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Cross Marketing – Präsent auf „allen“ Kanälen

Cross Marketing – Präsent auf „allen“ Kanälen
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Wer sich ein wenig mit der Geschichte des klassischen Marketings befasst, erkennt schnell, dass das so genannte Cross Marketing hier schon eine Rolle spielte, noch bevor es diese Bezeichnung überhaupt gab.

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Form der Werbung, die über mehrere Kanäle gesendet wird und sich im Idealfall sogar ergänzt. Immer im Fokus: die Vermarktung eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung.

Während es vor Jahrzehnten noch Radiowerbung und Zeitungsanzeigen waren, die im Zentrum des Cross Marketing standen, werden heutzutage selbstverständlich verstärkt Online-Kanäle genutzt, um den Kunden zu erreichen. Vor allem auch die Tatsache, dass viele Verbraucher einen Großteil des Tages unterwegs UND online verbringen, hat zu einer kleinen Revolution des Cross Marketings beigetragen. Wer seine potenziellen Kunden heute auf moderne Weise erreichen möchte, setzt auf eine ideale Kombination, ein individuelles „Crossing“ und selbstverständlich die passenden Produkte.

Cross Marketing in seiner ursprünglichen Form

Schon Mitte der 20er Jahre erkannte man, wie effektiv es sein kann, seine Kunden in gleich mehreren Alltagsbereichen „abzuholen“. Als dann im Laufe der 1940er Jahre in den USA zudem der Fernseher in Privathaushalten immer präsenter wurde, veränderte sich auch das Cross Marketing. Unternehmen hatten nun immerhin die Möglichkeit, nicht nur über Zeitung und Radio, sondern auch über die bewegten Bilder ihre Kunden zu erreichen.

Ein Blick auf die Entwicklung in Deutschland zeigt jedoch, dass ein intensiveres Cross Marketing hier erst vergleichsweise spät, vor allem in den 1990er Jahren, eine große Rolle spielte. Doch auch schon vorher hatten einige Unternehmen entdeckt, wie effektiv es sein kann, ein Produkt oder eine Dienstleistung sowohl über Radio als auch über Zeitungsanzeigen anzupreisen.

Der Beginn des Internet-Zeitalters hob dann jedoch auch das Cross Marketing noch einmal auf eine vollkommen neue Stufe und eröffnete neue Möglichkeiten. Newsletter, Bannerwerbung, Mails und Co., all diese Faktoren sorgten schlussendlich nach und nach dafür, dass der Kunde auf einmal noch besser erreicht werden konnte.

Cross Marketing: Wie funktioniert es?

Effektives Cross Marketing zu betreiben bedeutet jedoch nicht, sein Produkt lediglich über verschiedene Kanäle zu bewerben und damit eine vergleichsweise große Zielgruppe zu erreichen. Wer hier effektiv arbeiten möchte, legt seinen Fokus unter anderem auf einen hohen Authentizitätsfaktor.

Das bedeutet, dass die verschiedenen Werbebotschaften sich nicht nur gegenseitig ergänzen sollten, sondern auch einen gewissen Wiedererkennungswert liefern müssen. Gleichzeitig ist es natürlich auch wichtig, dass die Art der Übermittlung zur Marke passt. Kurz: Cross Marketing ist vor allem dann effektiv, wenn das betreffenden Unternehmen seiner Markenphilosophie treu bleibt.

Und genau hierin liegt auch das Geheimnis, wenn es um die Wahl der passenden Kanäle geht. Die Wege des Cross Marketings sollten hierbei immer an die Zielgruppe und deren Nutzungsgewohnheiten angepasst werden. Während jüngere Verbraucher heutzutage in der Regel wunderbar via Facebook und Co. oder über Außenwerbung, zum Beispiel bei Festivals und ähnlichen Events, erreicht werden können, so sind es vor allem ältere Kunden, die sich eher durch Zeitungs- und Radiowerbung angesprochen fühlen.

Cross Marketing

Cross Marketing als „Puzzle“

Als eine der „goldenen Regeln“ im Cross Marketing gilt zudem, dass die verschiedenen Werbebotschaften, auf welchem Weg sie auch immer kommuniziert werden, zueinander passen. Einheitliche Aussagen sind hierbei ebenso wichtig wie ein wiedererkennbarer Stil. Egal, ob locker, sachlich oder besonders auffällig: der Stil, der vom Verbraucher mit der Marke verbunden wird, sollte auf jedem genutzten Kanal auch beibehalten werden.

Dies gilt selbstverständlich auch für den Einsatz von Bildern bzw. Logos. Denn: Werbebotschaften, zum Beispiel auf Plakaten, werden oft nur beiläufig wahrgenommen. Daher sollte auf den ersten Blick ersichtlich sein, um welches Produkt es sich jeweils handelt.

Viele Unternehmen setzen mittlerweile jedoch bei Weitem nicht mehr auf den ausschließlichen Wiedererkennungseffekt der Marke, sondern gehen noch einen Schritt weiter, indem sie die verschiedenen Akteure des Cross Marketing noch weiter miteinander verbinden. Ein Detail, welches hierbei eine besonders wichtige Rolle spielt, ist der QR Code. Dieser kann auf ein Online-Gewinnspiel oder eine Umfrage hinweisen und den Verbraucher so noch weiter „beschäftigen“. Der Effekt: der potenzielle Kunde profitiert von einer aktiven Teilnahme und integriert die Marke so ganz nebenbei in seinen weiteren Alltag.

Generell handelt es sich, gerade bei besagten Gewinnspielen, um ein Mittel des Cross Marketing, welches sich einer extremen Beliebtheit erfreut. Egal, ob auf Verpackungen, im Fernsehen oder auf Flyern: wer bereits Fan eines Produktes ist, lässt sich die Gelegenheit auf einen kleinen (oder großen) Gewinn oft nicht entgehen.

Ein weiteres, seit längerer Zeit genutztes, Beispiel: der Verweis auf die eigenen Webseite im Rahmen einer Radiowerbung: „Besuchen Sie uns auch unter www. … .de!“.

Die Vorteile des Cross Marketings in der Übersicht

Sowohl kleine als auch große Unternehmen haben das Cross Marketing mittlerweile in ihre Werbemaßnahmen integriert. Besonders bezeichnend ist es in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es DAS klassische Cross Marketing nicht gibt. Je nach Unternehmen und Philosophie lohnt es sich hierbei, auf andere Kanäle und Vorgehensweisen zu setzen, um letzten Endes auch authentisch zu bleiben.

Wer es dann geschafft hat, sich für die richtigen Kanäle, Botschaften und einen regelmäßigen Turnus zu entscheiden, profitiert in der Regel von:

  • einer besseren Erreichbarkeit seiner potenziellen Kunden
  • einer gesteigerten Interaktion (zum Beispiel im Zusammenhang mit Gewinnspielen)
  • einem höheren Bekanntheitsgrad seiner Marke
  • der Möglichkeit, Werbeaktionen noch besser einzusetzen und seine Kunden in verschiedenen Bereichen des Alltags zu erreichen.

Wo es früher noch nötig war, Werbung vergleichsweise punktuell einzusetzen, bietet Cross Marketing die Möglichkeit, noch tiefer, aber immer noch keineswegs aufdringlich in den Alltag der Kunden Einzug zu halten. So hört der Verbraucher zum Beispiel morgens beim Kaffeetrinken einen Werbespot über das Radio und sieht während der Busfahrt zur Arbeit auf dem Smartphone das entsprechende Werbebanner.

Um all diese Vorteile für sich nutzen zu können, ist es jedoch nach wie vor wichtig, den Nutzen den Kunden in den Fokus zu rücken. Nur so ist sichergestellt, dass Cross Marketing nicht als „Störenfried im Alltag“, sondern als echte, nützliche Informationsquelle angesehen wird.

Unternehmensübergreifendes Cross Marketing

Beim unternehmensübergreifenden Cross Marketing handelt es sich um eine Besonderheit, die unter anderem natürlich voraussetzt, dass es sich bei den entsprechenden Akteuren nicht um konkurrierende Unternehmen handelt. Dennoch sollten sich die entsprechenden Zielgruppen ähneln, im Idealfall sogar überschneiden.

Das Ziel: das Erreichen einer noch größeren Gruppe potenzieller Kunden. Die jeweiligen Kampagnen charakterisieren sich dann unter anderem oft durch spezielle „Packages“, die die Produkte beider Unternehmen beinhalten und sowohl über Marke A als auch über Marke B beworben werden.

Besonders für kleine, noch unbekannte Unternehmen handelt es sich beim unternehmensübergreifenden Cross Marketing oft um eine wunderbare Chance, beispielsweise mit der Hilfe eines „Branchenriesen“, der ohnehin oft viel Vertrauen genießt, einen noch besseren Zugang zur Öffentlichkeit zu erhalten.

Bannerwerbung – ein wichtiges Werbemittel im Netz!

Bannerwerbung – ein wichtiges Werbemittel im Netz!
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Bannerwerbung ist im World Wide Web allgegenwärtig. Wann waren sie zuletzt auf einer Webseite, auf der kein Werbebanner zu finden war? Nicht jedes Banner erfüllt allerdings seinen Zweck. Die Grundzüge der Bannerwerbung und wie man sie effektiv einsetzt, erfahren Sie im Folgenden.

Bannerwerbung im Netz – das steckt dahinter:

Das Wort Bannerwerbung erklärt sich selbst: Es handelt sich dabei um Werbung auf einem Banner. Natürlich funktioniert dieses Prinzip auch für die Schaltung von digitalen Werbeanzeigen im Internet. Mit der Bannerwerbung im Netz können Sie so zum Beispiel spezielle Angebote auf Ihrer Webseite präsentieren oder Ihre eigene Webseite auf anderen Internetseiten bewerben.

Prof. Dr. Michael Bernecker„Die Bannerwerbung gehört zu den ältesten Werbeformen des Internets. Ihre Attraktivität für Unternehmen ist seither ungebrochen, da sich mit gut konzipierten Display-Kampagnen effizient Kunden erreichen lassen. Besonders auf der eigenen Webseite sollte man daher nicht auf Werbebanner verzichten.“  Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

Die möglichen Werbebanner lassen sich dabei in verschiedene Varianten unterteilen. Es gibt statisch dargestellte und dynamische Bannerwerbung im Internet. Bei den statischen Bannern handelt es sich um einfache Grafiken, oft gepaart mit einem kurzen Text. Bei den dynamischen Bannern sind dagegen auch bewegte Bilder, zum Beispiel als Video oder Animation, zu sehen. In der Regel beinhalten die gezeigten Banner einen Button der zu einem Klick aufruft. Diese Art der Aufforderung nennt sich „Call to Action“. Die Positionierung dieser digitalen Anzeigen variiert, oftmals werden sie aber am Rand der jeweiligen Webseite oder im Textverlauf dargestellt. Die Bannerwerbung im Internet hat also folgende Merkmale:

  • sie sind statisch oder dynamisch.
  • sie enthält eine Klick-Aufforderung.
  • sie befindet sich oft am Rand einer Webseite.

Da die Werbebanner auf dem Display des Users erscheinen, gehören sie zu dem Spektrum des sogenannten Display Advertising:

Bannerwerbung verfolgt ein simples Ziel!

Werbung, also auch Bannerwerbung im Internet, hat natürlich den Zweck, die größtmögliche Aufmerksamkeit bei der gewünschten Zielgruppe zu erregen. Auf diese Weise können Sie nicht nur neue Kunden gewinnen, Sie können so auch Ihre Marke auf dem Markt positionieren. Erfolgreiche Unternehmen nutzen diese Möglichkeit darüber hinaus dafür, das Image der Firma zu stärken oder zum Beispiel, um für begrenzte Rabatte und andere Sonderaktionen zu werben. Wie bereits erwähnt, enthalten die digitalen Werbebanner meistens eine Aufforderung zum Klicken. Dabei handelt es sich beispielsweise um das Abonnieren eines Newsletters oder den Besuch des jeweiligen Online-Shops. Das Hauptziel von Bannerwerbung ist daher eine Interaktion mit der möglichen Kundschaft.

Für Bannerwerbung gibt es verschiedene Abrechnungsmöglichkeiten

Die Monetarisierung spielt selbstverständlich eine sehr große Rolle, wenn es um das Schalten von Bannerwerbung geht. Aber Vorsicht, nicht der Werbetreibende verdient, sondern derjenige, der das Banner auf seiner Webseite einbaut. Doch wie lässt sich mit einer solchen Anzeige im Internet genau Geld verdienen? Die gängigsten Abrechnungsmethoden für das Schalten von Bannerwerbung sind die folgenden:

  • Tausend-Kontakt-Preis(TKP)
  • Cost per Click(CPC)
  • Cost per Lead(CPL)

Online Marketing Manager

 

In den meisten Fällen im Online-Marketing funktioniert das mit dem sogenannten Tausend-Kontakt-Preis (TKP). Dabei handelt es um eine mathematische Formel zur Berechnung des Preises für ein Werbebanner, welches 1000-mal angezeigt wird. Jedoch handelt es sich dabei um eine eher ungenaue Methode, da der tatsächliche Nutzen des Banners nicht zur Geltung kommt. Deutlich effizienter für den Werbetreibenden sind dagegen andere Abrechnungsmodelle, wie zum Beispiel Cost per Click (CPC) oder Cost pro Lead (CPL). Letzteres greift nur, wenn der potenzielle Kunde auch wirklich aufgrund des Banners die gewünschte Aktion auf der eigenen Webseite durchführt.

Bannerwerbung – gibt es auch Nachteile?

Leider kann Bannerwerbung auch Nachteile haben. Aufgrund der hohen Präsenz solcher Werbeanzeigen im Internet fühlen sich einige User von Bannerwerbung genervt oder gar belästigt. Dem können Sie allerdings mit besonders effizienten, also zielgruppengerechten Werbebannern leicht entgegenwirken. Eine hohe Auffälligkeit der Anzeige steigert die Aufmerksamkeit der Internetuser ebenfalls deutlich. Das heißt, ein dynamisches Banner erweckt natürlich mehr Aufmerksamkeit, als ein statisches Werbebanner.

Der Einsatz von Ad-Blockern ist ebenfalls ein Nachteil für Bannerwerbung, denn er verhindert häufig, dass die Werbeanzeigen überhaupt auf dem Display der User erscheinen.

Bannerwerbung – der Unterschied zu Pop-ups:

Die beiden Online-Werbemittel Bannerwerbung und Pop-up weisen auf den ersten Blick viele Gemeinsamkeiten auf. Für Laien handelt es sich dabei – einfach ausgedrückt – um Werbeanzeigen. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Arten, im Netz zu werben. Ein Werbebanner ist konstant auf dem Display der User eingeblendet, wohingegen das Pop-up beim Besuch der Webseite in einem separaten Browserfenster erscheint. Nicht selten überlagert das neue Fenster dabei die eigentliche Webseite komplett. Das ist auch der Grund dafür, warum die sogenannten Pop-ups die User noch mehr stören, als die Schaltung von Bannerwerbung.

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Bannerwerbung im Internet – das Fazit:

Mit der Schaltung von Bannerwerbung lässt sich bei der gewünschten Zielgruppe Aufmerksamkeit erzielen. Ein Werbebanner, welches auf dem Display der User erscheint, ist die digitale Version des klassischen Banners. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Varianten dieses Werbemittels, die statischen und die dynamischen Werbebanner. Mit beiden Methoden können Sie nicht nur Neukunden generieren, Sie können auch Ihre Position auf dem Markt festigen. Es gibt im sogenannten Display-Marketing verschiedene Abrechnungsmodelle. Auch Nachteile existieren, so zum Beispiel eine Abneigung der Nutzer gegenüber solcher Werbebanner oder Ad-Blocker, die Bannerwerbung unterdrücken. Beim sparsamen Einsatz und einer zielgruppenorientierten Gestaltung der Bannerwerbung können aber meist große Erfolge erzielt werden.

Online Werbung wirkt – Was Sie als Unternehmen wissen sollten!

Online Werbung wirkt – Was Sie als Unternehmen wissen sollten!
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Wie in nahezu allen Bereichen der Ökonomie haben das World Wide Web und die Internet-Technologie die Unternehmenskommunikation in den letzten Jahren stark verändert. Diese Veränderungen zeigen sich besonders deutlich in der Vielzahl neuer potentiellen Instrumente und Maßnahmen, die sich einem Unternehmen für die Kontaktaufnahme mit der Zielgruppe bieten. Neben der gestiegenen Anzahl von möglichen Kommunikationskanälen sind es aber insbesondere die neuen Gestaltungsmöglichkeiten und Wirkungsweisen dieser neuen Medien, die es erforderlich machen, sich intensiver mit Online Werbung auseinander zu setzen. Zudem drängen sich folgende Fragen auf: Werden diese neuen Werbemöglichkeiten die klassischen Werbeformen ersetzen? Und müssen die bestehenden Kommunikationskonzepte grundlegend erneuert werden? In vielen Branchen ist zumindest deutlich zu verzeichnen, dass sich die Werbebudgets zugunsten der Online-Formen verschieben.

Online Werbung – Definition

Online Werbung bildet die Schnittmenge aus klassischer Werbung und Online-Marketing. Einerseits geht es um die Beeinflussung von Meinungen und verhaltensrelevanter Einstellungen. Andererseits ist die Technologie des Mediums zwar prägend, lässt aber jene Teile der Marketingüberlegungen außen vor, die sich z.B. mit der Distribution, der Bezahlung oder der Produktgestaltung befassen.

Online Werbung umschreibt die zielgerichtete Kommunikation und damit Beeinflussung der Zielgruppe über Kommunikationsmedien des Internets.“

Das Online Marketing bildet also den übergeordneten Kontext:

„Online Marketing umfasst die gezielten Aktivitäten sowie Prozesse aller Unternehmensbereiche, die, mithilfe von Onlinemedien, Leistungen entwickeln, kommunizieren und realisieren, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu erreichen.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker

Im direkten Vergleich zu klassischen Werbeträgern, wie Print, TV oder Radio, ermöglicht das Internet ein hohes Maß an Interaktion und Flexibilität bei relativ niedrigen Kosten.

Instrumente der Online Werbung

Mit Beginn des Internets bzw. dessen kommerzieller Nutzung hat sich die eigene Webseite bzw. Homepage als ein zentrales Werbeinstrument etabliert. Dieses – ursprünglich als digitale Visitenkarte charakterisierte – Instrument hat sich auch im Zuge der technologischen digitalen Weiterentwicklung stark gewandelt. Leistungskatalog, Blogs, Kundenforen, Videoclips oder Shop-Systeme sind inhaltlich nur einige Elemente, die neben neuesten gestalterischen Gesichtspunkten, wie z.B. 360° View, umgesetzt werden können. Sehr eng damit zusammen hängt die E-Mail-Kommunikation, die als digitale Variante der Direkt-Kommunikation im klassischen Sinne betrachtet werden kann. Wird gezielt eine Einzelperson angesprochen, handelt es sich um eine one-to-one-Kommunikation. Sind viele Personen als Adressaten involviert, handelt es sich um eine one-to-many-Kommunikation. Diese kann als Spam eingestuft und von der Zielgruppe negativ empfunden werden. Hier sind die Einhaltung wettbewerbsrechtlicher Rahmenbedingungen von hoher Bedeutung. Eine Variante ist der Newsletter, die in der analogen Welt eher mit einer Kundenzeitschrift zu vergleichen ist, aber wegen des erheblich geringeren Aufwands in regelmäßigeren Abständen stärker zum Einsatz kommen kann.

Instrumente der Online Werbung

Die weiteren Instrumente der Online Werbung lassen sich aufteilen in Display Advertising und Instrumente des Performance Marketing. Display Advertising wird auch als die klassische Online Werbung bezeichnet und umfasst vorrangig grafische Elemente, wie Banner und Buttons oder werbliche Text- und Bildinhalte. Hier drängt sich ein Vergleich zu Anzeigen im klassischen Print-Bereich auf, verfügt jedoch wegen der technischen Möglichkeiten (bewegte Bilder, Ton, Animation etc.) über erheblich erweiterte Gestaltungsspielräume. Ein Beispiel sind sogenannte Layer Ads, welche den eigentlichen Inhalt einer Seite im Browser komplett überlagern und sich nach kurzer Zeit selbst wieder schließen. Zur Erfolgsmessung bietet sich hier typischerweise die Klickrate an, was eine erhebliche Erleichterung gegenüber klassischer Werbung darstellt. Sehr zu beachten sind dabei die sogenannten Targeting-Möglichkeiten, also die Individualisierung der Werbung. Zu den wichtigsten Zielgruppenausrichtungen gehören

  • Geo Targeting: Inhaltliche Selektierung nach dem Ort des Internetzugriffs
  • Time Targeting: Zeitbezogene Schaltung bestimmter Banner oder Inhalte
  • Contextual Targeting: Selektion nach Schlüsselwörtern in der Eingabe der Nutzer
  • Demographic Targeting: Mittels ausgewerteter und registrierter Userprofile
  • Behavioral Targeting: Differenzierung nach dem individuellen Nutzerverhalten im Internet

Zu beachten ist dabei, dass für ein erfolgreiches Targeting auch entsprechende Kenntnisse über die jeweilige Zielgruppe benötigt werden.

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Das Ziel des Performance Marketings ist es, Reaktionen oder auch Transaktionen der Nutzer bzw. der Zielgruppe zu erreichen, und diese auch messbar zu machen. Instrumenteneinsatz und die entsprechenden Reaktionen der User stehen dabei im Fokus. Zu den Instrumenten zählen:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Beeinflussung der Platzierung bei Anfragen in Suchmaschinen, wie Google, Yahoo oder Bing, mittels Keyword Advertising.
  • Suchmaschinenwerbung (SEA): Zielgerichtete Inserierung in Suchmaschinen mithilfe spezieller Systeme wie Google AdWords, Yahoo Search Marketing oder Bing Ads.
  • Affiliate-Marketing: Beschreibt ein Empfehlungs- oder Vermittlungs-Marketing ähnlich der vertrieblichen Tätigkeit eines Handelsvertreters, durch Einbindung verschiedener Anzeigen auf den Partnerseiten, die zu einem Besuch bestimmter Seiten oder Webshops führen.

Social Media Kanäle im Internet haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erfahren und nehmen im Alltag der Menschen einen hohen Stellenwert ein. Hierzu zählen Netzwerke wie Facebook, Instagram, Snapchat, YouTube, Google+, Pinterest, XING, Linkedln oder Twitter. Jede Plattform hat gewisse Besonderheiten und Schwerpunkte. Auch der Service, den diese Plattformen werbetreibenden Unternehmen bieten, ist sehr unterschiedlich. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass den Kunden über Soziale Medien in besonderer Art und Weise die Gelegenheit gegeben wird, in persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen zu treten und so eine persönliche Bindung entstehen kann. Im Zusammenhang mit diesen Sozialen Netzwerken spielen auch Meinungsmacher, sogenannte Influencer, eine bedeutsame Rolle. Sie stellen in besonderen Maße eine Art Testimonial dar, und erleben in Zeiten, in denen sozialen Medien zunehmend Resonanz erfahren, einen neuen Boom. Laut Studien lässt sich ein positiver Effekt auf die Kaufkraft der Konsumenten nachweisen. Demnach genießen Influencer Kampagnen eine hohe Glaubwürdigkeit.

Vorteile der Online Werbung

Die Zahl der Online-Nutzer hat in den letzten Jahren rasant zugenommen und für immer mehr Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, Informationen über bestimmte Produkte und Leistungen auch über das Internet einzuholen. Es stellt sich also weniger die Frage, ob man Online Werbung betreiben sollte, sondern nur in welchem Umfang und mit welchen Instrumenten. Ein wesentlicher Vorteil der Online Werbung besteht darin, dass die Nutzerreaktionen mithilfe von Kennzahlen, wie Klickraten, Conversion-Rate oder Page Impressions, unmittelbar messbar sind. Streuverluste sind dadurch deutlich reduzierbar und je nach Abrechnungsmodi sind die Kosten an den Erfolg gekoppelt. Weiterhin erlaubt das Targeting eine ausgeprägtere Zielgruppenausrichtung der Werbeaktivität. Die größten Herausforderungen beim Einsatz digitaler Kommunikationskanäle sind die sehr differenzierten Möglichkeiten und die damit verbundene Komplexität sowie die sich permanent und schnell wandelnden Rahmenbedingungen.

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Online Werbung vs. Klassische Kommunikation

Es existieren aber auch ebenso zahlreiche wie widersprüchliche Meinungen gegenüber den Instrumenten der Online Werbung. So steigen zwar die Budgets, aber die Wirksamkeit scheint zu sinken und es besteht das Risiko, dass Nutzer der Online Werbung überdrüssig werden. Bei einer Studie, in der das Kaufverhalten von 200.000 Panel-Teilnehmern beobachtet wurde, zeigte sich ein deutliches Ergebnis zu Gunsten der Online-Werbung. Die Panel-Teilnehmer wurden mit Online-Werbung konfrontiert und das Einkaufsverhalten wurde während eines Auswertungszeitraums von drei Monaten ausgewertet. Dabei stieg der Verkauf von den beworbenen Konsumgütern, wie Zahnpasta, Pizza oder Tee um neun Prozent an. Im Vergleich dazu bewirkte TV-Werbung einen Anstieg von nur acht Prozent, in einem Auswertungszeitraum von sogar zwölf Monaten. Das Einkaufsverhalten wurde in dieser Studie mit Hilfe einer Kundenkarte erfasst und durch eine Kontrollgruppe messbar gemacht. Dabei wurde die Kontrollgruppe nicht beeinflusst und hat somit die Anzeigen nicht gesehen. Eine von „Wer liefert was“ in Auftrag gegebene Umfrage unter 160 Marketing-Entscheidern im B2B-Umfeld ergab: Deutsche B2B-Unternehmen setzen scheinbar verstärkt auf gezielte Online-Werbung. Keyword-Advertising nimmt um 19% zu, klassische Online-Werbung um 6%. Keyword-Advertising nimmt bei 76% der Unternehmen eine zentrale Rolle im B2B-Werbemix ein, sogar eine deutlich höhere als Printwerbung in klassischen Fachzeitschriften (61%). Print-Werbung in Publikumszeitschriften und Außenwerbung dagegen nehmen um 9% ab, Werbung am Point of Sale um 8%. Trotzdem setzen sich viele Studien auch kritisch mit der Online Werbung auseinander! Kritisiert wird beispielsweise:

  • Mangelhafte Sichtbarkeit des Werbemittels im Internet
  • Sehr geringe Beachtungsdauer
  • Dramatischer Einbruch von Klickraten
  • Sprunghafter Anstieg von Adblockern

Als Ursache dieses negativen Trends können Fehler in der Handhabung dieser neuen, digitalen Instrumente gesehen werden. Online herrschen andere Gesetzmäßigkeiten und Online Werbung kann nicht als Ersatz klassischer Werbung fungieren. Das Internet als Werbemedium muss erst verstanden und als wirksame Ergänzung der Kommunikation genutzt werden. Während z.B. Print unerlässlich für Markenaufbau, -positionierung oder -pflege ist oder TV- und Rundfunk-Werbung als Aktivierungsmedium besonders wirksam sind, muss Online Werbung die eigenen Stärken am Ende der Kommunikationskette nutzen und die Kundenbeziehung gestalten. Ein häufiger Fehler besteht darin, online die gleiche Art der Werbung zu betreiben wie in den anderen klassischen Medien. Je mehr Budget aus Print und TV zugunsten von Online Werbung übertragen wird, umso geschwächter werden die Marken und umso kurzfristiger wird der Erfolg. Sorglos wird in Werbeblöcke auf Onlineportalen intensiviert, was eine sinkende Aufmerksamkeit der Nutzer bewirkt. Solche Online Werbung wird zunehmend als lästig empfunden. Aufgrund dessen kommen Adblocker und Spamfilter verstärkt zum Einsatz. Eine Entwicklung, die weder für die Internetnutzer noch die Werbetreibenden von Vorteil sein kann.

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Storytelling: Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen
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Storytelling gilt als einer der vorherrschenden Trends im Marketing. Längst reicht es nicht mehr aus, dem Kunden lediglich Fakten durch die Marketing-Kampagnen zu vermitteln, denn die Anzahl der homogenen Produkte, die der Zielgruppe zur Verfügung stehen, wächst stetig an. Kunden müssen heutzutage begeistert werden, sowohl vom Produkt als auch von der Werbung für diese. Storytelling liefert hierzu einen optimalen Ansatz!

Storytelling - Bedeutung und Definition?

Unter Storytelling versteht man das Erzählen einer Geschichte rund um ein Produkt. Das Erfolgskonzept: Neben Text kommen auch Bilder und Videos zum Einsatz, die eine Geschichte erzählen, die die Kunden begeistern soll und die sie gerne weitererzählen. Spricht man dabei die Emotionen der Zielgruppe an, erhält man meist ohne Umschweife ihre vollständige Aufmerksamkeit. Je näher die Geschichten an realen Erlebnissen liegen, desto mehr Authentizität strahlen sie aus. Und wer sieht nicht gerne Geschichten in lebendigen Bildern, die einen berühren, zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen oder neugierig auf mehr machen? Storytelling ist ein Element im Content-Marketing.

Storytelling als Element des Content Marketing

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Einen schnellen Einstig in die Grundlagen des Storytelling als Element des Content Marketing finden Sie hier:

Storytelling - Einsatz und Möglichkeiten im Marketing

Storytelling bedient sich der einfachen Tatsache, dass Kunden sich lieber Geschichten ansehen, erleben und weitererzählen, als einfach nur stumpfe Produktbilder zu betrachten. Es sorgt dafür, dass die Zuschauer nicht nur die Werbung um ein Produkt wahrnehmen, sondern vor allem die Emotionen des Spots und diese positiv mit der Marke verknüpfen. Wenn Sie Storytelling im Marketing richtig anwenden, lassen sich vier positive Effekte beobachten:

  • Storytelling hat eine aktivierende Wirkung:

Die Marketingkommunikation gewinnt durch das Storytelling an neuer Relevanz, denn plötzlich verbinden die Kunden die Marke mit einer bestimmten Bedeutung, bzw. die Produkte werden mit einem Sinngehalt verknüpft. Hierbei rückt auch die Tatsache in den Vordergrund, dass bei der heutigen Informationsflut eine Methode zum herkömmlichen Marketing hinzugezogen werden musste, die die Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft der (potenziellen) Kunden aktiviert. Das Erzählen von Geschichten sorgt des Weiteren dafür, dass die Zielgruppen in der Lage sind, Werbeinhalte einfacher aufzunehmen und sich ebenfalls leichter an diese zu erinnern.

  • Storytelling hat eine verbindende Wirkung:

Um eine langfristige Kundenbindung entstehen lassen zu können, muss die Beziehungen zwischen Mensch und Marke heutzutage im Vordergrund stehen. Die Geschichten, die im Zuge des Storytellings erzählt werden, liefern hierzu eine optimale Grundlage, denn das gemeinsame Erleben einer dieser Geschichten verbindet. Auch die Verbindung innerhalb der Kundengruppe wird gestärkt, indem in sozialen Netzwerken über die Geschichten gesprochen, diskutiert und diese vielleicht sogar weiterentwickelt werden. So kann eine emotionale Bindung des Kunden an die Marke erreicht werden.

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  • Storytelling hat eine interaktive Wirkung:

Das Fordern nach Mitbestimmung von seitens der Kunden ist in den vergangenen Jahren immer lauter geworden. Die Kunden wollen nicht nur die Geschichten erleben, sondern auch aktiv mit gestalten oder weiterentwickeln. Diesen Trend des interaktiven Marketings innerhalb des Storytellings haben bereits einige Unternehmen erfasst. Beispielsweise die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken, die ihre Zielgruppe aufforderte, selbst Werbespots zu ihren neusten Produkten zu drehen und einzusenden. Die Belohnung dafür war die Ausstrahlung der besten Spots zur besten Sendezeit landesweit. Und auch Mercedes setzte bereits auf interaktives Marketing, wenn auch zunächst innerhalb einer Print Kampagne, indem Kunden Fotos mit ihren Autos einschicken durften, von welchen anschließend eine Auswahl in US-Zeitschriften zu sehen war. Das Storytelling liefert also eine perfekte Grundlage zur Interaktion mit den Kunden.

  • Storytelling hat eine positive Wirkung für das gesamte Unternehmen

Storytelling wirkt sich auf die verschiedensten Bereiche eines Unternehmens positiv aus. Zum einen kann beispielsweise die Reichweiche der Kampagne durch Storytelling ungemein erhöht werden, denn Kunden sprechen gerne über Geschichten, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind oder die sie berührt haben. Zum anderen lassen sich auch Kosten einsparen, denn durch das Weitererzählen und gemeinsame Teilnehmen der Zielgruppe, ist es nicht nötig, Unmengen an Budget für die Verbreitung der Werbebotschaft auszugeben. Diese Aufgabe übernehmen die Kunden bestenfalls von ganz alleine – und zwar gerne. Gelingt es außerdem, die Produkte schlüssig in die erzählte Geschichte zu integrieren, wirkt sich das Storytelling zusätzlich positiv auf den Verkauf dieser aus.

Anhand dieser positiven Effekte lässt sich erkennen, dass Storytelling längst mehr als nur ein Trend ist. Es ist vielmehr die Möglichkeit, die eigene Unternehmenskommunikation auf ein ganz neues Level zu heben, um sich gegenüber der Konkurrenz abzuheben und die Kunden langfristig mit ihrem Vertrauen und ihren Emotionen an die Marke und bestenfalls ihre Produkte binden zu können. Denn Geschichten, die einmal erzählt wurden, können nicht mehr von der Konkurrenz kopiert werden.

Eine weitere gute Nachricht: Beim Storytelling handelt es sich um eine Technik – Es ist also (er-)lernbar!

 

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Checkliste Storytelling: Worauf gilt es zu achten?

Storytelling zeigt nur dann die gewünschte Wirkung beim Zuschauer, wenn es richtig gemacht wird. Wir haben für Sie eine Checkliste zum Thema Storytelling aufbereitet. Folgendes sollten Sie daher unbedingt beachten, um ein erfolgreiches Storytelling zu erreichen:

  1. Grund der Geschichte

    Bevor Sie beginnen, Ihre Geschichte zu erzählen, sollten Sie sich bewusst machen, aus welchem Grund Sie diese Geschichte erzählen wollen, also welche Botschaft dahinter steckt und was Sie Ihren Kunden mit auf den Weg geben wollen. Nur wenn Sie sich diese Aspekte bewusst machen, hat die Geschichte eine Chance mit dem richtigen Inhalt, der richtigen Handlung und der richtigen Absicht gefüllt zu werden. Relevante Informationen Informationen, die keinen direkten Zusammenhang zur Geschichte aufweisen oder diese nicht weiter voran treiben, sollten vermieden werden. Auch die Nennung der Marke oder das Einblenden des Markenlogos während der Geschichte unterbricht oftmals deren Lauf und die positiven Effekte könnten somit ausbleiben. Die Nennung der Marke erfolgt erst am Ende der Geschichte.

  2. Richtige Zielgruppenansprache

    Als ein weiterer Punkt ist die zielgerichtete Zielgruppenansprache von großer Bedeutung. Nicht jede Geschichte spricht gleichartig jeden Kunden an. Je nach Geschlecht, Herkunft oder Alter beispielsweise, müssen Unterschiede in der Ansprache gemacht werden. Man sollte sich also überlegen, welche Art der Emotionen und Geschichten zu der Zielgruppe des Produktes, welches vermarktet werden soll, oder der Marke an sich passen. Denn nur so kann das Storytelling seine gewünschte Wirkung bei der jeweiligen Zielgruppe erzielen.

  3. Authentizität

    Ein weiterer wichtiger Aspekt beinhaltet die Authentizität Ihrer Geschichte: Entwickeln Sie Geschichten, die Ihr Unternehmen widerspiegeln und zu Ihrer Marke, den Produkten und Ihren Werten passen. Je weiter Sie sich davon entfernen, desto aufgesetzter und unglaubwürdiger wird Ihr Storytelling mit der Zeit auf Ihre Kunden wirken. Außerdem hat die Authentizität auch einen positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden, denn je authentischer Ihre Geschichte erscheint, desto intensiver wird sich Ihre Zielgruppe damit befassen und bereit dazu sein, ihr ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse zu widmen. Insbesondere Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind, und somit auch das Leben Ihrer Kunden widerspiegeln könnten, verleiten sie dazu, sich in die Situation der Geschichte hinein zu versetzen und sich ihren Emotionen hinzugeben.

  4. Emotionale Ausgangssituation

    Bereits zu Beginn Ihrer Geschichte ist es wichtig, eine emotionale Ausgangssituation für den Zuschauer zu schaffen, um sich so in den ersten paar Sekunden seine Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft zu erarbeiten. Indem Sie bei den Kunden direkt zu Beginn beispielsweise Neugier, Spannung, Mitgefühl oder Belustigung wecken, können Sie davon ausgehen, dass sie Ihre Geschichte mit großer Aufmerksamkeit verfolgen werden. Genau an diesem Punkt müssen sie Ihre Zuschauer für die restliche Zeit der Geschichte abholen.

  5. Bezug der Emotionen

    Es gilt zu beachten, dass sich die hervorgerufenen Emotionen beim Kunden nicht nur auf den Gegenstand der Geschichte, beispielsweise ein süßer Welpe oder ein niedliches kleines Kind, beziehen sollten, sondern auf das Produkt der Marke, welches beworben werden soll. Erinnern sich die Menschen im Nachhinein nur an das niedliche Kätzchen, nicht aber an das Auto, in dem es saß, hat das Storytelling in diesem Fall seine Wirkung verfehlt.

  6. Die Hauptfigur der Geschichte

    Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle, dass die Geschichte eine Hauptfigur enthält, die sympathisch auf die jeweilige Zielgruppe wirkt. So nehmen die Kunden gerne an seiner oder ihrer Geschichte teil, fiebern mit der Hauptfigur mit, leiden mit ihr, freuen sich mit ihr oder lachen auch über sie im positiven Sinne. Durch eine Hauptfigur, die nicht den Sympathievorstellungen der Kunden entspricht, geht schnell deren Aufmerksamkeit verloren und sie werden sich kaum mit dieser Figur identifizieren können oder sich mit ihr verbunden fühlen.

  7. Der Held der Geschichte

    Lassen Sie in Ihrer Geschichte nicht die eigene Marke den Helden spielen. Solche übertriebene Selbstdarstellung kommt meist bei den Kunden sehr negativ an und die Emotionen, die normalerweise mit der Geschichte erreicht werden könnten, gehen verloren. Lassen Sie Ihre Marke und Ihr Produkt innerhalb der Geschichte außen vor oder überlassen Sie ihr höchstens eine kleine und dezente Nebenrolle.

  8. Über die Handlung hinaus

    Es reicht nicht aus, dem Kunden einfach irgendeine Handlung zu zeigen. Die Handlung muss auch mit einem gewissen Inhalt, Sinn und Verlauf gefüllt sein. Wichtig ist hierbei, dass sie Handlung einen gewissen Sinn ergibt, ein Ziel verfolgt und mit Details, aber ohne unnötige Informationen ausgeschmückt wird.

  9. Verlauf der Geschichte

    Eine erkennbare Entwicklung ist ebenfalls wichtig für eine gute Geschichte, denn Geschichten ohne Entwicklung, also beispielsweise ohne vorher-nachher Effekt, lassen die Gedanken Ihrer Kunden schnell wieder von Ihrer Geschichte abweichen. Ist jedoch erkennbar, dass sich für die Hauptfigur eine gewisse Entwicklung ergibt, die auch im Sinne der Kunden ist, verfolgen diese die Geschichte mit Spannung und nehmen bis zum Ende daran teil, wo der bereits genannte vorher-nachher Effekt beispielsweise erkennbar wird.

  10. Hindernisse und Konflikte

    Ein weiterer Punkt, der sich positiv auf die Wirkung Ihres Storytellings auswirkt, betrifft ebenfalls den Verlauf der Geschichte. Hindernisse und Konflikte, die Ihre Hauptfigur überwinden und durchleben muss, fesseln den Zuschauer noch mehr an den Verlauf der Handlung. Ein Storytelling, bei dem der Hauptfigur keine Steine in den Weg gelegt werden oder es keine Hindernisse zu überwinden gibt, wird schnell langweilig und ist somit nicht mehr interessant für Ihre Kunden. Hindernisse müssen dabei nicht unbedingt andere Figuren oder Streit sein, sondern können beispielsweise auch Aspekte wie die Zeit oder innere Überwindung betreffen.

  11. Höhepunkt der Geschichte

    Was ebenfalls unter keinen Umständen bei einem erfolgreichen Storytelling fehlen darf, ist der Höhepunkt der Geschichte. Der Moment, der alles auflöst, der die Moral der Geschichte bildet und ein Fazit der Kunden für sich selbst zulässt. Aufgebaut werden kann dieser Höhepunkt auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Form ist es, dass sich Rätsel, die sich während der Geschichte für den Zuschauer aufgetan haben, langsam aufgelöst werden, sodass sich am Ende ein stimmiges Bild für einen stimmigen Abschluss der Geschichte ergibt. Eine weitere Form besteht darin, dass Emotionen, die im Verlauf der Geschichte immer mehr herausgestellt werden, beispielsweise zwischen der Hauptfigur und einer weiteren Person, am Höhepunkt der Geschichte auch ihren Höhepunkt erreichen. Zu den wirkungsvollsten Emotionen zählen an dieser Stelle Freude und Liebe, da es den Zuschauern ein gutes Gefühl gibt, am Ende der Geschichte an der Freude der Figuren teilzuhaben. Der Höhepunkt Ihrer Geschichte kann ebenfalls durch den Triumph Ihrer Hauptfigur gebildet werden. Triumphiert die Hauptfigur am Ende der Geschichte, nachdem sie Konflikte lösen, Widerstände überwinden und Intrigen überstehen musste, stellt sich das gleiche Gefühl auch bei Ihrer Zielgruppe ein. Dies sorgt für einen zufriedenstellenden Ausgang der Geschichte für Ihre Kunden.

  12. Gelungenes Ende

    Was am Schluss eines erfolgreichen Storytellings nicht fehlen darf, ist die Einhaltung des Versprechens, dass Sie Ihren Kunden zu Beginn Ihrer Geschichte geben. Für Zuschauer ist es wichtig, dass am Ende der Geschichte eine gewisse Auflösung erfolgt. Steigern Sie beispielweise immer weiter ihre Neugier, dann muss am Ende der Geschichte ein Aha-Effekt vorhanden sein, der diese Neugier befriedigt. Nur so können Sie bei Ihren Kunden das Gefühl vermeiden, ihre Zeit vergeudet zu haben. Stellt sich bei Ihrer Zielgruppe erst einmal dieses Gefühl ein, werden sie sowohl bei diesem als auch bei Ihrem zukünftigen Storytelling nicht mehr ihre volle Aufmerksamkeit für Sie verschwenden wollen.

Um sich die wertvollsten Tipps noch einmal vor Augen führen zu können, haben wir eine Checkliste zum Thema Storytelling für Sie zusammengestellt, die Sie kostenlos als PDF downloaden können.

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Inspirierende Beispiele – Die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen

Im Folgenden haben wir die erfolgreichsten Storytelling-Kampagnen für Sie zusammengestellt. Auch wenn die Geschichten sich größtenteils inhaltlich voneinander unterscheiden, sind sie doch alle auf ihre Art sehr gut umgesetzt.

1. Storytelling bei Redbull

Red Bull: World Record Freefall

Es gibt wohl kaum einen Spot, der inhaltlich mehr Aufsehen erzeugen könnte. Zudem gibt es kaum eine effektivere Art des Storytellings als diese, wo eine so spannende, reale und ursprünglich live mitgefilmte Geschichte verwendet wird. Ohne auch nur die Marke namentlich zu erwähnen, verknüpft jeder den unglaublichen Moment, in dem Felix Baumgartner der Erde entgegen fällt, unweigerlich mit der Marke Red Bull. Obwohl es sich nicht einmal um einen richtigen Werbespot in dem Sinne handelt, wo klassisch ein Produkt oder eine Marke direkt beworben wird, könnte die Aufmerksamkeit und auch die Reichweite für diesen Spot kaum größer sein.

2. Storytelling bei WestJet

WestJet: Christmas Miracle

WestJet kreierte 2013 ein Storytelling, welches die Menschen in der Weihnachtszeit kaum mehr berühren und emotional ansprechen könnte. Eine wahre Geschichte, in der völlig ahnungslose Passagiere einer WestJet Maschine mit ihren größten Wünschen zu Weihnachten überrascht werden. Dass es dabei um Werbung für WestJet selbst geht, gerät für den Betrachter völlig in den Hintergrund, nur die überraschten, glücklichen und vor Freude weinenden Menschen zählen. Dieses Storytelling, mit über 40 Millionen Klicks allein auf Youtube, rückt das Image von WestJet für die Menschen zumindest vorübergehend in ein durchweg positives Licht.

3. Storytelling bei Budweiser

Budweiser USA: „Puppy Love”

Eine Geschichte, wie sie nicht schöner erzählt werden könnte: Ein kleiner niedlicher Welpe und ein großes starkes Pferd schließen eine Freundschaft, die ihresgleichen sucht. Kein Weg ist ihnen zu weit, kein Hindernis zu groß, um zusammen sein zu können. Dieses Gefühl der Freundschaft zwischen den beiden überträgt sich unvermeidbar auf den Zuschauer und lässt ihn mit den Tieren hoffen, dass sie einen Weg finden, zusammen zu bleiben. Das es sich bei diesem Storytelling um eine Bierwerbung handelt, rückt völlig in den Hintergrund, denn am Ende zählt nur, dass die Freundschaft zwischen Hund und Pferd gewinnt.

 

4.  Storytelling bei Kia

Kia: Kia Optima Superbowl Commercial

Dieser Spot der Marke Kia zielt auf den Humor ihrer Kunden ab, indem viele Klischees des

amerikanischen Lebens bedient werden. Besonders der männliche Teil der Bevölkerung rückt dabei durch den Einsatz von schnellen Autos, leicht bekleideten Frauen und Wrestling in den Vordergrund. Dabei bleibt jedoch sehr lange die Frage offen, welches Produkt und welche Marke genau überhaupt beworben werden und erst durch die abschließende Einblendung des Satzes „A dream car. For real life.“ wird dem Kunden bewusst, wo der Zusammenhang zwischen all den Elementen dieses Spots besteht. Ein gelungenes Storytelling, welches sowohl die Neugier als auch den Humor der Zuschauer weckt.

5. Storytelling bei Mercedes-Benz

Mercedes-Benz: „The Journey”

Mercedes Benz verwendet in diesem Werbespot die Art von Storytelling, die direkt die Emotionen der Zuschauer ansprechen soll. Völlig ahnungslos, wohin der kleine Jungs mit seinem Teddy gehen will, verfolgen wird ihn mit einer Mischung aus Beschützerinstinkt und Spannung bis zu den Türen des Polizeipräsidiums. Worauf der Spot abzielt, wird erst ganz zum Schluss gelüftet, wo man sein Herz längst an den kleinen Jungen und seinen niedlichen Teddy verloren hat. Das Gefühl von Zufriedenheit und Gemütlichkeit, welches der Junge ausstrahlt, sobald er in dem Auto sitzt, wird so abschließend mit der Marke Mercedes Benz und ihren Autos verknüpft. Ein schönes Storytelling, welches unsere Gefühle gegenüber diesen Autos sofort in einen positiven Bereich fließen lässt.

6. Storytelling bei Hornbach

HORNBACH HAMMER aus echtem Panzerstahl – Die Dokumentation

Dass es irgendwie um das Thema Handwerk geht, wird einem beim Anschauen dieses Werbespots recht schnell klar. Durch die Einblendung des älteren Herren, der gar nicht mit dem Verlauf dieser Geschichte einverstanden ist, wird auch der Humor nicht völlig außer Acht gelassen. Wozu die ganze Aufwendige Herstellung dient, deckt Hornbach erst ganz am Ende auf. So vollzieht sich ein gewisser Spannungsbogen für den Betrachter, der die Reise und Veränderung des Panzers mitverfolgt. Eine gelungene Art des Storytellings, die den Spannungsbogen bis zu guter Letzt aufrecht erhält und den Zuschauern durch den extremen Wandel vom Panzer zum Hammer im Gedächtnis bleibt.

 

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7.  Storytelling bei Coca Cola

Coca Cola mit Manuel Neuer

Tausende Menschen sahen, kommentierten und parodierten diesen Werbespot von Coca

Cola im Netz, wodurch er zu einem großen Erfolg für die Marke wurde. Besonders in der

jüngeren Generation gibt es fast niemanden mehr, der den Wortlaut „ Vielleicht bin ich

gar nicht deine Freundin, sondern Manuel Neuer“ nicht kennt. Das Erfolgsrezept hierbei

ist relativ einfach: Ein Held der Fußball WM 2015 gaukelt einem jungen Mann vor, dass

er mit Coke Zero nahezu alles erreichen kann. Eine irreale Geschichte, die aber grade

durch diese Irrealität im Gedächtnis bleibt und Lacher hervorruft.

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8.   Storytelling bei NIVEA

NIVEA: „Danke Mama“

Dieses gelungene Storytelling von NIVEA zielt bewusst auf die Beziehung zwischen Kindern und ihren Müttern ab und erreicht somit vor allem deren Emotionen. An diese Gefühle knüpft NIVEA an. Die mit einer Kinderstimme in Worte gefassten Gedanken des kleinen Kindes berühren und regen vielleicht selber zum Nachdenken an, wofür man alles dankbar sein sollte. Wieder eine Art des Storytellings, wo die beworbene Marke nur indirekt beworben wird, indem eine Verbindung zwischen den Erzeugten Emotionen und dem Produkt vom Zuschauer hergestellt werden soll.

9. Storytelling bei Toyota

Toyota: Corolla

Toyota setzt in diesem Werbespot auf den Humor und die Neugier ihrer (potenziellen) Kunden. Eine Katze, die sich freiwillig immer wieder verletzt? Der Sinn, der hinter dem Verhalten der Katze steckt, wird dem Zuschauer erst mit der Zeit bewusst. Die unterschiedlichen Aktionen der Katze regen außerdem zum Schmunzeln an und auch wenn irgendwann deutlich wird, worauf diese Geschichte abzielt, wird sie doch nicht als stumpfe Werbemaßnahme wahrgenommen, sondern als witzige Geschichte über eine sehr eigenwillige Katze.

10. Storytelling bei Edeka: #issso

EDEKA: Eatkarus

Der Titel des Videos setzt sich aus dem englischen Wort "eat" (=essen) und dem Namen Ikarus zusammen. Der Name entstammt der griechischen Sage von Ikarus und Daidalos, in der Vater und Sohn sich Flügel bauen, um aus dem Labyrinth des Daidalos zu entkommen. Edeka greift die Idee der Sage auf. Der Protagonist des Werbespots ist ein kleiner dicker Junge, der in einer Stadt lebt, die nur von dicken Menschen bewohnt wird. Der Junge "Eatkarus" sehnt sich danach, frei zu sein, wie die Krähe vor seinem Fenster. Die ersten Versuche scheitern kläglich, bis er einen wesentlichen Unterschied zwischen sich und seinem Vorbild feststellt: Die Ernährung. Durch diese Erkenntnis erreicht "Eatkarus" schlussendlich sein Ziel. Die Message: "Iss wie der, der du sein willst."

11. Storytelling bei Edeka: #HerrenDesFeuers

Edeka startet in die Grillsaison 2017 mit einem schönen und hochwertig produzierten Spot. Die Werbung zeigt einen älteren Herren, der die Geschichte des Feuers erzählt und schließlich in der heutigen Zeit bei einem Grillfest ankommt. #HerrenDesFeuers macht Lust aufs Grillen und natürlich auch auf Fleisch von Edeka. Episch!

12. Storytelling bei Apple: The Rock + Siri Dominiere den Tag

Apple setzt in seinem neuen Werbespot für das iPhone 7 auf eine Kooperation mit Filmstar Dwayne "The Rock" Johnson. Der Spot zeigt, wie Siri "The Rock" dabei hilft, eine ganze Reihe actionreicher Aufgaben an einem Tag zu erledigen, ganz nach dem Motto "Dominiere den Tag". Durch die aktionsgeladene Werbung mit dem beliebten Schauspieler wird das coole Image des iPhone gekonnt in Szene gesetzt. Und wer möchte seinen Tag nicht so lässig meistern, wie "The Rock"?!

 

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#storytelling #contentmarketing

Marketing muss nicht immer schön sein!

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Das Marketing auch ohne Hochglanz und High-End-Grafiken funktioniert zeigt folgendes Beispiel:

Beispiel für außergewöhnliches Online-Marketing

Auf der Seite www.lingscars.com vermittelt die Unternehmerin Ling Valentine online Leasingverträge an unsere englischen Nachbarn. Der erste Eindruck lässt auf eine seit Langem nicht mehr aufgefrischte Seite aus den neunziger Jahren schließen. Das durch Werbeagenturen verwöhnte Marketer-Auge verleitet schnell zu dem Schluss, dass der Jahresumsatz dieses Unternehmens sich nur knapp unter dem Monatsgehalt eines Grundschullehrers befindet. Tatsächlich betrug der Wert der im Jahr 2008 geleasten Autos nach eigenen Angaben 35 Millionen Pfund, was über Kommissionen zu einem runden Umsatz von 500.000 Pfund führt.

Diesen beachtlichen Wert erreicht die Unternehmerin durch das Befolgen der elementarsten aller Marketingregeln: Orientiere dich am Kunden! Sie bietet ein auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtetes Angebot gepaart mit einem umfassenden und schnellen Service. Die (hoffentlich echten) Kundentestimonials sprechen Bände. Dabei nutzt sie konsequent die Möglichkeiten von SEO und platziert sich für relevante Suchbegriffe im wichtigen oberen Drittel der ersten Google-Suchergebnisseite. Der ungewöhnliche Internetauftritt und die ausgefallen Offline-Kommunikationsmaßnahmen (z.B. ein chinesischer Transporter für Nuklearraketen als Werbebande) fördern zusätzlich die Markenbekanntheit. Im Vereinigten Königreich besitzt Ling Valentine bereits Kultstatus und erfährt eine große Aufmerksamkeit in den Medien. Wir sind ebenfalls gespannt, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt und bleiben am Ball.

Call-to-action-Phrasen wirkungsvoll gestalten

Call-to-action-Phrasen wirkungsvoll gestalten
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Eine Online-Marketing-Kampagne sollte in der Regel eine so genannte Call to action-Phrase beinhalten, also eine Aufforderung an den Besucher, etwas zu tun. Das kann z.B. ein Kauf sein, ein Download, eine Anmeldung oder eine sonstige Handlung, die als Ziel der Kampagne definiert wird.

Was gute und erfolgreiche Call-to-action-Phrasen ausmacht, wurde in verschiedenen Studien identifiziert sowie von Anwendern für die Jahre zusammengetragen.

Erfolgreiche CTA-Elemente

  • verwenden die Sprache des Besuchers
  • bieten einen starken Anreiz
  • machen klar, was genau der Besucher tun soll
  • erzeugen schnelle Handlungen durch künstliche Verknappung
  • sind auffällig platziert, nicht versteckt
  • sind sowohl als Bild als auch als Text enthalten, für alle Fälle
  • vermitteln schnell und prägnant die gewünschte Aktion

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(Call to action-Phrase in action :-))

Online-Werbung stärker als das Fernsehen?!

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Laut einer aktuellen Studie überholten im ersten Halbjahr 2009 in Großbritannien die Ausgaben für Online-Werbung jene für TV-Werbung. Damit ist das Internet mit einem Marktanteil von 23,5 Prozent der Werbekanal in den am meisten investiert wurde.

Obwohl das Werbevolumen insgesamt um 16, 6 Prozent gesunken ist, steigen die Ausgaben im Bereich der Internet-Werbung um 4,6 Prozent. Dabei macht die Suchmaschinenwerbung einen Anteil von 60 Prozent aus und ist somit der größte Teil der Online-Werbung. Jedoch wuchs der Markt mit Classifieds (Online-Kleinanzeigen) um 10,6 Prozent noch stärker als der Suchmaschinenmarkt.

Ganz anders in den USA - hier haben die Ausgaben für Classifieds einen Rückgang um 4 Prozent zu verzeichnen und sind damit in den USA die größten Verlierer. Jedoch hat auch in den USA hat die Schmaschinenwerbung mit 47 Prozent den großten Marktanteil an der Internet-Werbung und wuchs sogar um 3 Prozent.

Quelle: OnetoOne