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Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (11/11)

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (11/11)
4.8, 4 Bewertungen

Modul 11: Transfer

Projektmanagement

Abschließend erhalten Sie in unserer letzen Episode einige Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor ein Projekt in Angriff genommen wird. Viel Spaß beim Anhören.

Hier geht es zum Download unseres letzten Podcast der Serie

"Projektmanagement".

Beantworten Sie die folgenden Fragen, um sich gut auf Ihr Projekt vorzubereiten.

  1. Was unterscheidet ein Projekt von Ihrem sonstigen Berufsalltag?
  2. Haben Sie schon einmal das magische Dreieck „live“ erlebt?
  3. Nutzen Sie alle Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter und haben Sie auch alle externen Personen im Projekt berücksichtigt?
  4. Stimmt die Organisation in Ihren Projekten?
  5. Teilen Sie Ihre Projekte systematisch in Phasen ein?
  6. Wie würden Sie Ihren nächsten Projektstart durchführen?
  7. Wie strukturieren Sie Ihr Projekt richtig?
  8. Wie überwachen Sie den Ablauf Ihrer Projekte?
  9. Wie groß ist Ihr Budget? Wer legt es fest? Wann steht es zur Verfügung?
  10. Wie beenden Sie Ihr Projekt?

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Durchführung Ihres Projektes!

Wir freuen uns Sie bald unserem Projektmanagement Seminar oder in einem anderen unserer Seminare begrüßen zu können.

 

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (10/11)

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (10/11)
4.8, 4 Bewertungen

Modul 10: Projekt erfolgreich abschließen

Das Projekt wurde geplant, es wurde durchgeführt und immer wieder auf seine Zielvorgaben hin kontrolliert. Jetzt ist es an der Zeit das Projekt erfolgreich abzuschließen. Die Nachbereitung des Projektes sollte auch bei Ihrem Vorhaben nicht vergessen werden.

Zum kostenlosen Download dieses Podcasts geht es hier.

Tätigkeiten im Rahmen des Projektabschlusses

ProjektmanagementJedes Projekt neigt sich irgendwann dem Ende zu. Dabei kann man immer wieder beobachten, dass der Projektabschluss nicht erfolgreich durchgeführt wird. Oft versuchen Projektmitglieder das Ende zu verschieben, da sie zum Beispiel noch nicht genau wissen, welche Tätigkeit nach dem Projekt auf sie zukommt. Besonders wenn freie Mitarbeiter in Projekte eingebunden sind, die nach geleisteten Arbeitsstunden bezahlt werden, ist eine Selbstverlängerung von Projekten zu beobachten. Aber auch Auftraggeber haben manchmal die Tendenz, die endgültige Projektabnahme zu verschieben. Der Hintergrund hierfür ist das Hinauszögern von Zahlungen, die erst mit dem endgültigen Projektabschluss zu leisten sind. Im Rahmen eines erfolgreichen Projektabschlusses sind vier Aufgaben zu erfüllen. Die Ergebnisabnahme und Implementierung, die Projektabschlussanalyse, die Erfahrungssicherung und schließlich die Projektauflösung.

1. Die Ergebnisabnahme und Implementierung

Mit der Abnahme des Ergebnisses durch den Auftraggeber wird die Abschlussphase des Projektes eingeleitet. Diese Abnahme erfolgt häufig in Form einer Begehung oder einer Abschlusspräsentation durch die Projektleitung. Die anschließende Implementierung des Projektes umfasst in der Regel die Inbetriebnahme einer Anlage, Schulungen der Mitarbeiter und die Bereitstellung von Unterlagen und zusätzlichen Serviceelementen. Zahlreiche Projektleiter arbeiten hierbei mit einer Checkliste, auf der sie sich alle vertraglich vereinbarten Leistungen vom Auftraggeber freigeben lassen.

2. Projektabschlussanalyse

Die Projektabschlussanalyse dient der abschließenden Nachkalkulation. Analysiert werden Termin-, Kosten- und Leistungsabweichungen im Hinblick auf Ursachen und mögliche Vermeidungsmaßnahmen. Die zentrale Frage der Projektbeurteilung lautet: Inwieweit wurden die Erwartungen des Kunden erfüllt? Die Projektbeurteilung ist im Wesentlichen von der Erfüllung der sich aus der Zielsetzung ergebenden Anforderungskriterien abhängig. Die  erfolgreiche Beurteilung beruht auf der Einhaltung vereinbarter Leistungskriterien (bzgl.  Qualität und Quantität), der Einhaltung der Termine und der Einhaltung der  Kostenvorgaben. Basis für die Projektbeurteilung (i.S. eines Soll-Ist-Vergleichs) sind daher  die Projektzielsetzung und die Projektplanung.

3. Erfahrungssicherung

Die bei der Projektdurchführung gesammelten Erkenntnisse werden für die  Erfahrungssicherung im Rahmen einer umfangreichen Projektdokumentation gesammelt.  Zweck ist die Erhaltung und Ausweitung der Projektkompetenz. Hierbei gilt die einfach  Regel, dass Fehler, die Sie im Projekt einmal begangen haben, nicht wiederholt werden.

4. Projektauflösung

Mit der Projektauflösung wird das Projekt endgültig abgeschlossen. Die beteiligten  Mitarbeiter werden ihren ursprünglichen Aufgabenbereichen oder neuen Projekten  zugeordnet. Die im Projekt gebundenen Ressourcen stehen neuen Projekten zur Verfügung.

Sie würden Ihr Projekt gerne erfolgreich durchführen? In unserem Projektmanagement Seminar erhalten Sie umfangreiche Materialen und praktisches Know-How.

 

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (9/11)

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (9/11)
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Modul 9: Budgets und Kosten in Projekten

Die richtige Allokation der vorhandenen Mittel und die Planung der benötigten Budgets muss bei der Planung Ihres Projektes eine zentrale Rolle einnehmen. Wie Sie ihr Projekt auf ein solides fianzielles Fundament stellen, erfahren Sie hier.

Laden Sie sich den Podcast  zu „Budgets und Kosten in Projekten” hier kostenlos herunter.

Die Kalkulation des Projektbudgets

ProjektmanagementJedes Projekt ist mit einem Budget ausgestattet. Dabei versteht man unter einem Budget den Geldbetrag, der für die Abwicklung des Projektes zur Verfügung steht. Häufig ist dieses Budget tendenziell eher zu knapp kalkuliert. Damit Ihr Projekt auch in der Kostendimension erfolgreich ist, müssen Sie ein konsequentes Kostenmanagement vom Anfang bis zum Ende realisieren. Durch die Presse gehen zwar immer wieder Beispiele, in denen die Kosten um mehrere 100% überschritten werden, aber dies sollte nicht der Regelfall sein. Diese betriebswirtschaftliche Begleitung Ihres Projektes beginnt bereits vor dem eigentlichen Projekt-Kick-Off. In der Angebotsphase eines Projektes muss seitens der betriebswirtschaftlichen Betreuung eines Projektes eine Vorkalkulation durchgeführt werden. Ziel dieser Kalkulation ist es, einen rentablen Marktpreis zu realisieren. Zusätzlich muss der verfügbare Mittelaufwand für die reine Projektabwicklung bestimmt werden. Die Kosten eines Projektes sind von der angestrebten Qualität, der Produktivität der Mitarbeiter und Ressourcen sowie der Projektdauer abhängig. Bei vielen Projekten, die direkt mit Kundenaufträgen zusammenhängen, besteht das Problem darin, dass bereits in der Angebotsphase, in der viele Faktoren noch gar nicht bekannt sind, exakte Budgets und Kostenvorgaben benötigt werden. Erst im Laufe der Zeit, wenn mehr Informationen zur Verfügung stehen, können die Kalkulationen präziser werden.

Auf welcher Grundlage können die Kosten kalkuliert werden?

Viele Projektleiter verlassen sich in ihrer Kalkulation auf reine Schätzungen. Das Schätzen hat allerdings einige Nachteile, die Sie beachten sollten. Schätzen ist immer ungenau, kaum überprüfbar und häufig politisch motiviert. Das heißt, wenn der Projektleiter ein Projekt unbedingt realisieren möchte, dann werden die Kosten so geschätzt, dass das Projekt auch finanziell attraktiv erscheint. In vielen Branchen existieren spezifische Kalkulationsverfahren, mit deren Hilfe man die Unsicherheit bei der Budgetierung vermindern kann.

Die Kontrolle durch den Projektleiter

Wenn das Projekt gestartet ist, dann erfolgt im Rahmen der Projektabwicklung ein kontinuierliches Kostencontrolling. Das wesentliche Instrument dabei ist ein zeitbezogener Soll-Ist-Vergleich. Die geplanten Kosten aus der Vorkalkulation werden als Basisdaten im Rahmen des Projektcontrollings eingepflegt. Während des laufenden Projektes werden die Ist-Daten erhoben und kontinuierlich mit den Soll-Werten verglichen. Bei Abweichungen kann der Projektleiter dann unverzüglich reagieren.

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

Nach Abschluss eines Projektes erfolgt die Nachkalkulation. Für jedes Arbeitspaket können die tatsächlich angefallenen Kosten mit den zuvor geplanten Kosten verglichen werden. Dadurch ist ersichtlich, ob und warum es Abweichungen bei den Kosten gegeben hat. Analysieren Sie diese Abweichungen, damit in Zukunft Ihre Vorkalkulationen genauer werden.

Weitere erprobte Methoden und Tools können Sie in unserem Projektmanagement Seminar kennenlernen.

 

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (8/11)

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (8/11)
4.7, 3 Bewertungen

Modul 8: Projekte durchführen

Nicht nur die Projektplanung und die stetige Kontrolle der Ziele sind ausschlaggebend für den Erfolg. Nach einem erfolgreichen Start ihres Projekts wird die nächste Phase des Projektes eingeleitet. Die Schnittstellen zu koordinieren und stetig zu prüfen, dass die vorgegebenen Ziele erreicht werden, ist von hoher Relevanz. Die Durchführung zeichnet sich dadurch aus, dass alle Beteiligten fortan sehr flexibel auf unerwartete Einflüsse reagieren müssen.

Mit dieser Thematik beschäftigt sich unsere achte Episode. Diese können Sie diese hier kostenlos herunterladen.

Die erfolgreiche Realisierung des Projektes

ProjektmanagementNachdem Sie Ihr Projekt gut vorbereitet haben und die Planungsphase abgeschlossen ist, folgt die Realisierung. Der erste Spatenstich oder die erste Programmzeile markiert die nächste Phase Ihres Projektes. Aus der Planungsphase kennen Sie bereits die erforderlichen Aufgaben, Zeiten und Budgets. Diese Größen nennt man im Projektmanagement Planwerte. Mit Hilfe der Planwerte wissen Sie, zu welchen Zeiten Sie bestimmte Teilaufgaben

des Projektes gelöst haben müssen. In der Abwicklungs- oder Durchführungsphase eines Projektes ermittelt der Projektleiter kontinuierlich den Projektfortschritt. In diesem Prozess der Planung, Überwachung und Steuerung wird die Ist-Analyse in Kombination mit der Abweichungsanalyse durchgeführt. Bei der Ist-Analyse erhebt das Projektteam für jedes einzelne Arbeitspaket die Zeit für die Erledigung der Aufgabe, den Stunden- und Kostenaufwand und das Ergebnis der Tätigkeit. Diese Ist-Daten vergleichen Sie dann mit den geplanten Größen.

Was tun bei Abweichungen vom Plan?

Wenn es zu keinen Abweichungen kommt, befinden Sie sich im Plan. Sie können dabei den sogenannten Fertigstellungsgrad erheben. Dieser zeigt Ihnen das Verhältnis zwischen der bisher erbrachten Leistung und der Gesamtleistung des Projektes an. Wenn Sie zum Beispiel eine Brücke von einem Kilometer Länge bauen müssten und Sie hätten 400 Meter fertiggestellt, dann hätten Sie einen Fertigstellungsgrad von 40%. Es kann Ihnen passieren, dass Sie am Stichtag erst 40% der Arbeit erledigt haben, laut Plan aber bereits 55% hätten erreicht haben sollen. In diesem Fall müssen Sie analysieren, wie es zu dieser Abweichung kommen konnte. Unabhängig davon sollten Sie in den Projektablauf korrigierend eingreifen. Korrekturmaßnahmen, die bereits relativ früh im Projekt ausgeführt werden, können unter Umständen das pünktliche Projektende noch ermöglichen. Je länger Sie Korrekturmaßnahmen aufschieben, desto unwahrscheinlicher wird dies. Achten Sie bei Planänderungen darauf, dass eine Beschleunigung des Projektes häufig zu Lasten der Kosten oder der Qualität geht. Überstunden, Wochenendarbeit oder zusätzliche Arbeitskräfte sprengen zwar Ihr Budget, Sie können aber den festgelegten Endtermin einhalten. Eine Abwägung sollte unter Berücksichtigung aller Faktoren erfolgen.

Projekt-„Kontrolle”?

Diese Projektsteuerung wird gelegentlich auch Projektcontrolling genannt. Dabei ist Projektcontrolling nicht als klassische Kontrolle zu verstehen. Der englische Begriff „"to control“" ist eher mit den Begriffen steuern, lenken oder regeln zu übersetzen.

Profitieren Sie von langjähriger Erfahrung und besuchen Sie ein Projektmanagement Seminar!

 

Kostenlose Podcast-Serie: „Projektmanagement” (7/11)

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Modul 7: Sinnvolle Projektplanung

Die im Vorfeld getroffenen Strategien in die Praxis umzusetzen stellt meist eine höhere Hürde dar als gedacht. Mit einer sinnvollen Projektplanung, die sich immer wieder mit den Zielen des Projektes auseinander setzt, können Sie gewährleisten, dass das Projekt in die richtige Richtung steuert. Die siebte Episode soll Ihnen Ratschläge liefern, die Ihnen bei der Kontrolle Ihrer angestrebten Ziele hilft.

Wie immer können Sie diese Episode hier kostenlos herunterladen.

Welche Vorgehensweise ist bei der Projektplanung optimal?

ProjektmanagementFalls Sie die Aufgabe erhalten haben, ein Projekt durchzuführen, dann stehen Sie vor der Frage der optimalen Vorgehensweise. Dieses Auseinandersetzen mit der Zukunft wird  üblicherweise als Projektplanung bezeichnet. Einige Projektmanager sind zwar der Meinung, dass sie ihre Projekte auch ohne Planung in den Griff bekommen; dies sind dann aber häufig auch diejenigen, die sich über zu viel Stress und Arbeit am Projektende beklagen. Es ist richtig, das man zu viel planen kann. Sie sollten in Ihrem Projekt lieber so viel wie nötig und so wenig wie möglich planen. Die Pläne geben Ihrem Projekt die notwendige Sicherheit, die Sie in Ihrem Projekt benötigen. Ausgangspunkt Ihrer Planung ist ein Projektstrukturplan. Er hat seine Grundlage in der Grobgliederung, die während des Projekt Kick-Offs erarbeitet wurde. Während der Erstellung eines Projektstrukturplanes erfolgt eine übersichtliche, systematische und meist grafische Darstellung aller wesentlichen Aufgaben, die erforderlich sind, um das Projektziel zu erreichen.

Was beinhaltet ein Projektstrukturplan?

Der Projektstrukturplan beinhaltet alle Teilaufgaben des Projektes und strukturiert sogenannte Arbeitspakete. Ein Arbeitspaket beschreibt eine klar definierte Aufgabe, die an eine ausführende Stelle übertragen werden kann. Der Projektstrukturplan stellt das gesamte Projekt grafisch dar. Er ordnet alle Arbeitspakete nach Zusammengehörigkeit und schafft dadurch Transparenz und Sicherheit im Projekt. Da ein Projekt einen zeitlichen Ablauf darstellt, überführt man den Projektstrukturplan in einen Ablaufplan. Die einzelnen Arbeitspakete werden zunächst in Tätigkeiten umformuliert. Die dadurch entstehenden Vorgänge können dann logisch der Reihenfolge ihrer Erarbeitung nach strukturiert werden. Diese Ablaufplanung folgt dem Muster: Ein Vorgang kann erst anfangen, wenn sein direkter Vorgänger abgeschlossen ist. Dadurch entsteht ein sogenannter Netzplan.

Wie sieht ein idealer Netzplan aus?

Der Netzplan wird in einem weiteren Schritt um Termine und konkrete Daten ergänzt. Das Ergebnis kennt der eine oder andere von Ihnen vielleicht als Balkenplan, der Ihnen angibt, an welchem Tag welche Tätigkeiten in einer bestimmten Reihenfolge zu bearbeiten sind. Diese Pläne ergänzt man im Projektmanagement um die sogenannten Ressourcen. Ressourcen sind die notwendigen Mitarbeiter, Maschinen oder sonstigen Einsatzmittel, die zur Erledigung der einzelnen Aufgaben notwendig sind.

Die Projektplanung sollte ständig aktualisiert werden

Diese unterschiedlichen Teilpläne realisiert die Projektleitung zunächst in der beschriebenen Reihenfolge. Um einen optimierten Plan zu erhalten, müssen die Besonderheiten der Teilpläne aufeinander abgestimmt werden. Dabei sind es häufig Kleinigkeiten, die dazu führen, dass bereits erstellte Pläne nochmals überarbeitet werden müssen. Daher ist eine kontinuierliche Planung im Projektmanagement unumgänglich.

Viele praktische Tipps und Beispiele aus langjähriger Erfahrung könne Sie in unserem Projektmanagement Seminar erhalten.

 

Projekt Kick-Off – Podcast Projektmanagement (6/11)

Projekt Kick-Off – Podcast Projektmanagement (6/11)
5, 1 Bewertungen

Projekt Kick-off

Nachdem Sie ein Projekt sorgfältig geplant und vorbereitet haben ist es nun an der Zeit, die Fiktion in die Realität umzuwandeln. Der Start eines Projektes ist bereits ein wichtiger Indikator für den Verlauf und den Ausgang Ihres Vorhabens. Wie Sie Ihr Projekt erfolgreich starten und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um den Projekt Kick-off möglichst erfolgreich zu meistern, wird Ihnen in unserer sechsten Episode des Podcast „Projektmanagement” erläutert.

Laden Sie sich die sechste Episode hier herunter. Das Dim-Team wünscht Ihnen viel Spaß beim Anhören!

Projekt Kick-Off - „„Sage mir, wie dein Projekt beginnt, und ich sage dir wie es endet.“”

ProjektmanagementDieses Zitat, das viele Projektmanager kennen, beschreibt die Bedeutung des Projektstarts sehr deutlich. Wenn Sie ein etwas größeres Projekt starten, dann sollten Sie immer mit einem Kick-Off-Meeting beginnen. Das Kick-Off-Meeting dient dazu, alle an einem Projekt Beteiligten mit den Projektzielen und -aufgaben vertraut zu machen. Eine erste Grobplanung und der Projektablauf kann gesamtheitlich mit allen Betroffenen gestaltet werden. Entscheidend ist, dass das Projekt von Anfang an mit ganzer Energie und ohne Zeitverzug angegangen wird, da jede Nachlässigkeit in dieser Phase später zu erheblichen Problemen führt. Ein anfängliches Meeting verhindert, dass Probleme und Unklarheiten in das Projekt mit hineingenommen werden und unter Umständen zu einem späteren Zeitpunkt zum Scheitern des Projektes beitragen. Know-how-Defizite werden in der Startphase bereits erkannt und können behoben werden.

Projekt Kick-off - Was ist zu beachten?

An einem Projektstart-Workshop (PSW) sollte das gesamte Projektteam teilnehmen. Bei einem Großprojekt sollten mehrere Veranstaltungen durchgeführt werden, um so zielgruppengerecht zu arbeiten. Insbesondere bei Projekten, die in der Öffentlichkeit stattfinden, ist es sinnvoll mehrere Meetings durchzuführen, um so die Effizienz zu verbessern. Planen Sie den Workshop rechtzeitig, damit alle Teilnehmer an dem geplanten Meeting teilnehmen können und nicht zeitlich verhindert sind. Laden Sie neben dem Kernteam weitere für das Projekt wichtige Personen ein und informieren Sie die Teilnehmer über folgende Punkte:

-  Zweck des Treffens

-  Starttermin und Dauer

-  Ort und

-  Zielvorstellung (erhoffte Ergebnisse).

Projekt Kick-Off - Die Phasen

Ein Projektstart-Workshop sollte aus mehreren Phasen bestehen. Zu Beginn der Kennenlern-Phase klärt der Projektleiter das Programm des Workshops und die Regeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein Startmeeting sollte dazu dienen, dass sich die Teilnehmer gegenseitig kennen lernen sowie innerhalb der Gruppe aufgrund von Qualifikationen und Aufgaben positionieren. Die Projektziele und ein allgemeiner Projektstrukturplan werden anschließend gemeinsam erarbeitet.

Projekt Kick-Off - Dokumentation!

Achten Sie darauf, dass der gesamte Workshop ausführlich dokumentiert wird. Alle erarbeiteten Ergebnisse, getroffenen Entscheidungen und Annahmen müssen für die Folgephasen zugrunde gelegt werden können. Zudem sollten die offenen Punkte, die Aufgabenverteilung, die Termine sowie das weitere Vorgehen jedem Projektmitglied bekannt sein.

Projektrisiken kann vorgebeugt werden!

Versäumnisse in der Startphase führen häufig dazu, dass Projekttermine nicht eingehalten werden, Kosten überschritten und wichtige Aufgaben nicht zur vollständigen Zufriedenheit der Auftraggeber gelöst werden. Viele Projektleiter sind der Meinung, dass ein Projekt-Kick-Off nicht notwendig sei und dass man die Zeit lieber für operative Projektarbeit nutzen solle. Eine wissenschaftliche Studie zum Projekt Kick-off hat jedoch gezeigt, dass viele Projekte an unrealistischen Zeitschätzungen, unklaren Zieldefinitionen und personellen Fehlbesetzungen scheitern. Führen Sie daher ein ordentliches Startmeeting durch, um diese Projektrisiken bereits im Vorfeld zu klären.

Wie ein erfolgreiches Projekt geplant werden kann können Sie ausführlich in unserem Seminar erlernen.

Projektphasen – Podcast Projektmanagement (5/11)

Projektphasen – Podcast Projektmanagement (5/11)
4.1, 48 Bewertungen

Projektphasen

Ein großes Projekt ist oft komplex und bedarf einer genauen Analyse und Strukturierung der zu erfüllenden Aufgaben. Daher ist es ratsam ein Projekt in mehrere Phasen zu gliedern. Zu dem gibt ein Ablaufplan den Projektphasen den nötigen zeitlichen Rahmen. In dieser Episode erfahren Sie, wie ein Projekt in die richtigen Phasen eingeteilt wird.

Die fünfte Episode unseres Podcast Projektmanagement können Sie sich hier kostenlos herunterladen.

Planung der Projektphasen?

ProjektmanagementStellen Sie sich vor, Sie müssen ein komplexes Projekt strukturieren und für Ihre Vorgehensweise einen Ablaufplan erstellen. Im ersten Augenblick werden Sie von der Komplexität Ihres Projektes vielleicht erschlagen sein. Eine Möglichkeit, um ein Gesamtprojekt überschaubarer zu machen ist, es in Projektphasen einzuteilen. Das gesamte Projekt wird zunächst in mehrere aufeinander folgende Projektphasen strukturiert. Mit Hilfe des Top-Down-Ansatzes werden die Probleme des Projektes in mehrere Teilschritte untergliedert. Für jede Teilphase wird anhand einer Leistungsbeschreibung des Projektes ein Ziel verfolgt und geprüft. In der Regel ist eine Projektphase mit einem sogenannten Meilenstein abgeschlossen. Dieser Meilenstein ist keine Tätigkeit, sondern ein Zustand.

In diesem Fall der Zustand, dass eine Phase abgeschlossen ist. Die zeitlich logische Aneinanderreihung unterschiedlicher Projektphasen führt zu einem Projektphasenmodell. In vielen Branchen existieren Vorschläge, nach denen ein Phasenmodell aufzustellen ist. In sämtlichen Phasenmodellen finden sich vier grundlegende Phasen wieder: Der Projektstart (Kick-Off), die Projektplanung, die Projektdurchführung und der Projektabschluss.

Projektphase 1: Projekt Kick-Off

Unabhängig von der spezifischen Branche hat ein Projekt immer eine erste Phase, in der das Projekt gestartet wird. Diese Startphase, die bei größeren Projekten unter Umständen auch mehrere Monate dauern kann, sollte immer durch ein Projekt Kick-Off-Meeting ausgelöst werden. Klären Sie in diesem Meeting mit den Projektteilnehmern die Ausgangslage, definieren Sie die Projektziele und beginnen Sie mit der Teamfindungsphase.

Projektphase 2: Projektplanung

Im Rahmen der Projektplanung erarbeitet das Projektteam die Projektstruktur und den Ablaufplan. Dabei werden bereits die benötigten Ressourcen berücksichtigt, um schon in dieser frühen Projektphase zu erkennen, ob die Aufgaben des Projektes in der geplanten Zeit realisierbar sind.

Projektphase 3: Projektdurchführung

In der Projektdurchführung erfolgt die Steuerung der Aufgaben, Termine und Kosten. Die Projektteilnehmer sind in dieser Phase mit Aufgaben im Änderungsmanagement betraut. Abweichungen vom geplanten Ablauf führen zu Eingriffen, die die Erreichung der geplanten Ziele sichern sollen.

Projektphase 4: Projektabschluss

Der Projektabschluss dient der Kontrolle, ob die vereinbarten Projektziele erreicht wurden. Neben dem Projektendergebnis wird mit Hilfe eines Soll-Ist-Vergleiches auch die Abwicklung des Projektes überprüft. Die vereinbarten Termine, die Kosten und die Qualität der erbrachten Leistung werden dokumentiert. Die Erfahrungen im Projektablauf sollten Sie immer dokumentieren, um aus den begangenen Fehlern zu lernen.

Diese Phaseneinteilung ist für die Projektaktivitäten sehr hilfreich. Die Projektphasen schaffen Entscheidungspunkte für überschaubare Probleme. Sie können systematischer vorgehen, Probleme schneller erkennen, Lösungsmöglichkeiten frühzeitiger auslösen und die Kontrolle wird erleichtert. Die Planung nach Projektphasen verringert die Projektrisiken.

Agiles Projektmanagement

Agiles Projektmanagement als moderner Ansatz im Projektmanagement. Reflektieren Sie doch mal jenseits der "normalen" Projektarbeit, wie Sie flexibler, schneller und damit auch effizienter ihre Projektphasen strukturieren könne. Agiles Projektmanagement kann dazu eine Lösung darstellen.

Handbuch Projektmanagement

Erfahren Sie mehr zum Projektmanagement im Handbuch Projektmanagement!

Die Bedeutung professionellen und systematischen Projektmanagements hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, gerade von dem Hintergrund, dass nicht nur die absolute Zahl von Projekten deutlich angewachsen ist, sondern auch deren Umfang und Komplexität. Entscheidend für den Erfolg von Projekten ist nicht nur die "Hardware" wie Technik, Informatik, Produkte oder Dienstleistungen, sondern in mindestens genauso entscheidendem Maße die zielorientierte uns systematische Abwicklung aller Projektprozesse.

Die Integration einer Vielzahl von Autoren aus unterschiedlichen Fachbereichen ermöglicht eine Darstellung des Themas in seiner vollständigen Breite sowie der zwingenden Tiefe. Ferner werden verschiedene Aspekte des Projektmanagements beleuchtet, so dass der Leser sich innerhalb kurzer Zeit einen umfassenden Überblick über dieses komplexe Thema verschaffen kann.