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Google Werbung: Darum sollten Sie Google Ads schalten

Google Werbung: Darum sollten Sie Google Ads schalten
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Google Werbung mit Google Ads (vormals Google AdWords) bietet Ihnen vielfältige und effiziente Möglichkeiten der bezahlten Onlinewerbung (SEA – Search Engine Advertising). Die Werbe-Plattform verzeichnet täglich rund 3,5 Milliarden Interaktionen. Als unumstrittener Marktführer erreichen Sie mit Google Werbung weltweit 90 Prozent aller Internetnutzer. Ihre Vorteile liegen auf der Hand:

  • Sie bestimmen bei Google Werbung Ihr Werbebudget selbst. Kosten entstehen nur, wenn Interessenten auf Ihre Anzeige (Text, Banner oder Video) klicken.
  • Die Ausspielung Ihrer Anzeigen richten Sie gemäß Ihrer Marketing- und Aktionsziele auf die passende Zielgruppe aus. Ihnen stehen dazu verschiedene Parameter zur Verfügung. Google Ads unterstützt Sie bei der bei Auswahl, damit Sie Ihre Ziele im Online-Marketing erreichen.
  • Google Werbung stellt verschiedene Anzeigenformate und Funktionen bereit. Abhängig von Ihren Zielen, können Sie Anpassungen vornehmen, wie bspw. eine klickbare Telefonnummer einfügen.
  • Erreichen Sie mit Google Werbung Ihre Zielgruppe da, wo sie gerade ist: am Desktop, auf Smartphones, Tablets oder in aktiv genutzten mobilen Apps.
  • Mit der Erfolgsmessung (auch in Echtzeit möglich) sehen Sie schnell, wie häufig Ihre Anzeigen geklickt werden. Optimieren Sie die Ergebnisse, indem Sie entsprechende Parameter verändern. Hier gilt: testen, testen, testen.
Google Werbung Vorteile

Mit Google Werbung erreichen Sie Ihre Marketingziele

Den Erfolg Ihrer Google Werbung werden Sie nur dann feststellen können, wenn Sie vorher konkrete und messbare Ziele definiert haben: Marketing- und Kampagnenziele, die Sie in einem bestimmten Zeitfenster erreichen möchten. Dies können zum Beispiel sein:

  • Aktionen auf Ihrer Website (Views, Klicks, Käufe, Abo-Abschlüsse, Registrierungen oder Downloads)
  • Besuche in Ihrem Ladenlokal oder Ihren Filialen (Gutscheine, Incentives, Angebote)
  • Anrufe, Bewertungen, Rezensionen
  • App-Installationen

Wichtig zu wissen: Suchmaschinenmarketing (SEM) umfasst neben bezahlter Google Werbung (SEA) auch wichtige Aspekte der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Google Werbung Ziele

Google Werbung: Hier erscheinen Ihre Anzeigen

Bei Google Werbung erfolgt die Platzierung von Anzeigen an unterschiedlichen Stellen. Sie haben die Auswahl zwischen:

  • Google Suche: Textanzeigen werden über den Suchergebnissen eingeblendet. Auch Shopping Anzeigen werden über oder neben den Ergebnissen der Google Suche angezeigt.
  • Zum Google Display-Netzwerk zählen ca. 2 Mio. Webseiten, Videos und Apps. Die Ausspielung Ihrer Banner oder Videos erfolgt kontext- oder standortbezogen. Mit zusätzlichen Angaben (Alter, Vorlieben, Interessen) haben Sie die Chance, dies zielgenauer einzugrenzen.
  • Auf den Webseiten von Google Suchnetzwerk-Partnern können Ihre Textanzeigen sowohl auf Suchergebnisseiten als auch anderen Seiten platziert werden. Ausschlaggebend ist dabei immer der passende Bezug zur Suchanfrage des Nutzers.

Google Werbung ermöglicht bei Buchungen im Display-Netzwerk festzulegen, ob Anzeigen lediglich zu bestimmten Tageszeiten oder nur in bestimmten Postleitzahl-Gebieten platziert werden. Außerdem entscheiden Sie, ob sich Motive und Angebote abhängig von definierten Nutzergruppen, bspw. Verwendern von High-End-Mobilgeräten (wie bspw. iPhones oder iPads), ggf. unterscheiden sollen.

Google Ads Seminar

Mit unserem Google Ads Seminar erhalten Sie ein kompaktes Basistraining, um eigene Google Ads Kampagnen zu starten und den Erfolg Ihrer anzeigen zu maximieren. Mehr zu den Inhalten und Terminen:

Legende:
Freie Plätze vorhanden.
Nur noch wenige Plätze frei!
Leider ausgebucht.

Google Werbung: Diese Anzeigenarten sind möglich

Im Google Ads-Konto können Sie aus unterschiedlichen Anzeigenformaten wählen. Die fünf wichtigsten Arten stellen wir Ihnen hier kurz vor:

  • Reine Text-Anzeigen (Suchnetzwerk-Anzeigen bzw. Search Ads) werden direkt in der Google Suche ausgespielt.
  • Bei Display-Anzeigen setzen Sie Banner- und Videoanzeigen ein. Diese werden auf Partner-Webseiten im Google Display-Netzwerk platziert (u.a. YouTube oder Gmail).
  • Um Video-Anzeigen als Google Werbung schalten zu können, ist es verpflichtend, diese auf YouTube zu hosten. Als Video-Formate stehen abhängig von der Zielsetzung (Image, Reichweite, Leads, Traffic) unterschiedliche Formate (TrueView-Anzeigen, nicht überspringbare Anzeigen und sog. Bumper Anzeigen) zur Auswahl.
  • Eine App-Kampagne bewirbt Ihre Apps mit dem Ziel, deren Download-Zahlen zu steigern. Als Werbefläche werden sämtliche Google-Plattformen genutzt: Google-Suche, Google Playstore, YouTube und das Google-Displaynetzwerk.
  • Shopping-Ads eignen sich im Rahmen von Google Werbung insbesondere für professionelle E-Commerce Händler. Hierzu können Sie keine Keywords einbuchen. Google verwendet für die Ausspielung (gepflegte) Informationen aus dem Produkt-Datenfeed (z.B. Produkttitel, Beschreibung, Preis). Die Platzierung bestimmt Google dabei selbst.

Anzeigenarten für Einsteiger

Google Werbung bietet zwei weitere Anzeigenarten, die sich insbesondere für Einsteiger ohne Vorkenntnisse eignen. Smart- und Discovery-Kampagnen können Sie mit vergleichbar geringem Aufwand erstellen. Dafür sind die Einstellungsmöglichkeiten limitiert. Die Anzeigen erscheinen automatisiert und die Ausspielung basiert nicht auf Keywords, sondern auf den gesammelten Interessen der Nutzer. Für die Platzierung nutzt Google bereitgestellte Anzeigenelemente wie Anzeigentitel, geeignete Bilder und Logos. Der Nachteil liegt in der wenig zielgenauen Ausspielung.

Google Werbung: Erfolgsfaktor Keywords

Bei der Google Werbung sind für das Aussteuern der Anzeigen (überwiegend) Keywords entscheidend. Also Begriffe, Wortkombinationen oder Fragen, mit denen Ihre potenziellen Kunden nach den für sie relevanten Informationen, Dienstleistungen und Produkten suchen. Beachten Sie dabei:

  • Für ein perspektivisch gutes Ranking Ihrer Google Werbung ist es essenziell, dass Keywords mit den erzeugten Treffern möglichst exakt die Erwartungshaltung der Nutzer erfüllen.
  • Wählen Sie Begriffe, die von den Suchenden auch mit hoher Wahrscheinlichkeit verwendet werden (hohes Suchvolumen = hohes Potenzial). Das bedeutet allerdings unter Umständen, dass Sie mit Ihren Keywords in einem umkämpften Wettbewerb stehen (höherer Cost per Click).
  • Sie können auch Keywords ausschließen, also Begriffe, zu denen Ihre Werbung nicht erscheinen soll.
  • Optimieren Sie Ihre Inhalte hinsichtlich der relevanten Keywords, indem Sie SEO-Texte verfassen. So kann die Suchmaschine einordnen, ob die Zielseite der Anzeigen zur Suchintention der Nutzer passt.

Analysieren Sie im Vorfeld auch die Google Werbung Ihrer Konkurrenz. Werten Sie dazu deren Keywords bzw. Trefferanzeigen aus. Tools wie Google Trends, Google Keywordplaner, Sistrix oder ubersuggest unterstützen Sie bei der Recherche geeigneter Keywords. So bekommen Sie ein Gefühl für das Potenzial und den zu erwartenden Wettbewerb.

SEO Lehrgang

Google Werbung: Erfolgsfaktor Zielgruppen

Für Google Werbung gilt noch mehr als sonst: je mehr Sie über Ihre (potenzielle) Zielgruppe wissen, desto zielgenauer erfolgt das Aussteuern Ihrer Werbemittel.

  • Analysieren Sie u.a. Interessen, Lebensumfeld, Status, Alter, Bedürfnisse, Vorlieben und Verhaltensweisen Ihrer Zielgruppen.
  • Welches Problem Ihrer Zielgruppen lösen Sie? Und mit welchem, für Ihre Zielgruppe relevanten USP, können Sie hervorstechen?
  • Überlegen Sie auch, ob Sie nicht gewünschte Gruppen ausschließen möchten.

Legen Sie im Rahmen von Google Ads Kampagnen an, haben Sie die Wahl. Kombinieren Sie selbst bedeutsame Merkmale Ihrer Zielgruppen oder nutzen Sie von Google auf Basis gesammelter Daten vordefinierte Zielgruppen.

Google Werbung: Erfolgsfaktor Gestaltung der Anzeigen

Bei Google Werbung setzen sich Textanzeigen aus drei Bausteinen zusammen: dem Anzeigentitel, einer URL sowie einer Beschreibung. Damit potenzielle Kunden auf Ihre Anzeige klicken, sollten Sie bei der Gestaltung auf folgende drei wichtige Punkte achten:

  • Führen Sie das Keyword im Titel, in der Beschreibung und/oder in der angezeigten URL auf. Da es in der Beschreibung fett hervorgehoben wird, fällt es direkt ins Auge.
  • Formulieren Sie klar, was den Nutzer erwartet, wenn er auf die Anzeige klickt. Leiten Sie ihn auf eine für das Angebot separat erstellte Landingpage oder eine optimierte Webseite.
  • Eine verständliche Handlungsaufforderung (Call-to-Action) aktiviert zusätzlich: „Jetzt bestellen!“, Informieren Sie sich noch heute!“ oder „Rufen Sie uns heute noch an!“

Nicht erlaubt ist bspw., eine Telefonnummer anzugeben. Hierzu gibt es bei Google Werbung gesonderte Möglichkeiten der Anzeigenerweiterung. Neben ergänzenden Informationen können Sie hier z.B. auch mit einem „Keyword-Platzhalter“ arbeiten. Dabei wird der Suchbegriff eines Nutzers automatisiert in Ihren Anzeigentext eingesetzt. Mit der sog. Sitelink-Erweiterung leiten Sie Besucher auf andere Unterseiten (z.B. Produkte) Ihrer Webseite.

Google Anzeigenerweiterungen

Die Kosten Ihrer Google Ads bestimmen Sie selbst

Für jede Google Ads Kampagne legen Sie das Budget fest, das Sie maximal pro Tag ausgeben möchten. Um Ihr Monatsbudget zu ermitteln, multiplizieren Sie das Tagesbudget mit 30,4. Wie hoch die Kosten tatsächlich ausfallen, hängt dann von Ihren Geboten und der Performance der Anzeigen ab. Sie können für jede Kampagne ein maximales CPC-Gebot angeben. Damit bestimmen Sie, wie viel Sie höchstens für einen Klick auf Ihre Anzeige zahlen möchten. Dadurch haben Sie die Kosten Ihrer Google Werbung fest im Griff. Denken Sie daran, im Google Keywordplaner auf die Kosten für die Keywords zu achten und diese bei der Festlegung Ihres Budgets zu berücksichtigen.

Sie möchten erfolgreiche Google Werbung schalten?

Unsere Experten der milaTEC Digitalagentur helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Katharina SilberbachKatharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
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#GoogleWerbung #GoogleAds #SEA #Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing (SEM) – Diese Formel sollten Sie kennen

Suchmaschinenmarketing (SEM) – Diese Formel sollten Sie kennen
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Suchmaschinenmarketing, kurz SEM, ist die Königsdisziplin im Online Marketing. Google, der Marktführer der internetbasierten Suche, vereint über 90% der weltweiten Suchanfragen auf sich. Deshalb beziehen sich die weiteren Ausführungen im Wesentlichen auf diese Suchmaschine. Neben SEM werden vor allem die Abkürzungen SEO und SEA verwendet. Eine einfache Formel zeigt Ihnen, wie diese drei relevanten Begriffe zusammenhängen und warum SEM für Marketeer unerlässlich ist.

SEM = SEO + SEA: Die Erfolgsformel für Ihr Suchmaschinenmarketing

SuchmaschinenmarketingEs gibt grundsätzlich zwei Arten, mit denen Sie Suchmaschinenmarketing erfolgreich betreiben können:

  • Search Engine Optimization (SEO)
  • Search Engine Advertising (SEA)

Während man mit SEO-Aktivitäten die Suchmaschinenoptimierung beschreibt, steht SEA für bezahlte Suchmaschinenwerbung. Hieraus ergibt sich die Formel SEM = SEO + SEA. Die Kürzel SEO und SEA sind in Verbindung mit Suchmaschinenmarketing gemeinhin geläufiger. SEM hingegen finden Sie im Vergleich deutlich seltener, wie auch die Google Trends zeigen.

Suchmaschinenmarketing mit SEO

Im Bereich Suchmaschinenmarketing lautet die wohl meist gestellte Frage: Wie komme ich bei Google auf Seite eins? SEO, also die Suchmaschinenoptimierung, ist eine Antwort darauf. Hierunter können Sie alle Maßnahmen zusammenfassen, die Sie für die Optimierung von textlichen Inhalten, Bildern, Videos aber auch der Navigation Ihrer digitalen Präsenz (i.d.R. Websites oder Landingpages) einsetzen. In dem Zusammenhang treffen Sie auch auf zwei weitere Unterscheidungsmerkmale:

  • OnPage-Optimierung sind bezogen auf Ihr Suchmaschinenmarketing Maßnahmen und SEO-Techniken, die Sie selbst auf und an Ihren Websites vornehmen können, um das Ranking bzw. Ihre digitale Sichtbarkeit zu verbessern. (Technische Einstellungen, Struktur der Website, Content-Optimierung, Keywords etc.)
  • OffPage-Optimierung umfasst im Bereich Suchmaschinenmarketing alles, wodurch Sie abseits Ihrer Websites gute Platzierungsergebnisse erzielen. Im Wesentlichen zählen dazu Aktivitäten wie das sog. Linkbuilding (Verlinkungen von anderen Websites auf die eigene Website erzeugen, auch Backlinks genannt) oder ein wahrnehmbares Brand- und Content-Marketing.

Das Ziel von Suchmaschinenmarketing

Ihr vorrangigstes Ziel beim Suchmaschinenmarketing muss also sein, im relevanten oberen Sichtbereich der Trefferanzeigen positioniert zu werden. Denn gut Dreiviertel der Internetnutzer rufen nie die zweite Google-Trefferseite auf. Zudem entfallen laut einer Auswertung von Sistrix 99,1 % aller Klicks auf ein Google-Suchergebnis der ersten Seite.

Qualitätsfaktoren im Suchmaschinenmarketing

Fragen Sie Google nach den wichtigsten Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing, bekommen Sie eine einfache Antwort: Inhalte, die am besten die intendierte Suchanfrage beantworten. Das ist sozusagen das Qualitätsversprechen an die Nutzer der Suchmaschine. Zwei von etwa 200 angenommenen SEO-Faktoren, sind bspw. Absprungrate und Verweildauer. Die Absprungrate misst, wie viele Besucher Ihrer Website diese ohne weiteren Klick wieder verlassen. In Verbindung mit einer nur kurzen Verweildauer legt das den Rückschluss nahe, dass nicht der passende Inhalt zur Suchanfrage gefunden wurde. Diese und andere Faktoren bezieht Google in die Bewertung mit ein, wenn es um Ihre (künftige) Position in der Trefferanzeige geht.

Weitere wichtige Faktoren für ein erfolgsversprechendes Suchmaschinenmarketing sind:

  • möglichst geringe Ladezeiten (Achtung bei Videos und Bildern)
  • Optimierung für mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets)
  • lokale Optimierung (kostenfrei: My Google Business)
  • Akzeptanz und Relevanz (Views, Klicks, Conversions)
  • technisch einwandfreie Pflege der Inhalte in Ihrem Content-Management-System

Zum lukrativen Geschäftsmodell von Google gehört, dass Transparenz und Auswirkungen der einzelnen Qualitätsfaktoren nicht allgemein bekannt sind. Zudem wird der Algorithmus ständig verändert. Somit muss sich jeder, der aktiv Suchmaschinenmarketing betreibt, damit auseinandersetzen und immer wieder testen, testen, testen.

SEO Lehrgang

Relevanz von Keywords im Suchmaschinenmarketing

Keywords besitzen im Suchmaschinenmarketing eine äußerst hohe Relevanz. Denn sie sind der Schlüssel für Ihre digitale Sichtbarkeit und den Zugang zu Ihrer digitalen Präsenz. Doch welche Keywords führen zum Ziel? Dazu folgende Überlegungen:

  • Versetzen Sie sich in die suchende Perspektive Ihrer potenziellen Kunden. Mit welchen Begriffen, Begriffskombinationen oder Fragestellungen könnten sie nach Ihnen und Ihrem Leistungsangebot suchen?
  • Geeignete Tools (z.B. Sistrix) verraten Ihnen das Suchvolumen Ihrer gewählten Keywords und damit auch deren Potenzial.
  • Testen Sie das Suchmaschinenmarketing Ihrer Konkurrenz. Geben Sie dazu bei Google Ihre gewünschten Keywords ein und analysieren Sie die Ergebnisse.
  • Optimieren Sie die Inhalte (Texte, Bilder, Videos) Ihrer Websites bzw. Landingpages so, dass potenzielle Fragestellungen zufriedenstellend beantwortet und die relevanten Keywords auch verwendet werden.
  • Content-Management-Systeme wie z.B. WordPress erleichtern Ihnen die Erfüllung technischer Voraussetzungen für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing. Hier geht es bspw. darum, Inhalten suchmaschinengerechte Attribute zuzuweisen (Title, Meta-Description oder Bildbeschreibungen).

Die im Suchmaschinenmarketing mit Keywords erzielten Trefferanzeigen auf einer Suchergebnisseite (englisch Search Engine Result Page, kurz SERP) nennt man auch organische Treffer. Dabei handelt es sich immer um nicht bezahlte Suchergebnisse. Bezahlte Anzeigen des Google Ad-Programms finden Sie über oder rechts neben den SERPs.

SEO Seminar

Sie möchten Ihre Webseite optimieren, um bessere Rankings zu erzielen und mehr Sichtbarkeit zu generieren? Dann informieren Sie sich über unser SEO Seminar:

Suchmaschinenmarketing: SEA unterstützt SEO

Der vielleicht naheliegende Gedanke, Suchmaschinenmarketing lediglich auf kostenlose SEO-Aktivitäten zu beschränken, wäre zu kurz gedacht. Zum einen kostet auch die Optimierung Geld (Verwendung notwendiger Tools, Arbeitszeit kompetenter SEO-Manager). Zum anderen bedarf es zusätzlicher Maßnahmen, damit interessierte Suchende animiert werden, mit dem möglichst zielführenden Keyword nach Ihren Leistungsangeboten zu suchen. An der Stelle sei deshalb nochmals auf die für das Suchmaschinenmarketing wichtigen Maßnahmen der OffPage-Optimierung verwiesen.

Im Rahmen von bezahltem Suchmaschinenmarketing liefert eine Anzeigenschaltung (SEA) im Vergleich zu SEO-Aktivitäten zügiger Ergebnisse. Zum Beispiel in Form von höherem Traffic und idealerweise auch höheren Conversions in Bezug auf Käufe, Abonnements oder Registrierungen für Newsletter. SEA bietet sich daher insbesondere dann an, wenn Sie bspw. eine neue Website, Landingpage, Aktion oder einen neuen Online-Shop launchen. Wird durch budgetgestütztes Suchmaschinenmarketing eine Website vermehrt geklickt, steigert sich nicht nur die Sichtbarkeit der Seite. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzer entweder direkt die Marke, den Online-Shop, den Unternehmensnamen oder relevante Keywords in die Suchmaske eingeben, nimmt zu. Dies zahlt auf das Vertrauenskonto der Marke ein und stärkt so die Website auch für die organischen Trefferanzeigen.

Fazit

Setzen Sie bei Suchmaschinenmarketing unverzichtbar auf Suchmaschinenoptimierung und investieren Sie zusätzlich in Suchmaschinenwerbung. Beide Maßnahmen unterstützen sich bezogen auf ein positives Ranking gegenseitig. Neben den Aktivitäten der OnPage-Optimierung sollten Sie vor allem auch der OffPage-Optimierung einen großen Stellenwert einräumen. Außer dem bereits erwähnten Linkbuilding sowie Brand und Content-Marketing zählen hier auch zu:

  • Digitale Sichtbarkeit durch Social Media (Blogs, Posts, Videos, Kommentare, Artikel)
  • Profile und Aktivitäten in Foren (Xing, LinkedIn, spezifischen Fachforen)
  • RSS Feeds, Pressemitteilungen, Fachgespräche, Vorträge, Storytelling
  • Digitale und analoge Werbung (Banner, Advertorials, Anzeigen, Prospekte, Events, Messen)

Gestalten Sie zusätzlich zu Ihrem Suchmaschinemarketing insbesondere Ihre externe Kommunikation attraktiv und wahrnehmbar. Sie sollte ins Auge fallen, überzeugen, relevante Fragen Ihrer Zielgruppe beantworten und sie dazu bewegen, sich aktiv mit Ihrem Unternehmen und Ihrem Leistungsangebot auseinanderzusetzen. Wenn Ihnen das gelingt, wird man nach Ihnen googeln.

Sie suchen professionelle Unterstützung für Ihr Suchmaschinenmarketing?

Unsere Experten von der Online Marketing Agentur milaTEC helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

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#Suchmaschinenmarketing #SEA #SEO #OnlineMarketing #Google

SEO Marketing – Warum SEO in den modernen Marketing-Mix gehört!

SEO Marketing – Warum SEO in den modernen Marketing-Mix gehört!
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Ist SEO im modernen Marketing sinnvoll? Diese Frage wird uns regelmäßig gestellt und wir haben schon oft diese Diskussion mit unseren Kunden geführt. Was macht mehr Sinn: weiter in Anzeigenwerbung zu investieren oder ein Budget für SEO Marketing zur Verfügung zu stellen?

Um die Vorteile von SEO Marketing zu klären, muss man zunächst einmal klären, was SEO Marketing überhaupt ist, wofür es eingesetzt werden kann und wie man bei einem erfolgreichen SEO Marketing vorgeht.

Seminar Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Sie möchten Techniken lernen, mit denen Sie Ihre Rankingpositionen in den Suchergebnissen bei Google verbessern können? Dann ist unser Seminar Suchmaschinenoptimierung genau das Richtige!  Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen finden Sie hier: 

Was ist SEO Marketing eigentlich?

Das Kürzel SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization). SEO beschäftigt sich also mit der Frage, wie eine Webseite so optimiert werden kann, dass sie in Suchmaschinen wie Google oder Bing gefunden wird und entsprechend Webseitenbesucher erhält. Marketing dagegen beschäftigt sich mit der Frage, wie die Aktivitäten des Unternehmens in Richtung verschiedener externer und interner Zielgruppen ihre Wirkung entfalten kann, um so einen Mehrwert für das Unternehmen, die Kunden und die weiteren Zielgruppen zu entwickeln. Damit scheint klar zu sein, was man unter SEO Marketing versteht.

Michael BerneckerSEO Marketing setzt sich mit der Optimierung von Webseiten auseinander. Zentrales Ziel ist es, dass die unternehmensrelevanten Ziele und Aktivitäten ihre gewünschte Wirkung (Reichweite) mit Hilfe von Suchmaschinen in der gewünschten Zielgruppe erreichen.

Prof. Dr. Michael Bernecker

Alle Maßnahmen, die nun dazu dienen, die Webseite eines Unternehmens in den sogenannten generischen Suchergebnissen von Google für die unternehmensrelevanten Keywords nach oben zu bringen, stellen die Aktivitätsseite des SEO Marketing dar. Typische Maßnahmen des SEO Marketing sind:

1. Strategisches SEO Marketing
Zu strategischen SEO Marketing Fragestellungen, die sich aus dem Marketingmix ableiten lassen, ist insbesondere die Frage relevant, für welche Themen, Problemstellungen und Produkte man bei der relevanten Zielgruppe präsent sein möchte. Aus dieser Frage leitet sich in der Regel eine Keywordrecherche ab, um damit zu klären, zu welchen Suchbegriffen des Kunden man relevant sein möchte. Darauf aufbauend stellt sich die Frage, mit welchem Content man eine Webseite bestücken und in welchem Rahmen der Webseite man sich bewegen möchte, damit die Suchmaschine diese Inhalte sauber indiziert und ausspielt, wenn der relevante Kunde nach den zuvor festgelegten Keywords sucht.

2. Onpage Optimierung
Ein weiteres SEO Betätigungsfeld sind die Onpage Optimierungen der Webseite. Suchmaschinen wie Google & Co haben sehr spezifische Anforderungen an eine Webseite, damit sie diese indizieren und in den eigenen Algorithmus integrieren können. Alle Optimierungen, die auf der Webseite selber stattfinden helfen im SEO Marketing dabei, die Webseite in den generischen Ergebnissen besser zu platzieren. Zu solchen Onpage Optimierungen gehören z.B. technische, inhaltliche oder Strukturthemen der Webseite.

3. Offpage Optimierung
Ein weiterer wichtiger Punkt im SEO Marketing sind die sogenannten Offpage Optimierungen, die außerhalb der eigentlichen Webseite ablaufen. Google berücksichtigt beim Ranking von Inhalten auch die Relevanz des Inhaltes in der Web-Welt. Ein Messkriterium für die Relevanz ist die Frage, wie viele Links auf eine Webseite eingehen und ausgehen und wie die Webseite mit der Web-Welt verknüpft ist. Ziel der Offpage Optimierungen sind Verlinkung zu generieren und die Webseite besser zu verknüpfen.

Diese prinzipiellen SEO Maßnahmen gehören als Instrumente zum SEO Marketing. Die detaillierten Vorgehensweisen und Einzelaktivitäten verändern sich und werden regelmäßig angepasst. Daher ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung des SEO Marketing unabdingbar und auch erfahrene SEOs bilden sich kontinuierlich weiter.

 

Sie möchten alle Bereiche des SEO Marketing abdecken? Wir unterstützen Sie dabei!

Was kann man mit SEO Marketing erreichen?

Mit SEO Marketing lassen sich über Suchmaschinen mehr Reichweite, mehr Interaktion und damit langfristig mehr Kunden und Transaktionen generieren.

Suchmaschinen wie Google und Bing werden täglich genutzt, um Informationen zu suchen. Nach Eingabe der Suche werden die relevanten Seiten zu dem eingegebenen Suchbegriff auf der Suchergebnis-Seite dargestellt. Das Suchergebnis einer Suchmaschine besteht aus anzeigenrelevanten Informationen und dem generischen Suchergebnis. Für die ausgespielten Anzeigen zahlt man kontinuierlich klickbasiert an Google. Für generische Ergebnisse und dem damit erzeugten Traffic nichts. Daher sind viele Unternehmen sehr daran interessant, in den relevanten Suchergebnissen aufzutauchen und so im Kontext des Kunden vorhanden zu sein. Ein potenzieller Kunde, der sich dann für weitere Informationen interessiert, kann auf der Webseite konvertiert werden -  in einen Lead oder direkten Umsatz. Mit SEO Marketing kann sich das Unternehmen damit in der relevanten Zielgruppe positionieren, kann Interaktionen auslösen und das führt langfristig zu Buchungen und Umsatz. Dadurch, dass SEO Marketing sehr nachhaltig ist und sich gut an die Unternehmensgröße und Strategie anpassen lässt, ist diese Disziplin insbesondere für junge Unternehmen interessant, die sich im Markt etablieren möchten. Aber auch Unternehmen, die stets auf Neukunden angewiesen sind, sollten SEO Marketing betreiben. SEO Marketing ist im Rahmen des Online Marketing eine relevante Größe mehr Umsatz zu erzeugen.

Für wen ist SEO Marketing sinnvoll?

SEO Marketing ist für alle Unternehmen hilfreich, deren Kern-Zielgruppe im Rahmen der Customer Journey für die Informations- oder Kaufphase Suchmaschinen nutzen. Somit ist SEO Marketing sicherlich für alle E-Commerce Anbieter relevant, da langfristig Traffic, der über SEO Marketing zustande kommt, günstiger ist als Traffic, der über Suchmaschinenwerbung (SEA) Maßnahmen generiert wird.

SEO Marketing ist auch für Freiberufler oder Fachspezialisten interessant, die sich positionieren und ein Themenfeld sauber besetzen müssen. Mithilfe von SEO Marketing und einer spezifischen Fachexpertise können so Interessenten aufmerksam gemacht werden.

Auch im B2B Marketing spielt SEO eine große Rolle, da auch im Businessumfeld Suchmaschinen intensiv genutzt werden, um sich über Lösungen zu informieren, Anbieter zu identifizieren und Anfragen auszulösen.

SEO Marketing ist für Unternehmen weniger sinnvoll, wenn diese keine spezifische Zielgruppe haben, das Suchvolumen zu den relevanten Themen und Produkten bei Google sehr gering ist und/oder die anvisierte Zielgruppe heterogen und wenig internetaffin ist.

Braucht man für SEO Marketing eine Agentur?

Eine sehr spannende Frage ist, ob man für SEO Marketing eine Agentur benötigt. Um hier eine passende Antwort zu geben, sollte man die Situation abwägen, in der sich das Unternehmen befindet. In größeren Organisationen, die sich zum Beispiel auf E-Commerce ausgerichtet haben,  macht es vermutlich Sinn, sich intern SEO Marketing Know-how anzueignen und die notwendigen Aktivitäten mit eigenem, fest angestelltem Personal umzusetzen. In den meisten Fällen ist dies jedoch ineffizient, da SEO Marketing lediglich ein Bestandteil im Online Marketing ist und die Rüstkosten bzw. die Lernkurve im SEO Marketing so lang ist, das im Zweifelsfalle eine SEO Marketing Agentur zur günstigeren Alterbnative wird. Hinzu kommt die Fragestellung, ob man am Arbeitsmarkt überhaupt einen kompetenten SEO Manager bekommt. Was sicherlich eine gute Lösung ist, ist die interne Existenz eines SEO Verantwortlichen, der je nach Bedeutung mit einer externen SEO Marketing Agentur zusammenarbeitet und als Schnittstelle „auf Augenhöhe“ fungiert. Dies bietet eine gute Konstruktion, da damit die relevanten Fachkenntnisse im Unternehmen vorhanden und die Agentur gut gesteuert werden kann. Hierfür ist es jedoch unabdingbar, dass der interne Mitarbeiter sich auch kontinuierlich in SEO Marketing weiterbildet.

 

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Die Zukunft des SEO Marketing

Das SEO Marketing hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. In den ersten Jahren war es noch sehr einfach und schnell, mit SEO Maßnahmen erfolgreich zu sein. Mittlerweile verlagert sich der Schwerpunkt jedoch auf den zweiten Bestandteil des Wortes – die Marketingaktivitäten. im Mittelpunkt von SEO Maßnahmen stehen heute klassische Fragestellungen aus dem Marketing: Welche Zielgruppe möchten wir ansprechen? Wie möchten wir uns positionieren? Mit welchen Problemen ist unser Kunde konfrontiert? Wie aktivieren wir Ihn, in einen Kaufprozess einzusteigen? Diese Fragestellungen werden interessanterweise auch heute noch von vielen SEO Agenturen nicht bedient. In vielen Fällen geht es bei vielen SEO Agenturen immer noch ausscließlich um Linkbuilding und Maßnahmen, wie man mit geringen Kosten und schnell / kurzfristig auf die erste Seite bei Google kommt. Da mittlerweile in nahezu jeder Kategorie viele Anbieter das SEO Marketing für sich erkannt haben, kommt es nun darauf an, die Maßnahmen konkreter auf die Aktivitäten auszurichten und SEO als einen Bestandteil des gesamten Online Marketing zu betrachten. Die Suchmaschinenoptimierung ist immer noch ein guter Bestandteil, um Traffic für eine Webseite zu generieren, sollte aber nur eine Art der Linkquelle sein. SEO wird auch in den nächsten Jahren noch eine große Bedeutung haben, auch wenn es als Spezialdisziplin besser in die Marketingaktivitäten eingebunden sein muss.

Seminar Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Unser Seminar Suchmaschinenoptimierung vermittelt Ihnen tiefgehende Kenntnisse, umsetzbare Strategien, Checklisten, und Tipps & Tricks aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung. Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen finden Sie hier: 

SEO Contest: Suchmaschinenoptimierung im Rahmen eines Wettbewerbs

Wettbewerbe, wie ein SEO Contest bieten den Unternehmen und den Suchmaschinenbetreibern die Möglichkeit Schwachstellen in den Such- und Bewertungsverfahren bzw. in den eigenen SEO-Maßnahmen zu identifizieren. Ein solcher Contest bietet den Webseitenbetreibern die Möglichkeit neue Strategien im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung auszuprobieren und die Wirkung bestehender Strategien zu beobachten.

In einem SEO Contest (Search Engine Optimization Contest, Suchmaschinenoptimierungs-Wettbewerb) versuchen die Teilnehmer mit fiktiven Wörtern/Keywords möglichst weit vorne bei einer Suchmaschine gelistet zu werden. Die Website, die an einem bestimmten Stichtag oder nach einem definierten Punktesystem auf dem 1. Platz der Suchmaschine, beispielweise bei Google, erscheint, gewinnt den SEO Contest.

Aktuell findet der SEO Contest von Cinestock statt, in dem es darum geht entweder für das fiktive Keyword Black Hat Sith oder White Hat Jedi im generischen Suchergebnis von Google.de zu ranken.

#SEO #Suchmaschinenmarketing

YouTube SEO – Die wichtigsten Ranking Faktoren

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YouTube SEO – „Was ist das denn?“, werden Sie vielleicht denken. YouTube ist nicht nur die größte Videoplattform der Welt, sondern gleichzeitig eine riesige Suchmaschine. Dass man auch hier Suchmaschinenoptimierung betreiben kann, ist daher logisch.

Für jedes Themenfeld findet man bei YouTube Interessenten und somit ergeben sich lukrative Möglichkeiten. Allerdings sind viele Nischen umkämpft und man muss sich gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen. Um hier erfolgreich sein zu können, muss man verstehen, nach welchen Kriterien YouTube die online gestellten Videos in eine Reihenfolge in den Suchergebnissen bringt. Hier eine gute Position zu bekommen, entscheidet maßgeblich über den Erfolg eines Videos.

Youtube SEO

YouTube SEO – Qualität setzt sich beim Ranking durch

Grundsätzlich ist zunächst zu sagen, dass YouTube ein großes Interesse daran hat, Videos von hoher Qualität gut in den Suchergebnissen zu positionieren. Sie müssen dem Zuschauer also genau das bieten, was dieser sich vor dem Klick versprochen hat.

Da YouTube keine Befragungen zu den Erwartungen der Nutzer durchführt, hat sich die Videoplattform dazu entschieden, die folgenden Metriken zu messen:

YouTube SEO – Rankingfaktor #1: Views / Videoaufrufe

Ein entscheidender YouTube SEO Faktor ist, wie viele Menschen sich das Video bereits angeschaut haben. Je mehr Aufrufe vorliegen, desto eher geht YouTube davon aus, dass das Video interessant ist.

Bringen Sie also so viele interessierte Augen auf Ihr Video, wie möglich. Teilen Sie es mit Freunden und Bekannten, schalten Sie Werbung, posten Sie es in Facebook-Gruppen, binden Sie es auf Ihrer Webseite ein und integrieren Sie den Video-Link in Ihrem Newsletter. Je mehr Menschen Sie erreichen, desto besser wird Ihr Video anschließend zu finden sein.

YouTube SEO – Rankingfaktor #2: Wie lange wird geschaut

Findigen Video-Marketern wurde schnell klar, dass die Views Einfluss auf die Rankings des Videos nehmen. Das führte dazu, dass durch vermehrte Klicks von unterschiedlichen Endgeräten Zuschauer simuliert wurden.

Um dieses Vorgehen zu erschweren, wertet YouTube nun auch aus, wie lange das Video angeschaut wird. Ein Faktor im YouTube SEO ist also die Abspieldauer. Je länger Nutzer zuschauen, desto interessanter scheint das Video zu sein. Wird ein Video jedoch bereits nach wenigen Sekunden weggeklickt, ist dies ein Anzeichen dafür, dass es irrelevant ist.

Zeigen Sie Ihr Video also nur Menschen, die auch grundsätzlich an dem Thema interessiert sind. Gestalten Sie das Video so, dass eine Spannungskurve aufgebaut wird. Verhindern Sie durch eine Vorschau, eine Inhaltsangabe, oder besonders gehaltvollen Content am Ende des Videos, dass Zuschauer vorzeitig abspringen.

YouTube SEO – Rankingfaktor #3: Interaktionen mit Ihrem Video

Ein weiterer YouTube SEO Faktor sind Interaktionen der Zuschauer. Wird das Video geteilt, geliked oder kommentiert, verbessert das die Auffindbarkeit in den Suchergebnissen von YouTube. Ist Ihr Video besonders gehaltvoll und einzigartig, wird das bewirken, dass es geteilt und geliked wird. Kontroverse Inhalte verleiten Zuschauer häufig zum Kommentieren.

Selbstverständlich sollten Sie ein gutes Video bereitstellen, um Interaktionen zu begünstigen. Es ist allerdings ebenso empfehlenswert, die Zuschauer explizit dazu aufzufordern. Geben Sie klare Anweisungen, was nach dem Anschauen getan werden soll. „Wenn Ihnen dieses Video gefallen hat, geben Sie uns einen Like und schreiben Sie einen Kommentar.“ Setzen Sie also einen Call to Action (CTA).

Fernlehrgang Suchmaschinenoptimierung

YouTube SEO – Rankingfaktor #4: Abonnenten

Auch Ihr Kanal spielt bei der Platzierung Ihres Videos in den YouTube Suchergebnissen eine Rolle. Je mehr Abonnenten (engl. Subscriber) Sie haben, desto mehr Zuschauer werden Sie unmittelbar nach dem Upload Ihres Videos erreichen können. Da die Menschen Sie und Ihre Inhalte bereits kennen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Video Gefallen findet.

Arbeiten Sie aus diesem Grund aktiv daran, die Anzahl Ihrer Abonnenten stetig zu erhöhen. Fordern Sie am Ende jeden Videos die Leute dazu auf, Ihren Kanal zu abonnieren. So stellen Sie die Weichen für kommende Videos auf Erfolg.

YouTube SEO – Rankingfaktor #5: Woher kommen und wohin gehen die Besucher

YouTube ist keine gemeinnützige Organisation, sondern ein Unternehmen, welches Gewinne erwirtschaften will. Die Videoplattform finanziert sich über Werbeeinnahmen. Je mehr Traffic generiert wird und je länger die Besucher verweilen, desto höher fallen diese aus.
Aus diesem Grund ist YouTube sehr daran interessiert, Zuschauer auf anderen Webseiten zu akquirieren.

„Wenn Sie mit Ihrem Video dazu beitragen, Nutzer anderer Webseiten zu YouTube zu führen, wird dies Anerkennung finden.“

Konkret bedeutet das, dass es zum YouTube SEO dazugehört, Nutzer auf die Videoplattform zu führen – und dort zu halten. Empfehlenswert ist es etwa, beispielsweise über Facebook auf Ihr Video aufmerksam zu machen und Facebook-Nutzer so zu YouTube zu „locken“.

Ebenso wertet die Videoplattform aus, was der Zuschauer im Anschluss unternimmt. Verlässt er YouTube wieder oder schaut er sich ein weiteres Video an und erhöht somit die generierten Videoeinnahmen? Um die Verweildauer aktiv zu erhöhen, empfiehlt es sich, mehrere Videos zu verwandten Themen zu erstellen und auf diese hinzuweisen. So motivieren Sie Ihren Zuschauern dazu, weiteren Content auf YouTube zu konsumieren.

YouTube SEO – Rankingfaktor #6: Worüber Sie im Video reden

Spätestens seit der Möglichkeit, den gesprochenen Text in Form von Untertiteln einblenden zu lassen, achtet YouTube genau darauf, welche Wörter Sie wählen und aussprechen. Artikulieren Sie sich deutlich und nutzen Sie Keywords, zu denen Sie gefunden werden wollen, möglichst am Anfang und über die gesamte Länge verteilt. Das darf allerdings nicht seltsam anmuten. Bleiben Sie natürlich.

YouTube SEO – Das Einbinden von Keywords

Die alten Basics des YouTube SEO spielen nach wie vor eine große Rolle. Dazu gehört auch das Einbinden von Keywords. Zwar gewinnt das Nutzerverhalten immer mehr Stellenwert, doch die grundlegende Optimierung auf Keywords ist noch immer absolute Pflicht. Diese sollten an folgenden Stellen auftauchen:

  1. Video-Titel
  2. Beschreibung
  3. Dateiname
  4. Video-Tags

1. Der Titel

In dem Titel sollte unbedingt das Keyword, zu dem das Video in den Suchergebnissen angezeigt werden soll, enthalten sein. Es empfiehlt sich, es an den Anfang des Titels zu stellen. Das fördert zudem die Klickrate, da es dem Suchenden zeigt, dass sein gesuchtes Thema in dem Video behandelt wird.

2. Die Beschreibung

Auch in der Beschreibung des Videos sollte das Keyword eine dominante Rolle spielen. Empfehlenswert ist eine Textlänge von 500 Wörtern oder mehr, in denen das Keyword, gleichmäßig verteilt, mehrmals Verwendung findet.

3. Der Dateiname

Der Name der Videodatei spielt eine untergeordnete Rolle für den Besucher. Für YouTube SEO ist der Dateiname dennoch zu berücksichtigen. Denn YouTube kann über den Dateinamen ebenfalls mitgeteilt werden, worum es in dem Video geht. Binden Sie hier Ihr Keyword ein.

4. Die Tags

Es können insgesamt 500 Zeichen in Form von Tags beim Upload des Videos eingegeben werden. Auch hier sollten sich alle Keywords wiederfinden. Die Tags helfen YouTube zudem dabei, nach dem Anschauen des Videos themenverwandten Content zu empfehlen, sodass die Verweildauer Ihres Besuchers erhöht wird.

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YouTube SEO – Fazit: Ein gutes YouTube Video braucht eine gute Vermarktung

Das Erstellen eines guten Videos ist nur der erste Schritt im Videomarketing mit YouTube. Leider enden die Bemühungen der meisten Unternehmen hier. Doch auch YouTube SEO, also die Optimierung für die Suchergebnisse der Videoplattform, ist wichtig. Besonders die Verbreitung, die hierfür eine Rolle spielt, will gelernt sein und erfordert Hingabe und Fleiß. Erstellen Sie einen detaillierten Vermarktungsplan für Ihr Video und sorgen Sie so für einen durchschlagenden Erfolg. Denn genau wie bei geschriebenen Texten hilft die beste Qualität nicht, wenn sie niemand zu sehen bekommt.

OnPage Optimierung – Wie verbessere ich meine Webseite?

OnPage Optimierung – Wie verbessere ich meine Webseite?
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OnPage Optimierung darf auf der Tagesordnung eines Webseitenbetreibers nicht fehlen. Wer eine eigene Webseite betreibt, der möchte natürlich auch, dass diese gefunden wird. Genau hierfür ist die Onpage Optimierung entscheidend, bei der es sich um eine Kombination aus Suchmaschinenoptimierung und der Erhöhung der Nutzer-Usability handelt. Keine Angst: Es klingt komplizierter, als es ist. Wie genau die OnPage Optimierung umgesetzt wird und wie sich dadurch die Webseite verbessern lässt, nehmen wir im Folgenden unter die Lupe.

OnPage Optimierung: Definition und Ziel

Die genaue Definition der OnPage Optimierung lässt sich einfach beschreiben: Bezeichnet wird hiermit ein bestimmter Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Hier müssen Webseitenbetreiber auf unterschiedliche Aspekte achten, um eine bessere Struktur, Technik, Geschwindigkeit und ein angenehmeres Nutzererlebnis auf ihrer Seite zu erarbeiten. Gleichzeitig wird auf diese Art und Weise auch das Ranking in den Suchmaschinen erhöht. Einfach gesagt: Mit der OnPage Optimierung wird dafür gesorgt, dass die Suchmaschinen die eigene Webseite besser bewerten und die Nutzer gerne Zeit auf der eigenen Homepage verbringen. Bezeichnet wird die OnPage Optimierung in einigen Fällen auch als OnSite Optimierung.

Das Ziel hinter der OnPage Optimierung liegt darin, die eigene Webseite möglichst passgenau für Suchanfragen zu einem bestimmten Keyword „herauszuputzen“ und ein schnelles Laden, eine einfache Steuerung und einzigartigen Content zu bieten. Zum einen wird hier also für den Nutzer optimiert, zum anderen aber auch für die Suchmaschine.

Prof. Dr. Michael Bernecker"Onpage Optimierungen erhöhen die Usability von Webseiten und schlagen sich in einem guten Ranking nieder. Unternehmen die eine hohe Sichtbarkeit in Internet anstreben, können auf solche Maßnahmen nicht verzichten." – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

 Welche Faktoren sind bei der OnPage Optimierung wichtig?

Damit die eigene Webseite gut rankt, sollten Betreiber bei der OnPage Optimierung möglichst gründlich vorgehen. Selbst Punkte, die möglicherweise nicht ausschlaggebend scheinen, können von großer Bedeutung sein. Im Folgenden haben wir eine Liste der Punkte aufgeführt, die bei einer Optimierung auf jeden Fall beachtet werden sollten:

  • Keywords im Content
  • Möglichst einfache Klickpfade
  • Optimierte Titles und Meta-Descriptions
  • Content-Optimierung (Synonyme, kursiv etc.)
  • Alt-Tags für Grafiken
  • Interne Links, Backlinks und externe Links
  • Dateinamen der Grafiken
  • Page Speed
  • Mobile Optimierung

 

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Keywords im Content

Die Keywords im Content spielen eine zentrale Rolle bei der OnPage Optimierung. Immerhin suchen die User nach einem bestimmten Wort oder einer Begriffskombination und möchten dementsprechend passende Seiten angezeigt bekommen. Es sollten daher auf jeden Fall die passenden Keywords verwendet werden, damit die Suchmaschinenbots die eigene Domain crawlen und für diesen Suchbegriff indexieren können. Wichtig: Zu viele Keywords sind von Nachteil, es sollte stattdessen ein guter Mix aus Keyword-Optimierung und wichtigen Inhalten für den Nutzer gefunden werden.

Möglichst einfache Klickpfade

Je verzweigter eine Webseite ist, desto komplizierter ist es für den Nutzer, sich auf dieser Seite zu orientieren. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung beschreibt die Klicktiefe daher den Klickpfad, der aufzeigt, mit wie vielen Klicks die Bereiche erreicht werden können. Achten Sie auf einen möglichst kurzen Klickpfad. Dieser ist für die User angenehmer und sorgt so dafür, dass die Homepage besser in der Suchmaschine rankt.

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Optimierte Titles und Meta-Descriptions

Das Title Tag, welches auch als Meta Title bezeichnet wird, ist von elementarer Bedeutung in der OnPage Optimierung. Im Detail ist dies der Bereich, der von der Suchmaschine als Überschrift in den Suchergebnissen gezeigt wird. Umso wichtiger ist es also, den Usern bereits im Titel aufzuzeigen, was genau sie auf der Webseite erwartet. Die Meta-Description wiederum ist ein sogenanntes Snippet in den Suchmaschinen. Hier kann eine kurze Beschreibung verfasst werden, die User darüber aufklärt, was auf der Seite geboten wird und wo ihre Vorteile liegen. Diese beiden Bereiche sollten so verfasst werden, dass die User neugierig auf die Homepage des Seitenbetreibers werden.

Metadesciption

Content-Optimierung

In den letzten Jahren hat sich herauskristallisiert, dass die Content-Optimierung einen immer größer werdenden Faktor der OnPage Optimierung darstellt. Gemeint ist hiermit zum Beispiel das Hervorheben bestimmter Textbereiche durch eine kursive oder fette Schreibweise. Darüber hinaus gehört zur Content-Optimierung auch, dass sogenannte Keyword-Synonyme im Text eingebaut werden. Hierfür gibt es online zahlreiche Programme, mit denen sich passende Synonyme entdecken lassen.

Alt-Tags für Grafiken

Mit den Alt-Tags werden die verwendeten Grafiken auf der eigenen Webseite beschrieben. Es handelt sich lediglich um eines oder wenige Wörter, welche möglichst genau das widergeben, was auf der Grafik zu sehen ist. Diese Alternativtexte sind für Suchmaschinen enorm wichtig, da diese Dateien andernfalls nicht verwertet werden können. Seiten mit angepassten Alt-Tags werden gegenüber Seiten ohne Alt-Attribute in den Suchmaschinen immer einen Vorteil haben. Übrigens: Genutzt werden sollte beim Alt-Tag immer das jeweilige Keyword der Seite. Aber Vorsicht: Greifen die Seitenbetreiber auch hier wieder zu oft auf ein Keyword zurück, wird dies von der Suchmaschine abgestraft und mit einem schlechteren Ranking bewertet.

Interne Links, Backlinks und externe Links

Um im Zuge der OnPage Optimierung die Relevanz der eigenen Webseite für ein bestimmtes Keyword zu stärken, können interne Links gesetzt werden. So gelingt es zum Beispiel, von einer Unterseite auf die Startseite der Webseite zu verlinken oder die Unterthemen miteinander zu verbinden. Backlinks wiederum werden von anderen Domains gesetzt, welche somit auf die eigene Seite verlinken. Auch das stärkt das Ranking in den Suchmaschinen. Mit den externen Links wird wiederum von der eigenen Seite auf externe Homepages verlinkt. Dies eignet sich zum Beispiel, wenn auf die Seite einer Behörde oder ähnliche Webseiten verlinkt werden soll.

Dateinamen der Grafiken

Rund um die Grafiken gibt es noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Den Dateinamen. Bilder können auch über die Bildersuche in Google gefunden werden und Besucher auf die Webseite – den Ursprungsort des Bildes – führen. Für die Suchausspielung greift Google auf den Dateinamen zurück, um relevante Inhalte zu identifizieren. Darum sollte der Dateiname möglichst aussagekräftig sein.

Page Speed

Die Verbesserung der Ladezeit darf bei der OnPage Optimierung nicht fehlen. Die Ladezeit, auch Page Speed genannt, sollte natürlich möglichst gering ausfallen. Denn kein Besucher möchte auf einer Seite lange warten. Verändern lässt sich der Page Speed zum Beispiel durch eine Verringerung der Dateigrößen oder den Verzicht auf unnötige Plug-Ins auf der Homepage.

Mobile Optimierung

Immer mehr Nutzer greifen nicht von ihrem heimischen Computer auf eine Webseite zu, sondern nutzen ein mobiles Endgerät. Für alle Seitenbetreiber bedeutet das, dass ihre Seite auch für mobile Endgeräte optimiert werden sollte. Das kann beim grundsätzlichen Design bereits wichtig sein, sollte aber spätestens bei Werbebannern und ähnlichem beachtet werden. Je besser eine Webseite für mobile Endgeräte optimiert ist, desto besser wird diese von der Suchmaschine indexiert.

Mobile Ansicht

 

OnPage Optimierung – Zeit auf der Webseite erhöhen

Die OnPage Optimierung ist für alle Webseitenbetreiber ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit und mehr Seitenbesuchen. Zum einen wird die Webseite durch den Einsatz von Keywords an relevanten Stellen, Title- und Meta-Tags sowie der mobilen Optimierung für Suchmaschinen optimiert. Zum anderen ist der Seitenbesucher im Blick zu behalten. Für ihn sollte die Webseite gut strukturiert sein und schnell laden. Auch hochwertige Inhalte und eine reibungslose mobile Nutzung erhöhen die Zeit, die Besucher auf der Webseite verbringen – was sich wiederum positiv auf das Ranking auswirkt.

7 Gründe, warum Suchmaschinenmarketing (SEO) immer noch wichtig ist

7 Gründe, warum Suchmaschinenmarketing (SEO) immer noch wichtig ist
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Eine aktuelle Studie von eCircle ergibt, dass Social Media Marketing Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) in Europa abgehängt hat, zumindest was die Verbreitung angeht. Damit liegt Social Media mittlerweile auf dem dritten Platz, nach E-Mail-Marketing und Display-Advertising.

Die Beliebtheit von Social Media ist auch kein Wunder. Die Möglichkeiten, Freunde und Fans zu generieren, versetzen Marketingleiter in Entzücken. Hohe Reichweiten und emotionale Ansprachemöglichkeiten sowie genaue Selektion machen Social Media zu idealen Kommunikationskanälen - wenn das Marketing richtig betrieben wird.

Marketingleiter sollten jedoch auf keinen Fall den Fehler machen, die Suchmaschinen als Marketingkanal zu vernachlässigen. Es gibt wichtige Gründe, die Suchmaschinenmarketing nach wie vor extrem wichtig machen - für viele Unternehmen vielleicht sogar wichtiger als Social Media.

1. Reichweite

Manche Social Media-Kanäle leiden in Deutschland unter einer geringen Reichweite. Twitter zählt, trotz des enormen Hypes um den Microblog, zu dieser Kategorie. Ca. 300.000-500.000 aktive deutsche Accounts, von denen ein großer Teil aus dem Marketing- oder Medienumfeld stammt, zeigen, wie wenig Twitter bisher wirklich in der Alltagswelt der Deutschen angekommen ist. Suchmaschinen, allen voran Google, erreichen dagegen ca. 80-90% der Internetnutzer. Eine gute Platzierung bei Suchmaschinen ist nach wie vor ein Garant für hohen Traffic auf der Website.

2. Zeitpunkt der Ansprache

Wer in Suchmaschinen sucht, hat ein akutes Bedürfnis. Studien zeigen, dass vor 90% aller Kaufprozesse Recherche in Suchmaschinen stattfindet. Über eine hohe Google-Platzierung oder eine gut gestaltete Keyword-Anzeige wird der Besucher genau in dem Moment angesprochen, in dem er aktiv nach den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen sucht. Besser geht es nicht mehr. In den Social Media dagegen stößt der Nutzer entweder durch Zufall auf ein Angebot, wird durch Werbung darauf hingewiesen oder erhält eine Empfehlung seiner Freunde. In jedem Fall hat er kein aktives Bedürfnis. Dieser Unterschied stellt einen der größten Vorteile des Suchmaschinenmarketing dar.

3. Selektion

Werbeanzeigen bei Facebook lassen sich hervorragend zielen: die Empfänger der Werbebotschaft lassen sich nach Wohnort, Alter, Geschlecht, Interessen und weiteren Kriterien selektieren. Das funktioniert jedoch nur, wenn der Nutzer ensprechende Angaben in seinem Profil gemacht hat. Wie lässt sich aber jemand herausfinden, der potenziell Interesse einer Meisterschulung hat oder einen MBA berufsbegleitend machen möchte? Nur anhand des Alters? Das wird sehr hohe Streuverluste hervorrufen. Für viele Kampagnen funktioniert diese Art der Selektion daher nicht, ganz im Gegensatz zu Suchwort-Anzeigen in Suchmaschinen.

4. Akzeptanz der Google Anzeigen

Keyword-Anzeigen in Suchmaschinen konnten sich in den letzten Jahren sehr gut etablieren. Da die Werbung nur aus Textanzeigen besteht, nicht blinkt, sich nicht bewegt oder sonst wie ablenkt, nehmen Nutzer die Werbung nicht als störend wahr, sondern im Gegenteil, eher als weiterführende Ergebnisse. Viele wissen sogar nicht einmal, dass es sich um Werbung handelt. Textanzeigen in Suchmaschinen weisen daher eine sehr hohe Akzeptanz auf.

Werbung in sozialen Netzwerken stört dagegen schnell. Der Hintergrund der Nutzer ist einfach ein anderer: während Suchmaschinennutzer ein Kauf oder zumindest Informationsbedürfnis haben (siehe Punkt 2), möchten Social Media-Nutzer sich mit Freunden austauschen, Bilder und Videos teilen, Kurznachrichten schreiben etc. Der Fokus ist eher ein privater. Marketing und Werbung wirkt hier eher störend und werden häufig nicht akzeptiert. Auch gut gemachte Kampagnen a la "Designe dein eigenes" wirken irgendwann stöend, wenn sie sich häufen und nicht ausreichend voneinander unterscheiden.

5. Langfristige Effekte des SEO

Eine hohe Google-Position bleibt mit etwas Arbeit jahrelang erhalten. Das Unternehmen profitiert so jeden Tag von der investierten Arbeit. Die Effekte von Social Media-Kampagnen sind dagegen eher kurzfristig. Die Aktionen schlagen zwar hohe Wellen, die aber auch schnell wieder abflachen. So werden ständig neue Aktionen erforderlich, was aber schnell die Grenze zur Nutzerverärgerung überschreitet. Die Effekte der Suchmaschinenoptimierung sind deutlich langfristiger angelegt.

6. Adressgewinnung

Tausende von Facebook-Fans oder Twitter-Followern sind toll, bleiben aber genau das: Facebook-Fans und Twitter-Follower. Es handelt sich dabei nicht um Besucher der Unternehmenswebsite und schon gar nicht um nachfassbare Adressen (Leads). Das Ganze geht nur so lange gut, wie Facebook und Twitter mitspielen. Sollten sich nämlich die Regeln der Netzwerke ändern (was regelmäßig passiert), könnte sich der Spielraum deutlich einschränken oder im Extremfall die Fanseite ohne Vorwarnung gelöscht werden. Dann sind mit einem Schlag alle Fans weg.

Suchmaschinen bringen direkt Besucher auf die Website. Dort können sie sich in den Newsletter eintragen oder Kontaktanfragen stellen. Die so gewonnenen Adressen gehören zum Unternehmenskapital und hängen nicht vom Goodwill irgendeines Netzwerkbetreibers in Übersee ab.

7. Controllingmöglichkeiten

Suchmaschinenmarketing lässt sich, je nach Ausprägung sehr gut kontrollieren. Bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung lässt sich genau messen, welche Platzierung für welches Keyword wie viele Besucher und daraus resultierende Kontaktanfragen generiert. Dabei ist der Einsatz einschlägiger SEO Tools hilfreich. So können relativ schnell erfolgversprechende Keywords identifiziert und die Bemühungen darauf fokussiert werden. Noch besser funktioniert das Controlling bei den Keyword-Anzeigen. Jedes Keyword, jede Anzeigenvariante, jede Platzierung im Werbenetzwerk lässt sich genau nachvollziehen, was den monetären Einsatz sowie das Ergebnis angeht.

Bei Social Media gestaltet sich das Controlling deutlich schwieriger. Dass kein direkter ROI messbar ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber auch die weiteren Effekte wie Reichweite, Nutzerintegration oder Imageaufbau sind deutlich schwieriger zu messen. Vielen Unternehmen fällt es schwer, die Effektivität des eingesetzten Budgets zu beurteilen. Die Monitoring-Möglichkeiten sind nur eingeschränkt möglich und professionelles Monitoring kostet pro Jahr schnell soviel wie bisher die Suchmaschinenoptimierung -ohne dass dafür allerdings ein einziger Fan oder gar Kunde gewonnen wurde.

Diese 7 Punkte machen deutlich, wie wichtig Suchmaschinen immer noch für Unternehmen aller Art sind. Gute Platzierungen in den Ergebnissen und ausgefeilte Anzeigenkampagnen gehören zu den Grundlagen der Online-Marketing-Strategie und sollten nicht zugunsten von Social Media geopfert werden. Denn erfolgreiches Online-Marketing besteht aus einem Mix der verschiedenen Instrumente. Zu denen gehört Social Media zweifellos auch -“ aber eben nicht statt, sondern zusätzlich zu anderen Instrumenten.

Die 7 Gründe, die Social Media für Marketers attraktiv machen, folgen übrigens in einem der nächsten Blogbeiträge :-).