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Social Selling – Mit LinkedIn zum Sales Erfolg!

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit Werbung über die Sozialen Netzwerke immer wieder fällt, ist „Social Selling“. Doch worum handelt es sich hierbei eigentlich genau? Und wie kann besagtes Social Selling möglicherweise dazu beitragen, dass der Umsatz eines Unternehmens wächst?

Auf diese und weitere Fragen soll in den folgenden Abschnitten Bezug genommen werden. Zunächst ist es jedoch wichtig, sich vor Augen zu führen, dass es sich bei Social Selling weder um eine Form von Social Media Marketing, noch um Social Media Werbung handelt. Nur dann, wenn alle Bereiche hier sauber voneinander abgegrenzte werden, ist es möglich, das Prinzip, das sich hinter Social Selling verbirgt, noch besser zu verstehen.

Definition

Social Selling zu betreiben, bedeutet, als Unternehmen den eigenen Social Media Kanal zu nutzen, um Kontakt zu Interessenten aufzunehmen. Ziel ist es natürlich, die betreffende Zielgruppe stärker an die Marke zu binden und – je nach individueller Vorgabe – eine Interaktion ins Leben zu rufen. Auf diese Weise sollen im zweiten Schritt Umsätze und Gewinne gesteigert werden.

Schon allein anhand dieser kurzen Definition wird deutlich, dass es sich beim Social Selling nicht um klassisches Marketing handelt. Das bereits erwähnte Ziel, eine Beziehung zu einem Interessenten aufzubauen, steht im Fokus. Hierbei handelt es sich um die Basis, auf der das übergeordnete Ziel (mehr Umsatz) beruht. Oder anders: Ohne Beziehung zum Kunden lässt sich auch das Ziel der Umsatzsteigerung nicht erreichen.

Die psychologische Wirkung von gut funktionierendem Social Selling sollte in diesem Zusammenhang auf keinen Fall unterschätzt werden. Möglicherweise braucht es einige Zeit, bis die Beziehung zwischen Interessent und Unternehmen gefestigt wurde. Hat genau DAS jedoch funktioniert, ist es möglich, sich anderen Mitbewerbern gegenüber einen besonderen Vorteil zu sichern. Denn: Welche Marke wird im Falle eines Bedarfs wohl bevorzugt werden? Die Marke, die mit den anderen mitschwimmt oder die Marke, die sich in der Vergangenheit die Zeit genommen hat, um eine tiefergehende Beziehung zur Zielgruppe aufzubauen?

Achtung: Damit Social Selling auch wirklich optimal funktioniert, ist es jedoch auch wichtig, ein paar „Grundregeln“ zu beachten. Denn: Eine stärkere Bindung zu potenziellen Kunden aufzubauen, bedeutet natürlich nicht, ihnen immer wieder unaufgefordert Nachrichten zu schicken! Genau das bewirkt im Endeffekt nämlich nur das Gegenteil! Vielmehr gilt hier oft das Motto „Weniger ist mehr!“. Die Adressaten sollten den Kontakt zur jeweiligen Marke als sinnvoll und nicht als übertrieben werbend empfinden. Oder anders: Menschen, die zur Zielgruppe gehören und ein Problem haben, sollten wissen, an wen sie sich vertrauensvoll wenden können, damit dieses gelöst wird.

Welche Kanäle kann man nutzen?

Grundsätzlich gilt, dass es theoretisch möglich ist, Social Selling auf allen Sozialen Netzwerken zu betreiben. Ob genau das jedoch sinnvoll ist, sei dahingestellt. Denn: Auch hier ist es sinnvoller, die jeweils genutzten Kanäle auf die jeweilige Zielgruppe abzustimmen.
Gleichzeitig sollte natürlich auch berücksichtigt werden, welche Kanäle sind besonders gut eignen, um mit den potenziellen Kunden in Kontakt zu treten.
Viele Experten vertreten die Auffassung, dass sich unter anderem Twitter und Facebook, aber auch LinkedIn und Instagram hervorragend dazu eignen, um die Vorzüge von Social Selling zu nutzen.
Allein an der Aufzählung dieser vier Netzwerke zeigt sich, wie breitgefächert die Möglichkeiten sind, wenn es darum geht, dieses Marketinginstrument für sich zu nutzen.

Die folgenden Abschnitte zeigen auf, wie sich die erwähnten Kanäle – zumindest grob – voneinander unterscheiden.

  • LinkedIn
    LinkedIn eignet sich vor allem für den Ausbau und die Interaktion mit gewerblichen Kontakten. Hier geht es unter anderem darum, gemeinsame Netzwerke und Bekanntschaften zur gesteigerten Interaktion zu nutzen.
  • Twitter
    Über Twitter bieten sich besonders vielseitige Möglichkeiten zur Interaktion an. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kommentar auf einen Tweet? Oder mit einem Like? So oder so: Unternehmen, die auf Twitter aktiv sind, können ihre Sichtbarkeit auf diese Weise wunderbar steigern. Auch hier gilt es natürlich – trotz der unterschiedlichen Optionen – Maß zu halten und nicht jeden Post zu liken. Ansonsten wirkt das Social Selling auch auf dieser Plattform eher unglaubwürdig.
  • Facebook
    Unternehmen, die eine Seite auf Facebook eingerichtet haben, können hierüber ebenfalls Social Selling betreiben. Hier gilt in etwa dasselbe Prinzip wie auf Twitter. Es darf – sofern angebracht – kommentiert und geliked werden. So lässt sich die eigene Reichweite nach und nach steigern. Gleichzeitig ist es natürlich auch sinnvoll, selbst ansprechende Inhalte zu bieten und so im Bestfall – „ganz nebenbei“ – die Anzahl der Follower zu erhöhen.
  • Instagram
    Mittlerweile haben nicht nur viele Influencer, sondern auch etliche Unternehmen die Vorzüge der Plattform Instagram für sich entdeckt. Das Reagieren auf Posts und Storys sorgt dafür, dass sich Marken ebenfalls bei Ihrem Publikum in den Fokus rücken können, ohne zu aufdringlich (oder unscheinbar) zu wirken.

Kurz: Die Liste an Social Media Plattformen, die genutzt werden kann, um Social Selling voranzutreiben, ist lang. Es ist jedoch nicht sinnvoll, hier alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Vielmehr zeugt es von einer erhöhten Authentizität, ausschließlich auf die Optionen zu setzen, die am besten zur eigenen Marke, der Zielgruppe und dem jeweiligen Produkt passen. Ein klassisches Beispiel: Ein Unternehmen, das ein Produkt vertreibt, das sich vor allem an junge Erwachsene richtet, die beispielsweise studieren oder eine Ausbildung absolvieren, kann die Plattform LinkedIn wahrscheinlich eher aus seinen Aktivitäten ausklammern. Stattdessen würde es sich im genannten Beispiel lohnen, auf die Vorzüge von Instagram und Facebook zu setzen.
Wie so oft im Bereich Marketing ist es jedoch auch hier sinnvoll, gegebenenfalls mehrere Varianten auszuprobieren, die entsprechenden Ergebnisse zu analysieren, um dann entweder beim Konzept zu bleiben oder nachzujustieren.

Vorteile

Die Vorteile, die mit einer effektiven Social Selling Strategie im Zusammenhang stehen, sind vielseitig. Die folgenden vier Punkte sind einige der Hauptgründe, weshalb sich viele Unternehmen für die Umsetzung eines individuellen Konzepts entscheiden. (Bis möglichst viele der folgenden Ziele erreicht werden, kann es jedoch erforderlich sein, ein wenig Geduld aufzubringen. Social Selling ist eher auf langfristige, dafür aber auf dauerhafte Erfolge ausgelegt.)

  1. Korrekt ausgeführt kann Social Selling sehr effektiv sein
    Es gibt bereits mehrere Statistiken, in deren Zusammenhang klar wird, dass es durchaus möglich ist, die Umsätze des eigenen Unternehmens mit Hilfe von Social Selling teilweise deutlich zu steigern. Der „Vertrauensvorschuss“, den Marken genießen können, wenn sie sich bei ihrer Zielgruppe präsent zeigen, sollte hierbei nicht unterschätzt werden.
  2. Mit Social Selling wirken Unternehmen „nahbarer“
    Unternehmen, die mit ihrer Zielgruppe interagieren, wirken auf potenzielle Kunden nahbarer. Egal, ob „nur“ Beiträge geliked oder ausführliche Kommentare hinterlassen werden: Wer sich als Marke nicht „versteckt“, bleibt Interessenten meist deutlich besser in Erinnerung. Hierüber wird eine Art „Sympathiewert“ geschaffen, der im nächsten Schritt dazu führen kann, dass sich der Verbraucher, wenn er sich auf der Suche nach einem bestimmten Produkt befindet, eher für das Unternehmen entscheidet, das die ganze Zeit über präsenter war.
  3. Das Einkaufen über Soziale Medien ist beliebt
    Viele Verbraucher nutzen die Sozialen Medien bei Weitem nicht mehr nur dazu, um sich die Urlaubsbilder ihrer Freunde anzusehen. Im Gegenteil! Das Einkaufen über die Sozialen Netzwerke (bzw. über verlinkte Online Shops) erfreut sich großer Beliebtheit. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, einen potenziellen Kunden in „Einkaufslaune“ anzutreffen. Fühlt dieser sich gut betreut, erhalten Unternehmen, die in den Sozialen Netzwerken aktiv sind und interagieren, wahrscheinlich eher den Zuschlag, als diejenigen, die beispielsweise nur offline für sich werben.
  4. Eine einfache Umsetzung
    Keine Frage: Die Aktivitäten, die im Zusammenhang mit Social Selling umgesetzt werden müssen, erfordern Zeit. Dennoch ist es nicht grundsätzlich schwer, mit der Zielgruppe zu interagieren und Präsenz zu zeigen – wenn einige Grundregeln eingehalten werden. Hierzu gehört es unter anderem, das richtige Maß zu finden (s. „Herausforderungen“).
  5. Ein Blick über den Tellerrand
    Social Selling kann auch wunderbar dabei helfen, die Mitbewerber ein wenig besser kennenzulernen. Immerhin überschneiden sich oft nicht nur die Zielgruppen, sondern auch die (virtuellen) Wege beim Surfen durch das Internet. Dementsprechend bietet es sich hier an, den ein oder anderen Blick über den Tellerrand zu wagen.

Unternehmen, die die Vorzüge von Social Selling nutzen, sich jedoch weiterhin auf ihren Arbeitsalltag fokussieren möchten, haben unter anderem auch die Möglichkeit, die Dienste einer professionellen Marketing Agentur in Anspruch zu nehmen.

Social Selling

Herausforderungen

Damit Social Selling optimal genutzt werden kann, ist es wichtig, die hiermit verbundenen Herausforderungen zu kennen und dementsprechend zu bewältigen. Doch was sollte in diesem Zusammenhang überhaupt berücksichtigt werden? Welche Herausforderungen sind mit Social Selling verbunden?

  • Die passende Plattform wählen
    Wo hält sich die jeweilige Zielgruppe am meisten auf? Wo fühlt sie sich wohl? Geschäftskunden dürften hier andere Vorlieben haben, als Menschen, die Social Media vor allem in der Freizeit nutzen. Dementsprechend ist es umso wichtiger, diejenigen, die sich für die jeweilige Marke interessieren, noch ein wenig besser kennenzulernen.
  • Nicht zu viel und nicht zu wenig interagieren
    Wer in den Sozialen Netzwerken zu aktiv interagiert und – zumindest gefühlt – wirklich alles kommentiert, wirkt als Unternehmen schnell unglaubwürdig. Weitaus besser ist es, nur auf bestimmte Posts zu reagieren und – parallel dazu – natürlich auch spannende Inhalte zu liefern.
  • Das Halten von Standards
    Diese Herausforderung kommt vor allem dann zum Tragen, wenn mehrere Menschen mit der Betreuung der Social Selling Aktivitäten beauftrag werden. Hier ist es – unter anderem auch im Rahmen einer gelebten Corporate Identity – wichtig, immer möglichst standardisiert vorzugehen. So realisiert der potenzielle Kunde, dass er quasi mit der Marke und nicht mit einem einzelnen Mitarbeiter interagiert.
  • Das Fokussieren auf mehrere (Teil-) Ziele
    Auch wenn mit Hilfe der Social Selling Maßnahmen letztendlich der Umsatz gesteigert werden soll, gilt es, auf dem Weg dahin mehrere „Unterziele“ zu verfolgen und zu erreichen. Wer es hier schafft, sich unter anderem auch auf das Generieren von Leads, das Schaffen neuer Möglichkeiten, die möglichst langfristige Kundenbindung und die Neukundengewinnung zu fokussieren, kann seine Marke oft nachhaltig unterstützen.

Kunden informieren sich immer häufiger direkt im Internet und sind im Rahmen der Customer Journey immer später im direkten Kontakt mit dem Vertrieb oder Außendienst eines Unternehmens. Insbesondere im B2B-Vertrieb sind daher in den letzten Jahren neue Anforderungen an Vertriebsorganisationen und deren Mitarbeiter gestellt worden. Kunden versuchen sich im Social Web ein Bild über Produkte, Leistungen, Lösungen und dann natürlich auch über Anbieter zu machen. Genau hier setzt Social Selling mit LinkedIn an.

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Seminar LinkedIn Marketing

In unserem Seminar LinkedIn Marketing erfahren Sie, wie Sie Social Selling seriös in LinkedIn und ähnlichen Plattformen betreiben können. Hier unsere wichtigsten Tipps zum Social Selling. Natürlich sind diese Themen im Seminar im Detail abgebildet.

Social Selling Tipp 1: Verschaffen Sie sich einen Überblick

Unter Social Selling versteht man sicherlich nicht den Ansatz auf Social Media jeden zu kontaktieren, den Sie im Netz sehen. Verschaffen Sie sich erst einmal einen Überblick, welche Social Media Plattformen wie von Ihren potenziellen Leads und Kontakten genutzt werden. Auch die Übersicht, welche innovativen Wettbewerber im Social Web unterwegs sind, ist hilfreich.

Social Selling funktioniert anders als die klassische Telefonakquise! Daher macht es Sinn sich mit Experten darüber auszutauschen, wie man an das Thema richtig angehen kann! Nutzen Sie unsere Expertise aus den verschieden Kanälen!"

Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer beim Deutschen Institut für Marketing

Die Social Media Marketing Studie des Deutschen Institut für Marketing hat eindeutig gezeigt, dass LinkedIn für die meisten Unternehmen einfach dazu gehört. Aber auch die anderen Plattformen wie Youtube, Xing & Twitter sollte man regelmäßig auf ihr Nutzungspotenzial hin untersuchen.

Social Selling Tipp 2: Legen Sie die notwendigen Profile für sich an

Wie heißt es so schön: Auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Legen Sie sich ein eigenes Profil an. Wer in einem Social Network kein Profil hat, kann es auch nicht beurteilen, nutzen oder einfach aktiv eintauchen. Daher sollte man sich ein Personen-, Seiten- und/oder Firmenprofil anlegen. Doch worauf sollte man achten, was darf man nicht machen und welche Informationen gehören auf ein Profil? In unserem Seminar gibt es konkrete Tipps und Vorlagen für den richtigen Einsatz der verschiedenen Profile!

Social Selling Tipp 3: Bauen Sie Ihr Netzwerk aus

Starten Sie ihre ersten Schritte im Social Selling nicht direkt mit Hardselling! Beobachten Sie, wie andere Menschen den Kanal verwenden, bilden Sie sich eine Meinung über das, was Sie sehen: Was passt zu Ihnen und Ihrem Angebot? Nehmen Sie Kontakt auf mit anderen Nutzern auf den Plattformen auf und verbinden Sie sich mit ihnen. Suchen Sie zunächst nach Kollegen, Freunden und Bekannten. Auch dort erhalten Sie einen ersten guten Überblick über die sinnvolle Nutzung. Bleiben Sie auf jeden Fall dran, investieren Sie etwas Zeit in ihr eigenes Netzwerk. Wie dies sinnvoll und strukturiert erfolgen kann, erfahren Sie in unserem Seminar!

Social Selling Tipp 4: Mehr Reichweite mit Artikeln, Beiträgen, Kommentaren

Alle Social Media Plattformen leben vom Content der Nutzer. Nutzen Sie Artikel, Beiträge, Videos, um sich zu positionieren, ihre Leistungen transparent zu machen und damit Aufmerksamkeit der Nutzer der Plattformen zu erhalten. Teilen Sie passenden Content und kommentieren Sie Content von anderen Nutzern. So können Sie Reichweite, Interaktionen und letztendlich auch Transaktionen auslösen.

Hardselling ist im Social Selling verpönt. Übertreiben Sie es nicht. Seien Sie smart und nutzen Sie die 6-3-1 Social Selling Regel! In unserem Seminar erfahren Sie mehr dazu!

Online Marketing Manager (DIM)

Online-Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM)

Sie möchten Ihre Online Marketingaktivitäten verbessern und Ihr Wissen vertiefen?  In unserem Zertifikatslehrgang Online Marketing Manager (DIM) lernen Sie, wie Sie erfolgreich Ihre Webseite gestalten. Daneben werden Ihnen auch noch weitere spannende Inhalte und Tools zu Online Marketing vermittelt.
Starten Sie jederzeit!

Social Selling Tipp 5: Mehr Reichweite mit LinkedIn Ads

Machen wir uns nichts vor! LinkedIn und Facebook sind kommerzielle, gewinnorientierte Plattformen. Wenn wir das wahre Potenzial der Plattformen für Social Selling nutzen möchten, müssen wir auch ein Marketingbudget einplanen. Mit den richtigen Ads können Sie sehr gezielt Ihre Zielgruppen targetieren. Wussten Sie, dass LinkedIn es Ihnen ermöglicht spezifische Jobprofile, Unternehmensbereiche oder Unternehmen zu adressieren und passende Anzeigen auf diese auszuspielen?

Sie möchten Social Selling in Ihrem Unternehmen angehen und benötigen Unterstützung?

Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Bastian FoersterBastian Foerster

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 16
Fax: +49 (0)221 - 99 555 10 77
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Social Media Guidelines – So optimieren Sie Ihren Social Media Auftritt

Ein Leben ohne Social Media? Unvorstellbar! Nicht nur unser privater Alltag wird von Facebook, YouTube oder Twitter ganz massiv beeinflusst. Auch in Unternehmen haben soziale Netzwerke längst Einzug gehalten und dienen dazu, das Unternehmen und seine Leistungen zu präsentieren, die Bekanntheit zu steigern und mit anderen Nutzern zu kommunizieren. Um die richtige Präsentation und ein geschlossenes Auftreten des Unternehmens in sozialen Netzwerken zu unterstützen, können Unternehmen Social Media Guidelines aufstellen.

Inhalte der Social Media Guidelines

Obwohl es Punkte gibt, die so gut wie immer für Social Media Guidelines empfohlen werden, sollte stets immer das eigene Unternehmen berücksichtigt werden. Demnach wäre es weniger sinnvoll, wenn Sie die Guidelines von anderen Unternehmen einfach übernehmen würden. Entwickeln Sie daher Richtlinien, welche die eigenen Ziele, Werte und Inhalte umfassen. Trotzdem können Sie sich durch bereits existierende Guidelines eine grobe Vorstellung über die wesentlichen Inhalte machen. In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Umsetzung von Social Media Guidelines

Wie oben bereits erwähnt, sollten die Social Media Richtlinien sowohl die konkreten Anweisungen beinhalten als auch im Einklang mit dem Unternehmen stehen. Damit die Umsetzung allerdings erfolgreich gelingt, sollten auch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden berücksichtigt werden. Dabei kann ein gemeinsames Gespräch sinnvoll sein, da Ihre Mitarbeitenden die Chance bekommen, ihre Meinung zu den Social Media Guidelines zu äußern. Aus dem Grund sind Social Media Guidelines nicht für „ewig“ festgeschrieben, sondern können aktiv im Unternehmen diskutiert und bei Bedarf angepasst werden. Allgemein sollen die Richtlinien als Unterstützung und nicht als Verbote für Mitarbeitende gesehen werden.

Für die Umsetzung und erfolgreiche Einführung der Guidelines empfiehlt es sich daher einen Leitfaden zu erstellen, der die Fragen „Wie?“, „“Was?“ und „Warum?“ beantwortet. Also welche Gründe für die Aufstellung dieser Richtlinien sprechen und wieso eine Einhaltung sinnvoll ist.

Gründe für Social Media Guidelines

Die Aufstellung von Social Media Guidelines bietet sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden verschiedene Vorteile. In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über die zentralen Gründe, die für eine Einführung von Social Media Guidelines sprechen.

Social Media Guidelines
  • Orientierung für Ihre Mitarbeiter: Bei Unstimmigkeiten oder Unsicherheiten können sich Ihre Mitarbeitenden einfach an den Social Media Guidelines orientieren. So können unnötigen Diskussionen um ein bestimmtes Thema und mögliche Kommunikationsfehler vorgebeugt werden.
  • Klarheit über Rechte: Im Social Media Bereich sind im Hinblick auf Datenschutz und Urheberrechte einige Punkte zu beachten. Durch die Guidelines können sich Ihre Mitarbeitenden vorher informieren, um beispielsweise zu sehen, welches Bild- und Videomaterial für die Verwendung im Social Web zulässig und geeignet ist. Dies betrifft auch die Berücksichtigung bzw. Vermeidung von anderen rechtswidrigen Inhalten wie Beleidigungen oder ähnliches.
  • Fehlervorbeugung: Des Weiteren vermeiden Guidelines, dass Informationen veröffentlicht werden, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. So wissen Ihre Mitarbeitenden, welche Inhalte sie in den Netzwerken teilen dürfen und welche nicht. Daneben werden auch klare Grenzen gesetzt, sodass Ihren Mitarbeitenden klar ist, welche Versprechen sie im Namen des Unternehmens geben dürfen.
  • Umgang mit Shitstorms: Die sogenannten „Shitstorms“ können jedes Unternehmen treffen. Wichtig ist hierbei, dass Ihre Mitarbeitenden wissen, wie sie sich in dieser Situation verhalten müssen. Die Regeln zum Umgang mit Kritik in den Guidelines helfen Ihren Mitarbeitern mit dieser Situation entspannt und vor allem seriös umzugehen.
    Zudem werden neben den unternehmensbezogenen Inhalten auch Themen notiert, die lieber vermieden und nicht absichtlich angesprochen werden sollten. So kann die Entstehung eines möglichen Shitstorms schon im Vorfeld verhindert werden.
  • Überblick über Ihre Ziele: Da sich die Social Media Guidelines an den Zielen und Visionen des Unternehmens orientieren, ist die Wahrscheinlichkeit, die anfänglichen Ziele außer Acht zu lassen, geringer. Wenn sich Ihre Mitarbeitenden nämlich an den Guidelines orientieren, halten sie sich auch automatisch an die eigentlichen Ziele. Dies stärkt zudem den Teamgeist und bindet Ihre Mitarbeitenden fester an das Unternehmen.

Social Media Guidelines

Wie die Richtlinien aussehen sollen, ist jedem Unternehmen selbst überlassen. Einige wichtige Punkte, die zu berücksichtigen sind, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

1.     Ziele
Bevor Sie anfangen, Ihren Social Media Auftritt zu planen, kann es sinnvoll sein, vorher Ihre Ziele klar zu definieren. Dabei können Sie zum einen beschreiben, wo Sie mit Ihrem Engagement und den Kanälen hinmöchten und zum anderen, wie Sie diese Ziele mit Ihrer Social Media Strategie erreichen wollen.

Wir haben für Sie den DIM Social Media Strategie Canvas entwickelt, mit dessen Hilfe Sie an die Entwicklung einer erfolgreichen Social Media Strategie strukturiert herangehen können. Nachfolgend erläutern wir die einzelnen Elemente des Strategie Canvas und deren Möglichkeiten.

Social Media Strategie Canvas
Hier können Sie den Social Media Strategie Canvas als PDF runter laden: Social Media Strategie Canvas

Social Media Seminar

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2.     Respekt
Wie immer im Umgang mit anderen Personen, sind auch in sozialen Netzwerken die üblichen Gebote von Anstand und Respekt zu beachten. Informieren Sie sich darüber hinaus auch über die Regeln der jeweiligen Plattform. Twitter und Co. halten diese Regeln für jeden nachvollziehbar in ihren Richtlinien fest. Gerade für Unternehmen, die seriös auftreten möchten, ist das Befolgen dieser Regeln ratsam – auch um Streitfälle zu vermeiden.

3.     Urheberrechte
Ein wichtiges und mitunter heikles Thema sind Urheberrechte. Nicht nur die Film- und Musikindustrie kennen Raubkopien. Auch Postings und Fotos, die bei Instagram, Twitter oder Facebook veröffentlicht werden, unterliegen häufig dem Urheberrecht. Stellen Sie daher sicher, dass Sie keine Urheberrechte verletzen, wenn Sie fremden Content auf Ihren Profilen veröffentlichen. Das gilt auch, wenn Sie Bilder oder Ähnliches in veränderter Form posten möchten. Achten Sie anders herum auch darauf achten, dass Inhalte und vor allem rechtlich geschützte Informationen Ihres Unternehmens nicht ohne Zustimmung verwendet werden. Falls Sie dies beobachten, sollte das Social Media Team des Unternehmens informiert werden.

4.     Intern bleibt intern
Soziale Netzwerke werden für mehr Reichweite und die hohe Sichtbarkeit genutzt. Behalten Sie das stets im Hinterkopf! Denn jede veröffentlichte Information und jeder Kommentar kann von einer Vielzahl anderer User gelesen – und weiterverbreitet – werden. Vertrauliche Informationen sind daher von Social Media fernzuhalten. Nicht nur Betriebsgeheimnisse, sondern auch sonstige interne Informationen in Beiträgen zu veröffentlichen oder darüber öffentlich zu reden, ist tabu.

5.     Respekt – auch für die Konkurrenz
Respekt wurde bereits als erster Punkt der Social Media Guidelines genannt, den Respekt gegenüber der Konkurrenz kann man aber als Sonderfall betrachten. Äußerst negative Kritik an Wettbewerbern zu äußern, ist eine schwierige Angelegenheit, da dies nicht zum guten Ton gehört und schnell negativ auf Ihr eigenes Unternehmen zurückfallen kann. Stellen Sie sich vor, wie es anders herum wäre: Möchten Sie ungerechtfertigte, gehässige Kommentare eines Wettbewerbers über Ihr Unternehmen lesen? Achten Sie deshalb darauf, sachlich zu bleiben und weisen Sie darauf hin, dass es sich um Ihre persönliche Meinung oder Erfahrung handelt.

6.     Jeder spricht für sich selbst
Bei der Kommunikation in den sozialen Netzwerken muss zwischen offiziellem Auftreten des Unternehmens und Auftreten der Mitarbeiter unterschieden werden. Ihre Mitarbeiter sollten sich als solche zu erkennen geben, aber gleichzeitig deutlich machen, dass sie für sich selbst und nicht stellvertretend für das ganze Unternehmen sprechen.

7.     Zuständigkeiten beachten
Dieser Punkt hängt eng mit dem vorherigen zusammen. Statements und Verlautbarungen sollten ausschließlich über das offizielle Profil des Unternehmens oder von offiziellen Vertretern publiziert werden. Dies ist nicht nur für ein seriöses Auftreten wichtig, sondern auch für die Haftung. Denn wer einen Inhalt veröffentlicht, haftet persönlich dafür.

8.     Mehrwert bieten
Bei der schieren Flut an Postings, die jeden Tag in den sozialen Netzwerken auftauchen, ist es natürlich nicht ganz einfach, ständig neuen Content zu produzieren. Inhalte sind aber das A und O in Social Media und daher empfiehlt es sich, in die Contenterstellung zu investieren. Dazu gehört auch, dass Sie sorgfältig recherchieren, wie ausführlich ein Thema bereits behandelt wurde, ehe Sie einen Beitrag dazu veröffentlichen. Gehen Sie in Ihren Social Media Guidelines also unbedingt darauf ein, dass Content einen Mehrwert für den User bieten sollte.

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9.     Aufmerksam bleiben
Um zu überwachen, wie oft und in welcher Art und Weise das Unternehmen in den sozialen Netzwerken erwähnt wird, gibt es verschiedene Monitoring Tools. Trotzdem schadet es nicht, wenn Ihre Mitarbeiter ein Auge offen halten. Wenn Lob, Kritik oder sonstige relevante Informationen über das Unternehmen auf Facebook und Co. auftauchen, sollen sich Ihre Mitarbeiter an das Social Media Team wenden.

10.     Kritik ernst nehmen
Soziale Netzwerke sind für den Austausch mit anderen Nutzern gedacht. Dabei handelt es sich aber nicht immer um wohlwollenden Meinungsaustausch. Twitter und Co. bieten auch eine Plattform dafür, seinem Ärger oder Frust Luft zu machen. Wenn Kritik an Ihrem Unternehmen oder Ihren Leistungen / Produkten geäußert wird, stufen Sie ehrlich ein, ob es sich um gerechtfertigte und faire Kritik handelt. Ist dies der Fall, nehmen Sie die Kritik ernst und reagieren Sie entsprechend darauf.

11.     Verantwortungsbewusstsein
Die Faustregel lautet: Erst nachdenken, dann veröffentlichen. Lassen Sie sich nicht provozieren oder in Streitigkeiten verwickeln. Bewahren Sie einen kühlen Kopf und bleiben Sie stets höflich. Hier ist gutes Beschwerdemanagement gefragt, um Probleme frühzeitig erkennen und beheben zu können, oder eben richtig darauf zu reagieren.

12.     Feedback
Nutzen Sie die verschiedenen Funktionen der Social Media Plattformen. Gewisse Umfrage-Optionen in den Storys machen es zum Beispiel möglich, schnell zu erfahren, wie Ihre Kunden zu einem Sachverhalt stehen. In Form von Kommentaren und Nachrichten erhalten Sie wiederum ausführlichere Antworten zu Ihrer Frage. In den Social Media Guidelines können dabei die verschiedenen Umfrage-Tools der jeweiligen Plattformen kurz aufgeführt und erklärt werden. Dies sorgt somit für die Generierung von kundenbezogenen Antworten sowie interaktiven Content und zudem für eine höhere Kundenbindung.

13.     Organisation
Welche Personen übernehmen welchen Kanal? Auf welchen Kanälen ist das Unternehmen aktiv und wie sind die Verantwortlichkeiten definiert? Um mögliche interne Kommunikationsfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, in den Social Media Guidelines auch die Verantwortlichkeiten der Mitarbeitenden festzuhalten. In den Guidelines könnte demnach beschrieben werden, wer beispielsweise für Posts, Content, Redaktionsplanung oder den Betrieb der jeweiligen Kanäle verantwortlich ist.

14.     Sensible Themen vermeiden
Auf den sozialen Plattformen können bestimmte Themen (z.B. Religion und Politik) schnell Diskussionen auslösen und für Unruhe in der Community sorgen. Daher ist es sinnvoll, in den Richtlinien auch Themen aufzuführen, die weitgehend vermieden werden sollten. Falls Sie sehen, dass die Diskussion zu Beleidigungen oder ähnlichem führt, schreiten Sie ein, indem Sie beispielsweise die Kommentarfunktion deaktivieren oder den Post löschen. Noch besser wäre es natürlich, wenn Posts mit Konfliktpotenzial von vornherein ausgeschlossen werden.

15.     (Schnelle) Reaktionen
Heutzutage informieren sich (potenzielle) Kunden nicht nur ausschließlich über Hotlines, E-Mails oder die Webseite, sondern auch über die verschiedenen Social Media Kanäle der Unternehmen. Dabei schauen die Kunden nicht nur auf Ihre Profilbeschreibung, sondern fragen auch aktiv nach (z.B. in Kommentaren, Direct-Message etc.). Achten Sie daher auf Ihre Nachrichten und Kommentarsektionen, um Ihren Followern schnell weiterzuhelfen. Damit Ihre Mitarbeiter eine Vorstellung über die Reaktionszeit haben, sollten in den Social Media Guidelines zeitliche Maximalangaben zu Reaktionen definiert sein.

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Beispiele aus der Praxis

Viele Unternehmen machen es bereits vor und haben Ihre eigenen Social Media Guidelines erstellt. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, die Ihnen bei der Formulierung Ihrer eigenen Social Media Guidelines helfen können:

Fazit - Social Media Guidelines sind individuell

15 essenzielle Richtlinien haben wir Ihnen vorgestellt, aber man kann noch viele weitere Social Media Guidelines in die Liste aufnehmen. Welche Guidelines sinnvoll sind, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Auch die Verteilung der Richtlinien an alle Mitarbeiter kann auf verschiedene Weise, etwa während einer Versammlung der Belegschaft oder mithilfe einer Nachricht über den E-Mailverteiler, geschehen.

Sobald Sie Social Media Kanäle für die Kommunikation in Ihrem Unternehmen nutzen, sind Social Media Guidelines unbedingt empfehlenswert. Die Hauptfunktion liegt generell darin, Fehler in den sozialen Medien zu vermeiden. Darüber hinaus dienen diese Unternehmensrichtlinien auch zur Orientierung, Klarstellung und Zielfokussierung.

Durch die Tatsache, dass innerhalb der Social Media Guidelines die Unternehmenswerte, Ziele und Visionen des Unternehmens berücksichtigt werden, zahlt die Kommunikation über die sozialen Medien auf diese Bereiche ein. Social Media Guidelines sollten strukturiert im Unternehmen etabliert werden, um Transparenz zu schaffen und Commitment bei den betroffenen Mitarbeitenden zu erzeugen. Nur dann kann sichergestellt werden, dass sich jeder daran hält und eine zielführende Kommunikation in den Social Media Kanälen stattfindet.

Wenn Sie Fragen rund ums Thema Social Media Marketing haben, wenden Sie sich einfach uns. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei Ihren Social Media Projekten. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Social Media Guidelines

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Sie möchten Social Media für Ihr Unternehmen nutzen?

Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

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Engagement Rate: Definition, Bedeutung und Berechnung

Im Bereich des Online-Marketings oder Social-Media-Marketings gibt es zahlreiche relevante Kennzahlen. Eine davon ist die sogenannte Engagement Rate. Als Webseitenbetreiber wollen Sie für Ihre Inhalte eine möglichst große Reichweite erreichen. Das steigert die Aussicht auf viele Besucher, gleichzeitig aber auch die Aussichten auf Leads und Sales. Die Engagement Rate spielt hierbei eine wichtige Rolle. Eine hohe Engagement Rate kann gerade in sozialen Netzwerken dazu führen, dass Ihre Reichweite förmlich explodiert. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was die Engagement Rate ist, welche Unterschiede es gibt und wie das Engagement berechnet werden kann.

Definition: Was ist die Engagement Rate?

Was ist die Engagement Rate? Die Antwort auf diese Frage steckt gewissermaßen schon im Namen.

Die Engagement Rate gibt an, wie stark sich die User auf Ihrer Webseite oder Ihrem Profil in einem sozialen Netzwerk engagieren.

Doch was heißt das genau? Ein Engagement können verschiedene Tätigkeiten und Handlungen der User sein. Hierzu gehören zum Beispiel das Kommentieren von Beiträgen, das Liken oder auch das Teilen der Beiträge. Mit Hilfe der Engagement Rate können Sie genau ermitteln, wie viele User den Inhalt sehen und welcher Anteil davon tatsächlich auch mit dem Inhalt interagiert. Die Engagement Rate steht in enger Verbindung zum Customer Engagement.

Generell gilt natürlich: Je besser die Engagement Rate, desto positiver können Sie dies bewerten. Immerhin deutet diese Rate darauf hin, dass Sie mit Ihren Inhalten einen „Nerv“ treffen und die Nutzer zur Interaktion anregen. Aber: Dieser Grundsatz gilt nicht ausnahmslos. Immerhin kann diese Kennzahl auch deshalb hoch sein, weil zahlreiche Nutzer ihren Unmut teilen möchten. Behalten Sie deshalb immer unbedingt die Inhalte der Kommentare im Auge. Die Engagement Rate kann Ihnen nämlich zwar einen Hinweis auf die Interaktionen liefern. Jedoch nicht darauf, ob diese positiv oder negativ ausfallen bzw. welcher Intention die Nutzer folgen.

Lernen Sie mehr darüber in unseren Seminaren 

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Informieren Sie sich hier über die genauen Inhalte und Termine der Seminare:

Engagement Rate: Unterschiede kennen und beachten

Beachten sollten Sie, dass es zwischen der Engagement Rate ein paar Unterschiede gibt. So gibt es Aktionen, die deutlich schwerer ins Gewicht fallen als andere Aktionen. So tun sich User in der Regel recht leicht damit, einen Beitrag auf einer Webseite oder in den sozialen Netzwerken zu liken. Auch das Kommentieren geht vielen Usern leicht von der Hand. Anders ist es wiederum mit dem Teilen eines Beitrags. Dabei ist genau dieses Teilen für die Reichweite erheblich, da der Teiler zu einem Multiplikator wird. Die Folge: Deutlich mehr Leute haben generell Zugriff auf den Inhalt. Das Teilen ist deshalb auch die Aktion, auf die rund um die Engagement Rate ganz besonders geachtet werden sollte. Ebenfalls empfehlenswert ist es, die verschiedenen Aktionen in der Analyse getrennt voneinander zu betrachten.

Wo ist die Engagement Rate wichtig?

Die Engagement Rate spielt insbesondere in den sozialen Netzwerken eine wichtige Rolle. Hier hilft Ihnen die Kennzahl zum Beispiel dabei zu ermitteln, welcher Content bei Ihren Followern besonders gut ankommt. Kristallisieren sich Unterschiede heraus, können Sie Content, der nicht gut ankommt, künftig von der Liste streichen. Und damit Kosten sparen. Darüber hinaus können Sie die Engagement Rate aber auch im E-Commerce als Faktor zu Rate ziehen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Die sozialen Netzwerke sind ein gigantischer Markt- und Werbeplatz. Je mehr Leute Ihre spannenden Beiträge auf Facebook, Instagram und Co. zu Gesicht bekommen, desto höher ist in der Regel auch die Anzahl der möglichen Interessenten.

Wie kann das Engagement berechnet werden?

Engagement Rate

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Varianten der Engagement Rates unterschieden. Zum einen kann sich die Kennzahl auf einen einzelnen Beitrag oder Inhalt beziehen. Zum anderen kann sich die Kennzahl jedoch auch auf ein ganzes Netzwerkprofil beziehen. Die Unterschiede und die Berechnung des Engagements stellen wir Ihnen jetzt noch einmal genauer vor.

Engagement Rate pro Inhalt/Beitrag
Diese Kennzahl ist wunderbar geeignet, um die Inhalte oder auch ganze Marketing-Kampagnen miteinander vergleichen zu können. Mit Hilfe einer einfachen Rechnung können Sie die Engagement Rate pro Inhalt einfach berechnen:

ER = Gesamt-Engagement pro Post / Reichweite pro Post x 100

Wichtig zu wissen: Mit dem Gesamt-Engagement sind alle Interaktionen gemeint. Also unabhängig davon, ob es sich um Likes, Kommentare oder Shares handelt. Übrigens: Viele Leute greifen hier nicht zur Reichweite des Posts, sondern zur generellen Anzahl der Follower. Dies ist jedoch weniger genau, da auch Personen Ihre Beiträge sehen können, die Ihnen nicht folgen - zum Beispiel durch das angesprochene Teilen.

Engagement Rate pro Netzwerkprofil
Darüber hinaus können Sie eine Kennzahl für das gesamte Netzwerkprofil errechnen. So können Sie die durchschnittliche Anzahl der Interaktionen von mehreren Profilen ganz einfach miteinander vergleichen. Auch hier ist der Rechenweg nicht sonderlich kompliziert:

Durchschnittliche ER = Gesamt ER / Summe der Beiträge

Hier wird also einfach die Engagement Rate der einzelnen Beiträge addiert. Anschließend wird dieser Wert durch die Summe der Beiträge geteilt. Bei drei Beiträgen mit einer Engagement Rate von 2%, 3% und 5% würde die Gesamt Engagement Rate bei 10% liegen. Diese müssten wir nun durch die Anzahl der Beiträge (3) teilen. In diesem Fall läge die Durchschnittliche Engagement Rate dann bei rund 3,33%.

Content Marketing Manager (DIM)

Online-Zertifikatslehrgang Content Marketing Manager

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Gerichtete Engagement Rate: Engagement Rates getrennt voneinander berechnen

Wie bereits erwähnt, ist es ratsam, die Engagement Rates getrennt voneinander zu betrachten und zu gewichten. Diese werden hierbei zunächst für die einzelnen Interaktionen wie Likes, Kommentare oder Shares ermittelt. Dies geschieht folgendermaßen:

  • Like-ER: Likes pro Post / Reichweite pro Post x 100
  • Kommentar-ER: Kommentare pro Post / Reichweite pro Post x 100
  • Share-ER: Shares pro Post / Reichweite pro Post x 100

Anschließen wird den unterschiedlichen Aktionen nun noch ein Multiplikator zugefügt, um die unterschiedliche Gewichtung zu verdeutlichen. Da die Shares das größte „Gewicht“ mit sich bringen, ist der Multiplikator hier am höchsten:

  • ER-Like Multiplikator: x2
  • ER-Kommentar Multiplikator: x3
  • ER-Teilungen Multiplikator: x5

Die Formel für die gewichtete Engagement Rate lautet dann wie folgt:

Gewichtete ER = ER-Likes x 2 + ER-Kommenatre x 5 + ER-Shares x 10 / Anzahl der ER-Faktoren (hier 3)

Fazit

Die Engagement Rate ist nicht nur in den sozialen Netzwerken interessant. Hier ist diese Kennzahl fast schon eine „Währung“, mit der zum Beispiel die Höhe von Provisionen und Verträgen berechnet werden kann. Aber auch für das eigene E-Commerce hat diese Kennziffer in den sozialen Netzwerken eine wichtige Bedeutung. Sie sollten deshalb großen Wert darauf legen, dass Ihre Beiträge und Inhalte die Nutzer zum Interagieren anregen.

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Instagram Tipps – Erfolgreiches Instagram Marketing betreiben

Unternehmen, die ihre Kunden erreichen und ihren Bekanntheitsgrad weiter ausbauen möchten, entscheiden sich unter anderem oft dazu, auf Instagram für sich und ihre Produkte zu werben. Wer sich in Erinnerung ruft, dass Instagram mittlerweile zu den erfolgreichsten Social Media Plattformen überhaupt gehört, weiß schnell, welch hohes Potenzial sich hinter dieser Form des Marketings verbirgt.
Doch was sollte im Zusammenhang mit einem möglichst erfolgreichen Instagram Kanal beachtet werden? Wie lässt sich die Reichweite noch weiter steigern? Und wie ist es möglich, User zu mehr Interaktion zu motivieren? Fest steht: Instagram Marketing ist vielseitig. Mit den folgenden Instagram Tipps ist es oft möglich, noch mehr aus der Plattform herauszuholen.

Darum lohnt sich Instagram Marketing

Wird Instagram Marketing optimal umgesetzt, empfinden viele User die entsprechenden Posts, die beispielsweise über neue Produkte oder Aktionen aufklären, nicht zwangsläufig als Werbung. Dies liegt unter anderem daran, dass sie die betreffende Seite meist ohnehin abonniert haben und sich für die jeweiligen Inhalte interessieren.
Die folgenden Gründe zeigen auf, weshalb es sich lohnt, in Instagram Marketing zu investieren und die entsprechenden Kampagnen weiter voranzutreiben.

  1. Instagram Marketing erreicht die User in der Freizeit
    … und genau deswegen ist die Grundstimmung, die beim Durchscrollen der verschiedenen Posts aufkommt, meist positiv. Werbeposts für Unternehmen mischen sich mit Urlaubsbildern von Freunden und Co. und fügen sich so auf harmonische Weise in das Gesamtgefüge ein. Das Ergebnis: Der User fühlt sich von den Postings weniger gestresst und interpretiert diese oft eher als sinnvolle Information und weniger als Werbung.
  2. Instagram gilt per se als eher freundlich und sympathisch
    Auch wenn auf Instagram hin und wieder gehatet wird und der ein oder andere Shitstorm entsteht, gilt die Plattform im Allgemeinen als harmonisch. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Aspekt, der die positive Grundstimmung der Nutzer fördern kann.
  3. Instagram wird von Millionen von Menschen genutzt
    Die Zielgruppe, die mit Hilfe von Instagram Marketing erreicht werden kann, ist dementsprechend groß. Eine ideale Plattform, um die eigenen Inhalte voranzutreiben und den richtigen Personen zur Verfügung zu stellen.
  4. Die Plattform ist auf mobile Inhalte zugeschnitten
    Und genau deswegen steht sie unter anderem auch für eine flexible Nutzung. Immer mehr Menschen nutzen Smartphones und Co., um im Internet zu surfen. Wie praktisch, wenn sie mit Hilfe der passenden Instagram Marketing Kampagnen genau dort abgeholt werden, wo sie sich befinden – egal, ob auf dem Heimweg in der Bahn oder beim Warten auf den nächsten Termin.
  5. Auf Instagram ist es unter anderem immer noch möglich, organisch zu wachsen
    Zugegeben: Die Optionen wurden auch hier teilweise eingeschränkt. Im direkten Vergleich mit anderen Plattformen ist es jedoch auf Instagram immer noch etwas leichter, auf das organische Wachstum zu setzen.
  6. Instagram Marketing als Instrument der Zukunft?
    Wer seine Produkte über Influencer weiter populär machen möchte, kommt an Instagram so gut wie nicht mehr vorbei. Daher ist es umso wichtiger, sich hier schon jetzt ein Standbein aufzubauen, um möglicherweise die Netzwerke von erfolgreichen Instagrammern nutzen zu können.

Kurz: Es gibt viele Gründe, weshalb es sich lohnt, in Instagram Marketing zu investieren. Wer keine Lust (oder Zeit) dazu hat, sich selbst um Kampagnen, das Posten von Bildern, Hashtags usw. zu kümmern, kann die entsprechenden Aufgaben auch an eine professionelle Marketingagentur abgeben.

Unsere passenden Seminare zu Instagram Marketing

Sie möchten lernen, wie Sie Instagram erfolgreich in Ihre Marketingaktivitäten einbinden? In unserem Instagram Marketing Seminar lernen Sie, wie Sie mit den richtigen Maßnahmen Ihre Reichweite und Interaktionen erhöhen sowie mehr Follower generieren können.
Für einen umfassenderen Einblick in die Welt der Social Media Plattformen eignet sich hingegen unser Social Media Marketing Seminar. Informieren Sie sich jetzt über aktuelle Termine und genaue Inhalte:

Tipps für hochwertige Bilder / Videos

Damit ein Instagram Kanal erfolgreich werden kann, braucht es unter anderem hochwertige Bilder. Ob diese mit der Kamera oder mit dem Smartphone aufgenommen werden, ist eigentlich nebensächlich. Hier sind jedoch die Instagrammer im Vorteil, die auf eine hochwertige Smartphone Kamera setzen können. Mit ihrer Hilfe lassen sich die betreffenden Bilder direkt hochladen – ohne den Umweg über den PC. Weitaus wichtiger als die Frage: „Welche Kamera nutze ich für Instagram?“ ist dementsprechend, dass die Qualität des Endergebnisses überzeugt.
Auch die folgenden Instagram Tipps können weiterhelfen:

  • Auf aussagekräftige Bilder achten!
    Auch wenn Instagram mittlerweile sehr „Hashtag-lastig“ geworden ist, steht außer Frage, dass sich hier immer noch das Meiste um Bilder dreht. Daher ist wichtig, dass wirklich nur die Fotos hochgeladen werden, die „perfekt“ sind.
  • Filteroptionen nutzen – aber mit Bedacht
    Instagram stellt mittlerweile etliche Möglichkeiten zur Verfügung, die dabei helfen können, Bilder zu verschönern. Wichtig ist es jedoch, diese bei Bedarf mit Bedacht zu nutzen. Das Motto „Mehr Filter = bessere Bilder!“ konnte längst widerlegt werden. Hier ist es viel wichtiger, das richtige Maß zu finden. (Zusatztipp: Es kann sich unter anderem auch lohnen, direkt über die Instagram App zu fotografieren. Einfach ausprobieren!)
  • Keine Kompromisse eingehen
    Ein Bild ist verwackelt, passt nicht zum Text oder wirkt „irgendwie nicht harmonisch“? In diesem Fall ist es in der Regel besser, auf das Posten zu verzichten. Gerade dann, wenn das Qualitätslevel eines Instagram Kanals ansonsten hoch ist, fallen solche „Fehler“ ansonsten schnell auf.
  • Eine ideale Beleuchtung ist „die halbe Miete“
    Schon in Großmutters Fotoalbum zeigt sich, dass Bilder, die nicht gut belichtet sind, viel Charme verlieren. Weshalb sollte dann auf Insta auf die perfekte Belichtung verzichtet werden?
  • User sollten wissen, worum es geht
    Bilder mit zu vielen Details und ohne echten Mittelpunkt wirken auch auf Instagram verwirrend. Daher ist es am besten, wenn jedes Foto eine gewisse Aussagekraft besitzt.

Häufig entwickelt sich das Gefühl für ein besonders ansprechendes Instagram Bild auch einfach im Laufe der Zeit. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um in erfolgreichen Insta Kanälen zu scrollen, stellt immer wieder fest, dass auch hier oft eine Art Entwicklung stattgefunden hat.

Tipps für mehr Engagement

Oft hilft es, bei seinen Followern auf unterschiedliche Weise, aber dafür explizit, um Engagement zu bitten. Hierbei handelt es sich um einen besonders weitverbreiteten Instagram Tipp. Klassische Beispiele sind unter anderem die folgenden Aufforderungen:

  • „Lasst uns ein Herz da, wenn euch der Post gefällt!“
  • „Schreibt in die Kommentare, ob ihr euch für „Produkt XY“ begeistern könnt!“
  • „Erzählt euren Freunden von der Aktion!“
  • „Postet Bilder in die Kommentare!“

Hierbei handelt es sich jedoch nur um ein paar Beispiele. Die Möglichkeiten, die sich bieten, wenn auf Instagram um Engagement geworben werden soll, sind noch weitaus vielseitiger. Oft lohnt es sich, unterschiedliche Ansprachen auszutesten – und diese natürlich an die jeweilige Zielgruppe anzupassen.

Wer sich auf der Suche nach weiteren, teilweise sehr erfolgversprechenden – Tipps befindet, sollte unter anderem auch einen Blick in die folgende Auflistung werfen.

  1. Regelmäßige Postings werden für die User zu einer gewissen Routine und führen oft auch dazu, dass die Lust zur Interaktion steigt.
  2. Unternehmen, die ihren Followern neue Inhalte auf Instagram bieten möchten, müssen nicht nur auf Bilder setzen. Hin und wieder lohnt es sich auch, die Postings mit Videos zu untermalen.
  3. Hashtags sollten immer mit Bedacht eingesetzt werden. Eine wahre Hashtagflut wirkt auf viele Instagramnutzer oft zu werbend und unnatürlich.
  4. Wer seine Postings auflockern möchte, kann unter anderem auch mit Emojis arbeiten. Viele User antworten in den Kommentaren ebenfalls mit den beliebten, gelben Gesichtern.
  5. Zu guter Letzt sollte es natürlich auch möglich sein, auf die betreffenden Postings zu reagieren. Wer hier noch mehr Potenzial bieten möchte, kann zum Beispiel mit Fragen bzw. Umfragen arbeiten.

Wie so oft im Bereich Soicial Media Marketing ist es wichtig, verschiedene Varianten auszuprobieren und schlussendlich auch deren Erfolg zu messen. Das, was gut funktioniert, kann dann in den Social Media Alltag integriert werden.

Social Media Manager

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Möchten Sie erfahren, wie Sie mit Instagram, Facebook und anderen Social Media Plattformen Ihre Kunden gezielt ansprechen und damit Ihre Marketingaktivitäten bereichern? Dann ist unser Zertifikatslehrgang Social Media Manager genau das Richtige für Sie! Dieser Lehrgang vermittelt Ihnen nützliche Tipps und Tools sowie wichtige Informationen zu den Funktionen der verschiedenen Plattformen.

Tipps für mehr Reichweite

Damit ein Instagram Kanal erfolgreich werden kann, muss er natürlich von anderen gesehen werden. Oder anders: eine möglichst hohe Reichweite stellt die Basis für erfolgreiches Social Media Marketing dar. Doch welche Instagram Tipps für mehr Reichweite sollten eigentlich beachtet werden? Die folgenden Maßnahmen können dabei helfen, die Reichweite des eigenen Kanals zu steigern:

  1. Mit anderen Accounts interagieren
    Wer mit anderen Accounts interagiert, kann seine Zielgruppe oft deutlich erweitern. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn dem jeweils anderen Kanal ebenfalls viele (oder vielleicht sogar noch mehr) Menschen folgen.
  2. Relevante Hashtags verwenden
    Hashtags sollten niemals inflationär verwendet werden. Wenn ein Begriff nicht wirklich passt, sorgt dies bei den Usern meist eher für Unmut und dafür, dass der betreffende Kanal als negativ eingestuft wird.
  3. Am eigenen Instagram Kanal arbeiten und Mehrwert schaffen
    Hierbei handelt es sich sicherlich um einen der wichtigsten Instagram Tipps überhaupt. Auch wenn die Maßnahmen in diesem Zusammenhang auf längere Sicht ausgelegt sind: ein hochwertiger Instagram Kanal schafft die Basis für alle weiteren Maßnahmen – auch dafür, dass sich die Reichweite sukzessive erhöhen kann.
  4. Biografie „up to date“ halten
    Die Bio ist eine Art Visitenkarte und sollte daher immer gepflegt werden. Über sie haben neue User die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Überzeugt sie nicht, wird schnell weggeklickt.
  5. Story nutzen
    Auch wenn die Insta Story nur 24 Stunden angezeigt wird, handelt es sich bei ihr um ein wichtiges Marketinginstrument, das für zusätzliche Reichweite sorgen kann. Dies gilt vor allem dann, wenn Hashtags gesetzt und Personen verlinkt werden.

Kurz: Bei der Pflege eines Instagram Kanals handelt es sich um weitaus mehr als „nur“ Beiwerk. Eine professionelle Marketingagentur kann dabei helfen, die Möglichkeiten, die sich mit der Plattform verbinden lassen, optimal auszuschöpfen.

Instagram Tipps

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TikTok Marketing – So nutzen Sie den Hypekanal für Ihr Marketing

TikTok ist eine der am schnellsten wachsenden Apps der heutigen Zeit und wird auf mobilen Endgeräten der „Generation Z“ inzwischen regelmäßig genutzt. Die Social Media App erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Doch wie können Sie als Unternehmen auch von dieser Plattform profitieren und sich den Hype zunutze machen? In diesem Beitrag klären wir über die wichtigsten Funktionen auf und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr TikTok Marketing erfolgreich gestalten können.

TikTok – was steckt hinter der App?

TikTok ist DIE Social Media Plattform der Generation Z und erhält aktuell immer mehr Aufmerksamkeit. Vor allem für Teenager ist die App kaum noch wegzudenken. TikTok ist ein videobasiertes soziales Netzwerk und kann im weitesten Sinne als eine Art Mischung aus Instagram und Snapchat verstanden werden – nur eben mit dem speziellen Fokus auf Videos. Die App zählt zu den weltweit am häufigsten heruntergeladenen Apps im Play Store und zeigt alleine dadurch ihr riesiges Potenzial für das Marketing. Für Marketer lohnt sich also ein Blick auf diese App – vor allem wenn Sie hauptsächlich junge Zielgruppen erreichen möchten.

Die integrierte Videofunktion der App ist sehr vielfältig – so können Sie mit der Karaoke Funktion aus einer riesigen Musikbibliothek den passenden Song auswählen, visuelle Effekte einbauen, Filter nutzen, Videos schneiden, die Geschwindigkeit von Aufnahme und Wiedergabe anpassen (wie beispielsweise Slow-Motion-Funktionen) sowie vieles mehr. Wie auch auf Instagram, Facebook oder Twitter können Beiträge geliked, kommentiert und geteilt werden. Auch bietet sich die Möglichkeit eines privaten oder öffentlichen Profils. Videos sind meist 15 Sekunden lang, können aber auch bis zu 60 Sekunden lang andauern.

Historie und Entwicklung der App

TikTok kam 2016 auf den Markt und wurde von der chinesischen Muttergesellschaft Beijing Bytedance Technology herausgebracht – in China selbst heißt die App übrigens noch Douyin. Die Plattform wird oft auch als Videoportal für Lippensynchronisation bezeichnet – das liegt vor allem an der damaligen App „musical.ly“, welche das Unternehmen Bytedance 2017 aufgekauft hatte. TikTok und musical.ly fusionierten daraufhin zu einer gemeinsamen Applikation.

Mittlerweile nutzen unzählige Teenager und junge Erwachsene auf der ganzen Welt diese App. Influencer gestalten bzw. unterstützen ihr persönliches Branding mit Hilfe von TikTok. Durch die Schaltung von kurzen Videos und der Teilnahme an sogenannten Hashtag Challenges, die immer wieder neu hinzukommen, bieten Nutzer Anderen die Möglichkeit, an ihrem Leben teilzuhaben. Durch die hohe Reichweite und Relevanz bietet sich die App aber auch sehr gut für die eigene Unternehmensvermarktung an.

Zahlen, Daten, Fakten zu TikTok

Im Mai 2020 knackte der Social Media Gigant die 2 Milliarden Grenze an Downloads. Insgesamt berichtet TikTok von mehr als 100 Millionen Nutzern in Europa, die mindestens einmal pro Monat aktiv sind. In Deutschland verzeichnet die Plattform mittlerweile 10,7 Millionen Nutzer – im Vergleich: Instagram zählt 20 Millionen Nutzer in Deutschland.

TikTok wird vor allem von Menschen im Alter von 16-24 Jahren genutzt und dokumentiert in diesem Altersbereich 69% der Nutzer. Außerdem zeigt sich, dass TikTok vor allem bei weiblichen Nutzern beliebt ist – diese machen 60% der User aus. Da die App noch relativ „neu“ auf dem digitalen Markt ist, wird sich die Weiterentwicklung dieses Alterstrends noch zeigen – in China hat sich der Altersdurchschnitt seit der Einführung der App beispielsweise nach oben verschoben, da die Nutzer geblieben sind.

TikTok Marketing

Zudem stellt TikTok mit knapp 222.000 Downloads im August 2021 die beliebteste IPhone-App in Deutschland in der Kategorie Unterhaltung dar und liegt damit deutlich vor dem US-amerikanischen Streamingdienst Netflix und Amazon Prime Video. Das Land mit den meisten Download-Zahlen ist allerdings die USA. Dort wurde TikTok im August 2021 nämlich rund 7,23 Millionen Mal über den Apple App Store heruntergeladen. Hierzulande wurde TikTok hingegen rund 232.000 Mal über den Apple App Store heruntergeladen.

Darüber hinaus zählt TikTok in Deutschland zu den erfolgreichsten Apps im Google Playstore, da sie in der Kategorie Social mit 1,02 Millionen Dollar den ersten Platz belegt. Zusätzlich schafft es TikTok im Ranking der größten sozialen Netzwerke in die Top 10. 689 Millionen aktiven Nutzer weltweit im Januar 2021 bescherte TikTok den 7. Platz in dieser Kategorie.

Die Social Media Plattform scheint jedoch insbesondere bei Apple-Usern immer beliebter zu werden. Dies lässt sich daraus ableiten, dass TikTok im August 2021 weltweit rund 15,33 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Im Jahr zuvor waren es nur rund 9,23 Millionen Downloads. Bei Nutzern, die TikTok über den Google Playstore herunterladen, ist die Download-Anzahl im Vergleich zum Vorjahr jedoch weltweit gesunken. So wurde TikTok im August 2020 nämlich ganze 27,7 Millionen Mal heruntergeladen, während es dieses Jahr nur 22,2 Millionen Downloads gab.

In Unternehmen ist die Einbindung von TikTok im Vergleich zu anderen Social Media Netzwerken jedoch noch eher gering, da weltweit nur 9 Prozent der Unternehmen im Januar 2021 TikTok nutzten. Allerdings scheint die Bedeutung von TikTok zu steigen, da gleichzeitig ganze 28 Prozent der Unternehmen angaben ihre Social Media Präsenz auch auf TikTok ausbauen zu wollen.

(Quellen: Airnow, Statista, Social Media Examiner)

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Grundlagen des TikTok Marketing

TikTok Marketing

Wenn Sie als Unternehmen von dem Erfolg der App profitieren möchten, dann müssen Sie zunächst einmal prüfen, ob Ihre Themen in dem Kontext funktionieren. Falls das zutrifft, müssen Sie Ihre Zielgruppe mit kreativen und emotionalen Inhalten erreichen – die klassische Pressemitteilung funktioniert hier nicht. Lifestyle, Kommunikation, Musik, Mode und verwandte Themen sind für das TikTok Marketing relevant und geeignet. Wie bereits erwähnt, sind sogenannte Challenges auf TikTok besonders beliebt – Stars und Influencer nehmen daran teil sowie viele anderes User. Wenn Sie sich als Unternehmen in diesen Kontext einbringen, werden Sie zu einer sympathischen und zielgruppennahen Marke – nutzen Sie also die möglichen TikTok Aktivitäten! Da TikTok Video Only ist, müssen Sie effizientes Video Marketing betreiben, um potenzielle Kunden anzusprechen.

Aktuell gibt es in Deutschland nur für ausgewählte Unternehmen die Möglichkeit zur kostenpflichtigen Anzeigenschaltung. Diese Self-Serve Ad Plattform ist in anderen Ländern jedoch schon für kleinere Unternehmen verfügbar. Momentan müssen solche Unternehmen in Deutschland zuerst eine Bewerbung für die Ad Plattform verschicken. Wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, bis diese Funktion auch für deutsche Unternehmen vollständig und frei nutzbar ist.

Eine zentrale Frage, die Sie sich als Unternehmen zum Thema TikTok Marketing stellen sollten, ist die nach der Relevanz. Denn dieser Kanal ist nicht unbedingt für jedes Unternehmen relevant und zielführend. Außerdem ist Social Media Marketing zeitaufwendig, also ermitteln Sie Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit für den jeweiligen Kanal im Vorfeld! Fragen Sie sich: Wer ist Ihre Zielgruppe? Wen möchten Sie erreichen? Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie an? – Passen diese in die TikTok Welt der Generation Z? Was ist Ihr Marketingziel? Evaluieren Sie Ihre Erfolgschancen im Vorfeld und wählen Sie daran angeknüpft die richtige Strategie für Ihr Marketing aus.

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TikTok Funktionen im Überblick – Nutzungsmöglichkeiten und Besonderheiten

Um erfolgreiches TikTok Marketing betreiben zu können, müssen Sie sich als Unternehmen mit den verschiedenen Funktionen und deren Möglichkeiten vertraut machen. Im Folgenden werden drei wichtige und grundlegende Eigenschaften der App sowie deren Nutzungsmöglichkeiten kurz vorgestellt:

1. Profilnutzung

Wie auch auf den meisten anderen Social Media Plattformen müssen Sie zunächst ein Profil einrichten. Dieses können Sie auf öffentlich oder privat stellen. Anders als auf Instagram, Twitter oder Facebook verzeichnet TikTok einen großen Anteil sogenannter passiver Profile – diese User suchen nach Unterhaltung und Inspiration, posten aber selbst nicht unbedingt eigene Videos. Für Sie als Unternehmen ist es zudem wichtig, für alle Social Media Profile bestenfalls denselben Namen und dasselbe Profilbild zu nutzen – so schaffen Sie einen hohen Wiedererkennungswert!

2. Der Feed

TikTok unterteilt sich in zwei Feeds: der „Folge ich“ und der „Für dich“ Feed. Für das TikTok Marketing ist der „Für dich“ Feed von besonderer Bedeutung, da dieser den Nutzern aufgrund bestimmter Kategorien themenrelevante Videos anzeigt – anhand eines Algorithmus wird so passender Content für den Nutzer zur Verfügung gestellt. So können Sie also auch User erreichen, die Ihnen nicht aktiv folgen. Durch Hashtags können TikTok Nutzer in der „Entdecken“-Funktion zudem nach Videos zu bestimmten Themen eigenständig suchen – versehen Sie Ihre Videos also immer mit relevanten Hashtags!

3. Videoarten und Extras

TikTok Videos sollten im Idealfall 15 Sekunden, können jedoch bis zu 60 Sekunden lang sein. Meistens drehen sich die Videos um Challenges, Humor (Stand-up-Comedy, Musik, Tanz) – aber auch Mode- und Kosmetikthemen sowie Bastelvideos finden hier ihr Zuhause. Beispielsweise stellen Influencer und User Ihre Lieblingsprodukte vor oder binden diese direkt in Challenges ein. Vergessen Sie nicht: TikTok ist Mobile Only und fokussiert sich dabei ausschließlich auf Videos!

Dementsprechend haben sich die verschiedensten Videoformate entwickelt. Neben Challenges gibt es auch andere, weit verbreitete Videoformate wie „Reaction“-Videos, in denen User auf Videos anderer User reagieren und ihren eigenen Content einspielen können.

Was macht TikTok besonders?

Im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen geht es bei TikTok nicht um die Follower, Likes oder ähnliche nutzerbezogene Komponenten. Was TikTok besonders macht, ist der Fokus auf den Content – nicht der User steht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern der Content und somit die Unterhaltung. Das zeigt auch der Algorithmus des „Für dich“-Feeds, der sich lediglich am Content ausrichtet und dem User solche Videos vorschlägt, die thematisch und inhaltlich zu seinem Sehverhalten passen! So erreichen Videos hier auch schneller und länger eine hohe Reichweite in anderen sozialen Netzwerken. Es geht um die pure Unterhaltung sowie Originalität – aus diesem Grund ist es für Unternehmen auch weniger problematisch als auf anderen Social Media Plattformen, wenn ihre Videos amateurhaft aussehen, solange diese authentisch sind. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Zielgruppe Spaß hat, sich Ihre Videos anzuschauen – egal ob Amateurvideo oder professionelle Werbekampagne!

Seminar Content Marketing

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TikTok Marketingziele und strategische Einbindung in die Plattform

TikTok lässt sich für Ihr Unternehmensmarketing vielseitig nutzen – vor allem dann, wenn Sie genau diese Zielgruppe der sogenannte "Generation Z" erreichen möchten. Im B2C Bereich eröffnen sich Ihnen viele Möglichkeiten! Im B2B Bereich wird sich TikTok Marketing aktuell jedoch nicht unbedingt für Sie auszahlen. Vor allem in einem geschäftlichen B2C Kontext, in welchem Sie junge Zielgruppen ansprechen wollen, ist TikTok sehr lohnenswert. Das bedeutet, insbesondere Lifestyle und Modemarken sind in diesem Kontext sehr interessant. Aber auch die Suche nach geeigneten neuen Mitarbeitern für Ihr Unternehmen lässt sich mit Recruiting-Videos durch diesen Kanal gut unterstützen.

TikTok Marketing lässt sich vielseitig nutzen und verfolgt grob drei Ziele: Reichweite, Interaktion und Transaktion. Was ist Ihr persönliches Marketingziel? Möchten Sie mit TikTok Ihr Branding neu gestalten? Möchten Sie Ihre Markenbekanntheit erhöhen? Wollen Sie Ihr Produkt der Generation Z verkaufen? Möchten Sie Ihr Image für diese Zielgruppe verbessern? Dann ist TikTok Marketing genau das richtige für Sie. Durch die Ausrichtung der App am Content können Sie mit Ihren Videos sehr schnell eine hohe Reichweite erzielen – und das auch ohne eine große Anzahl von Followern! Ihrem Content Marketing kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Anhand von „Reaction“-Videos können Sie mit Ihrer Zielgruppe interagieren und das auf einer persönlichen und authentischen Ebene. Die strategische Einbindung dieser TikTok Marketingziele lässt sich grob in drei Bausteine aufteilen:

1. User Generated Content (UCG)

Regen Sie Ihre Zielgruppe dazu an, Videos mit Ihren Produkten oder in Verbindung mit Ihrer Dienstleistung aufzunehmen und zu posten. Das können Sie beispielsweise mithilfe von Challenges umsetzen. Seien Sie kreativ und entwickeln Sie eigene Challenges – denken Sie allerdings daran, diese mit relevanten und einzigartigen Hashtags zu versehen! Nur so werden Sie auch gefunden und können eine hohe Reichweite erzielen. Sie können das Ganze beispielsweise zusätzlich auch mit einem Gewinnspiel verbinden.

Ein gutes Beispiel für UCG TikTok Marketing liefert hier das Modeunternehmen H&M. Mit der Hashtag Challenge #GetTheLook forderte das Unternehmen TikTok User auf, zu dessen aktuellen Kollektion ein Tanzvideo zu drehen. Dafür mussten die User natürlich auch bei H&M einkaufen und ein direkter Link führte sie auch schon auf die Landing Page des Online-Shops. Mit dieser Challenge generierte das Modeunternehmen 134,3 Millionen Aufrufe und erzielte durch das Mitmachen der Nutzer eine Unmenge an User Generated Content.

2. Influencer Marketing

Um solch einen UGC noch zu verstärken und Challenges ans Laufen zu bringen, eignet sich auch das Influencer Marketing. Zwar ist TikTok besonders auf den Content fokussiert, jedoch kann Influencer Marketing auch hier vielversprechend sein. Denn Stars und Influencer genießen einen besonderen Status in den sozialen Medien und werden deshalb besonders häufig nachgeahmt. Finden Sie heraus, wer zu Ihrem Produkt passt und überzeugen mit einer kreativen Idee!

Dabei sind weltweit mit 17,9 Prozent insbesondere die Nano-Influencer (1.000 – 5.000 Follower) auf TikTok aktiv. Mit 16,1 Prozent lagen die Micro-Influencer (5.000 – 20.000 Follower) knapp darunter. Am niedrigsten ist die Engagement-Rate bei den Mega-Influencern und Celebrities (>1 Mio. Follower), da sie nur 13,77 Prozent beträgt.

(Quelle: HypeAuditor)

3. Eigene Teilnahme

Natürlich ist das alles nicht immer so einfach – insbesondere bei der Unmenge an Challenges, die bereits auf der Plattform existieren und neu hinzukommen. Deshalb ist eine andere Möglichkeit, um Ihren Kanal bzw. Ihre Marke in Szene zu setzen und Reichweite zu generieren, schlichtweg die eigene Teilnahme. Das bedeutet, dass Sie nicht direkt damit starten müssen, eine eigene Challenge zu entwickeln. Machen Sie bei Challenges mit, die bereits eine hohe Reichweite haben und generieren Sie unterhaltsame Videos. Weiterhin können Sie auch eigene Videos drehen, die nicht unbedingt direkt eine Challenge abbilden – versuchen Sie durch Humor und Kreativität Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Natürlich gibt es auch schlechte Beispiele, in denen Unternehmen Aufmerksamkeit nur durch einen Skandal auf sich ziehen und eher schlecht in Erinnerung bleiben. Das bedeutet, Sie sollten zwar authentisch sein, sich aber vorher trotzdem gut überlegen, was Sie genau machen. TikTok Marketing bedeutet Marketing in Echtzeit und erlaubt auch weniger professionelle Videos – das heißt aber nicht, dass Sie als Unternehmen wild drauf los posten sollten, ohne eine zugrunde gelegte Marketingstrategie! Passen Sie Ihre Social Media Strategie an den jeweiligen Kanal an.

Vor- und Nachteile von TikTok Marketing im Überblick

Diese Besonderheiten der App, wie Marketing in Echtzeit und der Fokus auf den Content, führen zu unterschiedlichen Vor- und Nachteilen im TikTok Marketing. Die folgende Abbildung fasst diese noch einmal zusammen. Ob und inwiefern Sie TikTok Marketing für Ihr Unternehmen nutzen sollten, hängt von der Relevanz der App für Ihre Marketingziele ab und muss individuell entschieden werden.

TikTok Marketing Vor- und Nachteile

Insgesamt ermöglicht TikTok Marketing den Aufbau einer hohen Reichweite – und das viel schneller als die meisten anderen Social Media Apps. Dadurch, dass die Plattform noch relativ „neu“ ist, können Sie als Unternehmen innovatives Marketing betreiben und Ihrer Kreativität in der Videokreation freien Lauf lassen. Das ist vor allem im B2C Bereich erfolgversprechend.

Im B2B-Bereich eröffnen sich hier eher noch wenig Möglichkeiten – alleine aus dem Grund, dass die Plattform größtenteils von 16 - 24 jährigen genutzt wird. Zurzeit gibt es außerdem noch keine ausgereifte Monitoring Funktion für Ihre Marketingaktivitäten – Marketingerfolge sind also noch schwer kontrollierbar. Social Media Marketing ist nicht „mal eben“ gemacht – das kostet Zeit! Da TikTok ein videobasiertes Netzwerk ist, kann sich die investierte Zeit hier nochmals intensivieren. Wichtig ist, dass Sie permanent posten – das bedeutet aber auch, auf aktuelle Trends schnell zu reagieren, weshalb lange Strategieplanungen nicht immer möglich sind – Agilität ist also vorausgesetzt.

Seminar Agiles Marketing

Sie möchten mehr über agile Methoden lernen? In unserem Seminar Agiles Marketing lernen Sie, wie Sie agile Ansätze in Ihre Marketingarbeit integrieren und direkt an ihrer Zielgruppe ausrichten. Informieren Sie sich jetzt über genaue Inhalte und aktuelle Termine:

Fazit

TikTok Marketing ist Real-Time-Marketing und erfordert Spontanität sowie Kreativität. Die App gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit und bietet somit auch für das Marketing ein großes Potenzial. Allerdings ist die Social Media Plattform nicht für jedes Unternehmen geeignet bzw. relevant. Hinter einem professionellen TikTok Marketing steckt viel Arbeit, die sich aber auszahlt – sofern Sie für Ihre Zielgruppe sowie Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung relevant ist. Ist das der Fall, lohnt es sich für Unternehmen jetzt auf den Zug aufzusteigen. Vor allem in Bezug auf Werbefunktionen und bezahlte Ads ist die App noch im Wachstum – neue Möglichkeiten werden aber sehr wahrscheinlich in kürzester Zeit verfügbar sein. Denn die Anzahl an Nutzern der App stieg in den letzten Monaten und Jahren rasant an.

Wichtig für Ihr TikTok Marketing ist vor allem eins: Bleiben Sie dran! Im Idealfall müssen Sie täglich einen neuen Beitrag posten, an Challenges teilnehmen oder eigene Kampagnen ansetzen. Lassen Sie sich dabei von anderen Accounts Ihrer Mitbewerber inspirieren. Mit welchen Strategien sind andere Unternehmen erfolgreich? Können Sie diese Strategien auch für sich nutzen?

Sie brauchen Hilfe bei der Entwicklung einer erfolgreichen Social Media Strategie?

Unsere erfahrenen Experten helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Facebook Fans gewinnen – Über kurz oder lang

Im Facebook-Marketing verfolgen viele Unternehmer in erster Linie das Ziel, mehr Facebook Fans zu gewinnen. Denn die Anzahl der Likes, die eine Unternehmensseite bei Facebook hat, wird nach wie vor als Aushängeschild des Unternehmens gewertet. Wir stellen Ihnen verschiedene kurzfristige – etwa Facebook Likes kaufen – und langfristige Wege – beispielsweise mithilfe einer Content Strategie – vor, wie Sie mehr Fans für Ihre Facebook-Seite gewinnen können.

Facebook Likes

Facebook Fans gewinnen: Der kurzfristige Weg

Um in kurzer Zeit viele neue Fans zu gewinnen, ist der Einsatz finanzieller Mittel notwendig. Folgende Maßnahmen eignen sich dazu, neue Likes für Ihre Fanpage zu sammeln:

Gewinnspiele

Ein beliebtes Mittel, um Facebook Fans zu gewinnen, sind Gewinnspiele. Diese sorgen für viel Traffic auf der Facebook-Seite und stellen eine effektive Möglichkeit dar, in kurzer Zeit viele Fans zu sammeln. Bei der Durchführung von Verlosungen sollte man unbedingt die Facebook-Richtlinien zu den Teilnahmebedingungen von Gewinnspielen beachten. Zudem sollte der Gewinn möglichst etwas mit dem Unternehmen zu tun haben. Ein Gewinn, der nicht mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen in Verbindung steht, lockt zwar viele Fans an, aber solche mit einem geringen Potenzial für weitere Interaktionen oder sogar Transaktionen.

Facebook-Werbung

Eine weitere Möglichkeit, um neue Likes zu generieren, ist die Schaltung von Werbeanzeigen. Bei Facebook können Sie für Ihre Kampagnen „Interaktionen“ als Ziel auswählen und haben dann die Wahl zwischen Beitragsinteraktion, Likes und Veranstaltungsabsagen bzw -zusagen. So können Sie effektiv Fans für Ihre Fanpage generieren, müssen aber gegebenenfalls ein hohes Werbebudget einsetzen, um eine deutliche Steigerung der Fan-Zahl zu erreichen.

Zertifikatslehrgang Social Media Marketing

Facebook, Instagram, LinkedIN und vieles mehr. In diesem Online-Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM) lernen Sie, wie Sie Social Media Kampagnen aufsetzen, effektiv steuern und kontrollieren. Starten Sie jederzeit!

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Facebook Fans gewinnen: Der langfristige Weg

Es gibt Strategien, um kontinuierlich neue Fans zu gewinnen. Bei diesen eher langsamen Prozessen besteht der Vorteil darin, dass die so gewonnenen Fans meist ein echtes Interesse am Unternehmen und den Produkten oder Dienstleistungen haben.

Content und Mehrwert bieten

Sie können langfristig mehr Facebook Fans gewinnen, indem Sie Ihre Facebook-Seite aktiv und zielgruppenorientiert nutzen. Es handelt sich um einen nachhaltigen Prozess, der aber Geduld verlangt. Die Inhalte, die veröffentlicht werden, sollten die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe bedienen. Denn Beiträge, die für Ihre bestehenden Fans interessant und relevant sind, erzeugen Interaktion. Werden Ihre Beiträge geliked, geteilt und kommentiert, entsteht ein viraler Effekt und mehr Nutzer sehen Ihre Facebook-Beiträge – und werden im Idealfall selbst zu Fans Ihrer Fanpage. Fans, die Ihre Seite geliked haben, weil sie sich für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur über Facebook mit Ihnen interagieren, sondern auch zu realen Kunden werden, die Ihre Produkte kaufen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Seminar Facebook Marketing

Interaktion anregen, Interessenten gezielt über Werbeanzeigen ansprechen und Erfolge messen – das und vieles mehr ist mit Facebook möglich. Lernen Sie in unserem Seminar Facebook Marketing alles Wichtige zur Strategie und Umsetzung:

Support und Aktionen

Die Fangenerierung über eine Content-Strategie kann sehr lange dauern. Denn die organische Reichweite von Unternehmensbeiträgen hat in den letzten Jahren und Monaten stark abgenommen. Wer schneller Facebook Fans gewinnen möchte, kann auf Support oder Aktionen setzen. Support-Dienstleistungen über Facebook anzubieten oder Gutscheine nur über Facebook zu verteilen, gibt Nutzern einen Anreiz, Ihre Facebook-Seite zu liken und zu abonnieren.

Offline- und Online verknüpfen

Machen Sie auf Ihre Fanpage auf allen Kanälen aufmerksam, um zusätzliche Fans zu gewinnen. Ein Like-Button auf der Webseite oder in der E-Mail-Signatur ist praktisch ein Muss. Auch auf dem Briefpapier oder auf Flyern und Co. kann der Link und /oder ein QR-Code zur Facebook-Seite eingebunden werden. Auch dieser Weg ist allerdings sehr mühselig und nicht mit den Ergebnissen vergleichbar, die Werbeanzeigen oder Fankauf erzielen.

Facebook Fans

Facebook Fans gewinnen: Fazit

Im Facebook-Marketing empfiehlt es sich, auf einen Mix aus kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen zur Generierung von Likes zu setzen. Um schnell eine präsentable Anzahl von Fans vorweisen zu können, können Sie Werbeanzeigen schalten oder Facebook Likes kaufen. Auch Gewinnspiele kurbeln die Bekanntheit Ihrer Fanpage an und sorgen für neue Fans. Zusätzlich bietet es sich an, über interessante Inhalte und Service über die Fanpage langfristig Fans zu gewinnen.

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Sie möchten erfolgreiches Facebook Marketing betreiben?

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Leena LorenzLeena Lorenz

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Call-to-Action – Mehr Aktionen generieren

Verallgemeinernd ausgedrückt handelt es sich bei einer Call-to-Action um eine Aufforderung, die aus dem Marketingbereich kommt. Frei übersetzt könnte das Ganze mit „Aufruf zur Aktion“ übersetzt werden. Und allein an diesen drei Worten zeigt sich, wie vielseitig ein „CTA“ sein kann.

Definition

Wer eine Call-to-Action erstellt, richtet sich, beispielsweise auf seiner Homepage oder auf seinem Social Media Kanal an die Besucher der betreffenden Seite und möchte diese zu einer bestimmten Aktion anregen.

Hierbei kann es sich zum Beispiel um die folgenden Aufforderungen handeln:

  • Das Anmelden zum Newsletter
  • Das Anschauen eines Videos
  • Das Anmelden zu einem Kurs
  • Die Inanspruchnahme eines Sonderangebots
  • Das Registrieren auf einer Seite
  • Das Teilen von Content
Call-to-Action

Charakteristisch für die Call-to-Action ist hierbei, dass eine Art „vertraute Atmosphäre“ geschaffen wird. Oder anders: es geht nicht ausschließlich darum, das betreffende Angebot/ Unternehmen/ Leistungsangebot zu beschreiben, sondern vielmehr mit einer Aufforderung, die sich direkt an die Zielgruppe richtet, abzuschließen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass die CTA verstanden wird. Der Leser sollte keine Fragen hierzu haben und genau wissen, was zu tun ist. Um dies zu gewährleisten wird in der Regel auf kurze Sätze zurückgegriffen. Klassische Beispiele hierfür sind:

  • Rufen Sie uns an!
  • Jetzt anmelden
  • Weiterlesen.

Wo sollten Call-to-Actions eingesetzt werden?

Generell sollten Call-to-Actions natürlich dort eingesetzt werden, wo sie von den Adressaten nicht übersehen werden können. Vor allem am Ende eines Textes, jedoch auch am Ende eines Abschnitts, sind sie gut aufgehoben und (meist) effektiv platziert.
Selbstverständlich sollten die CTAs nicht für sich alleinstehen, sondern in einen Text bzw. weitere Informationen eingebettet werden. Ansonsten könnte es sein, dass der Zielgruppe wichtige Details fehlen und nicht klar ist, welche Optionen dem Kunden inwiefern helfen können.

Zusatztipp: wer die Call-to-Action als Eyecatcher platzieren möchte, kann sie auch farblich ein wenig hervorheben. Wichtig ist dabei, dass der entsprechende Bereich zwar auffällt, aber nicht so stark in den Fokus gerückt wird, dass er zum Mittelpunkt der Seite avanciert.
Ansonsten sind der Fantasie hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Call-to-Actions können sowohl auf Startseiten als auch auf Landingpages, in der Meta-Description oder im Bereich des Kontaktformulars genutzt werden. Wie so oft ist es auch wichtig, das richtige Maß zu finden. Werden zu viele CTAs eingeblendet, wirkt das Gesamtbild schnell unstimmig. Zudem könnte der Webseiten- oder Online Shop Besucher den Eindruck erhalten, die CTA würde „verzweifelt“ abgegeben. Stattdessen sollte immer der Nutzen für den Kunden im Fokus stehen. Mit einer passenden Call-to-Action wird er dort abgeholt, wo er sich befindet, und kann von hier aus weitere Schritte, zum Beispiel das Anmelden bei einem Newsletter oder das Kaufen eines bestimmten Produkts, in die Wege leiten.

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Worauf kommt es bei der Gestaltung von Call-to-Actions an?

Im Laufe der Zeit sind Call-to-Actions immer individueller geworden. Schon lange handelt es sich bei ihnen nicht mehr zwangsläufig nur um einen Button mit der Aufschrift „WEITERLESEN“. Vielmehr besteht eine moderne CTA aus drei Teilen.

  1. Die Einleitung: Hier wird dem Leser erklärt, welchen Sinn der Button unter ihr hat.
  2. Der Link/ der Button: Hierbei handelt es sich um das „Herz“ der Call-to-Action“, und um einen kurzen Satz bzw. ein Wort, der/ das die betreffende Aufforderung anzeigt
  3. Der „Lead-Out“: Dieser Teil befasst sich vor allem mit den Daten des Webseitenbesuchers und gibt an, wie diese verwertet werden. Gleichzeitig kann der Lead-Out parallel dazu auch verwendet werden, um noch einmal von den eigenen Leistungen zu überzeugen.

Spätestens jetzt zeigt sich, dass eine erfolgreiche Call-to-Action auch mit einem hohen Maß an Vertrauen verbunden ist. Fühlt sich der Webseitenbesucher nicht wohl, wird er der Aufforderung wahrscheinlich nicht Folge leisten.
Zu guter Letzt ist jedoch auch wichtig, dass die Gestaltung der CTA zur Seite passt. Um dieses zu gewährleisten, ist es möglich, unter anderem auf die bereits erwähnten Buttons, jedoch alternativ auch auf CTA-Texte oder verschiedene Bilder zu setzen. Die entsprechenden Verlinkungen werden dann einfach hinter den einzelnen Elementen platziert.

Kurz: die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Call-to-Actions zeigen, sind vielseitiger als es oft den Anschein haben mag. Wer möchte, kann seinen CTA Bereich somit auch an die eigene Corporate Identity anpassen, um so einen möglichst hohen Wiedererkennungswert beizubehalten.

CTA tracken – Erfolge nachvollziehen

Hier gelten dieselben „Regeln“ wie in anderen Bereichen des Marketings: wer den Erfolg einer Kampagne überprüfen möchte, sollte tracken und überprüfen, wie die Zielgruppe reagiert hat. Vielleicht lohnt es sich, die Position oder die Gestaltung der CTA zu verändern, um noch mehr Menschen anzusprechen?
Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, den Erfolg von Call-to-Actions zu überprüfen. Die Frage: „Wie viele User klicken auf meine CTA?“ ist im Laufe der letzten Jahre und im Zeitalter der wachsenden Konkurrenz immer wichtiger geworden.
Fest steht jedoch auch: wer nicht trackt, weiß nicht, ob seine CTAs effektiv sind oder möglicherweise überhaupt nicht angeklickt werden. Um mögliches Verbesserungspotenzial ausfindig zu machen, ist es daher umso wichtiger, hier entsprechend zu agieren und den Aufbau von Webseiten und Co. immer wieder zu überdenken. Immerhin tragen CTAs auch das Potenzial in sich, Verkaufs- und Umsatzzahlen zu beeinflussen.
Wer sich dieser Tragweite bewusst ist, erkennt schnell, wie wichtig es ist, gerade im Bereich des Marketings auch auf „Kleinigkeiten“ zu achten.

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