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Call-to-Action – Mehr Aktionen generieren

Verallgemeinernd ausgedrückt handelt es sich bei einer Call-to-Action um eine Aufforderung, die aus dem Marketingbereich kommt. Frei übersetzt könnte das Ganze mit „Aufruf zur Aktion“ übersetzt werden. Und allein an diesen drei Worten zeigt sich, wie vielseitig ein „CTA“ sein kann.

Definition

Wer eine Call-to-Action erstellt, richtet sich, beispielsweise auf seiner Homepage oder auf seinem Social Media Kanal an die Besucher der betreffenden Seite und möchte diese zu einer bestimmten Aktion anregen.

Hierbei kann es sich zum Beispiel um die folgenden Aufforderungen handeln:

  • Das Anmelden zum Newsletter
  • Das Anschauen eines Videos
  • Das Anmelden zu einem Kurs
  • Die Inanspruchnahme eines Sonderangebots
  • Das Registrieren auf einer Seite
  • Das Teilen von Content
Call-to-Action

Charakteristisch für die Call-to-Action ist hierbei, dass eine Art „vertraute Atmosphäre“ geschaffen wird. Oder anders: es geht nicht ausschließlich darum, das betreffende Angebot/ Unternehmen/ Leistungsangebot zu beschreiben, sondern vielmehr mit einer Aufforderung, die sich direkt an die Zielgruppe richtet, abzuschließen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass die CTA verstanden wird. Der Leser sollte keine Fragen hierzu haben und genau wissen, was zu tun ist. Um dies zu gewährleisten wird in der Regel auf kurze Sätze zurückgegriffen. Klassische Beispiele hierfür sind:

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Wo sollten Call-to-Actions eingesetzt werden?

Generell sollten Call-to-Actions natürlich dort eingesetzt werden, wo sie von den Adressaten nicht übersehen werden können. Vor allem am Ende eines Textes, jedoch auch am Ende eines Abschnitts, sind sie gut aufgehoben und (meist) effektiv platziert.
Selbstverständlich sollten die CTAs nicht für sich alleinstehen, sondern in einen Text bzw. weitere Informationen eingebettet werden. Ansonsten könnte es sein, dass der Zielgruppe wichtige Details fehlen und nicht klar ist, welche Optionen dem Kunden inwiefern helfen können.

Zusatztipp: wer die Call-to-Action als Eyecatcher platzieren möchte, kann sie auch farblich ein wenig hervorheben. Wichtig ist dabei, dass der entsprechende Bereich zwar auffällt, aber nicht so stark in den Fokus gerückt wird, dass er zum Mittelpunkt der Seite avanciert.
Ansonsten sind der Fantasie hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Call-to-Actions können sowohl auf Startseiten als auch auf Landingpages, in der Meta-Description oder im Bereich des Kontaktformulars genutzt werden. Wie so oft ist es auch wichtig, das richtige Maß zu finden. Werden zu viele CTAs eingeblendet, wirkt das Gesamtbild schnell unstimmig. Zudem könnte der Webseiten- oder Online Shop Besucher den Eindruck erhalten, die CTA würde „verzweifelt“ abgegeben. Stattdessen sollte immer der Nutzen für den Kunden im Fokus stehen. Mit einer passenden Call-to-Action wird er dort abgeholt, wo er sich befindet, und kann von hier aus weitere Schritte, zum Beispiel das Anmelden bei einem Newsletter oder das Kaufen eines bestimmten Produkts, in die Wege leiten.

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Worauf kommt es bei der Gestaltung von Call-to-Actions an?

Im Laufe der Zeit sind Call-to-Actions immer individueller geworden. Schon lange handelt es sich bei ihnen nicht mehr zwangsläufig nur um einen Button mit der Aufschrift „WEITERLESEN“. Vielmehr besteht eine moderne CTA aus drei Teilen.

  1. Die Einleitung: Hier wird dem Leser erklärt, welchen Sinn der Button unter ihr hat.
  2. Der Link/ der Button: Hierbei handelt es sich um das „Herz“ der Call-to-Action“, und um einen kurzen Satz bzw. ein Wort, der/ das die betreffende Aufforderung anzeigt
  3. Der „Lead-Out“: Dieser Teil befasst sich vor allem mit den Daten des Webseitenbesuchers und gibt an, wie diese verwertet werden. Gleichzeitig kann der Lead-Out parallel dazu auch verwendet werden, um noch einmal von den eigenen Leistungen zu überzeugen.

Spätestens jetzt zeigt sich, dass eine erfolgreiche Call-to-Action auch mit einem hohen Maß an Vertrauen verbunden ist. Fühlt sich der Webseitenbesucher nicht wohl, wird er der Aufforderung wahrscheinlich nicht Folge leisten.
Zu guter Letzt ist jedoch auch wichtig, dass die Gestaltung der CTA zur Seite passt. Um dieses zu gewährleisten, ist es möglich, unter anderem auf die bereits erwähnten Buttons, jedoch alternativ auch auf CTA-Texte oder verschiedene Bilder zu setzen. Die entsprechenden Verlinkungen werden dann einfach hinter den einzelnen Elementen platziert.

Kurz: die Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Call-to-Actions zeigen, sind vielseitiger als es oft den Anschein haben mag. Wer möchte, kann seinen CTA Bereich somit auch an die eigene Corporate Identity anpassen, um so einen möglichst hohen Wiedererkennungswert beizubehalten.

CTA tracken – Erfolge nachvollziehen

Hier gelten dieselben „Regeln“ wie in anderen Bereichen des Marketings: wer den Erfolg einer Kampagne überprüfen möchte, sollte tracken und überprüfen, wie die Zielgruppe reagiert hat. Vielleicht lohnt es sich, die Position oder die Gestaltung der CTA zu verändern, um noch mehr Menschen anzusprechen?
Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, den Erfolg von Call-to-Actions zu überprüfen. Die Frage: „Wie viele User klicken auf meine CTA?“ ist im Laufe der letzten Jahre und im Zeitalter der wachsenden Konkurrenz immer wichtiger geworden.
Fest steht jedoch auch: wer nicht trackt, weiß nicht, ob seine CTAs effektiv sind oder möglicherweise überhaupt nicht angeklickt werden. Um mögliches Verbesserungspotenzial ausfindig zu machen, ist es daher umso wichtiger, hier entsprechend zu agieren und den Aufbau von Webseiten und Co. immer wieder zu überdenken. Immerhin tragen CTAs auch das Potenzial in sich, Verkaufs- und Umsatzzahlen zu beeinflussen.
Wer sich dieser Tragweite bewusst ist, erkennt schnell, wie wichtig es ist, gerade im Bereich des Marketings auch auf „Kleinigkeiten“ zu achten.

Benutzen Sie noch keine CTAs auf ihrer Landingpage oder wünschen sich eine effektivere Nutzung? Sprechen Sie uns an!

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Die größten Social Media Mythen

Vor über 15 Jahren wurde die Social Media Plattform Facebook gegründet und der Erfolg von sozialen Netzwerken reißt seit dem nicht ab. Auch im Marketing sind soziale Medien aus dem Schatten von Online Marketing getreten und bilden seit geraumer Zeit einen eigenen Schwerpunkt im Expertenwissen von Marketeers. Und obgleich Social Media in aller Munde ist (und sein sollte) halten sich einige Vorurteile hartnäckig. Diese Social Media Mythen können dazu führen, dass Social Media Marketing falsch angegangen wird und Strategien fehlschlagen. Wir haben 20 Social Media Mythen, Vorurteile und Halbwahrheiten für Sie gesammelt und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie sich Schwierigkeiten im Umgang mit Social Media umschiffen lassen.

Social Media Mythos #1 - Facebook ist tot

Glaubt man dem Internet stirbt Facebook seit dem es existiert. Bereits drei Jahren nach der Gründung des weltweit größten sozialen Netzwerkes finden sich Kommentare im Internet, die sich dafür aussprechen, Facebook würde sterben und nicht weiter wachsen. Doch ganz im Gegenteil: Facebook wächst stetig und die Zahl der aktiven Nutzer*innen bleibt konstant. Zur Klärung: aktive Nutzer*innen bezeichnet Facebook jene Personen, die innerhalb von 28 Tagen mindesteins einmal auf Facebook aktiv waren, sprich einen Post geliked, kommentiert oder einer Gruppe beigetreten sind. Nutzende, die diesen „Soll“ nicht erfüllen, tauchen in Facebooks Statistiken nicht auf und zeigen, dass Facebook alles andere als tot ist. Was stimmt ist die Aussage, dass sich Facebook verändert, und zwar demografisch betrachtet. Nutzende, die sich kurz nach der Gründung von Facebook angemeldet haben, sind mit Facebook gealtert und ja – man kann es nicht verleugnen – es melden sich heute weniger junge Menschen an als noch vor 10 Jahren. Gleichwohl sollten Sie beachten, dass die Nutzer*innen, die aktuell aktiv auf Facebook sind, auch die kaufkräftigste Zielgruppe ist! Hier liegt Potenzial, dass Sie nutzen sollten. Facebook ist nicht tot!

Die Social Media Mythen auf dem Prüfstand! Felix Beilharz und Prof. Dr. Michael Bernecker diskutieren über die größten Social Media Mythen und klären auf!

Social Media Mythos #2 - Social Media Marketing eignet sich nicht für das B2B-Marketing

In der Werbebranche ist Social Media Marketing im B2B-Marketing heutzutage kaum wegzudenken. Wenn es darum geht neue Produkte und Dienstleistungen zu bewerben, werden mittlerweile neben den klassischen Werbemitteln zunehmend mehr Influencer herangezogen und erfolgreich eingesetzt.
Im Gegensatz zum B2C-Bereich ist die potenziellen Kundschaft im B2B-Bereich tendenziell kritischer. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass in diesem Sektor meist kostspieligere Produkte und Dienstleistungen beworben werden. Daher sollte die entsprechende Werbekampagne und deren Ziele gut durchdacht und perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Zudem sollte rational und nicht emotional geworben werden, um sachlich mit Fakten zu überzeugen, denn so lässt sich auf lange Sicht Vertrauen der Kundschaft aufbauen. Die Wahl eines passenden Werbekanals und gegebenenfalls eines Influencers spielt natürlich auch eine sehr große Rolle. Dieser sollte glaubhaft sein und zum Unternehmen und dem Produkt bzw. der Dienstleistung passen, damit die Werbebotschaft authentisch übermittelt werden kann.
Social Media Marketing kann also auch im B2B-Bereich erfolgreich eingesetzt werden. Es setzt jedoch voraus, dass die entsprechende Kampagne akribisch durchgeplant sein muss, denn im Gegensatz zum B2C-Bereich wird hier auf engerem Raum an zielgerichtetere Kunden geworben.

Social Media Mythos #3 - Webseiten sind überflüssig, wenn man Social Media Marketing betreibt

In einigen Branchen und vor allem in der Startup-Szene zeigt sich eine Tendenz weg von einer eigenen Webseite und einem auf dieser eingebunden Webshops hin zu einem reinen Social Media-Auftritt. Es ist jedoch unumstritten, dass die meisten Kundinnen und Kunden Suchmaschinen – und dabei vor allem Google – nutzen, um sich über Produkte zu informieren und diese zu erwerben. Unternehmen, die auf Webseiten gänzlich verzichten erreichen diese Kundinnen und Kunden nicht. Es lässt sich natürlich argumentieren, dass diese Unternehmen eben jene Kundinnen und Kunden nicht erreichen wollen bzw. in ihnen nicht die richtige Zielgruppe sehen, allerdings geht diese Strategie wohl nur für eine kleine Branche. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass man sich vom jeweiligen Social Media-Kanal abhängig macht. Eine Änderung der Nutzungsbedingungen oder Einstellungen kann dann dazu führen, dass die Social Media-Unternehmen an Reichweite einbüßen, ihren Shop neu aufstellen müssen oder mehr Ressourcen in ihr Social Media Marketing investieren müssen.

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Social Media Mythos #4 - Social Media Marketing ist kostenlos

Weit gefehlt! Diesem Mythos verfallen besonders viele Unwissende und müssen schnell feststellen, dass Social Media Marketing leider nicht kostenlos ist. Denn selbst wenn das eigentliche Veröffentlichen von Werbung auf sozialen Medien kein Geld kostet, so kostet es Zeit. Sind Sie als Marketingleitung nicht bereit Zeit zu investieren, ist Ihr Social Media Marketing möglicherweise kostenlos, allerdings wird es Ihnen keine Erfolge einspielen oder Leads generieren und dann ist auch die wenig investierte Zeit verschwendet. Führen Sie sich daher unbedingt vor Augen, dass sich Social Media Marketing nur dann auszahlt, wenn Sie einzahlen – sei dies in Form von Geld, Zeit oder anderen Ressourcen.

Social Media Mythos #5 - Mit einem Social Media Funnel kann jeder erfolgreich sein

Mit Social Media quasi über Nacht erfolgreich werden. Dass das geht, suggerieren uns täglich diverse Menschen in den sozialen Netzwerken. Mit einer Produktreihe, die Zielgruppe über Social Media ansprechen, für das Produkt gewinnen und anschließend einen Kauf abwickeln, ist die Strategie hinter diesem Vorgehen. Von einem Social Media Funnel sprechen Marketeers dann, wenn sämtliche Touchpoints der Customer Journey innerhalb sozialer Netzwerke liegen. Der Funnel wird stets als Trichterform abgebildet, wodurch dargestellt werden soll, dass nicht alle Menschen, die in der ersten Phase angesprochen werden, auch am Ende einen Kauf abschließen. Wie bereits erläutert kann es fatal sein, sich nur auf Social Media zu verlassen und seinen Marketing Funnel nicht noch durch andere Kanäle, wie offline Marketing oder um die eigene Webseite zu ergänzen. Gerade im B2B-Marketing empfehlen unsere Expertinnen und Experten einen weiterreichenden Funnel, der über Social Media hinaus geht. Gleichzeitig kann der Social Media Funnel durchaus aus hier angewendet werden, wenn es darum geht bei Ihrer Kundschaft nachzufassen, Bekanntheit aufzubauen oder sich als Person/Unternehmen mit Expertise zu positionieren.

Social Media Mythos #6 - Ohne Influencer bleibt Social Media Marketing nutzlos

Influencer-Marketing ist ein spezifischer Bereich von Social Media Marketing. Influencer sind Personen, die soziale Netzwerke nutzen, um über ihre Reichweite und Präsenz im Internet Produkte zu bewerben. Sie können jedoch auch ganze Lebensstile (z.B.: Vegan-Leben) vermarkten, in dem sie diese öffentlich vorleben. Unternehmen nutzen die Reichweite von Influencern, um ihre Produkte durch sogenannte native Ads vermarkten zu lassen. Dabei wird nicht direkt deutlich, dass es sich um werblichen Inhalt handelt, und die Influencer berichten ihre eigenen Erfahrungen mit dem Produkt. Wobei es mittlerweile verpflichtend ist, im Video die Information einzublenden, dass es sich um Werbung handelt. Influencer erreichen darüber hinaus auch „nur“ ihre eigene Zielgruppe. Deckt sich diese nicht mit Ihrer, lohnt sich die Kooperation mit (Micro-) Influencern eher nicht. Gleichzeitig sollten Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie bereit sind zu investieren, um einen passenden Influencer mit Ihrer Zielgruppe zu finden. Natürlich gilt, wie bei jeder guten Marketing Strategie: auf den Mix kommt es an. Nur mit Influencern zu werden, wäre sicherlich der falsche weg und Sie machen sich abhängig. Eine Kombination aus unterschiedlichen Social Media Marketing-Strategien kann Sie allerdings direkt zu Ihrem Ziel führen.

Unsere Social Media Seminare

Sie möchten möchten Ihr Wissen zum Social Media Marketing oder zu einem spezifischen Themenfeld vertiefen? Bei unseren Social Media Marketing Seminaren werden Sie fündig!

Einen kompakten Überblick bekommen Sie im Grundlagen Seminar. Im Facebook Marketing und Instagram Marketing Seminar vermitteln wir Ihnen Insights und strategische Ansätze spziell zu den einzelnen Kanälen. Im B2B Marketing Seminar erhalten Sie hilfreiche Ansätze und Methoden, um Ihre B2B Zielgruppe erfolgreich zu erreichen. Informieren Sie sich jetzt uns sichern Sie sich einen Platz:

Social Media Mythos #7 - In sozialen Medien kann kein Vertrieb getätigt werden

Nein, wieso nicht? Social Selling hat die ursprünglichen Vertriebsarten im Direkt Marketing, wie der Kaltakquise im digitalen Raum gänzlich ersetzt. Wichtig ist, den Status des Kunden zu kennen und daraufhin passenden Inhalte und Angebote zu machen. Dabei unterstützt Sie das DIM Marketing Canvas:
In der ersten Phase, der Aktivierungsphase ist es Ihre Aufgabe in das Blickfeld Ihrer potenziellen Kundschaft zu kommen. Sorgen Sie dafür, dass Sie bei zukünftigen Problemen (Kaufabsichten) ins Gedächtnis kommen. In dieser Phase zählt ein starker USP und eine hohe Reichweite. In der zweiten Phase müssen Sie Ihren Kundinnen und Kunden mit Kaufabsicht ein passendes Angebot unterbreiten. Die Informationsphase ist Ihre Möglichkeit Ihre Kundschaft von sich und Ihrem Angebot zu überzeugen. Interaktion ist hier das Stichwort, auf das Sie Ihren Fokus legen sollten. In der dritten Phase, der Aktionsphase schaltet sich der Vertrieb aktiv ein und ist dafür zuständig einen Reibungslosen Kaufabschluss zu ermöglichen. Machen Sie es Ihren Kundinnen und Kunden einfach, sich mit Ihnen in Kontakt zu setzen – auch auf Social Media. Stellen Sie den Kundennutzen klar heraus.

Marketing Canvas

Social Media Mythos #8 - XING ist tot

Auch wenn Xing, anders als LinkedIn, eher in der DACH-Region vertreten ist, hat Xing derzeit eine internationale Nutzerschaft von etwa 20 Millionen monatlichen Nutzerinnen und Nutzer (Stand: Juli 2021) und ist damit weit davon entfernt als „tot“ bezeichnet werden zu können. Auf der Plattform sind etwa 16 Millionen deutschsprachige Mitglieder angemeldet. Etwa die Hälfte der Nutzerschaft hat ein relativ hohes monatliches Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000 Euro. Die andere Hälfte hat mit der Nutzung der Plattform zumindest das Potential ebenfalls ein hohes Einkommen zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu Social Media Plattformen wie Instagram oder TikTok, sind auf XING verhältnismäßig zahlungsfähigere und -willigere Nutzerinnen und Nutzer unterwegs. Diese können auch mithilfe von XINGs diversen Werbetools zielgerichtet erreicht werden.

Social Media Mythos #9 - Zu viele Plattformen zu bespielen ist besser als zu wenige

Dieser Mythos ist trügerisch. Ja, es kann effizient sein mehrere Kanäle zu bespielen, allerdings gilt dies nicht ausnahmslos. Stellen Sie im Social Media Marketing Qualität nicht unter Quantität! Es ist absolut relevant qualitative Beiträge zu verfassen und diese überlegt in passenden Kanälen zu posten. Posten Sie Ihre Beiträge eher achtlos und ungeplant auf vielen Kanälen, kann dies dazu führen, dass dieser Post keine Reichweite erzieht und das Interesse der Zielgruppe nicht weckt. Tun Sie dies zu oft, merkt das der Algorithmus (Edge-Rank bei Facebook) und wird Ihre Beiträge tendenziell weniger Leuten ausspielen. Sie erkennen – achtloses Posten hat für Sie nur Nachteile. Konzentrieren Sie sich gerade am Anfang auf einen oder zwei Kanäle, die Sie bespielen wollen und nutzen Sie Redaktionspläne für eine übersichtliche Planung.

Social Media Mythos #10 - Seriöse Unternehmen brauchen kein Social Media Marketing

Je nachdem wo man die Grenze zu seriös zieht, ist dieser Mythos vielleicht wahr - zugegeben. Allerdings sind diesem Verständnis zufolge Banken, große Automobilkonzerne und sämtliche DAX-Unternehmen unseriös. Lassen Sie sich vom lockeren Charakter der Social Media Plattformen nicht abschrecken. Social Media Marketing gehört 2021 in Ihren Marketing Mix und dessen Bedeutung wird zukünftig nicht ab sondern weiterhin zunehmen. Gehen Sie mit Planung und einer systematischen Strategie an Social Media Marketing heran, um sich und Ihre Mitarbeitenden nicht zu überfordern. Starten Sie mit einem Unternehmensprofil in einem sozialen Netzwerk, in dem Ihre Zielgruppe aktiv ist und testen Sie, welche Beiträge für Ihre Kundinnen und Kunden am interessantesten sind. Lassen Sie sich nicht vom Erfolg anderer viel größerer Firmen blenden, sondern ziehen Sie Ihre Strategie durch – dann werden auch Sie mit Social Media Marketing Erfolge einfachen.

Das ist die Meinung von Marketing Experten: Fakt oder Fiktion? Im zweiten Teil befassen sich Felix Beilharz und Prof. Dr. Michael Bernecker mit weiteren Social Media Mythen, die im Internet kursieren und räumen gleich damit auf.

Social Media Mythos #11 - Social Media Marketing sind einfach zu bedienen

Bitte streichen Sie diesen Mythos aus Ihrem Gedächtnis – denn er entspricht nicht der Wahrheit! Social Media Marketing, das ohne systematische Planung, ausgeklügelte Strategie und strukturelles Controlling durchgeführt wird, ist nichts wert! Wer im Social Media strategische ziele erreichen will, braucht eine zukunftsfähige Strategie sowie effiziente Tools und Maßnahmen. Zu dieser Social Media Strategie gehört als erster Schritt eine klare Festlegung der Ziele. Anschließend müssen Sie Ihre Zielgruppe analysieren und klar umreißen sowie sich Ihrer Ressourcen vor Augen führen. In einem nächsten Schritt legen Sie Ihren kontextualen Rahmen fest und bestimmten Kernthemen, die Sie zum Inhalt Ihres Contents machen wollen. Auch das Format Ihres Contents sollten Sie vorab festlegen. Planen Sie nur Veröffentlichungen auf Text-Basis oder wollen Sie Bilder und Videos posten? Diese Entscheidung hängt dabei auch von dem Kanal ab, in welchem Sie aktiv sein wollen. Mit der Wahl des Kanals fällt auch eine Entscheidung im Bereich der Tonalität bzw. der Ansprache, mit welcher Sie auf Ihre Kunden zugehen. Auf LinkedIn oder XING setzen die meisten Unternehmen auf das höfliche Sie, auf Facebook oder Instagram verwendet man im Marketing immer häufiger das persönliche Du. Um Ihre Social Media Aktivitäten stets zu optimieren und anzupassen, braucht es ein kontinuierliches Controlling bzw. einer genauen Erfolgsmessung. Hierbei spielen KIPs eine entscheidende Rolle. Sie sehen, es bedarf einer sorgfältigen Planung für die Umsetzung von Marketing-Aktivitäten im Social Media Bereich, um wirklich erfolgreich zu sein. Social Media nebenbei zu betreiben oder die Aufgabe Personen ohne spezifische Qualifikationen zu übertragen, würde der gesamten Marketing-Strategie. Denn – bedenken Sie – im Gesamtkontext des Marketing Mix ist auch das Social Media Marketing nur ein Teil des Ganzen.

Social Media Strategie Canvas

Social Media Mythos #12 - Reichweitenaufbau geht schnell und bringt direkt neue Kunden

Unternehmen, die unbedacht an Social Media Marketing herantreten, versprechen sich von bereits minimalem Aufwand einen großen bahnbrechenden Erfolg und einen enormen Kundenzuwachs. Allerdings lässt dieser Erfolg häufig erstmal auf sich warten. Das Erstellen einer Facebook-Seite oder einem Instagram-Profil reicht nicht aus, um mehr Reichweite zu generieren. Es braucht Zeit, damit Ihre Zielgruppe auf Sie aufmerksam wird und Sie müssen dieser regelmäßig spannenden Content bieten, damit Ihre Kundinnen und Kunden das Interesse an Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten gewinnen. Reichweitenaufbau braucht also Zeit und ein bisschen Geduld!

Social Media Mythos #13 - Es zählen nur generierte Leads

Social Media ist nur dann erfolgreich, wenn es Leads, also gezielte Kaufabsichten erzielt – dass sagt der Mythos. Doch diese Sicht auf soziale Medien schränkt Sie ein. Im Social Media Marketing geht es (natürlich) auch darum die Gewinnmargen höher zutreiben, mehr Kunden zugewinnen oder mehr Produkte zu vermarkten.
Doch die beiden Hauptziele sind Neukundengewinnung und vor allem Kundenbindung. Es geht also weniger, um konkreten Gewinn als viel mehr darum Kundinnen und Kunden an das Unternehmen zu binden und Vertrauen aufzubauen. Am Ende sind es nämlich zufriedene Kunden, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen kaufen. Zielen Sie daher nicht nur auf Leads ab, sondern bauen Sie eine Verbindung zu Ihren Zielgruppe auf und treten Sie mit dieser in Kontakt. Die häufigsten Ziele, die mittels Social Media Marketing erreicht werden sollen, sehen Sie in der anstehenden Grafik:

Ziele Social Media Marketing

Social Media Mythos #14 - Follower sind Follower

Schon mal was vom Facebook Edge-Rank gehört? Nein – dann lassen Sie uns Ihnen den Unterschied zwischen Followern und Followern erklären. Der Edge-Rank sorgt dafür, dass nicht allen Ihrer Follower und Fans in den sozialen Medien alle Ihre Postings ausgespielt werden. Der Edge-Rank ist ein Facebook-Algorithmus, der erkennt, welche Themen die Follower interessieren und setzt auf deren Newsfeed (die Startseite von Facebook) vermehrt jene Themen, die die Nutzenden sehen wollen. Für Sie bedeutet das, dass Ihre Postings nicht automatisch bei allen Ihren Fans angezeigt werden. Ein Follower ist also nicht direkt eine Person, die Ihren Post sieht. Follower ist daher nicht gleich Follower. Daher sollten Sie Ihren Content nicht immer gleich halten, sondern auch mal thematische „Ausflüge“ machen und auch mal leichten Content posten.

Social Media Manager

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Sie möchten sich umfassenden mit dem Thema Social Media beschäftigen, Ihr Wissen zertifizieren lassen und dabei flexibel bleiben? In unserem Online-Zertifikatslehrgang Social Media Manager (DIM) lernen Sie, wie Sie die verschiedenen Kanäle erfolgreich sowie effizient bespielen, um Ihr Unternehmen voran zu bringen. Sie lernen gänzlich online und in Ihrem eignen Tempo.

Social Media Mythos #15 - Social Media Marketing funktioniert wie Offline-Marketing

Umgehen Sie den Fehler und erstellen Sie eigens für Social Media Beiträge. Pressemitteilungen gehören nicht auf Facebook und Co! Nutzen Sie Wettbewerbsanalysen, um zu überprüfen, auf welchen Kanälen Wettbewerber vertreten sind und welchen Content Sie produzieren. Bei guten Content geht es vor allem um das Ansprechen der richtigen Zielgruppe – Ihrer Zielgruppe. Veröffentlichen Sie Beiträge nicht nach dem Motto „Viel hilft viel“, sondern über legen Sie ich, welche Inhalte für Ihre Zielgruppe interessant sind oder diese generell ansprechen.

Social Media Mythos #16 - Social Media Marketing ist nutzlos, wenn es keinen Umsatz erzielt

Der große Nutzen in Social Media Marketing liegt in gewisser Maße im Verborgenen. Es geht weniger um direkt erzielten Umsatz, der in den sozialen Medien erwirtschaftet wird, sondern auch um andere Aspekte, wie zum Beispiel: Marken-Image oder Employer-Branding.
Um seiner Marke ein Image zu verleihen, muss festgehalten werden, welcher Lebensstile und welche Gefühle mit der Marke in Verbindung gebracht werden. Anschließend gilt es diese durch Branding im Marketing zu vermitteln. Ein wesentlicher Kernaspekt des Brandings ist ein klar definierter USP – ein Unique Selling Point. Hier hinter steht die Frage. Was macht unser Unternehmen/ unsere Dienstleistung/ unser Produkt einzigartig und hebt uns von der Konkurrenz ab. Um dabei die Beziehung zu Kundinnen und Kunden nicht aus den Augen zu verlieren, sollte der Kundennutzen innerhalb des USP verankert sein. Es muss auf den ersten Blick erkennbar sein, warum Ihr Produkt das richtige für die Zielgruppe ist.

Social Media Mythos #17 - Ein Social Media Post ist schnell erstellt

Ja, es ist möglich einen Beitrag innerhalb von fünf Minuten zu erstellen, jedoch ist dies ein sehr unrealistischer Plan. Um diesen Zeitrahmen einzuhalten, müssten Sie sofort wissen, was Sie posten wollen und bereits Material (in Text-, Bild- oder Video-Format) vorliegen haben. Aus Erfahrung können wir Ihnen sagen: ein guter Post braucht, wie jedes andere Produkt, Zeit und Planung. Um nicht unter Druck arbeiten zu müssen und um zu vermeiden Beiträge auf die Schneller kreieren zu müssen hilft ein simples Tool: der Redaktionsplan. Diesen erstellen Sie bereits zwei bis vier Wochen im Voraus und legen fest, wann Sie welche Beiträge veröffentlichen wollen. Der Redaktionsplan hilft Ihnen Ihren Content zu strukturieren und zu planen. Er ermöglicht es Ihnen Bilder, Videos und Texte vorab vorzubereiten und zum geplanten Zeitpunkt einen fertigen Post vorliegen zu haben.

Social Media Mythos #18 - "Unsere Zielgruppe gibt es in den sozialen Medien nicht

Wer diese Aussage trifft, steht mit Social Media Marketing noch ganz Anfang. Denn zu behaupten die eigene Zielgruppe sei nicht in den sozialen Medien aufzufinden, ist eine glatte Fehleinschätzung. Vielleicht ist die Zielgruppe nicht auf TikTok oder Instagram zu finden, da Sie tendenziell älter ist – dann findet man Sie garantiert auf Facebook. Vertreibt man eher im B2B-Bereich, dann sind Facebook und Co nicht unbedingt die ertragreichsten Plattformen, da diese eher für den B2C-Sektor nützlich sind. Dies bedeutet aber nicht, dass Sie für den B2B-Bereich gänzlich uninteressant sind. Andere Unternehmen finden Sie allerdings auf Social Media Plattformen, wie LinkedIn oder XING. Und sollten Ihre Kunden auch dort nicht aktiv sein, dann bleibt Ihnen immer noch WhatsApp. Dieser Messenger-Dienst hat in gewissem Maßen die SMS abgelöst und ist in Deutschland der weitverbreitetste Anbieter im Verschicken von Nachrichten. WhatsApp gehört zum Facebook-Konzern und seine Funktionen wachsen immer weiter. Relativ neu sind die, die Facebook- oder Instagram-Stories angelehnt sind. Unternehmen können zwar (noch) keine Werbung auf WhatsApp schalten, allerdings können Sie den Messenger-Dienst nutzen, um Ihren Kunden Nachrichten zukommen zu lassen. Dies funktioniert ähnlich wie ein Newsletter. Kunden melden sich mit Ihrer Telefonnummer für die Rundschreiben an und werden anschließend mit in den Verteiler aufgenommen. Hierüber können Kunden dann mit Infos versorgt werden oder über aktuelle Meldungen informiert werden. Weitere Möglichkeiten, wie Unternehmen WhatsApp nutzen sind:

  • Terminvereinbarungen machen / bestätigen
  • Beschwerdemanagement
  • Rückgabemanagement
  • Buchungen annehmen / bestätigen

Lassen Sie in Bezug auf Social Media nichts unversucht. Auch Ihre Zielgruppe ist in den sozialen Medien aktiv!

Social Media Mythos #19 - Soziale Medien sind geschützte Räume

In sozialen Medien geben Sie die Kontrolle ab. Sobald Ihr Beitrag öffentlich wird, kann er von allen Menschen gesehen, geteilt und kommentiert werden. Natürlich hofft man im Marketing stets auf das Beste – sprich viele Likes, positive Kommentare und Neukunden, die auf einen Aufmerksam werden. Die Realität ist jedoch nicht immer so einfach. Viele im Social Media aktive Unternehmen haben schon mal einen so genannten Shitstorm erlebt. Dabei handelt es sich um ein massenhaftes Auftreten von negativen Kommentaren und öffentlicher Kritik im Internet, meistens in Social Media. Tritt eine solche Situation ein, heißt es mit Fingerspitzengefühl arbeiten. Lassen Sie negative Kritik Ihrerseits nicht unkommentiert, sondern treten Sie mit den Kunden in Kontakt. Rechtfertigungen sind im Rahmen eines Shitstorms auch völlig unangebracht und potenzieren den Konflikt meistens nur. Eine offene Entschuldigung ist meistens der richte Weg raus aus einer Lawine an Negativ-Kommentaren.

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Social Media Mythen #20 - In sozialen Medien wird Werbung gepostet

Soziale Medien sind Netzwerke, in denen Menschen anderen Menschen folgen wollen, Interessen teilen möchten und in Kontakt treten wollen. Was Sie dort nicht sehen wollen ist Werbung! Niemand öffnet Facebook, Instagram oder TikTok, um plumpe Werbebotschaften zu sehen, für die er sich nicht interessiert. Als Unternehmen, das Social Media Marketing betreiben will, sollten Sie diese Botschaft stets im Hinterkopf habe: Kreieren Sie Content, der nicht wie Werbung aussieht! Posten Sie leichte, witzige Beiträge, die keinen werblichen Inhalt haben oder nicht auf Ihr Produkt abzielen. Posts dieser Art erlangen viel häufiger hohe Interaktionszahlen – sprich viele Kommentare und Likes, was zur Folge hat, dass Ihre Seite beliebt wird und mehr Menschen Ihrem Unternehmen folgen. Best Practice Beispiele dieser Art kommen zum Beispiel von der schwedischen Möbelhauskette IKEA. Werden Sie kreativ!

Sie möchten mit Social Media Marketing durchstarten?

Unsere Experten helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Katharina SilberbachKatharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
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#SocialMediaMythen #SocialMediaMarketing #SocialMediaStrategie

Was ist Social Media Marketing?

Social Media Marketing umfasst mehr als die Einrichtung einer Facebook Fanpage und die gelegentliche Veröffentlichung einiger Fotos bei Instagram. Erfolgreiche Social Media Manager gehen mit einer Strategie an die Auswahl und Bespielung der Social Media Kanäle heran und setzen auf die ständige Messung Ihrer Erfolge, um die zuvor gesteckten Ziele zu erreichen.

1. Was ist Social Media Marketing? – Die Definition

Für die Definition von Social Media Marketing muss erstmal ein Basiswissen über das Online Marketing vorhanden sein. Denn Social Media Marketing ist ein Teil des Online Marketing Mix. Basis im Online Marketing Mix bildet die eigene Webseite. Darüber hinaus werden die verschiedenen Instrumente, die Hauptziele und die vorgelagerten Ziele darin veranschaulicht. Online Marketing beschreibt die zielgerichteten Aktivitäten und Prozesse verschiedener Unternehmensbereiche, die online durchgeführt werden, um einen Mehrwert für Kunden, Online-Nutzer und das Unternehmen zu liefern.

Doch was ist jetzt eigentlich Social Media Marketing?

Social Media Marketing beschreibt die Strategien und Taktiken, um die unterschiedlichen sozialen Netzwerke so einzusetzen, dass die Erreichung der Unternehmensziele möglich ist.

2. Social Media Marketing – Strategie

Social Media Marketing ist in den letzten Jahren nun erwachsen geworden. Die Ansprüche der User und auch der Unternehmen sind deutlich gestiegen und das Motto: „Wir machen mal eben ein bisschen Facebook und Instagram“ sollte eigentlich vorbei sein.Die Strategie im Social Media Marketing ist die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Eigene Umfragen haben gezeigt, dass es an dieser Stelle noch sehr viel Potenzial auszuschöpfen gibt: Nur 39,7 Prozent deutscher Unternehmen besitzen eine schriftlich ausgearbeitete Social Media Marketing Strategie.

Die Social Media Studie des DIM hat zwar gezeigt, dass hier eine deutliche Besserung in Sicht ist, aber trotzdem fehlt vielen noch der strategische Zugang zum Thema Social Media.

  • Wo sollen wir anfangen?
  • Wie sollen wir das machen?
  • Welche Kanäle passen zu uns?

Das sind einige Fragen, mit denen sich viele beschäftigen, die die Social Media Plattformen für ihr Marketing einsetzen möchten.

Social Media Strategie Canvas

Das Social Media Strategie Canvas können Sie hier als PDF herunterladen!

Mit dem Social Media Strategie Canvas vom Deutschen Institut für Marketing lassen sich die Social Media Aktivitäten sehr gut strategisch angehen.

3. Social Media Agentur – milaTEC bietet Ihnen Support

Starke Marken sowie zukunftsfähige B2B- und B2C-Unternehmen nutzen Social Media Marketing, um für ihre Zielgruppen sichtbar, relevant und wirksam zu sein. Mit einem Social Media Konzept können die relevanten Business Ziele auch in Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen eingebunden werden. Nutzen Sie dafür externes Social Media Know-how!

Ein Social Media Jahr dauert einen Monat. Denn es gibt ständig neue Entwicklungen und Trends. Social Media Agenturen sind näher dran und helfen Ihnen, darauf zu reagieren. Das Team von milaTEC betreut als Social Media Agentur schon seit Jahren Kunden bei ihren Social Media Aktivitäten:

  • Einrichtung neuer Kanäle
  • Werbekampagnen über Social Media
  • Fortlaufende Betreuung von sozialen Kanälen
  • Ist-Analysen zu bestehenden Profilen
  • Vergleich mit Wettbewerbern

Egal, ob XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, YouTube oder WhatsApp.

Kontaktieren Sie uns, um eine erste Social Media Analyse zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Markt zu bekommen. Unser Social Media Team hilft Ihnen gerne dabei, in den digitalen Medien regional, national oder international präsent zu sein.

4. Social Media Marketing – Ziele

Nur mit einer guten Zielformulierung kann das Unternehmen seine Aktivitäten entsprechend ausrichten. Ziele sind also für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend. Ziele im Social Media Marketing können unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Oft stehen „weichere“ Ziele, wie Bekanntheit, Imageverbesserung oder Kundenbindung im Vordergrund; direkt messbarer Abverkauf von Produkten stellt (noch) eher die Ausnahme dar.

 

 

Ziele Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

Gemäß der DIM Studie Social Media Marketing 2018 sind die Top-Ziele, die Unternehmen mit Social Media Marketing verfolgen:

  • Neukundengewinnung
  • Kundenbindung
  • Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit
  • Unterstützung der Online Marketing Ziele
  • Dialog mit Kunden
  • Verbessertes Marken- und Produktimage

5. Social Media Seminar

Offline war gestern! Lernen Sie in unserem Social Media Seminar die aktuellen Möglichkeiten der wichtigsten Social Media Plattformen kennen und bringen Sie Ihre Social Media Aktivitäten auf den aktuellsten Stand! Informieren Sie sich jetzt:

6. Zielgruppen im Social Media Marketing

Social Media Aktivitäten richten sich immer an Zielgruppen. Nicht umsonst ist die Reichweite vieler Social Media Plattformen an eine gute User Experience gebunden. Also nur Beiträge, die auch auf ein Interesse von Nutzern der Plattform treffen, werden seitens der Plattformen gepusht und ausgespielt. Eine gute Zielgruppenkenntnis ist daher ein Erfolgsfaktor für eine passende Social Media Strategie.

Viele Social Media Manager tun sich jedoch schwer, die einzelnen Zielgruppen exakt zu benennen und dann auch in ihrer Strategie zu berücksichtigen. Dies liegt zum einen daran, dass vielfach mehrere Zielgruppen angesprochen werden müssen und zum anderen nur ein diffuses Verständnis von Zielgruppen existiert.

Die klare Abgrenzung und Beschreibung von Zielgruppen – als Gesamtheit jener Personen, an die marketingpolitische Maßnahmen gerichtet werden sollen, aus der Gesamtmenge der Stakeholder – ist wichtig für die strategische Planung der Social Media Aktivitäten. Denn nur wenn klar ist, wer erreicht werden soll, können die Instrumente und Inhalte auch im Social Media Marketing effizient eingesetzt werden. Je präziser eine Zielgruppe definiert werden kann, desto geringer ist der Streuverlust. Die Definition von Zielgruppen muss sich dabei selbstverständlich an den Zielen der Unternehmenskommunikation orientieren.

Gleichzeitig können Social Media Aktivitäten genutzt werden, um die Zielgruppen des Unternehmens besser kennen zu lernen. Zum einen bieten die Social Media Plattformen gute Insights in Besucherdaten und zum anderen kann man aus den Reaktionen und Aktivitäten der Besucher einiges über die eigenen Zielgruppen lernen.

Betrachtet man ein Unternehmen als vernetzte Einheit, dann können zum Beispiel verschiedene Zielgruppen für Social Media Aktivitäten adressiert werden: Kunden, Mitarbeiter, potenzielle Mitarbeiter, regionaler Wirtschaftsraum, Presse sowie die Allgemeine Öffentlichkeit. Regionale Kommunen, Land und Staat sowie Interessensvertreter stehen in der Bedeutung für das Social Media Marketing sicherlich erst in zweiter Reihe – soziale Netzwerke bilden hier nicht den vorrangigen Kommunikationskanal. Dennoch können Unternehmen auch hier allgemeinere Informationen durch Veröffentlichung streuen, was die eigentliche Kommunikation vereinfachen kann. Wettbewerber, eigene Anteilseigner und die eigene Geschäftsführung sollten zwar bei den Entscheidungen bezüglich der Aktivitäten in sozialen Medien auch im Auge behalten werden, schließlich werden diese Gruppen mit Sicherheit auch über diese Kanäle Informationen beziehen, aber als präferiertes Kommunikationsmittel können soziale Netzwerke nicht zählen.

DIM Persona Profiler

Die Bestimmung und Beschreibung von Zielgruppen gelingt im Rahmen einer Social Media Strategie recht gut über den Ansatz einer Persona. Eine Persona ist ein Repräsentant einer ausgewählten Zielgruppe. Wir vom Deutschen Institut für Marketing haben dazu einen Persona Profiler entwickelt. Mit diesem Tool wird die Erstellung einer Persona und damit die Beschreibung der Zielgruppe erleichtert.

Mit Hilfe der Persona kann auch die Entscheidung über den richtigen Social Media Kanal besser getroffen werden. Es muss nicht immer Facebook oder Instagram sein, viele Zielgruppen bewegen sich in spezifischen Communities. Wenn man dort präsent ist, dann kann man seine Zielgruppen sicherlich einfacher erreichen.

7. Social Media Marketing – Instrumente

Bei der Auswahl der Social Media Marketing Instrumente gilt es, einige wichtige Fragen zu beantworten und die Aspekte anschließend entsprechend umzusetzen.

Welche Kanäle…

  • … passen zu den angestrebten Zielen?
  • … werden von den Zielgruppen in ausreichendem Maße genutzt?
  • … sind finanziell und technisch handhabbar?
  • … passen zu dem (gewünschten) Unternehmensimage?
  • … sind ausreichend etabliert, um größere Investitionen zu rechtfertigen?
  • … bieten ausreichende Rechtssicherheit?
  • … lassen sich dauerhaft von Ihnen bespielen?

 

Auswahl Social Media Marketing Instrumente

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

7.1. Facebook Marketing

Facebook ist wahrscheinlich das bekannteste Social Media Netzwerk. Die Facebook-Unternehmensseite steht im Mittelpunkt und kann dazu genutzt werden, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen. Das Unternehmen kann über die Facebook-Seite mit den Kunden in Kontakt treten, Umfragen erstellen, auf Nutzerbeiträge oder -fragen antworten, Bilder, Videos und Beiträge posten – alle diese Aktivitäten können Unternehmen über ihre Seite vornehmen.

Vorteil von Facebook ist, dass sowohl große und bekannte als auch kleine und eher unbekannte Marken ihre Aufmerksamkeit erhöhen können. Bestehende und potenzielle Kunden nutzen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Facebook. Auch der Wettbewerb könnte bereits bei Facebook vertreten sein, sodass eine Nichtnutzung dieses Social Media Netzwerks gegenüber der Konkurrenz einen Nachteil darstellt. Facebook Posts sollten die Zielgruppe ansprechen und möglichst einfach verfasst sein. Interessant gestaltete Beiträge enthalten zudem oft zusätzliche Medienformate wie Fotos oder Videos.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass 85,5% der Studienteilnehmer Facebook als Social Media Marketing Instrument nutzen.

Immer wieder hören wir in unseren Seminare und Vorträgen, dass Facebook doch tot sei. Die aktuellen Zahlen zeigen da etwas anderes. Hier Zahlen aus dem Januar 2020:

  • 2,9 Mrd. Menschen nutzen aktiv (min. 1x im Monat) einen Facebook Dienst (Facebook, Instagram, Whatsapp)
  • 2,3 Mrd. Menschen nutzen einen dieser Dienste pro Tag
  • 140 Millionen aktive Unternehmen auf Facebook
  • 21,1 Milliarden Dollar Umsatz im 4. Qrtl. 2019

Natürlich hat sich in den letzten drei Jahren die Nutzung von Facebook auf Unternehmensseite deutlich geändert. Hat man sich vor einigen Jahren noch intensiv mit dem Publizieren von Inhalten auseinandergesetzt, so wächst nun die Nutzung von Facebook Ads, da die generische Reichweite immer weiter zurückgegangen ist.

 

7.2. Blog Marketing

Neben Facebook stellen auch Blogs ein etabliertes Social Media Instrument dar. Hauptaufgabe des Blogs ist die regelmäßige Weitergabe von Informationen. Große Blogs, die häufig Beiträge posten, ziehen die Besucher immer wieder an.

Es gibt mehrere Arten von Blogs:

  • Corporate Blogs
  • Service Blogs
  • Knowledge Blogs
  • Themen-Blogs
  • Kampagnen-Blogs
  • Produkt- und Marken-Blogs

7.3. Microblogging

Twitter ist als Microblogging-Dienst eine Zwischenstufe zwischen Blog und Social Network. Die Webseite Twitter stellt nach Facebook und Google den drittgrößten Traffic-Lieferanten dar. Ein angemeldeter Nutzer kann kurze Nachrichten verfassen und abschicken. Nutzer können dann von anderen abonniert werden. Auch Anmeldungen und Interaktionen von Unternehmen sind möglich. Grundsätzlich sind die Tweets auf 280 Zeichen beschränkt. Der Microblogging-Dienst handelt so eher von der schnellen Information, als ausführliche Diskussionen.

Vorteil von Twitter ist u. a. die hohe Interaktion, aber auch die enorme Schnelligkeit. Aktuelle Ereignisse werden so immer häufiger zuerst auf Twitter veröffentlicht, als auf anderen Kanälen. Twitter lebt, wie auch alle anderen sozialen Netzwerke, von der Interaktivität. Nutzer nehmen so an Gesprächen teil, folgen anderen Nutzern und teilen interessante Inhalte. Die Funktion „ReTweet“ ist an dieser Stelle von besonderer Bedeutung.

7.4. Videoplattformen

YouTube lässt sich zu Google zählen und ist weltweitdie mit Abstand größte Video-Datenbank. Die Nutzung der Videoplattform ist kostenlos und es kann unbegrenzt Videomaterial hochgeladen werden. Hochgeladene Dateien sind dann von der Öffentlichkeit einsehbar. In der Regel müssen die hochgeladenen Videos noch extern, wie beispielsweise über Facebook oder Twitter, promotet werden. Über den „Embed“-Code können Videos auch in Blogbeiträge eingebunden werden.

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt, dass gut 70% der befragten Unternehmen planen, in Zukunkt häufiger Viedoinhalte zu publizieren. Damit sind Videos in Zukunft die Kommunikationsart Nummer 1 im Social Media Marketing.

Wenn die verschiedenen Social Media Kanäle miteinander verknüpft werden, entsteht hohes Potenzial. Trotz geringerem Aufwand durch die Verknüpfung ist eine höhere Reichweite möglich. Videos, die einen Mehrwert liefern, funktionieren am besten. Dabei kann es sich um einen Nutzwert handeln, aber auch einfach um lustige, kuriose oder aufregende Inhalte, die der reinen Unterhaltung bzw. Zeitvertreibung dienen.

7.5. Relevanz der Social Media Instrumente

Die DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigt mithilfe der Nutzungshäufigkeiten und Wichtigkeitsbeurteilungen auf, welche Social Media Instrumente heutzutage Pflicht sind und welche eher zur Kategorie "Kann" oder "Kür" zählen:
Pflicht-Instrumente: Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, XING, LinkedIn.
Kann-Instrumente: Google+, Instagram, Nutzer- und Diskussionsforen, eigene Communities,
Podcasts, Kununu, Slideshare, Live-Chat, WhatsApp, Pinterest, Wikis, Vimeo
Kür-Instrumente: Tumblr, Flickr, Yelp, Snapchat, Social Bookmarkings

Diese Einteilung zeigt auf, welche Instrumente unbedingt in das Portfolio mit aufgenommen
werden müssen, welche Instrumente durchaus Sinn machen können und welche nicht
unbedingt eine Rolle spielen, jedoch – in Abhängigkeit von der Zielgruppe – durchaus als
Abgrenzung zum Wettbewerb dienen können.

 

Social Media Marketing

Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018

8. Social Media Marketing – Monitoring

Täglich werden Facebook, Twitter und Co. mit unzähligen neuen Beiträgen überschwemmt. Social Media Monitoring kann dabei helfen, die laufenden Aktivitäten der eigenen Follower und Fans über bestimmte Schlüsselwörter zu verfolgen und so einen Überblick zu erhalten. Anhand der Ergebnisse aus dem Social Media Monitoring wird ersichtlich, wie sich die Unternehmensseite, die bisherigen Nutzerzahlen und die Interaktion entwickeln. Die Ergebnisse der DIM Studie Social Media Marketing 2018 zeigen, dass fast zwei Drittel aller Befragten ein Monitoring bzw. Controlling ihrer Social Media Marketing Aktivitäten durchführen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht dabei systematisch vor und nutzt zum Beispiel Kennzahlen zur Analyse der Aktivitäten.

Unterschieden wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Monitoring-Programmen. Auch gibt es interne Tools der Netzwerke wie:

  • Facebook Insights
  • YouTube Analytics
  • Twitter Analytics

Externe Tools sind:

  • Iconosquare
  • FanpageKarma
  • SocialBench
  • SocialBakers
  • SocialBros
  • Hootsuite

Google Alerts ist ebenfalls empfehlenswert. Das Programm schickt eine Benachrichtigung, sobald das vorher festgelegte Suchwort bei Google eingegeben wird. Der eigene Firmenname, der Name der Wettbewerber, Produktnamen, relevante Themen, die Namen entlassener Mitarbeiter etc. sollten für den Alert eingerichtet werden.

Weitere Monitoring Tools, wie Socialmention, durchsuchen in Echtzeit die Newsstreams verschiedener Social Media Kanäle und informieren den Beobachter kontinuierlich über alle Aktivitäten. Das Tool untersucht verschiedene Bereiche im Netz, wie Blogs und Microblogs oder Bookmarks.

Socialmention bietet neben dem breiten Suchspektrum auch die Möglichkeit komplexere Analysen durchzuführen. Untersucht werden so auch:

  • Stimmungslage
  • Reichweite
  • „Viralität“ des Begriffs
  • Die Häufigkeit, mit der der Begriff im Netz erwähnt wird

Das Tool Socialmention eignet sich für einen ersten kostenlosen Einstieg sehr gut. Entscheidend ist aber auch, dass immer nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit und kein vollständiges Bild dargestellt wird. Private Nutzerprofile bleiben nämlich verschlossen und werden somit nicht berücksichtigt.

9. Social Media Marketing – Kennzahlen

Dilemma der Social Media Kommunikation

Um verwertbare Auswertungen zu erstellen und den Erfolg des Social Media Marketing messen zu können, helfen Kennzahlen.

Allgemeine Kennzahlen, die Ergebnisse über die Reichweite liefern, sollten in jedem Fall erhoben werden. Die Reichweite von Kommunikationsmaßnahmen informiert darüber, wie viele Personen der angesprochenen Zielgruppe erreicht wurden. Dazu zählen z. B..:

  • Anzahl Facebook-Fans
  • Anzahl Twitter-Follower
  • Anzahl Mitglieder in der XING-Gruppe
  • Anzahl Blog-Besucher
  • Anzahl YouTube-Views
  • Website-Traffic
  • Google-Ranking

Neben der Reichweitenkennzahl gibt es noch die Interaktionskennzahl, die angibt, welche Aktivität mit der Zielgruppe stattgefunden hat. Bei einer Interaktion hat sich der Kontakt bereits intensiver mit dem Kommunikationsmittel auseinandergesetzt. Beispiele für Interaktionskennzahlen sind:

  • Shares
  • Likes
  • Kommentare
  • Retweets /@-Erwähnungen
  • Anzahl neue Fans / Follower

Mithilfe von transaktionsbezogenen Kennzahlen kann schließlich die finale Wirkung der Kommunikationsmaßnahmen identifiziert und gemessen werden. Sie geben somit Rückschlüsse darüber, ob Ihre gewählte Social Media Strategie zielführend ist.

Zu diesen Kennzahlen zählen u. a.:

  • Conversion Rate
  • Cost-per-order (CPO)
  • Umsatz
  • Downloads
  • Backlinks

Problematisch ist, dass sich nicht alle Ziele in Kennzahlen ausdrücken lassen. Mit einigen Überlegungen können Unternehmen jedoch meist einen großen Teil der gewünschten Zielvorgaben abdecken.

10. Social Media Marketing – Fazit

Die Social Media zählen heutzutage zum Lebensalltag der allermeisten Menschen und sind vorerst nicht mehr wegzudenken. Änderungen, die mit Social Media verbunden sind, gibt es ständig. Auch Trends entwickeln sich, sodass einige Social Media Plattformen gefragter sind als andere. Obwohl Social Media Marketing eine strategische Planung und ein hohes Maß an Know-how erfordert, bietet es zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen.

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Markenbotschafter als Teil einer Influencer-Marketing-Strategie

Markenbotschafter können einen wichtigen Teil Ihrer Influencer-Marketing-Strategie ausmachen. Doch zuerst einmal, was unterscheidet Markenbotschafter von dem bekannten Begriff des Influencers? Influencer sind auf Social Media aktiv. Durch eine gewisse Anzahl an loyalen Followern, die ihre/seine Empfehlungen und Meinungen schätzen, werden sie für Unternehmen interessant. Wenn die Follower des Influencers nämlich mit der Zielgruppe des Unternehmens übereinstimmen, kann dadurch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem jeweiligen Influencer entstehen. Laut Einer Studie des Bundesverbands der Digitalen Wirtschaft (BVDW), folgt jeder Fünfte einer Influencer-Empfehlung beim Shoppen.

Markenbotschafter sind ebenfalls Persönlichkeiten, die sich auf Social Media öffentlich für eine Marke, deren Produkte oder Dienstleistungen aussprechen. Dabei handeln sie aber aus eigener Überzeugung und erhalten dafür keine Bezahlung. Wenn die Kunden wissen, dass die Markenbotschafter keine Bezahlung für ihre Fürsprache erhalten, werden sie den Empfehlungen noch eher vertrauen. 

Markenbotschafter

Arten von Markenbotschaftern

Es gibt drei verschiedene Arten von Markenbotschaftern: 

  1. Berühmte und bekannte Persönlichkeiten. Diese Art von Markenbotschafter ist für viele Unternehmen in der Regel schwer zu finden. Sie haben aber die größte Reichweite und somit Wirkung für ein Unternehmen, eine Marke oder einzelne Produkte und Dienstleistungen.
  2. Externe Personen, welche die Marke erwähnen und befürworten. Dies bedeutet auch, dass der eigene Kunde zum Markenbotschafter werden kann. Beispielsweise führte Apple Aktionen durch, bei denen jeder Kunde, der ein Apple-Produkt kaufte, einen kostenfreien Sticker mit dem Apfel-Logo des Unternehmens dazu erhielt. Viele der damaligen Kunden klebten sich die Sticker an verschiedene Geräte und Gegenstände. Dadurch verbreiteten sie das Logo von Apple und die Marke steigerte ihre Bekanntheit. Auch wenn Kunden Ihre Follower auf Social Media dazu ermutigen, ein Produkt auszuprobieren, profitiert das Unternehmen immens von dieser außenstehenden Meinung, die Objektivität ausstrahlt.
  3. Interne Personen aus dem eigenen Unternehmen, die auf ihren persönlichen Social Media Accounts oder denen des Unternehmens, die Bekanntheit des Unternehmens oder der Marke steigern. Dazu gehören also Mitarbeiter, Shareholder oder Schlüsselpersonen aus dem Management. Da diese das Unternehmen und ihr Produktsortiment am besten kennen, können sie auch am besten das Unternehmen nach außen hin präsentieren.

Das Image des Unternehmens sollte in allen Fällen stets mit dem Image des Markenbotschafters zusammenpassen, um eine begünstigende Wirkung für die Marke oder das Produkt zu erzielen.

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In unserem Influencer Marketing Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Hilfe von Personen mit hoher Reichweite auch Ihre eigene Reichweite ausbauen und Ihr Image fördern können. Sie lernen, wie Sie das Thema strategisch angehen und in Ihre Online-Strategie integrieren. Darüber hinaus zeigen wir, wie Sie die richtigen Influencer finden und identifizieren, Influencer-Marketing-Kampagnen planen und umsetzen und wie Sie die Erfolge messen. Informieren Sie sich jetzt über genaue Inhalte und aktuelle Termine:

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Authentizität als Erfolgsfaktor

Markenbotschafter treten als Meinungsmacher natürlich und authentisch in Social Media auf, was Ihre Glaubwürdigkeit unterstreicht. Dies bildet auch den Gegensatz zur expliziten Werbung, die für Kunden vorhersehbar und unpersönlich wirkt. Zum Beispiel präsentieren Markenbotschafter die Marke, indem sie ein bestimmtes Getränk trinken, ein T-Shirt der Marke tragen oder auf Social Media erwähnen, wie sie das Produkt oder den Service nutzen. Um ein glaubwürdiges Bild abzugeben, ist es auch wichtig, dass nicht nur eine einseitige positive Meinung abgegeben wird. Durch das Teilen der positiven und negativen Aspekte erscheint die Empfehlung viel mehr wie die Empfehlung eines vertrauten Bekannten und nicht wie eine umgesetzte Marketingstrategie. Dennoch sollten Unternehmen natürlich strategisch beim Umgang mit Markenbotschaftern vorgehen. Dies fängt schon bei der Wahl der Markenbotschafter an. Man kann auf der Suche nach geeigneten Markenbotschaftern unter der Kundschaft manuell verschiedene Foren und Social-Media-Kanäle durchforsten. Es existieren auch verschiedene Tools, die Erwähnungen Ihrer Marke in Social Media automatisch zusammenfassen. Darauf sollte man schnell reagieren und den Kunden für die Erwähnung danken. Dies zeigt nämlich eine öffentliche Wertschätzung für die Meinung der Kundschaft und kann Kunden auch zu weiteren Erwähnungen ermutigen. Besonders engagierten Nutzern sollten auch kleine Aufmerksamkeiten oder Vorteile zugesichert werden. Dazu gehören typische Werbegeschenke wie Tassen und Büroutensilien oder Rabatte. Wichtig ist es, die Beziehung zur jeweiligen Community zu pflegen und Vorgänge zu beobachten.

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Mitarbeiter als optimale Markenbotschafter

Damit auch Mitarbeiter ein positives Bild des Unternehmens vermitteln, müssen die Unternehmen eine Unternehmenskultur etabliert haben, die ein Gefühl von Identifikation und Zugehörigkeitsgefühl vermittelt. Unzufriedene Mitarbeiter können nämlich ungewollt auch zu Markenbotschaftern werden. Dadurch zeigt sich auch, dass eine Markenbotschafter-Strategie kein gesondertes Projekt ist, sondern eng mit dem Branding und der gesamten Kommunikationsstrategie des Unternehmens verbunden ist. Die Unternehmen müssen den Mitarbeitern auch zutrauen, sich auf eigene Weise öffentlich für das Unternehmen stark zu machen. Kontrollmaßnahmen nehmen nämlich den Mitarbeitern häufog die Lust an positiven Aussagen über das Unternhemen auf deren persönlichen Social Media Accounts. Unternehmen können Mitarbeiter auch zu positiven Äußerungen ermutigen, indem sie den Accounts ihrer Mitarbeiter folgen und besonders kreative oder positive Kommentare zum Unternehmen retweeten. Auch die öffentliche Würdigung von engagierten Mitarbeitern kann sich positiv auswirken.

Wenn der Mitarbeiter als Corporate Influencer ein wiedererkennbares Gesicht für das Unternehmen auf den betriebseigenen Social Media Accounts werden soll, ist für die Content-Planung auch ein gewisser Spielraum für die Mitarbeiter empfohlen. Postings, die Mitarbeiter bei der Ausführung involvieren, aber bei der Planung nicht berücksichtigen, können schnell unauthentisch wirken. Die vertragliche Regelung für das Engangement des Mitarbeiters auf den betriebseigenen Social Media Accounts sollte in dem Fall aber auch vertraglich geregelt sein. Dabei sollte zusätzlich vereinbart werden, dass die Nutzung von vorhandenem Content über das Arbeitsverhältnis hinausläuft. Sonst müsste nämlich im Nachhinein der Content mit der entsprechenden Person gelöscht oder unkenntlich gemacht werden. Für Content-Strategien finden sich zahlreiche Beispiele. Mitarbeiter können hinter die Kulissen blicken lassen und bei einem "FMA" (Follow Me Around) den Followern einen Arbeitstag zeigen. Dies eignet sich auch gut für das Employer Branding, da potenzielle Mitarbeiter sich dadurch schon vorab mit dem Unternehmen verbunden fühlen und zukünftige Arbeitskollegen "kennenlernen". Auch die Präsentation von Produkten durch Mitarbeiter mit viel Hintergrundwissen bietet authentische Darstellungen. Nicht jeder Mitarbeiter ist als Markenbotschafter geeignet und auch nicht jeder Mitarbeiter möchte sich auf Social Media Kanälen öffentlich darstellen. Dennoch findet sich meinstens mindestens eine offene Persönlichkeit, die sich engagiert vor die Kamera stellt. Dabei muss auch nicht alles perfekt inszeniert sein. Im Gegenteil: Dies wirkt sympatisch und bietet noch mehr Authentizität!

Markenbotschafter - Fazit

Markenbotschafter sind ein effektives und kostengünstiges Mittel für die Influencer-Marketing-Strategien von Unternehmen. Sie garantieren Glaubwürdigkeit und lassen Unternehmen nicht wie gesichtslose Identitäten dastehen. Dennoch verlangt der Einsatz von Markenbotschaftern die Initiative von Unternehmen, da Beziehungen zur eigenen Community stets gepflegt und aufemerksam beoabachtet werden müssen. Geeignete Mitarbeiter müssen gefunden werden und und das Betriebsklima muss stimmen, um ein authentisches und positives Bild zu vermitteln. Auch wenn die Reichweite von Markenbotschaftern öfters nicht mit denen von herkömmlichen Influencern übereinstimmt, sind Markenbotschafter dennoch gewinnbringend für die Markenwahrnehmung eines Unternehmens.

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Instagram-Follower kaufen: Ist das sinnvoll?

Instagram-Follower kaufen, um innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl an Followern vorweisen zu können? In einer Zeit, in der Follower in gewisser Weise als die „harte Währung“ im Social Media Marketing gelten, überlegen viele Blogger, Influencer und Unternehmen, ob dies eine sinnvolle Möglichkeit für sie darstellt. Immerhin ist auf den ersten Blick für Außenstehende nicht ersichtlich, woher die Follower kommen. Und sieht es nicht attraktiv aus, wenn ein Kanal von mehr als 10.000 Usern abonniert wurde?

Was sich im ersten Schritt leicht anhört, kann jedoch Folgen haben. Immerhin leben gerade Plattformen wie Instagram vom Vertrauen der Nutzer. Viele Menschen folgen hier Unternehmen und Einzelpersonen, weil sie sich mit ihnen identifizieren und sie als authentisch erleben. Wenn sich dann zeigt, dass die Follower einer Seite – wenn auch nur vielleicht zu einem kleinen Teil – gekauft wurden, kann dies einen großen Imageverlust mit sich bringen.

Welche Vorteile bietet das Kaufen von Instagram-Followern?

Ja, im ersten Schritt gibt es tatsächlich Vorteile, die mit dem Kaufen von Instagram-Followern in Verbindung gebracht werden können. Besonders überzeugend sind in diesem Zusammenhang die folgenden Punkte:

  1. Der „Erfolg“ zeigt sich meist vergleichsweise schnell, da die gebuchten Instagram-Follower peu á peu aufgebucht werden.
  2. Mehr Follower lassen eine Seite attraktiver wirken. Frei nach dem Motto „Wenn XY so viele Abonnenten hat, lohnt sich das Folgen sicherlich!“ können hier auch viele neue (und echte) Follower generiert werden.
  3. Die Preise, um Instagram-Follower kaufen zu können, halten sich meist im Rahmen. Dennoch gibt es natürlich auch hier Unterschiede. Es lohnt sich also, Preise zu vergleichen.
  4. Je mehr Follower, desto größer ist auch die Reichweite.

Die obige Auflistung zeigt, dass es durchaus Vorteile beim Kauf von Instagram-Followern gibt. Das Risiko, dass eine Seite daraufhin jedoch an Glaubwürdigkeit verliert, ist jedoch ebenfalls hoch. Genau hierauf soll im folgenden Abschnitt eingegangen werden.

Instagram Marketing Seminar

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Mit welchen Nachteilen ist das Kaufen von Instagram-Followern verbunden?

Mehr Follower, vergleichsweise geringe Kosten und eine gesteigerte Attraktivität anderen Nutzern gegenüber – klingt gut? Mag sein. Dennoch stellt es ein sehr hohes Risiko dar, Instagram-Follower zu kaufen… und das aus den unterschiedlichsten Gründen.

Instagram-Follower kaufen Nachteile

Einerseits gibt es viele Unternehmen, die aus dem Verkauf von Likes und Abos ein echtes Geschäft entwickelt haben. Leider sind besagte Likes und Abos meist nicht von Dauer. Oft fällt auf, dass diese dem betreffenden Konto zwar gutgeschrieben werden, sich jedoch vergleichsweise rasch wieder verabschieden. Hinzu kommt, dass sich viele Profile (auch von Laien) auf den ersten Blick als „Fakes“ entlarven lassen.

Noch auffälliger wird das Ganze, wenn eine Seite Abonnenten im fünfstelligen Bereich hat, diese jedoch nie aktiv sind. Ein klassisches Beispiel: 10.000 Abonnenten, aber keine Kommentare unter den Posts sollten skeptisch werden lassen. Die Statistiken werden verzerrt und die Authentizität des Seitenbetreibers leidet. Zu den Hauptnachteilen beim Kauf von Instagram-Followern gehören unter anderem dementsprechend die folgenden Punkte:

  1. Gekaufte Instagram-Follower sind in der Regel inaktiv. Eine große Zahl an Abonnenten steht daher einer geringen Interaktion gegenüber.
  2. Vor allem dann, wenn die gekauften Follower vergleichsweise schnell auftreten, wirkt der Zuwachs eher unrealistisch.
  3. Ein Verlust der Authentizität kann eine Abkehr von Geschäftspartnern und echten Abonnenten mit sich bringen.
  4. Instagram legt mittlerweile sehr viel Wert auf einen hohen Nutzerkomfort. Zeigt sich, dass eine Seite in gekaufte Follower investiert, kann es im schlimmsten Fall sein, dass sie – entweder für eine gewisse Zeit oder für immer – gesperrt wird. In diesem Fall wäre nicht nur die Seite, sondern auch das Geld für den Kauf der „Fans“ weg. Das Ergebnis: ein kompletter Neustart. Zudem wird das Image nachhaltig geschädigt.

Bei den genannten Nachteilen handelt es sich lediglich um einen kleinen Auszug an „worst cases“. Vielen Unternehmen und Einzelpersonen ist das Risiko, als Follower-Käufer enttarnt zu werden, zu hoch. Daher ist es weitaus sinnvoller, sich mit der Frage „Wie kann ich echte Follower generieren?“ auseinanderzusetzen.

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Follower ohne Fankauf generieren – so geht’s!

Follower generieren

Wie bereits erwähnt, wirken viele Follower auf Instagram durchaus attraktiv. Noch besser, wenn nicht nur die Followeranzahl stimmt, sondern die Fans auch noch aktiv an der Seite teilhaben, Beiträge liken und kommentieren. Doch wie können eigentlich Follower auf Instagram generiert werden? Wie schaffen es manche Seiten, hier die Millionengrenze zu knacken? Mit den folgenden Tipps muss der erfolgreiche Instagram-Kanal kein Wunschtraum mehr bleiben:

1. Überzeugende Inhalte locken echte User an
Wer von einer Seite überzeugt ist und sich angesprochen fühlt, muss in der Regel nicht lange gebeten werden, diese zu abonnieren.

2. Bilder und Content an die Zielgruppe anpassen
So gut wie jede Seite hat ihre Zielgruppe. Diese gilt es im ersten Schritt zu definieren und im zweiten Schritt gezielt abzuholen.

3. Werbeanzeigen sorgen für Aufmerksamkeit
Werbeanzeigen, die auf Instagram geschaltet werden, bieten das Potenzial, die eigene Zielgruppe deutlich zu erweitern und mehr User anzusprechen. Damit diese Form von Social Media Marketing jedoch gelingen kann, ist es wichtig, sich eingehend mit den entsprechenden Möglichkeiten zu befassen. Eine gute Vorbereitung und Planung sind das A und O.

4. Selbst aktiv bleiben!
Wenn ein Unternehmen oder eine Einzelperson sich dazu entschließen, einer anderen Seite zu folgen, wird dies angezeigt. Viele entscheiden sich dann dazu, dem jeweils anderen zurückzufolgen. Hierbei handelt es sich um eine besondere „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten.

5. Für den eigenen Instagram-Kanal werben
Parallel zur Werbung über Instagram ist es unter anderem auch möglich, beispielsweise auf der eigenen Homepage, auf Facebook, YouTube oder auf anderen Seiten auf den eigenen Instagram-Kanal aufmerksam zu machen. Viele User wissen möglicherweise noch gar nicht, dass dieser existiert. Dementsprechend kann es sich unter anderem auch lohnen, einen Link zur Instagram-Seite im Newsletter zu platzieren.

6. Gewinnspiele organisieren
Instagram-Gewinnspiele verfügen über das Potenzial, vergleichsweise viele, echte Interessenten anzusprechen. Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang natürlich, dass der Gewinn, der ausgeschrieben wurde, in enger Verbindung zum Unternehmen steht. Somit kann sichergestellt werden, dass das Interesse an der Seite auch nach der Auslosung und Gewinnerverkündung im Idealfall noch bestehen bleibt.

Grundsätzlich gilt, dass es sicherlich ein wenig mehr Geduld braucht, um echte Follower für die eigene Instagram-Seite zu generieren. Aber: die Mühe wird in der Regel mit echten Interaktionen und einem hohen Maß an Authentizität belohnt. Nebenbei lässt sich auf diese Weise auch die Attraktivität des eigenen Instagram-Kanals steigern. Denn: wer an seinem Instagram-Auftritt arbeitet, profitiert im Endeffekt weitaus mehr als jemand, der sich ausschließlich auf gekaufte Herzchen und Follower verlässt, die im Laufe der Zeit auch wieder verschwinden können.

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Fazit

Es ist durchaus verlockend, sich – gerade dann, wenn die Zahlen stagnieren – eine bestimmte Anzahl an Instagram-Followern zu kaufen. Immerhin sind diese, je nach Anbieter, nicht teuer und ersparen einen „manuellen“ Aufbau. Mit dem besagten Kauf ist jedoch ein hohes Risiko verbunden. Im schlimmsten Fall kann es sogar sein, dass der komplette Kanal gesperrt wird.

Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte ehrlich zu seinen Followern und auch zu sich selbst sein und an seinem Kanal arbeiten. Spannende Inhalte, die optimal auf die Zielgruppe zugeschnitten sind, helfen weitaus mehr als Likes, die lediglich aufgrund einer finanziellen Gegenleistung abgegeben werden. Und wer ehrlich ist, weiß auch, dass es weitaus mehr Spaß macht, sich dann über die echten Likes und Kommentare zu freuen.

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Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Leena LorenzLeena Lorenz

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Instagram-Gewinnspiele: 5 Ideen für mehr Aufmerksamkeit

Instagram-Gewinnspiele sind ein wahrer Reichweiten-Antrieb. Die meisten Unternehmen setzen in der heutigen Zeit auf die Sozialen Medien, unter anderem auf Instagram, um auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen. Eine Frage, die in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle spielt, ist: Wie kann ich die Aufmerksamkeit meiner Abonnenten fesseln und gleichzeitig neue Follower generieren? Bei Gewinnspielen handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, hier umfassend zu profitieren.

Denn Aktionen, bei denen die Abonnenten eines Kanals etwas gewinnen können, sind meist sehr erfolgversprechend. Damit das jeweilige Gewinnspiel jedoch den gewünschten Effekt erzielt, ist es wichtig, einige Punkte zu beachten. So sollte beispielsweise kein beliebiger Gewinn verlost werden, sondern ein Gewinn mit Bezug zu Ihrem Unternehmen oder eigene Produkte aus Ihrem Sortiment. Gleichzeitig können eine ansprechende Darstellung und transparente Gewinnspielbedingungen dafür sorgen, dass die Vorteile der Aktionen auf vielen Ebenen genutzt werden können. Im besten Fall profitieren so Unternehmen und Abonnenten.

Welche Effekte kann man mit Instagram-Gewinnspielen erzielen?

Effekte Instagram-Gewinnspiele

In den allermeisten Fällen geht es bei Instagram-Gewinnspielen im ersten Schritt darum, Aufmerksamkeit zu erzielen.

Unter anderem ist es dann im zweiten Schritt möglich:

  • die Anzahl der Abonnenten eines Kanals zu steigern
  • ein bestimmtes (neues) Produkt in den Fokus zu rücken
  • Abonnenten zur Interaktion zu bewegen
  • den Bekanntheitsgrad der eigenen Marke zu fördern.

Viele dieser Effekte lassen sich auch weitestgehend problemlos miteinander kombinieren. Daher ist es zunächst wichtig, sich selbst zu fragen, was mit dem betreffenden Gewinnspiel erreicht werden soll. Wenn es beispielsweise darum geht, mehr Kommentare unter einem bestimmten Post zu generieren, macht es Sinn, eine Frage („Welcher Artikel aus unserem Sortiment gefällt euch am besten?“ oder „Wie sind eure Erfahrungen mit Produkt XY?“) zu stellen und die Interaktion mit einer Gewinnmöglichkeit zu verbinden. Der entsprechende Preis kann dann unter den Kommentierenden ausgelost werden. Durch viele Kommentare unter einem Post kann ein viraler Effekt entstehen, sodass noch mehr Menschen auf das Gewinnspiel aufmerksam werden. So kann – ganz nebenbei – auch der Bekanntheitsgrad der Marke im Allgemeinen gesteigert werden.

Instagram Marketing Seminar

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Für welche Zielgruppe eignen sich Instagram Gewinnspiele?

Es wäre sicherlich ein wenig naiv, davon auszugehen, dass sich jeder Instagram-Nutzer für Gewinnspiele interessiert. Aber es gibt durchaus viele Menschen, die sich aktiv auf der Suche nach einschlägigen Aktionen befinden. Im Hinblick auf Gewinnspiele, die von bestimmten Marken / Unternehmen ins Leben gerufen werden, bedeutet dies, dass vor allem Menschen, die sich ohnehin mit den entsprechenden Produkten identifizieren können, höchstwahrscheinlich teilnehmen werden.

Eine klassische Zielgruppe für Gewinnspiele auf Instagram gibt es nicht. Vielmehr hat jedes Unternehmen seine eigene Zielgruppe innerhalb der Instagram Community. Hieraus ergibt sich eine weitere, wichtige Erkenntnis: die Artikel bzw. Dienstleistungen, die über den Instagram Account eines Unternehmens verlost werden, sollten unbedingt immer etwas mit der betreffenden Marke zu tun haben bzw. in enger Verbindung zu ihr stehen.

Ein klassisches Beispiel: Ein Unternehmen, das Produkte aus dem Bereich Make-Up vertreibt, dürfte seine Abonnenten mit einem Gewinnspiel rund um Autoersatzteile verwirren. Denn es gibt einen Grund, weshalb ein Instagram-Nutzer sich dazu entschließt, einem Unternehmen zu folgen: er interessiert sich ohnehin für die entsprechenden Produkte oder Leistungen des Unternehmens. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Follower an einem Gewinnspiel teilnehmen, wenn die Preise zum Unternehmen passen, deutlich höher.

5 Ideen für Ihre Instagram-Gewinnspiele

Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um durch Instagram zu scrollen, erkennt schnell, dass der Fantasie im Zusammenhang mit Instagram-Gewinnspielen nahezu keine Grenzen gesetzt zu sein scheinen. Um sich hier aus der Masse der Mitbewerber abzuheben, macht es Sinn, manchmal klassische, manchmal aber auch neue Wege zu gehen. Die fünf folgenden Beispiele zeigen auf, wie vielseitig Instagram-Gewinnspiele heutzutage in Erscheinung treten und ins Online Marketing eingebunden werden können.

Gewinnspiel-Beispiel Nr. 1: Produkte aus dem eigenen Sortiment verlosen

Hierbei handelt es sich um einen absoluten Klassiker – und um eine vergleichsweise einfache Variante, Produkte zu verlosen. Das Prinzip: Produkte, die sich besonders gut verkaufen, neue Artikel oder solche, die ein wenig PR gebrauchen können, werden in ein Gewinnspiel integriert. Je nach Möglichkeiten muss natürlich nicht nur ein Artikel verlost werden. Gewinnspiele dieser Art bieten oft die Chance, mehrere Plätze zu vergeben.

Gewinnspiel-Beispiel Nr. 2: Kooperationen mit anderen Unternehmen

Kooperationen mit anderen Unternehmen können dabei helfen, den Bekanntheitsgrad der eigenen Marke noch weiter zu steigern. Auch große Unternehmen setzen hierbei oft auf entsprechende Partnerschaften. Meist handelt es sich dabei um eine klassische Win-Win-Situation. Denn: die Zielgruppe der einen Marke wird – zwangsläufig – auf die Produkte der anderen Marke aufmerksam. Im Idealfall passen die beiden Marken natürlich thematisch zusammen bzw. weisen zumindest eine Schnittstelle auf.

Gewinnspiel-Beispiel Nr. 3: Rabatte für einen Einkauf im Online-Shop

Hier erhalten Gewinnspielteilnehmer die Möglichkeit, sich Rabatte für den Online-Shop der betreffenden Marke zu sichern. Die Produkte werden in diesem Zusammenhang nicht verschenkt, sondern vergünstigt verkauft. So macht das betreffende Unternehmen – je nach Preisgestaltung – immer noch Gewinn und wirkt meist sowohl auf Stamm- als auch auf Neukunden attraktiv. Immerhin macht beinahe jeder Kunde gerne Schnäppchen.

Gewinnspiel-Beispiel Nr. 4: Besonders aktive Gewinnspiele

Im Rahmen aktiver Instagram-Gewinnspiele ist der Teilnehmer „gezwungen“, sich ein wenig intensiver mit der betreffenden Marke auseinanderzusetzen. Klassische Beispiele hierfür sind:

  • der Interessent muss auf der Homepage des Unternehmens nach einem bestimmten Symbol Ausschau halten, im Zuge einer Osterkampagne zum Beispiel nach Ostereiern.
  • der Gewinnspielteilnehmer muss sich mit einem Produkt der Marke fotografieren und dieses posten.

Der Fantasie sind hier nur wenige Grenzen gesetzt. Entsprechende Aktionen sorgen jedoch dafür, dass die Marke in der Regel besser im Gedächtnis bleibt und möglicherweise mit positiven Erlebnissen assoziiert wird.

Gewinnspiel-Beispiel Nr. 5: Gewinnspiele mit prominenten Testimonials

Je nach Netzwerk kann es unter anderem auch Sinn machen, an Personen des öffentlichen Lebens oder Influencer heranzutreten und zu versuchen, diese für die jeweilige Aktion zu gewinnen. Wenn die Prominenten die Aktion dann wiederrum über ihren Account teilen, schnellt die Reichweite oft noch mehr in die Höhe.

Wie auch im Hinblick auf die zu verlosenden Produkte gilt natürlich auch hier, dass eine Promotion dieser Art nur dann authentisch ist, wenn der jeweilige Influencer auch zur Marke passt. Ein Star, der sich auf roten Teppichen gern mit Echtpelz zeigt, wirkt beispielsweise als Werbeträger für ein vegan orientiertes Unternehmen unglaubwürdig.

Worauf sollte man bei einem Instagram Gewinnspiel besonders achten?

Damit sichergestellt ist, dass das Instagram-Gewinnspiel auch den jeweils aktuellen Vorgaben entspricht, ist es im Vorfeld wichtig, sich mit den Richtlinien rund um Promotionen auf der Plattform auseinanderzusetzen.

Grob zusammengefasst, legt Instagram hierbei vor allem fest, dass:

  • Die Plattform von jeglicher Verantwortung freigestellt werden muss. Daher muss unter anderem klar kommuniziert werden, dass nicht Instagram, sondern der betreffende Account das Gewinnspiel veranstaltet.
  • Keine Aufrufe zu Markierungen stattfinden dürfen
  • Das betreffende Unternehmen mit dem Einhalten der Regeln betraut wird.

Besonders wichtig ist zudem, dass die Teilnahmebedingungen für die Gewinnspiele transparent und nachvollziehbar sein müssen. Unter anderem müssen hier Start und Ende der Verlosung angegeben werden. Weiterhin muss auf die Datenschutzbestimmungen verwiesen werden. Am besten ist es hier, eine Seite mit den entsprechenden Teilnahme- und Datenschutzbedingungen anzulegen und diese über die Instagram-Bio zu verlinken.

Doch Vorsicht! Die Bestimmungen rund um Gewinnspiele in den Sozialen Netzwerken verändern sich kontinuierlich. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich vor dem Veröffentlichen einer Aktion kurz einen Überblick verschaffen. Es braucht nur ein paar wenige Klicks, um sich die aktuellen Bestimmungen auf Instagram anzeigen zu lassen.

Fazit: Instagram-Gewinnspiele als Performance-Push

Instagram-Gewinnspiele eignen sich sehr gut dazu, eine hohe Reichweite zu generieren und so die Bekanntheit der Marke sowie Interaktion auf dem Instagram-Kanal zu steigern. Für die Gestaltung der Verlosung stehen Ihnen unzählige Möglichkeiten offen, Sie sollten aber stets darauf achten, dass das Gewinnspiel zu Ihrer Marke passt und auch den Nutzern Spaß bereitet. So machen Sie Ihren Followern die Teilnahme schmackhaft und profitieren von einer guten Performance.

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Shitstorm – Wie das Netz sich aufregt und was man dagegen tun kann

Der Shitstorm ist ein von Unternehmen gefürchtetes Phänomen in sozialen Netzwerken. Häufig sind missglückte Werbekampagnen der Anstoß für eine Welle schlechter Kritik, die über Kanäle wie Facebook oder Twitter über das Unternehmen hereinbricht. In dem Fall heißt es: Schnell und besonnen reagieren. Denn ein Shitstorm kann einen langfristigen Schaden am Unternehmensimage verursachen.

1. Was ist ein Shitstorm?

Ein sogenannter „Shitstorm“ ist eine Welle öffentlicher Kritik an Unternehmen oder Personen in einem Kommunikationsmedium des Internets, wie den Sozialen Medien oder Blogs. Das Internet ist für alle offen, es gibt also kaum Einschränkungen bzw. Zugangsvoraussetzungen. Das bedeutet, dass man auf Social Media Plattformen, wie Facebook, Instagram oder in Blogs, seine Meinung frei äußern kann. Wer seine Identität nicht preisgeben möchte, kann sogar anonym bleiben. Dadurch sinkt die Hemmschwelle für Äußerungen, die der Schreibende unter anderen Umständen unterlassen würde. Oft führen öffentliche Aussagen von Mitarbeitern oder Werbekampagnen eines Unternehmens dazu, dass sich hunderte oder tausende Nutzer im Internet beschweren.

2. Wie entsteht ein Shitstorm?

Die Entstehung von Shitstorms gegenüber Unternehmen ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ein möglicher Grund kann die Enttäuschung des Kunden über ein Produkt oder den Service eines Herstellers sein. Zudem könnte es an einem unprofessionellen oder missverständlichen Auftritt des Unternehmens in der Öffentlichkeit liegen. Des Weiteren kann ein Shitstorm durch die Verletzung ethischer oder moralischer Standards des Unternehmens hervorgerufen werden. Dies ist der häufigste Auslöser von Shitstorms. Unethisches Verhalten kann dadurch zustande kommen, dass Firmen sich gegenüber Kunden arrogant verhalten oder Personen durch öffentliche Äußerungen oder Werbekampagnen kränken. Ein weiterer Auslöser für einen Shitstorm kann ein sogenannter Rant sein. Ein Rant ist eine „elektronische Wutrede" in den sozialen Medien, die von einem unzufriedenen Kunden erstellt und publiziert wird. Wenn dadurch die Meinung vieler anderer getroffen wird, folgen zustimmende Kommentare und die negative Kritik wird weiterverbreitet.

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3. Phasen eines Shitstorms

Der Shitstorm unterteilt sich immer in verschiedene Phasen. Vergleichbar ist der Ablauf hier mit der Krise eines Unternehmens. Laut dem berühmten Vier-Phasen-Modell der Unternehmenskrisen teilt sich diese in vier Phasen. Ähnlich ist es auch bei einem Shitstorm. Dieser lässt sich in die folgenden Phasen unterteilen:

  • Anfangsphase
  • Wendepunkt
  • Akute Phase
  • Post-Phase
Shitstorm Phasen

Anfangsphase

Die Anfangsphase eines Shitstorms ist in der Regel geprägt durch Unauffälligkeit. Wirklich eklatante Auswirkungen sind auf Seiten des Unternehmens noch nicht spürbar. Auch die Öffentlichkeit hat zu diesem Zeitpunkt in der Regel noch keine wirkliche Kenntnis von der jeweiligen Kritik. Sollten die möglichen Folgen hier richtig eingeschätzt werden, bestehen in der Anfangsphase für Unternehmen viele Optionen, um dem aufkommenden Sturm entgegenzuwirken. Das Problem: Die Anfangsphase eines Shitstorms ist aufgrund der geringen Resonanz kaum spürbar. Vergleichbar also mit einem ganz leichten Nieselregen, der noch kein echtes Gewitter vermuten lässt.

Wendepunkt

Die zweite Phase eines Shitstorms ist geprägt durch den Wendepunkt. Durch einen bestimmten Auslöser vergrößert sich die Kritik spürbar. Noch immer kann es allerdings sein, dass der Zustand innerhalb des Unternehmens nicht richtig wahrgenommen wird. Möglich ist es zudem, dass sich die angespannte Situation auch zu diesem Zeitpunkt noch einmal zurückentwickelt. Der Nieselregen hat also ein wenig zugenommen. Latente Angst vor einem donnernden Unwetter ist aber bisher nicht vorhanden. Immerhin könnten sich die Wolken auch schnell wieder verziehen.

Akute Phase

Geschieht dies nicht, tritt der Shitstorm in die akute Phase ein. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, sollten zu diesem Zeitpunkt alle Alarmglocken kräftig schrillen. Geprägt ist diese Phase durch eine offensive Kommunikation gegen das jeweilige Unternehmen. Nicht selten geprägt von Wut und enormen Entgleisungen. Die Krise ist sowohl intern im Unternehmen als auch extern in der Öffentlichkeit deutlich zu spüren. Der Fokus der Öffentlichkeit kann zu diesem Zeitpunkt stark auf dem jeweiligen Unternehmen liegen. Unter Umständen sind nicht alle Handlungsspielräume so großflächig wie üblich vorhanden. Aktives agieren ist somit kaum mehr möglich. Stattdessen müssen die Konzerne überwiegend reagieren. Wichtig ist dabei allerdings in jeglicher Hinsicht, dass dies schnell geschieht.

Post-Phase

Die Post-Phase bietet den Unternehmen nach den schnellen Handlungen die Möglichkeit zum Durchatmen. Die Kommunikation gegenüber dem Konzern normalisiert sich wieder. Unternehmen sollten diesen Zeitpunkt nutzen, um die letzte Krise genau zu analysieren. So ermitteln Sie neue Präventionsstrategien für kommende Krisen, aber auch Pläne, wie neue Krisen möglicherweise noch effektiver gelöst werden können. Diese neuen Strategien können sich für das Unternehmen gleich in doppelter Hinsicht lohnen. So können die neuen Krisen gelöst werden, ohne hierfür zusätzliche Gelder in die Hand zu nehmen. Dass ein Shitstorm ansonsten sehr teure Auswirkungen haben kann, musste zum Beispiel Computerhersteller „DELL“ kennenlernen. Das Unternehmen reagierte auf einen Shitstorm im Jahre 2005 mit der Einstellung zahlreicher Spezialisten, die in den sozialen Netzwerken individuell auf die Kundenbeschwerden eingingen. So konnte „DELL“ sein Image letztendlich zwar verbessern, investierte dafür aber laut eigenen Angaben rund 150 Millionen Euro.

4. Beurteilung eines Shitstorms

Shitstorm ist nicht gleich Shitstorm. Das klingt zunächst etwas verwirrend. Aber nicht jeder Shitstorm ist für Unternehmen identisch schwerwiegend. Jeder Shitstorm sollte deshalb genau beurteilt werden. Von Bedeutung sind dabei das Ausmaß, die Persistenz oder die Relevanz. Diese Kriterien helfen Ihnen einzuschätzen, ob es sich beim Shitstorm um einen kleinen Schauer oder ein handfestes Unwetter handelt. Je nach Beurteilung des Shitstorms können Sie dann überlegen, wie Sie genau vorgehen möchten.

Ausmaß

Von großer Bedeutung ist es, das gesamte Ausmaß des Shitstorms nachvollziehen zu können. Hierfür können Sie zum Beispiel die Negativkommentare unter Ihren Beiträgen prüfen. Zusätzlich liefert meist auch die gesteigerte Aktivität im Vergleich zur normalen Interaktion einen Hinweis auf das Ausmaß des Shitstorms.

Persistenz

Die Persistenz beschreibt im Falle eines Shitstorms die Beständigkeit der Kommentare. Hier prüfen Sie also, wie lange sich die negativen Kommentare bereits ziehen. Sind diese erst von kurzer Dauer, stehen die Chancen gut, dass Sie die Situation noch kontrollieren können. Sie sollten also frühzeitig einschreiten.

Relevanz

Wie relevant die negativen Kommentare letztendlich sind, hängt von gleich mehreren Faktoren ab. Zum einen natürlich von der Reichweite und Nutzeranzahl im jeweiligen Netzwerk. Ein großes soziales Netzwerk wie Facebook etwa besitzt mehr als zwei Milliarden Mitglieder. Aus einem kleinen „Shitstürmchen“ kann hier innerhalb weniger Stunden eine echte Shitstorm-Lawine werden. Zusätzlich hängt die Relevanz aber auch davon ab, wie vielen Leuten die Beiträge letztendlich zugänglich sind.

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5. Folgen eines Shitstorms und Einfluss auf das Unternehmensimage

Ein Shitstorm kann sich auf das Image des Unternehmens unterschiedlich auswirken. Zum einen kann unethisches Verhalten und ein darauf folgender Shitstorm dazu führen, dass treue Kunden zur Konkurrenz wechseln. Je mehr der Shitstorm von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, etwa durch die Berichterstattung in Online-Zeitungen oder im Rundfunk, desto heikler ist die Situation für das Unternehmen. Denn die Reaktion des Unternehmens muss dann schnell und öffentlichkeitswirksam erfolgen, um die Wogen zu glätten. Auch von Stakeholdern wird ein Shitstorm und der Umgang des Unternehmens mit der Kritik beobachtet. Im Schlimmsten Fall verliert ein Unternehmen nicht nur Kunden, sondern auch Kooperationspartner.

Zum anderen kann ein Shitstorm aber auch eine Chance für das Unternehmen darstellen, indem Kunden näher an das Unternehmen gebunden werden. Eine geschickte Kommunikation kann die Glaubwürdigkeit des Unternehmens erhöhen. Wenn sich die öffentliche Meinung phasenweise gegen sie wendet, zeugt es von Mut, Souveränität und vor allem Kreativität, sich auf das Medienspektakel einzulassen. Manchmal birgt dieser Moment auch die Chance, sich in einem anderen Licht zu präsentieren. Dass alteingesessene Unternehmen durchaus ein neues Image vertragen können, hat das Beispiel Jägermeister gezeigt. Früher noch das das langweilige Altherrengetränk, gilt der Kräuterschnaps nun schon seit vielen Jahren als einer der der angesagten Partydrinks. Die wichtigsten Punkte, die ein Unternehmen, aber auch eine Privatperson bei einem Shitstorm berücksichtigen sollte, sind:

  1. Anerkennung der medialen Meinung als Tatsache
  2. Kritische Auseinandersetzung mit den Vorhaltungen / Entwicklung von Verständnis
  3. Ehrlich und offen auf die Kritik antworten.
  4. Änderungsvorschläge umsetzen.
  5. Versprechen einhalten.

Wer diese Punkte erfüllt und auf Ratschläge sowie auf Kritik offen und ehrlich eingeht, hat eine gute Chance, den Shitstorm schnell zu beenden.

6. Beispiel für einen Shitstorm im Internet

Ein Shitstorm, der sich rasend schnell über die ganze Welt verbreitete geschah Anfang Januar 2018. H&M, die weltweit bekannte schwedische Modemarke, hatte letztes Jahr mit einer für rassistisch empfundenen Werbung im Netz für Unruhen gesorgt. In der Werbung war ein dunkelhäutiger Junge zusehen, der einen Hoodie trug mit der Aufschrift: „Coolest Monkey in the Jungle“. Es ist seit langem klar, dass vor noch nicht allzu langer Zeit das Wort „Affe“ als eine rassistische Beleidigung gegenüber dunkelhäutigen Menschen verwendet wurde. Nach heftigster Kritik im Netz entfernte H&M die Werbung aus dem Internet und entschuldigte sich dort aufrichtig. Nicht selten hatten verschiedene Mode-Label, wie z.B. Zara, schon in vorherigen Jahren für Skandale gesorgt.

Durch diesen Skandal rutsche die H&M Aktie auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren. In Südafrika mussten vorübergehend alle Filialen geschlossen werden, nach dem Demonstranten bereits drei Läden verwüstet hatten. Auch bekannte Stars, wie der Musikkünstler The Weeknd, schrieben in den sozialen Medien, dass sie in Zukunft nicht mehr mit H&M arbeiten werden.

Shitstorm Beispiel

Bildquelle: Twitter/TheWeeknd

7. Wie verhält man sich als Betroffener eines Shitstorms?

Es gibt bestimmte Grundregeln, die man beachten sollte, wenn es zu einem Shitstorm kommt. Wichtig ist, dass das Unternehmen schnell reagiert, da die erste Antwort auf Kritik innerhalb weniger Stunden erwartet wird. Um eine schnelle Reaktion gewährleisten zu können, sollte das Social Media Monitoring geschärft werden. Dieses sollte 24 Stunden, 7 Tage die Woche aktiv sein, da viele Shitstorms nachts oder am Wochenende beginnen. Durch diese Überwachungssoftware soll Rund-um-die-Uhr eine Kontrolle stattfinden. Wer kein Risiko eingehen möchte, kann auch eine Social-Media-Agentur beauftragen oder sich seine eigene Fachkompetenz ins Unternehmen holen.

Von der ersten Antwort an ist zu beachten, dass die Kommunikation offen, ehrlich und direkt stattfindet. Das Unternehmen sollte sich für das Fehlverhalten entschuldigen, wenn die Kritik berechtigt ist. Die Kunden und die Öffentlichkeit erwarten von dem Unternehmen eine Entschuldigung, wenn es sich falsch oder unethisch verhalten hat. Hier sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die Entschuldigung niemals mit einer Rechtfertigung oder Bedingung verknüpft sein darf. Sonst wirkt sie unaufrichtig und verfehlt ihren Zweck.

Zudem sollte externe Hilfe gesucht werden, wenn die Hintergründe des Shitstorms unverständlich sind, wie beispielsweise eine wenig bekannte Kultur. Wenn das Anliegen der Kritiker nicht verstanden wird, kann es dazu führen, dass der Shitstorm mit falschen oder ungewollt provokanten Antworten verschlimmert wird. Eine weitere Verhaltensregel ist, dass die Beiträge, in denen das Unternehmen beschimpft wird, nicht gelöscht werden sollten. Durch dieses Vorgehen wird der Verfasser nur umso mehr verärgert. Schlussendlich ist es wichtig, aus dem Shitstorm etwas für den eigenen Umgang mit Kritik zu lernen.

8. Fazit

Es ist schwierig für Unternehmen Shitstorms komplett zu verhindern. Menschen haben unterschiedliche Sichtweisen und auch verschiedene Erwartungen an ein Unternehmen oder Produkt. Es ist entscheidend, einen Shitstorm in seiner Entstehung zu beobachten und schnell sowie angemessen zu reagieren. Vor allem ehrlich sollte die Kommunikation sein. Außerdem kommt es darauf an, dass das Unternehmen seine Position und Verhaltensweisen vernünftig begründen kann, sodass die Kunden nicht das Gefühl haben, von dem Unternehmen ignoriert oder vernachlässigt zu werden.

Fest steht: Nur wenn Konzerne, Institutionen und Privatpersonen des öffentlichen Lebens - aber auch ihre allzu oft anonymen Kritiker - öffentliche Vorhaltungen, Klarstellungen und Krisenbewältigungen mit einer Prise Humor führen, besteht die Aussicht, dass auch der stärkste Shitstorm irgendwann nachlässt und sich als laues Lüftchen verzieht.

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