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Performance Measurement – Darum ist es so wichtig

Leistung, Effektivität und Effizienz sind in jedem Unternehmen wichtige Kennziffern und sollten so gut es geht für alle Prozesse und Projekte erfasst werden. Genau mit dieser Aufgabe beschäftigt sich das Performance Measurement. Dieses ist also eine wesentliche Aufgabe im Bereich des Controllings und Marketings, da nur durch das Performance Measurement eine Bewertung der relevanten Kennzahlen möglich ist. Anhand der Bewertung ergeben sich wiederum neue Möglichkeiten, die unter anderem Neuausrichtungen für die Zukunft zulassen oder als Motivationshilfe bei der Zielerreichung verwendet werden können.

Wir zeigen Ihnen im Folgenden, durch welche Funktionen die Leistungsmessung erfolgt, wie sich das Performance Measurement definiert und warum dieses so wichtig ist. Zusätzlich erklären wir Ihnen, wie Sie die Leistung von Marketingmaßnahmen verbessern können und so maßgeblich von effizienteren Prozessen profitieren.

Performance Measurement Definition & Erklärung

Das Performance Measurement ist ein Begriff, der in vielen Branchen und Bereichen Einzug gefunden hat. Ein typischer Begriff ist das Performance Measurement zum Beispiel im Controlling, wo auf diesem Wege die Effizienz von Projekten oder ganzen Unternehmen gemessen wird. Auch im Performance Marketing ist das Performance Measurement aber natürlich ein wichtiger Bestandteil. Bezeichnet wird mit dem Performance Measurement die Messung, wie die Performance von Marketing-Maßnahmen ausfällt, wie also die Effizienz und Leistungen des Marketing sind. Hierfür werden im Performance Measurement verschiedene Kennzahlen ausgewertet und Prozesse anschließend optimiert und angepasst.

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Funktionen der Leistungsmessung

Die Leistungsmessung erfüllt im Performance Marketing gleich mehrere Funktionen. Auf der einen Seite wird die Leistungstransparenz durch die Messung der Kennzahlen deutlich erhöht. Das wiederum eröffnet die Möglichkeit der Leistungssteigerung durch eine Anpassung der Strategie, eine zielgerichtete Planung und Steuerung. Darüber hinaus ermöglichen die genauen Auswertungen natürlich auch Anpassungen für zukünftige vergleichbare Prozesse oder Aufgaben. Durch die zunehmende Transparenz in den Leistungen und der Effizienz können zudem klare Zielanreize definiert werden. Diese tragen dazu bei, die Motivation der Mitarbeiter spürbar und nachhaltig zu erhöhen.

  • Erhöhung der Leistungstransparenz durch Messung der Kennzahlen
  • Leistungssteigerung durch Anpassung der Planung und Strategie
  • Optimierung für ähnliche Prozesse und Projekte in der Zukunft
  • Definition von Zielanreizen möglich, wodurch die Motivation der Mitarbeiter gesteigert werden kann.

Darum ist das Performance Measurement so wichtig

Das Performance Measurement ist im Performance Marketing elementar. Durch die Messung der Kennzahlen und Leistungswerte können zum Beispiel mögliche Abhängigkeiten oder Zielkonflikte aufgedeckt werden. Nach einer entsprechenden Auswertung sind Anpassungen und Optimierungen möglich. Auch mögliche „Bottle Necks“ in Projekten oder Schwachstellen in bestimmten Prozessen können unter Umständen identifiziert werden. Sind etwa die Besucherzahlen einer Webseite hoch, die Conversion-Rate aber dennoch gering, deutet dies auf Schwachstellen in der Vermarktung hin. Für die Zukunft ermöglicht das Performance Measurement zudem eine realistischere Einschätzung und kann aufgrund gesammelter Erfahrungen dabei helfen, mögliche Fehler aus vorangegangenen Projekten zu umschiffen.

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Wie kann man die Leistung von Marketingmaßnahmen messen?

Für die Messung der Marketingmaßnahmen kommen im Performance Marketing ganz unterschiedliche Kennzahlen in Frage. Im Folgenden stellen wir eine Auswahl relevanter Kennzahlen ein wenig genauer vor.

  • Traffic: Der Traffic ist sicherlich eine der interessantesten und wichtigsten Kennzahl im Performance Marketing. Immerhin bauen alle anderen Kennzahlen auf den Besucherzahlen auf. Fehlt der Traffic, fehlt es automatisch auch an Umsätzen, wiederkehrenden Besuchern und Interaktionen. Der Traffic ist also eine wichtige Kennzahl für die Messung der Marketingmaßnahmen. Steigende Besucherzahlen deuten auf einen guten Weg hin. Allerdings: Die Kennzahl Traffic sollte immer im Verhältnis zu den weiteren Kennzahlen gesehen werden. Allein gestellt ist der Traffic keine wirklich aussagekräftige Kennzahl für die Messung der Marketingaktivitäten.
  • Bounce Rate: Ebenfalls eine spannende Kennzahl im Marketing ist die sogenannte Bounce Rate. Hierbei handelt es sich um die Absprungrate, die angibt, wie viele Besucher Ihre Webseite ohne Interaktion wieder verlassen. Je höher die Bounce Rate, desto schlechter ist dies zu bewerten. Auswerten können Sie die Bounce Rate übrigens nicht nur für das gesamte Web-Projekt, sondern auch für alle dazugehörigen Unterseiten. Das ermöglicht eine Differenzierung und sorgt dafür, dass vergleichsweise schwache Seiten gezielt optimiert werden können.
  • Sitzungsdauer: Die Sitzungsdauer ist ebenfalls eine wichtige Kennzahl im Performance Marketing. Diese gibt an, wie viel Zeit die Nutzer auf Ihrer Webseite verbracht haben. Die Sitzungsdauer lässt sich durch kleine „Tricks“ oftmals erhöhen. So können Sie Besucher zum Beispiel mit Umfragen oder Videos länger auf der eigenen Seite halten. Zusätzlich dazu sorgen zum Beispiel auch interne Verlinkungen zu anderen Unterseiten oder Beiträgen dafür, dass Besucher länger auf Ihrer Webseite verweilen. Steigt die Sitzungsdauer, deutet dies darauf hin, dass Nutzer gerne Zeit auf Ihrer Seite verbringen und sich wirklich für die Themen interessieren.
  • Seiten / Sitzung: Wie viele Seiten werden pro Sitzung aufgerufen bevor diese beendet wird? Diese Kennzahl ist ebenfalls von großer Bedeutung. Mit Hilfe von internen Verlinkungen kann dieser Wert zum Teil massiv in die Höhe getrieben werden. Sorgen Sie dafür, dass Nutzer von einer Seite auf verschiedene Unterseiten und Beiträge zurückgreifen können. Das erhöht die Anzahl der Seiten pro Sitzung in der Regel spürbar. Je mehr Seiten die Nutzer aufrufen, desto mehr Inhalte konsumieren diese. Und desto höher stehen auch die Chancen auf Verkäufe und Umsätze.
  • Wiederkehrende Besucher: Ein klarer Beleg für gute Marketingmaßnahmen sind die wiederkehrenden Besucher. Sie können in der Auswertung einfach prüfen, wie viele Besucher etwa aus dem Vormonat auch in diesem Monat wieder auf Ihre Seite zurückgekehrt sind. Wiederkehrende Besucher deuten darauf hin, dass diese gerne Zeit auf Ihrer Seite verbringen. Stammbesucher sind für Webseiten-Betreiber heute elementar.
  • Sales, Conversions, Umsätze: Bei den wichtigsten Kennzahlen im Performance Marketing dürfen natürlich auch die finanziellen Aspekte nicht fehlen. Effektive Maßnahmen zeigen sich unter anderem in gesteigerten Umsätzen, einer höheren Conversion-Rate oder einer höheren Anzahl von Verkäufen.
Performance Measurement

Fazit

Das Performance Measurement macht effektives Performance Marketing erst möglich. Nur durch die Auswertung der Kennzahlen können Sie ermitteln, welche Maßnahmen wirklich effektiv sind. Diese Auswertung können Sie nicht nur für Anpassungen von bereits laufenden Projekten nutzen, sondern auch im Vorfeld Fehler in kommenden Projekten ausmerzen. Analysieren sollten Sie im Performance Measurement unterschiedliche Kennzahlen, da diese erst gemeinsam ein aussagekräftiges Bild zeichnen. Mit Hilfe verschiedener Tools, wie etwa Google Analytics, fällt die Auswertung heutzutage vergleichsweise leicht.

#PerformanceMeasurement #Performance #Mearsurement #PerformanceMarketing #BounceRate

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Click Through Rate: Definition, Typen und Bedeutung

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie viele Nutzer tatsächlich auf ein Werbemittel oder Ähnliches auf Ihrer Webseite klicken? Das können Sie ganz einfach herausfinden. Mit der sogenannten Click Through Rate, die auch als Klickrate oder kurz CTR bezeichnet wird. Im Online-Marketing spielt die Click Through Rate als sogenannter Key Performance Indicator (KPI) eine enorm große Rolle. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was die CTR genau ist, welche Typen es gibt und wie wichtig die Click Through Rate wirklich ist.

Definition: Was ist die Click Through Rate?

Bei der Click Through Rate (CTR) oder auch Klickrate handelt es sich um eine interessante und wichtige Kennzahl im Online-Marketing.

Die Click Through Rate gibt an, wie das Verhältnis zwischen Ausspielungen und Klicks zum Beispiel bei einer einfachen Werbeanzeige ausfällt.

Sie können also mit dieser Kennzahl ermitteln, wie hoch der Anteil der Betrachter ist, der wirklich auf diese Webseite klickt. Die CTR lässt sich dabei einfach berechnen und ist mit dem Prozentsatz gleichzusetzen. Bei 100 Anzeigen und drei Klicks der Besucher würde die CTR bei 3% liegen.

Erfassen lassen sich die Click Through Rates mit Hilfe verschiedener Hilfsmittel. Google Analytics bietet als Webanalyse-Tool die Funktion diese Daten zu erfassen und auszugeben. Darüber hinaus können Sie zum Beispiel die CTR Ihrer Suchmaschinen-Snippets mit Hilfe der Google Search Console oder verschiedener Plugins auswerten.

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Verschiedene Typen von CTRs

Tatsächlich gibt es verschiedene Typen von CTRs. Generell bezeichnet die Click Through Rate immer das Verhältnis zwischen den Sichtkontakten und den Klicks. Dass sich diese Klicks und Sichtkontakte jedoch auf ganz unterschiedliche Elemente beziehen können, liegt auf der Hand. Die verschiedenen Typen der Click Through Rates haben wir im Folgenden einmal näher für Sie aufgeführt.

• CTR im Suchmaschinenmarketing
• CTR bei der Suchmaschinenoptimierung
• Banner CTR
• CTR im Affiliate Marketing
• E-Mail Marketing CTR
• Social Media CTR

CTR im Suchmaschinenmarketing
Im Suchmaschinenmarketing spielt die CTR eine große Rolle. Diese bezieht sich auf das Verhältnis zwischen der Häufigkeit des jeweiligen Werbemittels und den dazugehörigen Klicks. Auswerten lassen sich die Rates zum Beispiel über das Tool „Google Adwords“, wenn Sie dieses für Ihr Suchmaschinenmarketing nutzen. Ist die CTR zu niedrig, deutet dies darauf hin, dass die Werbeanzeige für Ihre Zielgruppe nicht relevant ist.

CTR bei der Suchmaschinenoptimierung
Auch in der Suchmaschinenoptimierung ist die Click Through Rate von einer großen Bedeutung. Diese bezieht sich in der Suchmaschinenoptimierung vor allem auf die SERPs, die in den Suchergebnissen von Google ausgespielt werden. So können Sie erkennen, ob diese Ausschnitte genügend User ansprechen oder für diese eher irrelevant sind.

Darüber hinaus gibt es übrigens noch ganz eigene Click Through Rates, zwischen denen Google gerade rund um die Suchmaschinenoptimierung unterscheidet. Ein Short Click etwa ist ein Klick, bei dem ein User nach dem Klick auf das Suchergebnis schnell wieder zur Suchmaschine zurückkehrt. Das Gegenteil davon ist der Long Click mit einer längeren Verweildauer. Zudem gibt es den Last Click, nachdem ein Nutzer dann keine weiteren Webseiten mehr aufruft.

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Banner CTR
Mit der Click Through Rate können Sie auch die Effektivität von Werbemitteln ermitteln. Nutzen Sie zum Beispiel Werbebanner verschiedener Netzwerke, können Sie sich für jeden einzelnen davon die CTR ausgeben lassen. So erkennen Sie, ob der Banner das Interesse der Nutzer weckt oder diese kalt lässt.

CTR im Affiliate Marketing
Im Affiliate Marketing ist die Click Through Rate ebenfalls optimal zur Orientierung geeignet, da Sie Rückschlüsse ziehen können. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Conversion durchgeführt wird, natürlich mit der Klickrate. Je mehr User klicken, desto wahrscheinlicher sind ein Lead oder ein Verkauf.

E-Mail Marketing CTR
Marketing findet in vielen Fällen auch über E-Mails statt. Speziell für diesen Fall ist die E-Mail Marketing Click Through Rate gedacht. Diese bezieht sich darauf, wie viele Empfänger der Mails diese wirklich auch geöffnet haben.

Social Media CTR
In den sozialen Netzwerken kommen CTRs ebenfalls zum Einsatz. Mit Hilfe der Click Through Rates können Sie ermitteln, wie gut ein Werbemittel abschneidet oder wie Ihre Beiträge generell performen. So bekommen Sie für Ihre Social-Media-Strategie wichtige Hinweise und können Werbemittel anpassen oder das Targeting optimieren.

Click Through Rate

Wie wichtig ist die CTR?

Die Bedeutung der Click Through Rate dürfte klar geworden sein. Es handelt sich hierbei um eine enorm wichtige Kennzahl - und das gleich in verschiedenen Bereichen. Zwar ist die Kennzahl zumindest offiziell kein Ranking-Faktor für Google. Hieran scheiden sich jedoch die Geister. Immerhin macht es aus Sicht von Google durchaus Sinn, für das Ranking einen Faktor wie die Attraktivität der Suchergebnisse einzubeziehen. Offiziell bestätigt wird dies vom Konzern jedoch nicht. Dennoch bleibt die Click Through Rate zum Beispiel im Affiliate Marketing oder Suchmaschinenmarketing eine enorm wichtige Leistungskennzahl, die Aufschluss über die Attraktivität der eigenen Inhalte und die Effektivität der eingesetzten Werbemittel geben kann.

Fazit

Die Click Through Rate ist eine häufig beachtete Kennzahl im Online Marketing. Und das vollkommen zurecht. Auch wenn es sich laut Google nicht mehr offiziell um einen Rankingfaktor handelt, hilft Ihnen die Kennzahl bei der Auswertung Ihrer Projekte enorm. Sie können erkennen, ob Banner und Inhalte für Ihre Nutzer wirklich relevant sind und von diesen angeklickt werden. Gemäß diesen Auswertungen können Sie Ihre Strategien anpassen und so nach und nach Ihre Erfolgsaussichten steigern.

#ClickThroughRate #CTR #Klickrate #GoogleAnalytics #Kennzahl #AffiliateMarketing

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Multiprojektmanagement: Definition, Herausforderungen & die besten Tools

Der geschäftliche Alltag ist vielerorts geprägt von Projekten und dem dazugehörigen Projektmanagement. Dies kann schon im Einzelfall umfangreich ausfallen. Noch umfangreicher wird es, wenn gleich mehrere Projekte parallel bearbeitet werden müssen. Das sogenannte Multiprojektmanagement ist also gewissermaßen das „Projektmanagement für Fortgeschrittene“. Im Folgenden verraten wir Ihnen, welche Aufgaben und Herausforderungen das Multiprojektmanagement bereithält. Zusätzlich zeigen wir fünf clevere Tools auf, die Ihnen die Arbeit im Multiprojektmanagement deutlich erleichtern können.

Definition: Was ist Multiprojektmanagement?

Für die Multiprojektmanagement Definition können wir uns einer vorhandenen DIN-Norm orientieren. Die DIN 69909 erklärt, dass Multiprojektmanagement ein „organisatorischer und prozessualer Rahmen für das Management mehrerer einzelner Projekte“ ist. Und weiter: „Das Multiprojektmanagement kann in Form von Programmen oder Projektportfolios organisiert werden. Dazu gehört insbesondere die Koordinierung mehrerer Projekte bezüglich ihrer Abhängigkeiten und gemeinsamer Ressourcen.“ Multiprojektmanager müssen also mehrere Projekte gleichzeitig betreuen und organisieren - und dafür sorgen, dass die operativen und strategischen Entscheidungen in die gleiche Richtung verlaufen. Unterscheiden lässt sich das Multiprojektmanagement in die folgenden Bereiche:

  • Programmmanagement: Klare Zielvorgaben sollen im Verbund mehrerer Programme erreicht werden
  • Projektportfoliomanagement: Führung und Organisation einzelner Projekte, die mit einer vordefinierten Gruppe an Ressourcen/Mitteln umgesetzt werden soll

Aufgaben im Multiprojektmanagement

Die Aufgaben im Multiprojektmanagement sind vielseitig und stellen sich in ganz unterschiedlichen Bereichen. Eine wichtige Aufgabe ist in der Regel das Management der Ressourcen. Die Mitarbeiter oder auch Arbeitsmittel können Ressourcen sein, die nur begrenzt zur Verfügung stehen. Durch die Bearbeitung mehrerer Projekte parallel können sich hier also leicht Konflikte ergeben. Diese gilt es nicht nur zu lösen, sondern bestenfalls bereits im Vorfeld zu eliminieren. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Abstimmung der einzelnen Projekte mit projektübergreifenden Bereichen. Hierzu kann zum Beispiel das Qualitätsmanagement gehören. Die Abstimmung sollte hier möglichst präzise erfolgen. Im schlechtesten Fall werden die projektübergreifenden Bereiche sonst überlastet, was zu massiven Verzögerungen führen kann.

Genauso wichtig ist die Abstimmung zwischen den einzelnen Projekten. Gerade dann, wenn diese von einander abhängig sind oder aufeinander aufbauen, ist eine gute Koordination von enormer Bedeutung. Hilfreich ist es zudem, wenn innerhalb der Projekte gewisse Synergieeffekte erkennbar sind. Bestenfalls sollten Sie diese schon vor den eigentlichen Projektstarts ausfindig gemacht haben.

Multiprojektmanagement

Herausforderungen im Multiprojektmanagement

Wenig überraschend ist das Multiprojektmanagement mit einigen Herausforderungen verbunden. Generell bewegt sich das Multiprojektmanagement in einem spannungsgeladenen Umfeld. Auf der einen Seite stehen die operativen Herausforderungen. Hierzu gehören die angesprochenen Aufgaben rund um Ressourcenkonflikte, zeitliche Herausforderungen und die generell wirtschaftliche Abwicklung der Projekte. Auf der anderen Seite stehen die strategischen Herausforderungen, die mit diesen in Einklang gebracht werden müssen. Zu den strategischen Herausforderungen gehört zum Beispiel das Setzen des richtigen Schwerpunkts. Aus diesen beiden großen Bereichen ergeben sich wiederum zahlreiche weitere kleinere Herausforderungen.

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Die Projekte laufen oftmals in ganz verschiedenen Unternehmensbereichen, was speziell das Koordinieren der einzelnen Ressourcen kompliziert machen kann. Darüber hinaus ist das Projektmanagement stets agil und beweglich. Das bedeutet, dass sich die Priorität und die Bedeutung für die Unternehmensstrategie der einzelnen Projekte durchaus ändern kann. Zusätzlich müssen Sie beachten, dass die Projektkosten nicht nur das Projekt-Budget, sondern auch das Gesamtbudget einhalten. Diese Aufgabe wird umso schwerer, da die Projektumgebungen immer internationaler werden. Es wird mehr gefordert, gleichzeitig hat die Konkurrenz zugelegt. Auch die Berichtsanforderungen sind deutlich umfangreicher als noch vor einigen Jahren. Ein paar der Herausforderungen im Multiprojektmanagement haben wir hier übersichtlich aufgeführt:

  • Harmonische Verbindung zwischen operativen und strategischen Plänen schaffen
  • Ressourcen aus verschiedenen Unternehmensbereichen müssen möglicherweise koordiniert werden
  • Priorität und Bedeutung der Projekte für die Strategie können sich ändern
  • Projektkosten müssen im Kostenplan und Gesamtbudget bleiben
  • Die Projekte können voneinander abhängig sein
  • Berichtsanforderungen nehmen zu

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Probleme im Multiprojektmanagement

Es liegt schon fast in der Natur der Sache, dass sich bei der parallelen Bearbeitung mehrerer Projekte Probleme und Überraschungen ergeben können. Generell lässt sich ein Großteil dieser Probleme im Planungsprozess bereits aus dem Weg räumen. Je genauer Sie in der Projektplanung vorgehen, desto weniger Überraschungen werden Ihnen im weiteren Verlauf begegnen. Zu den häufigsten Problemen im Multiprojektmanagement gehören vor allem die Terminverschiebungen und Konflikte rund um die Ressourcen. Darüber hinaus kann es aber zum Beispiel auch weitere Probleme wie ungewollte Kostensteigerungen oder Abweichungen von der gewünschten Qualität geben.

Eine Vielzahl dieser Probleme hat die gleichen Ursachen. Oftmals fehlt es der Leitung schlichtweg an der erforderlichen Übersicht über die Projekte und die Ressourcen. Ebenso werden möglicherweise falsche Prioritäten und Ausrichtungen verfolgt. Schon allein deshalb lohnt es sich meist, im Multiprojektmanagement auf erfahrenere Kräfte zurückzugreifen.

Die besten Tools zum Managen mehrerer Projekte

Eine weitere Möglichkeit, um sich die Arbeit im Multiprojektmanagement zu erleichtern, sind die Multiprojektmanagement Tools. Heutzutage wimmelt es nur so vor Projektmanagement-Tools, von denen die meisten auch für das Managen mehrerer Projekte parallel geeignet sind. Gute Tools können vom gesamten Team genutzt werden, da diese eine hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen. Quasi im gleichen Atemzug sorgt dies in der Regel auch für eine gesteigerte Produktivität. Darüber hinaus spielen natürlich die verschiedenen Funktionen eine Rolle. Die Übersicht sollte hier in Echtzeit erfolgen, um möglichst immer einen guten Überblick zu haben. Darüber hinaus sollten Sie die Ressourcenplanungen, das Reporting oder auch die zeitliche Darstellung aller Projekte gebündelt in der Software handhaben können. Um Ihnen hier ein wenig Inspiration zu liefern, haben wir die besten Multiprojetmanagement Tools hier einmal aufgeführt:

  • Asana
  • Wrike
  • Planta Portfolio
  • MS Project for the Web
  • awork
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Fazit

Das Multiprojektmanagement bringt spannende und ganz eigene Herausforderungen mit sich. Die wohl größte Herausforderung ist hier die Koordination von knappen Ressourcen wie Arbeitskräften, Verbrauchsmitteln und insbesondere der Zeit. Nur mit einer guten Kommunikation und Übersicht ist es möglich, mehrere Projekte parallel erfolgreich führen zu können. Hilfreich sind deshalb, noch mehr als im klassischen Projektmanagement, die Multiprojektmanagement Tools. Mit diesen können Sie einen großen Teil der Arbeit erleichtern und insbesondere rund um die Koordination einige Vorteile nutzen.

#Multiprojektmanagement #Projektmanagement #Performance #Programmmanagement #Projektportfoliomanagement #Management

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Key Performance Indicators: Wichtige KPIs erkennen und nutzen

Das Online-Marketing ist aus gleich mehreren Gründen richtig toll. Einer davon ist, dass Sie als Werbetreibender alle Ihre Erfolge und Leistungen genau nachvollziehen können. Genau das Gleiche gilt natürlich für die Misserfolge und Fehlleistungen. Enorm wichtig für das Nachvollziehen sind hier die Leistungskennzahlen, die Key Performance Indicators - oder kurz KPI. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was die KPIs genau sind, welche es gibt und wie Sie die für Sie richtigen KPIs erkennen und nutzen.

Definition: Was sind Key Performance Indicators?

Key Performance Indicators sind für den Erfolg im Online-Marketing unerlässlich. Die KPIs sind Leistungskennzahlen, mit denen sich Erfolge und Entwicklungen nachvollziehbar machen lassen. Durch die Nachvollziehbarkeit mit Hilfe der Kennzahlen können die verschiedenen Werte zudem miteinander verglichen werden. Anders gesagt: Erst durch die Leistungskennzahlen werden die Erfolge visualisiert oder greifbar. Dementsprechend wichtig sind die Kennzahlen für die strategische Ausrichtung im Online-Marketing. Wer diese außer Acht lässt, ist im berühmten „Blindflug“ unterwegs und wird nicht dauerhaft erfolgreich sein können.

Und welche Key Performance Indicators gibt es?

Leistungskennzahlen im Bereich des Online-Marketings gibt es viele. Nicht jede davon ist relevant. Welche für Ihr Unternehmen interessant und von Bedeutung sind, richtet sich immer nach der jeweiligen Strategie. Dennoch lohnt es sich natürlich, sich mit den bekanntesten und wichtigsten Key Performance Indicators zumindest einmal vertraut zu machen.

  • Besucher
  • Unique Visits
  • Conversion Rate Besucher zu Leads
  • Conversion Rate Leads zu Kunden
  • Umsatz
  • Engagement
  • Rankings
  • Conversion Rate der CTAs
  • Conversion Rate der Landing Pages
  • Bounce Rate

Mehr Wissen zum Thema Performance Messung

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Besucher und Unique Visits

Natürlich gehört die Anzahl der Besucher zu den wichtigsten KPIs überhaupt. Diese Kennzahl gibt an, wie viele Besucher an einem Tag oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums den Weg auf Ihre Webseite finden. Ein erstes Indiz dafür, wie gut Sie mit Ihren Inhalten die Bedürfnisse der User bedienen. Unterteilen lassen sich die Besucher in wiederkehrende Besucher und Unique Visits. Also Besucher, die zum ersten Mal auf Ihrer Webseite vorbeischauen.

Conversion Rates

Conversion Rates können in gleich mehreren Bereichen betrachtet und analysiert werden. Die wohl interessantesten Conversion Rates finden sich dabei in den Conversions der Besucher zu Leads und der Leads zu Kunden. Die Conversion Rate für Besucher zu Leads gibt an, wie viele Besucher zu ernsthaften Interessenten werden und zum Beispiel ihre Kontaktdaten hinterlassen. Die Rate wird ganz einfach ermittelt. Haben Sie 100 Besucher im Monat und werden fünf davon zu Leads, liegt die Konversion Rate bei 5%. Die Conversion Rate für Leads zum Kunden gibt dann an, wie viele der Interessenten wirklich zu Kunden werden.

Umsatz

Diese Kennzahl erklärt sich von selbst. Diese gibt an, welcher Umsatz durch die Besucher, bzw. Leads und Kunden generiert wurde.

Engagement

Der Engagement-KPI ist ebenfalls ein interessanter und vor allem relevanter Indikator. Dieser gibt an, wie viele Nutzer sich auf der Webseite engagiert haben. Hierzu gehören zum Beispiel das Schreiben von Kommentaren oder auch das Teilen der einzelnen Beiträge in sozialen Netzwerken. Dies ist ein guter Hinweis darauf, dass der Content zum Diskutieren anregt oder für die User so interessant ist, dass sie diesen gerne weiterleiten und teilen.

Rankings

Immer im Blick behalten sollten Sie als Webseitenbetreiber auch die Rankings Ihrer Webseite. So können Sie zum Beispiel einfach überblicken, wie Ihre Webseite auf gewünschten Keywords rankt. Spielend leicht lässt sich so meist auch Verbesserungspotenzial entdecken, mit denen die Rankings nachhaltig gesteigert werden können.

Conversion Rates der CTAs und Landing Pages

Noch einmal geht es zurück zu den Conversion Rates. In diesem Fall jedoch nicht bezogen auf die Besucher, sondern auf die Webseite. Analysieren können und sollten Sie zum Beispiel die Conversion Rates der einzelnen CTAs. So finden Sie heraus, welche der Call-to-Actions Ihre Besucher zu weiteren Aktionen bewegen - und welche nicht. Genau das gleiche Vorgehen empfiehlt sich rund um die Landing Pages. Diese sind als „Einfallstor“ eine gute Vermarktungsfläche. Wie effektiv Sie diese nutzen, zeigen die Conversion Rates der Landing Pages.

Bounce Rate

Wenn Ihre Webseite bei den Besuchern nicht gut ankommt, zeichnet sich dies meist in einer hohen Bounce Rate ab. Die Bounce Rate gibt an, wie viele Besucher Ihre Webseite ohne weitere Aktionen wieder verlassen. Möglicherweise, weil sie nicht das gefunden haben, wonach sie gesucht haben. Die Bounce Rate kann aber zum Beispiel auch durch technische Probleme oder eine mangelhafte Navigation steigen.

Key Performance Indicators

Wie nutzt man Key Performance Indicators richtig?

Viel Wert sind die KPIs natürlich nur dann, wenn Sie diese richtig deuten und analysieren können. Deuten können ist hier durchaus eine treffende Bezeichnung. Einige Indikatoren sind zum Beispiel erst im Kontext mit anderen KPIs wirklich interessant und relevant. Das Reporting und die Auswertung sollten möglichst genau ausfallen, um eine präzise Analyse der KPIs zu ermöglichen. Für die strategische Ausrichtung ist dies von großer Bedeutung. Darüber hinaus empfiehlt es sich, nicht alle KPIs gleichzeitig versuchen zu pushen. Stattdessen sollten Sie sich nach und nach die einzelnen Indikatoren vornehmen und diese Stück für Stück verbessern. Aber: Die weiteren Indikatoren sollten Sie dabei zumindest nicht ganz aus den Augen verlieren.

Welche Key Performance Indicators sind wichtig?

Wie eingangs erwähnt, liegt ein großer Vorteil des Online-Marketings im Tracking. Jeder Klick, jedes Ansehen und natürlich jeder Kauf wird irgendwo erfasst, gespeichert und kann analysiert werden. Genau darin liegt gleichzeitig aber auch eine ganz besondere Herausforderung. Aufgrund der Vielzahl an Informationen kann es schwierig sein, die wirklich wichtigen KPIs ausfindig zu machen. Ganz besonders wichtig ist dabei zu wissen, dass es nicht die allgemein wichtigen KPIs für alle Unternehmen und Branchen gibt. Welche KPIs für Sie in Frage kommen, können Sie mit Hilfe der SMART-Kriterien ermitteln. Hinter der Abkürzung SMART verbirgt sich dabei:

S pezifisch
M essbar
A ttraktiv
R ealistisch
T erminiert

Diese Maßstäbe sollten immer angewandt werden, um die relevanten KPIs zu ermitteln. Spezifisch genug sollte die Kennzahl auf jeden Fall sein, damit diese wirklich einen Aufschluss geben kann. Messbar natürlich ebenso - andernfalls wäre diese von keinem großen Nutzen. Darüber hinaus muss das Ziel attraktiv und gleichzeitig erreichbar für das Unternehmen sein. Einzuschätzen gilt es dabei auch, wie realistisch das gewünschte Ziel jeweils ist. Zu guter Letzt sollte das Ziel terminiert sein, also klar zeitlich festgelegt. Nur so können Sie die analysierten Zahlen in ein richtiges Verhältnis setzen und möglicherweise mit anderen Projekten oder Zeiträumen vergleichen.

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Fazit

Die Leistungskennzahlen der verschiedenen Projekte sollten Sie immer gut im Blick behalten. Diese sind wie der berühmte „rote Faden“, der maßgeblich für die Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie verantwortlich ist. Die Kennzahlen geben Ihnen verschiedene Hinweise und lassen oftmals deutliche Trends erkennen. Hierauf können Sie reagieren und mit der Zeit ein Gespür dafür entwickeln, welche Kennzahlen relevant sind und wie Sie Ihre Effektivität steigern.

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Marketing Reporting – Warum ist das wichtig?

Die Gründe, die für ein transparentes Marketing Reporting sprechen, sind vielseitig. Wer es hier schafft, seinen Fokus richtig zu setzen, kann seine Zielgruppe oft noch besser erreichen. Wer auf seine Produkte und Dienstleistungen hinweisen möchte, kann auf unterschiedliche Marketingkanäle und -kampagnen setzen. Das Motto „Viel hilft viel!“ gilt hier jedoch nur bedingt. Vielmehr ist es wichtig, sich regelmäßig mit den Erfolgen (und möglichen Misserfolgen) von Werbemaßnahmen auseinanderzusetzen, um somit möglichst effektiv arbeiten zu können und kein Geld zu verschwenden.

Warum braucht man ein Marketing Reporting?

Die Antwort auf diese Frage ist so eindeutig wie simpel: um Geld bestmöglich zu investieren. Marketingaktionen, die zu teuer sind, im schlimmsten Fall im Sande verlaufen und nicht dort ankommen, wo sie eigentlich benötigt werden, verursachen nur unnötig Kosten.

Ein umfassendes Marketing Reporting kann aber noch mehr. Es erlaubt einen Blick über den Tellerrand und kann unter anderem Infos rund um folgende Fragestellungen liefern:

• Wie viele Menschen erreiche ich auf meinen Kanälen mit meinen Marketingkampagnen?
• Welcher Kanal ist für meine Zwecke besonders effektiv?
• Wie viele Leute besuchen meine Seite?
• Nutze ich im Zusammenhang mit dem Generieren von Leads mein volles Potenzial?
• Wie viele Besucher werden zu Leads?
• Verschwende ich möglicherweise Geld in einem Kanal, während ich dem anderen zu wenig Beachtung schenke?

Damit vom Marketing Reporting bestmöglich profitiert werden kann, ist es wichtig, die Daten, die in den jeweiligen Analysen ermittelt werden, auch korrekt zu interpretieren und Entwicklungen bestmöglich im Auge zu behalten. Hierzu ist es wichtig, sich nicht auf die Daten einer einzigen Analyse zu verlassen, sondern die eigenen Marketing Aktivitäten in regelmäßigen Abständen zu untersuchen.
Ob schlussendlich auf tägliche, wöchentliche oder monatliche Berichte gesetzt werden sollte, ist von den individuellen Erwartungen und den Entwicklungen abhängig. Ein Beispiel: Tägliche Berichte bieten die Möglichkeit, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Sie empfehlen sich vor allem dann, wenn regelmäßig neue Inhalte – zum Beispiel auf Social Media – gepostet werden und zeitnah überprüft werden soll, wie gut (oder weniger gut) diese bei der Zielgruppe ankommen.
Wer sich einen längerfristigen Überblick verschaffen möchte, sollte auf wöchentliche oder gar monatliche Reports setzen. Länger als einen Monat sollten die einzelnen Analyse Intervalle jedoch nicht andauern. Ansonsten könnten wichtige Faktoren, die den Erfolg eines Unternehmens negativ beeinflussen können, zu spät auffallen.

Ein umfangreiches Marketing Reporting erfüllt gleich mehrere Aufgaben, stellt jedoch vor allem die Basis für die Effektivität von Werbemaßnahmen dar. Die entsprechenden Analysen und Ergebnisse lassen sich nutzen, um den Erfolg von Marketing Kampagnen zu tracken, Verbesserungspotenzial bestmöglich zu nutzen und das Werbebudget optimal anzulegen. Dementsprechend sollten sie auch mit Hinblick auf die Gestaltung zukünftiger Werbemaßnahmen nicht unterschätzt werden.

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Welche Daten gehören in das Reporting?

Welche Daten in einem Marketing Report aufgeführt sein sollten, ist natürlich vom jeweiligen Unternehmen und dessen Ausrichtung abhängig. Wer zum Beispiel keinen TikTok Kanal betreibt, muss diese Plattform auch nicht in seinem Marketing Report aufnehmen. Unternehmen, die verstärkt auf Soziale Netzwerke setzen, sollten dies jedoch auch im Rahmen ihrer Analysen berücksichtigen und hier zwischen Facebook, Instagram und Co. auffächern, um zu erkennen, welche Plattformen sich besonders gut dazu eignen, die jeweilige Zielgruppe zu erreichen.

Die folgenden Daten gehören in einen umfassenden Marketing Report, können jedoch – wie bereits erwähnt – individuell noch weiter ergänzt und genauer einkategorisiert werden.

1. Gesamtreichweite
Unter diesem Punkt sollte aufgeführt werden, wie viele Menschen über alle (!) Kanäle erreicht werden. Parallel dazu macht es Sinn, zu ermitteln, wie viele Interessenten durch alle Marketingmaßnahmen zu Kunden wurden.

2. Reichweite pro Kanal
Hier zeigt sich unter anderem, über welche Plattformen besonders viele potenzielle Kunden auf das Unternehmen aufmerksam werden und welcher Kanal es dementsprechend wert ist, noch weiter gepusht zu werden.

3. Webseitenbesuche
Wie viele Menschen besuchen die betreffende Seite? Und: Woher kommen sie? Auch die Antworten auf diese Fragen können wertvolle Rückschlüsse liefern. Immerhin können sie unter anderem aufzeigen, welche Plattformen weiter unterstützt werden sollten, damit noch mehr Menschen den Weg in den eigenen Online Shop finden.

4. Leadinformationen
Das Generieren von Leads ist in vielerlei Hinsicht wichtig, wenn es darum geht, den Unternehmenserfolg nachhaltig zu steigern. Daher sollte im Rahmen eines Marketing Reportings untersucht werden, wie viele Webseitenbesucher sich beispielsweise zum Newsletter anmelden, einkaufen oder das Kontaktformular ausfüllen. Auch hier lohnt es sich, beim Auge auf die entsprechenden „nackten Zahlen“ einen Blick über den Tellerrand zu wagen und beispielsweise zu fragen, von welchen Plattformen diejenigen, die zu Leads wurden, kamen.

Marketing Reporting

Wie bereits erwähnt, kann die Liste der einzelnen Punkte mitunter deutlich länger sein. Gerade dann, wenn ein Unternehmen viel Geld in Marketingmaßnahmen auf den unterschiedlichsten Kanälen investiert, ist es wichtig, nicht den Überblick zu verlieren.
Eine professionelle Marketingagentur hilft dabei, alle relevanten Bereiche des Marketing Reportings zu berücksichtigen und die entsprechenden Werte korrekt einzuordnen. Gleichzeitig kann sie dabei unterstützen, das Potenzial, das sich hinter den verschiedenen Plattformen verbirgt, optimal zu nutzen. Basierend auf den entsprechenden Analyse zeigt sich für ein geschultes Auge schnell, welche Marketing Investitionen Sinn machen und welche weniger.

Performance Marketing Manager DIM

Online-Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager (DIM)

Sie möchten verschiedene Tools und Methoden kennenlernen, um den Erfolg ihrer durchgeführten Maßnahmen, zu messen und zu verbessern und ein Marketing Reporting erstellen, dass die relevantesten KPI rausfiltert? In unserem Online-Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager (DIM) erhalten Sie einen Einblick in das Grundkonzept der Performance Messung, der Zielformulierung und der strukturierten Umsetzung von Performance Kampagnen. ZFU zertifiziert und 100% online. Steigen Sie jetzt ein!

Welche Tools eignen sich?

Wer sich heute auf der Suche nach einem Marketing Reporting Tool befindet, wird mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten konfrontiert. Um hier die bestmögliche Lösung für den eigenen Bedarf zu finden, ist es natürlich wichtig, sich im ersten Schritt zu fragen, welche Daten gemessen bzw. genauer unter die Lupe genommen werden sollen.
Bei den folgenden Tools handelt es sich um beliebte Lösungen, die es geschafft haben, in mehr und mehr Unternehmen zum Standard zu werden. Ergänzend sei erwähnt, dass es auch noch weitere Möglichkeiten gibt, um den Erfolg der eigenen Marketingmaßnahmen zu messen. Die Reihenfolge ist zufällig und stellt dementsprechend keine Bewertung der einzelnen Programme dar.

Tool Nr. 1: Google Analytics

Google Analytics eignet sich super dazu, um den Traffic auf einer Webseite zu analysieren. Die Daten fokussieren sich nicht nur auf die reine Besucheranzahl, sondern liefern zudem noch weitere Infos, wie zum Beispiel Antworten auf Fragen wie „Woher kommen meine Besucher eigentlich?“, „Wird meine Webseite eher mit mobilen Endgeräten oder via Desktop besucht?“ und „Wie alt ist meine Zielgruppe?“. Mit Hilfe der entsprechenden Informationen ist es möglich, viel über die Menschen, die den Weg auf die eigene Seite finden, zu erfahren und dementsprechend natürlich auch, die Marketingmaßnahmen noch besser an sie anzupassen.

Tool Nr. 2: HubSpot

Wer Lust auf besonders individuelle Reports und Details zu seinen Kunden hat, kann unter anderem auch auf HubSpot setzen. Meist reicht ein Blick auf das übersichtliche Dashboard aus, um Antworten auf die gängigsten Fragen rund um Marketing Reporting zu erhalten. Und auch wenn es ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, wirklich alle Möglichkeiten in Augenschein zu nehmen, lohnt es sich, sich eingehend mit dem Programm auseinanderzusetzen, um die Funktionen umfassend nutzen zu können.

Tool Nr. 3: Facebook Insights

Die Bezeichnung verrät es bereits: über Facebook Insights kann der Erfolg einer Facebook Seite gemessen werden. Besonders „praktisch“ ist es in diesem Zusammenhang, dass die Nutzung dieser Anwendung kostenlos ist. Wer auf der Social Media Plattform aktiv ist und wissen möchte, ob die Marketingmaßnahmen in diesem Bereich Früchte tragen, sollte ab und an einen Blick in die Insights werfen. „Ganz nebenbei“ lässt sich auf diese Weise – ebenso wie bei Google Analytics – auch viel über die Zielgruppe und deren Alter, Wohnort und Geschlecht, erfahren. Gleichzeitig liefert Facebook Insights Informationen darüber, welche Posts besonders erfolgreich sind. (Unternehmen, die vornehmlich oder zusätzlich auf Twitter unterwegs sind, können das entsprechende Pendant, Twitter Analytics, nutzen.)

In einem Beratungsgespräch mit einer Marketingagentur lässt sich schnell aufzeigen, welche Tools besonders gut zum eigenen Unternehmen passen. Wahlweise ist es auch möglich, diesen Bereich komplett outzusourcen, um sich weiterhin auf das „normale Tagesgeschäft“ fokussieren zu können und gleichzeitig von den Analyseergebnissen zu profitieren.

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Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe beim Marketing Reporting?

Unsere Experten von der Digitalagentur milaTEC kennen sich bestens aus und helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch:

Katharina SilberbachKatharina Silberbach

Tel.: +49 (0)221 - 99 555 10 12
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Performance Marketing: Warum ist diese Art des Marketing so interessant?

Performance Marketing stellt ein ziel- und wirkungsbasiertes Verständnis von Marketingaktivitäten dar. Performance Marketing löst ein klassisches Dilemma im Marketing auf, denn hier ist Marketing wirksam und liefert einen relevanten Beitrag zu den Unternehmens- und Businesszielen.

Im Performance Marketing werden Marketingaktivitäten strukturiert und systematisch auf die Ziele Reichweite, Interaktion und Transaktion ausgerichtet. Maßnahmen, die nicht messbar sind, sind auch nicht steuerbar. Hiervon sollte der Performance Marketeer Abstand nehmen.

Die konzeptionelle Struktur des Performance Marketing bildet der DIM Marketing Canvas ab.

In diesem Beitrag stellen wir ihnen die wichtigsten Elemente eines modernen Performance Marketing vor. Tiefgehende Details können Sie in unserem Lehrgang Perfomance Marketing Manager/in (DIM) erleben.
Der Lehrgang umfasst alle notwendigen Inhalte, um direkt eigene Performance Marketing Maßnahmen zu realisieren.

Sie finden nun hier einige hilfreiche Informationen zum Einstig in das Thema:

1. Performance Marketing – Begriff und Definition

Aus berechtigten Gründen steckt in Performance Marketing der englische Begriff „performance“. In diesem Kontext am treffendsten mit „messbarer Leistung“ übersetzt. Durch eine konkrete Ausrichtung aller Marketingmaßnahmen auf die Kategorien Reichweite, Interaktion und Transaktion lassen sich so Marketingtools auf die Funktionsberieche Positionierung, Marketing und Vertrieb anwenden. Konkrete Ziele und KPI‘s ermöglichen dabei eine bessere Messbarkeit der Aktivitäten. Daher handelt es sich um einen stark leistungsorientierten Ansatz. Bedingt durch die gute Messbarkeit wird Performance Marketing häufig mit Online Marketing Maßnahmen gleichgesetzt. Dies ist jedoch nicht korrekt. Interessant wird Performance Marketing im Marketing-Mix für viele Werbetreibende zudem durch die kosteneffiziente Möglichkeit, Maßnahmen auch in Echtzeit optimieren zu können.

Prof. Dr. Michael BerneckerPerformance Marketing hat das Ziel, Marketingaktivitäten transparent und wirkungsvoll auf die Ziele Reichweite, Interaktion und Transaktion auszurichten.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

2. Performance Marketing Mindset

Um Performance Marketing erfolgreich in einem Unternehemn zu implementieren, bedarf es eines spezifischen Mindsets. Hierunter kann man die (innere) Haltung / Einstellung und Denkweise verstehen. Erfolgreiches Performance Marketing kann nur dann realisiert werden, wenn ein Performance Marketing Mindset mit den verschiedenen Elementen im Unternehmen "gelebt" wird.

Performance Marketing Mindset

Customer Centricity: Wir stellen den Kunden und seine Bedürfnisse in den Fokus aller Bemühungen!

In Wirkung denken: Wir konzentrieren uns auf die Wirkung und möchten effektiv und effizient arbeiten!

Messbare Ziele & Maßnahmen formulieren: Für jede Marketingmaßnahme formulieren wir stets Performance-Ziele, die es zu erreichen gilt. KPIs und OKRs sind für uns selbstverständlich!

Von (MIss-)Erfolgen lernen: Wir entwickeln uns stetig weiter, indem wir Erfolge und Misserfolge als Chance für zukünftige Optimierungen nutzen!

Budgetallokation: Kein Silo-Denken! Menschen und Budgets setzen wir da ein, wo sie gebraucht werden!

Fundierte Entscheidungen: Wir orientieen uns an Fakten / Erfahrungswerten und Handeln nicht "aus dem Bauch heraus"!

Vernetzte agile Zusammenarbeit: Erfolgreiches Performance Marketing erfordert eine vernetzte und agile Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg!

Integrierte Ansätze: Performance Marketing integriert Online- und Offline-Maßnahmen entlang der Kette Reichweite, Interaktion, Transaktion!

Seminar Performance Marketing

Vertiefen Sie und lernen Sie alles rund um das Thema in unserem 1-tägigen Performance Marketing Seminar. Bei Interesse informieren Sie sich einfach über die genauen Termine und Inhalte:

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3. Instrumente und Strategien im Performance Marketing

Es gibt eine Vielzahl von individuell konfigurierbaren Maßnahmen beim Performance Marketing. Ziel ist es, alle Marketingmaßnahmen konkret an die Customer Journey einer spezifischen Persona auszurichten und damit die Wirkungsebenen Reichweite, Interaktion und Transaktion zu verbinden und den Kunden in seinem Entscheidungsprozess strukturiert zu begleiten.

Zu den häufigsten Instrumenten im Bereich des Performance Marketing zählen z.B.:

Online Marketing Manager DIM

4. Performance Marketing KPI‘s

Ausgangspunkt für richtiges Performance Marketing sind immer Marketing- und Kommunikationsziele, die mit Marketingmaßnahmen gestützt oder verfolgt werden sollen.

Grundsätzlich lassen sich Reichweiten-, Interaktions- und Transaktionsziele identifizieren. Doch nur der Frage nachzulaufen „Was bringt das überhaupt?“ ist nicht ganz richtig. Lassen Sie uns das Pferd der Performance Kennzahlen mal von hinten aufzäumen:

„Was möchten wir erreichen, was ist das finale Ziel aller Marketing- & Kommunikationsmaßnahmen?“

Dies sind in aller Regel Transaktionsziele. Um diese Transaktionsziele zu erreichen, benötigen wir zwei Zwischenstufen: Interaktion mit den Inhalten des Unternehmens und Angebotes sowie ein rein quantitatives Ziel, die Reichweite in der relevanten Zielgruppe.
Es lassen sich aus der Sicht des Marketing folgende drei Dimensionen im Kennzahlensystem unterscheiden:

4.1. Performance Marketing mit Reichweiten KPI‘s

Marketingmaßnahmen sollen die Reichweite des Unternehmens stützen. In dieser Performance Kategorie geht es darum, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens oder Produktes in der relevanten Zielgruppe zu erhöhen. Was ein Kunde (Persona) nicht kennt, kann er auch nicht kaufen. Daher sind Reichweiten KPI‘s im Marketing rein quantitative Kennzahlen, die eine potenzielle Möglichkeit der Interaktion vorbereiten. Diverse Studien zeigen, dass eine hohe Markenbekanntheit auch immer mit größeren Marktanteilen korrespondiert. Ein einfaches Beispiel lässt sich bei jedem Unternehmen, das eine Webseite betreibt, nachvollziehen:

Reichweiten KPI: Impressionen in den Suchergebnissen von Google pro Zeiteinheit

Das Tool Google Webmasters zeigt zum Beispiel an, dass in 28 Tagen 1. Mio. Einblendungen (Impressionen) stattgefunden haben.

Je höher diese Zahl ist, umso wahrscheinlicher ist auch, dass auf diese Ergebnisse geklickt wird.

Einige Beispiele für SEO bezogene Reichweiten KPI‘s:

  • Anzahl der Rankings in den TOP10 der Suchmaschine Google
  • Sichtbarkeit in Google, Bing und Yahoo
  • Suchvolumen der Rankings in den TOP10
  • Sichtbarkeit im Mobilen Google Index
  • Sichtbarkeitsindex aus Tools, wie Sistrix oder XOVI
  • Aufrufe eines Videos

Diese Kennzahlen geben einen ersten Eindruck von der Wirksamkeit der Marketing-Maßnahmen und der Optimierung. Je mehr Kontakte über die Suchmaschinen in der relevanten Zielgruppe erzeugt werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass das finale Transaktionsziel auch erreicht wird. Grundsätzlich bietet Sichtbarkeit in den Suchmaschinen eine Voraussetzung für Interaktionen.

Performance Marketing Manager

4.2. Performance Marketing mit Interaktions KPI‘s

Eine Interaktion bezeichnet einen qualifizierteren und damit hochwertigeren Kontakt aus der relevanten Zielgruppe. Interaktionen sind das Ergebnis vieler Marketing-Maßnahmen, wenn der Kontakt sich intensiver mit dem Kommunikationsmittel (Landingpage, Video, Grafik, Text...) auseinandergesetzt hat.

Ein einfaches Beispiel lässt sich für jedes Unternehmen mit eigener Webseite nachvollziehen:

Reichweiten KPI: Klicks in den Suchergebnissen von Google pro Zeiteinheit

Das Tool Google Webmastertools zeigt zum Beispiel an, dass in 28 Tagen 1. 40660 Klicks auf Suchergebnisse (Impressionen) stattgefunden haben.

Dies können je nach Kommunikationsinstrument unterschiedliche Kennzahlen sein:

  • Anzahl der Videoaufrufe auf der Landingpage
  • Anzahl der Widergaben mit mehr als 20 Sekunden eines Videos
  • Visits auf einer Webseite, die mehr als zwei Minuten verbleiben
  • Anzahl der Anrufe, die über die Landingpage generiert wurden
  • Abrufe von e-Books, Whitepaper, etc.

Interaktionskennzahlen sind häufig beim Lead-Management im Mittelpunkt der Betrachtung. Sobald ein Besucher seine E-Mail-Adresse oder seine Kontaktdaten hinterlässt, führt die Interaktion zu einem offline verwertbaren Ergebnis. Interaktionen sind das Ergebnis von einer bewussten Auseinandersetzung mit den Werbemitteln und Contentelementen.

Aber auch im stationären Marketing ist diese Kennzahlen-Kategorie sehr wichtig. So ist zum Beispiel die Probefahrt in einem Autohaus der wichtigste Interaktionspunkt während der Customer Journey und sollte daher als KPI abgebildet werden.

4.3. Performance Marketing mit Transaktions KPI‘s

Transaktionsbezogene Kennzahlen helfen dabei, die finale Wirkung der Marketing-Maßnahmen zu identifizieren und zu messen. Der Heilige Gral sozusagen. Dazu zählen Umsatz, der durch Marketing-Maßnahmen ausgelöst wurde, oder Buchungen, Bestellungen sowie Anfragen, die generiert wurden. Einige Beispiele:

  • Anzahl der ausgelösten Buchungen, Bestellungen, Aufträge
  • Umsatz, der generiert wurde
  • Anzahl der Anfragen im Verhältnis zum Marketing-Kampagnen-Budget

Bei der Auswahl der Kennzahlen für ein einzelnes Instrument sollte, wie im Performance Marketing üblich, darauf geachtet werden, dass absolute und relative Kennzahlen existieren.

So ist beispielsweise die Anzahl der Anfragen über eine Anzeigenkampagne, die zu einem Auftrag geführt haben, eine absolute Kennzahl. Diese in Relation zur Gesamtzahl der Anfragen gibt eine Ausschöpfungsquote wider. Sehr interessant ist die Bezugsgröße Kosten.

Hier kann zum Beispiel ein Vergleich von Messeaktivitäten und Social Media Aktivitäten sehr übersichtlich erfolgen. Die Auswahl der einzelnen Kennzahlen sollte in Abhängigkeit der verschiedenen Marketingziele vorgenommen werden. Die Kennzahlen sollten dann bei jeder Anwendung konkretisiert und gemessen werden.

Für jede Marketing-Kampagne sollte mindestens eine Kennzahl aus jedem Bereich festgelegt werden. D.h. mindestens drei Kennzahlen pro Instrument in der Wirkungskette Reichweite, Interaktion und Transaktion. Diese Vorgehensweise macht die Wirkung von Marketing-Maßnahmen sehr transparent. Performance-Agenturen werden häufig mit in die „Haftung“ genommen, wenn die Abverkaufszahlen schwächeln.

Der finale Abschluss scheitert aber vielleicht an der mangelnden Reputation des Unternehmens oder an Dingen wie Preise, Lieferbedingungen oder sonstigen Faktoren, die nichts mit Marketing zu tun haben.

Gleichzeitig macht dieser Marketing Mindset aber schon deutlich, ob die Wirksamkeit der Maßnahmen gegeben ist. Performance Marketing macht die Wirksamkeit von Marketingkampagnen also transparenter. Es setzt aber auch eine Marketingorientierung auf Dienstleister und Kundenseite voraus.

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Sie möchten mehr über die Erfolgsmessung Ihrer Marketing- und Vertriebsmaßnahmen erfahren, praktische Umsetzungstipps erhalten und von Best-Practice-Beispielen lernen? Informieren Sie sich über unser "Seminar Marketing- und Vertriebscontrolling":

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5. Performance Marketing: Vorteil, Chancen, Potenziale …

Der Wunsch vieler Unternehmen: Dem (potenziellen) Kunden beim Surfen im Internet über die Schulter schauen. Und ihn dann genau seinen Ansprüchen und Bedürfnissen entsprechend für sich gewinnen. Dafür bietet sich Performance Marketing an. Denn ein Ziel des Performance Marketing ist die Reaktion oder auch eine Interaktion mit der Zielgruppe zu erreichen. So werden Kundenwünsche konkret messbar, Aktivitäten in den digitalen Medien lassen sich optimieren und unmittelbar realisieren.

Neben der objektiven Messbarkeit sprechen auch Modularität und Optimierbarkeit für das Performance Marketing: Kampagnen lassen sich in einzelne Module gliedern, die individuell gestaltbar und beurteilbar sind. Durch die Änderung einzelner Parameter lassen sich auch einzelne Komponenten bei Bedarf jederzeit optimieren. Anders als z.B. bei Print-Medien können im Internet schnell und relativ problemlos Anzeigengestaltung oder Werbeumfeld geändert werden.

Auch bei der Vernetzung mit anderen Marketing-Maßnahmen lässt sich Performance Marketing leicht in große Kampagnen integrieren. Zielgerichtet können auf diese Weise Kundenkontakte (Leads) oder auch finale Kaufprozesse generiert werden (Sales).

6. Performance Marketing und der Kosten-Faktor

Die verschiedenen Instrumente des Performance Marketing zeichnen sich – bei entsprechender Zielsetzung und Realisierung – durch eine detaillierte und objektive Messbarkeit aus. Noch im Vor-Internet-Zeitalter war es nahezu unmöglich, mit zuverlässigen Methoden den Erfolg einzelner Maßnahmen zu erfassen.

Auch bei diesem Aspekt haben die digitalen Medien für eine Revolution gesorgt. Bringen einzelne Maßnahmen nicht die gewünschten Sales oder Leads, werden sie einfach verändert oder gestoppt. Bis auf den letzten Cent genau lässt sich beim Performance Marketing detailliert feststellen, welche Investition für welchen Erfolg gesorgt hat.

Neben der Transparenz der Kosten sorgt auch die Minimierung von Streuverlusten für zufriedene Gesichter bei den Etat-Verantwortlichen. Messbarkeit, Optimierung und Analyse sorgen dafür, dass zum Beispiel Vegetarier nicht mit Angeboten für Fleischwurst belästigt werden. Stattdessen lassen sich Budgets und andere Ressourcen zielgerichtet und nahezu ohne Streuverluste einsetzen.

Damit Performance Marketing zu einer auch unter Kosten-Aspekten interessanten Strategie avancieren kann, ist eine genaue Planung jeder Kampagne nötig – im Wesentlichen sind dabei diese Schritte zu berücksichtigen:

  • Vorab-Definition messbarer Ziele
  • Bestimmung der Kanäle und Budgets
  • Individuelle Key Performance Indicatoren (Ziel-KPIs) definieren
  • Permanentes Optimieren der Kampagnen
  • Monitoring und Controlling – auch im Hinblick auf zukünftige Marketing-Aktionen

Prof. Dr. Michael Bernecker„Der Reiz des Performance Marketing liegt in der objektiven Messbarkeit und der Interaktion mit dem Nutzer.“ – Prof. Dr. Michael Bernecker, GF des Deutschen Instituts für Marketing

7. Für wen Performance Marketing besonders interessant ist. Und für wen weniger.

Performance Marketing mit seinen verschiedenen Arten und Instrumenten ist besonders dann interessant, wenn mit messbaren Kennziffern Output und Effekt einer Kampagne ermittelt werden sollen. Und wenn Ziele wie Absatzsteigerung oder Gewinnung von Neukunden im Fokus stehen. Kaum wegzudenken ist diese Strategie des Online Marketing aus Bereichen wie E-Commerce und Online Handel.

Hier übernimmt Performance Marketing vereinfacht gesagt die Rolle des intelligenten und sympathischen Verkaufsberaters im stationären Handel. Auch im Online-Bereich entscheidet die Art des Umgangs mit dem Verbraucher über Erfolg und Misserfolg der Performance Marketing-Kampagne. Viele Untersuchungen beweisen, dass sich Internetnutzer von zu penetranten und einfallslosen Maßnahmen genervt fühlen. Intelligente Kommunikation auf verschiedenen Kanälen wird von der Mehrzahl der User dagegen als hilfreich und nützlich angesehen.

Performance Marketing kann natürlich kein alleiniges Wundermittel für alle Aufgaben und Ziele im Online Marketing sein.  Das wird deutlich, wenn z.B. die Bekanntheit einer Marke gesteigert werden soll. So treten in diesem Fall bereits Schwierigkeiten bei der Definition der notwendigen Kennzahlen auf, mit denen der Erfolg solcher Kampagnen ermittelt wird. Aber: Gerade im Hinblick auf einen intelligenten Marketing-Mix bietet Performance Marketing auch bei solchen Kommunikationszielen Potenziale, die diese Strategie für viele Unternehmer und Werbetreibende interessant macht.

8. Performance Marketing Weiterbildung

Das Deutsche Institut für Marketing bietet Ihnen verschiedene Weiterbildungsformate zur (Weiter-) Entwicklung von Performance Marketing Managern an.

Online Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager

Der Zertifikatslehrgang Performance Marketing Manager (DIM) verschafft Ihnen das nötige Rüstzeug, um Performance Marketing Projekte erfolgreich zu leiten und umzusetzen. Dieser Lehrgang bietet Ihnen Struktur und einen umfassenden Überblick über die relevanten Methoden, Ansätzen und Tools, um Marketingaktivitäten im Unternehmen datenbasiert zu optimieren. Wir bieten Ihnen neben fundierten Fachwissen maximale Flexibilität: Sie lernen wann und wo Sie wollen. Ihr Einstieg ist jederzeit möglich!

Weitere Informationen und einen kompletten Überblick finden Sie hier:

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Mit unserem Performance Marketing Seminar erhalten Sie einen kompakten und strukturierten Einstieg in das Thema. An nur einem Tag, erlangen Sie ein breites Wissen - vom richtigen Mindset hin zur Umsetzung und Messung eigener Performance Kampagnen. Interaktiv und gespickt mit vielen Praxisbeispielen erarbeiten Sie gemeinsam mit unserem Fachexperten eine zielführende Vorgehensweise für Ihre Performance Marketing im Unternehmen.

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Marketing-Trends 2020 – Agil, intelligent und emotional

Marketing-Trends kann man ignorieren, für sich nutzen oder einfach nur beobachten. Sie nicht zu kennen ist fahrlässig.

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Die Veränderungen im Kundenverhalten, die stetige Digitalisierung und die Veränderungen von Branchen und Märkten sind nur schwer zu ignorieren. Doch welche konkreten Veränderungen gibt es, welche davon sind für eine Branche relevant und wie sollte man damit umgehen?

Wir haben diese Frage versucht zu beantworten!

In unserem Webinar Marketing-Trends 2020 stellen wir Ihnen die aus unserer Sicht relevanten Trends des Jahres 2020 vor. Für den Blick in die Kristallkugel haben wir verschiedene Studien ausgewertet, über 80 Trends analysiert und die relevantesten ausgewählt.

In diesem Trend-Dokument finden Sie zunächst eine kurze Hinarbeitung zu der elementaren Frage, wie sollte man mit Trends umgehen. Die dann von uns vorgestellten Trends im Einzelnen:

Natürlich sollte jedes Unternehmen für sich reflektieren, wie es mit diesen Trends umgehen möchte. Einige Leitfragen helfen hierzu weiter:

  • Welche neuen Trends gibt es oder kündigen sich an?
  • Welche neuen Apps und Technologien kommen auf den Markt?
  • Wie verändert sich Ihre Zielgruppe?
  • Welchen Content nehmen Menschen gerne von den verschiedensten Plattformen auf?
  • Welche aktuellen Themen und Diskussionen gibt es gerade?

Sie finden hier den Foliensatz:

 

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