Display Advertising – Definition, Vorteile und Tipps

Display Advertising erfreut sich im Zusammenhang mit den unterschiedlichsten Produkten einer besonderen Beliebtheit. Praktischerweise lässt sich diese Art des Marketings tatsächlich in so gut wie allen Branchen nutzen. Bevor Display Advertising zum Einsatz kommt, ist es jedoch wichtig, sich selbstverständlich sowohl über die Vor- als auch über die Nachteile bewusst zu sein.

Definition

Display Advertising wird unter anderem auch als „Display-Werbung“ bezeichnet. Hierunter werden Online Marketing Maßnahmen zusammengefasst, die beispielsweise auf Animationen, Bildern und Videos aufbauen. Besonders bekannt ist in diesem Zusammenhang die Banner Werbung. Viele Unternehmen, die auf ihre Produkte aufmerksam machen möchten, setzen mittlerweile auf diese Art des Marketings, um sich gegen ihre Mitbewerber durchzusetzen.

Im Gegensatz zu klassischen Textanzeigen, setzen die Unternehmen beim Display Advertising jedoch vornehmlich auf Bilder. Daher entwickeln sich die betreffenden Flächen schnell zu Eyecatchern, die dem Betrachter im Idealfall lange in Erinnerung bleiben und einen entsprechenden Wiedererkennungswert wecken.

Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen, dass es sich bei Display Advertising um das „Internetpendant“ zur klassischen Anzeige in einer Zeitschrift oder Zeitung handelt. Die Möglichkeiten, die sich online zeigen sind jedoch vielseitiger als in der Offline-Variante. Allein anhand der zahlreichen unterschiedlichen Banner zeigt sich, dass es heutzutage möglich ist, individuell und gleichzeitig effektiv zu werben.

Unternehmen, die sich für diese Art der Werbung entscheiden, zahlen hierfür entweder via Tausender-Kontakt-Preis (TKP), also eine Summe, die für insgesamt 1.000 Einblendungen festgelegt wurde, oder erfolgsabhängig und dementsprechend nur dann, wenn die betreffende Anzeige auch angeklickt wurde.

Welche Vorteile bietet das Display Advertising?

Die Vorteile von Display Advertising, beispielsweise in Form von Bannerwerbung, zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen. Besonders überzeugend sind in diesem Zusammenhang die folgenden Punkte:

  • Mit Hilfe von Display Advertising ist es möglich, die jeweilige Zielgruppe direkt anzusprechen. Gerade dann, wenn ein Banner vergleichsweise auffällig gestaltet wurde, gibt es hier viele verschiedene Möglichkeiten. Dieser Effekt kann selbstverständlich verstärkt werden, wenn auf Seiten geschaltet wird, die sich über hohe Besucherzahlen freuen können und im Allgemeinen ein positives Image genießen.

 

  • Zudem ist Display Advertising individueller und vielseitiger als es oft den Anschein haben mag. Denn: sofern der Betreiber der betreffenden Seite einverstanden ist, ist es möglich, der Fantasie freien Lauf zu lassen und beispielsweise verschiedene Bannervarianten auszuprobieren. Beliebt sind hierbei unter anderem auch die Displays, die nicht statisch, sondern animiert daherkommen. Wie so oft ist es jedoch auch hier wichtig, das richtige Mittelmaß zu finden. Als „Faustregel“ gilt, dass der Banner zwar präsent, aber nicht zu auffällig sein sollte. Display Advertising, das sich auf angenehme Weise in eine Seite einfügt, gilt als besonders empfehlenswert. Besonders wichtig ist es natürlich, dass das Produkt, für das geworben wird, auch zur jeweiligen Webseite passt. So ist es sinnvoll, auf einer Webseite, die sich mit Autoreparaturen befasst, auch entsprechend „autoverwandte Produkte“, zu bewerben usw..

 

  • Zu guter Letzt überzeugt Display Advertising auch mit einer nutzerfreundlichen Transparenz. Diese zeigt sich nicht nur mit Hinblick auf die Analyse der entsprechenden Ergebnisse, sondern auch im Zusammenhang mit der Abrechnung. Ob dann über den oben bereits erwähnten TKP oder nur beim Anklicken bzw. Bestellen von Ware gezahlt wird, ist von weiteren Faktoren abhängig.
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Welche Nachteile können mit Display Werbung verbunden sein?

Bei all den Vorteilen, die Display Advertising zweifelsohne bieten mag, gibt es auch zwei Punkte, die als eher nachteilig empfunden werden könnten. Wer diese jedoch kennt, kann die entsprechenden „Fallstricke“ oft umgehen bzw. vorbeugen.

Manche Menschen, die im Alltag oft mit Display Advertising arbeiten, kritisieren, dass es etwas schwieriger ist als bei anderen Methoden, den tatsächlichen Erfolg einer Kampagne zu messen – unter anderem auch deswegen, weil der Alltag im www zeigt, dass es durchaus möglich ist, aus Versehen auf einen Banner zu klicken, ohne nachhaltiges Interesse.

Weiterhin sind einige Verbraucher der Ansicht, Display Advertising sei „altmodisch“ oder zumindest störend für einen hohen Nutzerkomfort. In einigen Fällen nutzen sie sogar AdBlocker, damit die betreffenden Inhalte nicht angezeigt werden.

Interessanterweise ist es jedoch manchmal auch überhaupt nicht nötig, besagte Banner oder andere Werbeelemente zu verstecken. Denn: es gibt durchaus auch Verbraucher, die sich derart an die „Störer“ gewöhnt haben, dass sie sie tatsächlich nicht mehr bewusst wahrnehmen.

Wer diese Nachteile umgehen möchte, sollte seinen Fokus verstärkt auf eine besonders ansprechende Gestaltung, jedoch auch auf ein genaues Anpassen an die entsprechende Zielgruppe legen. Gleichzeitig sollte, auch wenn es etwas schwerer ist, der Erfolg der betreffenden Kampagnen überprüft werden. Gerade über einen längeren Zeitraum hinweg und auf der Basis einer umfassenden Bewertung können so oft deutliche Tendenzen erfasst werden. Sollte sich zeigen, dass weniger Menschen als in den Zeiträumen zuvor auf einen Banner klicken, ist es ratsam, sich auf die Suche nach den Ursachen zu begeben. Mit ein wenig Weitsicht und einer ansprechenden Gestaltung lassen sich die meisten Nachteile deutlich minimieren

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So gestaltet man ansprechende Werbebanner

Werbebanner lassen sich flexibel einsetzen und dementsprechend auch individuell gestalten. Es gibt jedoch einige Punkte, die erfolgreiche Banner in der Regel gemeinsam haben.

Die folgenden Details können dabei helfen, Display Advertising zu kreieren, das hohen Standards entspricht, die jeweilige Zielgruppe „abholt“ und „ganz nebenbei“ oft auch noch den Umsatz des Werbetreibenden steigern kann.

Im Idealfall sollte der Verbraucher beim ersten Blick auf den Banner erkennen, wofür dieser wirbt. Dies gelingt unter anderem oft dann, wenn das Design an das betreffende Unternehmen erinnert. Auch ein Logo sollte selbstverständlich integriert werden, um diesen Effekt noch weiter zu verstärken.

Damit die Webseitenbesucher auch direkt zum Handeln (zum Beispiel auf einen Klick auf den Banner) aufgefordert werden, braucht es noch eine Call-to-Action. Diese sollte sich möglichst auffällig vom Banner abheben und keine Fragen offenlassen.

  • Ansprechend, aber nicht zu auffällig

Hierbei handelt es sich um eine der größten Herausforderungen überhaupt. Der Banner, der auf eine Seite integriert wird, sollte nicht so auffällig sein, dass er den kompletten Content überschattet. Gleichzeitig sollte er sich jedoch auch zum attraktiven Eyecatcher entwickeln dürfen. Mit ein wenig Feingefühl lassen sich hier ansprechende Inhalte schaffen.

  • Saubere, übersichtliche Strukturen

Klare Strukturen bieten dem Auge des Betrachters die Möglichkeit, sich auszuruhen. Daher setzen viele Banner Designer auf einen aussagekräftigen Rand. Dieser sollte weder zu dick, noch zu dünn sein und sich auf harmonische Weise in das Gesamtbild der Seite einfügen.

  • Die richtige Bannergröße

Die „perfekte“ Bannergröße ist selbstverständlich unter anderem auch davon abhängig, was mit dem Display Advertising ausgesagt werden soll. Größere Bilder benötigen dementsprechend auch mehr Platz. Hier ist es sinnvoll, beim Gestalten am besten verschiedene Varianten auszuprobieren, um sicherzustellen, dass die betreffende Darstellung weder „erdrückend“ noch „verloren“ wirkt.

Unter Berücksichtigung dieser Tipps und mit einem Blick fürs Detail entstehen oft Banneranzeigen, sich weniger als Werbung, sondern vielmehr als hilfreiche Information wahrgenommen werden.

Display Advertising

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