Deutschlands beste Employer Branding Blogger – Teil 1

Deutschlands beste Employer Branding Blogger – Teil 1
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Employer Branding erfährt seit einigen Jahren auch unter Bloggern zunehmend großen Zuspruch. Angefangen bei rein strategischen Beobachtern, bis hin zu Personalverantwortlichen, die sich im tagtäglichen Geschäft mit dem Thema Employer Branding beschäftigen, hat sich eine ganze Bankbreite an qualifizierten Bloggern etabliert. In unserer Blog Kampagne „Deutschlands beste Employer Branding Blogger“ stellen wir Ihnen immer wieder die fachlich wertvollsten Blogger mit einem Kurzinterview zu entscheidenden Fragen im Employer Branding vor.

Kurzprofil: Employer Branding now

Der Employer Branding now-Blog hat das Ziel, alle Themen an der Schnittstelle von HR und Marketing abzudecken. Das Autorenteam stellt Instrumente aus unterschiedlichen Bereichen vor, mit denen Arbeitgeber Mitarbeiter finden und binden können. Der Schwerpunkt liegt auf dem Personalmarketing und der HR-Kommunikation. Direkt zu erreichen ist er unter www.employer-branding-now.de/blog.

Employer Branding now

Interview mit Nicolas Scheidtweiler

Arbeitgebermarke ist das Stichwort. Warum wird das Thema zunehmend wichtiger für deutsche Unternehmen?

Der Markt um qualifizierte Arbeitskräfte wird enger. Um erfolgreich im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern zu bestehen, müssen Unternehmen auffallen. Das funktioniert nur durch eine klare Positionierung, die abgrenzt und mit der sich bestehende, wie auch potentielle Mitarbeiter identifizieren können. Die Arbeitgebermarke dient dem Aufbau einer emotionalen Beziehung zu den unterschiedlichen Zielgruppen. Dadurch erhöhen Unternehmen die Mitarbeiterbindung und optimieren das Recruiting.

Wie wird das Thema Employer Branding aus Ihrer Sicht in den meisten Unternehmen verstanden?

Nach unserer Erfahrung gibt es kein einheitliches Vorgehen bei deutschen Mittelständlern. Wir sehen vielmehr die Situation, dass Einzelmaßnahmen, wie das neue Design der Stellenanzeige, die Fitnessstudio-Karte oder der Betriebskindergarten zum Employer Branding erhoben werden. Es fehlt meist am strategischen Überbau, in dem die Unternehmen die verschiedenen Maßnahmen auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Bewerber abstimmen. Durch die Einzelmaßnahmen entsteht keine Nachhaltigkeit und Ressourcen – finanzieller und personeller Art – werden verschwendet.

Welches sind aus Ihrer Sicht die 5 wichtigsten Rezeptzutaten für erfolgreiches Employer Branding?

Im Prinzip der klare Aufbau des Employer Branding-Prozesses mit Analyse, Strategie, inhaltlicher Umsetzung, klarer und mutiger Kommunikation sowie eine kontinuierliche Evaluation zur Optimierung. Um im Bild zu bleiben: Das Wichtigste ist der Chefkoch, der sich bewusst für das Rezept entscheidet und das Menü dann auch so servieren lässt. In aller Deutlichkeit: Employer Branding ist Aufgabe des Vorstandes beziehungsweise der Geschäftsführung, die eine strategische Entscheidung treffen muss. Employer Branding kann nicht delegiert werden, sie betrifft alle Ebenen eines Unternehmens.

Wo liegen Ihrer Meinung nach die großen Trends im Employer Branding für die kommenden Jahre?

Personalabteilungen werden sich intensiver mit Instrumenten aus Marketing und PR beschäftigen müssen. Und dabei auch deren Innovationen, Maßnahmen und Strategien für die Mitarbeiter- und Bewerberkommunikation adaptieren. Personaler müssen sich beispielsweise mit Community Building, Issue Management, Virtual Reality oder Storytelling beschäftigen und diese in die Employer Branding-Strategie einbinden.

 

Hier geht es zu Teil 2 der Serie "Deutschlands beste Employer Branding Blogger"!

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