Digital Branding – Wichtiger Erfolgsfaktor im Markenaufbau

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Das Branding dient dem Aufbau und der Verbreitung der eigenen Marke. Im Digital Branding werden hierfür die digitalen Kanäle genutzt. Weil die Digitalisierung fortschreitet, ist das Digital Branding für Unternehmen mittlerweile unumgänglich. Im Verlaufe der Digitalisierung wurde es so zum wichtigsten Erfolgsfaktor im Markenaufbau. Wie wird beim Digital Branding vorgegangen und was sind die kritischen Details zur erfolgreichen Umsetzung?

Digital Branding
Über die digitalen Verbreitungswege erhält der Markenaufbau eine größere Reichweite. Pixabay.com © mohamed_hassan

Vorgehensweise und zentrale Kriterien beim Digital Branding

Ein Paradebeispiel für ausgefeiltes Digital Branding sind die Arbeiten von Instyle Productions im Markenaufbau und der PR. Die Agentur agiert global und vollzieht seit Jahren Marketingmaßnahmen für Unternehmen. Erfolg und Popularität hat die Agentur klaren Konzepten zu verdanken, die im Branding genutzt werden. Zudem hat die Agentur erkannt, dass in heutigen Zeiten der Fokus im Markenaufbau auf die digitalen Kanäle gelegt werden muss. Unter dem Motto „Think Digital“ reagiert die Agentur auf die Veränderungen in der Wertschöpfungskette, die sich in den letzten Jahren stärker manifestieren und entwickelt zielgruppengerechte Designs für ideales Digital Branding.

An vorderster Stelle bei diesem Ablauf steht eine strategisch durchgeplante Markenentwicklung, die sich von dem herkömmlichen Offline-Branding kaum unterscheidet:

  1. Der Marke einen Namen zuordnen und die Marke visualisieren.
  2. Marke mit ihren Angeboten und Alleinstellungsmerkmalen positionieren.
  3. Strategie zur Verbreitung der Marke entwickeln.

Anschließend wird die Marke verbreitet. Angebote werden beworben, Flyer ausgehangen, Slogans platziert. In den Verbreitungswegen unterscheidet sich das Digital Branding vom analogen Branding jedoch erheblich. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten, der eigenen Zielgruppe ein individualisiertes Markenerlebnis zu offerieren. Zudem ist die Menge der Customer Touchpoints – Kontaktpunkte mit Kunden – beim Digital Branding wesentlich höher. Weil die Konkurrenz aufgrund der einfachen Unternehmensgründung über das Internet zahlreich ist, ist es notwendig, aus sämtlichen Kanälen zu schöpfen. Diese müssen im Digital Branding hochqualitativ, kreativ und einzigartig mit Inhalten bespielt werden.

Verbreitungskanäle im Digital Marketing

Digital Marketing
Neben der Website als Grundstein sind die Sozialen Netzwerke und das Newsletter-Marketing zwei relevante Verbreitungskanäle. Pixabay.com © geralt

Die Website dient als Visitenkarte eines Unternehmens. Bereits hier bestehen Möglichkeiten, die offline nicht gegeben sind. Verkauft ein Unternehmen mehrere Produkte oder Dienstleistungen, bei denen die Zielgruppen variieren, ist entsprechend der jeweiligen Zielgruppe und des Produkts ein individueller Aufbau der Web-Kategorien möglich: Farben, Logo-Gestaltung und Ansprache der Zielgruppe sind verschieden gestaltbar.

Neben der Website sind die Sozialen Medien im Digital Branding gefragt:

  • YouTube
  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • TikTok

Diese und weitere Soziale Netzwerke erlauben aufgrund der vielen aktiven Nutzer ein reichweitenstarkes Marketing. Der Vorteil, dass Nutzer durch die Verwendung der Sozialen Netzwerke viele Daten über und von sich preisgeben, stellt hohe Datenmengen zur Verfügung. Aufgrund dieser sogenannten „Big Data“ haben Unternehmen ein Fundament, auf dem sie Werbekampagnen mit höherer Präzision schalten. Doch nicht nur für Werbungen sollten Unternehmen die Sozialen Netzwerke nutzen: Soziale Medien sind in erster Linie ein Kommunikationsmedium für Freunde und Bekannte untereinander. Unternehmen, die diesem Konzept folgen, indem sie z. B. interne Einblicke gewähren und ihre Ideale und Wertvorstellungen an die Masse herantragen, gewinnen in den Sozialen Medien an Sympathie. Soziale Netzwerke sind also erst in zweiter oder dritter Linie ein Instrument zur Ausspielung bezahlter Werbeanzeigen. In erster Instanz sind sie für den organischen Markenaufbau durch regelmäßige Posts, Stories und andere Beitragsarten sinnvoll.

Ein weiterer Verbreitungskanal im Digital Branding ist das Newsletter Marketing. Kunden, die sich in den Mail-Verteiler eines Unternehmens eintragen, erhalten Newsletter zugespielt. Durch E-Mail-Marketing-Tools lassen sich die Newsletter individualisieren. Tagging als Funktion erlaubt es, den Nutzern Interessen zuzuteilen, um interessenbasierte Newsletter auszuspielen. Auf analogem Verbreitungsweg wäre das nicht realisierbar. Hat ein Kunde ein Magazin abonniert und bekommt es zugeschickt, dann erhält er dasselbe Magazin wie alle anderen Kunden. Schließlich kann nicht jedes Magazin im Druck individualisiert werden. Bei Newslettern ist es allerdings anders: Durch den digitalen Verbreitungsweg werden nur Newsletter gestaltet und versandt, die zu den Interessen der Kunden passen.

Weitere Verbreitungskanäle im Digital Branding erschließen sich im Zuge der lokalen Suchmaschinenoptimierung (Local SEO) durch die Business-Einträge in den Suchmaschinen. Hier kann in Form eines Reputationsmanagements positiv zum Markenaufbau beigetragen werden. Zusätzliche Werbemöglichkeiten bieten Gastbeiträge und Kooperationen mit anderen Unternehmen.

Qualität ist im Digital Branding entscheidend

Präzises branding
Bedingt durch starke Konkurrenz ist ein qualitativ konsistentes und hochwertiges Digital Branding wichtig. Pixabay.com © Megan_Rexazin

Weil die Konkurrenz durch die Digitalisierung branchenintern und branchenübergreifend für sämtliche Unternehmen zunimmt, ist Qualität im Digital Branding eine zentrale Anforderung. Sämtliche Marketing-Maßnahmen müssen konsistent auf allen passenden Kanälen wiedergegeben werden. Dies ist eine Herausforderung, denn bei der Nutzung von bis zu acht Kanälen kann es in der Vermittlung der Werbebotschaften zu Widersprüchen kommen. Ein inhaltlich sinnvolles Marketing ist an allen Customer Touchpoints essenziell, damit das Digital Branding widerspruchslos und wirkungsvoll verläuft.

Im weiteren Verlauf stellt sich die Frage, ob das Unternehmen die Bereitschaft zeigt, in eine technisch hochqualitative Ausführung des Marketings zu investieren. Die Website muss responsiv programmiert sein und neueste Technologien wie HTML 5 und CSS 3 zum Einsatz kommen. Eine zusätzliche Entwicklung von Apps für Mobiltelefone ist ein Entgegenkommen für die Nutzer, das ebenfalls zu einer größeren Reichweite beiträgt. Zum verbesserten Markenaufbau ist regelmäßig von Visualisierungen Gebrauch zu machen – ob in Form von Illustrationen oder Videos. Auf der Höhe der Zeit sind aktuell Animationsfilme, weil sie Sachverhalte einfach veranschaulichen.

Ein weiteres populäres Thema für Unternehmen im Digital Branding ist das Influencer Marketing. Dabei können prominente Personen eingebunden werden, um Werbung für eine Marke zu machen. Die Reichweite ist enorm, aber die Konversions lassen hier häufig zu wünschen übrig, weil Prominente und Stars eine breite Zielgruppe haben. Gezielter lässt sich die Marke durch Micro Influencer aufbauen. Ein Micro-Influencer, der spezialisiert auf Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens ist oder verwandte Themen behandelt, könnte Werbung im Namen des Unternehmens machen. Ferner existiert eine dritte Art von Influencern, von der heutzutage selten Gebrauch gemacht wird: Die Corporate Influencer. Hierbei handelt es sich um Mitarbeiter, die vom Unternehmen als Influencer aufgebaut werden, um mit fachlicher Expertise maximal glaubwürdig die Marke zu vertreten.

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