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TikTok Marketing – So nutzen Sie den Hypekanal für Ihr Marketing

TikTok ist eine der am schnellsten wachsenden Apps der heutigen Zeit und wird auf mobilen Endgeräten der „Generation Z“ inzwischen regelmäßig genutzt. Die Social Media App erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Doch wie können Sie als Unternehmen auch von dieser Plattform profitieren und sich den Hype zunutze machen? In diesem Beitrag klären wir über die wichtigsten Funktionen auf und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr TikTok Marketing erfolgreich gestalten können.

TikTok – was steckt hinter der App?

TikTok ist DIE Social Media Plattform der Generation Z und erhält aktuell immer mehr Aufmerksamkeit. Vor allem für Teenager ist die App kaum noch wegzudenken. TikTok ist ein videobasiertes soziales Netzwerk und kann im weitesten Sinne als eine Art Mischung aus Instagram und Snapchat verstanden werden – nur eben mit dem speziellen Fokus auf Videos. Die App zählt zu den weltweit am häufigsten heruntergeladenen Apps im Play Store und zeigt alleine dadurch ihr riesiges Potenzial für das Marketing. Für Marketer lohnt sich also ein Blick auf diese App – vor allem wenn Sie hauptsächlich junge Zielgruppen erreichen möchten.

Die integrierte Videofunktion der App ist sehr vielfältig – so können Sie mit der Karaoke Funktion aus einer riesigen Musikbibliothek den passenden Song auswählen, visuelle Effekte einbauen, Filter nutzen, Videos schneiden, die Geschwindigkeit von Aufnahme und Wiedergabe anpassen (wie beispielsweise Slow-Motion-Funktionen) sowie vieles mehr. Wie auch auf Instagram, Facebook oder Twitter können Beiträge geliked, kommentiert und geteilt werden. Auch bietet sich die Möglichkeit eines privaten oder öffentlichen Profils. Videos sind meist 15 Sekunden lang, können aber auch bis zu 60 Sekunden lang andauern.

Historie und Entwicklung der App

TikTok kam 2016 auf den Markt und wurde von der chinesischen Muttergesellschaft Beijing Bytedance Technology herausgebracht – in China selbst heißt die App übrigens noch Douyin. Die Plattform wird oft auch als Videoportal für Lippensynchronisation bezeichnet – das liegt vor allem an der damaligen App „musical.ly“, welche das Unternehmen Bytedance 2017 aufgekauft hatte. TikTok und musical.ly fusionierten daraufhin zu einer gemeinsamen Applikation.

Mittlerweile nutzen unzählige Teenager und junge Erwachsene auf der ganzen Welt diese App. Influencer gestalten bzw. unterstützen ihr persönliches Branding mit Hilfe von TikTok. Durch die Schaltung von kurzen Videos und der Teilnahme an sogenannten Hashtag Challenges, die immer wieder neu hinzukommen, bieten Nutzer Anderen die Möglichkeit, an ihrem Leben teilzuhaben. Durch die hohe Reichweite und Relevanz bietet sich die App aber auch sehr gut für die eigene Unternehmensvermarktung an.

Zahlen, Daten, Fakten zu TikTok

Im Mai 2020 knackte der Social Media Gigant die 2 Milliarden Grenze an Downloads. Insgesamt berichtet TikTok von mehr als 100 Millionen Nutzern in Europa, die mindestens einmal pro Monat aktiv sind. In Deutschland verzeichnet die Plattform mittlerweile 10,7 Millionen Nutzer – im Vergleich: Instagram zählt 20 Millionen Nutzer in Deutschland.

TikTok wird vor allem von Menschen im Alter von 16-24 Jahren genutzt und dokumentiert in diesem Altersbereich 69% der Nutzer. Außerdem zeigt sich, dass TikTok vor allem bei weiblichen Nutzern beliebt ist – diese machen 60% der User aus. Da die App noch relativ „neu“ auf dem digitalen Markt ist, wird sich die Weiterentwicklung dieses Alterstrends noch zeigen – in China hat sich der Altersdurchschnitt seit der Einführung der App beispielsweise nach oben verschoben, da die Nutzer geblieben sind.

TikTok Marketing

Zudem stellt TikTok mit knapp 222.000 Downloads im August 2021 die beliebteste IPhone-App in Deutschland in der Kategorie Unterhaltung dar und liegt damit deutlich vor dem US-amerikanischen Streamingdienst Netflix und Amazon Prime Video. Das Land mit den meisten Download-Zahlen ist allerdings die USA. Dort wurde TikTok im August 2021 nämlich rund 7,23 Millionen Mal über den Apple App Store heruntergeladen. Hierzulande wurde TikTok hingegen rund 232.000 Mal über den Apple App Store heruntergeladen.

Darüber hinaus zählt TikTok in Deutschland zu den erfolgreichsten Apps im Google Playstore, da sie in der Kategorie Social mit 1,02 Millionen Dollar den ersten Platz belegt. Zusätzlich schafft es TikTok im Ranking der größten sozialen Netzwerke in die Top 10. 689 Millionen aktiven Nutzer weltweit im Januar 2021 bescherte TikTok den 7. Platz in dieser Kategorie.

Die Social Media Plattform scheint jedoch insbesondere bei Apple-Usern immer beliebter zu werden. Dies lässt sich daraus ableiten, dass TikTok im August 2021 weltweit rund 15,33 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Im Jahr zuvor waren es nur rund 9,23 Millionen Downloads. Bei Nutzern, die TikTok über den Google Playstore herunterladen, ist die Download-Anzahl im Vergleich zum Vorjahr jedoch weltweit gesunken. So wurde TikTok im August 2020 nämlich ganze 27,7 Millionen Mal heruntergeladen, während es dieses Jahr nur 22,2 Millionen Downloads gab.

In Unternehmen ist die Einbindung von TikTok im Vergleich zu anderen Social Media Netzwerken jedoch noch eher gering, da weltweit nur 9 Prozent der Unternehmen im Januar 2021 TikTok nutzten. Allerdings scheint die Bedeutung von TikTok zu steigen, da gleichzeitig ganze 28 Prozent der Unternehmen angaben ihre Social Media Präsenz auch auf TikTok ausbauen zu wollen.

(Quellen: Airnow, Statista, Social Media Examiner)

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Aktuelle Entwicklungen der TikTok App 2022

Wie die neuen Insights der Analyse-Plattform SimilarWeb zeigen, befindet sich TikTok nach wie vor auf einem Höhenflug. Besonders im Vergleich zu anderen Social-Media-Plattformen legen Nutzerzahlen und Umsätze ein beachtliches Wachstum hin. Im März 2022 stieg der Webverkehr im Jahresvergleich um 70 %, während der Verkehr von Twitter nur um 11 % zunahm und der Facebook-Traffic um 9,3 % einbrach. Weiterhin verbrachten die Nutzer der Android-App von TikTok im Durchschnitt mehr als eine Stunde und 22 Minuten pro Tag mit dem Dienst - mehr als bei Facebook, Instagram oder Twitter. Die Android-App von TikTok wurde im März mehr als 11,8 Millionen Mal heruntergeladen, häufiger als alle anderen genannten Konkurrenten, mit Ausnahme von Facebook, das 13,5 Millionen Downloads verzeichnete. Doch was ist es, was der App zu solch einem Erfolg verhilft? Ein Grund ist sicherlich, dass TikTok die Nutzer:innen nicht nur zuschauen, sondern selbst kreativ werden lässt: Mit TikTok ist es so einfach wie nie, selbst Ersteller:in von Videos zu sein. Es kann lizensierte Musik zum Video hinzugefügt werden, welche auf anderen Plattformen urheberrechtlich geschützt ist. Die Videoersteller:innen können ihre Videos dann direkt vom Smartphone aus hochladen oder sie zusätzlich am Computer bearbeiten und auf die Website hochladen. Die Besuche auf der Upload-Seite von tiktok.com sind im März im Vergleich zum Vorjahr um fast 100 % gestiegen.

Grundlagen des TikTok Marketing

TikTok Marketing

Wenn Sie als Unternehmen von dem Erfolg der App profitieren möchten, dann müssen Sie zunächst einmal prüfen, ob Ihre Themen in dem Kontext funktionieren. Falls das zutrifft, müssen Sie Ihre Zielgruppe mit kreativen und emotionalen Inhalten erreichen – die klassische Pressemitteilung funktioniert hier nicht. Lifestyle, Kommunikation, Musik, Mode und verwandte Themen sind für das TikTok Marketing relevant und geeignet. Wie bereits erwähnt, sind sogenannte Challenges auf TikTok besonders beliebt – Stars und Influencer nehmen daran teil sowie viele anderes User. Wenn Sie sich als Unternehmen in diesen Kontext einbringen, werden Sie zu einer sympathischen und zielgruppennahen Marke – nutzen Sie also die möglichen TikTok Aktivitäten! Da TikTok Video Only ist, müssen Sie effizientes Video Marketing betreiben, um potenzielle Kunden anzusprechen.

Aktuell gibt es in Deutschland nur für ausgewählte Unternehmen die Möglichkeit zur kostenpflichtigen Anzeigenschaltung. Diese Self-Serve Ad Plattform ist in anderen Ländern jedoch schon für kleinere Unternehmen verfügbar. Momentan müssen solche Unternehmen in Deutschland zuerst eine Bewerbung für die Ad Plattform verschicken. Wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, bis diese Funktion auch für deutsche Unternehmen vollständig und frei nutzbar ist.

Eine zentrale Frage, die Sie sich als Unternehmen zum Thema TikTok Marketing stellen sollten, ist die nach der Relevanz. Denn dieser Kanal ist nicht unbedingt für jedes Unternehmen relevant und zielführend. Außerdem ist Social Media Marketing zeitaufwendig, also ermitteln Sie Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit für den jeweiligen Kanal im Vorfeld! Fragen Sie sich: Wer ist Ihre Zielgruppe? Wen möchten Sie erreichen? Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie an? – Passen diese in die TikTok Welt der Generation Z? Was ist Ihr Marketingziel? Evaluieren Sie Ihre Erfolgschancen im Vorfeld und wählen Sie daran angeknüpft die richtige Strategie für Ihr Marketing aus.

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TikTok Funktionen im Überblick – Nutzungsmöglichkeiten und Besonderheiten

Um erfolgreiches TikTok Marketing betreiben zu können, müssen Sie sich als Unternehmen mit den verschiedenen Funktionen und deren Möglichkeiten vertraut machen. Im Folgenden werden drei wichtige und grundlegende Eigenschaften der App sowie deren Nutzungsmöglichkeiten kurz vorgestellt:

1. Profilnutzung

Wie auch auf den meisten anderen Social Media Plattformen müssen Sie zunächst ein Profil einrichten. Dieses können Sie auf öffentlich oder privat stellen. Anders als auf Instagram, Twitter oder Facebook verzeichnet TikTok einen großen Anteil sogenannter passiver Profile – diese User suchen nach Unterhaltung und Inspiration, posten aber selbst nicht unbedingt eigene Videos. Für Sie als Unternehmen ist es zudem wichtig, für alle Social Media Profile bestenfalls denselben Namen und dasselbe Profilbild zu nutzen – so schaffen Sie einen hohen Wiedererkennungswert!

2. Der Feed

TikTok unterteilt sich in zwei Feeds: der „Folge ich“ und der „Für dich“ Feed. Für das TikTok Marketing ist der „Für dich“ Feed von besonderer Bedeutung, da dieser den Nutzern aufgrund bestimmter Kategorien themenrelevante Videos anzeigt – anhand eines Algorithmus wird so passender Content für den Nutzer zur Verfügung gestellt. So können Sie also auch User erreichen, die Ihnen nicht aktiv folgen. Durch Hashtags können TikTok Nutzer in der „Entdecken“-Funktion zudem nach Videos zu bestimmten Themen eigenständig suchen – versehen Sie Ihre Videos also immer mit relevanten Hashtags!

3. Videoarten und Extras

TikTok Videos sollten im Idealfall 15 Sekunden, können jedoch bis zu 60 Sekunden lang sein. Meistens drehen sich die Videos um Challenges, Humor (Stand-up-Comedy, Musik, Tanz) – aber auch Mode- und Kosmetikthemen sowie Bastelvideos finden hier ihr Zuhause. Beispielsweise stellen Influencer und User Ihre Lieblingsprodukte vor oder binden diese direkt in Challenges ein. Vergessen Sie nicht: TikTok ist Mobile Only und fokussiert sich dabei ausschließlich auf Videos!

Dementsprechend haben sich die verschiedensten Videoformate entwickelt. Neben Challenges gibt es auch andere, weit verbreitete Videoformate wie „Reaction“-Videos, in denen User auf Videos anderer User reagieren und ihren eigenen Content einspielen können.

Was macht TikTok besonders?

Im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen geht es bei TikTok nicht um die Follower, Likes oder ähnliche nutzerbezogene Komponenten. Was TikTok besonders macht, ist der Fokus auf den Content – nicht der User steht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern der Content und somit die Unterhaltung. Das zeigt auch der Algorithmus des „Für dich“-Feeds, der sich lediglich am Content ausrichtet und dem User solche Videos vorschlägt, die thematisch und inhaltlich zu seinem Sehverhalten passen! So erreichen Videos hier auch schneller und länger eine hohe Reichweite in anderen sozialen Netzwerken. Es geht um die pure Unterhaltung sowie Originalität – aus diesem Grund ist es für Unternehmen auch weniger problematisch als auf anderen Social Media Plattformen, wenn ihre Videos amateurhaft aussehen, solange diese authentisch sind. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Zielgruppe Spaß hat, sich Ihre Videos anzuschauen – egal ob Amateurvideo oder professionelle Werbekampagne!

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TikTok Marketingziele und strategische Einbindung in die Plattform

TikTok lässt sich für Ihr Unternehmensmarketing vielseitig nutzen – vor allem dann, wenn Sie genau diese Zielgruppe der sogenannte "Generation Z" erreichen möchten. Im B2C Bereich eröffnen sich Ihnen viele Möglichkeiten! Im B2B Bereich wird sich TikTok Marketing aktuell jedoch nicht unbedingt für Sie auszahlen. Vor allem in einem geschäftlichen B2C Kontext, in welchem Sie junge Zielgruppen ansprechen wollen, ist TikTok sehr lohnenswert. Das bedeutet, insbesondere Lifestyle und Modemarken sind in diesem Kontext sehr interessant. Aber auch die Suche nach geeigneten neuen Mitarbeitern für Ihr Unternehmen lässt sich mit Recruiting-Videos durch diesen Kanal gut unterstützen.

TikTok Marketing lässt sich vielseitig nutzen und verfolgt grob drei Ziele: Reichweite, Interaktion und Transaktion. Was ist Ihr persönliches Marketingziel? Möchten Sie mit TikTok Ihr Branding neu gestalten? Möchten Sie Ihre Markenbekanntheit erhöhen? Wollen Sie Ihr Produkt der Generation Z verkaufen? Möchten Sie Ihr Image für diese Zielgruppe verbessern? Dann ist TikTok Marketing genau das richtige für Sie. Durch die Ausrichtung der App am Content können Sie mit Ihren Videos sehr schnell eine hohe Reichweite erzielen – und das auch ohne eine große Anzahl von Followern! Ihrem Content Marketing kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Anhand von „Reaction“-Videos können Sie mit Ihrer Zielgruppe interagieren und das auf einer persönlichen und authentischen Ebene. Die strategische Einbindung dieser TikTok Marketingziele lässt sich grob in drei Bausteine aufteilen:

1. User Generated Content (UCG)

Regen Sie Ihre Zielgruppe dazu an, Videos mit Ihren Produkten oder in Verbindung mit Ihrer Dienstleistung aufzunehmen und zu posten. Das können Sie beispielsweise mithilfe von Challenges umsetzen. Seien Sie kreativ und entwickeln Sie eigene Challenges – denken Sie allerdings daran, diese mit relevanten und einzigartigen Hashtags zu versehen! Nur so werden Sie auch gefunden und können eine hohe Reichweite erzielen. Sie können das Ganze beispielsweise zusätzlich auch mit einem Gewinnspiel verbinden.

Ein gutes Beispiel für UCG TikTok Marketing liefert hier das Modeunternehmen H&M. Mit der Hashtag Challenge #GetTheLook forderte das Unternehmen TikTok User auf, zu dessen aktuellen Kollektion ein Tanzvideo zu drehen. Dafür mussten die User natürlich auch bei H&M einkaufen und ein direkter Link führte sie auch schon auf die Landing Page des Online-Shops. Mit dieser Challenge generierte das Modeunternehmen 134,3 Millionen Aufrufe und erzielte durch das Mitmachen der Nutzer eine Unmenge an User Generated Content.

2. Influencer Marketing

Um solch einen UGC noch zu verstärken und Challenges ans Laufen zu bringen, eignet sich auch das Influencer Marketing. Zwar ist TikTok besonders auf den Content fokussiert, jedoch kann Influencer Marketing auch hier vielversprechend sein. Denn Stars und Influencer genießen einen besonderen Status in den sozialen Medien und werden deshalb besonders häufig nachgeahmt. Finden Sie heraus, wer zu Ihrem Produkt passt und überzeugen mit einer kreativen Idee!

Dabei sind weltweit mit 17,9 Prozent insbesondere die Nano-Influencer (1.000 – 5.000 Follower) auf TikTok aktiv. Mit 16,1 Prozent lagen die Micro-Influencer (5.000 – 20.000 Follower) knapp darunter. Am niedrigsten ist die Engagement-Rate bei den Mega-Influencern und Celebrities (>1 Mio. Follower), da sie nur 13,77 Prozent beträgt.

(Quelle: HypeAuditor)

3. Eigene Teilnahme

Natürlich ist das alles nicht immer so einfach – insbesondere bei der Unmenge an Challenges, die bereits auf der Plattform existieren und neu hinzukommen. Deshalb ist eine andere Möglichkeit, um Ihren Kanal bzw. Ihre Marke in Szene zu setzen und Reichweite zu generieren, schlichtweg die eigene Teilnahme. Das bedeutet, dass Sie nicht direkt damit starten müssen, eine eigene Challenge zu entwickeln. Machen Sie bei Challenges mit, die bereits eine hohe Reichweite haben und generieren Sie unterhaltsame Videos. Weiterhin können Sie auch eigene Videos drehen, die nicht unbedingt direkt eine Challenge abbilden – versuchen Sie durch Humor und Kreativität Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Natürlich gibt es auch schlechte Beispiele, in denen Unternehmen Aufmerksamkeit nur durch einen Skandal auf sich ziehen und eher schlecht in Erinnerung bleiben. Das bedeutet, Sie sollten zwar authentisch sein, sich aber vorher trotzdem gut überlegen, was Sie genau machen. TikTok Marketing bedeutet Marketing in Echtzeit und erlaubt auch weniger professionelle Videos – das heißt aber nicht, dass Sie als Unternehmen wild drauf los posten sollten, ohne eine zugrunde gelegte Marketingstrategie! Passen Sie Ihre Social Media Strategie an den jeweiligen Kanal an.

Vor- und Nachteile von TikTok Marketing im Überblick

Diese Besonderheiten der App, wie Marketing in Echtzeit und der Fokus auf den Content, führen zu unterschiedlichen Vor- und Nachteilen im TikTok Marketing. Die folgende Abbildung fasst diese noch einmal zusammen. Ob und inwiefern Sie TikTok Marketing für Ihr Unternehmen nutzen sollten, hängt von der Relevanz der App für Ihre Marketingziele ab und muss individuell entschieden werden.

TikTok Marketing Vor- und Nachteile

Insgesamt ermöglicht TikTok Marketing den Aufbau einer hohen Reichweite – und das viel schneller als die meisten anderen Social Media Apps. Dadurch, dass die Plattform noch relativ „neu“ ist, können Sie als Unternehmen innovatives Marketing betreiben und Ihrer Kreativität in der Videokreation freien Lauf lassen. Das ist vor allem im B2C Bereich erfolgversprechend.

Im B2B-Bereich eröffnen sich hier eher noch wenig Möglichkeiten – alleine aus dem Grund, dass die Plattform größtenteils von 16 - 24 jährigen genutzt wird. Zurzeit gibt es außerdem noch keine ausgereifte Monitoring Funktion für Ihre Marketingaktivitäten – Marketingerfolge sind also noch schwer kontrollierbar. Social Media Marketing ist nicht „mal eben“ gemacht – das kostet Zeit! Da TikTok ein videobasiertes Netzwerk ist, kann sich die investierte Zeit hier nochmals intensivieren. Wichtig ist, dass Sie permanent posten – das bedeutet aber auch, auf aktuelle Trends schnell zu reagieren, weshalb lange Strategieplanungen nicht immer möglich sind – Agilität ist also vorausgesetzt.

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Fazit

TikTok Marketing ist Real-Time-Marketing und erfordert Spontanität sowie Kreativität. Die App gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit und bietet somit auch für das Marketing ein großes Potenzial. Allerdings ist die Social Media Plattform nicht für jedes Unternehmen geeignet bzw. relevant. Hinter einem professionellen TikTok Marketing steckt viel Arbeit, die sich aber auszahlt – sofern Sie für Ihre Zielgruppe sowie Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung relevant ist. Ist das der Fall, lohnt es sich für Unternehmen jetzt auf den Zug aufzusteigen. Vor allem in Bezug auf Werbefunktionen und bezahlte Ads ist die App noch im Wachstum – neue Möglichkeiten werden aber sehr wahrscheinlich in kürzester Zeit verfügbar sein. Denn die Anzahl an Nutzern der App stieg in den letzten Monaten und Jahren rasant an.

Wichtig für Ihr TikTok Marketing ist vor allem eins: Bleiben Sie dran! Im Idealfall müssen Sie täglich einen neuen Beitrag posten, an Challenges teilnehmen oder eigene Kampagnen ansetzen. Lassen Sie sich dabei von anderen Accounts Ihrer Mitbewerber inspirieren. Mit welchen Strategien sind andere Unternehmen erfolgreich? Können Sie diese Strategien auch für sich nutzen?

Sie brauchen Hilfe bei der Entwicklung einer erfolgreichen Social Media Strategie?

Unsere erfahrenen Experten helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
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Social Media Redaktionsplan – wichtige Facts rund um ein hilfreiches Must-have

Social Media Redaktionsplan heißt die Wunderwaffe für eine erfolgreiche Präsenz in den sozialen Netzwerken. Social Media spielen in der heutigen Zeit für Unternehmen jeder Größe eine wichtige Rolle. Damit auch wirklich alle Vorteile von Facebook, Instagram und Co. ausgenutzt werden können, ist es wichtig, regelmäßig gute Inhalte zu präsentieren, die – im Idealfall – zur jeweiligen Zielgruppe passen. Mit der Hilfe eines Social Media Redaktionsplans können Posts noch besser geplant werden. Als Unternehmen profitieren Sie so von einem optimalen Überblick und können Ihr Social Media Marketing noch besser für Ihren individuellen Erfolg nutzen.

Hierbei gilt, je besser die entsprechende Strategie ausgearbeitet ist, desto mehr Vorteile bieten sich auch mit dem dazugehörigen Redaktionsplan. Daher sollte hier strukturiert vorgegangen werden. Etwaige Verbesserungen und deren Erfolge lassen sich mit einem sauber geführten Social Media Redaktionsplan jedoch noch besser bewerten und überblicken.

Mithilfe unseres Social Media Redaktionsplan Canvas können Sie Ihre Aktivitäten und vorhaben monatlich strukturieren und vorbereiten:

Social Media Redaktonsplan Canvas

Was ist ein Social Media Redaktionsplan?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einem Social Media Redaktionsplan um einen Plan, mit dessen Hilfe sich die Social Media Inhalte eines Unternehmens noch besser vorbereiten und einsetzen lassen.

Doch welche Informationen sollten hier eigentlich vermerkt werden? Am einfachsten ist es, einen individuellen Social Media Redaktionsplan wie einen Kalender aufzubauen bzw. einen klassischen Kalender entsprechend mit den jeweiligen Informationen zu bestücken. Besonders beliebt sind mittlerweile einschlägige Tools, die die entsprechenden Infos ganz einfach abfragen, so dass keine Details in Vergessenheit geraten. So wird unter anderem festgelegt:

  • wer Beiträge erstellen soll
  • wer Posts freigibt
  • ob ein bestimmter Post vor der Veröffentlichung noch bearbeitet werden muss oder nicht
  • wann Beiträge veröffentlicht werden
  • welche Medien, wie zum Beispiel Bilder oder Videos, integriert werden.

Aber: auch wenn es grundlegende Infos gibt, die in jeden vollständigen Social Media Redaktionsplan gehören, müssen natürlich auch individuelle Charakteristika berücksichtigt werden. Daher sind die erwähnten Grundkategorien bzw. Überlegungen nicht in Stein gemeißelt, sondern lassen sich problemlos an die Gegebenheiten im jeweiligen Unternehmen anpassen.

Worin liegt der Nutzen eines Social Media Redaktionsplans?Social Media Redaktionsplan

Grundsätzlich profitieren die Nutzer eines Social Media Redaktionsplans vor allem von einem hohen Maß an Transparenz. Sie können – auf der Basis einer optimalen Aufgabenverteilung – gewährleisten, dass die Mitarbeiter, die mit Aufgaben rund um Facebook und Co. betraut sind, immer genau wissen, welche Arbeiten sie erledigen müssen. So stellen Sie sicher, dass Fristen eingehalten werden und es nicht zu Flauten auf Ihren Social Media Kanälen kommt.

Zudem kann auch etwaiges Optimierungspotenzial über den Social Media Redaktionsplan ausfindig gemacht werden. Folgende Fragen helfen dabei, noch erfolgreicher in den sozialen Netzwerken zu agieren und das zur Verfügung stehende Potenzial auszuschöpfen:

  • Lassen sich eventuell Arbeitsschritte sparen?
  • Sind alle Mitarbeiter mit den passenden Rechten ausgestattet?
  • Könnte es sich lohnen, Posts in Zukunft mit weiteren Medien, wie zum Beispiel GIFs oder Videos, zu arbeiten?

Videos für Social Media selbst produzieren

Sie möchten Ihr Video-Marketing selbst betreiben? In unserem Seminar "Videos für Social Media selbst produzieren" zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Video-Marketing erfolgreich selbst in die Hand nehmen und auf Ihrem Social Media Kanal durchstarten! Informieren Sie sich hier über aktuelle Termine und Inhalte:

Welche weiteren Vorteile bietet ein Social Media Redaktionsplan?

Die Vorteile eines Social Media Redaktionsplans gehen noch weit über die erwähnten Punkte hinaus. Unabhängig davon, welche Punkte genau in dem Redaktionsplan aufgeführt werden, profitieren Sie unter anderem auch von:

  • dem guten Gefühl regelmäßig auf Social Media vertreten zu sein (wichtig ist hierbei natürlich, dass die vermerkten Termine auch eingehalten werden!)
  • einer überzeugenden Übersichtlichkeit der einzelnen Vorgänge
  • mehr Ordnung und Struktur.

Gerade mit Hinblick auf den letztgenannten Punkt ist es sinnvoll, den einzelnen Mitarbeitern, die im Bereich Social Media aktiv sind, die Möglichkeit zum Abhaken ihrer Aufgaben zu geben. So ist auf den ersten Blick ersichtlich, welche Bereiche am Ende des Tages noch erledigt werden müssen. Dadurch entsteht für das gesamte Social Media Team mehr Transparenz, sodass Ressourcen optimal geplant und verteilt werden können.

Welche Informationen sollten in keinem Social Media Plan fehlen?

Der Vorteil eines Social Media Redaktionsplans liegt unter anderem darin, dass eine solche Auflistung individuell gestaltet werden kann. Aber es gibt auch einige Punkte, die in keinem Dokument dieser Art fehlen sollten. So braucht es für den maximalen Erfolg vor allem:

  • das Thema des jeweiligen Postings
  • das Datum, an dem der Post veröffentlicht werden soll
  • den Kanal bzw. die Kanäle zur Veröffentlichung
  • eventuelle zusätzliche Inhalte, wie zum Beispiel Bilder oder Videos
  • die zuständigen Personen, die für die Vorbereitung, das Posten und die Endkontrolle verantwortlich sind.

Ein vollständiger Social Media Redaktionsplan sollte dabei helfen, die entsprechenden Abläufe zu optimieren und keine Fragen mehr offenlassen. Selbstverständlich kann es auch nötig sein, den besagten Plan mit Hinblick auf dieses Ziel immer wieder anzupassen. Hier sind die Unternehmen im Vorteil, die sich in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel einmal im Quartal mit einer möglichen Überarbeitung des Redaktionsplans befassen.

Social Media Manager

Tools zur Optimierung

Wer seinen Social Media Redaktionsplan nicht nur nutzen möchte, um Verantwortlichkeiten zu verteilen und eine stetige Posting-Frequenz zu gewährleisten, sollte das Optimierungspotenzial verschiedener Tools ausschöpfen. Denn mithilfe des Redaktionsplans können Sie den Erfolg Ihres Contents steigern.

Klassische Tools, die sich hierbei in der Vergangenheit bewährt haben, sind unter anderem FB Insights und FanpageKarma. Sie bieten die Chance, besonders erfolgreiche Inhalte auszuwerten und die jeweils optimalen Postingzeiten zu ermitteln. Wer sich eigenständig und ohne die entsprechenden Tools auf die Suche nach diesen und weiteren spezifischen Informationen begibt, muss oft viel Zeit investieren. Mit den modernen Anwendungen ist es ganz einfach möglich, sich einen optimalen Überblick zu verschaffen und die Inhalte unter besten Voraussetzungen zu streuen, um ihren Erfolg zu maximieren. Andernfalls werden Zeit und Budget in Social Media Aktivitäten gesteckt, die wenig bis gar keinen Effekt erzielen.

Ob bzw. auf welche Tools im Rahmen der jeweiligen Planung zurückgegriffen wird, ist jedoch auch vom individuellen Geschmack abhängig. Viele Anwendungen bieten hierbei den Vorteil, dass sie sich miteinander koppeln lassen. So erhalten Sie einen detaillierten Einblick in das Nutzungsverhalten und die Vorlieben Ihrer Zielgruppe. Dieses Wissen sollten Sie in die Erstellung des Redaktionsplan und die Konzeption der Inhalte einfließen lassen.

Unsere passenden Seminare zum Thema

Sie möchten Ihre Kenntnisse im Bereich Social Media Marketing stärken? Dann lohnt sich ein Blick auf unsere passenden Social Media Seminare! In unserem allgemeinen Social Media Seminar erhalten Sie einen Überblick zu einem strukturierten Social Media Marketing mit Tipps und Tricks zur direkten Umsetzung. Sie möchten das Handwerkszeug für einzelne Social Media Kanäle im Detail kennen- und anwenden lernen? Dann empfehlen wir Ihnen unsere Seminare zum Thema Facebook Marketing, LinkedIn Marketing, LinkedIn Ads, Instagram Marketing und TikTok Marketing.

Fazit

Ein Social Media Redaktionsplan ist ein praktisches Tool, um Social Media Inhalte für verschiedene Kanäle vorauszuplanen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Zielgruppen regelmäßig mit spannendem Content versorgt werden und profitieren von einer besseren Verteilung Ihrer unternehmensinternen Ressourcen. Wenn Sie den Erfolg Ihres Social Media Marketing steigern möchten, sollten Sie in die Erstellung Ihres Redaktionsplans Tools zur Performance-Optimierung einfließen lassen. So wissen Sie, welche Inhalte zu welchem Zeitpunkt bei Ihrer Zielgruppe ankommen.

Sie möchten mit Social Media Marketing durchstarten?

Unsere Experten helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
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Wie Sie ein erfolgreiches Social Media Konzept entwickeln

Der Anspruch moderner User an nützlichen, gut recherchierten und professionell aufbereiteten Content wächst kontinuierlich. Aber immer noch integrieren viele Unternehmen Social Media in ihren Marketing-Mix, ohne zuvor ein klares Social Media Konzept festzulegen. Mit fatalen Folgen: Anstatt eines stringenten roten Fadens werden solche Profile mit wenig zielführenden Maßnahmen betrieben. Wie wollen Sie Ihren Followern einen Mehrwert bieten, wenn Sie selbst nicht einmal wissen, wohin die Social Media Reise gehen soll? Mit einem cleveren Social Media Konzept legen Sie die Grundlage, um sich in den sozialen Medien erfolgreich bei Ihren Zielgruppen zu positionieren und kanalspezifische Inhalte zu produzieren. Heben Sie Ihren Social Media Auftritt auf das nächste Level! Wir zeigen Ihnen, wie sich ein individuelles Social Media Konzept in wenigen Schritten umsetzen lässt.

Schritt für Schritt zum Social Media Konzept

Bevor Sie sich an ein ausgeklügeltes Social Media Konzept wagen, sollten Sie sich ehrlich fragen, ob Sie überhaupt genügend Ressourcen für die Umsetzung freigeben können. Denn Erfolg in den sozialen Medien hat seinen Preis: Zeit, Wissen, kompetente Mitarbeiter und Equipment sind erforderlich, wenn Sie den Schritt in Richtung strategischer Markenführung über Social-Media-Kanäle gehen wollen. Zumal Social Media keine Einbahnstraße ist, sondern Engagement und aktive, authentische Kommunikation mit der Community voraussetzt.

Scheitern werden auch diejenigen, die in Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest und Co. lediglich einen neuen Verkaufskanal sehen, den es zu bespielen gilt. Social Media bedeutet langfristiges Engagement, um Vertrauen, Kundennähe und Sichtbarkeit aufzubauen. Jeder Post muss einem eindeutigen Zweck dienen, jeder Kommentar von Ihnen mit Ihrer Kommunikationsstrategie vereinbar sein. Sie sollten Ihr Social Media Konzept darum als Teil einer ganzheitlichen Marketingstrategie begreifen, kontinuierlich mit Ihren Postings experimentieren und nicht davor zurückschrecken, Neues zu testen und das ein oder andere Risiko einzugehen.

Sie können mit dem DIM Social Media Strategie Canvas ihr Social Media Konzept einfacher erarbeiten:

Social Media Strategie Canvas

Mit Hilfe des Canvas arbeiten unsere Berater und Coaches zum Beispiel in Workshops mit Kunden ein Social Media Konzept aus. Im folgenden Video zeigen Michael Bernecker und Lukas Paas einige Aspekte beim Einsatz des Social Media Strategie Canvas.

Legen Sie Ziele für Ihr Social Media Konzept fest

Im ersten Schritt geht es darum Ziele zu definieren, die Sie mit Ihrem Social Media Konzept primär verfolgen möchten. Vielleicht wollen Sie mit unterschiedlichen Kanälen an verschiedenen Zielsetzungen arbeiten oder einzelne Social-Media-Profile auf mehrere Weisen nutzen. Entscheidend ist, dass Social-Media-Marketing Ihnen auf effektive Weise dabei helfen kann, diese Ziele zu realisieren. Sie können mit Ihrem Auftritt in den sozialen Netzwerken beispielsweise:

  • Neue Leads generieren: Locken Sie Traffic auf Ihre Social-Media-Kanäle oder Ihre Webseite.
  • Markenbekanntheit aufbauen: Schaffen Sie einen Wiedererkennungswert und bringen Sie die User dazu, Ihre Produkte und Leistungen mit bestimmten Werten sowie Vorteilen zu verbinden.
  • Den Kundenservice unterstützen: Entlasten Sie Ihren Kundenservice, indem Sie sich den Fragen Ihrer Follower widmen und Bild- sowie Videomaterial erstellen, das Wirkungsweise und Anwendungsmöglichkeiten Ihrer Produkte in der Sprache Ihrer Kunden erklärt.

Versuchen Sie nicht, an allen Baustellen gleichzeitig zu arbeiten, sondern konzentrieren Sie sich bei Ihren Aktivitäten auf das Wesentliche und geschäftsorientierte Kennzahlen. Vanity-Metriken wie Likes und Retweets lassen sich zwar leicht nachverfolgen, sind aber hinsichtlich des exakten Wertes für Ihr Unternehmen wenig aussagekräftig. Sinnvolle Parameter für Ihr Social Media Konzept richten Sie idealerweise an der S.M.A.R.T.-Formel aus:

  • Specific (spezifisch)
  • Measurable (messbar)
  • Attainable (realisierbar)
  • Relevant (zweckdienlich)
  • Time based (terminiert)

Zielgruppen erforschen – Entwickeln Sie unternehmensspezifische Personas

Ein überzeugendes Social Media Konzept bedarf der gründlichen Analyse Ihrer Zielgruppen: Mit wem möchten Sie in einen Dialog treten und wo im Social Web sind diese potenziellen Kunden aktiv? Entwickeln Sie Personas, die Ihre Zielgruppen repräsentieren. Wenn Sie Ihre idealen Kunden in allen Facetten visualisieren, wird es Ihnen wesentlich leichter fallen, die richtigen Worte, Bilder und Medien auszuwählen und Content zu produzieren, der Ihre Follower begeistert! Geschlecht, Alter, Wohnort und Einkommen können erste Anhaltspunkte bei der Persona-Erstellung sein. Verlassen Sie sich beim Selektieren Ihrer Zielgruppen aber nicht nur auf grobe Merkmale, sondern ziehen Sie so viele reale Daten wie möglich heran und werten Sie diese aus. Spezielle Social-Media-Tools wie Hootsuite oder FanpageKarma helfen Ihnen nicht nur beim Managen Ihrer verschiedenen Social-Media-Profile, sondern sind dank anpassbarer Analysen und Algorithmen in der Lage, das Nutzerverhalten Ihrer Zielgruppen zu entschlüsseln. So können Sie beispielsweise den idealen Posting-Zeitpunkt ermitteln und Ihre Follower noch besser erreichen.

Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM)

Ressourcen für die Umsetzung des Social Media Konzepts festlegen

Das Social Media Konzept zu erstellen, ist die eine Sache, es in die Tat umzusetzen eine ganz andere. Daher sollten Sie in Ihrem Konzept auch die Ressourcen berücksichtigen, die Sie für Ihr Social Media Marketing benötigen. Überlegen Sie im Zuge der Konzeption, welche Mitarbeiter für die Umsetzung verantwortlich sind und wer welche Aufgaben übernimmt. Werden Sie so konkret wie möglich! Sollten die internen Ressourcen nicht ausreichen, etwa weil Zeit oder Know-how fehlt, holen Sie sich am besten einen externen Dienstleister mit ins Boot, zum Beispiel für die Mediengestaltung oder das Community Management.

Natürlich spielt auch das Budget eine große Rolle in Ihrem Konzept. Viele Unternehmer vergessen dabei allerdings, dass sie nicht nur das reine Webebudget für Anzeigenschaltungen in Social Media berücksichtigen müssen. Mitarbeiter, Dienstleister, Tools und Werbung sind allesamt Kostenfaktoren, die Sie einkalkulieren sollten.

Relevante Kanäle auswählen

Wenn Sie Ihre Ziele und Zielgruppe(n) kennen, können Sie basierend darauf die Kanäle für Ihr Social Media Marketing auswählen. Zahlreiche Kanäle stehen Ihnen dafür zur Auswahl:

  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • Twitter
  • LinkedIn
  • TikTok
  • Pinterest
  • XING

Wenn Ihre Zielgruppe hauptsächlich auf LinkedIn aktiv ist, bringt es Ihnen wenig, nur auf Facebook vertreten zu sein. Nutzen Sie die Zielgruppenanalyse, um herauszufinden, wo Ihre potenziellen Kunden am besten zu finden sind. Sollten Sie mehrere Social Kanäle bespielen wollen, ist es umso wichtiger, ein ausgereiftes Konzept zu haben. Sonst laufen Sie Gefahr, das Potenzial der einzelnen Plattformen nicht richtig auszuschöpfen.

Seminar Social Media Marketing (SMM)

Sie möchten alles zum Thema Social Media Marketing wissen? In unserem Seminar Social Media Marketing schaffen wir einen Überblick über die wichtigsten Fragen im Social Media Marketing. Das Seminar aktualisieren wir selbstverständlich immer wieder und passen es an neue Trends und Möglichkeiten an. Informieren Sie sich hier über die Inhalte und Termine:

Entwickeln Sie eine überzeugende Content-Strategie für Ihr Social Media Konzept

Nun können Sie sich daran machen, eine Content-Strategie für Ihre Social-Media-Kanäle auszuarbeiten, denn ohne großartige Inhalte werden Sie in den sozialen Netzwerken nicht weit kommen. Vor allem folgende Aspekte sind zu beachten:

Themen / Inhalte

Ihre Zielgruppenanalyse hilft Ihnen dabei, die Themen zu identifizieren, die Ihre Zielgruppe bewegen und interessieren. Adressieren Sie durch Ihre Inhalte Probleme Ihrer potenziellen Kunden und zeigen Sie die passenden Lösungen auf. Unser Tipp: Schauen Sie ruhig einmal, welche Themen der Wettbewerb bespielt. Auf welche Inhalte reagieren die User besonders häufig und besonders positiv? Gibt es einen Aspekt, den die Konkurrenz noch gar nicht aufgegriffen hat? Wichtig ist, dass Sie stets Ihr Alleinstellungsmerkmal transportieren, um sich deutlich vom Wettbewerb abzuheben.

Formate

Nutzen Sie die gesamte mediale Bandbreite, die Ihnen zur Verfügung steht! Bild, Link, Video, GIF, Infografik, Story – ein erfolgreiches Social Media Konzept ist unterhaltsam und abwechslungsreich. Auch der wohldosierte Einsatz von Fremdinhalten kann sich lohnen. Finden Sie heraus, was Ihren Followern am besten gefällt.

Ansprache / Tonalität / Guidelines

Neben der Art der Inhalte und der Themenwahl ist es auch wichtig, wie der Content rübergebracht wird. Die Tonalität der Texte und die Bildsprache (von Fotos, Illustrationen und Videos) ist entscheidend, um die gewünschte Botschaft zu übermitteln und User zu begeistern. Nur so erzeugen Sie Reaktionen auf Ihre Inhalte und profitieren von viraler Reichweite. Auch Guidelines sind relevant für Ihre Social Media Maßnahmen. Setzen Sie sich sorgfältig mit den Richtlinien der jeweiligen Plattform auseinander, bevor Sie Ihre Inhalte erstellen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Testen und überarbeiten Sie Ihr Social Media Konzept regelmäßig

Ein Social Media Konzept sollte nicht in Stein gemeißelt sein, denn Funktionen und Nutzerverhalten verändern sich häufig in schnellem Tempo. Setzen Sie auf kontinuierliches Monitoring, um Ihre Marketingmaßnahmen im Social Web zu optimieren und aus Ihren Erfolgen und Fehlern für die Zukunft zu lernen. Je länger Sie in den sozialen Netzwerken aktiv sind, desto mehr Datenmaterial haben Sie zur Verfügung, um Ihr Social Media Konzept in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand zu stellen. Umfragen unter Ihren Followern eignen sich ebenfalls, um beliebte Inhalte auszumachen und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erhalten.

Social Media Konzept erstellen

Social Media Plattformen und Gegebenheiten entwickeln sich in einer sehr hohen Geschwindigkeit kontinuierlich weiter. Daher macht es Sinn sich sein Social Media Konzept auch mit einem externen Partner zu entwickeln, bzw. zu überprüfen. Mit Hilfe eines Workshops zum Beispiel mit den Beratern und Coaches des DIM erhalten Sie eine struktrierte Expertise, frischen input und mit Hilfe moderner Tools auch direkte Insoghts aus ihrer Branche.

Social Media Mythen

Bei der Entwicklung und Diskussion im Zusammenhang mit einem Social Media Konzeptes stoßen Sie sicherlich auf diverse Social Media Mythen. Michael Bernecker und Felix Beilharz haben diese mal diskutiert.

Stellen Sie sich diesen Diskussionen bei der Entwicklung ihres Social Media Konzeptes und versuchen Sie diese mit Fakten zu hinterlegen.

Social Media Konzept – Fazit

Gerade am Anfang, wenn Sie noch über wenig eigene Erfahrungswerte verfügen, ist professionelle Unterstützung bei der Erstellung Ihres Social Media Konzepts empfehlenswert. Mit unserer langjährigen Expertise im Online-Marketing helfen wir Ihnen, sich im Social Web zurechtzufinden und die verschiedenen Plattformen für Ihren Erfolg zu nutzen. Sprechen Sie uns für ein individuelles Angebot gerne an!

Sie brauchen Hilfe bei der Erstellung Ihres Social Media Konzepts?

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#SocialMediaKonzept #SocialMediaStrategie #SocialMediaMarketing #SocialMedia #Marketing #Tipps

Social Audio

Sowohl kleine als auch große Unternehmen setzen in der heutigen Zeit auf Social Media, um für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben. Oft geht es hierbei darum, sich von der Konkurrenz abzuheben und neue Inhalte zu präsentieren. In diesem Zusammenhang gewinnt der Bereich Social Audio zunehmend an Relevanz. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Art von Marketing, die auf auditive Inhalte setzt. Doch auf welche genau? Und weshalb ist Social Audio eigentlich so beliebt?

Definition

Dass in Sozialen Netzwerken die unterschiedlichsten Arten von Content genutzt werden, ist nicht neu. Unter anderem ist es hier beispielsweise mit Fotos, Streams und Videos möglich, auf sich aufmerksam zu machen.

Ein Bereich, der hierbei ebenfalls mehr als nur einen Trend darstellt, sind die Podcasts. Bei ihnen geht es darum, meist längere Gespräche bzw. Erzählungen aufzunehmen und diese dann für die entsprechende Zielgruppe abrufbar zu machen. Die Ergebnisse werden dann mit den Followern geteilt. Wer möchte, kann dann ebenfalls mit einer Sprachaufnahme auf den Content reagieren und so eine besondere Art der Kommunikation schaffen, die über das Geschriebene hinausgeht. Hierbei handelt es sich insofern um eine Neuheit, als dass es früher nur möglich war, auf Postings mit Schreiben bzw. Bildern zu reagieren. Die Kommunikation im Netz wird mit Hilfe von Social Audio dementsprechend auf eine neue Ebene gehoben.

In gewisser Weise lässt sich das Ganze ein wenig mit dem Austausch über Sprachnachrichten via Messenger oder WhatsApp vergleichen. Das entsprechende Zielpublikum ist bei Social Audio jedoch deutlich größer. Das Prinzip ist bisher vorrangig auf stark Podcast-lastigen Plattformen vertreten und erfreut sich hier einer besonderen Beliebtheit.

Social Audio

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Warum sind Audio-Formate so beliebt?

Nicht nur Hörbücher, sondern auch andere Audio-Formate, wie Podcasts und deren Nutzung über Social Audio, erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Doch: Weshalb ist das eigentlich so? Was macht Audio-Formate zu etwas derart Besonderem? Die folgenden Gründe sind für viele Hörer besonders überzeugend:

  1. Audio-Formate wecken Emotionen. Durch die Sprache werden die unterschiedlichsten Gefühle vermittelt. Die Spannung, die auf diese Weise erzeugt wird, macht oft so neugierig, dass schnell das Interesse an weiteren Inhalten geweckt ist.
  2. Zudem können Audio-Formate wunderbar in den Alltag integriert werden. Egal, ob auf dem Heimweg in der Bahn, im Auto oder zum Einschlafen: Audio-Formate eignen sich unter anderem gut für Multitasker und für Menschen, die die entsprechende Informationsaufnahme möglichst unkompliziert gestalten möchten.
  3. Audio-Formate können on-demand abgerufen werden. Das bedeutet, dass kein fester Zeitpunkt für das Konsumieren der Inhalte eingehalten werden muss. Stattdessen gilt: Genau dann, wenn es am besten passt, kann der betreffende Podcast oder Audio-Beitrag gehört werden.
  4. Mittlerweile gibt es Audio-Formate zu den unterschiedlichsten Themen. Wirtschaft, Finanzen, Politik, Geschichte, Kultur und vieles mehr: Die Auswahl an Themen ist groß.
  5. Social Audio stellt eine besondere Form der Kommunikation dar. Wer Audio-Formate mit Social Audio kombiniert, nutzt eine besonders moderne Form der Kommunikation. Wo früher noch Kommentare getippt werden mussten, können diese auf Basis der entsprechenden Technik ganz einfach eingesprochen werden.
Social Audio

Grundsätzlich gilt natürlich, dass es immer auch vom persönlichen Geschmack abhängig ist, ob ein Audio-Format gefällt oder nicht. Dennoch zeigt beispielsweise gerade die große Anzahl an Podcasts, dass mit Social Audio eine Lücke auf dem Weg zu mehr Kommunikation gefüllt werden könnte. Umfragen zufolge zeigte sich allein für das Jahr 2021, dass knapp 40 Prozent der Befragten „hin und wieder“ Podcasts hören. Wie viele von ihnen dauerhaft Lust haben, sich über die entsprechenden Inhalte via Social Audio auszutauschen, bleibt abzuwarten. Mittlerweile gibt es jedoch schon einige Anbieter, die die entsprechenden Audio-Angebote testen.

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Welche Anbieter testen Audio-Angebote?

Wer sich mit Social Audio und den entsprechenden Plattformen befasst, stößt aktuell vor allem auf vier Anbieter: Twitter, Facebook, die App „Clubhouse“ und Spotify.

Das Prinzip, das sich hinter den einzelnen Angeboten verbirgt, ist leicht erklärt. Clubhouse erfreut sich vor allem in den USA einer großen Beliebtheit. Hier werden Gruppen-Chats auf Audiobasis zur Verfügung gestellt, die es den Usern erlauben, sich über die entsprechenden Inhalte auszutauschen. Das Pendant aus dem Hause Twitter nennt sich „Twitter Spaces“. Wer hier Inhalte abrufen möchte, muss einem sogenannten Space beitreten. Besonders praktisch ist es in diesem Zusammenhang, dass der Space im Hintergrund geöffnet bleiben kann, während der Nutzer sich parallel dazu mit anderen Dingen beschäftigt. Weiterhin können sich die Zuhörer auf stumm schalten bzw. von den Administratoren auf stumm geschaltet werden. Das Prinzip, das Facebook nutzt, ist ähnlich und heißt „Live Audio Rooms“. Die Funktion wird vor allem von Menschen des öffentlichen Lebens genutzt, die über eine größere Anzahl an Followern verfügen. Gleichzeitig eignet sich die Funktion natürlich auch dazu, neue Zielgruppen zu erschließen.

Eines haben jedoch so gut wie alle Anbieter gemeinsam: Den hohen Nutzerkomfort. Social Audio muss dementsprechend nicht kompliziert sein. Im Gegenteil. Die meisten Funktionen sind selbsterklärend und lassen sich individuell an den Einsatzbereich anpassen. Dennoch ist es – wie auch in anderen Social Media Bereichen – wichtig, sich als Creator einen Plan zu erstellen und Kommentare und Co. zu moderieren. Auf diese Weise wird eine angenehme Basis für eine wachsende Plattform und die jeweiligen Angebote geschaffen.

Fest steht in jedem Fall, dass die Konkurrenz auch im Bereich Social Audio immer weiter wächst. Entsprechende Möglichkeiten werden auch von Spotify angeboten.

Unsere passende Seminare zum Thema

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Fazit

Nutzer, die Kommentare zu Podcasts und Co. hinterlassen möchten, müssen dies nicht zwangsläufig in schriftlicher Form tun. Dank Social Audio reicht es auf vielen Plattformen aus, eine Art „Sprachnachricht“ zu hinterlassen. Auditive Inhalte haben den Vorteil, dass Emotionen besser transportiert werden können. Sicherlich jeder, der sich regelmäßig via Social Media austauscht oder über Messenger Funktionen kommuniziert, weiß, dass das geschriebene Wort oftmals falsch verstanden werden kann, weil beispielsweise wichtige Aspekte der Betonung fehlen. Diese Lücke kann mit Social Audio gefüllt werden.

Inwieweit Social Audio in Zukunft eine Rolle für Social-Media-Nutzer, Podcast-Hörer und Co. spielen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass es auch hierzulande immer mehr Prominente gibt, die die entsprechenden Angebote nutzen und ihren Fans zur Verfügung stellen. Hinzu kommt, dass es tatsächlich eine besondere Art von Nutzerkomfort darstellt, wenn über ein Thema eben nicht nur geschrieben, sondern auch gesprochen werden kann.

Viele Experten gehen davon aus, dass Social Audio daher auch in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen wird und es sich nicht um einen kurzweiligen Trend handelt. In gewisser Weise hat es den Anschein, als hätten Podcasts, Sprachnachrichten und Internetkommunikation einen besonderen Weg zueinander gefunden.

Unternehmen, die ihren Kunden entsprechende Inhalte zur Verfügung zu stellen möchten, sind jedoch in jedem Falle gut beraten, zur besseren Planung mit einer erfahrenen Marketing-Agentur zusammenzuarbeiten.

#SocialAudio #SocialMedia #Podcast #Content #SocialMediaMarketing

Presse- und Interviewanfragen

 

Als Marketingexpert:innen geben wir vom Deutschen Institut für Marketing unser Wissen regelmäßig in Interviews für Zeitungen, TV und Radio weiter. Mit über 500 Interviews und Beiträgen in relevanten deutschen Fernsehsendern und regionalen und überregionalen Zeitungen, Fachzeitschriften und Radiosendern haben wir Journalist:innen und Redaktionen in den letzten Jahren unterstützt. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir stehen gerne, schnell und kompetent mit unserem Fachwissen zur Verfügung.

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Mode Marketing

Die Welt der Mode ist im Laufe der Zeit immer bunter geworden. Zahlreiche Unternehmen buhlen heutzutage um die Gunst ihrer Zielgruppe. Aufgrund der wachsenden Konkurrenz und der Vielzahl an Marken und Designs gestaltet sich genau das jedoch auch immer schwerer. Und obwohl es durchaus Parallelen zum Marketing in anderen Branchen gibt, nimmt das Mode Marketing zweifelsohne eine Art „Sonderstellung“ ein. Unterschiede zeigen sich sowohl in den Marketing-Methoden als auch in den genutzten Hilfsmitteln. Denn eines steht fest: Die Welt der Mode ist sehr schnelllebig. Wer hier am Ball und weiter wettbewerbsfähig sein möchte, muss in jeglicher Hinsicht mit der Zeit gehen - auch im Marketing.

Definition Mode Marketing

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich beim Mode Marketing um das Werben für Marken und Produkte aus dem Bereich Mode. Auf Basis der entsprechenden Vorgehensweisen soll die jeweilige Zielgruppe bestmöglich erreicht werden. Und damit genau das gelingen kann, ist es im ersten Schritt natürlich wichtig, besagte Zielgruppe individuell zu definieren. Basierend auf den entsprechenden Ergebnissen können dann wiederrum die Kampagnen gestaltet werden.

Charakteristisch ist zudem, dass sich das Mode Marketing auf so gut wie jede Form der Mode bezieht und auch Überschneidungen zur Beauty-Branche aufweist. Diese Art des Marketings kann vor allem dann gut funktionieren, wenn verschiedene „Puzzleteile“ ineinandergreifen. Das bedeutet:

  1. Die Artikel müssen zur Marke passen.
  2. Die jeweiligen Kleidungsstücke müssen den Erwartungen der Zielgruppe entsprechen.
  3. Die Produkte müssen ansprechend präsentiert werden.

Mode Marketing spielt sich in der heutigen Zeit, unter anderem auch aufgrund der Schnelllebigkeit, zu einem großen Teil in den Sozialen Netzwerken ab. Hin und wieder ergeben sich hierbei teilweise Überschneidungen zum Influencer Marketing.

Generell gilt jedoch: Mode Marketing ohne eine aktive vorherige Marktforschung kann nur schwer funktionieren. Basierend auf fundierten Daten kann das zur Verfügung stehende Potenzial einer Modemarke meist weitaus besser genutzt werden. Unter anderem aufgrund der Schnelllebigkeit, der großen Konkurrenz und eines oft bereits bestehenden Markenimages ist das Mode Marketing mit besonderen Herausforderungen verbunden.

Mode Marketing

Herausforderungen im Mode Marketing

Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um sich mit den besonderen Herausforderungen rund um das Mode Marketing zu befassen, erkennt schnell, dass es sich hierbei um weitaus mehr als „nur“ Werbung handelt. Die folgenden Herausforderungen gelten als besonders charakteristisch:

  1. Artikel und Publikum müssen zusammenpassen

Gerade dann, wenn eine Marke bereits länger am Markt aktiv ist, werden mit ihr besondere Erwartungen verbunden. Diese gilt es mit jedem weiteren Produkt aufs Neue zu erfüllen. Doch auch dann, wenn eine Marke gerade erst ihre erste Kollektion veröffentlicht, sorgt eine gezielte Zielgruppenanalyse dafür, dass Kunde und Artikel im besten Fall zusammenpassen.

  1. Der passende Vertriebsweg

Viele Modeunternehmen setzen in der heutigen Zeit auf Online Shops. Hierbei handelt es sich – zumindest im ersten Schritt – um eine besonders unkomplizierte Möglichkeit, die verschiedenen Produkte zu vertreiben. Wichtig ist es jedoch, im Hinterkopf zu behalten, dass die Online-Variante nicht immer die beste Lösung ist. Es gibt durchaus Produkte, gerade im höherpreisigen Bereich, in deren Zusammenhang es sich lohnt, auf den Vor-Ort-Verkauf zu setzen, da es der Zielgruppe in diesem Fall möglicherweise viel bedeutet, sich persönlich beraten lassen zu können, die Kleidung anzuprobieren usw. Viele Unternehmen setzen in diesem Zusammenhang auf mehrere Vertriebswege, um noch mehr Menschen zu erreichen.

  1. Werbung

Damit Mode Marketing funktionieren kann, ist es besonders wichtig, auf die richtigen Werbekanäle zu setzen. Welche Plattformen sich hier anbieten und ob es beispielsweise sinnvoll ist, sowohl auf Online- als auch auf Offline-Marketing zu setzen, zeigt die bereits mehrfach erwähnte Zielgruppenanalyse. Der Einsatz digitaler Medien bietet dabei den Vorteil, dass die entsprechenden Inhalte schnell angepasst werden können. Neue Kollektionen, besondere Aktionen oder Stylingtipps können so rasch an die potenziellen Kunden weitergegeben werden.

  1. Eine Zielgruppe, die selbst zum Marketinginstrument wird

Hierbei handelt es sich um eine besonders effektive Form von Marketing. Denn: Im Idealfall wird nicht nur die Zielgruppe angesprochen. Noch besser ist es, wenn besagte Zielgruppe die positive Botschaft der Marke von sich aus nach außen trägt und somit indirekt für die entsprechenden Produkte wirbt. Auf diese Weise kann der Erfolg von Mode Marketing noch weiter ausgebaut werden, ohne dass es ein aktives Zutun des werbenden Unternehmens brauchen würde.

Zielgruppe analysieren

Die Zielgruppenanalyse nimmt im Zusammenhang mit einem effektiven Mode Marketing eine Schlüsselrolle ein. Doch was bedeutet dies eigentlich genau? Wie läuft eine Zielgruppenanalyse hier genau ab?

Fest steht: Um herauszufinden, wie möglichst viele Menschen mit den eigenen Produkten erreicht werden können, sollte zunächst definiert werden, wer genau angesprochen werden soll. Hierbei helfen die folgenden Fragen weiter:

  1. Wie alt ist meine Zielgruppe?
  2. Sind meine Produkte für ein bestimmtes Geschlecht relevant oder möchte ich stattdessen unisex produzieren?
  3. Möchte ich Kunden aus ganz Deutschland bzw. aus einer größeren Region erreichen oder möchte ich vor allem in einem bestimmten Landkreis aktiv sein?
  4. In welcher Einkommensklasse bewegt sich meine Zielgruppe? Die Antwort auf diese Frage ist für die Preisgestaltung von hoher Relevanz. Es bringt wenig, wenn die Textilien beispielsweise vielen Menschen gefallen, sie sich diese aber nicht leisten können.
  5. Welche Interessen hat meine Zielgruppe? Sportliche Kleidung richtet sich zum Beispiel an besonders aktive Menschen, elegante Kleidung an Business-affine Personen usw.
  6. Welche ethischen Werte vertritt meine Zielgruppe? Wer weiß, dass seinen Kunden eine nachhaltige Produktion besonders wichtig ist, kann dies im Rahmen seiner Produktion und später auch im Mode Marketing berücksichtigen und den Fokus entsprechend setzen.
Mode Marketing

Zu guter Letzt ist es auch sinnvoll, festzulegen, wie viele Kleidungsstücke produziert und verkauft werden sollen. Auf diese Weise können die Abläufe im Produktionsprozess oft noch weiter optimiert werden.

Online Marketing Manager (DIM) - Zertifikatslehrgang

Online Marketing Manager (DIM)

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Marketingkanäle

Damit die entsprechenden Werbebotschaften auch wirklich bei der betreffenden Zielgruppe ankommen, ist es wichtig, verschiedene Marketingkanäle zu nutzen. Und exakt an dieser Stelle setzt wieder die Zielgruppenanalyse an. Um hierbei auf der sicheren Seite zu sein, ist es unter anderem unerlässlich, sich mit Fragen wie „Auf welchen Kanälen sind meine Kunden in spe aktiv?“ und „Wann werden meine Postings tendenziell am ehesten gelesen?“ auseinanderzusetzen.

In diesem Zusammenhang sollte nicht vergessen werden, dass auch der Bereich der Print-Werbung eine wichtige Rolle spielt und definitiv noch nicht ausgedient hat. Viele Menschen bevorzugen es auch heute noch, Modezeitschriften auf der Suche nach den neuesten Stylings zu durchforsten. Demnach bietet es sich oft an, Kampagnen aus dem Bereich Mode Marketing aufzusplitten – gerade dann, wenn es innerhalb einer Zielgruppe besonders große Unterschiede zu geben scheint.

Zu den beliebtesten Marketingkanälen in diesem Segment gehören unter anderem:

  • Social Media: hier vor allem Instagram und Facebook, gerne auch mit Hilfe von Influencern, die einen hohen Vertrauensvorschuss bei ihren Followern genießen
  • Printmedien, beispielsweise einschlägige Modezeitschriften
  • Plakate, die im Rahmen größerer Kampagnen über die Stadt verteilt werden.

Um herauszufinden, welche Marketingkanäle besonders gut funktionieren und wo es sich gegebenenfalls lohnt, ein wenig genauer hinzuschauen, sollte auch im Mode Marketing auf keinen Fall auf eine regelmäßige Analyse der Ergebnisse verzichtet werden. Auf diese Weise zeigt sich schnell, welche Kampagne die Zielgruppe am besten anspricht.

Unternehmen, die keine Lust darauf haben, sich mit der Erstellung von Kampagnen und der nachträglichen Analyse zu befassen, können natürlich auch auf die Dienste einer professionellen Marketing-Agentur setzen.

Unsere passende Seminare zum Thema

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Fazit

Mode Marketing unterscheidet sich in einigen Bereichen von klassischem Marketing, weist aber auch einige Überschneidungen auf. Als besonders charakteristisch gilt, dass hier für Produkte geworben wird, die einem teilweise schnellen Wandel unterliegen und dass die Konkurrenz sehr groß ist. Hinzu kommt, dass die Vorlieben der jeweils definierten Zielgruppe häufig weit auseinandergehen und dass es zu einer großen Herausforderung werden kann, die Ansprüche in nur einer Kampagne widerzuspiegeln.

Doch auch wenn das Mode Marketing immer an die jeweils aktuellen Trends gebunden ist, sollte man im Hinterkopf behalten, dass eine mangelhafte Kampagne durchaus negative Einflüsse auf das Unternehmensimage haben kann. Daher sollten auch kürzere Aktionen sorgfältig geplant und an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.

Einen besonderen Erfolg des Mode Marketings stellt es dar, wenn nicht nur die jeweilige Zielgruppe, sondern zusätzlich deren Bekanntenkreis erreicht werden kann. Hierbei handelt es sich um die wohl authentischste Form der Werbung, da das Interesse an Produkten geschürt wird, die beispielsweise die Freundin schon trägt und von denen sie begeistert ist. Die „Influencer“ aus dem persönlichen Umfeld wirken oft noch ein wenig überzeugender.

Sie möchten mehr über Mode Marketing erfahren?

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#Mode #Marketing #Onlineshop #Onlinemarketing #Marke #Socialmedia

Social Media Guidelines – So optimieren Sie Ihren Social Media Auftritt

Ein Leben ohne Social Media? Unvorstellbar! Nicht nur unser privater Alltag wird von Facebook, YouTube oder Twitter ganz massiv beeinflusst. Auch in Unternehmen haben soziale Netzwerke längst Einzug gehalten und dienen dazu, das Unternehmen und seine Leistungen zu präsentieren, die Bekanntheit zu steigern und mit anderen Nutzern zu kommunizieren. Um die richtige Präsentation und ein geschlossenes Auftreten des Unternehmens in sozialen Netzwerken zu unterstützen, können Unternehmen Social Media Guidelines aufstellen.

Inhalte der Social Media Guidelines

Obwohl es Punkte gibt, die so gut wie immer für Social Media Guidelines empfohlen werden, sollte stets immer das eigene Unternehmen berücksichtigt werden. Demnach wäre es weniger sinnvoll, wenn Sie die Guidelines von anderen Unternehmen einfach übernehmen würden. Entwickeln Sie daher Richtlinien, welche die eigenen Ziele, Werte und Inhalte umfassen. Trotzdem können Sie sich durch bereits existierende Guidelines eine grobe Vorstellung über die wesentlichen Inhalte machen. In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Umsetzung von Social Media Guidelines

Wie oben bereits erwähnt, sollten die Social Media Richtlinien sowohl die konkreten Anweisungen beinhalten als auch im Einklang mit dem Unternehmen stehen. Damit die Umsetzung allerdings erfolgreich gelingt, sollten auch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden berücksichtigt werden. Dabei kann ein gemeinsames Gespräch sinnvoll sein, da Ihre Mitarbeitenden die Chance bekommen, ihre Meinung zu den Social Media Guidelines zu äußern. Aus dem Grund sind Social Media Guidelines nicht für „ewig“ festgeschrieben, sondern können aktiv im Unternehmen diskutiert und bei Bedarf angepasst werden. Allgemein sollen die Richtlinien als Unterstützung und nicht als Verbote für Mitarbeitende gesehen werden.

Für die Umsetzung und erfolgreiche Einführung der Guidelines empfiehlt es sich daher einen Leitfaden zu erstellen, der die Fragen „Wie?“, „“Was?“ und „Warum?“ beantwortet. Also welche Gründe für die Aufstellung dieser Richtlinien sprechen und wieso eine Einhaltung sinnvoll ist.

Gründe für Social Media Guidelines

Die Aufstellung von Social Media Guidelines bietet sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden verschiedene Vorteile. In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über die zentralen Gründe, die für eine Einführung von Social Media Guidelines sprechen.

Social Media Guidelines
  • Orientierung für Ihre Mitarbeiter: Bei Unstimmigkeiten oder Unsicherheiten können sich Ihre Mitarbeitenden einfach an den Social Media Guidelines orientieren. So können unnötigen Diskussionen um ein bestimmtes Thema und mögliche Kommunikationsfehler vorgebeugt werden.
  • Klarheit über Rechte: Im Social Media Bereich sind im Hinblick auf Datenschutz und Urheberrechte einige Punkte zu beachten. Durch die Guidelines können sich Ihre Mitarbeitenden vorher informieren, um beispielsweise zu sehen, welches Bild- und Videomaterial für die Verwendung im Social Web zulässig und geeignet ist. Dies betrifft auch die Berücksichtigung bzw. Vermeidung von anderen rechtswidrigen Inhalten wie Beleidigungen oder ähnliches.
  • Fehlervorbeugung: Des Weiteren vermeiden Guidelines, dass Informationen veröffentlicht werden, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. So wissen Ihre Mitarbeitenden, welche Inhalte sie in den Netzwerken teilen dürfen und welche nicht. Daneben werden auch klare Grenzen gesetzt, sodass Ihren Mitarbeitenden klar ist, welche Versprechen sie im Namen des Unternehmens geben dürfen.
  • Umgang mit Shitstorms: Die sogenannten „Shitstorms“ können jedes Unternehmen treffen. Wichtig ist hierbei, dass Ihre Mitarbeitenden wissen, wie sie sich in dieser Situation verhalten müssen. Die Regeln zum Umgang mit Kritik in den Guidelines helfen Ihren Mitarbeitern mit dieser Situation entspannt und vor allem seriös umzugehen.
    Zudem werden neben den unternehmensbezogenen Inhalten auch Themen notiert, die lieber vermieden und nicht absichtlich angesprochen werden sollten. So kann die Entstehung eines möglichen Shitstorms schon im Vorfeld verhindert werden.
  • Überblick über Ihre Ziele: Da sich die Social Media Guidelines an den Zielen und Visionen des Unternehmens orientieren, ist die Wahrscheinlichkeit, die anfänglichen Ziele außer Acht zu lassen, geringer. Wenn sich Ihre Mitarbeitenden nämlich an den Guidelines orientieren, halten sie sich auch automatisch an die eigentlichen Ziele. Dies stärkt zudem den Teamgeist und bindet Ihre Mitarbeitenden fester an das Unternehmen.

Social Media Guidelines

Wie die Richtlinien aussehen sollen, ist jedem Unternehmen selbst überlassen. Einige wichtige Punkte, die zu berücksichtigen sind, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

1.     Ziele
Bevor Sie anfangen, Ihren Social Media Auftritt zu planen, kann es sinnvoll sein, vorher Ihre Ziele klar zu definieren. Dabei können Sie zum einen beschreiben, wo Sie mit Ihrem Engagement und den Kanälen hinmöchten und zum anderen, wie Sie diese Ziele mit Ihrer Social Media Strategie erreichen wollen.

Wir haben für Sie den DIM Social Media Strategie Canvas entwickelt, mit dessen Hilfe Sie an die Entwicklung einer erfolgreichen Social Media Strategie strukturiert herangehen können. Nachfolgend erläutern wir die einzelnen Elemente des Strategie Canvas und deren Möglichkeiten.

Social Media Strategie Canvas
Hier können Sie den Social Media Strategie Canvas als PDF runter laden: Social Media Strategie Canvas

Social Media Seminar

Sie möchten selbst zum Social Hero werden? Besuchen Sie unser Seminar Social Media Marketing. Mehr zu den genauen Inhalten und Terminen erfahren Sie hier:

2.     Respekt
Wie immer im Umgang mit anderen Personen, sind auch in sozialen Netzwerken die üblichen Gebote von Anstand und Respekt zu beachten. Informieren Sie sich darüber hinaus auch über die Regeln der jeweiligen Plattform. Twitter und Co. halten diese Regeln für jeden nachvollziehbar in ihren Richtlinien fest. Gerade für Unternehmen, die seriös auftreten möchten, ist das Befolgen dieser Regeln ratsam – auch um Streitfälle zu vermeiden.

3.     Urheberrechte
Ein wichtiges und mitunter heikles Thema sind Urheberrechte. Nicht nur die Film- und Musikindustrie kennen Raubkopien. Auch Postings und Fotos, die bei Instagram, Twitter oder Facebook veröffentlicht werden, unterliegen häufig dem Urheberrecht. Stellen Sie daher sicher, dass Sie keine Urheberrechte verletzen, wenn Sie fremden Content auf Ihren Profilen veröffentlichen. Das gilt auch, wenn Sie Bilder oder Ähnliches in veränderter Form posten möchten. Achten Sie anders herum auch darauf achten, dass Inhalte und vor allem rechtlich geschützte Informationen Ihres Unternehmens nicht ohne Zustimmung verwendet werden. Falls Sie dies beobachten, sollte das Social Media Team des Unternehmens informiert werden.

4.     Intern bleibt intern
Soziale Netzwerke werden für mehr Reichweite und die hohe Sichtbarkeit genutzt. Behalten Sie das stets im Hinterkopf! Denn jede veröffentlichte Information und jeder Kommentar kann von einer Vielzahl anderer User gelesen – und weiterverbreitet – werden. Vertrauliche Informationen sind daher von Social Media fernzuhalten. Nicht nur Betriebsgeheimnisse, sondern auch sonstige interne Informationen in Beiträgen zu veröffentlichen oder darüber öffentlich zu reden, ist tabu.

5.     Respekt – auch für die Konkurrenz
Respekt wurde bereits als erster Punkt der Social Media Guidelines genannt, den Respekt gegenüber der Konkurrenz kann man aber als Sonderfall betrachten. Äußerst negative Kritik an Wettbewerbern zu äußern, ist eine schwierige Angelegenheit, da dies nicht zum guten Ton gehört und schnell negativ auf Ihr eigenes Unternehmen zurückfallen kann. Stellen Sie sich vor, wie es anders herum wäre: Möchten Sie ungerechtfertigte, gehässige Kommentare eines Wettbewerbers über Ihr Unternehmen lesen? Achten Sie deshalb darauf, sachlich zu bleiben und weisen Sie darauf hin, dass es sich um Ihre persönliche Meinung oder Erfahrung handelt.

6.     Jeder spricht für sich selbst
Bei der Kommunikation in den sozialen Netzwerken muss zwischen offiziellem Auftreten des Unternehmens und Auftreten der Mitarbeiter unterschieden werden. Ihre Mitarbeiter sollten sich als solche zu erkennen geben, aber gleichzeitig deutlich machen, dass sie für sich selbst und nicht stellvertretend für das ganze Unternehmen sprechen.

7.     Zuständigkeiten beachten
Dieser Punkt hängt eng mit dem vorherigen zusammen. Statements und Verlautbarungen sollten ausschließlich über das offizielle Profil des Unternehmens oder von offiziellen Vertretern publiziert werden. Dies ist nicht nur für ein seriöses Auftreten wichtig, sondern auch für die Haftung. Denn wer einen Inhalt veröffentlicht, haftet persönlich dafür.

8.     Mehrwert bieten
Bei der schieren Flut an Postings, die jeden Tag in den sozialen Netzwerken auftauchen, ist es natürlich nicht ganz einfach, ständig neuen Content zu produzieren. Inhalte sind aber das A und O in Social Media und daher empfiehlt es sich, in die Contenterstellung zu investieren. Dazu gehört auch, dass Sie sorgfältig recherchieren, wie ausführlich ein Thema bereits behandelt wurde, ehe Sie einen Beitrag dazu veröffentlichen. Gehen Sie in Ihren Social Media Guidelines also unbedingt darauf ein, dass Content einen Mehrwert für den User bieten sollte.

Content Marketing Seminar

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9.     Aufmerksam bleiben
Um zu überwachen, wie oft und in welcher Art und Weise das Unternehmen in den sozialen Netzwerken erwähnt wird, gibt es verschiedene Monitoring Tools. Trotzdem schadet es nicht, wenn Ihre Mitarbeiter ein Auge offen halten. Wenn Lob, Kritik oder sonstige relevante Informationen über das Unternehmen auf Facebook und Co. auftauchen, sollen sich Ihre Mitarbeiter an das Social Media Team wenden.

10.     Kritik ernst nehmen
Soziale Netzwerke sind für den Austausch mit anderen Nutzern gedacht. Dabei handelt es sich aber nicht immer um wohlwollenden Meinungsaustausch. Twitter und Co. bieten auch eine Plattform dafür, seinem Ärger oder Frust Luft zu machen. Wenn Kritik an Ihrem Unternehmen oder Ihren Leistungen / Produkten geäußert wird, stufen Sie ehrlich ein, ob es sich um gerechtfertigte und faire Kritik handelt. Ist dies der Fall, nehmen Sie die Kritik ernst und reagieren Sie entsprechend darauf.

11.     Verantwortungsbewusstsein
Die Faustregel lautet: Erst nachdenken, dann veröffentlichen. Lassen Sie sich nicht provozieren oder in Streitigkeiten verwickeln. Bewahren Sie einen kühlen Kopf und bleiben Sie stets höflich. Hier ist gutes Beschwerdemanagement gefragt, um Probleme frühzeitig erkennen und beheben zu können, oder eben richtig darauf zu reagieren.

12.     Feedback
Nutzen Sie die verschiedenen Funktionen der Social Media Plattformen. Gewisse Umfrage-Optionen in den Storys machen es zum Beispiel möglich, schnell zu erfahren, wie Ihre Kunden zu einem Sachverhalt stehen. In Form von Kommentaren und Nachrichten erhalten Sie wiederum ausführlichere Antworten zu Ihrer Frage. In den Social Media Guidelines können dabei die verschiedenen Umfrage-Tools der jeweiligen Plattformen kurz aufgeführt und erklärt werden. Dies sorgt somit für die Generierung von kundenbezogenen Antworten sowie interaktiven Content und zudem für eine höhere Kundenbindung.

13.     Organisation
Welche Personen übernehmen welchen Kanal? Auf welchen Kanälen ist das Unternehmen aktiv und wie sind die Verantwortlichkeiten definiert? Um mögliche interne Kommunikationsfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, in den Social Media Guidelines auch die Verantwortlichkeiten der Mitarbeitenden festzuhalten. In den Guidelines könnte demnach beschrieben werden, wer beispielsweise für Posts, Content, Redaktionsplanung oder den Betrieb der jeweiligen Kanäle verantwortlich ist.

14.     Sensible Themen vermeiden
Auf den sozialen Plattformen können bestimmte Themen (z.B. Religion und Politik) schnell Diskussionen auslösen und für Unruhe in der Community sorgen. Daher ist es sinnvoll, in den Richtlinien auch Themen aufzuführen, die weitgehend vermieden werden sollten. Falls Sie sehen, dass die Diskussion zu Beleidigungen oder ähnlichem führt, schreiten Sie ein, indem Sie beispielsweise die Kommentarfunktion deaktivieren oder den Post löschen. Noch besser wäre es natürlich, wenn Posts mit Konfliktpotenzial von vornherein ausgeschlossen werden.

15.     (Schnelle) Reaktionen
Heutzutage informieren sich (potenzielle) Kunden nicht nur ausschließlich über Hotlines, E-Mails oder die Webseite, sondern auch über die verschiedenen Social Media Kanäle der Unternehmen. Dabei schauen die Kunden nicht nur auf Ihre Profilbeschreibung, sondern fragen auch aktiv nach (z.B. in Kommentaren, Direct-Message etc.). Achten Sie daher auf Ihre Nachrichten und Kommentarsektionen, um Ihren Followern schnell weiterzuhelfen. Damit Ihre Mitarbeiter eine Vorstellung über die Reaktionszeit haben, sollten in den Social Media Guidelines zeitliche Maximalangaben zu Reaktionen definiert sein.

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Beispiele aus der Praxis

Viele Unternehmen machen es bereits vor und haben Ihre eigenen Social Media Guidelines erstellt. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, die Ihnen bei der Formulierung Ihrer eigenen Social Media Guidelines helfen können:

Fazit - Social Media Guidelines sind individuell

15 essenzielle Richtlinien haben wir Ihnen vorgestellt, aber man kann noch viele weitere Social Media Guidelines in die Liste aufnehmen. Welche Guidelines sinnvoll sind, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Auch die Verteilung der Richtlinien an alle Mitarbeiter kann auf verschiedene Weise, etwa während einer Versammlung der Belegschaft oder mithilfe einer Nachricht über den E-Mailverteiler, geschehen.

Sobald Sie Social Media Kanäle für die Kommunikation in Ihrem Unternehmen nutzen, sind Social Media Guidelines unbedingt empfehlenswert. Die Hauptfunktion liegt generell darin, Fehler in den sozialen Medien zu vermeiden. Darüber hinaus dienen diese Unternehmensrichtlinien auch zur Orientierung, Klarstellung und Zielfokussierung.

Durch die Tatsache, dass innerhalb der Social Media Guidelines die Unternehmenswerte, Ziele und Visionen des Unternehmens berücksichtigt werden, zahlt die Kommunikation über die sozialen Medien auf diese Bereiche ein. Social Media Guidelines sollten strukturiert im Unternehmen etabliert werden, um Transparenz zu schaffen und Commitment bei den betroffenen Mitarbeitenden zu erzeugen. Nur dann kann sichergestellt werden, dass sich jeder daran hält und eine zielführende Kommunikation in den Social Media Kanälen stattfindet.

Wenn Sie Fragen rund ums Thema Social Media Marketing haben, wenden Sie sich einfach uns. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei Ihren Social Media Projekten. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Social Media Guidelines

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Engagement Rate: Definition, Bedeutung und Berechnung

Im Bereich des Online-Marketings oder Social-Media-Marketings gibt es zahlreiche relevante Kennzahlen. Eine davon ist die sogenannte Engagement Rate. Als Webseitenbetreiber wollen Sie für Ihre Inhalte eine möglichst große Reichweite erreichen. Das steigert die Aussicht auf viele Besucher, gleichzeitig aber auch die Aussichten auf Leads und Sales. Die Engagement Rate spielt hierbei eine wichtige Rolle. Eine hohe Engagement Rate kann gerade in sozialen Netzwerken dazu führen, dass Ihre Reichweite förmlich explodiert. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was die Engagement Rate ist, welche Unterschiede es gibt und wie das Engagement berechnet werden kann.

Definition: Was ist die Engagement Rate?

Was ist die Engagement Rate? Die Antwort auf diese Frage steckt gewissermaßen schon im Namen.

Die Engagement Rate gibt an, wie stark sich die User auf Ihrer Webseite oder Ihrem Profil in einem sozialen Netzwerk engagieren.

Doch was heißt das genau? Ein Engagement können verschiedene Tätigkeiten und Handlungen der User sein. Hierzu gehören zum Beispiel das Kommentieren von Beiträgen, das Liken oder auch das Teilen der Beiträge. Mit Hilfe der Engagement Rate können Sie genau ermitteln, wie viele User den Inhalt sehen und welcher Anteil davon tatsächlich auch mit dem Inhalt interagiert. Die Engagement Rate steht in enger Verbindung zum Customer Engagement.

Generell gilt natürlich: Je besser die Engagement Rate, desto positiver können Sie dies bewerten. Immerhin deutet diese Rate darauf hin, dass Sie mit Ihren Inhalten einen „Nerv“ treffen und die Nutzer zur Interaktion anregen. Aber: Dieser Grundsatz gilt nicht ausnahmslos. Immerhin kann diese Kennzahl auch deshalb hoch sein, weil zahlreiche Nutzer ihren Unmut teilen möchten. Behalten Sie deshalb immer unbedingt die Inhalte der Kommentare im Auge. Die Engagement Rate kann Ihnen nämlich zwar einen Hinweis auf die Interaktionen liefern. Jedoch nicht darauf, ob diese positiv oder negativ ausfallen bzw. welcher Intention die Nutzer folgen.

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Engagement Rate: Unterschiede kennen und beachten

Beachten sollten Sie, dass es zwischen der Engagement Rate ein paar Unterschiede gibt. So gibt es Aktionen, die deutlich schwerer ins Gewicht fallen als andere Aktionen. So tun sich User in der Regel recht leicht damit, einen Beitrag auf einer Webseite oder in den sozialen Netzwerken zu liken. Auch das Kommentieren geht vielen Usern leicht von der Hand. Anders ist es wiederum mit dem Teilen eines Beitrags. Dabei ist genau dieses Teilen für die Reichweite erheblich, da der Teiler zu einem Multiplikator wird. Die Folge: Deutlich mehr Leute haben generell Zugriff auf den Inhalt. Das Teilen ist deshalb auch die Aktion, auf die rund um die Engagement Rate ganz besonders geachtet werden sollte. Ebenfalls empfehlenswert ist es, die verschiedenen Aktionen in der Analyse getrennt voneinander zu betrachten.

Wo ist die Engagement Rate wichtig?

Die Engagement Rate spielt insbesondere in den sozialen Netzwerken eine wichtige Rolle. Hier hilft Ihnen die Kennzahl zum Beispiel dabei zu ermitteln, welcher Content bei Ihren Followern besonders gut ankommt. Kristallisieren sich Unterschiede heraus, können Sie Content, der nicht gut ankommt, künftig von der Liste streichen. Und damit Kosten sparen. Darüber hinaus können Sie die Engagement Rate aber auch im E-Commerce als Faktor zu Rate ziehen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Die sozialen Netzwerke sind ein gigantischer Markt- und Werbeplatz. Je mehr Leute Ihre spannenden Beiträge auf Facebook, Instagram und Co. zu Gesicht bekommen, desto höher ist in der Regel auch die Anzahl der möglichen Interessenten.

Wie kann das Engagement berechnet werden?

Engagement Rate

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Varianten der Engagement Rates unterschieden. Zum einen kann sich die Kennzahl auf einen einzelnen Beitrag oder Inhalt beziehen. Zum anderen kann sich die Kennzahl jedoch auch auf ein ganzes Netzwerkprofil beziehen. Die Unterschiede und die Berechnung des Engagements stellen wir Ihnen jetzt noch einmal genauer vor.

Engagement Rate pro Inhalt/Beitrag
Diese Kennzahl ist wunderbar geeignet, um die Inhalte oder auch ganze Marketing-Kampagnen miteinander vergleichen zu können. Mit Hilfe einer einfachen Rechnung können Sie die Engagement Rate pro Inhalt einfach berechnen:

ER = Gesamt-Engagement pro Post / Reichweite pro Post x 100

Wichtig zu wissen: Mit dem Gesamt-Engagement sind alle Interaktionen gemeint. Also unabhängig davon, ob es sich um Likes, Kommentare oder Shares handelt. Übrigens: Viele Leute greifen hier nicht zur Reichweite des Posts, sondern zur generellen Anzahl der Follower. Dies ist jedoch weniger genau, da auch Personen Ihre Beiträge sehen können, die Ihnen nicht folgen - zum Beispiel durch das angesprochene Teilen.

Engagement Rate pro Netzwerkprofil
Darüber hinaus können Sie eine Kennzahl für das gesamte Netzwerkprofil errechnen. So können Sie die durchschnittliche Anzahl der Interaktionen von mehreren Profilen ganz einfach miteinander vergleichen. Auch hier ist der Rechenweg nicht sonderlich kompliziert:

Durchschnittliche ER = Gesamt ER / Summe der Beiträge

Hier wird also einfach die Engagement Rate der einzelnen Beiträge addiert. Anschließend wird dieser Wert durch die Summe der Beiträge geteilt. Bei drei Beiträgen mit einer Engagement Rate von 2%, 3% und 5% würde die Gesamt Engagement Rate bei 10% liegen. Diese müssten wir nun durch die Anzahl der Beiträge (3) teilen. In diesem Fall läge die Durchschnittliche Engagement Rate dann bei rund 3,33%.

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Gerichtete Engagement Rate: Engagement Rates getrennt voneinander berechnen

Wie bereits erwähnt, ist es ratsam, die Engagement Rates getrennt voneinander zu betrachten und zu gewichten. Diese werden hierbei zunächst für die einzelnen Interaktionen wie Likes, Kommentare oder Shares ermittelt. Dies geschieht folgendermaßen:

  • Like-ER: Likes pro Post / Reichweite pro Post x 100
  • Kommentar-ER: Kommentare pro Post / Reichweite pro Post x 100
  • Share-ER: Shares pro Post / Reichweite pro Post x 100

Anschließen wird den unterschiedlichen Aktionen nun noch ein Multiplikator zugefügt, um die unterschiedliche Gewichtung zu verdeutlichen. Da die Shares das größte „Gewicht“ mit sich bringen, ist der Multiplikator hier am höchsten:

  • ER-Like Multiplikator: x2
  • ER-Kommentar Multiplikator: x3
  • ER-Teilungen Multiplikator: x5

Die Formel für die gewichtete Engagement Rate lautet dann wie folgt:

Gewichtete ER = ER-Likes x 2 + ER-Kommenatre x 5 + ER-Shares x 10 / Anzahl der ER-Faktoren (hier 3)

Fazit

Die Engagement Rate ist nicht nur in den sozialen Netzwerken interessant. Hier ist diese Kennzahl fast schon eine „Währung“, mit der zum Beispiel die Höhe von Provisionen und Verträgen berechnet werden kann. Aber auch für das eigene E-Commerce hat diese Kennziffer in den sozialen Netzwerken eine wichtige Bedeutung. Sie sollten deshalb großen Wert darauf legen, dass Ihre Beiträge und Inhalte die Nutzer zum Interagieren anregen.

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