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Google Webmaster Tools: Funktionen & Einrichtung im Überblick

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Google Webmaster Tools – Was verbirgt sich dahinter? Sehen und von der gewünschten Zielgruppe gesehen werden, darum geht es bei der Suchmaschine Google. Wer auf seiner Website Inhalte für bestimmte Suchbegriffe optimiert und von anderen Usern gefunden werden möchte, profitiert von einer guten Platzierung in den Suchergebnissen. Genau dabei sind die kostenlosen Google Webmaster Tools behilflich, die mittlerweile in Google Search Console umbenannt wurden. Die Search Console stellt Webmastern und Unternehmern eine Reihe unterschiedlicher Tools zur Verfügung und liefert wertvolle Hinweise darauf, wie sich der eigene Auftritt im Web Stück für Stück optimieren lässt. Nutzen auch Sie SEO als einen der attraktivsten Werbekanäle für Ihr Unternehmen!

Google Webmaster Tools

Wie funktioniert die Einrichtung der Google Webmaster Tools?

Warum Google eine derartige Hilfe überhaupt zur Verfügung stellt, dürfte auf der Hand liegen. Natürlich hat das Unternehmen größtes Interesse daran, dass die Nutzer ausschließlich die Ergebnisse finden, nach denen sie auch gesucht haben und die einen Mehrwert bieten. Gleichzeitig stellt Google bekanntlich auch Dienste wie Google Ads zur Verfügung, welche ebenfalls von hochwertigen Webseiten profitieren. Dementsprechend streng ist Google mit Blick auf die Voraussetzungen für die Nutzung der Webmaster Tools. Wer die Search Console nutzen möchte, kann seine Domain nur über ein gültiges Google-Konto anmelden. Die Bestätigung der Inhaberschaft ist erforderlich, weil die Google Webmaster Tools sensible Daten über Ihre Website bereitstellen, die nicht in die Hände von Dritten gehören.

Grundsätzlich sollte Ihnen die Einrichtung problemlos von der Hand gehen und innerhalb kürzester Zeit erledigt sein. Loggen Sie sich hierfür in Ihr bestehendes Google-Profil ein (oder registrieren Sie sich, falls Sie noch keins besitzen), und tragen Sie über die Schaltfläche „Website hinzufügen“ die Adresse Ihrer Domain ein. Anschließend schlägt Google Ihnen verschiedene Methoden zur Bestätigung der Inhaberschaft vor:

  • Hochladen einer HTML-Datei auf Ihrer Webseite
  • Integration eines Meta-Tags auf Ihrer Webseite
  • Einfügen des Bestätigungsschlüssels in den DNS-Eintrag Ihrer Domain
  • Authentifizierung mit Hilfe von Google Analytics

In der Regel stellt der Upload einer HTML-Datei die einfachste und schnellste Möglichkeit dar, um Ihre Webseite zu bestätigen. Diese Datei müssen Sie im Root-Verzeichnis Ihres Webservers ablegen, damit Google Zugriff darauf erhält. Nachdem Sie sich erfolgreich als Besitzer Ihrer Webseite ausgewiesen haben, sehen Sie spätestens nach 48 Stunden erste Daten über Ihre Domain, denn Google sammelt diese kontinuierlich und stellt sie maximal für die letzten 90 Tage zur Verfügung. Auf diese Weise können Sie mit Hilfe der Webmaster Tools interessante Einblicke in Ihre Webseitenhistorie erhalten.

Marketingleiter

Analytische Funktionen von Google Webmaster Tools im Check

Gefüllt ist die Google Search Console mit zahlreichen unterschiedlichen Funktionen, die bei der Verbesserung der eigenen Performance helfen. Vor allem die verschiedenen Statistik-Tools dürften für ambitionierte Webmaster von größtem Interesse sein. Diese dienen zur Auswertung verschiedener Daten, ehe Sie dank der Analyseergebnisse mit den weiteren Tools Änderungen bzw. Anpassungen vornehmen können.

Dashboard

Das Dashboard bietet Webmastern einen umfassenden Überblick über die einzelnen Bereiche der Search Console. Sie möchten sofort einen Blick auf die aktuellen Suchanfragen werfen oder möglichen Fehlern so schnell wie möglich auf die Spur kommen? Mit dem Dashboard sind Sie bestens organisiert und können die verschiedensten Informationen über Ihre Domain nach Bedarf einsehen. Ein Klick auf Bericht öffnen erlaubt es Ihnen, mehr Details über die angezeigten Daten zu erhalten. Alternativ lässt sich hierfür auch die Navigation auf der linken Seite nutzen.

Suchanfragen

Der Suchanfragenbericht zählt zweifellos zu den wichtigsten Funktionen der Webmaster Tools, um die eigene Performance im Web zu analysieren und wertvolle Rückschlüsse auf Verbesserungspotenziale zu ziehen. Nutzer von Google Analytics werden im Bereich der Suchanfragen einige bekannte Dinge wiederentdecken. So lassen sich hier unter anderem hilfreiche Details über die Suchanfragen oder die Verweildauer der User herausfinden. Anhand eines Diagramms können Sie leicht nachvollziehen, wie sich Ihre Webseite in der Google-Suche innerhalb der letzten 30 Tage entwickelt hat und welche Inhalte besonders gut abschneiden – den Zeitraum können Sie flexibel anpassen und beispielsweise auch die Daten der letzten 3 Monate anzeigen lassen.

Zusätzlich stehen Ihnen Filterfunktionen zur Auswahl, mit denen Sie die hinterlegten Daten segmentieren können, um sich zum Beispiel über die mobilen Aufrufe Ihrer Webseite, den Standort der User oder die Zugriffszahlen zu informieren. Darüber hinaus zeigt Ihnen dieses Tool, wie hoch oder niedrig die Click-Through-Rate (CTR) ausfällt und wie die einzelnen Keywords ranken. Besonders nützlich für kontinuierliches Monitoring und regelmäßige Analysen: Die Statistiken lassen sich herunterladen und abspeichern. Diese Möglichkeit sollten Sie in Anspruch nehmen, da Sie in der Search Console immer nur Zugriff auf die letzten 90 Tage haben.

Verlinkungsstruktur

Interne sowie externe Links spielen bei der Optimierung der eigenen Webseite eine übergeordnete Rolle und sollten keinesfalls außer Acht gelassen werden, wenn Sie Ihre Sichtbarkeit im Internet verbessern möchten. Je mehr qualitativ hochwertige Backlinks es zu einer URL gibt, desto höher wird sie in der Regel von Google bewertet. Die Google Webmaster Tools liefern Ihnen detaillierte Informationen über die Verlinkungsstruktur Ihrer Webseite. So zeigt Ihnen die Search Console bis zu 1.000 beliebte Domains, die auf Ihre Webseite verlinken, inklusive Linkziel (Ihr verlinkter Content) und Ankertext (klickbarer Text der jeweiligen Verlinkung). Die Ankertexte sollten möglichst knapp und prägnant formuliert sein, damit Suchmaschinen und Nutzer auf einen Blick verstehen, welche Inhalte sie auf Ihrer Webseite erwarten können. Achten Sie darauf, dass hier möglichst viele themenrelevante Seiten auftauchen, die neben einem positiven Rankingeinfluss auch für hochwertigen Traffic auf Ihrer Webseite sorgen.

Eine Analyse der internen Verlinkungen Ihrer Webseite lohnt sich ebenfalls! Im Idealfall sind die im Hinblick auf Suchvolumen und Conversions wichtigsten Unterseiten mit den meisten internen Links versehen. Ist dies nicht der Fall, sehen Sie hier auf einen Blick, an welcher Stelle noch nachgebessert werden sollte.

Indexierungsstatus

Mit Hilfe der Webmaster Tools lässt sich erkennen, welche Seiten von Google indexiert wurden und welche Seiten nicht. Der Indexierungsstatus zeigt Ihnen genau an, wie die jeweilige URL indexiert wurde. So sehen Sie als Webmaster direkt, ob es Unterseiten gibt, deren Status Sie anpassen müssen. Überprüfen Sie unbedingt, ob die Anzahl an indexierten Seiten dem von Ihnen erwarteten Wert entspricht. Sowohl Abweichungen nach oben als auch nach unten können auf ein Problem hinweisen, das Sie schnellstmöglich beheben sollten.

Sind weniger URLs als erwartet indexiert, haben Sie einige Seiten möglicherweise auf „Noindex“ gesetzt, sodass sie nicht über Google gefunden werden können. Werden hingegen weitaus mehr URLs ausgegeben, als Sie auf Ihrem Webauftritt veröffentlicht haben, könnte ein Problem mit Duplicate Content dafür verantwortlich sein. Doppelte Inhalte erschweren das Crawling, verschwenden Speicherplatz und verändern die Verlinkungsstruktur Ihrer Webseite. Dadurch werden Sie beim Ranking in den Suchergebnissen abgestraft, weshalb Sie sich im Voraus darum bemühen sollten, Google nur einzigartige Inhalte zu präsentieren, die Ihren Usern einen echten Mehrwert liefern und in dieser Form nur einmal auf Ihrer Seite auftauchen. Die Webmaster Tools können Sie zur Identifizierung von Duplicate Content nutzen, indem Sie unter dem Menüpunkt „Optimierung“ die HTML-Verbesserungen anwählen und nachsehen, ob es verschiedene URLs mit identischem Seitentitel gibt. Da jede Unterseite ein eigenes Thema abbildet, sollte Sie auch einen einzigartigen Seitentitel bekommen. Selbiges gilt für die Meta-Descriptions, die Sie im Snippet hinterlegen.

Crawling-Fehler

Hin und wieder schleichen sich auf der eigenen Webseite 404-Fehler ein, die sich negativ auf das Ranking in den Suchmaschinen auswirken und Ihre User unweigerlich frustrieren. Sicherlich möchten Sie Ihren Nutzern hochwertigen Content präsentieren und keine unbequemen Fehlerseiten: Im ungünstigsten Fall führen diese nämlich dazu, dass einfach genervt weitergeklickt wird und Ihre Absprungrate in die Höhe schießt. Unzufriedene User sind heutzutage schneller weg, als einem lieb ist, denn angesichts des Überangebots an Webseiten und Informationen ist der nächste Anbieter nur einen Klick weit entfernt.

Verwenden Sie die Search Console, um diesem Szenario vorzubeugen, Crawling-Fehler rasch aufzuspüren und diese effektiv zu beseitigen. Je weniger Fehler Sie auf Ihrer Webseite haben, umso besser fällt Ihre Usability aus, und das sorgt für eine reibungslose Customer Experience und User, die gerne wieder auf Sie zurückkommen. Bestehende Crawling-Fehler können Sie unter dem Menüpunkt „Status“ einsehen. Beachten Sie, dass Ihnen pro Kategorie maximal 1.000 Fehler aufgelistet werden, bei größeren Webseiten sind möglicherweise sogar noch mehr vorhanden.

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Google Webmaster Tools – Diese aktiven Funktionen können Sie nutzen

Neben den Statistik-Tools zur effizienten Analyse von Optimierungspotenzialen haben Sie in der Google Search Console auch Zugriff auf aktive Webmaster Tools, mit denen Sie sinnvolle Veränderungen gleich selbst vornehmen können. Auch hier sind einige Tools besonders relevant:

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist speziell dann hilfreich, wenn es sich um besonders große und umfangreiche Webseiten handelt. Mit diesem Tool können Sie alle URLs der Unterseiten an Google übermitteln, um die Aufnahme in den Index zu beschleunigen. Nur Adressen, die dort aufgenommen wurden, lassen sich anschließend über die Websuche finden. Zudem müssen Sie Ihre XML-Sitemap einreichen, damit Google Ihnen Statistiken ausspielen kann. Sofern vorhanden, können Sie hier URLs einsehen, die Sie bereits eingereicht haben, die aber noch nicht im Index auftauchen. Außerdem zeigt Google Ihnen fehlerhafte Adressen an, die nicht erfolgreich aufgerufen werden konnten und korrigiert werden müssen.

Website-Einstellungen

In diesem Bereich können Sie Ihre Website mittels unterschiedlicher Einstellungen konfigurieren. Hier können Sie unter anderem einen Domainwechsel anmelden, die bevorzugte Domainvariante angeben (mit oder ohne www.) oder weiteren Nutzern den Zugriff auf Ihre Website erlauben. Auch die Crawling-Frequenz lässt sich hier festlegen. Je nachdem, wie groß Ihre Website ist, sollten Sie die Maximalfrequenz gleich zu Beginn Ihrer Anmeldung in der Search Console manuell einstellen.

Data Highlighter

Sollte es sich bei der eigenen Webseite zum Beispiel um die Webseite eines Shops oder eines Restaurants handeln, können mit dem Data Highlighter Daten wie Öffnungszeiten oder ähnliches erfasst werden. Diese werden im besten Fall dann direkt in der Suchmaschine angezeigt. Übrigens: Mit einem Tool zur Erstellung strukturierter Daten ermöglicht die Google Search Console auch gleich einen passenden Ansatz zum Erstellen dieser Daten. Testen können Sie diese mit dem Tool ebenfalls.

Mobilgerätefreundlichkeit

Immer mehr User nutzen bekanntlich ihr Smartphone oder Tablet, um auf die Inhalte im Web zuzugreifen. Aus diesem Grund stellt die Mobilgerätefreundlichkeit ein entscheidendes Qualitätskriterium für Google dar und spielt daher eine immer größere Rolle bei der Optimierung von Webseiten. In den Google Webmaster Tools findet sich ein nützliches Feature, welches anzeigt, wie gut Ihre Webseite für mobile Endgeräte geeignet ist. Google prüft kontinuierlich, ob Ihr Content auf Mobilgeräten optimal dargestellt werden kann und führt zu diesem Zweck automatisierte Ad-hoc-Tests durch. Im dazugehörigen Bericht lässt sich einsehen, ob aktuell Darstellungsprobleme vorliegen und welche Links davon betroffen sind. Haben Sie etwaige Fehler beseitigt, können Sie Google mit einem Klick auf Fehlerbehebung überprüfen zu einer Revalidierung der entsprechenden Seiten auffordern.

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Zusätzliche Funktionen

Abgesehen von den vorgestellten Funktionen lassen sich in der Search Console noch weitere Möglichkeiten nutzen, mit denen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Webseite analysieren und für Suchmaschinen optimieren können. Google kommt Nutzern zum Beispiel mit einem praktischen Nachrichten-System entgegen, welches über Probleme beim Crawling, Malware oder generelle Server-Probleme informiert. Darüber hinaus können sich Nutzer auch dann informieren lassen, wenn das CMS ein Software-Update durchgeführt hat. Weitere Unterstützung finden interessierte Webmaster zudem rund um die Berichte zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen, womit sich diese ebenfalls verbessern lassen. Machen Sie sich mit allen zur Verfügung stehenden Tools vertraut und schauen Sie regelmäßig in die Search Console, damit Sie immer up-to-date sind was Ihre Webseite angeht.

Inwiefern hilft Ihnen die Google Search Console?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Webmaster Tools allen Website-Betreibern viele Funktionen bieten, die für die Suchmaschinenoptimierung unerlässlich sind. Der Suchmaschinen-Riese stellt mit der Search Console nicht nur eine übersichtliche Analysemöglichkeit für das Monitoring zur Verfügung, sondern hilft praktischerweise auch gleich bei der Umsetzung von Verbesserungen. Mit der Search Console können Sie:

  • Keywords ermitteln, zu denen Ihre Webseite gefunden wird
  • Den Indexierungsstatus Ihrer Webseite überprüfen
  • Ihre Verlinkungsstruktur einsehen und optimieren
  • Sich über Crawling-Fehler informieren und diese beseitigen
  • Ihre Website-Einstellungen anpassen
  • Zentrale Daten wie Öffnungszeiten organisieren
  • Die Usability Ihrer Webseite verbessern

Ergänzend zu anderen Google Tools, wie Google Analytics, kann die Search Console also zusätzliche Hilfen bereitstellen, wodurch selbst unerfahrene Webmaster ihre Homepage recht einfach bearbeiten und sinnvolle SEO-Arbeit betreiben können.

Google Webmaster Tools – Nützliche Hilfsmittel für jeden Webmaster

Die Google Webmaster Tools können unterm Strich als unverzichtbares Instrument für jeden Webmaster bezeichnet werden, der nachhaltige Sichtbarkeit im Internet erzeugen möchte. Sowohl unerfahrene Betreiber als auch erfahrene Webmaster finden hier wertvolle Hinweise auf Aspekte, die noch nicht rund laufen und verbessert werden können. Über statistische Auswertungen von Suchanfragen oder CTRs bis hin zur XML-Sitemap oder den robots.txt, mit denen sich auch deutlich komplexere Umstände lösen lassen, steht Ihnen eine breite Palette an nützlichen Tools zur Verfügung. Interessant ist die Search Console aber auch deshalb, weil sie einen kleinen Eindruck darüber vermittelt, wie bei Google gearbeitet wird bzw. worauf der Suchmaschinen-Gigant besonders viel Wert legt. Sämtliche Informationen und Tools sind wunderbar dazu geeignet, um die Performance der eigenen Webseite kontinuierlich auf einfache Art und Weise zu optimieren.

Suchmaschinenoptimierung – Ein Überblick

Suchmaschinenoptimierung – Ein Überblick
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An der Suchmaschinenoptimierung, oder englisch search engine optimization (SEO), führt für Unternehmen in der heutigen Zeit kein Weg mehr vorbei. Der Kunde von heute sucht sämtliche Informationen, wie beispielsweise Produktinformationen vor einem Kauf, über eine Suchmaschine – kein Wunder also das „Googeln“ mittlerweile auch in den Duden aufgenommen wurde.

Genau deshalb ist es das Ziel jedes Unternehmens, möglichst hoch im Ranking einer Suchmaschine zu erscheinen und somit die Reichweite der eigenen Webseite zu erhöhen. Als Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden deshalb alle Maßnahmen bezeichnet, die das Ranking der eigenen Webseite in den Suchergebnissen verbessern.

Suchmaschinenoptimierung

Warum Suchmaschinenoptimierung wichtig ist!

Eine aktuelle Studie ergibt, dass Social Media Marketing Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) in Europa abgehängt hat, zumindest was die Verbreitung angeht. Marketingleiter sollten jedoch auf keinen Fall den Fehler machen, die Suchmaschinen als Marketingkanal zu vernachlässigen. Es gibt wichtige Gründe, die Suchmaschinenoptimierung  nach wie vor extrem wichtig machen - für viele Unternehmen vielleicht sogar wichtiger als Social Media.

1. Reichweite

Manche Social Media-Kanäle leiden in Deutschland unter einer geringen Reichweite. Twitter zählt, trotz des enormen Hypes um den Microblog, zu dieser Kategorie. Ca. 300.000-500.000 aktive deutsche Accounts, von denen ein großer Teil aus dem Marketing- oder Medienumfeld stammt, zeigen, wie wenig Twitter bisher wirklich in der Alltagswelt der Deutschen angekommen ist. Suchmaschinen, allen voran Google, erreichen dagegen ca. 80-90% der Internetnutzer. Eine gute Platzierung bei Suchmaschinen ist nach wie vor ein Garant für hohen Traffic auf der Website.

2. Zeitpunkt der Ansprache

Wer in Suchmaschinen sucht, hat ein akutes Bedürfnis. Studien zeigen, dass vor 90% aller Kaufprozesse Recherche in Suchmaschinen stattfindet. Über eine hohe Google-Platzierung oder eine gut gestaltete Keyword-Anzeige wird der Besucher genau in dem Moment angesprochen, in dem er aktiv nach den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen sucht. Besser geht es nicht mehr. In den Social Media dagegen stößt der Nutzer entweder durch Zufall auf ein Angebot, wird durch Werbung darauf hingewiesen oder erhält eine Empfehlung seiner Freunde. In jedem Fall hat er kein aktives Bedürfnis. Dieser Unterschied stellt einen der größten Vorteile des Suchmaschinenmarketing dar.

3. Selektion in der Suchmaschine

Werbeanzeigen bei Facebook lassen sich hervorragend zielen: die Empfänger der Werbebotschaft lassen sich nach Wohnort, Alter, Geschlecht, Interessen und weiteren Kriterien selektieren. Das funktioniert jedoch nur, wenn der Nutzer ensprechende Angaben in seinem Profil gemacht hat. Wie lässt sich aber jemand herausfinden, der potenziell Interesse einer Meisterschulung hat oder einen MBA berufsbegleitend machen möchte? Nur anhand des Alters? Das wird sehr hohe Streuverluste hervorrufen. Für viele Kampagnen funktioniert diese Art der Selektion daher nicht, ganz im Gegensatz zu Suchwort-Anzeigen in Suchmaschinen.

Niemand belügt den Suchschlitz von Google!

Prof. Dr. Michael Bernecker

4. Langfristige Effekte des SEO

Eine hohe Google-Position bleibt mit etwas Arbeit jahrelang erhalten. Das Unternehmen profitiert so jeden Tag von der investierten Arbeit. Die Effekte von Social Media-Kampagnen sind dagegen eher kurzfristig. Die Aktionen schlagen zwar hohe Wellen, die aber auch schnell wieder abflachen. So werden ständig neue Aktionen erforderlich, was aber schnell die Grenze zur Nutzerverärgerung überschreitet. Die Effekte der Suchmaschinenoptimierung sind deutlich langfristiger angelegt.

5. Adressgewinnung

Tausende von Facebook-Fans oder Twitter-Followern sind toll, bleiben aber genau das: Facebook-Fans und Twitter-Follower. Es handelt sich dabei nicht um Besucher der Unternehmenswebsite und schon gar nicht um nachfassbare Adressen (Leads). Das Ganze geht nur so lange gut, wie Facebook und Twitter mitspielen. Sollten sich nämlich die Regeln der Netzwerke ändern (was regelmäßig passiert), könnte sich der Spielraum deutlich einschränken oder im Extremfall die Fanseite ohne Vorwarnung gelöscht werden. Dann sind mit einem Schlag alle Fans weg.

Suchmaschinen bringen direkt Besucher auf die Website. Dort können sie sich in den Newsletter eintragen oder Kontaktanfragen stellen. Die so gewonnenen Adressen gehören zum Unternehmenskapital und hängen nicht vom Goodwill irgendeines Netzwerkbetreibers in Übersee ab.

6. Controllingmöglichkeiten

Suchmaschinenmarketing lässt sich, je nach Ausprägung sehr gut kontrollieren. Bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung lässt sich genau messen, welche Platzierung für welches Keyword wie viele Besucher und daraus resultierende Kontaktanfragen generiert. Dabei ist der Einsatz einschlägiger SEO Tools hilfreich. So können relativ schnell erfolgversprechende Keywords identifiziert und die Bemühungen darauf fokussiert werden. Noch besser funktioniert das Controlling bei den Keyword-Anzeigen. Jedes Keyword, jede Anzeigenvariante, jede Platzierung im Werbenetzwerk lässt sich genau nachvollziehen, was den monetären Einsatz sowie das Ergebnis angeht.

Diese 6 Punkte machen deutlich, wie wichtig Suchmaschinen immer noch für Unternehmen aller Art sind. Gute Platzierungen in den Ergebnissen und ausgefeilte Anzeigenkampagnen gehören zu den Grundlagen der Online-Marketing-Strategie und sollten nicht zugunsten von Social Media geopfert werden. Denn erfolgreiches Online-Marketing besteht aus einem Mix der verschiedenen Instrumente. Zu denen gehört Social Media zweifellos auch -“ aber eben nicht statt, sondern zusätzlich zu anderen Instrumenten.

Welche Suchmaschinen gibt es?

Am deutschen Markt haben sich drei Suchmaschinen etabliert. Zum einen Google als eindeutiger Marktführer, weshalb sich auch die weiteren Ausführungen überwiegend auf Google beziehen, und zum anderen Yahoo und Bing.Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Übersicht der gängigsten Suchmaschinen:

Merken

Merken

Gegenwärtig verteidigt Google seine Stellung als Marktführer. Das Unternehmen wurde 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet und hat seinen Hauptsitz in den USA. Der erste von zehn Unternehmensgrundsätzen lautet: „Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst.“ Tatsächlich ist Google in 194 Ländern weltweit präsent. Im August 2004 wagte Google den Gang an die Börse. Seine Marktmacht verleiht dem Unternehmen hohen Einfluss. Ursprünglich lautete der Name der Suchmaschine „BackRub“. Google stammt vom mathematischen Ausdruck „Googol“ für die Zahl 1 mit hundert Nullen ab und steht für die Strukturierung einer unendlichen Datenmenge.

Google - Suchmaschinenoptimierung

Google

Als eine der jüngeren Suchmaschinen wurde Bing von Microsoft entwickelt. Zunächst war von 2009 bis 2012 nur die Beta-Version verfügbar. Im Jahr 2012 wurde das Design modernisiert sowie Soziale Netzwerke stärker eingebunden, indem eine weitere Suchleiste Informationen aus Sozialen Netzwerken liefert. Zudem besteht die Möglichkeit der Anmeldung über ein Microsoft-Konto.

Bing - Suchmaschinenoptimierung

Bing

Yahoo hat sich als erste Suchmaschine weltweit durchgesetzt. Sie wurde im Jahr 1994 von David Filo und Jerry Yang gegründet. Zwei Jahre später folgte ihr Börsengang. Usprünglich legten die Gründer einen Katalog bestehender Internetseiten an, der unter dem Namen „Jerry and David´s Guide to the World Wide Web“ bekannt war. Daraus entwickelten sie letztlich eine Suchmaschine. Als Freemail Anbieter stellt Yahoo außerdem unlimitierten Speicherplatz zur Verfügung.

Yahoo - Suchmaschinenoptimierung

Yahoo

Die Suchmaschine von T-Online wird von Google zur Verfügung gestellt. Nachdem T-Online unter der Deustchen Telecom AG eingeführt wurde, gehört T-Online seit Ende 2015 zur Stöer Digital Publishing GmbH mit Sitz in Darmstadt. Seit 2000 ist T-online an der Börse. Da T-Online neben der Suchmaschine hauptsächlich als Informationsportal genutzt wird, handelt es sich um ein deutschlandweites Netzwerk. Zusätzlich zu E-Mail Service und E-Commerce stellt T-Online täglich 500 Artikel über aktuelle Themen bereit.

T-Online - Suchmaschinenoptimierung

T-Online

Im Jahr 1996 wurde Ask von Garret Gruener und David Warthen gegründet. Bis Februar 2006 war Ask vor allem in den USA unter dem Namen „Ask Jeeves“ bekannt. Ask ist im Besitz des US-amerikanischen Internetunternehmens InterActiveCorp (IAC). Die Suchmaschine unterscheidet sich im Wesentlichen durch eine Option von ihrer Konkurrenz: der Eingabe vollständiger Fragen in das Suchfeld.

Ask - Suchmaschinenoptimierung

Ask

Web.de ist sowohl Suchmaschine, E-Mail Dienstleister als auch Portal. Im Jahr 1995 wurde es als Webverzeichnis von den Brüdern Matthias und Michael Greve als Teil der Cinetic Medientechnik GmbH gegründet und vier Jahre später aus der Gesellschaft ausgegliedert. Seit 2000 ist Web.de ein börsennotiertes Unternehmen. Inzwischen gehört es zur 1&1 Mail & Media GmbH.

Web.de - Suchmaschinenoptimierung

Web.de

Der amerikanische Medienkonzern AOL hat seinen Sitz in New York City. Unter dem Namen „Quantum Computer Services“ wurde das Unternehmen im Jahr 1985 von Steve Case gegründet. Später erfolgten zwei Namensänderungen, zuerst in America Online und letztlich in die gegenwärtige Bezeichnung AOL. Zunächst fokussierte AOL sich auf Macintosh-User der Apple Kundschaft als Zielgruppe bis eine Erweiterung um Verwender der Microsoft Windows-Betriebssysteme folgte.

AOL - Suchmaschinenoptimierung

AOL

Yandex ist ein russisch-niederländisches Unternehmen mit Sitz in Amsterdam in den Niederlanden sowie in Moskau in Russland, das im Jahr 1997 gegründet wurde. Innerhalb Russlands ist Yandex die beliebteste Suchmaschine. Es wurde bereits 1993 speziell für die russische Sprache entwickelt. Eine englische Ausführung ist seit 2010 verfügbar. Im Jahr 2011 ging Yandex an die New Yorker Börse. Neben der Suchmaschinenfunktion bietet Yandex einen Online-Übersetzer, den Yandex.Browser und Yandex.Maps, Dienste für Internetwerbung, einen E-Mail-Dienst, einen AppStore für Android und Clouddienste.

Yandex - Suchmaschinenoptimierung

Yandex

Die Rangfolge in den Suchergebnissen wird durch Algorithmen bestimmt. Diese Ranking-Algorithmen werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, um Manipulationen zu vermeiden bzw. zu verringern und die Ergebnisse immer aktuell zu halten. Trotz dieser regelmäßigen Änderungen konnten einige sichere Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung identifiziert werden. Um die Suchmaschinenoptimierung verstehen zu können, sollte zunächst die Aufgabe bzw. das Ziel von Suchmaschinen betrachtet werden. Das Hauptziel einer Suchmaschine ist es, zu einem bestimmten Begriff relevante und qualitative Ergebnisse zu identifizieren, mit denen der Nutzer möglichst zufrieden ist. Sie sollen dem Nutzer einen Mehrwert zu seiner Suche liefern.

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Was gibt es bei der Suchmaschinenoptimierung zu beachten?

Aufgrund der Vorteile und Potenziale, die eine gute Platzierung der Webseite in der Trefferliste ermöglicht, versuchen Webseitenbetreiber bereits zu Beginn dies durch Suchmaschinenoptimierung zu erreichen – doch was muss dabei nun alles beachtet werden? Google berücksichtigt zur Bestimmung der Relevanz einer Seite grundsätzlich zwei Faktoren und zwar die Onpage- und die Offpage-Faktoren. Onpage-Faktoren sind relativ gut zu beeinflussen, da sie sich unmittelbar auf die Gestaltung der eigenen Homepage beschränken. Im Gegensatz dazu sind die Offpage-Faktoren, schwieriger zu beeinflussen. Neben diesen beiden Faktoren müssen mittlerweile jedoch einige weitere Ranking-Faktoren berücksichtigt werden, wie beispielsweise das Besucherverhalten. Hinsichtlich des Besucherverhaltens werden insbesondere die Verweildauer des Nutzers auf einer Webseite und die Absprungrate (Bounce Rate) betrachtet. Dies hat also zur Folge, dass die Qualität von Webseiten mit einer geringen Verweildauer und einer hohen Absprungrate von Google als qualitativ schlechter angesehen werden und im Ranking nach unten rutschen. Ein weiterer neuer Faktor der berücksichtigt wird sind sog. Social Signals, d.h. Aktivitäten der Nutzer in sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook-Shares. Wird eine Facebook-Seite häufiger geshared als eine vergleichbare Seite, stellt dies einen positiven Aspekt dar. Allerdings ist die Wirkung von Social Signals im Bezug auf das Suchmaschinen-Ranking umstritten.

Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung?

Das Vorgehen bei der Suchmaschinenoptimierung lässt sich in sechs Dimensionen einteilen.

  1. Keyword-Analyse:

    Bei der Suchmaschinenoptimierung werden zu Beginn die Keywords (Schlüsselwörter) analysiert, d.h. die Wörter, die Nutzer in den Suchmaschinen eingeben, werden näher betrachtet. Im Fokus steht deshalb die Perspektive des Suchenden. Im ersten Schritt wird nach möglichen Stichworten gesucht, die für den Suchenden relevant sein können. Informationen ergeben sich zum einen aus einer Analyse der eigenen Webseite. Ein geeignetes Analyseprogramm identifiziert die Keywords, die die Nutzer in der Suchmaschine eingeben und anschließend auf die Webseite gelangen. Dies kann beispielweise über verschiedene Keywordrecherche-Tools erfolgen. Zum anderen kann das Vorschlagwerkzeug der Suchmaschine (Google Suggest) genutzt werden. Ein weiteres sehr bekanntes Tool zur Keyword-Analyse ist der Keyword-Planner von Google AdWords. Bei der Auswahl der Keywords spielt das Suchvolumen und die Höhe des Wettbewerbs eine Rolle. Wurden die Keywords unter diesen Gesichtspunkten definiert, ist es das Ziel, dass das Unternehmen anschließend unter diesen relevanten Keywords in der Suchmaschine erscheint. Deshalb werden im nächsten Schritt, nachdem die relevanten Suchworte identifiziert wurden, die Webseitentexte auf diese Keywords optimiert.

  2. Konkurrenz-Analyse

    Bei der Suchmaschinenoptimierung macht es Sinn, ebenfalls zu schauen, welche Wettbewerber für die identifizierten Begriffe ranken und auf welche Keywords diese optimieren. Die Anzahl der Treffer zu einem bestimmten Keyword geben einen ersten Anhaltspunkt über die Intensität des Wettbewerbes. Gibt es also relativ wenige Treffer zu einem Keyword, ist es einfacher, auf die oberen Plätze zu kommen. Detailliertere Informationen ergibt die Analyse der ersten Treffer, die auf Ihr Keyword ranken. Teilweise ergeben sich daraus sogar noch weitere Keywords, die zuvor nicht identifiziert wurden.

  3. Onpage-Faktoren

    Für die Festlegung der Rangfolge in den Suchergebnissen werden zudem die Onpage-Faktoren berücksichtigt. Es gibt verschiedene Onpage-Faktoren, von denen einige im Folgenden beispielhaft erläutert werden. Ein Faktor stellt das Alter der Domain dar, welches Informationen über die Qualität der Webseite gibt. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen Meta-Tags. Dabei handelt es sich um Angaben, die sich im Kopfbereich der Webseite befinden und beispielsweise Auskunft über den Webseiteninhalt geben, jedoch für den Besucher unsichtbar sind. Das wichtigste Element für die Suchmaschinenoptimierung ist der Title-Tag, dies bedeutet, dass die für das Unternehmen wichtigsten Keywords in den Titel integriert sind. Eine optimale Wortanzahl sind fünf bis sieben Wörter. Generell gilt, dass eine Webseite fehlerfrei programmiert werden sollte und die Überschriften und Zwischenüberschriften korrekt formatiert sind.

    Hier finden Sie 10 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung!

  4. Content

    Ein weiterer wesentlicher Faktor der Onpage-Optimierung ist die Vermeidung von duplicate Content. Suchmaschinen, legen großen Wert darauf, Ihren Nutzern einzigartigen Content zur Verfügung zu stellen. Es sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, hochwertige und unique Inhalte zu erstellen. Kopierte oder doppelte Inhalte werden gnadenlos abgestraft. Da stellt sich aber bei einigen die Frage, welche Inhalte es gibt und welcher Content relevant ist? Gute Inhalte können beispielsweise ausführliche Beschreibungstexte von Produkten oder Dienstleistungen sein. Eine gute Möglichkeit, um regelmäßig neuen Content auf der Webseite zu platzieren bieten zudem Blogs oder News-Seiten. Blogbeiträge werden auf ein bestimmtes Keyword optimiert und helfen dabei, die gesamte Webseite zu dem Themenbereich zu stärken. Wichtig hierbei ist der thematische Bezug zur Webseite und zum Kerngeschäft. Eine Optimierung auf Keywords, die ansonsten keinen Bezug zum Thema der Webseite haben, wird niemals den gewünschten Erfolg versprechen. Eine weitere Möglichkeit zur Erstellung von Content sind Pressemitteilungen, die über das Internet gestreut werden. Das Ziel bei der Online PR-Arbeit ist es, durch informative Inhalte von anderen Seiten erwähnt zu werden und so eine höhere Reichweite zu erzielen. Zudem fließt dieser Faktor in die sogenannte Offpage-Optimierung mit ein.

  5. Offpage-Faktoren

    Die Offpage-Faktoren beeinflussen ebenfalls das Suchmaschinenranking, liegen jedoch nicht auf der Seite selbst. Informationen über Algorithmen, nach denen die Faktoren gewichtet werden, sind nicht bekannt. Einen wichtigen Faktor stellt der PageRank dar, der sich aus der Anzahl und der Qualität der Links ergibt, die auf die eigene Webseite führen. Zum Linkaufbau setzte man zu Beginn auf Linklisten, in die man sich eintrug und einen Backlink erhielt. Auch gekaufte Links aus dem Ausland waren früher ein bewährtes Mittel, um in den Google Suchergebnissen schnell nach oben zu kommen. Diese Methodik hat Google mittlerweile erkannt und durch Updates abgestraft. Heute setzt man zunächst darauf, bestehende Linkquellen zu erschließen, d.h. sich beispielweise sich auf den Webseiten von Kunden, Zulieferer, Partner etc. zu verlinken. Besonders gut ist es, wenn die Backlinks aus unterschiedlichen Quellen stammen, die selbst als qualitativ hochwertig gelten.

  6. Local SEO

    Local SEO bezeichnet die Suchmaschinenoptimierung für lokale Suchergebnisse. Alle Suchanfragen mit einem lokalen Bezug werden in den Suchergebnissen mit einer Map und Routen-Infos dargestellt. Beim local SEO ist es besonders wichtig, einheitliche und vollständige Daten zur Adresse, zu Öffnungszeiten, zur Telefonnummer etc. bereitzustellen. Das Google My Business Profil spielt hier eine entscheidende Rolle. Mehr zum Thema local SEO und die Rolle von Branchenverzeichnissen finden Sie in unserem Beitrag dazu.

  7. Social Signals

    Generell stellen Social Signals Backlinks aus sozialen Netzwerken dar. Da Experten vermuten, dass diese zukünftig an Relevanz gewinnen, spielen sie bei der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Es müssen Strategien entwickelt werden, um von den Nutzern in den sozialen Netzwerken erwähnt zu werden.

  8. Controlling

    Die Rankingziele sollten in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Auch hierbei gibt es verschiedene Tools zur Unterstützung, die das Ranking erfassen. Ebenfalls sollten die Keywords und die Plätze der Konkurrenz regelmäßig überprüft werden. Neben den Keywords allein, sollte jeden Webseite über ein Tracking-Tool verfügen, wie beispielsweise Google Analytics, eTracker oder piwik. Diese Controlling-Tools ermöglichen das Überwachen des Webseiten-Traffics und lassen eine Analyse der Benutzer zu. Auch für den Bereich Social Media gibt es nützliche Instrumente, die das Monitoring der Maßnahmen in den sozialen Netzwerken erleichtern.

Hier finden Sie eine Übersicht über die besten kostenlosen SEO-Tools!

Suchmaschinenoptimierung: Tipps für den ersten Einstieg

Jeder fängt mal klein an, so heißt es gelegentlich. Wenn man das Internet regelmäßig durchforstet, dann findet man viele Diskussionen und "Geheimtipps". Oftmals lassen sich diese Tipps nur umsetzen, wenn die Basics bei der Suchmaschinenoptimierung schon beachtet worden sind. Anbei unsere Tipps für den Einstieg:

  • Domainname: Der richtige Domainname ist immer noch hilfreich: Kommt das Keyword im Domainnamen vor? Beispiel: www.obst-und-gemuese.de
  • Dateinamen: Benennen Sie die Dateien auf ihrer Webseite richtig! Enthalten Ihre Dateinamen wichtige Keywords? Beispiel: www.obst-und-gemuese.de/birnen.htm
  • Titel: Nicht nur der Dateiname, sondern auch der Seitentitel ist wichtig: Hat Ihre Homepage einen Titel, der Ihre Keywords umfasst? Beispiel: <title>Obst-und-Gemüse.de - Alles über Obst und Gemüse</title>
  • Meta-Tags: Haben Sie die Meta-Tags gesetzt? Profi-Tipp: Verwenden Sie keine Begriffe im Keywords-Tag, die auf der Seite nicht erscheinen!
  • Design: Verwenden Sie noch Frames? Ist ihre Webseite immer noch nicht Handytauglich? Profi-Tipp: Suchmaschinen haben große Probleme mit Frames. Der erste Schritt zur Optimierung ist die Umstellung auf ein suchmaschinenfreundlicheres Layout!
  • Überschriften: Text als Überschrift nur fett machen reicht nicht. Verwenden Sie Keywords in den Überschriften h1 bis h6? Beispiel: <h1>Rotkohl - ein gesundes Gemüse</h1>
  • Interne Verlinkung: Sind Ihre Seiten optimal untereinander verlinkt? Profi-Tipp: Setzen Sie Keywords als Linktext, also „Weiter zum Kapitel über Karotten” anstelle von „Hier geht’s weiter”.
  • Keyword-Optimierung: Optimieren Sie eine Seite auf 1-2 Keywords, anstatt alle Seiten auf alle Keywords auszurichten. Profi-Tipp: Unter dem Stichwort „Keyword Densitiy” können Sie im Internet überprpfen, wie oft Ihre Keywords auf Ihrer Seite vorkommen.
  • Externe Verlinkung: Verlinken möglichst viele Seiten auf Ihr Projekt? Profi-Tipp: Je mehr externe (themenverwandte) Links Sie sammeln können, desto besser.
  • Das Wichtigste: Content! Ihre Seite muss interessanten, einzigartigen und attraktiven Inhalt bieten. Dies ist die Grundlage für all Ihre Optimierungsbemühungen.

Suchmaschinenoptimierung: Ein Fazit

Aufgrund der hohen Bedeutung und dem täglichen Einsatz von Suchmaschinen spielt die Suchmaschinenoptimierung für Webseitenbetreiber eine wichtige Rolle. Die Betreiber müssen ihre Webseiten auf relevante Keywords optimieren und auch weitere Faktoren beachten, die das Ranking der Suchergebnisse beeinflussen. Mit Hilfe einer kontinuierlichen Suchmaschinenoptimierung und regelmäßigen Anpassungen, kann die Platzierung der eigenen Webseite in den Suchergebnissen verbessert werden und somit die Reichweite gesteigert werden. Ergänzende Maßnahmen, wie z.B. die Suchmaschinenwerbung, unterstützen die SEO-Arbeit und sorgen für zusätzlichen Traffic auf der Webseite.

 

Ausgewählte Referenzen im Bereich SEO:

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Welche Vorteile bietet SEO?

Welche Vorteile bietet SEO?
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Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) beschreibt eine Online-Marketing-Methode, die das Ziel verfolgt, die Sichtbarkeit einer Webseite zu steigern und dadurch mehr Besucher für die Webseite zu generieren. Die Optimierung bezieht sich ausschließlich auf das Ranking von unbezahlten Ergebnissen im organischen Suchmaschinenranking und schließt somit bezahlte Werbeanzeigen aus. Dadurch wird eine klare Abgrenzung zur Suchmaschinenwerbung (SEA) gezogen, welche bezahlte Anzeigen von Unternehmen über dem organischen Ranking erscheinen lässt. Die Suchmaschinenoptimierung bringt Webseitenbetreibern viele Vorteile und hat sich daher fest in der Marketing-Welt etabliert. Im Folgenden werden die Vorteile von SEO genauer erklärt.

Vorteile von SEO

Die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung

Die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und stellt heutzutage ein nicht mehr wegzudenkendes Element des Online-Marketings dar. Da Suchmaschinen wie Google der Dreh- und Angelpunkt für jegliche Informationsbeschaffung der Menschen sind und sie ihnen Wissen zu allen möglichen Themen, wie beispielsweise Sport, Finanzen, Handel und Wissenschaft vermitteln, spielen sie eine entscheidende Rolle in den ersten Phasen der Customer Journey. Mithilfe einer optimierten Webseite, die hohe Rankings zu viel genutzten Keywords aufweist, können Kunden bereits früh auf ihrer „Reise“ auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Selbst, wenn noch kein konkretes Kaufinteresse besteht, sondern nur Recherche betrieben wird, ergibt sich für Unternehmen eine echte Chance, neue Kunden für sich zu gewinnen.

Konkrete Vorteile von SEO

1. Erhöhte Sichtbarkeit

Wie bereits erwähnt ist das Hauptziel von SEO eine Verbesserung der Auffindbarkeit der eigenen Webseite in Suchmaschinen durch eine hohe Rankingposition. Bemerkenswert ist, dass SEO im Online-Marketing sogar einen höheren Stellenwert einnimmt als SEA, da viele Nutzer den organischen Suchmaschinenergebnissen mehr Vertrauen schenken als bezahlter Werbung. Die bestplatzierten Treffer weisen somit die größte Vertrauenswürdigkeit und die höchste Klickrate auf. Da viele Unternehmen um die vordersten Plätze in den Suchergebnissen konkurrieren, lohnt sich professionelle Unterstützung. Ein SEO Experte weiß, worauf es bei der Onpage- und Offpage-Optimierung ankommt und kann die notwendigen Maßnahmen gleich umsetzen. Gute Rankings helfen so dabei, Interessenten und potenzielle Kunden auf die Unternehmenswebseite aufmerksam zu machen.

2. Gesteigerter Website Traffic

Rankings auf der ersten Ergebnisseite von Google oder bing sorgen nicht nur für eine höhere Sichtbarkeit. Oft ist der Treffer in der Suchmaschine der erste Kontaktpunkt zwischen Kunde und Unternehmen. Durch gute Rankings steigern Sie also den Traffic für Ihre Webseite – und zwar nachhaltig.

Ein weiterer Vorteil: Kriterien der Suchmaschinenoptimierung sind eng verbunden mit einer hohen Nutzerfreundlichkeit. Das heißt für Webseitenbetreiber: Wer seine Webseite für Suchmaschinen optimiert, macht sie meist wie von selbst auch attraktiver für die Nutzer. Barrierefreiheit, abwechslungsreiche Inhalte oder die mobile Nutzbarkeit werden nicht nur von Suchmaschinen positiv gewertet, sondern helfen zusätzlich dabei, den durch die Suchmaschine generierten Traffic auf der Webseite zu halten.

Website Traffic durch SEO

3.    Return on Investment

Zu den Vorteilen von SEO zählt auch ein positiver Effekt für den Return on Investment. Durch erhöhte Sichtbarkeit und stets zunehmenden Website Traffic steigt der Return on Investment (ROI), welcher eine betriebswirtschaftliche Kennzahl zur Messung der Rendite einer unternehmerischen Tätigkeit darstellt. Die Rendite kann durch verkaufte Produkte des Onlineshops, durch Anmeldungen zu Webinaren oder durch andere Transaktionen entstehen. Die Investition in SEO-Maßnahmen macht sich dadurch bezahlt!

Insgesamt ist erkennbar, dass die drei strategisch wichtigsten SEO-Ziele aufeinander aufbauen. Denn eine erhöhte Sichtbarkeit in einer Suchmaschine bedingt einen höheren Website Traffic bei Unternehmen, welcher dem Anbieter wiederum neue Kontaktpunkte mit Kunden eröffnet. Folglich wird das Online-Geschäft zunehmend rentabler und der ROI steigt.

Suchmaschinenoptimierung vs. Suchmaschinenwerbung

Die professionelle Optimierung einer Website ist für Unternehmen zwar mit Kosten verbunden, jedoch bringt SEO meist einen nachhaltigeren Erfolg als die bezahlte Suchmaschinenwerbung. Setzt ein Unternehmen Google Ads ein, so macht sich dies bei den Besucherströmen meist deutlich bemerkbar. Allerdings sind Keywords mit einem hohen Suchvolumen häufig mit hohen Klickpreisen verbunden. Wer also erfolgreiche Anzeigen schalten möchte, muss mitunter ein großes Budget zur Hand nehmen.

Hat man jedoch eine Webseite mit aufwändigen Inhalten und einem Mehrwert für die Besucher erstellt und Wert auf SEO gelegt, so liegt ein stabiles Grundgerüst für gute organische Rankings vor. Wer dieses Grundgerüst durch kontinuierliche SEO-Maßnahmen pflegt, sichert sich einen langfristigeren Erfolg als bei dem kurzfristigen Anstieg der Besucherzahlen durch SEA. Somit zahlt sich SEO besonders für kleine und mittelständige Unternehmen aus, für die Suchmaschinen oft die wichtigste Quelle darstellen, um Neukunden zu gewinnen.

Fazit

Die Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage für jedes Unternehmen ein relevanter Aspekt im Online-Marketing, um sich im Kampf gegen die Wettbewerber durchzusetzen und Interessenten auf die eigenen Leistungen oder Produkte aufmerksam zu machen. Durch einen höheren Website Traffic steigen außerdem die Chancen, erfolgreiche Kaufabschlüsse zu erzielen und so den Umsatz des Unternehmens zu steigern.

Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!

Growth Hacking – Die Lösung für schnelles Wachstum?!
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Schnell wachsen ohne großen Kosteneinsatz – Unternehmen bedienen sich längst modernster, innovativster Techniken, um dieses Ziel zu erreichen. Das mittlerweile als Buzzword auserkorene Growth Hacking beschreibt hierbei eine besondere Form des Growth Marketing bzw. einen Teil des Performance Marketing: Erzielen Sie mit minimalem Kosteneinsatz in kurzer Zeit den größtmöglichen Erfolg!

Mit geringem Kosteneinsatz eine möglichst breite Masse anzusprechen und auf das jeweilige Produkt aufmerksam zu machen, stellt die Hauptaufgabe des Growth Hackers dar. Er benutzt hierbei nicht die gewohnten Kanäle, um sein Produkt erfolgreich werden zu lassen. Growth Hacking hat zunächst einmal nichts mit klassischen Marketing im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr ist dies eine moderne agile Art der Optimierung der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Growth Hacking?
2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers
3. Stellenwert des Growth Hacking / Growth Marketing
4. Growth Hacking – Strategien
5. Growth Hacking Beispiele
5.1. Growth Hacking Beispiel Hotmail
5.2 Growth Hacking Beispiel Slack
5.3 Growth Hacking Beispiel Spotify
5.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb
5.5 Growth Hacking Beispiel Uber
6. Growth Hacking Methoden
7. Growth Hacking Tipps

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1.Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. Growth Hacking als Bestandteil des Growth Marketing schafft hier neue Lösungen. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?

Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht.

Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Growth Marketing beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.

Growth Hacking beschreibt somit eine Technik, die im modernen Growth Marketing-Bereich angewandt wird. Sie wurde von Startup-Gründern entwickelt und dient dazu, mit Kreativität, analytisch geprägtem Denken sowie auch dem Einsatz von Social Media-Techniken den Absatz zu steigern. Growth Hacking wird deshalb von Startups angewandt, da diese Unternehmen in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Mit begrenzten Mitteln starten und zügig wachsen ist vor allem durch den Einsatz innovativer Marketing-Techniken, wie beispielsweise viralem Marketing oder auch der Nutzung von Social Media Kanälen möglich: Facebook, Twitter, Dropbox und LinkedIn wenden diese Technik erfolgreich an. Growth Hacking kann durchaus als ein Teil des Online Marketing angesehen werden. Der Growth Hacker setzt in der Regel die Techniken der Suchmaschinenoptimierung, des Content Marketing sowie der Websiteanalyse ein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist in erster Linie die Kosten so gering wie möglich zu halten, dabei aber den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

Der Begriff des Growth Hacking hat sich im deutschsprachigen Raum seit 2011 verbreitet und ist zum Trend geworden.

growth-hakcing Trend

2. Vorgehensweise und Aufgaben eines Growth Hackers?

Ein Growth Hacker geht beim Growth Marketing taktisch und zielgerichtet vor. Dies tut er in erster Linie aus der Not heraus: „Gezwungenermaßen“ sozusagen, denn diese hauptsächlich von Startups verwendete Methode dient vor allem einem Ziel – der Kosteneinsparung. Startup Unternehmen haben neben wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln auch keinen herkömmlichen Marketinghintergrund. Auch die nötige unternehmerische Erfahrung kann noch nicht vorgewiesen werden. Aus diesem Grund bedienen sich Startups anderer Methoden – Mit den so genannten Growth Hacks gleicht der Growth Hacker, als Verantwortlicher des Marketings, diese Defizite geschickt aus. Growth Hacking eröffnet einen neuen Blickwinkel auf das Performance Marketing: Dank innovativer Methoden vereinen sich Skalierbarkeit und Nutzerverbundenheit zu einem gewinnbringenden Konzept.

Der Growth Hacker ist ein Mathematik affiner, geduldiger sowie talentierter Mensch in Bezug auf die Arbeit am PC bzw. im Internet. Er kennt sich bestens mit den bekannten Schlüsseltechnologien (HTML/CSS, Pyton, JavaScript, PHP) aus und kann diese perfekt nutzen, um Plug-Ins, Share-Buttons und Tracking Tools zu kreieren. Ebenso verfügt er über Fertigkeiten wie UI und UX. Das Thema Datenanalyse spielt beim Growth Hacking eine große Rolle: Wann hat wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort was gemacht bzw. gesucht? Ein guter Performance Marketeer arbeitet leidenschaftlich an seiner Sache, ohne dabei den konventionellen Weg zu gehen. Erfolgreiche Unternehmen, wie beispielsweise Twitter, haben sich der Methode des Growth Hackings bedient und mussten dementsprechend keine weitere Marketingstrategie aufbauen, da sich die Marketingstrategie im Produkt selber befindet. Das Produkt vermarktet sich im Prinzip selbst und wird so zu einem eigenständigen Konzept ohne große Angriffsfläche.

 

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3. Stellenwert des Growth Hacking / Growth Marketing

Folgt man Social Media intensiver, dann könnte man auf die Idee kommen, dass Growth Marketing in allen Unternehmen an der Tagesordnung sei. Spricht man konkret mit Unternehmen, dann scheint Wachstum hingegen nicht unbedingt im Fokus zu stehen. Eine Studie von GrowthmarketingStage zeigt, dass im kleineren Mittelstand und bei einem höheren Digitalisierungsgrad Growth Hacking auch an Bedeutung zunimmt. Jedoch setzt sich nur eine Minderheit (ca. 30%) real mit dem Thema auseinander. Diejenigen, die es machen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass sie damit einen positiven Impact auf das Geschäft auslösen (87%).
Die wesentlichen Herausforderungen bei der Implementierung von Growth Marketing sind:

  • Neue Prozesse zu strukturieren
  • Die richtigen KPIs und OKRs zu definieren
  • Die richtigen Mitarbeiter zu finden
  • Den richtigen Fokus für Aktivitäten finden

Nach der Implementierung von Growth Marketing kann man darauf zählen, dass:

  • Man bessere Conversions entlang der Customer Journey erzielt
  • Man ein schnelleres Kundenwachstum verzeichnet
  • Flexiblere und schnellere Anpassungen von Marketingaktivitäten ablaufen
  • Bessere Produkte entstehen

Mit der Implementierung werden in der Regel eine Umsatzsteigerung (Wachstum), die erhoffte Zunahme der Kundenanzahl und bessere Conversions angestrebt.

4. Growth Hacking – Strategien

Beim Growth Hacking geht es ausschließlich um das Wachstum des Unternehmens. Hierbei legt der Growth Hacker keinen großen Wert auf andere, ebenfalls wichtig erscheinende Aspekte eines erfolgreichen Marketing. Anstatt das Image und die Bekanntheit des Unternehmens gezielt zu fördern, zielen Growth Hacks darauf ab, das jeweilige Produkt ohne zusätzliche Marketingstrategie bekannt werden zu lassen. Unternehmen verwenden zum Teil ganz unterschiedliche Methoden des Growth Hackings. Das gemeinsame Ziel, das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, bleibt jedoch bei allen bestehen. Indem potenzielle Neukunden über ein großes gemeinsames Netzwerk, wie beispielsweise Facebook, über ein jeweiliges Produkt aufmerksam gemacht werden, entsteht innerhalb kürzester Zeit ein großer Kreislauf des Weitersagens. Dieser Kreislauf kann binnen kurzer Zeit zu einem explosionsartigen Wachstum führen. Die ständige Aufmerksamkeit, die Anwendung des Produkts an sich sowie das Weitergeben an andere führen zu einem immer größer werdenden Konzept. Das Produkt vermarktet sich selbst, indem es Nutzer untereinander teilen, an andere weitergeben und im besten Fall natürlich dauerhaft verwenden – siehe Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat mit der Social Media Plattform ein weltweites Netzwerk von begeisterten Nutzern erschaffen und bis jetzt erfolgreich aufrechterhalten. Online Marketing-Methoden wie das Growth Hacking sind längst kein bloßes Startup Phänomen mehr – mittlerweile sehen auch große Unternehmen welche Ausmaße diese Art des Online Marketing annehmen kann. Growth Hacking hat im Gegensatz zum rein viralen Marketing einen großen Vorteil. Der Erfolg der Strategie lässt sich anhand vorangegangener Analysen deutlich antizipieren. Die Growth Hacks können hierdurch wesentlich besser gemessen werden. Letztendlich muss jedoch auch klar gesagt werden, dass ein Produkt mithilfe des Growth Hacking nicht immer unbedingt erfolgreich werden muss. Am Ende ist es der User, der das neue Produkt erst einmal annehmen muss.

5. Growth Hacking Beispiele

Im Netz findet man immer wieder Hinweise auf erfolgreiche Growth Hacking Strategien. Bei den meisten Fällen ist leider nicht ganz klar, ob es sich wirklich um sturkturierte Growth Hacks handelt, oder ob interessante Ansätze, manchmal zufälliger Natur, im nachhinein mit dem Begriff Growth Hacking belegt werden. Im Zusammenhang mit Growth Hacking tauchen einige Unternehmensnahmen immer wieder auf: Hotmail, Dropbox, Udemy, Fab.com oder Airbnb. Schaut man sich diese Beispiele genauer an, dann kann man feststellen, dass diese Unternehmen mit zwei Grundtypen von Geschäftsmodellen ausgestattet sind. Es handelt sich um Freemium Geschäftsmodelle oder um zweiseitige Geschäftsmodelle. Daher sollte man sich diese, häufig euphorisch geschriebenen Erfolgsstories, genau anschauen, ob sie auch auf andere Arten von Geschäftsmodellen übertragbar sind.

5.1 Growth Hacking Beispiel Hotmail

Hotmail-LogoDer kostenlose e-Mail-Dienst Hotmail hat bei jeder über seinen Dienst versendeten Mail noch in den Footer den Satz "PS I Love You: Get your free Hotmail Account” ergänzt und mit Hilfe eines Hyperlink auf die Hotmail-Registrierungsseite die Empfänger motiviert sich auch einen Account anzulegen. Hotmail hat mit diesem Grwoth Hack eine sehr dynamisches Wachstum mit Hilfe seiner Bestandskunden erzeugt. Unter klassischen Gesichtspunkten bezeichnet man dies als Empfehlungsmarketing.

5.2 Growth Hacking Beispiel Slack

Slack-LogoSlack LogoSlack ist eine Software mit der die Kommunikation und der Informationsaustausch in Unternehmen vereinfacht werden soll. In Unternehmen sind häufig mehrere verschiedene Tools vorhanden, die für die täglichen Aufgaben gebraucht werden. Die Software Slack bietet eine Umgebung, welche all diese Tools in einer Software vereint und Schnittstellen minimiert. Chats, Filesharing per Drag & Drop, Voice & Video, Twitter und Wunderlist sind nur einige Funktionen, die Slack in einer Software vereint. Ein weiterer Vorteil ist, dass Slack auf dem PC, Mac und auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.

Aber was hat Slack getan und welche Chancen haben Sie genutzt, um nun einen so außerordentlichen Erfolg nachweisen zu können. Sie haben schon sehr früh mit drei wichtigen Sachen begonnen:

      • Markt und Kundenbedürfnis identifiziert
      • Eine extrem gute Produkterfahrung durch Kunden, indem Slack in ein paar Aspekten außergewöhnlich gut ist
      • Nutzung eines Freemium-Geschäftsmodells – dadurch starke Steigerung der Mundpropaganda durch gute Benutzererfahrung

5.3 Growth Hacking Beispiel Spotify

Spotify LogoSpotify ist ein Musikstreamingdienst, der es Benutzern ermöglicht, Musik und Hörspiele online zu hören, obwohl diese rechtlich geschützt sind. Der Streamingdienst bietet eine riesige Auswahl an Musik und Hörspielen an, die über Smartphones, Tablets und PC’s abgerufen werden können. Zudem können eigene Favoritenlisten angelegt, Titel offline gespeichert und Profile mit Freunden verbunden werden.

Vorhandene Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Ein Best-of-Breed-Produkt, das die vorhandenen Wettbewerber in nahezu jedem Gebiet schlägt: Musikkatalog, Produkteigenschaften, Preismodell usw.
      • Ein Freemium-Geschäftsmodell, das Piraterie verringert und das Pay-per-Track-Modell von iTunes überbrückt
      • Eine massiver US-Start getrieben vom Erfolg des europäischen Wachstums und dem Invite-Only-System
      • Ein exklusiver Vertrag mit Facebook als "Standard-Musik-Service" und Integration im Jahr 2011
      • Kontroverse zwischen Künstler und Unternehmen über Lizenzgebühren und Katalogverfügbarkeit

Zukünftige Wachstumshebel von Spotify sind:

      • Weiteres internationales Wachstum und Wachstum im Mobilbereich
      • Aufbau weiterer Vertriebskanäle mithilfe neuer Partnerschaften und Plattformen
      • Gewinnung neuer Künstler als Lieferanten für das Ökosystem Spotify

5.4 Growth Hacking Beispiel Airbnb

Airbnb LogoAirbnb ist eine Community, bei der Mitglieder ihre privaten Unterkünfte teilweise oder ganz vermieten können. Die Plattform stellt dabei den Kontakt zwischen Gast und Gastgeber her. Airbnb erhebt eine prozentuale Gebühr auf den Preis der Miete, um sich zu finanzieren. Außerdem übernimmt Airbnb dabei keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

Warum Airbnb in kürzster Zeit erfolgreich wurde? Airbnb-Nutzer konnten die von ihnen eingestellten Anzeigen mit einem Klick, von der Airbnb-Webseite automatisch auf Craigslist einstellen. Auf diesem Wege erreichte Airbnb eine schon bestehende riesige Community und diese Community konnte mittels eines Klicks auf die Airbnb-Webseite gelangen. Hohe Effektivität bei wenig Aufwand.

5.4 Growth Hacking Beispiel Uber

Uber LogoUber ist eine Online-Plattform deren Kernaufgabe die Vermittlung zur Personenbeförderungen ist. Uber erhebt dabei eine Provision von bis zu 20% auf den Fahrpreis. Es stehen verschiedene Formen der Personenbeförderung zur Auswahl:

      • UberX und UberBlack: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Mietwagen
      • UberPop: vermittelt Fahrgäste an Fahrer mit Privatwagen
      • UberTaxi: vermittelt Fahrgäste an reguläre Taxis

In erster Linie bietet Uber eine Lösung für ein Problem von dem Millionen von Menschen betroffen sind. Im wahrsten Sinne des Wortes haben sie das Monopol des Taxitransports, das in vielen Städten existiert, gestört und das Erlebnis der Personenbeförderung neu erfunden.

Uber war sehr aktiv bei lokalen Tech- und Venture-Capital-Veranstaltungen und stellte Teilnehmern kostenlose Fahrten zur Verfügung. Uber wusste, dass diese Teilnehmer gut miteinander verbunden waren und höchstwahrscheinlich ihre Erfahrungen mit Freunden, Technik-Interessierten und dem Social Media Publikum teilen würden, nachdem sie Uber ausprobiert hatten.

Es gibt sozusagen eine Art 4-Schritte Plan, den Uber nutzt, um sein Netzwerk auszubauen:

      1. Eine intensive Einführung von Uber in einzelnen Städten
      2. Im Folgenden werden Freifahrten angeboten
      3. Uber rechnet mit dem Wow-Effekt der Nutzer
      4. Darauf folgt erwartungsgemäß eine große Mundpropagande und neue User treten Uber bei

Dies führte zu einem wachsenden Netzwerk von Kunden. Ein weiterer Antreiber dieses Wachstums ist das Zusammenbringen von Uber-Nutzern. Zu Beginn wurde die Uber-Rechnung durch einen einzigen Kunden bezahlt. Heute kann eine Fahrt unter Freunden einfach über die App aufgeteilt werden. Das ist einfach, schnell erledigt und fördert die Viralität.

6. Growth Hacking Methoden

Zu den erfolgreichsten Growth Hacks zählen, wie bereits erwähnt, die Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Pinterest, YouTube und Instagram. Im Kern werden immer wieder die folgenden Methoden dem Growth Hacking zugeordnet:

Es bleibt spannend, ob sich dieser neue Trend wirklich nachhaltig durchsetzt und auch in klassischen Geschäftsmodellen erfolgreich ist.

 

Bei Fragen können Sie gerne unser DIM-Team kontaktieren!

7. Growth Hacking Tipps

Growth Hacking lebt von Tipps, Tricks und Praxishilfen, die das Leben leichter und die Sorgen kleiner machen können. Wir haben das Ziel, Ihnen jede Menge Arbeit und Nerven zu ersparen und möglichst viele Tipps und Tricks zum Growth Hacking zu sammeln und notfalls gemeinsam eine Hilfestellung zu finden. Hier finden Sie zahlreiche Anleitungen und Hilfestellungen zum Growth Hacking von Start-Ups und auch etablierten Unternehmen. Ganz unterschiedliche Tipps und Tricks zu Problemen, die uns im Alltag begegnen. Dabei ist es vollkommen gleich, ob es sich um SEO, Strategie, SEA, Social Media oder klassische Online Marketing Tipps handelt. Bei der Sammlung der Tipps und Tricks freuen wir uns natürlich über jeden Tipp und jeden Hinweis und haben gemeinsam mit vielen Growth Hackern das Thema angegangen. Nur so lässt sich gewährleisten, dass wir noch zahlreiche Hacks zusammenbekommen. Viel Spaß beim Lesen und natürlich freuen wir uns über jeden neuen Tipp. Testen Sie diese selber aus, denn nur so können Sie beurteilen, ob dies bei Ihnen funktioniert oder nicht:

Growth Hacking Tipp #1: E-Mail-Marketing aufbauen

MB no.5Arbeiten Sie auf jeden Fall an Ihrem E-Mail-Marketing. In allen aktuellen Studien zum Online-Marketing oder zu wachstumsstarken Unternehmen wird immer wieder das E-Mail-Marketing als Wachstumstreiber bzw. Erfolgsfaktor genannt. Sie können mit Hilfe von E-Mails kostengünstig mit Interessenten in Kontakt bleiben, diese als Kunden gewinnen und anschließend diese Kunden für Ihr Empfehlungsmarketing nutzen und zu Stammkunden konvertieren. Sie benötigen eine E-Mail-Newsletter-Software und müssen an jeder möglichen Stelle E-Mail-Adressen sammeln. Beachten Sie dabei jedoch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

- Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Institut für Marketing

Growth Hacking Tipp #2: Mit Retargeting/Remarketing automatisch neue Kunden generieren und mehr Umsatz machen

Michael SchwabWussten Sie schon, dass Ihre Webseite ca. 98% der Besucher verliert? Die meisten Besucher kommen auf Ihre Webseite und verlassen sie, ohne zurückzukommen. Dies bedeutet, dass von 10000 Besuchern 9800 einfach gehen. Sie verlieren also bares Geld und potentielle Kunden, die sehr wahrscheinlich bei Ihren Mitbewerbern landen. Zuerst einmal ist das nicht Ihr Fehler! Ihre Besucher wurden abgelenkt. Es klingelt beim Surfen das Telefon, das Baby schreit oder das nächste Meeting steht an etc. Es stellt sich also die Frage, wie Sie die abgesprungenen Besucher wieder dorthin bringen, wo diese abgesprungen sind. Wie können Sie nun einen Teil der 98% der abgesprungenen Besucher trotzdem zu Kunden machen? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass es im Schnitt 7-15 Kontakte benötigt, bevor jemand kauft. Mit Retargeting/Remarketing erhalten Sie weitere Kontaktchancen, Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen. Beim Retargeting/Remarketing sprechen Sie die Leute an, welche Ihre Webseite besucht haben, ohne die gewünschte Aktion ausgeführt zu haben.

Welche Vorteile bietet Retargeting/Remarketing nun unter anderem für Sie:

  • Die Interessenten- und Kauf-Konversionsrate wird gesteigert
  • Ermöglicht den Aufbau von Zielgruppenlisten
  • Ermöglicht eine effektive Zielgruppenansprache
  • Erhöhung des Kundenwerts
  • Stärkt die Marke, weil Sie überall präsent sind
  • Macht andere Online-Marketing Maßnahmen effizienter: PPC, Direct Ads, SEO, Affiliates, etc.

Michael J. Schwab, Marketing-Manager bei homeway GmbH

 

Growth Hacking Tipp #3: Messen, Messen, Messen

Tomislav TodorovicAls Growth-Hacker sind die Analyse Ihrer Webseite und die darauffolgenden Optimierungen Ihr täglich Brot. Mit dem Launch Ihrer Webseite müssen Sie ein Web-Analyse-Tool integriert haben. Hier bietet sich Google Analytics als das kostenlose und meistbenutzte Web-Analyse-Tool an. Es gibt auch Alternativen, besonders für Techies ist PIWIK als das Open-Source Analyse-Tool das Richtige. Beim Messen und Analysieren sollten Sie dann über die Basis hinausgehen. Traffic ist zwar wichtig, jedoch nicht das einzig Wahre. Google geht es z.B. vermehrt um die Interaktion des Users mit Ihrer Seite. Deshalb sind Absprungrate und Verweildauer wichtige Faktoren. Dazu kommt noch der Check, ob Ihre Ziele (z.B. Produktverkauf) auf den erstellten Seiten wirklich Früchte tragen. Darum sollten Sie sich die Demographie, mobile Nutzung, Zugriffskanäle, Zielseiten und Konvertierung immer wieder ansehen und Ihre Schlüsse ziehen. Legen Sie zwar Ihr Ziel fest, hören Sie jedoch auf Ihren Kunden und folgen Sie seinen Wünschen.

– Tomislav Todorovic, Geschäftsführer / Partner der Online Marketing Factory AG

 

Growth Hacking Tipp #4: Nutzen Sie Slideshare
Bastian FoersterSlideshare ist in vielen Unternehmen als Social Media Kanal nicht bekannt. Wir bezeichnen Slideshare immer als Social Media Plattform für Powerpoint-Junkies. Slideshare ist eine LinkedIn Tochtergesellschaft und bietet Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Account anzulegen, auf dem Sie Präsentationen, Dokumente und Infografiken hochladen können. Nach eigenen Angaben hat Slideshare ca. 70 Millionen User, die dort nach Informationen recherchieren. Da die meisten Unternehmen regelmäßig Datenblätter, Präsentationen und sonstige Dokumente, wie etwa Broschüren, erstellen, kann dieser reichweitenstarke Kanal insbesondere von B2B-Unternehmen genutzt werden. Hier ein Beispiel-Account vom DIM.

Growth Hacking Tipp: Slideshare- Bastian Foerster, Projektleiter beim Deutschen Institut für Marketing

 Growth Hacking Tipp #5: PR Growth Hacking

Christian FrankeUm Ihre Pressemitteilung oder Gastartikel erfolgreich in dem Newsbereich einer Zeitung, Webseite oder eines Branchen-Blogs zu platzieren, schreiben Sie dem entsprechenden Redakteur (dessen E-Mail Sie vorher recherchiert haben) eine Nachricht mit interessanter Betreffzeile und kurzer Ansprache.

Tipp #1: Schreiben Sie mind. 10 Headlines auf und suchen Sie sich die beste aus. Nicht zu viel versprechen, sonst landet Ihre Nachricht im Spam.
Tipp #2: Zahlen wirken interessant und führen zu höheren Öffnungsraten.
Tipp #3: Je kürzer, desto besser.

Neben der Headline braucht’s natürlich auch eine kurze und knackige Nachricht an den Journalisten. Hier gibt es verschiedene Techniken. Man kann entweder die Story als solches pitchen oder es so kurz wie möglich halten.

Tipp #1: Sprechen Sie persönlich an, nehmen Sie Bezug auf die bisherige Arbeit oder die Expertise des Redakteurs oder die Publikation.
Tipp #2: Seien Sie konkret und halten Sie die Nachricht so kurz es geht.
Tipp #3: Anstatt Anhänge benutzen Sie Links zu Ihrem Dokument (Dropbox, Google Drive, Server, etc.)

Christian Franke, Co-Founder & COO der YesBoss Group

 

Growth Hacking Tipp #6: Nutzen Sie Suchmaschinen

Suchmaschinen sind für alle Unternehmen mittlerweile ein wesentlicher Traffic-Lieferant. Daher spielt Suchmaschinenmarketing und insbesondere die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei den meisten Growth Hacks eine große Rolle. Das heißt, die Platzierung von nachhaltigem Content auf der eigenen Webseite führt dazu, dass dieser Content von der Suchmaschine indiziert wird und regelmäßig neue Besucher auf die Landingpage führt. Definieren Sie Ihr Geschäft, ermitteln Sie die richtigen Keywords und erstellen Sie eine Landingpage, die diese Keywords abbildet. Mit Hilfe verschiedener Online Marketing Tools können Sie die Tauglichkeit Ihrer Webseite für eine Suchmaschine testen.

- Katharina Silberbach, Geschäftsführerin bei milaTEC

 

 Growth Hacking Tipp #7: Datenbasiertes Entscheiden

Hendrik LennarzHeutige Tracking- und Webanalyse Technologien machen es möglich, wirklich jeden Schritt eines Kunden auf der Webseite, in einer App oder einem Kundenbackend zu erfassen. Growth Hacker lieben es, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern Daten entscheiden zu lassen.

Ein beliebtes Framework, um die wichtigsten Growth Hacking KPIs zu definieren, sind die sogenannten „AARRR“-Metrics von Dave McClure, Gründer des Accelerators „500 Startups“ aus San Francisco. Dieses Framework orientiert sich vollständig am Customer Lifecycle, also an dem Weg des Kunden durch das gesamte Produkt. Die Abkürzung „AARRR“ steht dabei für die fünf Phasen des Customer Lifecycles, die von McClure folgendermaßen definiert werden:

  • Acquisition (Akquisition)
  • Activation (Aktivierung)
  • Retention (Loyalität)
  • Revenue (Umsatz)
  • Referral (Empfehlung)

Jeder User kann sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einer dieser 5 Phasen befinden.
Hier ein Beispiel:

Man schaltet eine Facebook Anzeige und gewinnt dadurch 100 Besucher auf der Webseite. Die Webseite macht einen guten Job und konvertiert 25 Besucher, zum Beispiel durch eine kostenlose Registrierung, zu Kunden (Akquisition). Diese 25 Kunden haben leider so lange keinen Nutzen, wie sie nicht anfangen das Produkt auch zu nutzen. Dem User muss es demnach möglichst einfach gemacht werden, zum Beispiel, sich einzuloggen und mit der Produktnutzung zu starten und möglichst schnell einen Mehrwert zu erfahren (Aktivierung). Anschließend soll dieser Mehrwert natürlich möglichst oft spürbar sein. Bei den Social Networks wie Facebook oder Instagram sind das beispielsweise die Anzahl der Logins, Anzahl der Postings und Likes – also die Aktivität des Users, die nachhaltig den Mehrwert für den einzelnen Kunden bemessen (Loyalität). Ist ein User zufrieden, muss man ihn zu einem zahlenden Kunden machen. Man muss ihn also zum Upgrade bringen (Umsatz). Zufriedene Kunden empfehlen einen oftmals gern weiter, wenn man es ihnen möglichst einfach macht. Erfahrungsgemäß tut es jedoch niemand, wenn man ihn nicht darum bittet. Empfehlungen gelten immer noch als der wertigste Traffic-Kanal, werden leider immer wieder vernachlässigt (Empfehlung). Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es beim Growth Hacking eben nicht nur darum geht möglichst viele Kunden zu gewinnen, sondern eben auch darum, diese glücklich zu machen, um letztendlich mit ihnen Geld zu verdienen.

– Hendrik Lennarz, Product Manager & Growth Hacker für Startups und Unternehmen. Gründer der Growth Hacking Academy

 

Growth Hacking Tipp #8: Datenquellen kennen und nutzen

Jan StranghönerDatengenerierung, Datensegmentierung und Data-Management sind DIE Schlüssel für effizientes Online Marketing. Sie bestimmen den Erfolg. Noch zu häufig bremst allerdings die Angst vor mangelndem „Datenschutz“ eine effiziente Nutzung. Dabei schließt Datenanalyse einen achtsamen Umgang mit Daten keineswegs aus. Es gibt Wege, Nutzerdaten anonymisiert und mit einem brauchbaren Ergebnis zu erfassen. Google und Facebook helfen dabei. Denn: Nur wer Deutungshoheit über die Daten bekommt, kann auf dem digitalen Markt skalieren und damit wachsen.

Nützliche Tools dabei können sein:

  • Google Analytics
  • Google Search Console
  • Audience Insights

Zum Beispiel lässt sich durch Audience Insights gut rekonstruieren, wie der Newsfeed meiner potentiellen Zielgruppe aussieht und mit welchen Inhalten sie sich täglich beschäftigt. Dadurch lassen sich wichtige Informationen in der Planung und Erstellung der Social-Media-Inhaltsstrategie erstellen.

Jan Stranghöner, Blogger von SM-Nerds

 

Growth Hacking Tipp #9: Bekanntheit von Trends und Themen ausnutzen

Tim CortinovisSie wollen rasantes Wachstum? Dann sollten Sie Ihre Bekanntheit rasant steigern. Der Growth Hacking Tipp dafür ist: Betreiben Sie Gravity Assist Marketing. Nur dank Jupiters Schwerkraft wurde Pioneer 10 zum schnellsten je von Menschen gebauten Objekt. Und genau das machen Sie auch. Suchen Sie sich einen Jupiter – das heißt ein Thema, das in Ihrem Bereich gerade an Bedeutung zunimmt oder auch schon hat. Und dann verknüpfen Sie Ihr Angebot mit diesem Thema, indem Sie etwa einen Blogbeitrag dazu schreiben und dann einen Artikel bei Wikipedia veröffentlichen, der als eine der Quellen Ihren Blogbeitrag nennt. Oder Sie veröffentlichen ein Video auf YouTube, das die Stichwörter enthält, nach denen gerade viele Menschen suchen. Das war übrigens auch der Grund, warum plötzlich so viele unbekannte Musiker auf YouTube über Nacht erfolgreich wurden: Sie hatten Parodien von Titeln veröffentlicht, nach denen Millionen von Nutzern suchten. Natürlich können Sie auch ganz klassisch ein Buch zu dem Thema veröffentlichen. Die Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Ihr Angebot dann auch wirklich etwas mit diesem Thema zu tun hat und die Stichwörter für Ihre Kunden keine Mogelpackung anbieten.

Tim Cortinovis - Vortragsredner / Trainer / Autor

 

Growth Hacking Tipp #10: Optimieren Sie Bestätigungsseiten

TobiasLeider sind immer noch viele Bestätigungsseiten und Bestätigungsmails völlig lieblos gestaltet. Das ist ziemlich schade, da sehr viel Potenzial in ihnen steckt. Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Neukundenakquise um ein Vielfaches teurer ist als die Kundenbindung. Bestehende Kunden haben sich bereits für Sie entschieden, weswegen Sie weniger Überzeugungsarbeit leisten müssen. Scheuen Sie sich also nicht davor, Ihre Kunden auf der Bestätigungsseite auf ein weiteres Produkt von Ihnen hinzuweisen. Hat sich jemand für Ihren SEO-Newsletter angemeldet, können Sie ihm zum Beispiel in der Bestätigungsmail ein kostenloses SEO-Whitepaper vorschlagen, bei dem der Nutzer weitere Daten über sich preisgeben muss. Sie halten demnächst ein Webinar? Bedanken Sie sich auf der Bestätigungsseite für die Anmeldung und bieten Sie dem Nutzer einen exklusiven Gutschein für Ihr Produkt an.

Tobias Straka, Blogger von boozet, Online Marketing Manager bei Neue Mediengesellschaft Ulm

 

Growth Hacking Tipp #11: Tracking-Lösungen einsetzen

Christian LeitzDas Zeitfenster, in dem sich Kunden für Waren und Dienstleistungen interessieren und diese dann auch kaufen, ist kurz und die Konkurrenz stark. Diesen Moment abzupassen, der bei bestimmten, vorrangig investitionsintensiven Gütern häufig erst Jahre später wieder kommt, ist für Unternehmen relevant. Wenn der Kunde Ihnen schon bis auf Ihre Website entgegengekommen ist, sollten Sie wissen, wer er ist und für was er sich interessiert. Im B2B-Bereich gibt es Tracking-Lösungen, die diese Informationen offenlegen und somit eine zielgerichtete Nacharbeit mit dem richtigen Angebot ermöglichen. Das Sales Team freut sich auf Akquise, bei der nicht erst das Interesse geweckt werden muss!

Christian Leitz,  Leiter Marketing Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH

 

Growth Hacking Tipp #12: Optimierte Facebook Werbung

Daniel MensingViele gerade kleine Unternehmen tun sich sehr schwer mit einem sinnvollen Einstieg in Facebook Werbung. Was ich immer wieder höre ist, dass man Facebook Ads nur nutze, "um Facebook Fans zu generieren". Dabei wissen die meisten Marketeer nicht, dass man ohne zusätzlich auch die eigenen Facebook Posts bezahlt zu verlängern, in der Regel nur ca. 3-5% aller Fans einen Beitrag zu sehen bekommen. Ich halte absolut gar nichts von Fan-Generierung der Fan-Generierung halber, ohne Intention auch die Facebook Posts stark zu verlängern. Steckt keine derartige Strategie dahinter, sollte man das gänzlich lassen. Das ist wie wenn man einen Email-Verteiler aufbaut, dann aber am Geld spart, um Email-Newsletter an die gesamte Liste zu versenden. Mein Tipp, schauen Sie sich in den Facebook Audience Insights genau an, wer Ihre tatsächlichen Fans sind (sofern diese "sauber" gesammelt wurden). Bauen Sie diese Audience sehr genau nach. Das geht am besten indem Sie den Facebook Pixel in ihre Website integrieren und hinterher über sogenannte Custom Audiences die Website Besucher in eine Liste wegspeichern. Auf diese Liste können Sie wiederum eine sogenannte Lookalike-Liste bilden, die aus statistischen Zwillingen ihrer Website Besucher besteht. Nehmen Sie dabei nur die 1%-Option, das bedeutet 1% aller z.B. deutschen Facebook Nutzer, die Ihren Website Besuchern am aller ähnlichsten sehen. Nehmen Sie mehr als 1% werden die Zielgruppen zu groß und ungenau. Um so mehr Website Besucher Sie auf Ihrer Seite haben, um so genauer die Lookalike-Zielgruppe. Zusätzlich können Sie sehr gute Zielgruppen über Interessen bilden. Nehmen Sie als Interesse beispielsweise ihre größten Wettbewerber, oder auch sogenannte "Brother & Sister Brands". Wenn Sie z.B. Mc Donalds sind, targeten Sie Fans von Burger Kind als Wettbewerber, oder aber von Coca-Cola als potentielle "Geschwistermarke" mit viel Schnittmenge in der Zielgruppe. Im Anschluss nutzen Sie diese Custom Audiences für die bezahlte Verlängerung ihrer Facebook Posts und selbstverständlich auch sonstiger Facebook Ads. Dabei reichen häufig ein paar Euro pro Facebook Post. Den Umweg über die Generierung von eigenen Facebook Fans könen Sie sich sparen und das Budget ist wesentlich besser investiert, nämlich direkt in sauber getargetete Reichweite.

Daniel Mensing, Online Marketing bei F. O. BAGS GmbH

 

Growth Hacking Tipp #13: Leadpages / Landingpages

Micahel BreuerMit Leadpages / Landingpages bietet man dem potentiellen Kunden etwas an, was er braucht, wenn der Besucher durch Ads kommt. Eine Leadpage / Landingpage ist die erste Seite, auf die ein potentieller Kunde geleitet wird, wenn er Werbung geklickt hat. Diese Seite muss darauf optimiert sein, dass der Besucher genau die Informationen angezeigt bekommt, die für das Produkt wichtig sind und dem Kunden das bieten, was er gesucht hat. Hier ist gutes SEO für kostenlosen Traffic aber auch gutes A/B Testing bei der Kampagnenerstellung wichtig, denn dann kann die Seite leicht optimiert werden, weil man weiß, wegen welchen Keywords der Besucher auf die Seite gekommen ist.

Eine gute Leadpage / Landingpage sollte folgendes beinhalten:

- Nicht zu viele, aber ausreichend viele CTAs
- Ein Erklärvideo
- Qualitativ hochwertigen Content
- Das Produkt / Service
- Free Ebook

Leadpages / Landingpages dienten vor allem früher - aber oft immer noch - dazu, im einen Fall Emailadressen von Interessenten zu bekommen, im anderen Fall einen direkten Abschluss mit dem Kunden zu machen. Dies wird für digitale und nicht digitale Produkte verwendet. Jeder, der online etwas verkaufen will - vor allem digitale Produkte -, sollte sich eine Leadpage bauen.

Michael Breuer, Geschäftsführer bei leadtodeal

 

Growth Hacking Tipp #14: Content- und Inbound-Marketing

Torsten HerrmannContent-Erstellung ist aufwändig. Aber für erfolgreiches Content-Marketing oder Inbound-Marketing braucht man ein umfassendes Inhaltsangebot. Jede Fragestellung in Suchmaschinen will beantwortet und jede Stufe des Entscheidungsprozesses mit sinnvollen Inhalten begleitet werden. Noch dazu ist jeder Empfänger anders: Der eine liest gerne kurze Texte, der andere lange, der nächste bevorzugt Infografiken und wiederum andere sehen gerne Videos. Die Herausforderung liegt darin, für jeden Interessenten die passenden Inhalte bereitstellen.

Wie bewältigen Sie diese Herausforderung am wirtschaftlichsten? Sie verwenden Ihre Inhalte mehrfach.

Mein erster Tipp für Sie: Deklinieren Sie jeden Content, den Sie neu erstellen für alle passenden Medien und Kanäle durch. Überlegen Sie sich, welche Teile eines Whitepapers Sie zu Blogbeiträgen auskoppeln könnten. Oder umgekehrt: Fassen Sie fünf Blogbeiträgen zu einem Whitepaper zusammen. Auch denkbar: visualisieren Sie Ihr Whitepaper gleich als Präsentation für ein Webinar.

Mein zweiter Tipp: Schauen Sie sich einmal an, was Sie jenseits des Marketings an Inhalten produzieren. Ich schreibe zum Beispiel gerade einen Blogbeitrag, der auf einem Angebot an einen Kunden basiert. Oder haben Sie ein Excel-Tool, das Sie auch an Interessenten herausgeben könnten? Gleiches gilt für Kundenpräsentationen: Sind diese auch in Teilen als Webinar verwendbar? Oder als Text verschriftbar?

Bleiben Sie kreativ, aber nutzen Sie Ihre Kreativität nicht nur einmal.

Torsten Herrmann, Inhaber chain relations, Inbound Marketing und Public Relations für B2B

 

Growth Hacking Tipp #15: Social-Media-Multiplikatoren

lukas_paasGerade junge Unternehmen tun sich häufig sehr schwer damit, im ausreichenden Umfang neue Kunden zu werben. Oft fehlen die richtigen Kanäle und vor allem die nötige Kapitalkraft. Mit ein wenig Geschick und Recherche ist es allerdings in den sozialen Netzwerken möglich, nahezu kostenlos große Reichweiten und damit neue Fans zu generieren. Die richtigen Multiplikatoren machen es möglich! Schon zu Anfang haben wir uns sehr intensiv mit unserer Zielgruppe beschäftigt. Welche Interessen haben die Nutzer? Mit welchen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Social-Media-Kanäle nutzen sie und was gefällt ihnen dort? Nachdem wir diese Fragen recht genau beantworten konnten, haben wir in eben diesen Themenbereichen Kooperationen angestrebt. Gewinnspiele auf anderen Facebook-Seiten mit unserem Produkt, Blogbeiträge über unser Unternehmen, Postings von unseren Bildern auf Lifestyle-Seiten waren nur einige Erfolge, die wir mit Kooperationen erreichen können. Somit konnten wir ohne großen Kapitalaufwand exakt unsere Zielgruppe durch andere Facebook-Seiten erreichen. Es lohnt sich also, seine Zielgruppe zu kennen und die eigenen Inhalte dort zu platzieren, wo diese aktiv ist. Auch wenn man es nicht für möglich hält, sind die meisten Unternehmen und Facebook-Seiten-Betreiber kooperativer und offener für fremde Inhalte, als man zunächst annimmt.

Lukas Paas, Geschäftsführer Rough & Loyal

 

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#growthhacking #growthhacks #onlinemarketing

Online Marketing Studien im Überblick

Online Marketing Studien im Überblick
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Online-Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre potenziellen Kunden gezielt im Internet anzusprechen. Dabei sind Begriffe wie SEO, SEA und E-Mail-Marketing für die meisten Unternehmen keine Fremdwörter mehr. Um dennoch den Themenbereich etwas näher zu durchleuchten, sind in den letzten Monaten einige Online Marketing Studien erschienen. Die Studien liefern unter anderem wertvolle Hinweise über die wachstumsstärksten Kanäle, welche Besonderheiten im Hinblick auf den Einsatz von mobilen Endgeräten zu beachten sind und wie die Kunden entsprechende Online-Marketing-Maßnahmen bewerten. Die neueste Studie von 2020 beschäftigt sich mit der Entwicklung des E-Commerce.

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Wir haben Ihnen aktuelle Internet Marketing Studien zusammengetragen. So erhalten Sie einen schnellen Überblick und können die Studien als Anregung für Ihre Online Marketing Maßnahmen nutzen.

⇒ Online Marketing Studie 2020

Digital Commerce Research Network Studie der ibi research

Die im Rahmen der Studie "Handel im Wandel" durchgeführte Studie verdeutlicht, welche Auswirkungen das Internet auf das Kaufverhalten der Kunden hat. Knapp mehr als die Hälfte (51%) der Befragten, kaufen im Internet ein. Lediglich drei Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie über das Internet keine Produkte beziehen. Weiter shoppen knapp ein Viertel der Befragten zweimal wöchentlich online, wobei mit steigender Anzahl der im Haushalt lebenden Personen die Präferenz fürs Online-Shopping wächst.  Weitere Keyfacts:

  • Gütesiegel, Gutscheine und günstige Preise beeinflussen die Kaufentscheidung und sind auschlaggebend für die Kundengewinnung
  • durchschnittlich 18 % schicken das Produkt wieder retour. Hauptgrund ist ein nicht passendes Produkt
  • die Kaufentscheidung ist kanalunabhängig. Der Kunde wünscht sich ein reibungloses Kundenerlebnis innerhalb des Kaufprozesses

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier: ibi research.

⇒ Online Marketing Studien 2017

Global Digital Report 2017

Der Global Digital Report 2017 stellt die aktuelle Situation in den Bereichen Internet, Mobile, Social & Co vor und kommt zu der Erkenntnis, dass die digitale Welt in einem rasantem Tempo weiter wächst. Einige Fakten aus der Studie:

  • 50 % der weltweiten Bevölkerung haben Zugang zum Internet (3,77 Mrd. Internet Nutzer).
  • 66 % der weltweiten Bevölkerung sind Mobile Nutzer.
  • Es gibt 2,56 Milliarden Social Media Nutzer (34 % der Weltbevölkerung).
  • 41 % der Deutschen (33,0 Millionen Menschen) nutzen Social-Media-Plattformen mindestens einmal im Monat.
  • Die generelle Nutzung von Social Media ist in Deutschland etwas anders verteilt, als im internationalen Vergleich. An erster Stelle findet sich YouTube, das von 69 % genutzt wird, gefolgt von Facebook (61 %) und WhatsApp (55 %). Tumblr landet auf dem letzten Platz.
  • Monatlich wird Facebook in Deutschland von 33 Millionen Anwendern, also rund 40 % der Bevölkerung, mindestens einmal verwendet. Davon nutzen 64 % Facebook täglich und 85 Prozent mobil.

Alle Ergebnisse können Sie hier nachlesen: Global Digital Report 2017

Digitale Trends 2017 von Econsultancy und Adobe

Econsultancy und Adobe haben im Rahmen der Studie „Digitale Trends 2017“ 14.000 Marketingverantwortliche in Unternehmen und Agenturen zu ihren Budgets und den größten Potenzialen im Digitalen Markt befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass 2017 die Budgets für Social Media Marketing, Content Marketing und die Personalisierung von Inhalten gesteigert werden. Dies steht im Einklang mit der Einschätzung, dass sich Unternehmen von ihrer Konkurrenz abheben, die das Kundenerlebnis verbessern und fesselnde Inhalte schaffen. Weniger investiert wird in die Bereiche Affiliate Marketing, Suchwerbung und Sales-Enablement.

Die ausführlichen Ergebnisse gibt es hier: Digitale Trends 2017 von Adobe.

⇒ Online Marketing Studien 2016

Digital-Marketing Trends 2016 von absolit

Im Rahmen der Studie von dem Beratungsunternehmen absolit wurden 172 Internet Marketing Verantwortliche von mittleren und großen Unternehmen aus den Branchen Handel, Tourismus, Versicherungen und B2B-Unternehmen befragt. Laut der Studienergebnisse sind E-Mails und Suchmaschinen wachstumsstärkste Kanäle im digitalen Marketing und erhalten die meisten Zusatzinvestitionen. Demnach planen 46 Prozent ihr Budget für E-Mail- und Suchmaschinenmarketing zu erhöhen. Insbesondere der Handel profitiert laut den Studienergebnissen von E-Mail-Marketing-Maßnahmen, da durch sie fast ein Viertel des Umsatzes generiert wird. Die Kurzversion der Studie finden Sie hier: Digital-Marketing-Trends 2016 von absolit.

Studie zum Thema Online-Marketing von der Hochschule Offenburg

Im Rahmen der Studie haben Prof. Dr. Christopher Zerres und Kai Israel von der Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg 162 kleine und mittelständische Unternehmen der Region Ortenau zu ihrer Nutzung von Online-Marketing-Maßnahmen befragt und entsprechende Faktoren aufgedeckt, die das Online-Marketing dieser Unternehmen erfolgreich macht. Die Studienergebnisse zeigen, dass im Bereich Online-Marketing viele Potenziale noch ungenutzt bleiben, obwohl die meisten Unternehmen die Bedeutung von Social Media und firmeneigenen Websites erkannt haben. Die von KMUs am meisten genutzten Online-Maßnahmen sind laut der Studie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und E-Mail-Werbung. Die Studie deckt zusätzlich suchmaschinenrelevante Faktoren auf, indem 2.138 Websites kleiner und mittelständischer Unternehmen durchleuchtet wurden.

Die vollständigen Studienergebnisse stehen hier zum kostenlosen Download bereit: Online-Marketing Studie Hochschule Offenburg.

 

Online Marketing Trends 2016 finden Sie hier!

Studie zum Thema Online-Marketing von Hotelmarken in Deutschland von DISCAVO

Die Hotelsuchmaschine DISCAVO hat die 20 größten Hotelketten Deutschlands zu ihren Online-Marketing-Aktivitäten (SEO, SEA, Social Media) befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass viele deutsche Hotelmarken im Hinblick auf das Thema Online-Marketing nur „mangelhaft“ aufgestellt sind und demnach viele Potenziale nicht nutzen. Laut Andri Fried, Head of Online Marketing von DISCAVO, machen nur die wenigsten Hotelketten von einer kanalübergreifenden Online-Marketing-Strategie Gebrauch.

Zu den ausführlichen Studienergebnissen gelangen Sie hier: Online-Marketing Studie von DISCAVO.

Studie „How do customers conduct searches on Google using a mobile device?” von Mediative

Im Rahmen der Eye-Tracking-Studie von dem Marketing- und Marktforschungsunternehmen Mediative wurde das Augen- und Sehverhalten von 49 Personen genauer unter die Lupe genommen. Die Studie untersucht das Verhalten der Konsumenten mit mobilen Endgeräten, indem die Augenbewegungen der Probanden auf dem Bildschirm während einer Google-Anfrage und den einzelnen Klicks getrackt wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Probanden auf mobilen Endgeräten im Schnitt 87 Sekunden länger brauchen, bis sie den ersten Klick tätigen. Die Studie führt dabei als Grund auf, dass der Knowledge Graph von Google in der mobilen Ansicht nicht am rechten Bildschirmrand erscheint, wie es bei der Desktop-Variante der Fall ist, sondern oberhalb der Suchergebnisse. Auch bei der Nutzung von mobilen Endgeräten bleibt das erste Suchergebnis das Wichtigste.

Die gesamten Studienergebnisse können Sie sich hier herunterladen: Eye-Tracking-Studie von Mediative.

Digital Consumer 2016 von Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research

In der Studie von der Cintellic Consulting Group und Defacto Digital Research wurden 1.100 Kunden in Deutschland im Rahmen eines Online-Fragebogens zu den Themen Online-Werbung, Mobile-Advertising und Omnichannel befragt. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Kunden Retargeting, beispielsweise mithilfe von Cookies, eher kritisch gegenüber stehen und das so genannte CRM-Targeting, bei dem bereits vorhandene Kundendaten aus dem CRM-System verwendet werden, bevorzugen. Darüber hinaus hat die Bedeutung von Omnichannel-Ansätzen zugenommen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich 74 Prozent der Probanden online Produktinformationen einholen und anschließend den Kauf in einem stationären Geschäft tätigen. Auch Mobile Devices etablieren sich laut der Studie zunehmend als Kommunikationskanal, wobei die befragten Kunden Werbung auf mobilen Endgeräten eher kritisch bewerten.

Hier stehen Ihnen die ausführlichen Studienergebnisse zum Download bereit: Digital Customer von Cintellic Consulting Group.

"Digital Connections Whitepaper" von Tradedoubler

Damit Online Marketeers erfolgreich Kaufabschlüsse im Internet generieren können, sollten Sie das Einkaufsverhalten der Konsumenten nachvollziehen können. Die Studie "Digital Connections" aus dem Hause Tradedoubler untersucht eben dieses Kaufverhalten und stellt dieses in Schaubildern verständlich dar. Weiterhin werden auch die Sichtweisen von erwachsenen Konsumenten aus neun europäischen Ländern aufgezeigt. Im Rahmen dieser Umfrage zum Internet Marketing wurden 4.493 Konsumenten zwischen 16 bis 64 Jahren aus den Ländern Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden und der Schweiz befragt. Das Ergebnis dieser umfassenden Studie eröffnet einen sehr interessanten Blickwinkel auf die Costumer Journey.

Das Whitepaper hierzu erhalten Sie unter folgendem Link: "Digital Connections Whitepaper" von Tradedoubler

Studie „Online Marketing bei deutschen Shops 2016“ von Aufgesang

Der Dienstleister Aufgesang veröffentlicht im August 2016 seine neue Studie zum Internet Marketing bei deutschen Online-Shops. Die Studie, die nun zum sechsten Mal durchgeführt wurde, hat 200 der größten Online-Shops bezüglich der eingesetzten Online Marketing Instrumente analysiert. Die Studie zeigt die folgenden Kernpunkte:

  • Die Google Suche ist der wichtigste Traffic-Kanal für die Online-Shops. 85,32 % des Traffics kommt aus den Suchmaschinen.
  • Der Traffic der Universal Search (u. a. Bilder, Video, Shopping etc.) ist leicht gesunken (ca. 9,64 %).
  • Der Traffic, der über AdWords generiert wird, liegt bei 5,03 % – Tendenz weiter sinkend.
  • Facebook ist ein relevanter Traffic-Lieferant geworden.
  • Pinterest ist erstmals mit einem Anteil von 0,53 % in der Studie vertreten. Der Traffic über Pinterest findet hauptsächlich in den Bereichen Möbel (5,54 %), Heimwerker (2,43 %), Büro (1,88 %) und Kleidung (1,16 %) statt.
  • Google+ hat insgesamt an Anteil verloren.

Weitere Studieninfos gibt es hier: E-Commerce Studie von Aufgesang

Online Marketing Studie im technischen Mittelstand 2016 von Saxoprint

Die Onlinedruckerei Saxoprint hat eine Studie unter 960 Marketingverantwortlichen von mittelständischen Unternehmen veröffentlicht. Dabei wurde ein weiterhin steigender Anteil der Online-Werbung im Kommunikations-Mix der Unternehmen festgestellt. Die klassischen Kanäle sind zwar immer noch stark vertreten, aber die Offline-Kanäle holen auf. Auch im Social Media Umfeld engagieren sich Unternehmen immer mehr. Dabei ist Facebook weiterhin die Plattform mit dem höchsten Nutzungsanteil.

Die komplette Studie finden Sie hier: Marketingstudie von Saxoprint

Sie kennen noch weitere Online Marketing Studien, die wir hier nicht mit aufgelistet haben? Dann kontaktieren Sie uns gerne und wir schauen uns Ihre Studie an!

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#onlinemarketing #onlinemarketingstudien #SEM

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SEO Marketing – Warum SEO in den modernen Marketing-Mix gehört!

SEO Marketing – Warum SEO in den modernen Marketing-Mix gehört!
4.8, 17 Bewertungen

Ist SEO im modernen Marketing sinnvoll? Diese Frage wird uns regelmäßig gestellt und wir haben schon oft diese Diskussion mit unseren Kunden geführt. Was macht mehr Sinn: weiter in Anzeigenwerbung zu investieren oder ein Budget für SEO Marketing zur Verfügung zu stellen?

Um die Vorteile von SEO Marketing zu klären, muss man zunächst einmal klären, was SEO Marketing überhaupt ist, wofür es eingesetzt werden kann und wie man bei einem erfolgreichen SEO Marketing vorgeht.

Seminar Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Sie möchten Techniken lernen, mit denen Sie Ihre Rankingpositionen in den Suchergebnissen bei Google verbessern können? Dann ist unser Seminar Suchmaschinenoptimierung genau das Richtige!  Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen finden Sie hier: 

Was ist SEO Marketing eigentlich?

Das Kürzel SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization). SEO beschäftigt sich also mit der Frage, wie eine Webseite so optimiert werden kann, dass sie in Suchmaschinen wie Google oder Bing gefunden wird und entsprechend Webseitenbesucher erhält. Marketing dagegen beschäftigt sich mit der Frage, wie die Aktivitäten des Unternehmens in Richtung verschiedener externer und interner Zielgruppen ihre Wirkung entfalten kann, um so einen Mehrwert für das Unternehmen, die Kunden und die weiteren Zielgruppen zu entwickeln. Damit scheint klar zu sein, was man unter SEO Marketing versteht.

Michael BerneckerSEO Marketing setzt sich mit der Optimierung von Webseiten auseinander. Zentrales Ziel ist es, dass die unternehmensrelevanten Ziele und Aktivitäten ihre gewünschte Wirkung (Reichweite) mit Hilfe von Suchmaschinen in der gewünschten Zielgruppe erreichen.

Prof. Dr. Michael Bernecker

Alle Maßnahmen, die nun dazu dienen, die Webseite eines Unternehmens in den sogenannten generischen Suchergebnissen von Google für die unternehmensrelevanten Keywords nach oben zu bringen, stellen die Aktivitätsseite des SEO Marketing dar. Typische Maßnahmen des SEO Marketing sind:

1. Strategisches SEO Marketing
Zu strategischen SEO Marketing Fragestellungen, die sich aus dem Marketingmix ableiten lassen, ist insbesondere die Frage relevant, für welche Themen, Problemstellungen und Produkte man bei der relevanten Zielgruppe präsent sein möchte. Aus dieser Frage leitet sich in der Regel eine Keywordrecherche ab, um damit zu klären, zu welchen Suchbegriffen des Kunden man relevant sein möchte. Darauf aufbauend stellt sich die Frage, mit welchem Content man eine Webseite bestücken und in welchem Rahmen der Webseite man sich bewegen möchte, damit die Suchmaschine diese Inhalte sauber indiziert und ausspielt, wenn der relevante Kunde nach den zuvor festgelegten Keywords sucht.

2. Onpage Optimierung
Ein weiteres SEO Betätigungsfeld sind die Onpage Optimierungen der Webseite. Suchmaschinen wie Google & Co haben sehr spezifische Anforderungen an eine Webseite, damit sie diese indizieren und in den eigenen Algorithmus integrieren können. Alle Optimierungen, die auf der Webseite selber stattfinden helfen im SEO Marketing dabei, die Webseite in den generischen Ergebnissen besser zu platzieren. Zu solchen Onpage Optimierungen gehören z.B. technische, inhaltliche oder Strukturthemen der Webseite.

3. Offpage Optimierung
Ein weiterer wichtiger Punkt im SEO Marketing sind die sogenannten Offpage Optimierungen, die außerhalb der eigentlichen Webseite ablaufen. Google berücksichtigt beim Ranking von Inhalten auch die Relevanz des Inhaltes in der Web-Welt. Ein Messkriterium für die Relevanz ist die Frage, wie viele Links auf eine Webseite eingehen und ausgehen und wie die Webseite mit der Web-Welt verknüpft ist. Ziel der Offpage Optimierungen sind Verlinkung zu generieren und die Webseite besser zu verknüpfen.

Diese prinzipiellen SEO Maßnahmen gehören als Instrumente zum SEO Marketing. Die detaillierten Vorgehensweisen und Einzelaktivitäten verändern sich und werden regelmäßig angepasst. Daher ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung des SEO Marketing unabdingbar und auch erfahrene SEOs bilden sich kontinuierlich weiter.

 

Sie möchten alle Bereiche des SEO Marketing abdecken? Wir unterstützen Sie dabei!

Was kann man mit SEO Marketing erreichen?

Mit SEO Marketing lassen sich über Suchmaschinen mehr Reichweite, mehr Interaktion und damit langfristig mehr Kunden und Transaktionen generieren.

Suchmaschinen wie Google und Bing werden täglich genutzt, um Informationen zu suchen. Nach Eingabe der Suche werden die relevanten Seiten zu dem eingegebenen Suchbegriff auf der Suchergebnis-Seite dargestellt. Das Suchergebnis einer Suchmaschine besteht aus anzeigenrelevanten Informationen und dem generischen Suchergebnis. Für die ausgespielten Anzeigen zahlt man kontinuierlich klickbasiert an Google. Für generische Ergebnisse und dem damit erzeugten Traffic nichts. Daher sind viele Unternehmen sehr daran interessant, in den relevanten Suchergebnissen aufzutauchen und so im Kontext des Kunden vorhanden zu sein. Ein potenzieller Kunde, der sich dann für weitere Informationen interessiert, kann auf der Webseite konvertiert werden -  in einen Lead oder direkten Umsatz. Mit SEO Marketing kann sich das Unternehmen damit in der relevanten Zielgruppe positionieren, kann Interaktionen auslösen und das führt langfristig zu Buchungen und Umsatz. Dadurch, dass SEO Marketing sehr nachhaltig ist und sich gut an die Unternehmensgröße und Strategie anpassen lässt, ist diese Disziplin insbesondere für junge Unternehmen interessant, die sich im Markt etablieren möchten. Aber auch Unternehmen, die stets auf Neukunden angewiesen sind, sollten SEO Marketing betreiben. SEO Marketing ist im Rahmen des Online Marketing eine relevante Größe mehr Umsatz zu erzeugen.

Für wen ist SEO Marketing sinnvoll?

SEO Marketing ist für alle Unternehmen hilfreich, deren Kern-Zielgruppe im Rahmen der Customer Journey für die Informations- oder Kaufphase Suchmaschinen nutzen. Somit ist SEO Marketing sicherlich für alle E-Commerce Anbieter relevant, da langfristig Traffic, der über SEO Marketing zustande kommt, günstiger ist als Traffic, der über Suchmaschinenwerbung (SEA) Maßnahmen generiert wird.

SEO Marketing ist auch für Freiberufler oder Fachspezialisten interessant, die sich positionieren und ein Themenfeld sauber besetzen müssen. Mithilfe von SEO Marketing und einer spezifischen Fachexpertise können so Interessenten aufmerksam gemacht werden.

Auch im B2B Marketing spielt SEO eine große Rolle, da auch im Businessumfeld Suchmaschinen intensiv genutzt werden, um sich über Lösungen zu informieren, Anbieter zu identifizieren und Anfragen auszulösen.

SEO Marketing ist für Unternehmen weniger sinnvoll, wenn diese keine spezifische Zielgruppe haben, das Suchvolumen zu den relevanten Themen und Produkten bei Google sehr gering ist und/oder die anvisierte Zielgruppe heterogen und wenig internetaffin ist.

Braucht man für SEO Marketing eine Agentur?

Eine sehr spannende Frage ist, ob man für SEO Marketing eine Agentur benötigt. Um hier eine passende Antwort zu geben, sollte man die Situation abwägen, in der sich das Unternehmen befindet. In größeren Organisationen, die sich zum Beispiel auf E-Commerce ausgerichtet haben,  macht es vermutlich Sinn, sich intern SEO Marketing Know-how anzueignen und die notwendigen Aktivitäten mit eigenem, fest angestelltem Personal umzusetzen. In den meisten Fällen ist dies jedoch ineffizient, da SEO Marketing lediglich ein Bestandteil im Online Marketing ist und die Rüstkosten bzw. die Lernkurve im SEO Marketing so lang ist, das im Zweifelsfalle eine SEO Marketing Agentur zur günstigeren Alterbnative wird. Hinzu kommt die Fragestellung, ob man am Arbeitsmarkt überhaupt einen kompetenten SEO Manager bekommt. Was sicherlich eine gute Lösung ist, ist die interne Existenz eines SEO Verantwortlichen, der je nach Bedeutung mit einer externen SEO Marketing Agentur zusammenarbeitet und als Schnittstelle „auf Augenhöhe“ fungiert. Dies bietet eine gute Konstruktion, da damit die relevanten Fachkenntnisse im Unternehmen vorhanden und die Agentur gut gesteuert werden kann. Hierfür ist es jedoch unabdingbar, dass der interne Mitarbeiter sich auch kontinuierlich in SEO Marketing weiterbildet.

 

Sie möchten Ihr SEO Marketing in guten Händen wissen? Wir sind für Sie da!

Die Zukunft des SEO Marketing

Das SEO Marketing hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. In den ersten Jahren war es noch sehr einfach und schnell, mit SEO Maßnahmen erfolgreich zu sein. Mittlerweile verlagert sich der Schwerpunkt jedoch auf den zweiten Bestandteil des Wortes – die Marketingaktivitäten. im Mittelpunkt von SEO Maßnahmen stehen heute klassische Fragestellungen aus dem Marketing: Welche Zielgruppe möchten wir ansprechen? Wie möchten wir uns positionieren? Mit welchen Problemen ist unser Kunde konfrontiert? Wie aktivieren wir Ihn, in einen Kaufprozess einzusteigen? Diese Fragestellungen werden interessanterweise auch heute noch von vielen SEO Agenturen nicht bedient. In vielen Fällen geht es bei vielen SEO Agenturen immer noch ausscließlich um Linkbuilding und Maßnahmen, wie man mit geringen Kosten und schnell / kurzfristig auf die erste Seite bei Google kommt. Da mittlerweile in nahezu jeder Kategorie viele Anbieter das SEO Marketing für sich erkannt haben, kommt es nun darauf an, die Maßnahmen konkreter auf die Aktivitäten auszurichten und SEO als einen Bestandteil des gesamten Online Marketing zu betrachten. Die Suchmaschinenoptimierung ist immer noch ein guter Bestandteil, um Traffic für eine Webseite zu generieren, sollte aber nur eine Art der Linkquelle sein. SEO wird auch in den nächsten Jahren noch eine große Bedeutung haben, auch wenn es als Spezialdisziplin besser in die Marketingaktivitäten eingebunden sein muss.

Seminar Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Unser Seminar Suchmaschinenoptimierung vermittelt Ihnen tiefgehende Kenntnisse, umsetzbare Strategien, Checklisten, und Tipps & Tricks aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung. Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen finden Sie hier: 

SEO Contest: Suchmaschinenoptimierung im Rahmen eines Wettbewerbs

Wettbewerbe, wie ein SEO Contest bieten den Unternehmen und den Suchmaschinenbetreibern die Möglichkeit Schwachstellen in den Such- und Bewertungsverfahren bzw. in den eigenen SEO-Maßnahmen zu identifizieren. Ein solcher Contest bietet den Webseitenbetreibern die Möglichkeit neue Strategien im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung auszuprobieren und die Wirkung bestehender Strategien zu beobachten.

In einem SEO Contest (Search Engine Optimization Contest, Suchmaschinenoptimierungs-Wettbewerb) versuchen die Teilnehmer mit fiktiven Wörtern/Keywords möglichst weit vorne bei einer Suchmaschine gelistet zu werden. Die Website, die an einem bestimmten Stichtag oder nach einem definierten Punktesystem auf dem 1. Platz der Suchmaschine, beispielweise bei Google, erscheint, gewinnt den SEO Contest.

Aktuell findet der SEO Contest von Cinestock statt, in dem es darum geht entweder für das fiktive Keyword Black Hat Sith oder White Hat Jedi im generischen Suchergebnis von Google.de zu ranken.

#SEO #Suchmaschinenmarketing

Title-Tag – Auswirkungen der Markennennung im Titel

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Title-Tag: Was ist das?

Das Title-Tag dient als Seitentitel und gibt den Internetnutzern auf den ersten Blick zu erkennen, auf welchen Inhalt die Seite Bezug nimmt. Der Title-Tag gilt als einer der wichtigsten Faktoren, um Suchergebnisseiten zu ranken. Im Kern sollte er Informationen darüber liefern, welche inhaltlichen Themen die Seite überhaupt anspricht. Darüber hinaus sollte klar werden, für welche Zielgruppe die Seite vorwiegend bestimmt ist. Der Name der Domain bzw. der Marke sollte ebenfalls vorhanden sein.

Die Marke im Title-Tag: Welcher Nutzen wird geschaffen?

Beim Erstellen einer Website stehen Sie bereits beim Titel vor einer ersten relevanten Entscheidung: Denn wenn Sie im Title-Tag nach dem Seitennamen nur wenige zusätzliche Zeichen eingeben, können Sie dadurch Ihren Onlineauftritt auf einfache Art für Suchmaschinen optimieren. Wenn Sie die Marke oder den Domainnamen hinter Ihre gewählte Überschrift schreiben, werden Sie nicht nur schneller gefunden, sondern erleichtern den Nutzern von Suchmaschinen auch die Zuordnung der Informationen, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.

Gastbeitrag_Title-Tag

Gute Gründe für das Optimieren des Title-Tag

Durch das Optimieren des Title-Tag steigern Sie die Neugierde der Nutzer, die Ihre Seite bei Google finden. Außerdem erreicht Ihre Seite bessere Platzierungen bei Suchmaschinen und wird korrekt in den Suchergebnissen angezeigt. Der Aufbau und die Formulierung des Title-Tag sollten darauf ausgelegt sein, dass Suchende zum Klick auf Ihre Website animiert werden. Langfristig soll eine Optimierung dabei helfen, Ihre Marke zu etablieren.

Aufbau eines gelungenen Title-Tags

Gehen Sie strukturiert vor, wenn sie die Marke in den Title-Tag einfügen möchten. Anstelle von:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das?</title>

schreiben Sie etwa:

<title>Die Marke im Title-Tag: Was bringt mir das? | markentrainer.de</title>

Wichtig ist, dass die Marke nach dem Titel eingegeben und am besten optisch von ihm getrennt wird. Bei Suchmaschinen wird nun als fette Überschrift Folgendes angezeigt:

„Die Marke im Title-Tag: was bringt mir das? | markentrainer.de“

Worauf Sie außerdem achten sollten

Vermeiden Sie es, den Markennamen in Großbuchstaben auszuschreiben, wenn dieser sich aus mehr als einem Wort zusammensetzt. Andernfalls besteht das Risiko, dass Google Ihren Markennamen nicht anzeigen wird.
Auch auf Konsistenz in der Schreibweise sollten Sie achten. Da das Hinzufügen der Marke den Titel verlängert, ist es von Bedeutung, die empfohlene Länge von 60 bis 70 Zeichen, abhängig von der jeweiligen Suchmaschine, nicht zu überschreiten. Verwenden Sie längere Titel, kann es je nach Suchmaschine passieren, dass Ihr Markenname nicht vollständig angezeigt wird und somit vom Internetuser nicht sofort erkannt wird. Aus diesem Grund sollten Sie sich an die Zeichenbeschränkung halten. Auf diese Weise können Sie allen Suchenden Ihre Angebote präsentieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, von welcher Marke bzw. Website die angezeigten Angebote stammen.

Die Marke im Title-Tag: Eine optische Abkürzung

Da für die meisten Suchanfragen gefühlt unendlich viele Ergebnisse ermittelt und angezeigt werden, können Sie sich mit der Marke im Title-Tag positiv von anderen Ergebnissen abheben. Diese Art der Titelgestaltung zeigt Suchenden auf einen Blick, ob Ihre Seite ihrer Suchabsicht entspricht. Die Marke fungiert als optische Abkürzung: ohne dass überhaupt mehr Informationen herangezogen werden müssen, ist klar, ob Ihre Seite gute Angebote zur Suchanfrage bietet, Hintergrundwissen oder Tutorials bereitstellt oder die eine oder andere Verschwörungstheorie zum Thema Title-Tag auf Lager hat.

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Checkliste: Was muss Ihr Title-Tag leisten?

Ein guter Title-Tag muss…

  • das zentrale Keyword der Seite enthalten
  • relativ am Anfang Ihr Keyword beinhalten
  • den Nutzer ansprechen und zum Klick motivieren
  • die maximale Länge von 60 bis 70 Zeichen einhalten
  • die Begrenzung von 512 Pixel in der Breite einhalten, um nicht abgeschnitten zu werden (hat eine Nicht-Bewertung zur Folge)
  • den erwartbaren Inhalt Ihrer Seite ankündigen
  • am Ende die Marke nennen, durch eine Pipe oder einen Bindestrich getrennt

Die Marke im Title-Tag: Fazit

Selbst wenn Suchende schlussendlich nicht auf Ihr Ergebnis klicken sollten, wird diesen Ihre Marke trotzdem besser im Gedächtnis bleiben. Denn jede Suchanfrage, bei der die Marke im Titel angezeigt und somit von Suchenden gesehen wird, stellt für Sie zusätzliche Werbung ohne großen Aufwand dar. Und wenn jemand direkt nach Ihrer Marke sucht, ist eine Erwähnung in allen Titeln Ihrer Website unter SEO-kritischen Gesichtspunkten ein zusätzlicher Gewinn für Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Es bringt also nur Vorteile mit sich, wenn Sie Ihren Title-Tag wie beschrieben optimieren und somit bei den Internetusern längerfristig in Erinnerung bleiben.

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