nicht veröffentlicht werden.

Welche Motivation steckt hinter einer unzulässigen negativen Google Bewertung?

Die Gründe für eine negative Bewertung sind vielfältiger Natur. Sollte es sich nicht um eine gerechtfertigte negative Google Bewertung handeln, liegen häufig persönliche oder wirtschaftliche Interessen vor.

Negative Bewertungen Motivation
  • Rufschädigende Motivation von Konkurrenten: Fühlen Wettbewerber sich bedroht, neigen sie unter Umständen zu unfairem Verhalten. Die simple Möglichkeit der Erstellung neuer Google-Profile macht diese Form der Rufschädigung besonders einfach.
  • Verärgerter Mitarbeiter: Bleibt eine Beförderung aus oder fühlt sich ein Mitarbeiter aus anderen Gründen benachteiligt, könnte er mit einer negativen Google Bewertung seiner Wut Ausdruck verleihen.
  • Toxische Interessenten oder Kunden: Oft geben Kunden oder Interessenten aus ungerechtfertigten Gründen negative Bewertungen ab, etwa weil sie nicht als Kunde aufgenommen werden konnten. Die Zulässigkeit der Bewertung hängt dabei von dem Wahrheitsgehalt des Inhaltes ab.
  • Spammer und Trolls: In den letzten Jahren hat sich im Internet eine „Spam- & Troll-Kultur“ etabliert. Internetnutzer geben aus nichtigen Gründen negative Bewertungen ab, etwa weil sie gelangweilt oder generell unzufrieden sind.
  • Hacker und Cyber-Kriminelle: Kriminelle im Internet nutzen jede Form der Möglichkeit zur Veröffentlichung von Inhalten, um Nutzer auf dubiose Internetseiten zu lotsen. Auch die Google-Bewertungsfunktion birgt hierzu Potenzial.

Vier Beispiele: Was ist zulässig und was nicht?

Die Vorstellungen über Zulässigkeit und Unzulässigkeit können weit auseinandergehen. Vor allem, da die Google Richtlinien Interpretationsspielraum lassen. Mit den folgenden Beispielen wird die Einordnung häufiger Bewertungstypen erleichtert.

 

SachverhaltBewertungsinhaltRichtlinieZulässige Variante
Ein Rechtsanwalt verschickt im Auftrag seiner Mandanten Abmahnungen. Die Gegner reagieren erbost, indem sie bei Google bewerten.„Dieser Anwalt ist ein Betrüger und arbeitet mit einer Betrugsmasche. Ich werde nichts bezahlen!“Es liegt ein Verstoß aufgrund „illegaler Inhalte“ vor. Die Bewertung ist beleidigend und verleumdend.„Ich habe von diesem Anwalt eine Abmahnung aufgrund eines geringfügigen Verstoßes auf meiner Webseite erhalten.“
Ein Interessent bewertet negativ, weil er mit einem ähnlichen Unternehmen eine schlechte Erfahrung gemacht hat.„Was dieses Unternehmen anbietet, funktioniert nicht und sollte verboten werden“.Es liegt ein Verstoß vor, da nach Google kein „thematischer Zusammenhang“ vorliegt.Für diesen Sachverhalt gibt es keine zulässige Alternative. Der User kann unter keinen Umständen zulässig bewerten.
Der Patient einer Arztpraxis ist von der Leistung beeindruckt und möchte nebenbei der Arzthelferin vom Empfang ein unangemessenes Kompliment machen.„Der Arzt ist ein echter Experte. Vor allem die heiße Blondine vom Empfang, Sandra Müller, hat mir den Tag versüßt“.Die Bewertung verstößt gegen die Vorschriften gegen „sexuelle Darstellungen“ und gegen die Verwendung „personenbezogener Daten“.„Der Arzt ist ein echter Experte und der Empfang war sehr freundlich“.
Ein Interessent nimmt ein kostenloses Vorgespräch in Anspruch und bewertet im Anschluss negativ.„Das kostenlose Vorgespräch, dass über die Webseite beworben wurde, hat mir keinen fachlichen Mehrwert geliefert und war für mich Zeitverschwendung“.Die Bewertung ist zulässig.

Ob eine Google Bewertung zulässig ist, hängt also von drei Umständen ab.

  • Sachverhalt: Wie ist die Beziehung zwischen dem Nutzer und dem Unternehmen? Es muss einen tatsächlichen Kontakt im geschäftlichen Zusammenhang gegeben haben.
  • Konto: Wurde von einem Nutzerkonto mit echten Namen einer tatsächlichen Person bewertet? Falls nein, ist die Bewertung immer unzulässig.
  • Art der Inhalte: Auch wenn das Konto authentisch und der Sachverhalt real ist, kann eine Bewertung immer noch unzulässig sein, wenn sie inhaltlich gegen Googles Richtlinien verstößt.
    Sollten Unternehmen eine negative Bewertung bei Google erhalten, sollten diese drei Punkte geprüft werden. Sollte bereits einer der drei Punkte von den erforderlichen Vorgaben abweichen, ist eine Löschung möglich.

Wie kann man eine negative Google Bewertung löschen lassen?

Um eine Google Bewertung zu löschen, stehen generell drei Optionen offen.

  1. Interne Meldung über das GMB-Profil – Geringe Erfolgschancen
  2. Externe Meldung über Google Maps – Geringe Erfolgschancen
  3. Beauftragung eines spezialisierten Dienstleisters – Hohe Erfolgschancen

Interne Mitarbeiter können die negative Bewertung über das GMB-Profil melden. Allerdings sind die Erfolgschancen aufgrund der sporadischen Kooperation von US-Internetriesen wie Google und Amazon in dieser Hinsicht gering. Dasselbe gilt für die externe Meldung über Google Maps. Google verfügt über keinen aktiven Kundenservice, der sich mit dieser Thematik beschäftigt. Dementsprechend selten erhalten Nutzer überhaupt eine Rückmeldung oder können eine Löschung erwirken.

Hohe Erfolgschancen nur mit spezialisiertem Dienstleister

Mit der Beauftragung eines spezialisierten Dienstleisters steigen die Erfolgschancen auf die Anregung des internen Prüfverfahrens und der erfolgreichen Löschung. Die Dienstleister fordert Google auf, ein durch die Rechtsprechung etabliertes Prüfverfahren einzuleiten. Sofern die Nutzererfahrung durch die negative Bewertung beeinträchtigt wird, kann eine Löschung erwirkt werden. Professionelle Dienstleister bieten eine Vergütung auf Erfolgsbasis an, sodass Unternehmen kein Kostenrisiko tragen.

Eigeninitiative führt meistens zu einem Misserfolg

Unter keinen Umständen sollten Unternehmen auf negative Bewertungen, die im Verdacht stehen unzulässig zu sein, mit einem Kommentar oder anderweitig reagieren. Diese Reaktion wertet Google als Anerkennung des Sachverhaltes, wodurch die Aussicht auf eine erfolgreiche Löschung schwindet.

Dasselbe gilt für den eigenhändigen Versuch der Löschung über die Meldefunktionen. Aufgrund des regen Missbrauchs der Meldefunktion, selbst bei gerechtfertigten negativen Bewertungen, werden diese meistens ignoriert.

Wie Sie einen Dienstleister korrekt beauftragen

Spezialisierte Agenturen kennen den internen Prüfungsprozess bei Google genau. Sie wissen daher, wie die Kontaktaufnahme zu erfolgen hat, um das Prüfverfahren zu triggern und eine erfolgreiche Löschung einzuleiten.

  1. Dokumentation der Bewertung
    Die negative Bewertung sollte in Form eines Screenshots oder durch einen abgespeicherten Link dokumentiert werden.
  2. Detaillierte Beschreibung des Sachverhalts
    Umso detaillierter der Sachverhalt beschrieben wird, umso besser sind die Erfolgsaussichten gegenüber Google. Besonders, wenn eine wahrhaftige Geschäftsbeziehung zum bewertenden Nutzer bestanden hat.
  3. Kontaktaufnahme mit einem spezialisierten Dienstleister
    Der Prozess ist komplex. Gute spezialisierte Dienstleister agieren auf Erfolgsbasis, sodass Kosten erst entstehen, wenn die Bewertung negativ entfernt wurde.

Fazit - Unternehmen sollten Online-Reputation aktiv schützen

Unternehmen sollten schlechte Bewertungen bei Google löschen lassen. Je besser die Netzreputation ist, umso höher ist das Umsatzpotenzial. Jeder positive Stern bei einem Dienstleistungsunternehmen kann den Umsatz zwischen 5 % – 9 % erhöhen.

Die Löschung ist meistens dann erfolgreich, wenn ein spezialisierter Dienstleister beauftragt wird, der auf Erfolgsbasis vergütet wird. Eine eigenständige Löschung ist häufig nicht erfolgreich, da Google nur selten auf Nutzeranfragen reagiert oder antwortet.