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Suchmaschinenmarketing (SEM) – Diese Formel sollten Sie kennen

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Das Suchmaschinenmarketing (SEM) ist ein Standardelement im Online Marketing Mix. Nahezu jeder Internetnutzer nutzt eine Suchmaschine, um sich im kontinuierlich ausweitenden Content im Netz zurechtzufinden. Für den Einsatz im Marketing ist daher eine strukturierte Herangehensweise an das Thema notwendig. Einen systematischen Ansatz im Marketing bietet eine durchdachte Suchmaschinenmarketing Strategie.

Was ist Suchmaschinenmarketing?

Beim Suchmaschinenmarketing handelt es sich um jegliche Online Marketing Maßnahmen, die im Zusammenhang mit Suchmaschinen stehen. Als Synonym für den Begriff wird häufig die Abkürzung SEM genutzt – diese kommt aus dem Englischen und steht für Search Engine Marketing. Aber was bedeutet es konkret und welche Online Marketing Maßnahmen gehören dazu?

Suchmaschinenmarketing (SEM) ist als Teilbereich des Online Marketings zu sehen und umfasst die Maßnahmen Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, kurz SEA) und Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO).

Gemeinsam bilden Die Teilbereiche SEO und SEA also die Formel für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing:

SEM = SEA + SEO

Suchmaschinenmarketing = Suchmaschinenwerbung + Suchmaschinenoptimierung

Kurzer Einblick in die Welt der Suchmaschinen

Eine Suchmaschine ist ein Tool, das Internetnutzern hilft, schnell die gewünschten Informationen finden. Sie durchforstet Milliarden von Webseiten, um relevante Inhalte als Antwort auf Suchanfragen zu identifizieren, zu sortieren und zu bewerten. Durch die Verwendung von Schlüsselwörtern und Phrasen können Sie das gewünschte Ergebnis schnell und einfach liefern. Suchmaschinen sind unverzichtbar, um sich in der riesigen Menge der online verfügbaren Inhalte zurechtzufinden.

Der Begriff Suchmaschinenmarketing basiert auf Suchmaschinen. Viele Menschen denken bei dem Begriff Suchmaschine gleich an Google. Dies liegt nahe, da Google in Deutschland einen Marktanteil von über 95% hat und die hier angegebenen Informationen beziehen sich aus diesem Grund auch auf Google. Trotzdem gibt es im Web noch weitere Suchmaschinen wie Google, z.B. Bing, die Suchmaschine von Microsoft, Yahoo oder DuckDuckGo, eine Suchmaschine, die keine persönlichen Informationen sammelt. Auch die interne Suche auf Webseiten wie Amazon oder Immoscout funktioniert durch das Prinzip einer Suchmaschine.

Durch die Eingabe von den richtigen Keywords erscheinen Suchergebnisse in einem Ranking sortiert nach Relevanz zum entsprechenden Keyword. Die Ergebnisseite (SERP = Search Engine Result Page) von Google besteht aus organischen Suchergebnissen, bezahlen Google Ads und weiteren Elementen wie Bilder Widgets oder direkte Antworten auf relevante Fragen, wodurch das Sucherlebnis verbessert werden soll.

Suchmaschinenmarketing (SEM)

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Eine wichtige Frage beim Suchmaschinenmarketing lautet: Wie landet die eigene Website weit vorne in den Suchergebnissen von Google? Die Suchmaschinenoptimierung ist die passende Antwort darauf. Beim SEO geht es darum, die Inhalte der eigenen Seite so zu gestalten, dass sie eine bestmögliche Platzierung in den organischen Suchergebnissen der Suchmaschinen erhalten. Als Marketingmaßnahme sorgt das SEO dadurch für bessere Sichtbarkeit im Internet und mehr Traffic auf der Website.

SEO umfasst eine breite Palette von Aktivitäten und Prozessen, wie z.B. die Recherche von Keywords, die Optimierung von Texten und Bildern, den Aufbau von Links sowie der technische Aspekt. All diese Aktivitäten tragen dazu bei, das Ranking Ihrer Website auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen zu verbessern und letztlich die Besucherzahlen auf Ihrer Website zu erhöhen. Wenn Sie die verschiedenen Elemente von SEO verstehen und umsetzen, können Sie eine erfolgreiche Online-Präsenz für Ihr Unternehmen schaffen.

In dem Zusammenhang treffen Sie auch auf zwei weitere Unterscheidungsmerkmale:

Onpage-Optimierungen sind bezogen auf Ihre Suchmaschinenmarketing Maßnahmen und SEO Techniken, die Sie selbst auf und an Ihren Websites vornehmen können, um das Ranking bzw. Ihre digitale Sichtbarkeit zu verbessern. (Technische Einstellungen, Struktur der Website, Content-Optimierung, Keywords etc.)

Offpage-Optimierung umfasst im Bereich Suchmaschinenmarketing alles, wodurch Sie abseits Ihrer Websites gute Platzierungsergebnisse erzielen. Im Wesentlichen zählen dazu Aktivitäten wie das sog. Linkbuilding (Links von anderen Websites auf die eigene Website erzeugen, auch Backlinks genannt) oder ein wahrnehmbares Brand- und Content Marketing.

Suchmaschinenwerbung (SEA)

Neben der Suchmaschinenoptimierung umfasst das Suchmaschinenmarketing die Suchmaschinenwerbung. Diese Teildisziplin des SEM beinhaltet bezahlte Suchmaschinenwerbung in Form von Anzeigen.

Darunter fallen jegliche bezahlte Ads im Suchnetzwerk. Diese Werbeeinblendungen werden am Anfang und am Ende der Ergebnisseite platziert und sehen den normalen Suchergebnissen sehr ähnlich. Um für den User klar als Werbung erkennbar zu sein und sich dennoch abzuheben, sind sie stets mit dem Hinweis Anzeige markiert. Neben den einfachen Textanzeigen gibt es beim SEM auch Verkaufsanzeigen für E-Commerce, in denen Produkte zum Kauf präsentiert werden können. Das Schalten von Anzeigen in Suchmaschinen läuft über die Buchung von thematisch zur Anzeige passenden Keywords. Verschiedene Faktoren bestimmen dabei, zu welchem Keyword welche Anzeige ausgespielt wird. Werbetreibende legen dabei ein Werbebudget fest und können über Google Ads die Einstellungen vornehmen.

Das Ziel von Suchmaschinenmarketing

Da die Suchmaschine heutzutage Platz eins der Informationsquellen belegt, hält sich die eigene Zielgruppe mich Sicherheit auch dort auf. Deshalb sind Suchmaschinen ein beliebter Ort, um Marketing zu betreiben. Der Wettbewerb um die Platzierungen in den Suchergebnissen ist dementsprechend hoch. Wie schwierig es ist, ein gutes Ranking zu bekommen, ist immer auch vom jeweiligen Keyword abhängig.

Das vorrangige Ziel beim Suchmaschinenmarketing sollte also sein, im relevanten oberen Sichtbereich auf der ersten Seite der Suchmaschinen positioniert zu werden – sowohl in den organischen Suchergebnissen als auch bei den Anzeigen Platzierungen. Bei den organischen Suchergebnissen sollte man auf jeden Fall in den Top Ten erscheinen, optimal sind die ersten drei Positionen. Gut Dreiviertel der Internetnutzer rufen nie die zweite Google-Trefferseite auf. Laut einer Auswertung des SEO-Tools Sistrix entfallen 99% aller Klicks auf ein Google Suchergebnis auf der ersten Seite.

Strategisch gesehen ist also das übergeordnete Marketing-Ziel, durch gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen den Traffic auf der eigenen Website zu erhöhen und dadurch die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern und potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

Online Marketing Manager (DIM)

Online Marketing Manager

Qualitätsfaktoren im Suchmaschinenmarketing

Fragen Sie Google nach den wichtigsten Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing, bekommen Sie eine einfache Antwort: Inhalte, die am besten die Intention der Suche beantworten. Das ist das Qualitätsversprechen an die Nutzer der Suchmaschine. Es stellt sich jedoch die Frage, welche Faktoren die Suchmaschinen berücksichtigen und wie sie die Qualität der indexierten Inhalte und Webseiten bewerten.

Zwei von etwa Zweihundert angenommenen SEO-Faktoren, sind bspw. Die Absprungrate und die Verweildauer. Die Absprungrate misst, wie viele Besucher Ihrer Website diese ohne weiteren Klick wieder verlassen. In Verbindung mit einer nur kurzen Verweildauer legt das den Rückschluss nahe, dass nicht der passende Inhalt zur Suchanfrage gefunden wurde. Diese und andere Faktoren bezieht Google in die Bewertung mit ein, wenn es um Ihre (künftige) Position in der Trefferanzeige geht.

Weitere wichtige Faktoren für ein erfolgsversprechendes Suchmaschinenmarketing sind unter anderem:

  • geringe Ladezeiten (Achtung bei den Dateigrößen von Videos und Bildern)
  • Optimierung für mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets)
  • lokale Optimierung (kostenfrei: My Google Business)
  • Akzeptanz und Relevanz (Views, Klicks, Conversions)
  • technisch einwandfreie Pflege der Inhalte in Ihrem Content-Management-System
  • Aktualität der Inhalte
  • Interne und externe Verlinkungen

Zum lukrativen Geschäftsmodell von Google gehört, dass Transparenz und Auswirkungen der einzelnen Qualitätsfaktoren nicht allgemein bekannt sind. Zudem wird der Algorithmus ständig verändert. Somit muss sich jeder, der aktiv Suchmaschinenmarketing betreibt, damit auseinandersetzen und immer wieder testen, testen, testen. Nur durch permanente Beobachtung und Optimierung stellt sich ein Erfolg im Marketing ein.

Keywords im Suchmaschinenmarketing

Keywords haben im Suchmaschinenmarketing eine äußerst hohe Relevanz. Denn sie sind der Schlüssel für Ihre digitale Sichtbarkeit in den Suchmaschinen und den Zugang zu Ihrer digitalen Präsenz. Doch welche Keywords führen zum Ziel? Dazu folgende Überlegungen:

Versetzen Sie sich in die suchende Perspektive Ihrer potenziellen Kunden. Welche Probleme haben Ihre Kunden? Mit welchen Begriffen, Begriffskombinationen oder Fragestellungen könnten sie nach Ihnen und Ihrem Leistungsangebot in den Suchmaschinen suchen?

Geeignete Marketing-Tools (z.B. Sistrix) verraten Ihnen das Suchvolumen Ihrer gewählten Keywords in den Suchmaschinen und damit deren Potenzial, aber auch wie stark der Wettbewerb um das jeweilige Keyword ist.

Testen Sie das Suchmaschinenmarketing Ihrer Konkurrenz. Geben Sie dazu bei Google Ihre gewünschten Keywords ein und analysieren Sie die Ergebnisse der ersten Seite. Schließlich gibt es einen Grund dafür, dass diese Websites oben in der Suche auftauchen.

Optimieren Sie die Inhalte (Texte, Bilder, Videos) Ihrer Websites und Landingpages so, dass potenzielle Fragestellungen zufriedenstellend beantwortet und die relevanten Keywords verwendet werden.

Content-Management-Systeme wie z.B. WordPress erleichtern Ihnen die Erfüllung technischer Voraussetzungen für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing. Hier geht es bspw. darum, Inhalten suchmaschinengerechte Attribute zuzuweisen (Title, Meta-Description oder Bildbeschreibungen).

Die im Suchmaschinenmarketing mit Keywords erzielten Trefferanzeigen auf einer Suchergebnisseite (englisch Search Engine Result Page, kurz SERP) nennt man auch organische Treffer. Dabei handelt es sich immer um nicht bezahlte Suchergebnisse in den Suchmaschinen. Bezahlte Anzeigen des Google Ad-Programms finden Sie über oder rechts neben den SERPs.

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Suchmaschinenmarketing: SEA unterstützt SEO

Für ein erfolgreiches Marketing sollten SEO- und SEA-Maßnahmen kombiniert betrachtet werden. Während SEO-Maßnahmen eher eine langfristige Wirkung haben, ist durch SEA auch ein kurzfristiger Marketing-Erfolg möglich.

Der vielleicht naheliegende Gedanke, Suchmaschinenmarketing lediglich auf kostenlose SEO-Aktivitäten zu beschränken, wäre zu kurz gedacht. Zum einen kostet auch eine gute Suchmaschinenoptimierung Geld (Verwendung notwendiger Tools, Arbeitszeit kompetenter SEO-Manager). Zum anderen bedarf es zusätzlicher Maßnahmen, damit interessierte Suchende animiert werden, mit dem möglichst zielführenden Keyword nach Ihren Leistungsangeboten zu suchen. An der Stelle sei deshalb nochmals auf die für das Suchmaschinenmarketing wichtigen Maßnahmen der Offpage-Optimierung verwiesen.

Im Rahmen von bezahltem Suchmaschinenmarketing liefert eine Anzeigenschaltung (SEA) im Vergleich zu SEO-Aktivitäten zügiger Ergebnisse, zum Beispiel in Form von höherem Traffic und idealerweise auch höheren Conversions in Bezug auf Käufe, Abonnements oder Registrierungen für Newsletter. SEA bietet sich daher insbesondere dann an, wenn Sie eine neue Website, Landingpage, Aktion oder einen neuen Online-Shop launchen. Wird durch budgetgestütztes Suchmaschinenmarketing eine Website vermehrt geklickt, steigert sich nicht nur die Sichtbarkeit der Seite. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzer entweder direkt die Marke, den Online-Shop, den Unternehmensnamen oder relevante Keywords in die Suchmaske eingeben, nimmt zu. Dies zahlt auf das Vertrauenskonto der Marke ein und stärkt so die Website auch für die organischen Trefferanzeigen.

Fazit

Als unverzichtbarere Teil im Online Marketing, sollte das Suchmaschinenmarketing einen festen Platz in Ihrer Marketing-Strategie haben.

Setzen Sie bei Suchmaschinenmarketing auf Suchmaschinenoptimierung und investieren Sie zusätzlich in Suchmaschinenwerbung. Beide Maßnahmen unterstützen sich bezogen auf ein positives Ranking gegenseitig. Neben den Aktivitäten der OnPage-Optimierung sollten Sie auch der OffPage-Optimierung einen großen Stellenwert einräumen. Außer dem bereits erwähnten Linkbuilding sowie Brand- und Content Marketing zählen hier auch zu:

  • Digitale Sichtbarkeit durch Social Media (Blogs, Posts, Videos, Kommentare, Artikel)
  • Profile und Aktivitäten in Foren (Xing, LinkedIn, spezifischen Fachforen)
  • RSS Feeds, Pressemitteilungen, Fachgespräche, Vorträge, Storytelling
  • Digitale und analoge Werbung (Banner, Advertorials, Anzeigen, Prospekte, Events, Messen)

Gestalten Sie zusätzlich zu Ihrem Suchmaschinemarketing insbesondere Ihre externe Kommunikation attraktiv und wahrnehmbar. Ihre Marketing Kampagnen sollten ins Auge fallen, überzeugen, relevante Fragen Ihrer Zielgruppe beantworten und sie dazu bewegen, sich aktiv mit Ihrem Unternehmen und Ihrem Leistungsangebot auseinanderzusetzen. Wenn Ihnen das gelingt, wird man nach Ihnen googeln.

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Suchmaschinen Ranking – Einflussfaktoren für die Online Sichtbarkeit

Das Suchmaschinen Ranking ist einer der bedeutendsten Faktoren, wenn es darum geht, dass Websites online wahrgenommen werden. Denn Suchmaschinen sind eines der wichtigsten Werkzeuge für jeden, der sich in der sich ständig weiterentwickelnden Welt des Internets bewegt. Der Zweck einer Suchmaschine ist es, dem Nutzer zu helfen, die gewünschten Informationen so effizient wie möglich zu finden und schnell zu einem Ergebnis zu gelangen. Unternehmen, die relevante Informationen bieten, haben also durch das Suchmaschinen Ranking gute Chancen auf eine hohe Sichtbarkeit im Web und eine Platzierung auf der ersten Seite von Google.

Was ist das Suchmaschinen Ranking?

Wenn Sie eine Suchanfrage in die Suchmaschine eingeben, durchsucht diese alle verfügbaren Webseiten im Internet und erstellt eine Liste der Suchergebnisse mit Verweisen auf die wichtigsten Websites und Dokumente. Die Position in der Liste der Suchergebnisse entspricht dem Suchmaschinen Ranking. Je höher das Ranking ausfällt, desto besser ist die Sichtbarkeit. Das Ranking bezieht sich auf die Reihenfolge, in der Websites in den Suchmaschinenergebnisseiten (SERP – Search Engine Result Page) erscheinen, wenn ein Nutzer nach einer bestimmten Suchanfrage sucht. Das bedeutet, dass Websites, die in den SERPs einen höheren Rang einnehmen, mit größerer Wahrscheinlichkeit von potenziellen Kunden oder Klienten gesehen werden. Ergebnisse auf der ersten Seite der Suche werden mit besonders hoher Wahrscheinlichkeit angeklickt.

Jeder Eintrag in der Liste der Suchergebnisse wird mit einem Titel oder einem kurzen Auszug aus der Landingpage versehen, so dass Nutzer sich schnell ein Bild davon machen können, worum es auf der Seite geht und ob der Inhalt für sie relevant ist.

Die Suchmaschine verarbeitet die Suchanfrage, indem sie die Webseiten durchsucht und sie nach Relevanz sortiert. Dies geschieht mit Hilfe von Webcrawlern, d.h. Softwareanwendungen im Web, die Webseiten durchsuchen und Informationen identifizieren, die mit der Suchanfrage in Zusammenhang stehen. Sobald die Webcrawler alle relevanten Seiten identifiziert haben, ordnet die Suchmaschine diese nach ihrer Relevanz. So entsteht die Reihenfolge, in welcher die Ergebnisse im Web aufgelistet werden.

In jeder Suchmaschine gibt es ein Suchmaschinen Ranking. Da Google allerdings mit Abstand den größten Marktanteil bei den Suchmaschinen hat, wird der Begriff Suchmaschinen Ranking häufig Synonym verwendet für das Google Ranking. Für andere Suchmaschinen, wie Bing oder Yahoo gilt jedoch das Gleiche.

Suchmaschinenoptimierung (DIM)

Suchmaschinenoptimierung Online-Zertifikatslehrgang

Warum ist das Suchmaschinen Ranking im Online Marketing wichtig?

Das Suchmaschinen Ranking hat einen entscheidenden Einfluss auf die Reichweite und Sichtbarkeit im Web. Websites, die in den SERPs ganz oben erscheinen, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit von potenziellen Kunden oder Klienten gesehen, was bedeutet, dass sie eine höhere Chance haben, in Leads, Kunden oder Verkäufe umgewandelt zu werden.

Die Positionierung in einer Suchmaschine, dabei hauptsächlich in den Google Ergebnissen, durch das Suchmaschinen Ranking ist ein wesentlicher Bestandteil des Online Marketings, da es die Reichweite, Sichtbarkeit und damit die Bekanntheit einer Webseite beeinflusst.

Die Sichtbarkeit kann sowohl aus dem Bereich der organischen Suchergebnisse als auch aus den bezahlten Suchanzeigen generiert werden. Das Suchmaschinenmarketing umfasst den Einsatz beider Bereiche als Teilbereich des Online Marketing Mix. Während sich die Suchmaschinenwerbung (SEA) mit den bezahlten Anzeigen und deren Ausspielung – hauptsächlich beeinflusst durch Keywords und Konkurrenz – beschäftigt, ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) dafür verantwortlich, Webseiten und deren Inhalte bestmöglich zu gestalten, um ein gutes Ranking in Google zu erhalten. Hierbei spielen neben der Keyword Auswahl und der Konkurrenz viele weitere Faktoren eine Rolle. Dieser Thematik widmet sich ein späteres Kapitel.

Kriterien für das Suchmaschinen Ranking

Welche Kriterien beeinflussen das Suchmaschinen Ranking?

Der Algorithmus einer Suchmaschine wird immer komplexer. Die sich ständig weiterentwickelnden Algorithmen von Google spielen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung, wo eine Website auf der Seite der Ergebnisse erscheint. Google arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des Algorithmus und lässt sich bei den Einflusskriterien und der Gewichtung dieser nicht immer in die Karten gucken. Erfahrende SEO Experten wissen aber, welche Kriterien beim Suchmaschinen Ranking und der Sichtbarkeit auf den Google Seiten wichtig sind und wie man eine hohe Position in den Ergebnissen bei Google erreicht. Hier sind die wichtigsten Faktoren aufgelistet:

  • Qualitativ hochwertiger Website Inhalt: Der Seiten Content sollte sowohl qualitativ hochwertig sein, d.h. die Informationen sollten relevant und der Inhalt sprachlich korrekt sein. Außerdem ist die Ausrichtung an der Zielgruppe von hoher Bedeutung.
  • Keyword Auswahl: Die Webseite sollte relevante Keywords in einem Angemessenen Mae enthalten. Aber Vorsicht: Zu häufiges, zusammenhangloses Nutzen von Keywords kann das Suchmaschinen Ranking auch negativ beeinflussen.
  • Meta Daten: Die Meta Daten einer Webseite dürfen nicht vernachlässigt werden. Sowohl die Meta Description (Die Beschreibung, die auch in den Google Ergebnissen angezeigt wird) als auch Aspekte wie das Alt Attribut eines Bildes spielen eine Rolle beim Ranking in einer Suchmaschine.
  • Mobile Optimierung: Das Motto „mobile first!“ wird zunehmend lauter in de Online Welt. Auch für die Suchmaschine ist die User Experience auf mobilen Geräten ein Qualitätsfaktor.
  • Schnelle Ladezeit: Je kleiner die Datenmengen auf einer Website sind, desto schneller wird sie geladen. Eine Suchmaschine bevorzugt Schnelligkeit genauso wie ihre User.
  • Anzahl und Qualität der Backlinks: Backlinks sind Links von anderen Websites zu Ihrer Website, die die Sichtbarkeit und das Ranking Ihrer Website verbessern können. Suchmaschinen belohnen Websites mit höheren Rankings, wenn sie eine große Anzahl hochwertiger Backlinks haben. Dabei schaut Google auch nach der Qualität der Website, von der Ihr Backlink kommt.
  • Social Media: Soziale Medien beeinflussen auch das Suchmaschinen Ranking. In den sozialen Medien spielt sich sehr viel Online Traffic ab. Mit einem aktiven Account und Verlinkungen in Social Media lässt sich somit mehr Traffic auf der eignen Website generieren. Dies wird im Suchmaschinen Ranking belohnt.

Hierbei handelt es sich um wichtige Kriterien für ein hohes Suchmaschinen Ranking. Es gibt jedoch noch viele weitere Faktoren, wie die Barrierefreiheit einer Website oder der sichere Umgang mit Nutzerdaten, die die Platzierung in den Suchergebnissen beeinflussen.

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Suchmaschinen Ranking und SEO

Die Umsetzung der zuvor genannten Rankingkriterien und die Tatsache, dass dies nur die wichtigsten Faktoren, jedoch nicht alle sind, kann eine entmutigende Aufgabe sein. Aber mit der richtigen Strategie und den richtigen Tools können auch Sie die Sichtbarkeit Ihrer Website maximieren und mehr organischen Traffic durch eine Platzierung auf der ersten Seite von Google zu generieren.

Die Sicherstellung der Rankingfaktoren einer Suchmaschine ist im Online Marketing die Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung. Das Hauptziel von SEO ist es, den organischen Verkehr einer Suche auf Ihrer Website zu erhöhen. Dies kann durch die Verbesserung des Gesamtrankings Ihrer Website auf der SERP, durch die Erhöhung der Click-Through-Rate (CTR) von Nutzern, die Ihre Website besuchen, und durch die Gewinnung von mehr qualifizierten Besuchern auf Ihrer Website erreicht werden.

Nur wenig User klicken nach einer Suche bei Google auf die zweite Seite, die meisten wählen sogar eins der ersten drei Ergebnisse auf der ersten Seite. Eine Platzierung an dieser Stelle ist also optimal. Bevor Sie mit der Optimierung Ihrer Website beginnen, sollten Sie sich die Konkurrenz anschauen. Je höher der Wettbewerb um ein bestimmtes Keyword ist, desto schwieriger wird es, eine Position unter den ersten drei Ergebnissen eine Keyword Suche zu erhalten. Es ist ratsam, Longtail-Keywords in Ihre Keyword Strategie aufzunehmen, da diese spezifischer und meist weniger hart umkämpft sind.

Fazit

Eine Suchmaschine, allen voran Google, ist ein signifikanter Aspekt des Online Marketings. Doch so erfolgsversprechend ein gutes Suchmaschinen Ranking auch ist, so ist Komplexität des Suchmaschinen Algorithmus und der damit einhergehende Aufwand der Suchmaschinenoptimierung nicht zu unterschätzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Suchmaschinen Ranking ein Schlüsselfaktor für Unternehmen und Privatpersonen ist, die ihre Sichtbarkeit im Internet erhöhen und auf sich aufmerksam machen wollen. Die Optimierung von Website Inhalten für ein höheres Ranking einer Suchmaschine kann helfen, die Sichtbarkeit zu erhöhen und mehr potenzielle Kunden oder Klienten anzuziehen. Suchmaschinen Ranking ist eine Möglichkeit, die Leistung einer Website zu messen und notwendige Änderungen vorzunehmen, um das Ranking zu verbessern.

Beschäftigen Sie sich also besser heute als morgen mit der Suchmaschinenkompatibilität Ihrer Webseite um ein optimales Ergebnis für Ihre Online Sichtbarkeit zu erhalten.

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Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

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Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form des Growth Marketing bzw. einen Teil des Performance Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg!

Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat zunächst einmal nichts mit klassischen Marketing im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist dies eine moderne agile Art der Optimierung der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten.

1.Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. Growth Hacking als Bestandteil des Growth Marketing schafft hier neue Lösungen. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht. Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Growth Marketing beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

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Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Growth Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers?

Ein Growth Hacker geht beim Growth Marketing taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Performance Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Performance Marketeer arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

3. Stellenwert des Growth Hacking / Growth Marketing

Folgt man Social Media intensiver, dann könnte man auf die Idee kommen, dass Growth Marketing in allen Unternehmen an der Tagesordnung sei. Spricht man konkret mit Unternehmen, dann scheint Wachstum hingegen nicht unbedingt im Fokus zu stehen. Eine Studie von GrowthmarketingStage zeigt, dass im kleineren Mittelstand und bei einem höheren Digitalisierungsgrad Growth Hacking auch an Bedeutung zunimmt. Jedoch setzt sich nur eine Minderheit (ca. 30%) real mit dem Thema auseinander. Diejenigen, die es machen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass sie damit einen positiven Impact auf das Geschäft auslösen (87%).
Die wesentlichen Herausforderungen bei der Implementierung von Growth Marketing sind:

  • Neue Prozesse zu strukturieren
  • Die richtigen KPIs und OKRs zu definieren
  • Die richtigen Mitarbeiter zu finden
  • Den richtigen Fokus für Aktivitäten finden

Nach der Implementierung von Growth Marketing kann man darauf zählen, dass:

  • Man bessere Conversions entlang der Customer Journey erzielt
  • Man ein schnelleres Kundenwachstum verzeichnet
  • Flexiblere und schnellere Anpassungen von Marketingaktivitäten ablaufen
  • Bessere Produkte entstehen

Mit der Implementierung werden in der Regel eine Umsatzsteigerung (Wachstum), die erhoffte Zunahme der Kundenanzahl und bessere Conversions angestrebt.

4. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten.

Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

5. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

5.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail-LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz "PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

5.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack-LogoSlack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

      • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
      • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
      • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

5.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
      • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
      • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
      • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als "Standard-Musik-Service" und Integration im Jahr 2011
      • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
      • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
      • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

5.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

5.5 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

      • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
      • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
      • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

      1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
      2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
      3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
      4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

6. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

Growth Hacking Tipps

  • Growth Hacking Tipp #1: E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber

    MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

    - Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

  • Growth Hacking Tipp #2: Mit Retargeting/Remarketing neue Kunden generieren

    Michael SchwabWussten Sie schon, dass Ihre Webseite ca. 98% der Besucher verliert? Die meisten Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie, ohne zurückzukommen. Dies bedeutet, dass von 10000 Besuchern 9800 einfach gehen. Sie verlieren also bares Geld und potentielle Kunden, die sehr wahrscheinlich bei Ihren Mitbewerbern landen. Zuerst einmal ist das nicht Ihr Fehler! Ihre Besucher wurden abgelenkt. Es klingelt beim Surfen das Telefon, das Baby schreit oder das nächste Meeting steht an etc. Es stellt sich also die Frage, wie Sie die abgesprungenen Besucher wieder dorthin bringen, wo diese abgesprungen sind. Wie können Sie nun einen Teil der 98% der abgesprungenen Besucher trotzdem zu Kunden machen? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es im Schnitt 7-15 Kontakte benötigt, bevor jemand kauft. Mit Retargeting/Remarketing erhalten Sie weitere Kontaktchancen, Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen. Beim Retargeting/Remarketing sprechen Sie die Leute an, welche Ihre Webseite besucht haben, ohne die gewünschte Aktion ausgeführt zu haben.

    Welche Vorteile bietet Retargeting/Remarketing nun unter anderem für Sie:

    • Die Interessenten- und Kauf-Konversionsrate wird gesteigert
    • Ermöglicht den Aufbau von Zielgruppenlisten
    • Ermöglicht eine effektive Zielgruppenansprache
    • Erhöhung des Kundenwerts
    • Stärkt die Marke, weil Sie überall präsent sind
    • Macht andere Online-Marketing Maßnahmen effizienter: PPC, Direct Ads, SEO, Affiliates, etc.

    Michael J. Schwab, Marketing-Manager bei homeway GmbH

  • Growth Hacking Tipp #3: Messen, Messen, Messen

    Tomislav TodorovicAls Growth-Hacker sind die Analyse Ihrer Webseite und die darauffolgenden Optimierungen Ihr täglich Brot. Mit dem Launch Ihrer Webseite müssen Sie ein Web-Analyse-Tool integriert haben. Hier bietet sich Google Analytics als das kostenlose und meistbenutzte Web-Analyse-Tool an. Es gibt auch Alternativen, besonders für Techies ist PIWIK als das Open-Source Analyse-Tool das Richtige. Beim Messen und Analysieren sollten Sie dann über die Basis hinausgehen. Traffic ist zwar wichtig, jedoch nicht das einzig Wahre. Google geht es z.B. vermehrt um die Interaktion des Users mit Ihrer Seite. Deshalb sind Absprungrate und Verweildauer wichtige Faktoren. Dazu kommt noch der Check, ob Ihre Ziele (z.B. Produktverkauf) auf den erstellten Seiten wirklich Früchte tragen. Darum sollten Sie sich die Demographie, mobile Nutzung, Zugriffskanäle, Zielseiten und Konvertierung immer wieder ansehen und Ihre Schlüsse ziehen. Legen Sie zwar Ihr Ziel fest, hören Sie jedoch auf Ihren Kunden und folgen Sie seinen Wünschen.

    – Tomislav Todorovic, Geschäftsführer / Partner der Online Marketing Factory AG

  • Growth Hacking Tipp #4: Nutzen Sie Slideshare

    Bastian FoersterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

    Growth Hacking Tipp: Slideshare- Bastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

  • Growth Hacking Tipp #5: Growth Hacking

    Christian FrankeUm Ihre Pressemitteilung oder Gastartikel erfolgreich in dem Newsbereich einer Zeitung, Webseite oder eines Branchen-Blogs zu platzieren, schreiben Sie dem entsprechenden Redakteur (dessen E-Mail Sie vorher recherchiert haben) eine Nachricht mit interessanter Betreffzeile und kurzer Ansprache.

    Tipp #1: Schreiben Sie mind. 10 Headlines auf und suchen Sie sich die beste aus. Nicht zu viel versprechen, sonst landet Ihre Nachricht im Spam.
    Tipp #2: Zahlen wirken interessant und führen zu höheren Öffnungsraten.
    Tipp #3: Je kürzer, desto besser.

    Neben der Headline braucht’s natürlich auch eine kurze und knackige Nachricht an den Journalisten. Hier gibt es verschiedene Techniken. Man kann entweder die Story als solches pitchen oder es so kurz wie möglich halten.

    Tipp #1: Sprechen Sie persönlich an, nehmen Sie Bezug auf die bisherige Arbeit oder die Expertise des Redakteurs oder die Publikation.
    Tipp #2: Seien Sie konkret und halten Sie die Nachricht so kurz es geht.
    Tipp #3: Anstatt Anhänge benutzen Sie Links zu Ihrem Dokument (Dropbox, Google Drive, Server, etc.)

    Christian Franke, Co-Founder & COO der YesBoss Group

  • Growth Hacking Tipp #6: Nutzen Sie Suchmaschinen

    Suchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

    - Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

  • Growth Hacking Tipp #7: Datenbasiertes Entscheiden

    Hendrik LennarzHeutige Tracking- und Webanalyse Technologien machen es möglich, wirklich jeden Schritt eines Kunden auf der Webseite, in einer App oder einem Kundenbackend zu erfassen. Growth Hacker lieben es, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern Daten entscheiden zu lassen.

    Ein beliebtes Framework, um die wichtigsten Growth Hacking KPIs zu definieren, sind die sogenannten „AARRR“-Metrics von Dave McClure, Gründer des Accelerators „500 Startups“ aus San Francisco. Dieses Framework orientiert sich vollständig am Customer Lifecycle, also an dem Weg des Kunden durch das gesamte Produkt. Die Abkürzung „AARRR“ steht dabei für die fünf Phasen des Customer Lifecycles, die von McClure folgendermaßen definiert werden:

    • Acquisition (Akquisition)
    • Activation (Aktivierung)
    • Retention (Loyalität)
    • Revenue (Umsatz)
    • Referral (Empfehlung)

    Jeder User kann sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einer dieser 5 Phasen befinden.
    Hier ein Beispiel:

    Man schaltet eine Facebook Anzeige und gewinnt dadurch 100 Besucher auf der Webseite. Die Webseite macht einen guten Job und konvertiert 25 Besucher, zum Beispiel durch eine kostenlose Registrierung, zu Kunden (Akquisition). Diese 25 Kunden haben leider so lange keinen Nutzen, wie sie nicht anfangen das Produkt auch zu nutzen. Dem User muss es demnach möglichst einfach gemacht werden, zum Beispiel, sich einzuloggen und mit der Produktnutzung zu starten und möglichst schnell einen Mehrwert zu erfahren (Aktivierung). Anschließend soll dieser Mehrwert natürlich möglichst oft spürbar sein. Bei den Social Networks wie Facebook oder Instagram sind das beispielsweise die Anzahl der Logins, Anzahl der Postings und Likes – also die Aktivität des Users, die nachhaltig den Mehrwert für den einzelnen Kunden bemessen (Loyalität). Ist ein User zufrieden, muss man ihn zu einem zahlenden Kunden machen. Man muss ihn also zum Upgrade bringen (Umsatz). Zufriedene Kunden empfehlen einen oftmals gern weiter, wenn man es ihnen möglichst einfach macht. Erfahrungsgemäß tut es jedoch niemand, wenn man ihn nicht darum bittet. Empfehlungen gelten immer noch als der wertigste Traffic-Kanal, werden leider immer wieder vernachlässigt (Empfehlung). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es beim Growth Hacking eben nicht nur darum geht möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern eben auch darum, diese glücklich zu machen, um letztendlich mit ihnen Geld zu verdienen.

    – Hendrik Lennarz, Product Manager & Growth Hacker für Startups und Unternehmen. Gründer der Growth Hacking Academy

  • Growth Hacking Tipp #8: Datenquellen kennen und nutzen

    Jan StranghönerDatengenerierung, Datensegmentierung und Data-Management sind DIE Schlüssel für effizientes Online Marketing. Sie bestimmen den Erfolg. Noch zu häufig bremst allerdings die Angst vor mangelndem „Datenschutz“ eine effiziente Nutzung. Dabei schließt Datenanalyse einen achtsamen Umgang mit Daten keineswegs aus. Es gibt Wege, Nutzerdaten anonymisiert und mit einem brauchbaren Ergebnis zu erfassen. Google und Facebook helfen dabei. Denn: Nur wer Deutungshoheit über die Daten bekommt, kann auf dem digitalen Markt skalieren und damit wachsen.

    Nützliche Tools dabei können sein:

    • Google Analytics
    • Google Search Console
    • Audience Insights

    Zum Beispiel lässt sich durch Audience Insights gut rekonstruieren, wie der Newsfeed meiner potentiellen Zielgruppe aussieht und mit welchen Inhalten sie sich täglich beschäftigt. Dadurch lassen sich wichtige Informationen in der Planung und Erstellung der Social-Media-Inhaltsstrategie erstellen.

    Jan Stranghöner, Blogger von SM-Nerds

  • Growth Hacking Tipp #9:

    Bekanntheit von Trends und Themen ausnutzen

    Tim CortinovisSie wollen rasantes Wachstum? Dann sollten Sie Ihre Bekanntheit rasant steigern. Der Growth Hacking Tipp dafür ist: Betreiben Sie Gravity Assist Marketing. Nur dank Jupiters Schwerkraft wurde Pioneer 10 zum schnellsten je von Menschen gebauten Objekt. Und genau das machen Sie auch. Suchen Sie sich einen Jupiter – das heißt ein Thema, das in Ihrem Bereich gerade an Bedeutung zunimmt oder auch schon hat. Und dann verknüpfen Sie Ihr Angebot mit diesem Thema, indem Sie etwa einen Blogbeitrag dazu schreiben und dann einen Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, der als eine der Quellen Ihren Blogbeitrag nennt. Oder Sie veröffentlichen ein Video auf YouTube, das die Stichwörter enthält, nach denen gerade viele Menschen suchen. Das war übrigens auch der Grund, warum plötzlich so viele unbekannte Musiker auf YouTube über Nacht erfolgreich wurden: Sie hatten Parodien von Titeln veröffentlicht, nach denen Millionen von Nutzern suchten. Natürlich können Sie auch ganz klassisch ein Buch zu dem Thema veröffentlichen. Die Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Ihr Angebot dann auch wirklich etwas mit diesem Thema zu tun hat und die Stichwörter für Ihre Kunden keine Mogelpackung anbieten.

    Tim Cortinovis - Vortragsredner / Trainer / Autor

  • Growth Hacking Tipp #10: Optimieren Sie Bestätigungsseiten

    TobiasLeider sind immer noch viele Bestätigungsseiten und Bestätigungsmails völlig lieblos gestaltet. Das ist ziemlich schade, da sehr viel Potenzial in ihnen steckt. Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Neukundenakquise um ein Vielfaches teurer ist als die Kundenbindung. Bestehende Kunden haben sich bereits für Sie entschieden, weswegen Sie weniger Überzeugungsarbeit leisten müssen. Scheuen Sie sich also nicht davor, Ihre Kunden auf der Bestätigungsseite auf ein weiteres Produkt von Ihnen hinzuweisen. Hat sich jemand für Ihren SEO-Newsletter angemeldet, können Sie ihm zum Beispiel in der Bestätigungsmail ein kostenloses SEO-Whitepaper vorschlagen, bei dem der Nutzer weitere Daten über sich preisgeben muss. Sie halten demnächst ein Webinar? Bedanken Sie sich auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung und bieten Sie dem Nutzer einen exklusiven Gutschein für Ihr Produkt an.

    Tobias Straka, Blogger von boozet, Online Marketing Manager bei Neue Mediengesellschaft Ulm

  • Growth Hacking Tipp #11: Tracking-Lösungen einsetzen

    Christian LeitzDas Zeitfenster, in dem sich Kunden für Waren und Dienstleistungen interessieren und diese dann auch kaufen, ist kurz und die Konkurrenz stark. Diesen Moment abzupassen, der bei bestimmten, vorrangig investitionsintensiven Gütern häufig erst Jahre später wieder kommt, ist für Unternehmen relevant. Wenn der Kunde Ihnen schon bis auf Ihre Website entgegengekommen ist, sollten Sie wissen, wer er ist und für was er sich interessiert. Im B2B-Bereich gibt es Tracking-Lösungen, die diese Informationen offenlegen und somit eine zielgerichtete Nacharbeit mit dem richtigen Angebot ermöglichen. Das Sales Team freut sich auf Akquise, bei der nicht erst das Interesse geweckt werden muss!

    Christian Leitz,  Leiter Marketing Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH

  • Growth Hacking Tipp #12: Optimierte Facebook Werbung

    Daniel MensingViele gerade kleine Unternehmen tun sich sehr schwer mit einem sinnvollen Einstieg in Facebook Werbung. Was ich immer wieder höre ist, dass man Facebook Ads nur nutze, "um Facebook Fans zu generieren". Dabei wissen die meisten Marketeer nicht, dass man ohne zusätzlich auch die eigenen Facebook Posts bezahlt zu verlängern, in der Regel nur ca. 3-5% aller Fans einen Beitrag zu sehen bekommen. Ich halte absolut gar nichts von Fan-Generierung der Fan-Generierung halber, ohne Intention auch die Facebook Posts stark zu verlängern. Steckt keine derartige Strategie dahinter, sollte man das gänzlich lassen. Das ist wie wenn man einen Email-Verteiler aufbaut, dann aber am Geld spart, um Email-Newsletter an die gesamte Liste zu versenden. Mein Tipp, schauen Sie sich in den Facebook Audience Insights genau an, wer Ihre tatsächlichen Fans sind (sofern diese "sauber" gesammelt wurden). Bauen Sie diese Audience sehr genau nach. Das geht am besten indem Sie den Facebook Pixel in ihre Website integrieren und hinterher über sogenannte Custom Audiences die Website Besucher in eine Liste wegspeichern. Auf diese Liste können Sie wiederum eine sogenannte Lookalike-Liste bilden, die aus statistischen Zwillingen ihrer Website Besucher besteht. Nehmen Sie dabei nur die 1%-Option, das bedeutet 1% aller z.B. deutschen Facebook Nutzer, die Ihren Website Besuchern am aller ähnlichsten sehen. Nehmen Sie mehr als 1% werden die Zielgruppen zu groß und ungenau. Um so mehr Website Besucher Sie auf Ihrer Seite haben, um so genauer die Lookalike-Zielgruppe. Zusätzlich können Sie sehr gute Zielgruppen über Interessen bilden. Nehmen Sie als Interesse beispielsweise ihre größten Wettbewerber, oder auch sogenannte "Brother & Sister Brands". Wenn Sie z.B. Mc Donalds sind, targeten Sie Fans von Burger Kind als Wettbewerber, oder aber von Coca-Cola als potentielle "Geschwistermarke" mit viel Schnittmenge in der Zielgruppe. Im Anschluss nutzen Sie diese Custom Audiences für die bezahlte Verlängerung ihrer Facebook Posts und selbstverständlich auch sonstiger Facebook Ads. Dabei reichen häufig ein paar Euro pro Facebook Post. Den Umweg über die Generierung von eigenen Facebook Fans könen Sie sich sparen und das Budget ist wesentlich besser investiert, nämlich direkt in sauber getargetete Reichweite.

    Daniel Mensing, Online Marketing bei F. O.

  • Growth Hacking Tipp #13: Leadpages / Landingpages

    Micahel BreuerMit Leadpages / Landingpages bietet man dem potentiellen Kunden etwas an, was er braucht, wenn der Besucher durch Ads kommt. Eine Leadpage / Landingpage ist die erste Seite, auf die ein potentieller Kunde geleitet wird, wenn er Werbung geklickt hat. Diese Seite muss darauf optimiert sein, dass der Besucher genau die Informationen angezeigt bekommt, die für das Produkt wichtig sind und dem Kunden das bieten, was er gesucht hat. Hier ist gutes SEO für kostenlosen Traffic aber auch gutes A/B Testing bei der Kampagnenerstellung wichtig, denn dann kann die Seite leicht optimiert werden, weil man weiß, wegen welchen Keywords der Besucher auf die Seite gekommen ist.

    Eine gute Leadpage / Landingpage sollte folgendes beinhalten:

    - Nicht zu viele, aber ausreichend viele CTAs
    - Ein Erklärvideo
    - Qualitativ hochwertigen Content
    - Das Produkt / Service
    - Free Ebook

    Leadpages / Landingpages dienten vor allem früher - aber oft immer noch - dazu, im einen Fall Emailadressen von Interessenten zu bekommen, im anderen Fall einen direkten Abschluss mit dem Kunden zu machen. Dies wird für digitale und nicht digitale Produkte verwendet. Jeder, der online etwas verkaufen will - vor allem digitale Produkte -, sollte sich eine Leadpage bauen.

    Michael Breuer, Geschäftsführer bei leadtodeal

  • Growth Hacking Tipp #14: Content- und Inbound-Marketing

    Torsten HerrmannContent-Erstellung ist aufwändig. Aber für erfolgreiches Content-Marketing oder Inbound-Marketing braucht man ein umfassendes Inhaltsangebot. Jede Fragestellung in Suchmaschinen will beantwortet und jede Stufe des Entscheidungsprozesses mit sinnvollen Inhalten begleitet werden. Noch dazu ist jeder Empfänger anders: Der eine liest gerne kurze Texte, der andere lange, der nächste bevorzugt Infografiken und wiederum andere sehen gerne Videos. Die Herausforderung liegt darin, für jeden Interessenten die passenden Inhalte bereitstellen.

    Wie bewältigen Sie diese Herausforderung am wirtschaftlichsten? Sie verwenden Ihre Inhalte mehrfach.

    Mein erster Tipp für Sie: Deklinieren Sie jeden Content, den Sie neu erstellen für alle passenden Medien und Kanäle durch. Überlegen Sie sich, welche Teile eines Whitepapers Sie zu Blogbeiträgen auskoppeln könnten. Oder umgekehrt: Fassen Sie fünf Blogbeiträgen zu einem Whitepaper zusammen. Auch denkbar: visualisieren Sie Ihr Whitepaper gleich als Präsentation für ein Webinar.

    Mein zweiter Tipp: Schauen Sie sich einmal an, was Sie jenseits des Marketings an Inhalten produzieren. Ich schreibe zum Beispiel gerade einen Blogbeitrag, der auf einem Angebot an einen Kunden basiert. Oder haben Sie ein Excel-Tool, das Sie auch an Interessenten herausgeben könnten? Gleiches gilt für Kundenpräsentationen: Sind diese auch in Teilen als Webinar verwendbar? Oder als Text verschriftbar?

    Bleiben Sie kreativ, aber nutzen Sie Ihre Kreativität nicht nur einmal.

    Torsten Herrmann, Inhaber chain relations, Inbound Marketing und Public Relations für B2B

  • Growth Hacking Tipp #15: Social-Media-Multiplikatoren

    lukas_paasGerade junge Unternehmen tun sich häufig sehr schwer damit, im ausreichenden Umfang neue Kunden zu werben. Oft fehlen die richtigen Kanäle und vor allem die nötige Kapitalkraft. Mit ein wenig Geschick und Recherche ist es allerdings in den sozialen Netzwerken möglich, nahezu kostenlos große Reichweiten und damit neue Fans zu generieren. Die richtigen Multiplikatoren machen es möglich! Schon zu Anfang haben wir uns sehr intensiv mit unserer Zielgruppe beschäftigt. Welche Interessen haben die Nutzer? Mit welchen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Social-Media-Kanäle nutzen sie und was gefällt ihnen dort? Nachdem wir diese Fragen recht genau beantworten konnten, haben wir in eben diesen Themenbereichen Kooperationen angestrebt. Gewinnspiele auf anderen Facebook-Seiten mit unserem Produkt, Blogbeiträge über unser Unternehmen, Postings von unseren Bildern auf Lifestyle-Seiten waren nur einige Erfolge, die wir mit Kooperationen erreichen können. Somit konnten wir ohne großen Kapitalaufwand exakt unsere Zielgruppe durch andere Facebook-Seiten erreichen. Es lohnt sich also, seine Zielgruppe zu kennen und die eigenen Inhalte dort zu platzieren, wo diese aktiv ist. Auch wenn man es nicht für möglich hält, sind die meisten Unternehmen und Facebook-Seiten-Betreiber kooperativer und offener für fremde Inhalte, als man zunächst annimmt.

    Lukas Paas, Geschäftsführer Rough & Loyal

Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Bastian Foerster

Bastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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#GrowthHacking #DIM #Marketing

Voice Search – Warum die Stimme die Tastatur schlägt

Viele Menschen nutzen die Vorzüge von Voice Search im Alltag, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Bezeichnung steht für eine Suchfunktion, die auf Sprache und eben nicht auf der Tastatur beruht. Genau das wird von den Fans der entsprechenden Technik als komfortabel und alltagstauglich empfunden. Immerhin haben sie so die Hände frei, um sich um andere Dinge zu kümmern, während sie nach wichtigen Infos stöbern.

Definition

Voice Search bezeichnet, wie der Name schon sagt, die Möglichkeit, per Sprache nach bestimmten Infos zu suchen. Die Technik wurde unter anderem bereits in Smartphones, aber auch in Smartspeakern verbaut und bietet den Nutzern ein hohes Maß an Flexibilität. Hierbei handelt es sich um eine Suchmaschine, die auf Worten basiert.
Es gibt jedoch auch Gemeinsamkeiten zum Klassiker auf dem Computer: Wurde die Frage gestellt, sucht das Gerät nach den passenden Antworten im Netz. Diese werden dann oft – je nach Gerät - auch nicht angezeigt, sondern ebenfalls per Sprache ausgegeben.

Damit genau das klappen kann, ist es natürlich wichtig, dass die betreffenden Geräte die technischen Voraussetzungen erfüllen. Das „Herzstück“ bildet in diesem Zusammenhang das NLP. Dieses ist dazu in der Lage, die Sprache zu verstehen, umzuwandeln und wieder auszugeben. Die betreffenden Geräte sind dazu in der Lage, durch ein „Auseinandernehmen“ der einzelnen Textteile zu verstehen, was der jeweilige Nutzer von ihnen möchte.

Die Informationen, die dann ausgegeben werden, stammen aus dem Internet – wie bei einer klassischen Suchmaschine auch. Der hohe Nutzerkomfort, der sich im Zusammenhang mit Voice Search bietet, wird unter anderem auch durch eine einfache Ansprache der jeweiligen Endgeräte sichergestellt. Entweder ein „Knopfdruck“ oder ein aktives Ansprechen reichen aus, um die Voice Search Aktion zu aktivieren… vollkommen unabhängig vom Standort, solange eine stabile Internetverbindung besteht.

Anbieter 

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter, die sich auf Voice Search und seine Vorteile fokussiert haben. Einer der absoluten Vorreiter ist in diesem Bereich Apple. Im Jahr 2010 erblickte die Sprachassistentin Siri das Licht der Welt. Ein paar Jahre später folgten dann auch andere Riesen der Szene… allen voran Amazon mit seiner Alexa und Microsoft mit Cortana. Es dauerte noch bis 2017 bis Samsung schlussendlich Bixby ins Rennen schickte. Auch der Google Assistant sollte in der Liste der beliebtesten Sprachassistenten natürlich nicht vergessen werden. Er basiert auf seiner eigenen Suchmaschine und kann sowohl mobil als auch am Desktop PC genutzt werden.  

All diese Sprachassistenten lassen sich per Wort aktivieren und um Antworten auf Fragen bitten. Im Hintergrund greifen sie jedoch teilweise auf andere Suchmaschinen zurück. Hier obliegt es dem persönlichen Geschmack des Nutzers, welche Variante er als die praktischste bzw. die komfortabelste empfindet.  

Aber wie unterscheiden sich die verschiedenen Voice Search Geräte voneinander?  

  • Siri gilt für viele als die „Mutter“ der Sprachassistenten. Damals war die Skepsis gegenüber den neuen Möglichkeiten noch weitaus größer als sie es heute ist. Klar: Die Voice Search war noch nicht perfekt. Und genau das veranlasste viele Kritiker dazu, sich über den Sprachassistenten lustig zu machen. Nach und nach wurde das System jedoch verbessert. Mittlerweile wurde die Sprachsteuerung in die unterschiedlichsten Apple Geräte integriert.  
  • Der Google Assistent richtet sich vor allem an die Freunde des Smarthomes. Er kann mit verschiedenen Überwachungskameras, aber auch mit Heimkino-Anlagen und Co. gekoppelt werden. „Ganz nebenbei“ beantwortet er natürlich auch – wie die anderen Sprachassistenten – Fragen… und schaut dafür bei Google nach.  
  • Amazons Alexa hat es vielleicht sogar noch ein wenig schneller geschafft, die Herzen der Smarthome Fans zu erobern. Ein Skill nach dem anderen sorgt dafür, dass mit ihr unter anderem eingekauft, gequizzt und Radio gehört werden kann.  
  • Microsoft Cortana geht in diesem Zusammenhang fast schon ein wenig unter. Auch wenn der Sprachassistent in Windows enthalten ist, führt er die Rangliste der beliebtesten Voice Search Lösungen definitiv nicht an.  

Fest steht: Auch die Tatsache, dass immer wieder Kritik an den Lösungen der einzelnen Anbieter aufkommt, weil beispielsweise Sicherheitslücken befürchtet werden, ist der Siegeszug der modernen Voice Search ungebrochen. Viele Fans befinden sich immer wieder auf der Suche nach neuen Skills, mit denen sie ihren Nutzerkomfort optimieren können. Und exakt an dieser Stelle sollten auch Unternehmen, die planen, im Internet erfolgreich zu sein, hellhörig werden. Denn: Wer sich in Erinnerung ruft, dass Voice Search letztendlich auf Recherchen im Internet beruht, sollte schnell erkennen, dass hier auch der Bereich SEO eine wichtige Rolle spielt.  

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Einfluss auf SEO 

Bei der Ansicht, dass die User von Sprachassistenten ausschließlich über einschlägige Skills erreicht werden können, handelt es sich um ein klassisches Vorurteil. Denn: Auch in diesem Bereich spielt die Suchmaschinenoptimierung, SEO, eine wichtige Rolle. Praktischerweise ist es hier nicht nötig, das Rad vollkommen neu zu erfinden. Auch im Zusammenhang mit SEO und Sprachassistenten bzw. Voice Search ist es wichtig, den Nutzern die Inhalte zu bieten, die sie suchen. Hierbei ist es vollkommen unerheblich, ob die betreffende Anfrage eingetippt oder eingesprochen wurde.  

Einen Unterschied zum SEO der klassischen Suchmaschine gibt es dennoch: Während sich der Nutzer, wenn er seine Anfrage eintippt, im Anschluss zwischen etlichen Suchergebnissen entscheiden kann, wird ihm bei Voice Search nur ein Ergebnis angeboten. Dementsprechend kann sich niemand die Seite aussuchen, von der er seinen betreffenden Inhalt gern beziehen möchte. Der Sprachassistent trifft stattdessen eine Vorauswahl. 

Die gute Nachricht ist jedoch, dass es einige Tricks gibt, die dabei helfen können, die Suchposition zu verbessern und den Nutzern dementsprechend vorgelesen zu werden.  

Tipp Nr. 1: Die Mobile User Experience optimieren

Die meisten User nutzen Voice Search auf einem mobilen Endgerät. Dementsprechend sollte die betreffende Seite auch auf die mobile Nutzung optimiert sein. Auch eine schnelle Ladezeit der Seite kann dafür sorgen, dass sich die Position innerhalb der Suchergebnisse verbessert.  

Tipp Nr. 2: Hochwertiger Content auf der Basis natürlicher Sprache

Hochwertiger Content spielt natürlich auch mit Hinblick auf das Thema Voice Search eine wichtige Rolle. Gleichzeitig gilt es, immer im Hinterkopf zu behalten, dass die Inhalte eben nicht gelesen, sondern VORgelesen werden. Daher ist es umso wichtiger, auf eine natürliche Sprache zu achten. Kurze Sätze, die mit Fragen durchzogen werden, eignen sich erfahrungsgemäß besonders gut.  

Tipp Nr. 3: Auf Markups setzen

Markups sorgen dafür, dass eine Webseite einheitlich strukturiert ist und einen gewissen Standard einhält. Genau das wirkt nicht nur klar, sondern hilft auch dabei, dass die Suchmaschine dazu in der Lage ist, die betreffenden Infos gut zu verarbeiten. Oder anders: Es geht darum, der Suchmaschine zu vermitteln, welche Inhalte sich auf der betreffenden Seite befinden. Je besser sie genau das versteht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite innerhalb der Suchergebnisse gut rankt.  

Tipp Nr. 4: Die Longtail Keyword Optimierung

Um zu verstehen, weshalb es sich lohnt, sich mit der Optimierung der Longtail Keywords auseinanderzusetzen, ist es wichtig, sich im ersten Schritt mit dem Suchverhalten von Usern zu befassen. Hierbei wird schnell deutlich: Wer am PC und mit der Tastatur sucht, gibt weitaus weniger Wörter ein, als wenn er mit einem Sprachassistenten spricht und die Voice Search bemüht. Hier wird meist in ganzen Sätzen bzw. Fragen gesprochen. Und exakt an dieser Stelle setzt die Longtail-Keyword Optimierung an. Daher lohnt es sich, auch gerade mit Hinblick auf das Ziel eines gesteigerten Erfolgs, im Zusammenhang mit Voice Search eine Keyword Recherche durchzuführen.

Kurz: Es wäre definitiv falsch, sich mit Hinblick auf die Vorzüge, die Voice Search bietet, mit zu wenig zufrieden zu geben. Im Gegenteil! Wer sich hier ein wenig Mühe macht, um zu verstehen, dass hinter den einzelnen Sprachassistenten auch nur eine Suchmaschine steckt, kann oft noch mehr aus seinen Möglichkeiten herausholen.  

Selbstverständlich ist es jedoch auch nötig, dabei ein wenig Zeit zu investieren. Diejenigen, die diese nicht zur Verfügung oder schlicht keine Lust haben, sich mit dem Thema Voice Search auseinanderzusetzen, können auch eine Marketing Agentur engagieren und den betreffenden Bereich outsourcen.  

Unsere passenden Seminare zum Thema

Mit der steigenden Verwendung von Voice Search ändert sich auch das Suchverhalten von Nutzern. Sie benötigen Optimierungstipps, um mehr Sichtbarkeit für Ihre Leistungen zu generieren? Wie Sie Suchmaschinenmarketing effizient betreiben, lernen Sie im SEO-Seminar. Im  Seminar Online Marketing kompakt erfahren Sie außerdem, wie Sie durch verschiedene Online-Marketing Maßnahmen Ihre Zielgruppe ansprechen.

Voice Search für sich nutzen – so geht’s!

Wer im Bereich der Sprachassistenten unterwegs sein möchte, sollte das Potenzial, das Voice Search bietet, definitiv nicht unterschätzen. Immerhin bietet sich hier eine wunderbare Möglichkeit, um beispielsweise Produkte bekannt zu machen und Aktionen zu pushen. Hinzu kommt, dass die entsprechenden Botschaften, allein schon deswegen, weil sie gesprochen werden, die Zielgruppe meist auf einer noch persönlicheren Ebene erreichen. Da vor allem Videos und Bilder jedoch in der Regel wegfallen, ist es wichtig, gerade im Audiobereich umso mehr zu überzeugen.  

Details, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem die folgenden Punkte.  

1) Marke und Audiobotschaft müssen zusammenpassen

Hierbei handelt es sich um ein Detail, dessen Tragweite nicht unterschätzt werden sollte. Wenn Botschaft, Audio und Marke nicht zusammenpassen, wird dies von der jeweiligen Zielgruppe oft unterschwellig wahrgenommen. Umso wichtiger ist es, sich mit Fragen wie „Welche Stimme passt zu meiner Botschaft?“ oder „Will ich das Ganze mit Musik unterlegen?“ usw. zu befassen. Es geht somit darum, nicht nur zu sprechen, sondern sich vom Rest der Mitbewerber abzuheben.  

2) Wünsche der potenziellen Kunden berücksichtigen

Auch im Zusammenhang mit Voice Search ist es natürlich wichtig, der jeweiligen Zielgruppe das zu bieten, was sie erwartet. Hier kann es sich lohnen, Marktforschung zu betreiben, aber auch ein wenig in die Glaskugel zu blicken und sich zu fragen, welche Infos die Kunden interessieren. Auf diese Weise kann das Konzept noch besser ausgearbeitet werden.  

3) Das Potenzial von Voice Search auch im E-Commerce Bereich nutzen

Voice Search kann nicht nur zum Übermitteln von grundlegenden Informationen, sondern auch im Zusammenhang mit E-Commerce genutzt werden. Unter anderem zeigen Sprachassistenten, wie zum Beispiel Amazon Alexa, wie einfach es stattdessen ist, die Sprachsuche und Einkaufen miteinander zu verbinden. Wer diesen Effekt noch ein wenig unterstützen möchte, sollte sich unter anderem über das Platzieren von Werbung in diesem Bereich informieren. Auf diese Weise ist es oft möglich, neue Produkte noch bekannter zu machen. Oder anders: Voice Search stellt oft eine gute Ergänzung dar, um die Customer Journey – auch im Internet – noch ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten.  

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich auch immer wieder stellt, ist, wie die Suchmaschinenoptimierung im Hinblick auf Voice Search noch weiter unterstützt werden kann. Besonders praktisch ist es natürlich, dass hier „altbekannte SEO Tools, wie zu Beispiel SISTRIX, genutzt werden können. Wie bereits weiter oben erwähnt, sollte der Fokus hier jedoch eher auf dem Longtail Keyword Bereich liegen.  

Fazit 

Voice Search gehört für viele Nutzer von Sprachassistenten mittlerweile zum Standard. Die Suche per Sprache ist bequem und (meist) zielführend. Unter anderem deswegen, weil hinter den einzelnen Suchanfragend die klassische Recherche im Internet steht. Damit genau diese Möglichkeiten jedoch genutzt werden können, ist es wichtig, auf ein entsprechendes Marketing Wert zu legen.  

Gleichzeitig sollte sich natürlich jeder in Erinnerung rufen, dass es sich – gerade bei der Suchmaschinenoptimierung im Zusammenhang mit Voice Search – um einen Bereich handelt, der einem kontinuierlichen Wandel unterliegt. Dementsprechend ist es auch wichtig, bisherige Ergebnisse zu analysieren und Longtail Keywords und Co. immer wieder zu hinterfragen. Vor allem dann, wenn sich die Inhalte einer Seite verändern, weil beispielsweise ein neues Produkt ins Sortiment aufgenommen wird, ist es wichtig, hier nachzuarbeiten. Auf diese Weise bleibt das Voice Search Marketing immer aktuell.  

 

Benötigen Sie weitere Informationen zum Thema Voice Search?

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Leena LorenzLeena Lorenz

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Gute Gründe für SEO – Darum sollte SEO nicht vernachlässigt werden!

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Aktuelle Studien zeigen, dass in Europa Social Media Marketing bezüglich der Verbreitung mittlerweile Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) aussticht. Marketingverantwortliche sollten jedoch auf keinen Fall den Fehler machen, die Suchmaschinen als Marketingkanal zu vernachlässigen.

Auch in der Gegenüberstellung der Kanäle zeigen sich Gründe, die Suchmaschinenoptimierung nach wie vor intensiv zu verfolgen. Zu diesen zählen insbesondere:

  • Strategische Positionierung
  • Sichtbarkeit im Suchkontext
  • Traffic für die eigene Webseite
  • Nachhaltige Positionierung
  • Zeitpunkt der Ansprache
  • Selektion
  • Akzeptanz der Google Anzeigen
  • Adressgewinnung
  • Controllingmöglichkeiten
Gute Gründe für SEO

Gute Gründe für SEO #1: Strategische Positionierung

Marken und Unternehmen benötigen SEO Maßnahmen, um die verschiedenen Touchpoints der Suchmaschinen mit dem potenziellen und aktuellen Kunden besetzen zu können. Unternehmen, die nicht adäquat gefunden werden, haben in der Erlebniswelt der Kunden keinen Stellenwert. Allein aus strategischen Erwägungen sollten Unternehmen und Marken ihre relevanten Themenfelder in den Suchmaschinen besetzen.
Der Ansatz „Kunden kennen uns und wenn man unseren Namen eingibt, dann werden wir auch gefunden“ ist nicht mehr aktuell.
In nahezu allen Märkten gibt es ein Überangebot an Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen. Mit SEO Maßnahmen kann eine Positionierung sichtbar gemacht werden und es findet eine Profilierung in der Vorstellungswelt der Kunden statt.

Gute Gründe für SEO #2: Sichtbarkeit im Suchkontext

Suchmaschinen werden sowohl im B2B als auch im B2C Kontext genutzt, um (Kauf)-Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Daher sollten Unternehmen in den verschiedenen Suchkontexten präsent sein. Kunden können in Suchmaschinen aktiviert werden, suchen dort nach Informationen und auch konkret nach Lieferanten / Dienstleistern. Mit suchmaschinenoptimiertem Content kann die Customer Journey so begleitet werden. Entscheider möchten wissen, wie sie ihr Problem lösen können, welche Alternativen es gibt, worauf sie achten müssen, welche Anbieter es gibt, welche Erfahrungen mit den Anbietern gemacht wurden und natürlich auch welche Kosten / Preise zu erwarten sind. Je nach Phase der Customer Journey geben Nutzer verschiedene Suchbegriffe ein und erwarten dann auch passgenauen Content. Wer hier mit einer intelligenten SEO Strategie aktiv ist, kann erfolgreich im Wettbewerb bestehen.

Gute Gründe für SEO #3: Traffic für die eigene Webseite

Eine Webseite ohne Besucher hat keine Wirkung. SEO ist ein Betätigungsfeld, um mehr Reichweite in der Suchmaschine und damit auch Besucher (Traffic) für die eigene Webseite zu generieren. Mit Hilfe einer gezielten Content Strategie können kontinuierlich Besuche auf einer Webseite erzeugt werden. Je nach Leistungsportfolio und Geschäftsmodell können es Kontakte sein, die als Leads fungieren. Wenn man eine Shop Funktionalität anbieten kann, dann kann natürlich auch direkter Umsatz generiert werden.

Gute Gründe für SEO #4: Nachhaltige Positionierung

Werbeanzeigen in sozialen Medien oder in Suchmaschinen können zwar schnell und einfach gebucht werden, haben aber im Gegensatz zu SEO Maßnahmen den Nachteil, dass sie nur während der Buchungslaufzeit sichtbar sind.
Eine Webseite, die mit Hilfe von SEO Maßnahmen optimiert wurde, kann in den Suchergebnissen zum Teil jahrelang gefunden werden. Damit ist eine nachhaltige Sichtbarkeit und Positionierung gegeben, ohne kontinuierlich ein Werbebudget zur Verfügung stellen zu müssen. Daher sollten SEO Maßnahmen in keinem Online-Marketing Mix fehlen.

Gute Gründe für SEO #5: Zeitpunkt der Ansprache

Wer in Suchmaschinen sucht, hat ein akutes Bedürfnis. Studien zeigen, dass die Recherche vor Kaufprozessen überwiegend in Suchmaschinen stattfindet. Über eine hohe Google-Platzierung oder eine gut gestaltete Keyword-Anzeige wird der Besucher genau in dem Moment angesprochen, in dem er aktiv nach den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen sucht. Besser geht es nicht mehr. In den Sozialen Medien dagegen stößt der Nutzer entweder durch Zufall auf ein Angebot, wird durch Werbung darauf hingewiesen oder erhält eine Empfehlung seiner Freunde. In jedem Fall hat er kein aktives Bedürfnis. Dieser Unterschied stellt einen der größten Vorteile des Suchmaschinenmarketing dar.

Gute Gründe für SEO #6: Selektion

Werbeanzeigen bei Facebook lassen sich hervorragend zielen: die Empfänger der Werbebotschaft lassen sich nach Wohnort, Alter, Geschlecht, Interessen und weiteren Kriterien selektieren. Das funktioniert jedoch nur, wenn der Nutzer entsprechende Angaben in seinem Profil gemacht hat. Wie lässt sich aber jemand herausfinden, der potenziell Interesse einer Meisterschulung hat oder einen MBA berufsbegleitend machen möchte? Nur anhand des Alters? Das wird sehr hohe Streuverluste hervorrufen. Für viele Kampagnen funktioniert diese Art der Selektion daher nicht, ganz im Gegensatz zu Suchwort-Anzeigen in Suchmaschinen.

Unsere passenden Seminare

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Gute Gründe für SEO #7: Akzeptanz der Google Anzeigen

Keyword-Anzeigen in Suchmaschinen konnten sich in den letzten Jahren sehr gut etablieren. Da die Werbung nur aus Textanzeigen besteht, nicht blinkt, sich nicht bewegt oder sonst wie ablenkt, nehmen Nutzer die Werbung nicht als störend wahr, sondern im Gegenteil, eher als weiterführende Ergebnisse. Viele wissen sogar nicht einmal, dass es sich um Werbung handelt. Textanzeigen in Suchmaschinen weisen daher eine sehr hohe Akzeptanz auf.
Werbung in sozialen Netzwerken stört dagegen schnell. Der Hintergrund der Nutzer ist einfach ein anderer: während Suchmaschinennutzer ein Kauf oder zumindest Informationsbedürfnis haben (siehe Punkt 5), möchten Social Media-Nutzer sich mit Freunden austauschen, Bilder und Videos teilen, Kurznachrichten schreiben etc. Der Fokus ist eher ein privater. Marketing und Werbung wirkt hier eher störend und werden häufig nicht akzeptiert. Auch gut gemachte Kampagnen a la "Designe dein eigenes" wirken irgendwann störend, wenn sie sich häufen und nicht ausreichend voneinander unterscheiden.

Gute Gründe für SEO #8: Adressgewinnung

Tausende von Facebook-Fans oder Instagram-Follower sind toll, bleiben aber genau das: Facebook-Fans und Instagram-Follower. Es handelt sich dabei nicht um Besucher der Unternehmenswebsite und schon gar nicht um nachfassbare Adressen (Leads). Das Ganze geht nur so lange gut, wie Facebook und Instagram mitspielen. Sollten sich nämlich die Regeln der Netzwerke ändern (was regelmäßig passiert), könnte sich der Spielraum deutlich einschränken oder im Extremfall die Fanseite ohne Vorwarnung gelöscht werden. Dann sind mit einem Schlag alle Fans weg.
Suchmaschinen bringen direkt Besucher auf die Website. Dort können sie sich in den Newsletter eintragen oder Kontaktanfragen stellen. Die so gewonnenen Adressen gehören zum Unternehmenskapital und hängen nicht vom Goodwill irgendeines Netzwerkbetreibers in Übersee ab.

Gute Gründe für SEO #9: Controllingmöglichkeiten

Suchmaschinenmarketing lässt sich, je nach Ausprägung sehr gut kontrollieren. Bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung lässt sich genau messen, welche Platzierung für welches Keyword wie viele Besucher und daraus resultierende Kontaktanfragen generiert. Dabei ist der Einsatz einschlägiger SEO Tools hilfreich. So können relativ schnell erfolgversprechende Keywords identifiziert und die Bemühungen darauf fokussiert werden. Noch besser funktioniert das Controlling bei den Keyword-Anzeigen. Jedes Keyword, jede Anzeigenvariante, jede Platzierung im Werbenetzwerk lässt sich genau nachvollziehen, was den monetären Einsatz sowie das Ergebnis angeht.

Bei Social Media gestaltet sich das Controlling deutlich schwieriger. Dass kein direkter ROI messbar ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber auch die weiteren Effekte wie Reichweite, Nutzerintegration oder Imageaufbau sind deutlich schwieriger zu messen. Vielen Unternehmen fällt es schwer, die Effektivität des eingesetzten Budgets zu beurteilen. Die Monitoring-Möglichkeiten sind nur eingeschränkt möglich und professionelles Monitoring kostet pro Jahr schnell soviel wie bisher die Suchmaschinenoptimierung -ohne dass dafür allerdings ein einziger Fan oder gar Kunde gewonnen wurde.

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Fazit

Diese 9 Punkte machen deutlich, wie wichtig Suchmaschinen immer noch für Unternehmen aller Art sind. Gute Platzierungen in den Ergebnissen und ausgefeilte Anzeigenkampagnen gehören zu den Grundlagen der Online-Marketing-Strategie und sollten nicht zugunsten von Social Media geopfert werden. Denn erfolgreiches Online-Marketing besteht aus einem Mix der verschiedenen Instrumente. Zu denen gehört Social Media zweifellos auch - aber eben nicht statt, sondern zusätzlich zu anderen Instrumenten.

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Webcrawler – Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Im Zusammenhang mit Webseiten und Suchmaschinenmanagement ist immer wieder von sogenannten „Webcrawlern“ die Rede. Doch worum handelt es sich hierbei eigentlich genau? Wie arbeitet ein Webcrawler? Und weshalb ist es für Seitenbetreiber so wichtig, den Stellenwert der Webcrawler nicht zu unterschätzen?

Definition

Verallgemeinernd ausgedrückt handelt es sich bei einem Webcrawler um ein Computerprogramm, dessen Aufgabe es ist, das www nach Informationen zu durchsuchen. Besonders oft kommt dieses Programm im Zusammenhang mit der Indexierung von Seiten zum Einsatz.
Die Daten, die auf diese Weise gesammelt werden, werden im Nachhinein sortiert und ausgewertet. Auf diese Weise können Rückschlüsse darauf gezogen werden, inwieweit das Potenzial der eigenen Internetpräsenz schlussendlich genutzt wird.
Unter anderem werden Webcrawler auch als „Robots“ oder „Searchbots“ bezeichnet.

Wozu dienen Webcrawler?

Webcrawler werden in den meisten Fällen dazu genutzt, um Webseiten zu indexieren. Damit die Seiten im Rahmen der Suchmaschinenergebnisse berücksichtigt werden können, ist es die Aufgabe des Crawlers, sie zu besuchen, sie „abzucrawlen“ und wichtige Infos über deren Inhalt zu speichern.
Hinter dem entsprechenden Verfahren steht ein standardisierter Automatismus, der sich in regelmäßigen Abständen wiederholt.

Um ein bestmögliches Ergebnis zu gewährleisten, besuchen die Crawler Webseiten immer und immer wieder. Somit stellen sie sicher, dass auch etwaige Veränderungen, wie zum Beispiel neue Blogbeiträge, möglichst rasch berücksichtigt und entsprechend im Index abgespeichert werden können. Nach neuen „Erkenntnissen“ wird der besagte Index dann dementsprechend aktualisiert.

Vereinfacht ausgedrückt erstellt der Webcrawler eine Art „Katalog“, der die Suchmaschinen darüber informiert, wo sie welche Informationen finden und welche Seiten dem User entsprechend angeboten werden.

In diesem Zusammenhang ist es jedoch auch wichtig, zu berücksichtigen, dass Webcrawler nicht dazu in der Lage sind, wirklich alle Details, die sich auf einer Webseite befinden, zu erkennen und zu speichern. So fallen beispielsweise Daten, die sich in Datenbanken oder auf Suchmasken befinden, durch das Raster und werden daher nicht berücksichtigt. Wozu ein Webcrawler letztendlich genau dient, ist zu einem großen Teil von der Art des Crawlers abhängig. So sind manche Techniken darauf spezialisiert, Mailadresse zu sammeln. Andere befassen sich mit Konditionen zu bestimmten Produkten oder mit der klassischen Informationsvermittlung.

Wie funktionieren Webcrawler?

So detailliert moderne Webcrawler auch arbeiten mögen: Das Prinzip, das sich hinter ihnen verbirgt ist so gut wie immer gleich. Um die dazugehörige Technik besser verstehen zu können, ist es wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, dass sich das www quasi sekündlich verändert. Die Aufgabe der Webcrawler ist es, genau das festzuhalten. Sie durchforsten zunächst die ihnen bekannten Seiten und nehmen dann an den entsprechenden Stellen immer wieder Abzweigungen. Auf diese Weise wird die Liste ihrer bekannten Seiten länger und länger. Die erweiterte Liste wird dann wiederrum als Ausgangsbasis für die „nächste Runde“ genutzt.
Auf Basis einer speziellen Technik entwickeln die Crawler ein bestimmtes System, um hier noch ein wenig logischer vorgehen zu können. Hier spielen dann Fragen, wie zum Beispiel „Welche Seite soll als erstes durchsucht werden?“, „Wie kann die Serverlast, die mit Hinblick auf die Arbeit eines Webcrawlers anfällt, aufgefangen werden?“ und „Wie oft soll eine Webpräsenz durchgecrawlt werden?“ spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Hinzu kommt, dass die meisten Webcrawler „nur“ einen Teil des Internets durchsuchen. Ein Detail, das dafür sorgt, dass viele Crawler besonders oft vorbeischauen, ist, wenn besonders viele andere Seiten auf die „Seite X“ verlinken. Immerhin handelt es sich hierbei um ein Anzeichen dafür, dass die betreffende Webpräsenz offenbar in vielerlei Hinsicht interessant ist. Auf diese Weise wird bereits eine Art „Vorauswahl“ getroffen. Diese bewirkt, dass die betreffende Seite in der Regel öfter vom Webcrawler besucht wird.

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Die Funktionsweise von Webcrawlern lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • regelmäßige Besuche auf Webseiten
  • Durchforsten der Webseiten nach Begriffen
  • Einschätzung der Relevanz von Webseiten, um Usern ein bestmögliches Nutzererlebnis zu bieten.

Zu guter Letzt gilt, dass sich die Webcrawler unterschiedlicher Suchmaschinen auch jeweils unterschiedlich verhalten. So arbeitet der Googlebot beispielsweise anders als der Bingbot usw. . Die Zielsetzung, die sich hinter ihrem Einsatz verbirgt, ist jedoch immer gleich. Es geht darum, dem Suchmaschinennutzer dabei zu helfen, im Internet genau die Inhalte zu finden, nach denen dieser Ausschau hält.

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Das Thema Webcrawler, Suchmaschinenoptimierung, SEA, Social Media Marketing, etc. interessiert sie? In unserem Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM) lernen Sie alle Elemente des Online Marketing kennen. Informieren Sie sich jetzt! Ihr Einstieg ist jederzeit möglich.

Welche Anweisungen kann man Bots geben?

Die Arbeit eines Webcrawlers lässt sich weitaus besser individualisieren als es im ersten Moment möglicherweise den Anschein haben mag. Es geht hier bei Weitem nicht „nur“ darum, eine Seite bestmöglich „von oben bis unten“ zu lesen. Die folgenden Abschnitte zeigen, dass es auch innerhalb des Aufgabenbereichs eines Webcrawlers möglich ist, individuelle Akzente zu setzen.

  • Die Aufgabe eines sogenannten „Focused Crawlers“ ist es beispielsweise, sich ausschließlich auf ein spezielles Thema zu fokussieren.
  • Data Mining“ Crawler“ suchen im Internet nach Daten, wie zum Beispiel bestimmten Profilen von Nutzern oder Mail Adressen.
  • Ergänzend hierzu gibt es auch Webcrawler, die darauf ausgerichtet sind, Plagiate oder Duplicate Content zu finden.
Webcrawler

Ergänzend hierzu gibt es noch weitere Befehlsarten, die die Arbeit eines Webcrawlers noch individueller werden lassen können. So ist es unter anderem möglich, einem Bot zu verbieten, eine Seite zu untersuchen. Zudem können – mit den entsprechenden Befehlen - auch nur bestimmte Bereiche ausgeschlossen werden. Häufig kommt letztgenannte Technik zum Einsatz, wenn sichergestellt werden soll, dass keine Anzeigen, die auf der Seite geschaltet wurden, untersucht werden.
In der Regel werden Meta-Tags genutzt, um Crawler zu steuern. Diese werden in den jeweiligen Head-Bereich der Seiten eingesetzt.
Um hier bestmöglich vorzugehen, ist es sinnvoll, sich eingehend mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Wer hierfür keine Zeit hat bzw. sich weiter seinem „normalen Tagesgeschäft“ widmen möchte, ohne sich um Webcrawler, Bots und Co. zu kümmern, kann sich mit seinen Fragen auch an eine professionelle Marketingagentur wenden. Immerhin ist es auf Basis der entsprechenden Techniken unter anderem möglich, die Suchmaschinenoptimierung weiter voranzutreiben. Im Idealfall kann eine optimale Durchsuchung der Seite gewährleistet werden, damit auch wirklich alle Details, die eine Webpräsenz – im öffentlichen Bereich - zu bieten hat, in den Suchmaschinen berücksichtigt werden können.

#Webcrawler #Web #Crawler #Bots #Robots #Searchbots #FocusedCrawler #DataMiningCrawler

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Praxismarketing – So profilieren Sie sich erfolgreich als Arzt, Arztpraxis oder Gemeinschaftspraxis!

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Durch steigende Ärztedichte und der Veränderungen im Gesundheitsmarkt ist Praxismarketing zu einem essentiellen Bestandteil für Ärzte geworden. Denn auch für Ärzte und Praxen stellt es eine zunehmende Herausforderung dar, am Markt zu bestehen und neue Patienten für sich zu gewinnen. Aufgrund der Digitalisierung sowie der steigenden Markttransparenz haben Patienten die Möglichkeit, sich im Internet über verschiedene Ärzte, Praxen und Kliniken zu informieren und diese zu vergleichen. Daher wird es auch für Ärzte schwieriger, Patienten zu gewinnen und über die richtigen Kanäle anzusprechen. Ein modernes Marketing für Praxen  bietet die Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu differenzieren, mehr Sichtbarkeit, mehr Kontakte und damit auch die richtigen Patienten zu erhalten.

Prof. Dr. Michael BerneckerSuchen Sie Unterstützung bei Ihrem Praxismarketing? Brauchen Sie eine neue Webseite oder möchten Sie mehr Patienten gewinnen? Gerne unterstützen wir Sie dabei! Rufen Sie uns einfach für eine erste kostenlose Einschätzung an: Tel. (0800) 99 555 10

 

Wir haben Ihnen hier hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Patienten in der heutigen Zeit erreichen und effektiv ansprechen können.

Hier gelangen Sie direkt zu unseren Tipps:

Praxismarketing – Klärung des Ausgangspunkts

Kennen Sie die Ausgangslage Ihres Umfelds? Zunächst sollten Sie sich damit befassen, um überhaupt die verschiedenen Marketingmaßnahmen für Ihre Praxis nutzen zu können. Haben Sie bereits einen Businessplan bzw. einen Marketingplan? Wie sahen die Marketingmaßnahmen in der Vergangenheit aus und wo liegt die Zielregion Ihrer Praxis? Beantworten Sie die Fragen für Ihre Praxis und prüfen Sie, ob Sie die notwendigen Marketingaktivitäten bereits geplant oder durchgeführt haben.

Fragen zu Ihrer Strategie:

  • Wie würden Sie Ihre aktuellen Marketingmaßnahmen insgesamt bewerten?
  • Ist ein strategischer Plan bzw. Marketingplan in Ihrer Praxis vorhanden?
  • Falls Sie ein Marketingbudget haben, wie legen Sie ihn fest, oder entscheiden Sie spontan, ob Marketing durchgeführt wird?
  • Wie sahen Ihre Marketingmaßnahmen der letzen Monate aus?
  • In welcher Region arbeiten Sie?
  • Haben Sie weitere Partner, mit denen Sie eine Zusammenarbeit haben?
  • Wie ist Ihre Spezialisierung (Facharzt, o.ä.)?
  • Ist Ihre Praxis repräsentativ?

Identifizierung und Definition der Zielgruppe

Nachdem Sie nun die Fragen zu Ihrer Marketingstrategie beantwortet haben und einen Überblick über Ihre Marketinginstrumente geschaffen haben, analysieren Sie im nächsten Schritt Ihre Zielgruppe. Da die Bedürfnisse und Ansprüche aller Menschen verschieden sind, ist es im Marketing wichtig, die Zielgruppe zu analysieren und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, um das Marketing entsprechend anzupassen. Mit erfolgreicher Kommunikation, die Sie nur haben können wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, können Sie neue Patienten gewinnen.

Folgende Fragen sollten Sie sich zur Analyse der Zielgruppe stellen: Welcher Zielgruppe wollen wir unsere Leistungen anbieten? Handelt es sich bei den Kunden eher um gesetzlich- oder um privatkrankenversicherte Patienten? Kennen Sie die Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen Ihrer Patienten? Können Sie Informationen den jeweiligen Akten mit Hilfe der praxiseigenen Datenbank zuordnen? Auf der Basis dieser Fragen können Sie das Marketing für Ihren Unternehmenserfolg optimal in Bezug auf Ihre Zielgruppe planen.

Fragen zu Ihren Patienten:

  • Wie sieht Ihr Zielmarkt aus, haben Sie ihn identifiziert und segmentiert?
  • Wie sind Ihre Patienten versichert? (Gesetzlichkrankenversicherte / Privatkrankenversicherte)?
  • Nutzen Sie Multiplikatoren? (Kammern, Verbände,…)
  • Kennen Sie die Wünsche und Ansprüche Ihrer Zielgruppe?
  • Haben Sie schon einmal eine Patientenbefragung (Insgesamt / nach einer Behandlung) durchgeführt?
  • Benutzen Sie eine Praxissoftware?
  • Haben Sie Richtlinien in Ihrer Praxis für die Bearbeitung von Patientenanfragen (z.B. Telefonleitfaden)?

Analyse und Nutzung von Kommunikationsinstrumente

Nun haben Sie die Ausgangslage Ihrer Praxis und Ihrer Zielgruppe geklärt und analysieren im nächsten Schritt Ihre Kommunikation und Präsentation nach außen. Haben Sie ein einheitliches Auftreten? Wird von jedem Mitarbeiter die gleiche Bekleidung getragen? Sind Ihre Mitarbeiter ins Ziel Patientengewinnung integriert? Sie sollten die Unternehmenskultur betrachten, jedoch auch vergangene Marketingaktivitäten: Gibt es eine Praxisbroschüre [Link zur Imagebroschüre] und wird diese auch aktiv in der Kommunikation genutzt? Können Ihre Patienten Sie im Internet finden, z.B. mit einer eigenen Praxiswebseite? Sind Sie bei einer Google Suche hinter Ihren Wettbewerbern in der Platzierung? Gerade das Internet ist für viele Patienten die erste Anlaufstelle für Informationen und die Suche nach einem Arzt. Falls eine gute Platzierung in den Google Suchergebnissen vorliegt, ist die Chance der Neukundengewinnung höher, was ein bedeutendes Ziel jeden Arztes ist. Neben der Definition von zukünftigen Zielen sollen auch eine aktive und attraktive Webseite und ein einheitliches Auftreten geschaffen werden. Wie viele neuen Patienten möchten Sie im nächsten Jahr gewinnen? Wie hoch sollen Ihre Einnahmen dadurch steigen? Definieren Sie klare Ziele und binden Sie die entsprechenden Mitarbeiter zur Erreichung ein.

Fragen zu Ihrer Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe:

  • Gehört eine aktuelle Praxisbroschüre oder -präsentation zu einer Ihrer Marketingaktivitäten?
  • Besitzen Sie eine Homepage und wird diese stets aktuell gehalten?
  • Sind auf Ihrer Homepage Ihre Zielpatienten (bzw. Ihr Zielsegment) sofort ersichtlich?
  • Sind Sie bei Google auffindbar?
  • Wie sehr sind Ihre Mitarbeiter in die Patientengewinnung und -betreuung integriert?
  • Haben Sie und Ihre Mitarbeiter ein einheitliches Auftreten? (Auto, Berufsbekleidung,..)
  • Haben Sie Probleme bei der Personalbeschaffung?
  • Haben Sie innerhalb des letzten Jahres neue Patienten gewonnen?
  • Wie sehen Ihre Ziele für das nächste Jahr aus?

Wir bieten Ihnen Tipps für eine moderne Patientenansprache und erfolgreiches Marketing auf Ärzte spezialisiert, damit Sie Ihre großen Ziele erreichen können. Wenn Sie dennoch nicht mehr weiter wissen, dann steht Ihnen unser erfahrenes Marketingteam gerne beratend zur Seite.

Tipps für Ihr Praxismarketing, die Sie direkt umsetzen können!

Neben den theoretischen Marketingaufgaben für eine Praxis wollen wir natürlich nicht die Umsetzung in der Realität vergessen. Daher finden Sie hier unsere besten Tipps für die Verbesserung des Marketings Ihrer Praxis.

Praxismarketing Tipp #1: Erstellen Sie eine Webseite

Das wichtigste Marketinginstrument für eine Praxis ist die eigene Webseite. Aktiv und fachkundig sollten Sie Ihre Webseite pflegen. Wann haben Sie das letzte mal Ihre Webseite aktualisiert? Beachten Sie, dass ein Jahr Online nur 3 Monate dauert. Man kann heute nicht mehr einfach nur eine Webseite erstellen und sie nicht mehr pflegen. Holen Sie sich einen Experten zur Seite und seien Sie nicht hinter der Konkurrenz.

Praxismarketing_Webseite

Praxismarketing Tipp #2: Local SEO

Praxismarketing: Local SEO Vorgehensweise

Verbessern Sie Ihre lokale Platzierung in den Suchergebnissen (Local SEO). Nutzen Sie Google My Business. Das sind die neuen Gelben Seiten. Es ist ein kostenloses Tool, wo Sie einen Eintrag einfügen, womit potenzielle Patienten Sie in Ihrer Region leichter finden. Starten Sie den Selbstversuch: Geben Sie "Arzt" in Google ein. Und? Finden Sie sich selber? Mit Google My Business sind Sie bei Google Maps präsent und damit leichter auffindbar. Dazu können Sie Ihre Kontaktinformationen, Bildmaterial und Ihr Angebot einfügen.

Weitere Infos finden Sie in unserem Beitrag Local SEO.

Praxismarketing Google My Business Eintrag

Praxismarketing Tipp #3: Ihre Immobilie in Szene setzen

Lokale und regionale Auffindbarkeit ist für Ärzte fundamental. Viele Praxen haben einen Standort (Büro, Praxis,…), der als sichtbare Visitenkarte funktioniert. Deswegen sollte das Gebäude keine Baustelle sein und kein Investitionsstau herrschen. An der Immobilie sollte auch die Praxis sichtbar sein. Ein Firmenschild, eine Fahne oder eine Leuchtreklame hilft beim schnellen Erkennen Ihrer Praxis. Vergessen Sie nicht Ihre Immobilie für Ihr Marketing!

Praxismarketing Tipp #4: Ihre Visitenkarte mit Bild

Bilder fallen sofort auf und werden nicht so schnell vergessen. Wie sieht es mit Ihrer Visitenkarte aus? Oft wird das Potenzial der Visitenkarte nicht ausgenutzt, obwohl sie preisgünstig, einfach gestaltbar und jederzeit einsetzbar ist. Natürlich denken Sie sich jetzt: Auf die Visitenkarte kommen mein Name, meine Anschrift und meine Telefonnummer. Blicken Sie mal auf Ihren Schreibtisch. Wie viele Visitenkarten haben Sie, bei denen Sie sich nicht mehr an die Person erinnern? Menschen prägen sich andere Personen schneller ein mit einem Bild statt nur mit Text. Ein Foto auf der Visitenkarte erhöht den Wiedererkennungswert des Betrachters. So bleiben Sie länger in Erinnerung. Mit einem Bild auf der Visitenkarte können Sie sich Vorteile schaffen.

Visitenkarten mit Bild

Praxismarketing Tipp #5: Achten Sie auf Ihre Online-Reputation

Für eine durchschnittliche Praxis bleiben Empfehlungen eine der effektivsten Maßnahmen im Marketing. Vor der Zeit des Internets reichte eine überschaubare Anzahl an Patienten, um seinen Ertrag zu sichern. Nebenbei hatte man die Möglichkeit, durch Printkanäle, wie z.B. die Gelben Seiten, neue Patienten zu gewinnen. Heutzutage sieht das anders aus. Selbst die Stammpatienten nutzen das Internet, wodurch eine Praxis sich in einem stärkeren Wettbewerb als früher befindet. Es ist für den durchschnittlichen Patienten normal geworden, dass man alternative Behandlungen und Praxen in Google sucht. Hierbei ist die Präsenz Ihrer eigenen Praxis essentiell. Googlen Sie einfach mal Ihren eigenen Namen und schauen Sie sich das Ergebnis an. Hier sehen Sie oft den „Google My Business“-Eintrag Ihrer Praxis. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie diesen selbst eingestellt haben oder Google diesen von selbst generiert hat. Internetnutzer können der Praxis ein Feedback und eine Bewertung hinterlassen. Falls Sie bis jetzt keine Bewertungen haben, ist dies zunächst einmal in Ordnung. Aber stellen Sie sich vor, wenn Sie plötzliche eine Bewertung von einem unzufriedenen Patienten erhalten und dann dort nur eine negative 1-Sterne Bewertung steht. Daher sollten Sie versuchen, Ihre Patienten dazu zu bringen, eine Bewertung oder Feedback abzugeben. Besonders drei Portale haben sich bei uns als effektiv erwiesen, um weitere Bewertungen einzuholen: Facebook, Google und Yelp. Damit Sie hier neue Bewertungen erhalten, empfiehlt sich die Einrichtung von Buttons auf der eigenen Webseite, die auf die entsprechenden Portale weiterleiten und zu einer Bewertung animieren. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, würden wir uns über eine Empfehlung an Ihre Freunde und Bekannte freuen!

Praxismarketing

Praxismarketing Tipp #6: Legen Sie Einträge in lokalen Online-Portalen an

Abseits von den Gelben Seiten gibt es weitere alternative Plattformen für das lokale Umfeld. Inzwischen gibt es eine große Menge an Portalen, in denen ein Arzt seine Praxis kostenlos eintragen kann. Diese Webseiten sind in aller Regel so konzipiert, dass sie immer dann höher bei den Google-Suchen angezeigt werden, wenn ein Besucher nach lokalen Ergebnissen sucht. Und weil das auf die meisten Praxen zutrifft, ist diese Option für das Praxismarketing sehr effizient.

Praxismarketing Jameda-Eintrag

Zu beachten ist, dass die in den Portalen eingetragenen Daten immer konsistent sein sollten, d.h. Firmierung, Straße, PLZ, Ort und Öffnungszeiten müssen immer gleich geschrieben werden. Verschiedene Formulierungen, wie "Hautarzt Schmitz" in dem einen Portal und "Schmitz Hautarztpraxis" in dem anderen, sind für die Suchmaschinen verwirrend und daher kontraproduktiv. Einige Online-Portale, die man sich als Praxis anschauen und wo man sich registrieren sollte, sind beispielsweise:

  • Jameda
  • DocInsider
  • Stadtbranchenbuch
  • Meine Stadt
  • Dialo
  • GoYellow
  • Wo gibt’s was

Dabei müssen Sie keine Gebühren zahlen. Es genügt bereits ein kostenloser Account.

Praxismarketing Tipp #7: Informative E-Mail-Signatur

Angebote werden oftmals nur noch als E-Mail versendet und auch weiterführende Kommunikation läuft fast ausschließlich über E-Mails. Richten Sie deshalb eine E-Mail-Signatur ein und geben Sie dort alle wesentlichen Informationen an. Allgemeine Daten, wie Name, Adresse, Telefonnummer und Webseite sollten enthalten sein, jedoch sollten Sie auch weitere Informationen einbauen. So können Sie beispielsweise folgende Informationen integrieren:

  • Fachgebiete, die Sie abbilden
  • Verknüpfung zu Ihren Social Media Plattformen
  • Weitere relevante Hinweise
DIM E-Mailsignatur

Praxismarketing Tipp #8: Gestalten Sie Ihre Webseite kundenfreundlich

Viele Webseiten von Ärzten sind ausschließlich darauf ausgerichtet, den Arzt zu präsentieren. Die Anforderungen, die Nutzer heutzutage an eine neue und moderne Webseite stellen, werden vielfach nicht beachtet. Die am häufigsten gesuchte Information sind die Öffnungszeiten oder die Telefonnummer. Überprüfen Sie selbst einmal, ob diese beiden Informationen auf Ihrer Webseite direkt zu finden sind. Weitere Anforderungen haben wir in unserem interaktiven Tool, dem Dentalizer, zusammengefasst. Testen Sie mit dem Dentalizer selbst, wie Ihre Webseite in den Bereichen Inhalt, Design und Funktion abschneidet.

Praxismarketing Dentalizer

Praxismarketing Tipp #9: Nutzen Sie eine Facebook-Fanpage

Selbst Praxen kommen nicht an Facebook vorbei. Mit einer theoretisch möglichen Reichweite von 25 Millionen Profilen in Deutschland stellt Facebook ein enormes Potenzial dar. Richten Sie sich eine Fanpage ein, stellen Sie Ihre Praxis vor und posten Sie Beiträge rund um Ihre Arbeit. Dass Unternehmen viel durch Social Media erreichen können hat sich gezeigt. Sie erreichen Nähe und werden attraktiver für potenzielle Patienten.

Praxismarketing Tipp #10: Geben Sie den Patienten einen Mehrwert

In den meisten Imagebroschüren steht oftmals dasselbe drin: Was die Praxis kann und was Sie schon gemacht haben. Viele potenzielle Patienten finden das aber uninteressant. Daher sind die meisten Imagebroschüren nutzlos. Fügen Sie Informationen bei, wodurch Ihre Patienten profitieren und was sie interessiert. Fügen Sie Tipps und Tricks, oder Content Marketing ein. Es hilft Ihren Patienten und hilft Ihnen, sich als Experte zu positionieren. Ein Newsletter, Blog oder ein regelmäßig erscheinendes Patientenmagazin könnten die Lösung sein.

Praxismarketing Tipp #11: Qualitativen Inhalt in Zeitschriften, Magazinen und Newslettern

Ärzte sind Experten auf ihrem Gebiet. Warum sollten Sie dann nicht Ihre Kompetenzen auch anderweitig nutzen? Positionieren Sie sich in den Medien mit fachlichen und gleichzeitig wertvollen Inhalten. Bauen Sie Kontakt zu Fachzeitschriften auf und erstellen Sie für diese Stellungnahmen, Tipps und Ratgeber. Dies ist eine Win-Win-Situation für alle, sowohl für den Fachredakteur, als auch den Leser und Sie.

Praxismarketing Tipp #12: Innovative Werbegeschenke einsetzen

Hinterlassen Sie Spuren bei Ihren Patienten! Nicht nur Pharmavertreter setzen Werbegeschenke ein, sondern auch als Praxis können Sie diese einsetzen. Jeder Werbeartikel kann im direkten Kontakt mit einem Patienten auch zu einer besseren Patientenbindung und Gesprächsbedarf führen. Seien Sie kreativ und weichen Sie von der Norm ab. Niemandem fällt noch ein Standard auf. Wie wäre es mit Kugelschreibern, die wie Knochen aussehen? Oder Terminblöcke in Herzform? Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Knochenpen

Praxismarketing Tipp #13: Nutzen Sie Facebook Stellenausschreibungen

Haben Sie schon eine Facebook-Seite für Ihre Praxis? Dann sollten Sie diese auch immer nutzen, wenn Sie zum Beispiel eine neue Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter suchen. Facebook spielt diese Anzeigen aus und informiert die Follower Ihrer Seite, dass Sie eine neue Stellenausschreibung haben. Auf diese Weise erreichen Sie mehr potenzielle Bewerber und steigern die Chancen, schnell kompetente Verstärkung für Ihr Team zu finden.

Facebook Stellenausschreibung Keppel

Praxismarketing Tipp #14: Nutzen Sie regionale Facebook-Gruppen

Bei Facebook gibt es für jede Stadt regionale Gruppen, in denen sich die Mitglieder austauschen, informieren und unterhalten. Hier tauchen auch immer wieder Fragen nach guten Ärzten auf, wie: „Kennt jemand einen guten Zahnarzt?“. Ihre Mitarbeiter und Sie sollten regionalen Gruppen aus Ihrer Umgebung beitreten, um auf solche Fragen reagieren zu können.

Regionale Facebook Gruppen

Praxismarketing Tipp #15: Optimieren Sie Ihre Webseite mit Lighthouse

Ist Ihre Webseite schnell? Verursacht sie Fehler? Wie können Sie Ihre Webseite aus technischer Sicht weiterentwickeln?
Google bietet mit seinem Dienst Lighthouse ein mächtiges Analysetool. Testen Sie gemeinsam mit Ihrem Dienstleiter Ihre Webseite. Wie schneidet Ihre Seite bei der Performance ab? Wie gut sind Sie im SEO? Lighthouse bietet Ihnen vielfältige Insights und konkrete Hinweise, wie Ihre Webseite technisch optimiert werden kann.

So rufen Sie Lighthouse auf:
Nutzen Sie den Chrome Browser und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Ihre Webseite. Auf der rechten Seite Ihres Monitors blendet sich ein Fenster ein. Suchen Sie sich im Menü die Funktion Lighthouse. Dann können Sie Ihre Webseite untersuchen und analysieren.

Lighthouse

Praxismarketing Tipp #16: Lassen Sie sich bei lokalen Online Portalen empfehlen!

Lassen Sie sich bewerten und weiterempfehlen! Warum bitten Sie Ihre Kunden nicht auch Ihnen eine Empfehlung bei lokalen Online-Portalen wie Jameda oder Google zu schreiben? Bewertungen haben heutzutage extremen Einfluss und wir sind es doch sowieso gewohnt! Nach einem Kauf auf Amazon oder Ebay werden die Käufer aufgefordert ein Feedback zu hinterlassen.
Werden Sie selbst aktiv. Versenden Sie ein Link von Google MyBusiness an Ihre Kunden und bitten Sie sie direkt ein Kommentar oder eine Sternebewertung abzugeben.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, dann würden wir uns natürlich auch über eine Bewertung auf Google MyBusiness freuen: http://bit.ly/bewertung-dim

Praxismarketing Tipp #17: #NewMarketing für die Praxis

Die digitale Kommunikation über soziale Netzwerke erfahren im Zuge der Corona-Pandemie eine regelrechte Beschleunigung. Nutzen Sie das Potenzial der sozialen Medien für Ihre Praxis und fördern Sie den aktiven Austausch mit Bestandspatienten oder für die Patientengewinnung. Facebook, Instagram oder Google – viele Patienten nutzen die digitalen Kanäle, um sich zu informieren, aufzuklären oder in Kontakt zu treten. Nutzen Sie die Möglichkeit, werden Sie digital sichtbar und tauschen Sie sich mit Ihren Patienten aktiv aus. Gerade in Krisenzeiten sind Kunden verunsichert. Mit Ihrer Social Media Präsenz können Sie mit Ihren Kunden aktiv, transparent und sicher kommunizieren. Informieren Sie sie, z.B. über geänderte Öffnungszeiten, Ihr Leistungsangebot oder klären Sie grundlegende Fragen. Werden Sie sichtbar und relevant in Ihrer Region!

Praxismarketing Tipp #18: Profitieren Sie von SEA-Maßnahmen

Google ist die Plattform, auf der die meisten Suchanfragen gestellt  werden. Wer hier auf Seite 3 oder mehr landet, existiert fast gar nicht mehr. SEA oder Search Engine Advertising bietet Ihnen ein effekive Möglichkeit sich prominent auf der ersten Seite von Google zu platzieren und als Praxis sichtbar zu werden. Optimierte Anzeigen werden noch über den organischen Ergebnissen ausgespielt. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Mit IhrerAnzeige erreichen Sie die User, die mittels einem Suchbegriff (Keyword) nach der passenden Praxis suchen. So können Sie Ihre Zielgruppe noch gezielter erreichen und abholen.

Praxismarketing Tipp #19: Analysieren Sie die Patienten-Zufriedenheit

Neben den Online-Bewertungen auf den verschiedenen Foren, können Sie – um negative Bewertungen zu vermeiden – im Vorfeld herausfinden, wie zufrieden Ihre Patienten aktuell sind. Dies gelingt beispielsweise, indem Sie intern regelmäßig kurze Patienten-Umfragen durchführen. Dabei werden sich insbesondere die unzufriedenen Patienten bemühen, Kritik abzugeben. So können Schwachstellen in Ihrer Praxis identifiziert und behoben und im besten Fall negative Online-Bewertungen vermieden werden.

Praxismarketing

Um direkt eine Rückmeldung zu erhalten, könnten Sie den Patienten nach einem Besuch bei Ihnen, eine SMS oder E-Mail schicken, in der die Patienten angeben können, wie zufrieden sie mit der letzten Behandlung waren. Wichtig ist, dass die Bewertung nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, da die Personen sonst dazu tendieren, die Nachricht einfach zu ignorieren.

Eine weitere Option wäre, einen Schalter oder Tablet am Eingang zu platzieren, bei denen die Patienten durch das Auswählen einer Reaktion, ihre Zufriedenheit ausdrücken können.

Neben diesen bewährten Methoden können Sie – ganz klassisch – die Patienten nach einem Besuch direkt Ansprechen und fragen, wie sie die Behandlung empfunden haben.

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