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Google Core Update: Definition, Updates und Aussichten

Mehrmals im Jahr ging in den letzten Jahren ein echtes Beben durch die Online-Branchen. Der Grund dafür hieß in vielen Fällen: Google Core Update. Kündigt der Suchmaschinen-Riese eines dieser wegweisenden Updates an, versetzt er damit die Webseiten-Betreiber oftmals in helle Aufruhr. Doch was ist eigentlich das Besondere an diesen Google Core Updates? Wie definieren sie sich und wie können Sie sich als Webmaster auf die Updates vorbereiten? Wir zeigen im Folgenden nicht nur dies, sondern verraten auch, ob schon die nächsten Google Core Updates in den Startlöchern stehen.

Definition: Was ist ein Google Core Update?

Was ist ein Google Core Update? Und warum bringt dieses so viel Bewegung in der Online-Branche mit sich? Generell sind das zwei Fragen, die sich einfach beantworten lassen. Der Begriff „Core Update“ bezieht sich bei Google darauf, dass eine grundlegende Veränderung eingeführt wird. Diese hat zum Beispiel Auswirkungen darauf, wie die Suchmaschine einzelne Webseiten registriert und in den Suchergebnissen ausspielt. Es handelt sich also um elementare Updates beim Suchmaschinen-Riesen, die somit auch für alle Webseitenbetreiber von großer Bedeutung sind. Eine spezielle Aufmerksamkeit wird den Core Updates auch deshalb zu Teil, weil diese im Vorfeld meist von Google angekündigt werden. Der Konzern aus den USA führt jährlich mehrere hundert Anpassungen seiner Algorithmen durch. Kaum eine davon wird jedoch öffentlich kommuniziert oder gar angekündigt.

Welche Core Updates gab es dieses Jahr?

Mit Blick auf die Google Core Updates war das Jahr 2021 ein ganz besonderes Jahr. Innerhalb von nur wenigen Wochen hat der Konzern gleich mehrere wichtige Updates durchgeführt und zum Beispiel mit dem ersten Core-Update im Juni begonnen. Im weiteren Verlauf wurde das Page-Experience-Update eingeführt, zusätzlich gab es zwei weitere Spam-Updates und das zweite Google Core Update im Juli 2021. Letzteres ist dabei die Fertigstellung des ersten Core Updates aus dem Juni gewesen. Bereits frühzeitig wurde klar, dass Google nicht das komplette Update im Juni wird ausrollen können. Die wesentlichen Teile wurden bereits damals umgesetzt, im Juli folgte dann der komplette Rest. Nachfolgend haben wir die größten von Google bestätigten Updates des Jahres 2021 noch einmal aufgeführt:

• Google Juni Core Update (2. Juni 2021)
• Google Page Experience Update (15. Juni 2021)
• Google Juli Core Update (1. Juli 2021)

Der Grund für die zahlreichen Updates auf Seiten des Suchmaschinen-Riesen ist übrigens ein simpler. Der Konzern begründete die Updates damit, dass stetig neue Webseiten im Netz auftauchen und zu einer Veränderung des Webs beitragen würden. Google müsse sicherstellen, dass eine breite Anzahl an Urhebern und Unternehmern unterstützt werde. Auf der anderen Seite wolle man aber auch den Usern die besten verfügbaren Informationen so schnell wie möglich bereitstellen.

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Welche Auswirkungen hatte das Google Core Update 2021?

Tatsächlich hatten speziell die Updates im Jahre 2021 große Auswirkungen auf die Suchergebnisse und den Sichtbarkeitsindex vieler Webseiten. Zahlreiche Domains konnten in den Updates jeweils richtig gut abschneiden und ihre Sichtbarkeit deutlich erhöhen. Gleichzeitig gab es aber auch einige überraschende Verlierer, die bei vorherigen Updates von Google stets noch gepusht worden waren. Nach und nach zeigt sich zudem, dass Google den sogenannten Core Web Vitals mehr Aufmerksamkeit schenkt. Webseiten, die hier schlecht abschneiden, werden immer stärker vom Suchmaschinen-Riesen abgestraft.

Ebenfalls auffällig ist zudem die Tatsache, dass wie bei früheren Updates vor allem YMYL-Webseiten abgestraft wurden. Die Abkürzung „YMYL“ steht für „Your Money, Your Life“. Damit signalisiert Google, dass vor allem in Bereichen wie der Gesundheit oder den Finanzen hochwertiger Content bevorzugt wird.

Wie kann man sich auf die Updates vorbereiten?

Eine echte Vorbereitung auf ein Google Core Update ist schwierig. Zumindest dann, wenn Sie unter Vorbereitung eine möglichst lückenlose Vorbereitung verstehen, die Sie für die Auswirkungen des Updates unantastbar machen. Das wird so nicht möglich sein. Google selbst erklärte vor einiger Zeit, dass Webseiten, die nach einem Core Update schlechter dargestellt werden, nicht zwingend etwas schlecht gemacht haben müssen. Stattdessen kann es sein, dass einfach neue Webseiten in den Index aufgenommen wurden und diese besser bewertet werden als die vorhandenen Seiten. Auch kann es sein, dass sich ein Mitbewerber möglicherweise in den Augen von Google stark verbessert hat und so an Ihnen vorbeizieht. Ohne, dass Sie wirklich einen Fehler mit Ihrer Webseite gemacht haben.

Generell lautet die beste Empfehlung deshalb: Am Ball bleiben und weiterhin die eigene Webseite für die Intentionen der Besucher aufstellen. Sie sollten immer im Hinterkopf behalten, dass Ihr Content vor allem den Besuchern gefallen sollte. Fühlen sich diese auf Ihrer Webseite wohl und finden das, was sie suchen, wird auch Google dies als positiv bewerten. Eine kontinuierliche SEO-Optimierung ist unabdingbar, um in den Sucherergebnissen nicht abzurutschen, zumal es auch SEO-Strategien gibt, die auch nach Updates wirken.

Google Core Updates
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Sind neue Google Core Updates angekündigt?

Stand Anfang November hat sich Google noch nicht weiter in die Karten schauen lassen. Dass neue Google Core Updates folgen, gilt als absolut sicher. Wann genau dies der Fall sein wird, lässt sich jedoch noch nicht genau sagen. Findige Beobachter rechnen durchaus noch mit einem Core Update zum Ende des Jahres 2021. Der Grund hierfür ist, dass Google jüngst seine Quality Rater Guidelines aktualisiert hat. In der Vergangenheit war dies stets ein Indikator dafür, dass wenig später ein größeres Core Update erfolgt. 2010 und 2020 etwa verliefen die Updates genau nach diesem Schema. Da Google erst Mitte November wieder eine Aktualisierung seiner Quality Guidelines durchgeführt hat, scheint ein Update im Dezember des Jahres zumindest nicht unmöglich. Bestätigungen von Seiten des Suchmaschinen-Riesen stehen jedoch noch aus.

Nachtrag: Am 17. November war es soweit: Das neue Google Core Update läuft: das November 2021 Core Update. Auch wenn schon erste Bewegungen und Auswirkungen auf den Suchergebnisseiten zu sehen waren, ist eine Bewertung des jüngsten Core Update noch nicht möglich. Bis das Roll-out des Core Updates vollständig abgeschlossen ist, können ein bis zwei Wochen vergehen. Was bedeutet das für Webmaster? Dran bleiben und regelmäßig das Ranking beobachten und analysieren.

Fazit: Google Core Updates sind elementar

Kaum einem Webmaster gelingt es, bei allen Google-Updates des Jahres immer auf der Höhe zu sein. Unbedingt vermeiden sollten Sie aber das Verschlafen eines Google Core Updates. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein tiefgreifendes Update, welches den Kern der Algorithmen betrifft. Mit anderen Worten: Das Google Core Update hat massive Auswirkungen auf die Ausspielung der Suchergebnisse und den Sichtbarkeitsindex von Webseiten. Gerade das Jahr 2021 war für Google und die Webmaster von vielen Veränderungen geprägt und deshalb elementar von Bedeutung. In den kommenden Jahren werden weitere dieser Updates folgen und somit immer neue Herausforderungen auf die Webmaster zurollen. Da eine echte Vorbereitung auf ein Core Update nicht möglich ist, sollten Sie sicherstellen, frühzeitig auf die veränderten Anforderungen reagieren zu können.

#GoogleCoreUpdate #Google #CoreWebVitals #Suchmaschinenoptimierung  #YMYL

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Largest Contentful Paint (LCP): Alle Infos und Tipps zur Optimierung

Als der Largest Contentful Paint (LCP) von Google als neue Metrik bei der Webseiten-Analyse vorgestellt wurde, wurde vielen Webmaster erst einmal schwindelig. Eine weitere Metrik zur Bestimmung des Pagespeeds?! Mittlerweile allerdings hat diese Metrik bereits ihre „Muskeln spielen“ lassen und eine entscheidende Lücke geschlossen. Welche das ist, warum der LCP eingeführt wurde und wie Sie diesen optimieren können, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Largest Contentful Paint (LCP) Definition

Die Largest Contentful Paint Definition ist kurz. Diese Metrik gibt die Zeit an, die bis zum Laden des relevantesten und größten Elements auf Ihrer Webseite vergeht.

Eine wichtige Frage ist an dieser Stelle allerdings noch ungeklärt. Wann nämlich ist der LCP ausreichend schnell geladen? Und wann ist Optimierungsbedarf vorhanden. Als Faustregel gilt, dass Werte bis zu 2,5 Sekunden als gut bezeichnet werden kann. Liegen die Ladezeiten darüber und bis zu 4,0 Sekunden, ist eine Optimierung ratsam und empfehlenswert. Längere Ladezeiten sind wiederum schlecht. Hier sollte bestenfalls sofort mit der Optimierung begonnen werden.

Largest Contentful Paint

Noch eine Metrik? Darum wurde der LCP eingeführt

Die Einführung neuer Metriken zur Bewertung einer Seite (Core Web Vitals) und insbesondere zur Bestimmung des Pagespeed hat bei Google schon fast Tradition. In diesem Fall allerdings ist der Largest Contentful Paint dazu da, um eine wichtige Lücke zu schließen. Genutzt wurde bislang vorrangig der First Contentful Paint. Dieser gibt an, wann die User das erste Element auf Ihrer Webseite sehen. Das Problem: Dieses Element kann für den Nutzer vollkommen wertlos sein - zum Beispiel ein Platzhalter. Andere Metriken konnten wiederum die Ladezeit bestimmen, aber nicht, ob die Elemente auch für den User sichtbar sind. Um genau diese Lücke zu schließen, haben Google und das World Wide Web Consortium (W3C) den Largest Contentful Paint ins Leben gerufen. Denn: Wenn bereits das größte Element Ihrer Webseite geladen ist, dürfte der User auch den für ihn relevanten Teil sehen.

Diese Elemente zählen für den Largest Contentful Paint

Nicht alle Elemente einer Webseite werden für den Largest Contentful Paint gewertet. So kann es sein, dass ein großes Element schnell geladen wird, dieses aber nicht für den LCP relevant ist. Relevanz wiederum haben für diesen unter anderem die folgenden Elemente Ihrer Webseite:

  • Bildelemente
  • Thumbnails (zum Beispiel von Videoelementen)
  • Hintergrundbilder, die durch CSS geladen werden
  • Elemente mit viel Text (Block-Level-Elemente)

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Largest Contentful Paint optimieren: So geht es

Es ist in jedem Fall ratsam, den Largest Contentful Paint zu optimieren. Je kürzer die Ladezeit, desto geringer ist auch die sogenannte Bounce-Rate. Also die Absprungrate der Nutzer. Optimieren lässt sich der LCP auf verschiedenen Wegen und in verschiedene Richtungen.

Ladezeiten optimieren

Im Bereich der Ladezeiten sind in der Regel zahlreiche Optimierungen möglich. In einem wichtigen Zusammenhang mit dem LCP steht der Time to First Byte (TTFB). Dies ist die Ladezeit, die bis zum Laden des ersten Bytes vergeht. Optimieren Sie diese, hat dies unweigerlich auch Auswirkungen auf den Largest Contentful Paint. Ebenfalls optimieren können Sie die Latenzzeiten. Hier kommt es zum Beispiel auf die geografische Lage des Servers an. Mit Hilfe von Content Delivery Systemen sind Kopien Ihrer Webseite an verschiedenen Orten gespeichert. So verringert sich durch den Einsatz eines CDS möglicherweise die Latenzzeit. Prüfen sollten Sie darüber hinaus, ob etwaige Skripte von Drittanbietern die Ladezeiten Ihres Webspaces in die Länge ziehen. Für schlechte Ladezeiten können zudem auch Ihre Datenbanken zuständig sein. Deren Performance sollten Sie also ebenfalls prüfen.

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Bilder optimieren

Im Umgang mit den Bildern und Grafiken auf Ihrer Webseite können Sie ebenfalls verschiedene Schritte für die Optimierung des LCP gehen. Definitiv ratsam ist es, die Bilder zu konvertieren und ein modernes Format wie JPEG zu verwenden. Ebenfalls hilfreich: Das Komprimieren der Bilder, das mit verschiedenen Tools innerhalb weniger Augenblicke möglich ist. Gerade mit Blick auf die mobile Darstellung sollten Sie zudem auf responsive Bilder zurückgreifen. Diese passen sich dem Endgerät der Nutzer automatisch an. Für mobile Darstellungen und den Desktop benötigen Sie somit keine unterschiedlichen Versionen.

Verwendung von CSS und/oder JavaScript prüfen

Spürbar verringern können werden Sie die Ladezeit des LCP auch durch einen cleveren Umgang mit JavaScript oder CSS. So sollten Sie zum Beispiel den JavaScript-Code komprimieren oder den Einfluss der CSS-Dateien verringern.

Fazit: Largest Contentful Paint laufend optimieren

Wie Sie gesehen haben, ist es gar nicht so kompliziert, die Ladezeit bis zum Largest Contentful Paint zu minimieren. In vielen Fällen dürften schon kleine Veränderungen auf Ihrem Webspace zu spürbaren Optimierungen führen. Bilder, JavaScript oder CSS bieten meist eine Menge Einsparpotenzial. So sorgen Sie unterm Strich durch eine kürzere Ladezeit nicht nur für eine bessere Bewertung durch Google. Auch die User werden Ihre Homepage gerne aufrufen, wenn diese in kürzester Zeit geladen wird.

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#LCP #FCP #CLS #CoreWebVitals

First Contentful Paint (FCP): Definition & Tipps zur Optimierung

Im Leben eines Webmasters gibt es viele wichtige Begriffe und Funktionen. Der First Contentful Paint (FCP) ist ein solcher wichtiger Begriff. Noch immer ist vielen Webmastern nicht genau klar, was hier eigentlich gemeint ist. Genau deshalb haben wir im Folgenden eine einfache First Contentful Paint Definition, die garantiert Licht ins Dunkle bringt. Ebenso zeigen wir Ihnen, wie Sie den First Contentful Paint optimieren können.

First Contentful Paint (FCP): Definition

Der First Contentful Paint spielt mit Blick auf die Ladezeit (Pagespeed) der Webseite eine wichtige Rolle. Bezeichnet wird mit diesem Begriff das erste Element, das der User beim Laden einer Webseite sieht. Um was für ein Element es sich dabei handelt, spielt keine Rolle. Es kann sich sowohl um ein Bild bzw. eine Grafik, einen Text oder ein anderes Element handeln. Je schneller dieses Element geladen wird, desto besser ist dies für die Bewertung durch eine Suchmaschine wie Google.

Verzögert werden kann der First Contentful Paint allerdings ebenfalls. So verlangsamen große Datenmengen die Ladezeit. Ebenso natürlich eine langsame Datenübertragung. Das wiederum kann enorme Auswirkungen haben. Verzögert sich der Pagespeed einer Webseite, steigt in der Regel die Absprungrate. Das ist selbstverständlich: Kein User hat Lust darauf, lange Zeit mit dem Warten auf das Laden einer Webseite zu verbringen.

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Ladezeiten analysieren: Diese Alternativen gibt es

Sicherlich interessant zu wissen ist, dass der First Contentful Paint nicht die einzige Möglichkeit ist, Einfluss auf die Ladezeit zu nehmen. Tatsächlich lässt sich das Laden einer Webseite auf verschiedenen Wegen analysieren. Das muss natürlich auch so sein. Immerhin kommen zahlreiche unterschiedliche Elemente auf einer Webseite zum Einsatz.

  • Time To First Byte (TTFB): Zeit, die zwischen dem Aufrufen der Webseite und dem ersten vom Server geladenen Byte vergeht.
  • First Meaningful Paint (FMP): Die Zeit zwischen dem Aufrufen der Webseite und dem Eindruck auf Seiten des Users, dass diese vollständig geladen ist.
  • Time To Interactive (TTI): Die Zeit zwischen dem Laden der Webseite und dem vollständigen rendern bzw. der Bereitschaft für eine Eingabe durch den Nutzer.
  • Time To First Paint (FP): Zeitpunkt, an dem der Browser ein beliebiges Element zeigt (muss vom User nicht wahrgenommen werden).

First Contentful Paint: Optimieren mit diesen Tipps

Die Ladezeiten einer Webseite sind heutzutage ein wichtiger Rankingfaktor. Genau deshalb ist es wichtig, den First Contentful Paint optimieren zu können. Die gute Nachricht: Es kommen verschiedene „Hebel“ in Frage, die Sie ziehen können. Ein paar nützliche Tipps bekommen Sie im Folgenden.

First Contentful Paint

CSS und JavaScript reduzieren

Eine einfache und effektive Variante zum Optimieren des First Contentful Paint ist das Reduzieren von CSS und JavaScript. In der Regel werden diese in großen und umfangreichen Sammlungen zur Verfügung gestellt. Meistens viel zu viel, um von der Webseite komplett genutzt zu werden. Die unnötigen Funktionen können und sollten Sie löschen. Ganz nebenbei hilft es auch, den Quellcode zu optimieren und zum Beispiel Umbrüche oder Leerzeichen zu entfernen. Gerade bei umfangreichen Quellcodes kann dies zu einer spürbaren Verkleinerung der Datenmenge führen.

Komprimierte Dateien

Ebenfalls positiv auswirken kann sich das komprimierte Laden von Daten vom Webserver. Heutzutage sind Browser fähig dazu, die Datenpakete direkt zu entpacken. Dadurch können die Webserver verschiedene Daten komprimiert ausliefern und so für eine schnellere Ladezeit sorgen.

HTTP/2 aktivieren

Weniger mit den Daten, als viel mehr mit der Datenübertragung, beschäftigt sie das HTTP/2-Protokoll. Dieses sorgt für eine schnellere Übertragung der Daten und kann normalerweise problemlos im Webserver aktiviert werden. Die einzige Voraussetzung hierfür ist ein SSL-Zertifikat, welches heutzutage aber ohnehin jede Webseite vorweisen können sollte.

Caching aktivieren

Ebenfalls hilfreich ist es, ein HTTP-Caching zu aktivieren. Auf diesem Wege können Sie festlegen, wie lange einzelne Elemente auf dem Rechner eines Nutzers gespeichert werden können. Der Vorteil: Diese Elemente müssen nicht neu geladen werden, sondern werden einfach vom Speicher abgerufen. Die Ladezeit verkürzt sich spürbar.

Time To First Byte (TTFB) optimieren

Die Time To First Byte und der First Contentful Paint stehen in einem engen Zusammenhang. Es kann deshalb hilfreich sein, den TTFB zu optimieren und so auch den FTP zu fördern. Möglich ist dies zum Beispiel durch die Nutzung eines schnelleren DNS-Servers. Darüber hinaus können sich auch sogenannte Content Delivery Systeme empfehlen. Diese bieten den Vorteil, dass Kopien Ihrer Webseite in geographischer Nähe zum Nutzer gespeichert werden. Die Ladezeit kann dadurch verringert werden.

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Fazit: Geschwindigkeit ist wichtig

Der First Contentful Paint ist eine spannende Methode, um die Geschwindigkeit einer Webseite zu überprüfen. Klemmt es hier, kann dies der Grund für einen langsamen Pagespeed und damit für eine hohe Absprungrate der Nutzer sein. Sie sollten den FCP stetig im Auge behalten und darum bemüht sein, die Ladezeiten zu optimieren. Möglich ist dies in vielen Fällen schon mit einfachen Handgriffen, die keine komplizierte Umstellung auf dem Webserver erfordern.

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#FCP #FirstContentfulPaint #GoogleRanking #PageSpeed

Page Experience – Wichtige Faktoren und Optimierungsansätze

Dass Google es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, seinen Nutzern möglichst hochwertige, nutzerfreundliche und dementsprechend SEO optimierte Seiten auf den vorderen Rängen der Suchergebnisse anzubieten, ist nicht neu.

Ein „Detail“, das in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle spielt, ist die sogenannte Page Experience. Sie gehört seit einigen Monaten zur Liste der Ranking Faktoren dazu und ist in einigen Bereichen eng mit den Core Web Vitals verbunden. Unter ihr werden mehrere Metriken zusammengefasst. Sie sagt – verallgemeinernd ausgedrückt – aus, ob die Erfahrung, die ein Webseitenbesucher auf einer Internetpräsenz sammelt, positiv oder negativ ist.

Doch welche Aspekte sind in Bezug auf eine „perfekte“ Page Experience wichtig? Worauf sollte geachtet werden?

Die Page Experience als „neues Phänomen“?!

Die Page Experience wurde erst vor ein paar Monaten eingeführt und ist dementsprechend im Bereich der Bewertungsparameter vergleichsweise jung. Sie hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Platzierung in den Suchergebnissen und ist daher für SEO Experten und Online Marketing Fachkräfte von entscheidender Bedeutung. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es die einzelnen Parameter, die die Page Experience schlussendlich ausmachen, schon lange existent sind. Dass sie jedoch unter einem „Dach“ und somit unter einem Oberbegriff eingeführt werden, ist neu.

Um hier auf der sicheren Seite zu sein, ist es wichtig, die eigene Webseite an die verschiedenen Kriterien anzupassen. Damit genau das funktionieren kann, braucht es – wie so oft – den Blick aufs Detail. Was bedeutet es eigentlich, wenn eine „Page Experience“ als „nutzerfreundlich“ beschrieben wird?

Unter anderem gelten die folgenden Punkte als wichtige Faktoren:

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1. Eine kurze Ladezeit

Zu lange auf Inhalte warten zu müssen, kann die Nerven von Webseitenbesuchern strapazieren. Die Durchführung eines Pagespeed-Test ist daher ratsam. Eine kurze Ladezeit gilt daher für viele als die Basis einer überzeugenden Page Experience. Als Basis gilt hierbei der „Largest Contentful Paint“, kurz LCP. Dieser wird genutzt, um die Ladezeit zu nutzen, die benötigt wird, um den Haupt-Content zu laden. Ein Wert bis zur Grenze von 2,5 gilt hier als gut. Spätestens ab vier Sekunden muss nachgebessert werden.

2. Interaktive Inhalte

Webseiten, in die sich der Besucher einbringen kann, indem er beispielsweise Suchfelder ausfüllt, Buttons betätigt usw. gelten ebenfalls als besonders nutzerfreundlich. Sie bieten dem Nutzer die Möglichkeit, aktiv in das Surferlebnis einzugreifen und somit – im Idealfall – genau das zu finden, was er sucht.

Auch hier ist es natürlich wichtig, den Faktor „Geschwindigkeit“ nicht aus den Augen zu lassen. Oder anders: in diesem Bereich dreht sich alles um die Frage, wie lange es dauert, bis die Seite reagiert. Als Basis gilt die Spanne zwischen der ersten Aktion des Nutzers und der Reaktion des Browsers. Alles unter 100 Millisekunden wird von Google als „gut“ bewertet. Ab 300 Millisekunden sollte definitiv nachgearbeitet werden.

Page Experience

3.  Eine sichere Webseite

Damit einem sorglosen Surfen und Online Shoppen nichts im Wege steht, ist es natürlich auch wichtig, dass sich der User auf eine sichere Seite verlassen kann. Dies gilt nicht nur dann, wenn beispielsweise ein Online Shop integriert wurde, sondern generell. Hierzu gehört unter anderem auch eine HTTPS Verschlüsselung.

4. Eine Homepage im Responsive Design

Heutzutage werden viele Inhalte über mobile Endgeräte abgerufen. Damit die betreffenden Seiten optimal angezeigt werden, ist es wichtig, auf Responsive Designs zu setzen. Diese bewirken, dass sich der Content automatisch an den kleineren Bildschirm anpasst und der Nutzerkomfort nicht leidet.

5. Eine stabile Seite

Damit eine Seite mit Hinblick auf ihre Nutzerfreundlichkeit überzeugen kann, sollte sie in jedem Fall auch in Bezug auf ihre Stabilität überzeugen. Dies bewirkt, dass sich die Anzeige der Webpräsenz nicht spontan verändert und – im wahrsten Sinne des Wortes – alles an Ort und Stelle bleibt. Ein Layout, das sich immer wieder verändert, sorgt schnell für Frust beim User. Die Kennzahl, anhand derer die Stabilität einer Seite angegeben wird, wird als CLS („Cumulative Layout Shift“) bezeichnet. Liegt sie unter 0,1, müssen keine Verbesserungen in die Wege geleitet werden. Ab 0,25 ist es wichtig, sich auf Ursachensuche zu begeben.

6. Weitere einschlägige Parameter, wie zum Beispiel der Quellcode einer Seite, die Darstellung von Werbung.

Aufgrund der vielen Bereiche, die über die Page Experience angesprochen werden, ergeben sich im Bezug auf SEO Maßnahmen große Herausforderungen. Dementsprechend wird es immer wichtiger, sich nicht nur mit dem reinen Content, sondern auch mit der Darstellung und den Punkten 1 bis 6 auseinanderzusetzen.

Wer hierauf keine Lust bzw. hierzu keine Zeit hat, hat selbstverständlich auch die Möglichkeit, eine professionelle Marketingagentur damit zu beauftragen.

Wie kann die Page Experience einer Seite verbessert werden?

 

Wer für sich erkannt hat, dass die Werte im Zusammenhang mit seiner Page Experience zu wünschen übrig lassen, stellt sich vergleichsweise schnell die Frage, wie er die entsprechenden Details optimieren kann.

Die gute Nachricht ist hierbei, dass es in der Regel nicht schwer ist, schnell gegenzusteuern.

Ein Nachbessern sollte zunächst vor allem in den folgenden Bereichen fokussiert werden:

  1. die Nutzerfreundlichkeit einer Seite – sowohl vom Desktop aus als auch mobil
  2. ein schnelles Laden
  3. klare, leicht zu bedienende Menüs
  4. ein konstantes, ansprechendes Layout.

Besonders wichtig ist es natürlich auch, die Werte, die mit Hinblick auf die Page Experience eine wichtige Rolle spielen, immer im Auge zu behalten und regelmäßig zu checken. Dies gilt vor allem dann, wenn sich die Seite bzw. der Online Shop zum Beispiel aufgrund neuer Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verändert.

Weiterhin lohnt es sich auch, einen Perspektivwechsel einzunehmen und sich die Frage zu stellen: Wie fühlt sich ein Nutzer, der zum ersten Mal meine Seite besucht?

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Auch Google hat sich im Laufe der Zeit stärker auf die Nutzer von Webseiten fokussiert und sich (offensichtlich) gefragt, welche „Kleinigkeiten“ dafür sorgen, dass sich die Besucher von Webpräsenzen wohlfühlen.

Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die entsprechenden Inhalte den die Menschen (und nicht vornehmlich an die Suchmaschinen) angepasst werden. Mit Hilfe der Page Experience soll es dann langfristig möglich sein, die Qualität von Webseiten nach und nach zu verbessern. Die Herausforderung, die hinter all dem steht, ist es, sich genau mit den Details, aus denen sich die Page Experience zusammensetzt, zu befassen und auch Rücksicht auf Veränderungen und etwaige Schwerpunkte zu nehmen.

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Cumulative Layout Shift (CLS): Alles, was Sie wissen müssen

Mit den sogenannten „Web Vitals“ hat Google bereits vor einigen Monaten einige wichtige Kennzahlen im Bereich der Nutzerfreundlichkeit ins Leben gerufen. Gerade der Cumulative Layout Shift (CLS) ist dabei für viele Webseitenbetreiber aber noch ein Fremdwort. Wir erklären Ihnen im Folgenden, was es mit dem CLS auf sich hat, wie dieser berechnet wird und wie Sie Ihre Werte optimieren können.

Definition: Was ist der Cumulative Layout Shift?

Es ist ein Phänomen, das vermutlich jeder Internet-Nutzer schon einmal erlebt hat. Eine Webseite wird geladen und der Inhalt dieser Seite verschiebt sich plötzlich noch einmal. Genau diese Verschiebung wird mit dem Cumulative Layout Shift (CLS) erfasst. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um einen kumulativen Wert, der die visuelle Stabilität einer Webseite angibt. Doch warum ist dieser überhaupt wichtig?

Nennen lässt sich hier vor allem die Nutzerfreundlichkeit. Verschiebungen der Webseite können für die Nutzer überaus störend sein. Nicht nur beim Lesen von Texten, sondern zum Beispiel auch beim Klick von Buttons. Insbesondere in einem Bestellprozess kann eine solche Verschiebung im schlechtesten Fall zu einem Kauf statt einem Abbruch, oder umgekehrt, führen.

Cumulative Shift Layout

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Wie wird der Cumulative Layout Shift berechnet?

Tatsächlich lässt sich der Cumulative Layout Shift berechnen. Hierfür kommt eine recht simple Formel zum Einsatz: Layout Shift Score = Impact Fraction x Distance Fraction. Mit der Impact Fraction wird gemessen, wie der Viewports zweier Frames durch mögliche instabile Elemente beeinfluss wird. Die Distance Fraction wiederum gibt an, um welche Distanz sich ein instabiles Element zwischen zwei Frames bewegt hat. Oder anders: Wie groß die Verschiebung ausfällt.

Cumulative Layout Shift messen: Welche Werte sind gut?

Die ermittelten Werte allein helfen den Webmastern mit Blick auf den CLS nur bedingt weiter. Wichtig ist zu wissen, wie die jeweiligen Werte zu bewerten sind. Gemäß den Angaben von Google sollten Webseiten bestenfalls einen CLS von unter 0,1 vorweisen können. Werte zwischen 0,1 und 0,25 können optimiert werden. Dringend optimieren sollten Sie wiederum einen CLS-Wert von über 0,25. Die Optimierung ist dabei durchaus zu empfehlen. Seit der Einführung der Core Web Vitals von Google ist klar, dass diese auch deutlich stärker in das Google Ranking einfließen und die bisherigen Rankingfaktoren erweitern.

Cumulative Layout Shift verbessern

Der CLS-Wert ist erfreulicherweise nicht fixiert, sondern kann von Ihnen angepasst werden. In vielen Fällen reichen bereits ein paar einfache Handgriffe, um spürbare Erfolge zu erzielen. So sollten Sie zum Beispiel für Elemente wie Bilder und Videos feste Größen im Code definieren. Das bringt den Vorteil, dass dieser Platz dann im Code für diese Elemente reserviert ist. Verschiebungen sind so nicht möglich. Auch dann nicht, wenn das Video zum Beispiel erst nachträglich geladen werden kann. Genau das Gleiche sollten Sie mit Blick auf die Werbeplätze tun. Auch hier kann es schließlich dazu kommen, dass Anzeigen verspätet ausgeliefert werden. Den dadurch drohenden Verschiebungen kommen Sie mit reservierten Größen zuvor.

Nutzen sollten Sie bestenfalls vor allem einen statischen Content, um mögliche Änderungen des Inhalts in der Darstellung zu verhindern. Ein weiteres Phänomen findet sich zudem im Flash of Invisible Text. Ist der Text beim Laden eines Webfonts nicht sichtbar, entsteht dieser Flash of Invisible Text. Vermeiden können Sie diesen, indem zunächst ein gut sichtbarer Text geladen wird, ehe der eigentliche Webfonts bereit ist.

  • Feste Größen für Elemente (Bilder, Videos) im Code definieren
  • Feste Größen für Werbeplätze definieren
  • Statischen Content nutzen, um Veränderungen auszuschließen
  • Flash of Invisible Text vermeiden
CLS verbessern

Fazit: Dem CLS-Wert kommt große Bedeutung zu

Mit der Vorstellung der neuen Core Web Vitals hat Google wieder einmal ein paar weitreichende Änderungen veröffentlicht. Eine große Bedeutung kommt mittlerweile auch dem Cumulative Layout Shift zu, der als Kennzahl im Nutzerverhalten zu sehen ist. Je geringer dieser Wert, desto geringer sind die Verschiebungen von Elementen während oder nach dem Laden einer Webseite. Als Webmaster sollten Sie diesem Wert durchaus eine große Bedeutung zusprechen. Schlechte Core Web Vitals sind maßgeblich für ein schwaches Ranking in der Suchmaschine verantwortlich. Optimieren Sie den CLS-Wert, können Sie Ihr Ranking hingegen deutlich verbessern. Wirklich komplexe Maßnahmen sind dafür in den meisten Fällen nicht erforderlich. Große Einsparungen bringen zum Beispiel bereits feste Größen für Elemente wie Videos, Bilder oder Werbeplätze. Hier ist die Gefahr am größten, dass einige Inhalte verspätet geladen werden und so für Verschiebungen sorgen.

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Core Web Vitals – was dahinter steckt und wie man sie umsetzt

Die Core Web Vitals beschäftigen Webseitenbetreiber seit geraumer Zeit. Hierbei handelt es sich um wichtige Details bzw. Google Kennzahlen, mit deren Hilfe die User Experience einer Seite bewertet werden soll. Genauer gesagt bestehen die Core Web Vitals aus drei verschiedenen Säulen. Wer es hier schafft, den richtigen Fokus zu setzen, kann nicht nur dafür sorgen, dass Google die eigene Seite als hochwertiger einstuft, sondern bietet seinen virtuellen Besuchern einen noch höheren Nutzerkomfort.

Die neuen Schwerpunkte treten ab Juni 2021 in Kraft und könnten dafür sorgen, dass einige Seitenbetreiber hier noch ein wenig nacharbeiten müssen. Doch welche Bereiche rücken durch die Core Web Vitals nun genau in den Fokus? Und was gilt es, im Zusammenhang mit einem möglichst hohen Nutzerkomfort zu beachten?

Core Web Vitals

Welche Bereiche sind betroffen und welche Bedeutung haben die Core Web Vitals genau?

Die Core Web Vitals sind nicht über Nacht entstanden. Vielmehr stand ihre Entwicklung schon in der Mitte des Jahres 2020 im Raum. Das Ziel: eine noch bessere Erfahrung für den User. Die Core Web Vitals ersetzen die bisherigen Google Richtlinien nicht, sondern ergänzen sie. Doch was ist hier eigentlich genau neu?

Die folgenden drei Punkte werden im Rahmen der Bewertung einer Internetseite durch Google von nun an mehr in den Fokus gerückt:

  1. LCP
    LCP steht für „Largest Contentful Paint“ und steht für die Zeit, die es braucht, um das größte zu ladende Element auf der Seite anzuzeigen.
  2. FID
    FID ist die Abkürzung für „First Input Delay“ und gibt an, wie lange der Server braucht, um auf die erste Interaktion des Nutzers zu reagieren. Welcher Art besagte Interaktion ist, ist im ersten Schritt irrelevant. Hier muss es beispielsweise nicht um einen Klick auf einen bestimmten Button gehen. Mit „Interaktion“ ist auch schon das erste Herunterscrollen auf einer Seite gemeint. Generell wird mit den Details rund um den FID angegeben, wie schnell eine Seite auf eine solche Interaktion reagieren kann.
  3. CLS
    Der CLS, der „Cumulative Layout Shift“, zeigt – verallgemeinernd ausgedrückt – an, wie stabil eine Seite ist. Als „instabil“ gelten hier vor allem die Seiten, die sich noch während des Ladeprozesses immer wieder verändern und neu anpassen. Genau das kann – ab einem bestimmten Punkt – sehr verwirrend und diffus wirken.

Die Tragweite der Core Web Vitals sollte nicht vernachlässigt werden. Je überzeugender die entsprechenden Werte sind und je besser sie damit von Google eingeschätzt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Seite im Ranking, also in den Google-Suchergebnissen, weiter nach oben rückt.

Neben den Core Web Vitals spielen nach wie vor natürlich auch noch andere Faktoren, wie zum Beispiel ein überzeugendes Responsive Design und die Suchmaschinenoptimierung, eine wichtige Rolle. Anhand der Tatsache, dass mittlerweile jedoch immer mehr Bereiche einfließen, zeigt sich, wie wichtig es Google mehr und mehr wird, den Komfort für seine Nutzer zu erhöhen.

Es wäre jedoch falsch, davon auszugehen, dass lediglich die Betreiber größerer Webseiten auf optimierte Core Web Vitals Wert legen sollten. Im Gegenteil! Die entsprechenden Bereiche spielen für jede Seite eine Rolle, wenn es darum geht, sich gegen die Masse der Mitbewerber zu behaupten und im Idealfall in der Suchmaschine weiter oben angezeigt zu werden. Im Rahmen einer modernen Suchmaschinenoptimierung darf entsprechend ein Blick auf die Core Web Vitals nicht fehlen.

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Tipps zur Implementierung der Core Web Vitals

Um eine Optimierung im Bereich der Core Web Vitals zu erreichen, ist es sinnvoll, die einzelnen Punkte am besten nach und nach abzuarbeiten.

In Bezug auf den LCP, bei dem gemessen wird, wie lange es braucht, das größte Element auf einer Seite zu laden, ist es im ersten Schritt wichtig, genau dieses Element ausfindig zu machen. Handelt es sich um Beispiel um ein Bild oder ein Video kann es schon helfen, die Dateigröße zu verringern oder sich für ein anderes Format zu entscheiden.

Um den FID-Wert zu optimieren, ist es sinnvoll, Dateien gegebenenfalls inline zu laden. Auf diese Weise kann die Zeitspanne zwischen Aktion und Reaktion der Seite oft verringert werden. Das Laden spielt schlussendlich auch im Hinblick auf eine Verbesserung des CLS eine wichtige Rolle. Dabei kann es helfen, beispielsweise Schriftarten vorzuladen. Damit es auf der Seite zu keinen Verschiebungen kommt, die das komplette Design „sprengen“, hilft es oft auch, auf chronologische Ladeprozesse zu setzen.

Weitere Tipps in der Übersicht

  1. Das Bildformat WebP kann dabei helfen, Bilder verlustfrei zu komprimieren. Gerade im Verhältnis zu PNG und JPEG ergeben sich hier mitunter deutliche Unterschiede.
  2. HTML-, CSS- oder JavaScript-Codes, die nicht benötigt werden, entfernen.
  3. Nicht zu viele Seiteninhalte von Drittanbietern verwenden. Diese können zu längeren Ladezeiten führen.
  4. Layouts und Menüführungen sollten vor dem jeweiligen Inhalt geladen werden. Auf diese Weise fungieren die betreffenden Bereiche als „Platzhalter“ und ploppen nicht spontan auf.

Wer sich ein wenig genauer mit den Tipps rund um Core Web Vitals auseinandersetzt, bemerkt schnell, dass es Google hier sicherlich nicht darum geht, die Seitenbetreiber zu ärgern. Stattdessen können die Tipps tatsächlich dabei helfen, den Nutzerkomfort auf der eigenen Seite nachhaltig zu erhöhen.

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Fazit

Der Erfolg einer Webseite wird heute im Wesentlichen durch ihre Position in den Suchergebnissen bestimmt. Hierbei ist es wichtig, die jeweils aktuellen Vorgaben zu kennen. Diese haben wiederrum einen merklichen Einfluss darauf, ob eine Seite vergleichsweise weit oben oder unten angezeigt wird.

Unabhängig davon, ob eine neue Seite gerade erstellt wird oder ob es darum geht, die Core Web Vitals einer bestehenden Internetpräsenz zu checken: ein hoher Nutzerkomfort lässt sich nicht an nur einem Punkt ausmachen. Vielmehr ist es die Berücksichtigung mehrerer Faktoren, die den Nutzerkomfort und den Erfolg einer Webseite steigern. Wer keine Lust darauf hat, sich selbst mit Core Web Vitals und Co. zu befassen, kann seine Seite selbstverständlich auch von professionellen Marketingagenturen betreuen lassen. Diese bringen nicht nur den jeweiligen Status Quo in Erfahrung, sondern zeigen auch auf, wie die entsprechenden Werte möglicherweise noch verbessert werden können.

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