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Marketing muss nicht immer schön sein!

Das Marketing auch ohne Hochglanz und High-End-Grafiken funktioniert zeigt folgendes Beispiel:

Beispiel für außergewöhnliches Online-Marketing

Auf der Seite www.lingscars.com vermittelt die Unternehmerin Ling Valentine online Leasingverträge an unsere englischen Nachbarn. Der erste Eindruck lässt auf eine seit Langem nicht mehr aufgefrischte Seite aus den neunziger Jahren schließen. Das durch Werbeagenturen verwöhnte Marketer-Auge verleitet schnell zu dem Schluss, dass der Jahresumsatz dieses Unternehmens sich nur knapp unter dem Monatsgehalt eines Grundschullehrers befindet. Tatsächlich betrug der Wert der im Jahr 2008 geleasten Autos nach eigenen Angaben 35 Millionen Pfund, was über Kommissionen zu einem runden Umsatz von 500.000 Pfund führt.

Diesen beachtlichen Wert erreicht die Unternehmerin durch das Befolgen der elementarsten aller Marketingregeln: Orientiere dich am Kunden! Sie bietet ein auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtetes Angebot gepaart mit einem umfassenden und schnellen Service. Die (hoffentlich echten) Kundentestimonials sprechen Bände. Dabei nutzt sie konsequent die Möglichkeiten von SEO und platziert sich für relevante Suchbegriffe im wichtigen oberen Drittel der ersten Google-Suchergebnisseite. Der ungewöhnliche Internetauftritt und die ausgefallen Offline-Kommunikationsmaßnahmen (z.B. ein chinesischer Transporter für Nuklearraketen als Werbebande) fördern zusätzlich die Markenbekanntheit. Im Vereinigten Königreich besitzt Ling Valentine bereits Kultstatus und erfährt eine große Aufmerksamkeit in den Medien. Wir sind ebenfalls gespannt, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt und bleiben am Ball.

Call-to-action-Phrasen wirkungsvoll gestalten

Eine Online-Marketing-Kampagne sollte in der Regel eine so genannte Call to action-Phrase beinhalten, also eine Aufforderung an den Besucher, etwas zu tun. Das kann z.B. ein Kauf sein, ein Download, eine Anmeldung oder eine sonstige Handlung, die als Ziel der Kampagne definiert wird.

Was gute und erfolgreiche Call-to-action-Phrasen ausmacht, wurde in verschiedenen Studien identifiziert sowie von Anwendern für die Jahre zusammengetragen.

Erfolgreiche CTA-Elemente

  • verwenden die Sprache des Besuchers
  • bieten einen starken Anreiz
  • machen klar, was genau der Besucher tun soll
  • erzeugen schnelle Handlungen durch künstliche Verknappung
  • sind auffällig platziert, nicht versteckt
  • sind sowohl als Bild als auch als Text enthalten, für alle Fälle
  • vermitteln schnell und prägnant die gewünschte Aktion

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(Call to action-Phrase in action :-))

Online-Werbung stärker als das Fernsehen?!

Laut einer aktuellen Studie überholten im ersten Halbjahr 2009 in Großbritannien die Ausgaben für Online-Werbung jene für TV-Werbung. Damit ist das Internet mit einem Marktanteil von 23,5 Prozent der Werbekanal in den am meisten investiert wurde.

Obwohl das Werbevolumen insgesamt um 16, 6 Prozent gesunken ist, steigen die Ausgaben im Bereich der Internet-Werbung um 4,6 Prozent. Dabei macht die Suchmaschinenwerbung einen Anteil von 60 Prozent aus und ist somit der größte Teil der Online-Werbung. Jedoch wuchs der Markt mit Classifieds (Online-Kleinanzeigen) um 10,6 Prozent noch stärker als der Suchmaschinenmarkt.

Ganz anders in den USA - hier haben die Ausgaben für Classifieds einen Rückgang um 4 Prozent zu verzeichnen und sind damit in den USA die größten Verlierer. Jedoch hat auch in den USA hat die Schmaschinenwerbung mit 47 Prozent den großten Marktanteil an der Internet-Werbung und wuchs sogar um 3 Prozent.

Quelle: OnetoOne

Internetwerbung unter den Top 3

Die Investitionen in Online-Werbung wachsten 2009 wie prognostiziert um 10%. Das teilt der Online-Vermarkterkreis (OVK) passend zur dmexco mit. Das gesamte Budget wird dieses Jahr erstmals die Marke von 4 Milliarden Euro überschreiten.

Damit befindet sich Internetwerbung erstmals unter den Top 3 der Werbemedien. Während die klassischen Medien TV (36,7% am gesamtem Bruttowerbeaufkommen) und Zeitung (21,9%) noch immer die Spitzenreiter sind, löst das Internet mit 16,6% die Publikumszeitschriften (14,1%) auf Platz 3 ab. Damit wird erstmals mehr als dreimal soviel Geld in Online-Werbung wie in Radiowerbung investiert. Experten gehen davon aus, dass Online auch das Potenzial hat, die Investitionen in Zeitungen zu überholen.

Quelle: OVK Online-Report 2009/II, Horizont

 

Wird Online-Werbung die Publikumszeitschriften 2009 überholen?

Trotz der Wirtschaftskrise wachsen die Werbespendings laut dem Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bereich der Online- Webung stetig weiter. In diesem Jahr wird ein Wachstum von 10 Prozent erwartet. Im letzten Jahr betrug das Wachstum noch 25 Prozent. Wenn sich der Onlinewerbemarkt nach den Prognosen so weiter entwickelt, wird ein Gleichstand mit den Publikumszeitschriften wahrscheinlich und sogar ein höherer Anteil an Online-Werbung als in Publikumszeitschriften möglich.

Quelle: Horizont 10/ 05.03.2009

Paradigmenwechsel im Marketing – Immer stärkere Bedeutung des Internets

Die Weiterentwicklung und Durchsetzung von Online-Werbe- bzw. Informationsangeboten sollen doch sehr viel schneller erfolgen als die meisten Experten momentan voraussagen. Laut der aktuellen Trendstudie "Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018" von Lothar Rolke und Johanna Höhn der FH Mainz werden bis zum Jahr 2018 Tageszeitungen 30 Prozent ihrer Leser verlieren, und die Werbeeinnahmen des Internets wird die der Printmedien übersteigen.

Das Internet als kombinierter Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsführer setzt sich relativ schnell in den Generationen bis 60 Jahre durch. Rolke, Professor der Betriebswirtschaftslehre und Unternehmenskommunikation, war sehr über die Selbstverständlichkeit erstaunt, mit der die jüngere Generation Online-Angebote nutzt, aber auch über die Geschwindigkeit, mit der die 35- bis 50-Jährigen gelernt haben, die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zu gebrauchen.

Internet als gute Informationsquelle

In der Kampagnenplanung werde so das Internet zum Leitmedium aufsteigen. Vor allem gilt das neue Medium mittlerweile als gute Informationsquelle und erfährt eine hohe Akzeptanz: Um sich ganz allgemein zu informieren, nutzen die insgesamt 600 Befragten im Durchschnitt die Online-Angebote dreimal so häufig wie Fernsehen, Tages- und Publikumsmedien zusammen. Zudem fühlen sich alle Altersgruppen durch das Internet gut informiert.

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Internet-Werbemarkt 2008 mit starkem Plus gestartet

Der deutsche Markt für Online-Werbung legt erneut stark zu. Ob Banner am Bildschirmrand, Pop-Ups, gesponserte Webseiten oder kurze Filme - die Nachfrage nach grafischer Internetwerbung wächst derzeit sprunghaft. Im ersten Quartal 2008 stiegen die Umsätze auf 305 Millionen Euro - ein Zuwachs von 75 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Damals lag das Marktvolumen bei 174 Millionen Euro.

Am meisten investiert die Telekommunikations- und Internetbranche selbst in Online-Werbung. Sie gab im ersten Quartal 2008 rund 77 Millionen Euro aus, gefolgt von Handels- und Versandhäusern mit entsprechenden Ausgaben in Höhe von 65 Millionen Euro. Medien und Entertainment-Anbieter (34 Millionen Euro), Banken und Finanzdienstleister (27 Millionen Euro) sowie die Touristik- und Gastronomie-Branche (26 Millionen Euro) vervollständigen die Top 5.

Bereits im Gesamtjahr 2007 hatte der deutsche Markt für klassische Online-Werbung eine neue Rekordmarke erreicht. Die Umsätze beliefen sich auf 976 Millionen Euro - ein Plus von 103 Prozent im Vergleich zu 2006.