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Corporate Learning – Chancen für Entwicklung

Corporate Learning umfasst sämtliche Angebote der betrieblichen Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie deren Organisation und Umsetzung. In dem Zusammenhang wird auch häufig von organisationalem Lernen gesprochen. Darüber hinaus beschreibt Corporate Learning die unternehmerische Lernkultur, in der sich die Mitarbeiter*innen im Unternehmen weiterentwickeln können und sollen. Der Fokus liegt dabei in der Regel auf einer ausgewogenen Mischung aus Wissensvermittlung und aktivem Erfahrungsaustausch.

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Corporate Learning – das sind die Ziele

Corporate Learning ist keineswegs Selbstzweck. Es verfolgt primär das Ziel, Mitarbeitende im Unternehmen in ihren persönlichen und fachlichen Kompetenzen zu stärken und weiterzuentwickeln. Letztlich ist ein Unternehmen immer nur so gut wie seine Mitarbeiter*innen. Corporate Learning trägt auf fachlicher Ebene dazu bei, dass die Belegschaft benötigtes Know–how erlangt. Zudem unterstützt es die Mitarbeitenden, dieses Wissen zielorientiert anwenden und praxisrelevant umsetzen zu können.

Mit Blick auf die sogenannten Soft Skills, erhalten Fach- und Führungskräfte die Gelegenheit, sich mit Themen wie

  • Kommunikation
  • Resilienz
  • Führung oder
  • agilem Projektmanagement (Scrum)

auseinanderzusetzen und hier Kompetenzen aufzubauen und zu verfestigen. Dies befähigt letztlich dazu, sich im Unternehmenskontext hinsichtlich gemeinsamer Ziele zu fokussieren, sich sozialverträglich zu verhalten und miteinander statt gegeneinander zu arbeiten.

Corporate Learning

Corporate Learning fördert Innovation

Corporate Learning schafft im Sinne einer modern geprägten Unternehmenskultur durch seine Form des Wissensmanagements die wesentlichen Grundlagen für ein innovatives Unternehmertum. Zusätzlich etabliert sich hierdurch ein soziales System, das die Philosophie von gemeinsamen Lernen und individueller Weiterentwicklung prägt. Beides zahlt darauf ein, dass Corporate Learning zu einem unternehmerischen Erfolgsfaktor wird.

Corporate Learning gewinnt und bindet Fachkräfte

Hinsichtlich eines sich in Bezug auf Fach- und Führungskräfte gebildeten Arbeitnehmermarktes, hilft Corporate Learning einerseits, die wertvollen Ressourcen der Mitarbeiter*innen an das Unternehmen zu binden. Andererseits können die Lern- und Entwicklungsangebote auf potenzielle Arbeitskräfte anziehend wirken.

Corporate Learning – deshalb ist es so wichtig!

Ein nachhaltig konzipiertes Corporate Learning stellt einen maßgeblich strategischen Wettbewerbsvorteil dar. Sowohl die schnell voranschreitenden Entwicklungen von Technologien als auch das notwendige, zunehmend spezialisierte Wissen von Fachkräften bedingen ein kontinuierliches Lernen. Denn Entwicklungen führen zu Veränderungen und diese mitunter zu einem tiefgreifenden Wandel von Strukturen. Weil extern gewonnene Fachkräfte trotz bester Qualifikationen immer zunächst auch eine Eingewöhnungszeit benötigen, macht es deshalb aus Gesichtspunkten der ökonomischen Effizienz Sinn, seine eigenen Mitarbeiter*innen ständig aus- und weiterzubilden – fachlich und persönlich.

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Corporate Learning – Methoden

Konzeptionell folgt Corporate Learning dem Gedanken des sog. „lebenslangen Lernens“. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass einmalig und zunehmend länger zurückliegend erlangtes Ausbildungswissen nicht mehr für das gesamte Berufsleben reicht. Weil lebenslanges Lernen jedoch eher den Einzelnen aktiv in die Pflicht nimmt, dabei aber meist unverbindlich in Ziel und Richtung bleibt, hat sich Corporate Learning zwischenzeitlich als ein anerkanntes Lernkonzept verbreitet.

Positive Lern- und Fehlerkultur

Damit Corporate Learning gelingen kann, sollte sich im Unternehmen bereits eine positive Lern- und Fehlerkultur etabliert haben. Sie bildet die Grundlage dafür, dass Mitarbeiter*innen sich angstfrei gegenüber neuen Lernfeldern, Aufgaben und Tätigkeiten öffnen können, selbst aktiv lernen wollen und sich damit anpassungsfähig und flexibel zeigen. Nur mit einer solchen Belegschaft können sich Unternehmen wettbewerbsfähig aufstellen.

Lernkonzept: Hybrid, modular und motivierend

Corporate Learning sollte bestenfalls bereits zum festen Bestandteil der Unternehmenskultur gehören. Empfehlenswert wäre zudem, dass Angebote, Ziele sowie Methoden transparent kommuniziert und die (barrierefreien) Zugänge zu den Lerninhalten gewährleistet werden. Folgende Faktoren stellen u.a. wichtige Eckpfeiler für den Aufbau eines zugrundeliegenden Lernkonzepts dar:

  • didaktisch durchdacht (zielführend, abwechslungsreich, spielerisch)
  • hybrid (analog & digital)
  • modular aufbauend
  • motivierend (positive Lernkonsequenzen, Bestätigung, Feedback, Auszeichnung)

Die Lerninhalte und Lernziele sind von den Personalentwicklern idealerweise so zu gestalten und auszurichten, dass sie dem jeweiligen individuellen Bedarf der Mitarbeiter*innen entsprechen und (kurz-, mittel- und langfristig) auf den Unternehmenserfolg einzahlen.

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Kontextsensitiv, perspektivisch, individuell

Corporate Learning sollte bei der Entwicklung von Lerninhalten bzw. den Angeboten betrieblicher Aus-, Weiter- und Fortbildung unbedingt auch die jeweilige Lernperspektive berücksichtigen. So bedeutet bspw. kontextsensitives Lernen, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin fachbezogenes Wissen zu einem bestimmten Zeitpunkt sofort benötigt. Etwa, weil sie oder er mit einer Aufgabe betraut ist, bei der zeitnahe Unterstützung benötigt wird.

Ist das Ziel ein perspektivischer Aufbau von Wissensinhalten, bietet Corporate Learning bspw. über einen mittel- bis längerfristigen Zeitraum modulare Lerneinheiten an. Ein möglichst effizienter Lernerfolg ist zu erzielen, wenn Mitarbeitende so lernen können, wie und in welcher Form es sich für sie am besten vereinbaren lässt. Corporate Learning sollte daher nach Möglichkeit hinsichtlich der Wissensvermittlung verschiedene Lerntypen berücksichtigen und entsprechend passende Lernmethoden bereithalten.

Technologie und Lernplattform

Im digitalen Zeitalter besteht im Bereich Corporate Learning eine Vielzahl an Möglichkeiten, Wissensmanagement zu gestalten und Lernumfelder zu schaffen. Waren es in früheren Zeiten ausschließlich zeitlich und räumlich fixierte Angebote in Form von Präsenzseminaren, Workshops oder Vorträgen, haben sich mittlerweile verschiedene digitale Formate entwickelt:

  • Vorträge und Seminare, die online entweder in Echtzeit als Livestream oder zeitversetzt als Aufzeichnung verfolgt werden können.
  • Digitale Workshops, an denen über verschiedene Kommunikationsplattformen (bspw. Zoom oder Teams) teilgenommen werden kann.
  • Programmierte Lernmodule, die zeit- und ortsunabhängig sowie im eigenen Lerntempo absolviert werden können.
  • Vorproduzierte Lernvideos
  • Fachliche Newsletter, Fakten-Quiz, Live-Chats
  • Kurze interaktive digitale oder analoge Austauschformate

Zu beobachten ist, dass abgeleitet aus der Spielindustrie, zunehmend auf „Gamification“ als methodischer Ansatz eines spielerisch-audiovisuellen Lernens gesetzt wird. Somit macht sich Corporate Learning bereits bekannte lernpsychologische Erkenntnisse zu Nutze, wie bspw. kleine „Lernhäppchen“, kurze aber kontinuierliche Lernintervalle, ein eigenes Lerntempo, hohe Relevanz zur Praxis und ein interaktiver Austausch innerhalb der Lerngemeinschaft.

Presse- und Interviewanfragen

 

Als Marketingexpert:innen geben wir vom Deutschen Institut für Marketing unser Wissen regelmäßig in Interviews für Zeitungen, TV und Radio weiter. Mit über 500 Interviews und Beiträgen in relevanten deutschen Fernsehsendern und regionalen und überregionalen Zeitungen, Fachzeitschriften und Radiosendern haben wir Journalist:innen und Redaktionen in den letzten Jahren unterstützt. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir stehen gerne, schnell und kompetent mit unserem Fachwissen zur Verfügung.

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Fazit

Corporate Learning ist für Unternehmen in Zeiten von Change Management unverzichtbar. Ein intensiver globaler Wettbewerb, ein schnell voranschreitender technologischer Fortschritt und ein hinsichtlich spezialisierter Fachkräfte zunehmend engerer Arbeitnehmermarkt führen zur Notwendigkeit einer modernen Unternehmens-, Lern- und Fehlerkultur. Weil das in Ausbildung und Studium erlernte Wissen nicht mehr für ein ganzes Berufsleben ausreicht, ermöglicht Corporate Learning kontinuierliche fachliche und persönliche Weiterentwicklung. Unter dem Begriff „Blended Learning“ subsummieren sich dabei hybride Lernformen, die einen abwechslungsreichen methodischen Mix bieten und dazu auf die Möglichkeiten einer reichen Medienvielfalt zurückgreifen. Sowohl bei der Wissensvermittlung als auch bei der Gestaltung eines aktiven Erfahrungsaustauschs werden dazu vermehrt lernpsychologische Erkenntnisse berücksichtigt. So stellt Corporate Learning, als ein zwischenzeitlich breit anerkanntes Lernkonzept für Mitarbeitende in Unternehmen, einen maßgeblich strategischen Wettbewerbsvorteil dar, der zudem Fachkräfte anzieht und bindet.

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Herr Jonas Gran

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Autor

DIM-Team